Ausgabe 
26.6.1933 Frühausgabe
 
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Wirtschaft

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(RAK.) ist

ver-

in Benutzung genommen worden sind.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

Banknoten.

stellt, seine er gebeten,

Artur Ionath durchlief in Dresden die 100 Meter in 10,3 Sekunden.

Rüttchen (Erkelenz) auf NSU. fuhr im Grillen­burg-Waldrennen die beste Zeit des Tages und sicherte sich durch seinen Sieg in der Klasse bis 1000 ccm bereits die Deutsche Motorrad-Straßen- Meisterschaft seiner Klasse.

Auf der Ruder-Regatta in Bad Em; gewann der Kölner Klub für Wassersport den Kaiser- Vierer vor WSV. Godesberg.

360 Stundenkilometer erreichte am Frei» tag das Heinkel-Flugzeug HE. 70 unter Führung von Flugkapitän von Untucht, der auf der gleichen Maschine schon acht Weltrekorde geflogen hat. Die Maschine flog diesmal die 400 Kilometer lang« Strecke KopenhagenBerlin in 72 Stunden.

Dec Lauf der Damen.

der zuerst gestartet wurde, führte die Teil­nehmerinnen über eine Strecke von 10)0 Meter, die von neun Läuferinnen bewältigt werden mußte. Die Strecke war aufgeteilt in 4x75, 1 CO) und 4X100 Meter. 2m Wettbewerb lagen lediglich diö Damen der Spielvereinigung 1900 und des VfL. Wetzlar. Die ILOOerinnen führten von Anfang an und hatten während der 4x75 Meter bereits einen Vorsprung von etwa 15 Meter herausgeholt. Auf der CO)-Meter°Strecke fiel die Entscheidung. Frl. S t ö r r i ch (DfL. Wetzlar) überholte Frl. Richtberg II und sicherte sich sogar noch einen Dorsprung, der von den übrigen Läuferinnen aus der Dachbarstadt ge­halten wurde. Mit etwa 15 Meter Dorsprung gingen die Damen aus Wetzlar durch das Ziel.

Der Lauf in der 8-klasfe.

sah vier Mannschaften am Start, und zwar je eine Mannschaft des DHV., der Paddlergilde und der Deutschen Iugendkraft. Außer Kon­kurrenz lief eine Kombination der Akademischen TurnverbindungRheinfranken" und der Spiel­vereinigung ISO). Die Läufer der Deutschen

Jugendkraft bereiteten allen übrigen

ausgewiefen. Durch den Pfundsturz hat die Ge­sellschaft einen Derlust von rund 6 0)0 000 Mk. erlitten. Dach langen Derhandlungen mit der Anglo Persian Oil Co. ist schließlich eine Der- ständigung gefunden worden, wonach die Ge­sellschaft selbst 60 Prozent des Verlustes zu tragen habe, während die restlichen 40 Prozent von der Anglo Persian Oil Co. übernommen wurden. Hiernach ergebe sich für die Deutschr Petroleum AG. ein Pfundverlust von 3 050000 Mark.

Klasse A: 1. Spielvereinigung 1900 6:46,7 Mi­nuten: 2. Männerturnoerein Gießen 6:54,3 Minu­ten. (Die siegreiche Mannschaft lief in folgender Aufstellung: Grünewald, Betz, Baumstieger, Peters, Koch, Jung, Kilo, Eldracher, Linsemann, Schlarb, Birkenstock, Schmidt.)

Deutsches Derby in Hamburg.

FavoritAlchimist" leichter Sieger.

Auf der klassischen Dahn in Hamburg-Horn kam am Sonntag das Deutsche Derby zum Austrag. Erwartungsgemäß setzte sich der FavoritAlchi­mist" aus dem staatlichen Hauptgestüt Gradiy un­ter E. Grabs erfolgreich durch und gewann das größte deutsche Zuchtrennen leicht gegen die bei­den AußenseiterLinkenruf" (M. Schmidt) und Calva" (O. Schmidt) mit einer Länge. Nach­dem noch am Samstag der Himmel voller dunk­ler Wolken hing, klärte es sich am Sonntag auf und Sonnenschein überstrahlte das Horner Moor, das am Dachmittag Ziel Tausender und Abertau­sender von Zuschauern war. Auch die Deichsre­gierung war vertreten . In der Ehrenloge be­merkte man Vizekanzler v. Papen, Deichsmini­ster Dr. G o e o b e l s , Reichswehrminister von Blomberg, ferner Reichssportkommissar von Tschammer » Osten, Rennsportkommissar Graf H e l l d o r f, Oberlandstallmeister G. Rau, Staatssekretär Trauert und andere mehr.

