Ausgabe 
26.7.1933 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

eilt.

Die Imker werden am Samstag den ganzen

i ilnglüd waren, wie ieiner

Qo iZ E lerfaal des Kurhauses, zu dem jedermann Z> 90 umi uj 3n den beiden Kinos laufen während

jiitritt

inb eingerichtet. Die Industrie wird sehr stark )ertreteix sein. Lebende Dienen und eine sehr

werden, die dem Schul- Turnhallen, großen Teil in den Kcl-

er ta g e s" begonnen. Die Ausstellung hat ein über oCIe Erwartung großes Ausmaß angenommen;

t3 dürfte die größte Ausstellung Aad-Nauheim je erlebt hat. Auf lelänbe eingerichtet, füllt sie beide )ie Dorhallen, die Höfe und einen ter Echulsale; die Mctfchänke fand

$iag über beraten; abends ist ein groß auf ge­logener Fest- und Heimatabend im großen Düh-

lenwirtschaftliche Ausstellung in Bad- «i a u h e i m in Anwesenheit der Behörden eröffnet mb damit Ifie große Tagung desD e u t sch e n I m-

^<Lt. In den beiden Kinos laufen wahrend der za-irzen Woche die FilmeSegen aus Blüten, hegen für dich". Man beachte die heutige Anzeige.

m der Schule grade noch ein Plätzchen. De- 'andere Abteilungen für Ernährung, Gesundheit, Dlft- und Gartenbau, Siedlung und Wissenschaft

icoße Anzahl Edelköniginnen werden in der Stille des alten Friedhofs bewundert werden. Hm einen starken Besuch zu ermöglichen, werden )i< Reichsbahn und die Dutzbach-Licher-Sisen- i»«hn im LlmkreiS von 50 Kilometer Sonntags- der den ^^rkarten von Samstag, 29. Juli., 0 Uhr, bis

tinben tonnte enküe S 31.3u!i, 24 Uhr, ausgeben. Tombola

Der Teil der Sibtioth f hl ein Honiggewichtsraten seien den Sonntags- n ftanoleon enihid» h r ändern besonder« empfohlen. Kostproben werden 6«6en fein, au« denen man lieht, wie der v D®nig in der täglichen Küche Verwendung findet

. , umb wie er oft im Leben heilsam wirkt.

anes ni((i(d)en Dampfers. Am Freitag findet ein interessanter Dortrag hlshos in Moskau ver- Kcrckhoff-Institut statt:Der Honig als , di, -m l^Ili S für da« Herz' und .Der Sinn des

> gesunkenen Darkasse, An- 1 - -

)c. Die übrigen zehn 2n- Zreiheitsftrasen verschiedene!

Schaffung eingeleitet. Durch Erwerb eines Loses Dcrmag jeder Volksgenosse zur Arbeitsbeschaffung deizutragen, und gleichzeitig gewinnt er die Aus- licht auf einen Lotteriegewinn. Die Preise der Los« das Einzellas kostet 1 Mark, das Doppellos ^nsser l Mark ermöglicht jedem die Beteiligung. Die

rrMs Rudolf 5)Uf .

Sparkassen haben°sür diesen Weg, Ärbeiwrnoglich. le &i(fidv,n^Otnd- dej eiten zu schaffen, ihre Mitarbeit zur Verfügung Moden Leickp I^Deter W

>t|*lnn6. 6et Ä Ärrk wirklich aeschafst. Aaß es geschafft wird, J S6®- laran muß jeder mitroirten. Diese Mitarbeit

eiblingen iit ein Gebot echter Volksgemeinschaft.

98 Aloig Sa en 6ie Iie8t aber auch im Interesse eines jeden ein- lc ^®ton iiclnen, wenn er auch oielleicht noch Arbeit hat,

s unter ein toäh. &cnn indirekt trifft die Arbeitslosigkeit von Mil- m i8[;h , |^Qpn.| lionen Volksgenossen jedermann.

tot. Ein Jlpn hat Die Reichsleitung der NSDAP, eine

nb bes fcSret junq»; Lo-tterie für Zwecke der Arbeitsbe-

-eiche'd^^ ^er Äuch bei Der Bezirksfparkasfe Gießen

Sin inb an den Schaltern Lose zu haben. Niemand

ch°Sp^ ^Mck er. -Leibe unbeteiligt!

deutscher Zmkertag in Bad-Nauheim.

