Wirtschaft.
Wochenbericht
vom $ronffurfer Droöuffenmorff.
Der Schwerpunkt des Geschäfts am Frankfurter Getreidegroßmarkt lag in der abgelausenen Woche am Roggenmarkt, an dem das Geschäft zeitweise recht befriedigend war. Das Angebot der Landwirtschaft ist sehr klein und stammte weniger aus hiesigem Gebiet, als aus Mitteldeutschland. Das seit der Vorwoche bessere Roggenmehlgeschäft hielt an. Der Roggenpreis konnte sich um 2 Mark auf 164 bis 165 Mark per Tonne erhöhen. Die Roggen- m e h l p r e i s e erhöhten sich für 0- bis Mprozentige Ausmahlung um 0,50 Mark auf 23 bis 23,50 Mark und für südd. Spez. 0 um 0,25 Mk. auf 23,75 Mark je 100 Kilo.
Dagegen liegt der Weizenmarkt immer noch stark darnieder. Auch das Mehlgeschäft hat noch nicht die erhoffte Belebung für die Weihnachts- seiertaye erfahren. Trotzdem ist die Grundstimmung auch hier freundlicher, so daß der Weizenpreis um 0,50 Mk. auf 193,50 bis 194 Mark per Tonn« anstieg, während die Mehlpreise gegenüber der Dor- woche unverändert wie folgt notierten: Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 28,75 bis 29,65, das- selbe ohne Austauschweizen 27,25 bis 28,15 Mark je 100 Kilo.
Der Gerstenmarkt liegt allgemein etwas ruhiger. Die Preise konnten sich auf dem letzten Niveau behaupten. Allein beste Braugerste, die nur wenig herauskommt, findet zu Spitzenpreisen Unterkommen. Mittlere Brauware wird fast nicht verlangt. Braugerste notierte unverändert 181 bis 183,50 Mark pro Tonne.
Der ch a f e r m a r k t konnte sich leicht befestigen, obschon ausreichendes Angebot vorhanden war. Der Preis zog um 2,50 Mark auf 140 bis 142,50 Mark per Tonne an.
Die Tendenz des Futtermittelmarktes blieb auf der ganzen Linie fest. Klei« und sonstige Mühlennachprodukte waren nur knapp angeboten und zogen bis zu 0,50 Mark an auch ölhaltige Ar- tikel verzeichneten weitere Erhöhungen bis zu 0,30 Mark je 100 Kilo. Es notierten: Weizenkleie 10,50 bis 10,60, Roggenkleie 9,80 bis 10; Sojaschrot 14,90 bis 15,25; Palmkuchen 14,90; Erdnußkuchen unverändert 16,30 bis 16,70; Treber 16,75 bis 16,85.
Das Geschäft am Kartoffelmarkt war mä- ßig- Der Preis blieb mit 2,40 bis 2,45 Mark per 50 Kilo bei Waggonbezug unverändert.
Wochenbericht
vom Sranffurfer Schlachtviehmarkt
Arn Frankfurter Schlachtviehmarkt war auf Grund der überwiegend verringerten Zutriebe in der verflossenen Woche im allgemeinen ein etwas festerer Verlauf zu beobachten. Das Geschäft gestaltete sich befriedigend.
Am Rindermarkt entsprach das Angebot (1432 geaen 1538), einigermaßen der Nachfrage, so daß sich für Bullen und Kühe Preisbesserungen um je eine Mark ergaben, während Ochsen und Färsen gut behauptet blieben. Das Geschäft war ruhig, es verblieb jedoch nur geringer Ueberstand.
Der Kälber markt zog von der verringerten Zufuhr (1124 gegen 1265) Nutzen um 1 bis 2 Mk.; nach mittelmäßigem Handel wurde ausoerkauft.
Für Scho f e hielt der saisonmäßig bedingte Rück- gang der Zufuhr an; es waren wiederum rund 200 Tiere (349 gegen 550) weniger zugeführt. Die Preise zogen um 1 Mark an. Das Geschäft war allerdings schlepoend.