Gleichschaltung

im Sportverein 4920 Heuchelheim.

w. Am Mittwochabend fand in der Gast­wirtschaft von Ludwig Schäfer eine außeror­dentliche Generalversammlung des Sportver­eins 1 920 zum Zwecke der Gleichschaltung statt. Als Vertreter des WSV. nahm der Fußballfach- toart Hugo Henkel, Gießen, an der Versamm­lung teil und führte die Gleichschaltung durch. 3n seiner Ansprache wies Herr Henkel auf die Bedeutung des Tages hin und würdigte beson­ders die Vergangenheit des Vereins. Die Mann­schaften des Sportvereins 1920 seien weit über die Grenzen des Bezirks als fair, spieltechnisch gut und ebenbürtig neben jedem Stadtverein bekannt. Die mustergültige Leitung des Vereins in natio­naler und kameradschaftlicher Beziehung sei Pio­nierarbeit für die wahre Volksgemeinschaft im neuen Staate. Aus diesem Grunde sei auch die Gleichschaltung mehr eine Formsache, da der Vor­stand durchweg aus alten Mitgliedern der DSDAP. und der SA. bestehe.

Nachdem der gesamte Vorstand sein Amt nie­dergelegt hatte, übernahm der Ehrenvorsitzende Fritz Sack die Leitung der Versammlung. Als Führer wurde der seitherige langjährige Vor­sitzende Hermann Weber vorgeschlagen und

Kraftfahrzeuge und Einkommensteuer.

Rach dem Gesetz zur Verminderung der Arbeits- losigkeit dürfen bei Ermittlung des Gewinnes für die Einkommen-, Körperschafts- und Gewerbesteuer Aufwendungen für die Anschaffung oder Herstellung von Maschinen abgezogen werden, wenn der neue Gegenstand inländisches Erzeugnis ist, zwischen dem 30. Juni 1933 und dem 1. Januar 1935 angeschafft ist, einen bisher dem Betrieb dienenden, gleicharti­gen Gegenstand ersetzt und seine Verwendung nicht zu einer Minderbeschäftigung von Arbeit­nehmern führt.

* Deutsche Petroleum AG., Berlin. Die Generalversammlung genehmigte einstimmig die Abschlüsse für die Geschäftsjahre 1931/32 und beschloß die Einziehung von 11 0)0 000 Mk. von der Aütgerswerke AG. zu 70 Prozent erworbenen eigenen Aktien, wodurch das Aktienkapital von 35 000 000 auf 24 000 00 Mk. herabgesetzt wird. Gleichzeitig wurde auch der Reservefonds von 3 730 000 auf 2 400 000 Mk. vermindert. 1931 schloß mit einem Verlust von 30) 000 Mk., der durch den Gewinnvortrag aus dem Vorjahre voll gedeckt wurde. Für das Geschäftsjahr 1932 wird ein auf 130 000 Mk. erhöhter Gewinnvortrag

einstimmig gewählt. Der neue Führer übernahm wieder die Leitung der Versammlung und berief, nachdem er von dem Fuhballfachwart verpflichtet war, zum stellvertretenden Führer Hans K r ö ck, . zum Spielausschußobmann Ernst Sack, zum Schristwart Emil M e t j e, zum Kassenwart Otto Kehr, zum Iugendführer Heinrich Hofmann, zum Protokollführer Franz Hahn, zum Wehr- sportwart Ludwig Henkelmann.

Herr Henkel sprach in kurzen Worten über die Bedeutung der Gleichschaltung und führte aus, daß nunmehr anstelle der Masse die Per­sönlichkeit trete. Der Wahlspruch:Gemeinnutz geht vor Eigennutz", müsse auch im Sportverein oberste Richtschnur sein. Der Verein müsse im Geiste unseres großen Volkskanzlers Adolf Hit- l e r geführt werden, damit unsere Jugend zu brauchbaren Männern und guten Deutschen er­zogen würde. Seine Rede klang aus in einem dreifachenSieg-Heil!" für unseren ehrwürdigen Herrn Reichspräsidenten, Generalfeldmarschall von Hindenburg und den Volkskanzl» Adolf Hitler, in das die Versammlung geistert einstimmte. Mit dem Gesang des H Wessel-Liedes fand die denkwürdige Dersar lung einen würdigen Abschluß.