,te bottTöV?'*1 $Tau' Bienenwirlschaftliche Ausstellung.

hängend die'-v 2Im Freitag, 28. Juli, 17 Uhr, wird die Die- ".......

hiV?*' bekomm» ehfx?r'e?cM Loiephin» b>ch'dsbries Napoleons qi u 1 fe - den er von EI«

? ?er S 3iel nie er-

ipiflaöf

r,mie porge^rieben,

apolitische Hochschule und deutsche Hochschule.

liriversität arbeiten, müßten auch für das Vater» Inb arbeiten. In der Gegenwart stehe Die politische fotf)fd)ule besonders im Vordergrund des Inter-

2ie Philosophische Fachschaft veranstaltete in Ge­ile zu Michelstadt, Kreis Sr feinsamkeit mit Dem Amt für politische Schulung or der Universität am Montagabend in der Neuen

. ... «lliLla einen Vortragsabend. Prof. Dr. Rothacker- jOpnOUngvOltlOn k»im sprach über das ThemaPolitische Hochschule fiiafatt uii deutsche Hochschule". Den Ausführungen des

Ae.dners sei folgendes entnommen:

Die politische Hochschule müsse uns interessieren.

ls gelte jene privaten, allzu stillen Studierenden tifjurütteln, die nur um des Studiums willen die Unioerptät besuchen. Die Wissenschaft stehe hoch, ja, toer das Vaterland stehe hoher. Alle, die an der

ii k'i-HIl Ult

X'Ä*

" i i cy,.h,ma und Lichen gefordert werden. Ein politischer 6tu- JnstaMiey geschi^'^^t würde andererseits aber nichts bedeuten,

mit e 11 osnn er sein Vaterland nicht kennte. Wer je-

ft l e t i 1 Jie nUs sein Vaterland verteidigen wolle, müsse cs 1eiötbett ®yD_xftert Ärd^ einen in der Vielheit seiner Erscheinungs- Mchlich atf.nre ^u8D) 1 fnmen. Das deutsche Volk habe aber die Volks- > eine »u cr^ Erdung, als Voraussetzung für den Staat, zu

ii t b 8 i18 m QnwirtM1' :itrem großen Teil noch zu vollbringen. Dazu ^andsetzungen u flfi ijrc niffe aber die Hochschule Helfer fein. Man sind, ko" lÄffe sich ferner Darüber klar fein, daß geistige 2tdflt'5aidfale eines Volkes immer von den politischen .»iligung oe ^Schicksalen abhängig seien. 3m idealen Volks- 216 h e n 0 iKr kT:lt ^ürfe cs keine Trennung von Geist und «reiten. bc* «hm beDtI ithot geben. Die gegenwärtigen Erscheinungen ^..fftringt ^"m-rdcn 11 n Deutschland seien Symptome für eine neue 'S belvM.'^ensform.

:1t- * un{) 1 Im Mitwirkender an dieser neuen Lebensform

)0 tzinzelinov" (,fcibt f ein zu können, müsse der Student Deutschland Ä't «ff S * nur aus einem überblidgebenöen Kolleg

i,iimengefo6t S.ffitttfl. eirncn; er muffe fic^ fein CEBiffen in lebendiger ;farni^en9 , .f/ßgffUO» Anschauung erringen und die Erkenntnisse ir 1,»bat benutzten sich wie Dlihe für die Umformung des

ir * «rbe^SÄBi«! uitunftigen deutschen Menschen auswirken. Man ^en b>kj» dieMN. f il-sse Daß Glüd, einem großen Volke anzuge- f Jafjung c :cn, freudig in sich aufnchmen. Die Zukunft Udeitsvei ^cher, ioer>k:c de mit der energischen Forderung vor dem DliWonen.6 ein9e'.?ihel4l!-cnt'^,en Menschen, Helfer zu sein aus dem rbei,9Pr0^r 21 r b611 ou(unfl f$*:ffcn heraus für den Staat. (Lebh. Beifall.) 10.^ofür die nÄu« Heber die Vereinsberichterstattung.