Schweine erfuhren einen Rückschlag von 1 bis 4 Mark, (besonders Fettschweine). Das Angebot von 4457 gegen 3931 Stück war für die nur schleppende Nachfrage etwas zu stark.
frankfurter Börse.
IHittagsbörfe uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 24. Nov. Nach den Kurssteigerungen der letzten Tage eröffnete die heutige Effektenbörse zunächst infolge einiger Gewinnmitnahmen sowohl seitens der Kundschaft als auch der Kulisse in uneinheitlicher Haltung, doch machte sich bereits nach den ersten Notierungen wieder eine neue Auswärtsbewegung geltend. Die Konsolidierung der inneren Verhältnisse bieten immer wieder Anregung, dazu kam noch die feste Haltung der deutschen Werte im Auslande. Das Geschäft war auf den meisten Marktgebieten wieder recht lebhaft, lediglich deutsche Anleihen tendierten ruhiger. Altbesitz eröffneten auf Gewinnmitnahmen um 1,13 v. H. niedriger, auch späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 93 o. H. nur knapp behauptet, während Neubesitz 5 Pfennig gewannen. Stahlverein-Bonds lagen um 0.75 v. H. und Reichsbahn-VA. um 0,50 v. H. fester. Am Aktienmarkt betrugen die durchschnittlichen Veränderungen gegenüber der festen Abendbörse 0,50 bi« 1 o. H., wobei aber Besserungen überwogen. Nur Reichsbank und Licht 8-Kraft mit je minus 2 v. H. waren etwas stärker rückläufig. Am Montanmarkt
überwogen Erhöhungen von 0,25 bis 1 o. 5). außer Klöckner (minus 1,25 v. H.) und Stahlverein (minus 1 o. H ). Von Elektroaktien lagen Betula mit plus 2,5 vH. sehr fest, im übrigen ergaben sich Vefesti- gungen von 0,5 bis 1 o. H. JG.-Farben unterlagen mehrfachen Schwankungen, 125 (minus 0,50 o. H.), dann 126 bis 125,50 o. H. Metallgesellschaft lagen um 1 o. H. fester, ferner setzten eine ganze Reche an- derer Papiere von 0,25 bis 0,75 o. H. höher ein, denen nur geringfügige Abschwächungen gegenüber- standen. Nach den ersten Kursen waren besonders Betula und Siemens gesucht und bis zu 3 v. H. fester, auch auf den übrigen Marktgebieten wurden die Anfangsoerluste meist wieder ausgeglichen.
Im Verlaufe war die Stimmung unsicher und di« Tendenz wurde überwiegend schwächer. IG.-Jar- den gingen auf 124 o. H. zurück, Betula von 123,25 auf 121,50 v. H., Siemens von 140,50 auf 139, Ges- fürel von 87,25 bis 86 und Reichsbant von 176 auf 173,75 v. H. Auf den übrigen Marktgebieten betrugen die Rückgänge meist 0,50 bis 1 v. H. Kali- aktien kamen gegen gestern bis zu 3 v. H. niedriger zur Notiz. Am Kassamarkt hielt die feste Stimmung an und meist ergaben sich Befestigungen von 1,50 bis 3 v. H. Stärker erhöht waren Rheinmetall mit 104,50 (zuletzt 97 v. H.) auf den günstigen Geschäfts- gang. Ferner hielt die lebhafte Nachfrage nach Groß- bankaktien an, DD-Bank 54 (51) rat., Kommerzbank 47 (44,50), Dresdner Bank 57 (55).