Kurze Gportnotizeu.

Im Städtespiel Stuttgart Nürn­berg-Fürth im neuen Adolf-Hitler-Stadion kamen die Schwaben vor 30 000 Zuschauern zu einem 3:2- (3:1-) Siege.

*

M ö rVtz (München- konnte mit seiner Viktoria- Beiwagenmaschine in München-Daglfing den vom Reichskanzler Adolf Hitler gestiftetenGoldenen Helm von Deutschland" gewinnen.

Das schlechte Wetter, der heftige Regen, der unmittelbar vor der Zeit des Starts zum Lauf um die Anlagen niederging, konnte die Leicht­athleten aus den Lagern der Turner und Sportler nicht hindern, zum Wettbewerb anzutreten. Selbst die Damen hatten sich eingefunden und liefen ihre Strecke. Viele Zuschauer säumten die Straßen. Am Stadttheater, dem Platz des Startes und des Zieles, hatten sich viele Interessenten eingefunden, um Zeuge der Endkämpfe zu werden. Allerdings wurden die Zuschauer insofern etwas enttäuscht, als es keine eigentlichen Schluhkämpfe zu sehen, sondern vielmehr recht eindeutige Siege gab, deren Entscheidungen jeweils auf der Strecke fielen.

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Rund um die Anlagen."

1900 siegt in der -V-Klasse. Zn der 8-Klaffe überrascht die DZK.

Der Reichsausschuß der Kraftverkehrswirtschaft der Ansicht, daß unter Maschinen im

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schaffung in dem Sinne zu geben, daß als An­schaffung die Lieferung und nicht die Bestellung des betreffenden Gegenstandes zu verstehen ist. Damit soll erreicht werden, daß unter die erleichternd Bestimmungen auch noch Kraftfahrzeuge fallen, die schon vor dem oben angegebenen Zeitraum bestellt, aber erst während dieses Zeitraumes geliefert und

Nationalmannschaft £.: Jakob (3af)n 31^ gensburg); Haringer (Bayern München), Busch (Duisburg): Breindl, Goldbrunner (Bayern Mün­chen), Oehm (1. FC. Nürnberg): Trumpler Ein­tracht Frankfurt), Lachner (München 60), Rohr (Bayern München), Rohwedder (Eimsbüttel), Lind­ner (Eintracht Frankfurt).

Fortuna/Schalke: Pesch: Trautwein,

Bonneseld: Breuer, Bender, Janes (alle Fortuna); Rosen, Czepan, Kuzorra (alle Schalke), Zwola- nowski, Kobierski (beide Fortuna).

Die erste Halbzeit dieses großen Kampfes sah beide Gegner ziemlich gleichmäßig im Vorteil. Die Westdeutschen gaben der Nationalelf einen völlig ebenbürtigen Gegner ab, zeilenweise waren sie so­gar überlegen. Durch eine Glanzleistung des Links­außen Lindners kam die Nationalmannschaft in der 17. Minute zum Führungstor. Nach drei Minuten hieß es aber schon 1:1. Kuzorra brachte von der Strafraumgrenze aus einen kurzen und harten Schuß an. In der 26 Minute zeigte Lachner, daß er doch einer der besten Halbrechten ist. Sein Schuß war so raffiniert abgefeuert, daß er kurz vor Pesch aufsprang und über diesen hinweg ins Tor ging. In der 30. Minute konnten die Westdeutschen noch­mals ausgleichen.

Nach dem Wechsel wurde die Nationalmann­schaft überlegen. Sn der 19. Minute erzielte Roh­wedder das dritte Tor für die Nationalmann­schaft. 3n der letzten Viertelstunde griffen die Westdeutschen noch einmal mit aller Kraft an. 3akob im Verein mit seinen beiden Vorderleu­ten Busch und Haringer wehrten jedoch alles ab. Die Entscheidung fiel dann in der 38. Minute... zugunsten der Nationalmannschaft. Rohr wurde im Strafraum unfair gestoppt. Den verhängten Elfmeter verwandelte er selbst mit unheimlicher Wucht zum vierten Treffer.