..tn auf, f'Sl der WSA. Folgende Mahnung bringt das Juli- bcr -4°Ui,ch-n Sängertoarte":

hpr , biirf611 nln4 : -.Dir bitten in Zukunft die Berichte über Q3er- Ln AnfaNS^ cheN, $rbcli5tl,(nf:altungen wie Feste, OS^tungßfingen usw. £ ? ed^vözlichst fachlich abzufaffen. Es entspricht deut-

rb 9C,U

er Regierung am Dirnsii, wie im Reiche lmchgeschl wie wir Horen, reibuni-

B eine grötzere Anzah l» »asilrasiwagen und JKolt. iiismähigem Zustande bt|v iien nicht die Dorgc|d)ricbenG ckliekiich eine Reihe ovn Po ,

Ä fSjjjSSÄ- -5JÄ

urde die ge|am < W l

ruffe mehr Raum gewinnen als bisher. Die Be- t'tgung, Die jetzt an Die Macht gelangt sei, habe Den liroe . mm und ganz selbstverständlichen Wunsch, Die

nS neritä kt durch SS,«!' lu-gend, Die später Die Führer stellen solle, zum SiitUen und einige h chvollen zu erziehen. Der iDeale Student müsse 9S? «nr!n burdi Itarle w' , m hellsichtiger, lebensvoller Mensch sein. Er muffe S ^!rei»ion^ (eßte Purk |ie Universität zu nützen verstehen. Es gelte dabei, ' sieben M M lew herrschenden Deutschen zu bilden. Nur wenn '. muDOraeiqr ' tinn sich politisiere, könne man sich bechaupten. Nur re^nn die Politik neben der Kultur stehe, könne ht deutsche Volk wieder an die Spitze gelangen.

, Wissenschaft, in deren Dienst die Unioersi- '<v"" . .nJ Ii» stehe, sei nicht frei. Sie müsse vielmehr einer

, V5 T?cid)«arbeil^m'Jut<: 3tee dienen. Wissenschaft und Staat seien nicht der ArbeitsbcschastuE |u trennen. Der Staat dürfe nicht auf die Wissen- fSrfäuterungen übet und die Wissenschaft nicht auf den Staat un{) Ergänzung ^^jchten. Die Ausgabe der Wissenschaft fei aus 1 öffentlichen^ [cm Prinzip deS Staates abzuleiten. Erne Frei- tltion Wie das W] jcjj| jcr Wissenschaft würde Anarchie bedeuten. ,en Ja als Dautcn, der Denn sich die Idee der politischen Hochschule !en oan°v <5ri)ert veM -u ichgcsetzt habe, dann werde sich die Drganifa- »6« :i»«a von selbst finden. Man werde vor allem ein

k"" nb andere .piolitifcbed Semester" fordern müssen. Die po- len der Gemeu-« Bildung beruhe auf der Erziehung. Tat- h,m ?5 jnsbefondere t achenwissen und Verständnis für die deutsche i gehören ^atn* jaD}e in der Welt seien eine wichtige Grundlage in, tvenn I .änMgsawev' t)kfe Erziehung. Vor allem aber müsse das idlunge" S. «tante. Jscrständnis für die Dynamik im politischen Ge- Kirchen.^ uni -- - -

fchem Denken, nur die Sache im Auge zu behal­ten. das Gewimmel von Damen ist widerlich und interessiert die Oessentlichkeit überhaupt nicht oder nur sehr wenig. Unserer Ansicht nach ist der Kom­ponist eines Liedes wichtiger als der Dirigent deS Ehores und der Dereinsvorsihende. Sänger und Chorleiter wollen bei Deranstaltungen wissen, welches Lied mit Erfolg aufgeführt wurde und in welcher Dichtung sich das Schaffen des betreffen­den Vereins bewegt. Man soll in Zukunft vermei­den, Selbstverständlichkeiten zu bringen. Selbst­verständlich ist, daß am Schluß einer Veranstal­tung irgendein Dank ausgesprochen wird; selbst­verständlich sind die üblichen Trinkfprüche auf Vaterland und Führer; unnötig zu erwähnen ist, daß am Schlüsse getanzt wurde; unnötig zu be­merken ist, daß bei Wertungssingen jedesmal eine aufwärtsgehende Entwicklung festgestellt wird; unnötig ist überhaupt, den berufenen Fach­männern ins Handwerk zu pfuschen. Diele der seitherigen Dcrichte haben nicht das Ansehen der Vereine erhöht; sie wurden meist wegen ihrer Weitschweifigkeit nicht mehr gelesen. Mit ein we­

nig Selbstkritik wird leicht das rechte Maß ge­funden. B o r n5

Taten für Mittwoch, 26. Juli.