Auch am Rentenmarkt gingen die Kurse für deutsche Anleihen zurück, so Altbesitz auf 90,25 nach 91, Neubesitz auf 15,35 nach 15,90 und späte Reichs- schuldbuchforderungen auf 92,65 nach 93 v. H. Goldpfandbriefe lagen ziemlich unverändert, vereinzelt ergaben sich noch Befestigungen von 0,25 bis 0,50 o. H., lediglich Äommunal-Dbligationen der Nass. Landesbank konnten ihre gestern erzielte Steigerung um 1,50 v. H. nicht behaupten. Von Stadtanleihen kamen 6proz. Darmstadt mit 83,50 v. H. (plus 2 v. H.) nach Geldstreichung wieder zur Notiz. Staatsanleihen und Länderanleihen notierten meist noch hoher. Fest lagen auch heute wieder Steuergutscheine. Der Durchschmttskurs hat sich auf 93,70 erhöht. Don Auslandsrenten lagen Türken und Ungarn etwas fester. Tagesgeld blieb zum Satz von 3,25 o. $). unverändert und leicht.
Abendbörfe freundlicher.
An der Abendbörse war die Stimmung nach den Rückgängen des Mittags wieder freundlicher, doch hielt sich das Geschäft in verhältnismäßig engen Grenzen. Bevorzugt waren IG.-Farben, die zunächst 0,13 o. H. und später weitere 0,75 v. H. über Berliner Schluß eröffneten. Auch die übrigen Marktgebiete wurden hiervon etwas mitgezogen und vermochten meist leichte Besserungen aufzuweisen. Le- diglich Montanaktien waren nur behauptet. Reichs- banfanteilc lagen mit 172 v. H. unverändert.
Das Geschäft am Rentenmarkt war bei Eröffnung ebenfalls nur klein, doch zeigten die Kurse Ansätze zu einer Erholung.
Im Verlaufe bröckelten IG.-Farben leicht ab, auf den anderen Gebieten des Aktienmarktes ergaben sich kaum Veränderungen gegen den Anfang. Renten traten später mehr hervor, Altbesih stiegen im freien Markt bis auf 89,75 v. H., Neubesitz bis auf 15,45. Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 92,65 v. H. unverändert. Am Kassamarkt waren Großbankaktien erneut gesucht, DD-Bank gewannen mit 56 2 o. H. und wurden wiederum nur beschränkt zugeteilt, Commerz- und Dresdner Bank zogen um |e 0,50 o. H. auf 47,50 bzw. 57,50 v. H. an. Pfandbriefe lagen ruhig. Bon Ausländern lagen Schweiz. Bahnanleihen 2 bis 3 v. H. höher. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 15,30 bis 15,40, Altbesitzanl. 89,50, Schutzgebietsanleihe 8,45, 6proz. Stahlverein 54,75, Reichsoahn-VA. 105,75, 4prvz. Schweiz. Bundes- bahn von 1912 123, 3,5prvz. Schweiz. Bundesbahn von 1912 118, Reichsbank 172, Gelsenkirchen 49,50, Harpener 82, Klvcknerwerke 56,50 bis 56,75, Man- nesmann 59,75, Phönix 38,50, Rheinstahl 83,75, Aku 35,40, AEG. 20, Betula 121,50, Gement Heidelberg 80,75, Scheideanstalt 178,50, Licht & Kraft 98,50, IG.-Farben 124 bis 124,75 bis 124.50, Ges- fürel 84,50, Lahrneyer 113,50, Rhein. Elektro Mannheim 90,50, Siemens 140, Hapag 11,65.
Zuchtviehversteigerung in Gießen.