3n der Kritik kommt die Nationalmannschaft sehr gut weg. 3akob, Haringer und Busch bildeten ein hervorragendes Abwehrtrio, die Läuferreihe mit Breindl, Goldbrunner und Oehm war zwar nicht überrägend, aber doch sehr nützlich uno der Sturm harmonierte zusammen, wie schon seit lan­gem in einer deutschen Länderelf nicht mehr. Die Westdeutschen gefielen ebenfalls sehr gut. Nicht so ganz zuverlässig war die Hintermannschaft, da­gegen hatte die Läuferreihe in Breuer, Bender und Janes drei wirklich hervorragende Halves. 3m Sturm hätte man ein etwas besseres Ver­stehen zwischen den Schalke» und Fortuna-Stür­mern erwartet.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zutetzi beschlossenen Dividende an. Reichsbankdlskont 4 o H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 24. 3uni. Der Eierabsah hat infolge mangelnder Konsumkraft des Publi­kums weiter abgenommen, das Geschäft war außerordentlich schleppend. Auch die niedrigen Salatpreise, die um diese 3ahreszeit gewöhnlich den Eierkonsum anregen, waren in diesem Sah« bisher ohne Wirkung. Die Preise blieben un­verändert. Demnach betrugen die Preise: Deutschr Frischeier Sonderklasse 9,25 bis 9,50, Klasse A 8,25 bis 8,50, Klasse B 7,75 bis 8, Klasse C l bis 7,25, Klasse D 6,60 bis 6,80, Bayerische Landeier 1. Gröhe 7,50 bis 8, 2. Größe 7,25 bis 7,50. Norddeutsche 7,50 bis 7,75. Holländer Sonderklasse 9 bis 9,25, Klasse A 8 bis 8,50, Klasse B 7,25 bis 7,50. Kleine in- und aus­ländische 6,50 bis 6,75, Enteneier 6,50 bis 7 Ps. per Stück franko Frankfurt a. M.

Frankfurter Buttermarkt.

F r an k f u r t a. M., 24. 3uni. Der Absatz in Butter war im Vergleich zu den letzten Wochen sehr klein, obwohl die Verkaufspreise, zumindest für ausländische Ware, zurückgingen. Die Preise betrugen einheitlich für deutsche und holländische Butter 120 bis 125 Mk., was bei holländischer Ware eine Ermäßigung um zirka 2 bis 3 M bei deutscher eine Erhöhung ym zirka 3 bis 4 Mk. bedeutet.

bewerbem und den zahlreichen Zuschauern mit einem überlegenen Sieg eine große Heber» raschung. Mit einem ganz erheblichen Vorsprung gingen sie vor dem DHV. und vor der Paddler- gi.de durch das Ziel. Die Kombination lag weiter zurück.

In der ftlaffe A gab es einen sicheren Sieg der Mannschaft der Spielvereinigung 1900.

In diesem Lauf (3000 Meter, aufgeteilt in 6 mal 200, 4 mal 100 und 1 mal 1000 Meter) standen sich nur zwei Mannschaften, 1900 und MTV. gegen­über. Beide Vereine liefen mit Ersatz. Noch auf der 400-Meter-Strecke lagen beide Mannschaften auf gleicher Höhe, allmählich schoben sich aber die 1900er vor und auf der 1000-Meter-Strecke, die für die Spieloereinigung von Peters gelaufen wurde, setzte sich der 1900er an die Spitze. Der Vorsprung wurde weiter vergrößert und die Blauweihen konnten das Rennen unangefochten nach Hause laufen. Die zeit­lich? Differenz betrug 7,6 Sekunden.

Im Anschluß an das Rennen wurden den Ver­tretern der beteiligten Vereine durch den Leiter des Laufes, den Gauathletiksachbearbeiter Lipp die Preise, prächtige Plaketten in Gold, Silber und Bronze überreicht. Das Rennen nahm ohne jeden Unfall einen recht befriedigenden Verlauf. Die Sa- nitätskolonne stellte sich für den Hilfsdienst zur Ver­fügung, die Polizei sorgte für die Ordnung im Ver­kehr.