1835: Der Geologe Alfons Stübel in Leipzig ge­boren (gestorben 1904); 1856: Der irische Schrift- steiler George Bernhard Shaw in Dublin geboren; 1932: Untergang des SegelschulschiffesNiobe" mit 60 Mann im Fehmarn Belt.

Bornotrzcn.

TagcskalenDer für Mittwoch. Licht­spielhaus (Bahnhofstraße):Fräulein falsch ocr- bunDen!"

Derkehrsunfall. Gestern, gegen 18 Uhr, ereignete sich in der Friedrichstraße ein Derkeyrs- Unfall. Der 25jahrige Student Edgar Freund aus Breslau geriet mit Dem Motorrad gegen einen Straft» wagen, stürzte und erlitt dabei Verletzungen am Kopse, Die seine Uebersührung in Die Chirurgische Klinik notwendig machten.

Srleichtemng der Emlefinanziemng.

Vergünstigungen durch das I^eich.

"Berlin, 25.3uli. (WTB.) Um die Ein­lagerung von Getreide in den ersten Monaten nach der Ernte zwecks späteren Absatzes durch Schaffung geeigneter Einlagerung^- und Finan­zierungsmöglichkeiten zu erleichtern, ist den Händlern, Warengenoffenschaften, Mühlen und sonstigen Getreide verarbeitenden "Betrieben die Möglichkeit gegeben:

1. Getreide inländischer Herkunft diesjähriger Ernte gegen Orderlagerschein der "Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige land­wirtschaftliche Erzeugnisse, Geschäftsabteilung (in' folgenden Rfg. genannt), in den ihr angeschlosse- nen oder anzuschließenden Lägern oder gegen Orderlagerschein von Lagerhaltern, die gemäß der Verordnung über Orderlagerscheine vorn 16. Dezember 1931 konzessioniert sind, in den Lä­gern dieser Lagerhalter einzulagern;

2. gegen Wechsel, die auf nicht mehr als 70 Prozent des Wertes des eingelagerten Ge­treides lauten, durch die Übertragung der vor­bezeichneten Orderlagerscheine gesichert, von der Dank des Einlagerers giriert und von der Zen­trale solcher Getreidekreditbanken AG. akzeptiert sind, Diskontkredit in Anspruch zu nehmen, wobei die zur Sicherung der Wechsel dienenden Order­lagerscheine von der Deutschen Dentenkredit- anstalt treuhänderisch verwaltet werden.

Deichsseitig werden hierfür folgende Ver­günstigungen gewährt:

Lagerkoslenvergütung.

Das Reich setzt die Rfg. durch entsprechende Entschädigung in die Lage, ihre Lagerkosten­gebühren, und zwar sowohl bei gremDlagcm als auch bei Eigenlagern, für eine bis spätestens 30. Rovember 1933 gegen Orderlagerschein vor­

genommene. wenigstens drei Monate dauernde Einlagerung von Getreide inländischer Herkunft diesjähriger Ernte um 1 Mk. je Tonne herabzu­sehen, so daß in diesen Fällen für die "Beteiligten keine Mehrkosten aus der zentralen Verwaltung der der Dsg. angeschlossenen Läger, bei Eigen­lager überhaupt keine Mehrkosten, erwachsen-

Darüber hinaus gewährt das Reich bei Ein­lagerung auf SrcmDlagcrn einen Lagerkosten^u» schuß von 5 Mk. je Tonne, wenn Getreide rn- ländischer Herkunft diesjähriger Ernte spätestens am 30. Rovember 1933 auf die Dauer von min­destens drei Monaten gegen Orderlagerschein eingelagert wird und folgende Voraussetzungeir erfüllt lind: Das Getreide darf in der für die Verbilligung in "Betracht kommenden Zeitspanne von dem Einlagerer nicht veräußert werden; die Möglichkeiten, in eigenen, gemieteten und ge­pachteten Räumen einzulagem, müssen erschöpft sein; der Einlagerer darf mit dem Unterlager­halter der Rfg. wirtschaftlich nicht ganz oder größtenteils identisch sein.