Bei der Vorbesichtigung der für die Versteige- rung in Gießen am 7. Dezember gemeldeten Bullen wurden 36 Stück gegenüber 50 gemeldeten zur Versteigerung zugelassen. Die zum Verkauf kom- wenden Bullen halten strengster Beurteilung stand und können zum großen Teil selbst von Hochzuchtgemeinden, die seither in den fortgeschrittenen Zuchten Deutschlands ihre Faseltiere zu erwerben ge- wohnt waren, gekauft werden und dort zuchtfor- bomb wirken. Die Versteigerung bietet für bie Ge- meinben belle Gelegenheit, sich gute Zuchttiere geprüfter Abstammung bei großer Auswahl zu erwerben. Die Käufer werben bestimmt auf ihre
Rechnung formten, wie auch der Tierzüchter, der nur zu feiner Orientierung Die Schau besucht, sich an dem schönen Anblick erfreuen wird. Der Gesamt- eindruck wird noch schöner, die Tiere werden noch vollendeter fein, wie auf der letzten Versteigerung in Lauterbach. Die Versteigerung findet in der Eostfchen Hosreite in Gießen, Rod- Heimer Straße 50, statt. Wie üblich, geht der Versteigerung eine Prämiierung voraus, um den kaufenden Gemeinden einen Anhall über den Wert der Zuchttiere auf Grund ihrer äußeren Form zu geben. Die Prämiierung beginnt um 9BO Uhr, die Versteigerung um 10.30 Uhr. Gemeinden, bie bie Bullen vor ber Versteigerung im Stalle ber Züchter besichtigen wollen, werden gebeten, den Katalog bei dem Tierzuchtamt in Gießen anzufordern. Ver
käuflich find bie Bullen erst auf der Versteigerung in Gießen.
Mainzer Getreidemartt.
Mainz, 24. Nov. Es notierten (Großhandels- Einstandspreis per 100 Kilogramm loko Mainz) in Mark: Weizen 19,35, Roggen rheinhess. 16.60 bis 16,90, Hafer 14 bis 14,25, Braugerste 17,75 bis 18,35, Industriegerste 17 bis 17,25, Malzkeime 12,75 bis 13,50, Weizenmehl südd. Spcz. 0 29,80, Roggen« mehl nordd. 0- bis 60proz. 22,75 bis 23, do. südd. 23,50, Weizenkleie fein 11, do. grob 11,75, Roggen« fkie 10,50 bis 10,75, Biertreber 16.50 bis 17, Soya« schrot 15, Trockenschnitzel 9,25. Tendenz: Weizen un« verändert, Roggen fest und gefragt, Gerste freund« licher. Mühlennachprodukte und Futtermittel fett.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 26. November.
6.35 Uhr: Von Bremen: Hafenkonzert. 8.45: Aus der Leonhordskirche Stuttgart: Evangelische Morgenfeier. 9.30: Feierstunde des Schaffenden. 10: Bon Münster in Westfalen: Katholische Morgenfeier. 10.45: Stunde des Ehorgesanys. 11.30: Bon Leipzig: Reichssendung: ,Hch hat viel Bekümmernis", Kantate von Joh. Seb. Bach. 12: Mittagskonzert. 13: Kleines Kapitel ber 3eit. 13.15: Mittagskonzert. 14.20: Zehnminutendienst ber Land- wirtschaftskammern. 14.30: Etunbe bes Lanbes. 15: jtinberftunbe: „Dornröschen unb anbere Äönigs- finber". 16: Aus Danzig: Unterhaltungskonzert. 18: Lyrik des Arbeiterdichters Ludwig Hebold. 18.25: „Das Schicksal des Leutnant Nolan". Nach der dramatischen Ballade von Heinrich Stilling. 18.45: „Zum Tag der Toten", Bortrag von Cattina von Seybolb. 19.15: Abendkonzert. 19.40: „Die lebendige Ahnenbibliothek" (Schloß Laubach in Oberhessen). 20: Aus dem Ulmer Münster: Orgelkonzert. 21.10: Abendmusik des Südfunk-Orchesters. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Nachtmusik. 23: Nachtmusik des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks. 24 bis 2: Nachtmusik.
Montag, 27. November.