Oie Ergebnisse.

Frauen: 1. VfL. Wetzlar 2:40 Minuten; 2. Spielvereinigung 1900 2:41 Minuten.

Klasse B: 1. Deutsche Iugendkraft 7:07 Minuten; 2. Deutscher Handlungsgehilfenverband 7:42 Mi­nuten; 3. Paddlergilde Gießen 7:44 Minuten; 4. Rheinfranken/1900 7:57,3 Minuten.

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Deutschlands beste Fußballer spielen. Zwei Großkämpfe in Frankfurt.

DieKomödie der Irrungen", die um das ge­plante Frankfurter Länderspiel DeutschlandOester­reich entstanden war und allerorts Verwirrung ge­stiftet hatte, fand nun doch noch ein befriedigendes happy end". Sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Beziehung.

Zum ersten Spiel

Nationalmannschaft BFrankfurt 4:2 (2:1) stellten sich folgende beiden Mannschaften:

Frankfurt: Schmitt (Eintracht): W. May (FSV.), Stubb: Leis (beide Eintracht), Wühler (FSV.), Tiefel (Eintracht); Sadtler, Knapp (FSV.), Möbs (Eintracht), Heldmann, Haderer (FSV.).

Nationalelf B: Buchloh (Speldorf); Lorenzer (Phönix-Karlsruhe), Wendl (München 60); Czayka (Essen), Münzenberg (Aachen), Streb (Bayern- München); Fischer (Pforzheim), Haußmann (Spel­dorf), Hohmann (Benrath), Besnoska (Hamborn), Heidemann (Bonn).

Das Spiel begann mit flotten Vorstößen der Nationalmannschaft, die sich viel eher zusammen- fand, als die nur. aus zwei Vereinen zusammen­gestellte Frankfurter Stadtmannschaft. Schon in Der 7. Minute fiel das erste Tor. Sn der 14. Mi­nute hieß es dann schon 2:0 für dieNationalen". Die Frankfurter wurden nun etwas besser. Das erste Gegentor konnte aber erst in der 34. Minute erzielt werden. Nach dem Wechsel kamen die Frankfurter immer mehr auf. Der Sturm wurde jetzt sehr mobil und zeigte sich dem der National­mannschaft in vielen Dingen überlegen. 3n der 8. Minute konnte Heldmann auf Vorlage von Ha­derer zum verdienten 2:2 einsenden. Die Natio­nalelf lieh sich aber dadurch nicht einschüchtern. Allmählich wurde sie wieder überlegen. In der 20. Minute schoß Haußmann das dritte Tor und eine Viertelstunde später stellte Hohmann durch einen vierten Treffer den Sieg endgültig sicher.

Nationalmannschaft A Fortuna Schalke 4:2 (2.2).

Auch die Nationalmannschaft A, die anschließend xum Kampf gegen die Endspielgegner aus der Deut­schen Meisterschaft Schalke, Fortuna Düsseldorf an­trat, hatte noch eine kleine Umstellung erfahren. Sonst spielten die beiden Mannschaften in den vor­gesehenen Aufstellungen:

Sinne des Gesetzes auch Kraftfahrzeuge zu stehen sind und hat beim RFM. den Antrag ge- Auffassung zu bestätigen. Ferner hat eine (Erläuterung für den Begriff An-

Frankfurt a. 3)1.

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Schluß» hird

Schluß!. Abend­börse

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Schlußk. Mittag» börse

Datum

23.6-

24.6.

23-6.

24.6.

Batuin

23.6.

24.6.

23.6.

24.6.

4% oeegt. Serie II ............

6,25

6,5

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Mansselder Bergbau......

... 0

22

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22

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

5.5

5,5

5,5

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... 0

74,75

33,75

205

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73,25

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88,75

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34

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206 89,25 33,13

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Hamburg.Amerika-Paket .....

15,5

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Otavt Minen ............

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16,75

17

16,9

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Hamburg-Sudam. Dampfschisf. o

26,5

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Kaliwerke Aschersleben....

... 6

120,5

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Hansa Dampsschiss........... o

24,5

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Kaliwerke Westeregeln ....

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121

Norddeutscher Lloyd .........0

16,5

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Kaliwerke Salzdetmrth ...