Zinsvergütung.

Die bet der Zentrale deutscher Kreditbanken und bei der Deutschen' Dentenbankkreditanstalt entstehenden Zinsspannen, sowie die entstehenden Wechfelstempelkündigungen werden auf das Deich übernommen. Eines besonderen Antrags der Beteiligten bedarf es nicht. Unter Berücksichti­gung der reichsseitigen Erleichterungen steht hier­nach dieser durch Orderlagerschein gesicherte Wech- seltredit in Höhe von 70 Prozent des Getreide- wertes dem einlagernden Kreditnehmer regel­mäßig zu 5 Prozent (nämlich Reichsbankdiskonl- satz plus 1 Prozent für die Bank des Einlage­rers) zur Verfügung.

9.J.-fpod

Bruststaffel 8X50 Meter: 1. Schwimm- verein Bielefeld, 5:28,6 Minuten; 2. Gießener Schwimmverein (W. Zimmer, Baumann II, Bau­mann I, Pirr, Mewes, Hagen, Grünberg, Pascoe), 5:31 Minuten; 3. Kasseler Schwimmverein 1898, 5:36,6 Minuten. Bis zum sechsten Schwimmer lag Gießen klar in Führung; infolge Versagens des Ersatzmannes verlor es den gewonnenen Vorsprung an Bielefeld. Die zwei Schlußschwimmer kpnnten den Verlust nicht mehr ausgleichen.

Herren-Kun st springen (6 Kür»Sprünge): 1. Max Schüler, Gießener Schwimmverein, 81,01 Punkte; 2. Kramer, Schwimmoerein Bielefeld, 69,43 Punkte; 3. Schramm, Kasseler Schwimmver- ein 1898, 64,60 Punkte. Max Schüler zeigte sich in ausgezeichneter Form. Seine Sprünge waren durch­weg exakt. Mit weitem Vorsprung an Punktzahl sicherte er sich den ersten Platz.

Damen - Brustschwimmen 10 0 M e» ter: 1. Helga von Düring, Gießener Schwimm­verein, 1:41,3 Min,; 2. Risch, Kasseler Schwimm» verein 1898, 1:42,6 Min.; 3. Elslner, Kasseler Schwimmverein 1898, 1:46,9 Minuten.

Kraul staffel 4X100 Meter: 1. Schwimm» verein Bielefeld 4:59 Min.; 2. Gießener Scywimm- verein (Braun, Herbert, A. Zimmer, Schaum) 5:05 Min.; 3. Kasseler Schwimmverein 1898 5:19,4 Min. Die Gießener Mannschaft lag bis zum dritten Schwimmer klar in Führung. Der Schlußmann der Mannschaft verschwimmt sich zweimal und verlor dadurch den sicheren Vorsprung.

Lagenstaffel 1 00, 200, 100 Meter: 1. Gießener Schwimmoerein (Schaum, Pascoe, Her­bert) 5:52,6 Min.; 2. Schwimmoerein Bielefeld 5:59 Min.; 3. Kasseler Schwimmoerein 1898 6:15,6 Min. Nack 100 Meter lag Gießen etwa ein Meter hinter Bielefeld. Pascoe übernahm von Schaum das Ren­nen und schwammen die 200-Meter-Bruststrecke so hervorragend, daß er 10 bis 12 Meter Vorsprung gegen Bielefeld und noch erheblich mehr gegen Kassel herausholte, der von dem Schlußmann (Herbert) der Gießener Mannschaft gehalten wurde und zu einem sicheren Sieg vollauf reichte.

Wasserballspiele.- Kasseler Schwimmver- ein 1898 Schwimmverein Bielefeld 5:2, Kasseler Schwimmverein 1898 Gießener Schwimmoerein 4:3; Schwimmoerein Bielefeld Gieß. Schwimm­oerein 4:1.

Vom Deutschen Turnfest in (Stuttgart.

Der Dienstag brachte beim Deutschen Turnfest in Stuttgart keine besonderen turnerischen Er­eignisse. Der Tag war in erster Linie den Sitzun­gen Der Kampfrichter» und Riegenauslchüsse Vorbehalten. 3nzwischen sind in der festlich ge­schmückten Stadt bereits elf Sonderzüge etn* getroffen. Die eigentlichen Kämpfe beginnen am Donnerstag.

Iaustbatt-Mckrunde des 7. Kreises im Bezirk Hessen OT.

Die am Sonntag in Garbenteich Durchgeführi« Rückrunde, unter der Leitung von Streisfpielroart Drolsbach » Garbenteich, sah nur noch 5 Mann­schaften im Kampf. Mainzlar trat nicht mehr an. Die Spieler hatten sehr unter der Hitze zu leiden, trotzdem es zum Teil äußerst spannende Kampf- bilder gab. Allendorf (Lumda) gelang es, die Spitze zu erobern. Die Mannschaft zeigte sich von der be­sten Seite und buchte nur einen Spielverlust. Hau­

Zusammenschluß der deutschen Auto­mobilklubs unter nationalsozialistischer

Führung.

Das Rationalsozialistische Kraftfahrkorps, der Automobilclub von Deutschland, der Rationale Deutsche Automobilclub. Der Allgemeine Deutsche Automobilclub und der Deutsche Touring-Club München-Berlin sind übereingekommen, sich am 1. Oktober d. 3. zu einem dem 3n- und Auslande gegenüber eindrucksvoll einheitlichen Automobil­club unter Führung des Rationalsozialistischen Kraftfahrkorps zusammenzuschließen. Den An­laß zu diesem Beschluß bildete Die 2000-Kilometcr- Durch-Deutschland-Fahrt am letzten Sonntag, Die für den Gesamtkraftfahrsport und Die Motorisie­rung Deutschlands bahnbrechend und von aus­schlaggebender Bedeutung sein wird-

Gießener Schwimmoerein schlägt den Kasseler Schwimmoerein 1898.

Die Sportmannschaft des Gießener Schwimmvereins war am vergangenen Sonntag bei dem Kasseler Schwimmver- ein 18 98 zu Gast. Der am 2. Juli d. I. in Gie­ßen veranstaltete erste Dereinskampf brachte dem Gießener Schwimmoerein einen überlegenen Sieg. Vereinbarungsgemäß sollte am 23. Juli in Kassel aus Anlaß des 35jährigen Bestehens des Kasseler Schwimmoereins 1898 der Rückkampf mit den gleichen Wettkämpfen wie in Gießen ftattfin» den. Kassel hatte allerdings mit Rücksicht auf die Teilnahme des Bielefelder Schwimmvereins von 1902 eine Wettkampfanderung durchgeführt. Trotz­dem ging auch aus diesen Kämpfen der Gießener Schwimmoerein als überlegener Sieger über Kassel hervor.

Die Gesamtwertung für den Vereinsrück- kampf zeitigte folgendes Ergebnis: 1. Gießener Schwimmoerein, 45 Punkte; 2. Kasseler Schwimm­verein 1898, 33 Punkte.

Nachstehend die

Ergebnisse der einzelnen Wettkümpfe:

Kraul staffel 8X50 Meter: 1. Schwimm- verein Bielefeld, 4:20,8 Min.; 2. Kasseler Schwimm- verein 1898, 4:28,6; 3. Gießener Schwimmverein (Braun, W. Zimmer, Schomber, Bickel, A. Zimmer, Schüler, Schaum, Herbert) 4:29 Minuten. Die Biele- selber Mannschaft setzte sich aus ausgezeichneten Kraulschwimmern zusammen, denen die Gießener zum Teil nicht gewachsen waren. Der Sieg ist be­rechtigt an die Bielefelder Vertreter gefallen. Die Gießener schwammen fast die gleiche Zeit wie die $3^r ujt ft a f f e l 4X100 Meter: 1. Gießener Schwimmverein (Fr. Baumann, H. Baumann, Me- we-i, Pascoe), 6:05,9 Minuten; 2. Schwimmoerein Bielefeld, 6:13,6 Minuten; 3. Kasseler Schwimm­verein 1898, 6:17,4 Minuten. Gießen war weitaus besser als seine Gegner; ein sicherer Sieg.