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44

42,5

43,13

44

BerlinerHandelsgesellschaft.... 4

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Commerz, und Privat-Bank... 0

50,5

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50,75

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126

Deutsche Bank und Ti.'.ont»

Scheideanstalt...........

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Gesellschaft...............o

57,75

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Goldschmidt ............

... 0

45

45,5

45,5

44,5

Dresdner Bank..............0

47

47

47

47

Rütgerswerke ...........

... 0

56

55

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55,5

Reichsbanl ................. i

140

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140,75

141

Metallgelellschast.........

59

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59

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a.6.®......................(

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21,25

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54

78

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Licht und Kraft .............6

Felten & Guilleaume ........o

90

103,75

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89,5 105

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Zementwerk Heidelberg ...

Cementwerk Karlstadt......

:::i

Gesellschaft für Elektrische Unter-

nehmungen............... i

90

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86,75

Schultheis Patzenhoser....

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_

116,65

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Rheinische Elekrrizität ........b

97,25

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Mu (Allgemeine Kunstseide)

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38,75

21,25

38,75

38

Schuckert & Co..............o

103,75

103,5

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102

Beinberg................

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44,25

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Siemens & Halske ........... t

162,75

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Zellstoff Waldhos ........

... 0

44

44

44

43.5

LahmeherLCo..............io

122

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Deutsche Erdöl ............. 4

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70

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54,75

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68,5

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Dessauer GaS...........

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Deutsche Linoleum .......

Crenftefn & Koppel .......

Leonhard Tietz..........

Thade..................

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27

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42,5 20,5

Hoesch EilenSöln-Neuelsen.. 0

60,65

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117,25

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Datum

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84,13

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77,65

78

78

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Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld ml

Auslos.-Rechten ............

74,75

75,13

74,9

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10,8

11,15

10,8

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79

79

_

Oberdessen Provinz - Anleihe ml

Auslos.-Rechten ............

_

_

_

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_

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84,5

84,5

_

_

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67,75

67,5

67,75

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_

_

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_

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6% ehem. 8% Br. LanbcSpsand brlcfanftalt, Pfandbriefe R. 1!'

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86

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4°:, Ungarische Staatsrente V. 1910

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5,75

5.65

6% abfleft. Goldmexikaner von 99

10,6

10,3

10,75

10

4% Türkische Zollanleihe von 1911

6,1

6,25

6.15

6,2

4% Türkische Baadadbahn-Anleih, Serie 1......4............

6,2

l

6,13

23. Juni

24.Juni

Amtliche (Selb

Dotierung Äriei

Amtliche Geld

Notierung Brie _

Helsingfors.

6,334

6,346

6,334

6,346

Wien......

46,95

47,05

46,95

47,05

Prag......

12,54

12,5s

12,54

12,56

Bubavest ...

Sosta.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,88

170,22

166,33

169 67

Oslo.......

72,18

72,32

71,93

72.07

Kopenhagen

63,89

64,01

63,84

63,96

Stockholm..

73,73

73,87

73,68

73,82

London .....

14,325

14,365

14,32

14 36

Buenos Aires

0,928

0,932

0,928

0,932

Neuvork ....

3,397

3,403

3,397

3,403

Brüssel ....

58,99

59,11

58,94

59,06

Italien.....

Paris.....

22,14

22,18

22,15

22,19

16,61

16,65

16,60

16,64

Schweiz ...

81,42

81,58

81,32

81,48

Spanien....

35,56

35,64

35,31

35,39

Danzig....

82,37

82,53

82,32

82,48

Japan .....

0,894

0,896

0,894

0,896

Rio de Ian.

0,229

0,231

0.229

0,231

Jugoslawien «iiiiwon ...

5,195

5,205

5,195

5.205

13,04

13,06

13,03

13,05

Berlin. 24.3unl

Meld

Bries _

Amerikanische Roten..........

3,36

3,38

Belgische Noten.................

58,78

59,02

Dänische Noten ...............

63,52

63,78

Englische Noten .................

14,28

14,34

Französische Noten...............

16,56

16.62

Holländische Noten...............

168,96

169,64

Italienische Noten...............

22,03

22,11

Norwegische Noten ..............

71,76

72,04

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten...............

2,46

2,48

Schwedische Noten..............

73 80

Schweizer Noten................

81 J4

81,46

Spanische Noten.................

35,32

Ungarische Wetee ................