Kraul-Schwellstaffel 50, 100, 200, 100, 5 0 Meter: 1. Schwimmoerein Bielefeld, 6:25 Min.; 2. Gießener Schwimmoerein (Schom­ber, Braun, 21. Zimmer, Herbert, Schaum), 6:33 Minuten; 3. Kasseler Schwimmoerein 1898, 6:40 Minuten. Der Gießener 200 - Meter Schwimmer zeigte nicht die Leistung, Die man von ihm von früheren Wettkämpfen her gewohnt war. Gießen mußte sich mit dem zweiten Platz zuftieden geben.

fen belegte Den zweiten Platz, währenD Rodheim die dritte Stelle errang. Letzteren gelang es jedoch, Garbenteich eine Niederlage beizubringen. Launs- bach und Steinbach zeigten erfreulicherweise eine Formverbesserung Nachmittags trat eine kombi­nierte Mannschafi des To. 1846 Gießen zu mehre­ren Gesellschaftsspielen an. Die Gießener waren immer überlegen und zeigten ein Spiel, das Hof- fentlich bei den zahlreichen Zuschauern werbend für das Faustballspiel gewirkt hat.

Im Anschluß Daran wurde noch ein Handball­spiel ©arbenteid) Hausen Steinbach ausaetra- gen. Die Vereinigten waren in der ersten Hälfte überlegen und konnten ein Resultat von 4:2 er­zielen. Nach Wechsel stellte Garbenteich um, und konnte ein Schlußergebnis von 8:4 für sich erzie­len. Das Spiel wurde reichlich hart ausgetragen.

Die Ergebnisse:

Hausen Steinbach 59:31 (30:17); Garbenteich Launsbach 47:30 (21:15); Rodheim Allendorf 26:40 (11:20); Garbenteich Steinbach 50:35 (26:17); Allendorf Hausen 38:33 (21:18); Rod- heim Launsbach 47:20 (18:8). Launsbach Steinbad) 55:45 (25:23); Garbenteich Rodheim 32:43 (14:26); Allendorf Steinbach 50:27 (23:10); Haufen Launsbach 63:34 (34:18); Garbenleich Hausen 48:39 (25:17); Rodheim Steinbach 54:24 (30:11); Hausen Rodheim 42:31 (19:15); Allendorf Launsbach 45:28 (20:13); Garbenteich Allendorf 39:38 (20:22).

Gesellschaftsspiele: Gießen Hausen 47:28 (24:13): Gießen Allendorf 46:24 (21:10); Gießen Garbenteich 49:31 (29:15); Gießen Garbenteich 43:19 (18:11).

Oiebesten deutschen Segelstiegerstarten beim 14 ^sthönsegelflug-Wettbewerb.

WER. Frankfurt a. M.. 25. Juli. Der 14. Dhönsegelfluawcttbcwcrb verspricht nach Dem vorliegenden vorläufigen Rennungsergebnis, fall- er einigermaßen von Der Witterung begünstigt wird, eine Der DeDeulcnDften fegelfliegerischen Konkurrenzen zu werden. Bis heute sind 4 4 Hochleistungsmaschinen gemeldet. Wolf Hirth, Hornberg, wird wiederum mit feiner bewährten .Mustcrle" und mit einer "Neukon­struktion am Start erscheinen. Die beiden in Den letzten Monaten besonders erfolgreichen Segel* flugpilotcn Peter Riedel. Darmstadt, und Ed­gar D i 11 m a r, Schweinfurt, haben neben Haupt­mann Knevels und Oberleutnant Hentschel, Kassel, dem Nürnberger Schleicher, Hakne- joS, Stuttgart, Peters, Aachen, und Pern- t h a l e r. Dessau, Meldungen abgegeben. Die besten deutschen Segelslugpiloten werden aus­schließlich sich am Wettbewerb beteiligen und für die in diesem Jahr erstmalig ausgeschriebene Spannweitenwertung haben ein Göttinger Kon­strukteur und Die AkaDemischc Flicgergruppe DarmstaDt je eine Maschine mit nur 12 Meter Spannweite gemeldet.

Starkenburg.

Darmstadt, 22. Juli. (WSN.) Vor Der hiesi­gen Großen Strafkammer standen die beiden Vor­sitzenden des früheren Hessischen Polizeibeamtenver­bandes, Flechsenhaar und Wink, sowie der Rechner Dietrich und der Geschäftsführer Dick- hardt. Sie waren beschuldigt, Urkunden, Kassen­bücher und Belege des Verbandes vernichtet ober beseitigt und als Bevollmächtigte des Verbandes absichtlich zu dessen Nachteil verfügt zu haben Nach zehnstündiger Verhandlung wurde folgendes Urteil verkündet: Die Angeklagten werden von der An­klage der Untreue wegen erwiesener Schuld­losigkeit freigesprochen; hinsichtlich der Ur- kundenvernichtung, die sie zugaben, erfolgte, weil sie aus politischen Beweggründen erfolgt war, E i n- flellung des Verfahrens laut Gesetz über Straffreiheit vom 20. Dezember 1932. Den Ange­klagten wird für unschuldig erlittene Untersuchungs­haft keine Entschädigung gewährt. Die freigesproche- nen vier Angestellten des früheren Hessischen Poli- zeibeamten-Verbandes sind gestern in Schutzhaft genommen worden.

x Kunst und Wissenschaft.

Der Dritte Jeftfpielfag in Bayreuth.

Dem Dritten Festspieltag in Bayreuth war wiederum herrlichstes Sommerwetter beschieden. Neben vielen Einzelbesuchern trafen 150 Sänger des Liederkranzes Göppingen ein. Mitte der Woche werden Gesellschastsfahrten aus dem Haag, aus Paris, aus der Tschechoslowakei und aus Mailand erwartet. Tausende sahen in den Straßen der Auf­fahrt zu. Unter den Gästen befanden sich König Ferdinand von Bulgarien, Erbprinz Neuß, der italienische Botschafter Cerutti und der französische Botschafter Francois-Poncet.

Gorings Beileid

zum Tode von 7Nax von Schillings.

Der preußische Ministerpräsident G o r i n g hat an die Witwe des soeben verstorbenen Staatskapell­meisters Max v. Schillings folgendes Beileids­telegramm gerichtet: Tiefbewegt durch die Nachricht von dem unerwarteten Hinschelden Ihres Herrn Ge­mahls spreche ich Ihnen, hochverehrte gnädige Frau, zugleich im Namen der preußischen Staatsregierung, mein tiefgefühltes Beileid aus. Die hervorragenden Verdienste, die sich Der Verstorbene als wahrer deutscher Mensch und schaffender Musiker um die Führung der deutschen Kunstwelt erworben hat, sichern ihm ein dauerndes und ehrendes Gedenken.

Dr. Karl Muck in Hamburg zurückgetreten.

Aus Anlaß der Zusammenlegung des Hamburger Philharmonischen Orchesters und des Orchesters des Staatstheaters hat Der Dirigent Des Philharmoni­schen Orchesters, Dr. Karl Muck, seinen Rück­tritt erklärt. Dr. Muck, übrigens ein geborener DarmftäDter, leitete Die Philharmonischen Konzerte in Hamburg seit 1922.

Wettervoraussage.

Der hohe Druck hat seinen Kern über SüDDeutfrf)- lanD und Das Alpengebiet ausgedehnt. Somit dauert in unserem Bezirk das hochsommerliche Wetter fort. Allerdings Dürften sich bis zum Wochenende totale Wärmegewitter bilden, Die aber keine Umgestaltung Des Witterungscharakters herbeiführen Dürften.

Aussichten für Donnerstag: Meist hei­ter, nur zeitweise etwas Dunstig oder leicht bewölkt, heiß und trocken.

Aussichten für Freitag: Weiterhin som­merliches Wetter, im nördlichen Teil Des Bezirks aufkommende lokale Wärmegewitter.

Lufttemperaturen am 25. Juli: mittags 25,4 Grad Celsius, abends 19,8 Grad; am 26. Juli: morgens 17,4 Grad. Maximum 27 Grad, Minimum 13 Grad.

Verantwortlich für Politik: L 23.: Ernst Blumschein.