6.05 Uhr: Moryenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 12: Bon Leipzig: Mittagskonzert. 14.40: Stunde bes Liebes. Deutschlands Gaue im Bolkslieb. 16: Nachmittagskonzert. 18: Französischer Sprachunterricht. 18.20: „Technik auf der Straße". Bon Dipl.-Ing. Eberhard Hundt. 18.35: „Werkstudent im wilden Westen". Aus dem Tagebuch eines junaen Deutschen. 19: Reichssendung: Stunde der Nation: „Die Walküre" (1. Akt). 20: Griff ins Heute. 20.10: November 1933. Stegreiferzäylung aus ber Gegenwart. 21: Aus bem großen Saal des Saalbaues, Frankfurt a. TL: des Frankfurter Orchestervereins 3. Montagskvnzert. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Unterhaltungsmusik. 23: Bon Leipzig: Nachtmusik des Funkorchesters. 24 bis 1: Nachtmusik, Franz Schubert.
Dienstag, 28. November.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. Gespielt vom Kleinen Rund- siinkorchester. 14.40: Der Hausfrau zur Erholung. 16: Nachmittagskonzert. 18: Italienischer Sprachunterricht. 18.20: „Am lausenden Band". — Kleine Berichte unb Gespräche. — 18.35: „Lebendige Bildung". Bortrag von R«nL Wirtz. 19: Born Deutsch- landsender: Reichssendung: Stunde der Nation „Der ewige Bauer". Hörspiel. 20. Bon Berlin: „Die deutsche Arbeiterschaft im Kampfe für gleiches Recht unter den Böltern". Bon Dr. Paul Fleischer. 20.10: Tanzmusik. 21: „Das deutsche Dorf", Hörfolge von Heinrich Süßeier. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Unterhaltungsmusik. 23: Aus London: Englische Studenten singen! 23.30: Allerlei Blasmusik. 24 bis 0.45: Bon deutscher Seele. „Die deutsche Ode", Bortrag von Klaus Jos. Uhl.
Mittwoch, 29. November.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk. Hörbericht aus einem Zeitungsbetrieb. Von Heinz Werner. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.30: Jugendstunde. 16: Nachmittagskonzert. 18: Deullch für Deutsche. Unioersitätslektor Dr. M. Weller: Technik des Sprechens. 18.20: Raste ist entscheidend. 18.35: Zeitfunk. 19: Reichssendung: Stunde ber Nation. Konzert Florestan und Eusebius. Eine musikalische Hörfolge. 20: Griff ins Heute. 2010. ..Welle 00". Ein Potpourri in Wort und Ton. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Unterhaktungs- musik. 23: Szenen aus Mo.zarts Leben. Singspiel in einem Akt. 24 bis 1: Nachtmusik.
Donnerstag, 30. November.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 10.45: Praktische Ratschläge für Küch« unb Haus. 12: Mittagskonzert. 13.35: Mittagskonzert. 14.40: Stunde für unsere Kinder. 16: Nackmittagskonzert. 18: Spanischer Sprachunterricht. 18.20: „Verlassene
!orJl$e Wohnungen". Bon Pros. Dr. Bast. Schmid. 18.35: „sturm 33." Von Hans Maikowjki. — Bor- lefung von Wolfgang Hermann. 19: Von der Funk- stunde Berlin: Reichssendung: Stunde der Nation. Konzert: „Der junge Beethoven". 20: Griff ins Heute. 20.10: Stuttgart: Dreiklang der Lyrik: Goethe —Mörike—Heynike. 21: „Fortsetzung folgt.. .* Eine musikalische Unterhaltung ohne Ende. 22.20- Du mußt wissen. 22.45: Unterhaltungsmusik. 23:
„Fortsetzung folgt..." 24 bis 1: Nachtmusik.
Freitag, 1. Dezember.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14.40: Der Hausfrau zur Erholung. 16: Nachmittagskonzert. 18: Englischer Sprachunter, rkfjt 18.20: „Warum Familienforschung?" 18.35:
Lustschutz ist Selbstschutz !
Industrielle Arbeitsordnung. Forderungen und Auf- § oben sozialer Betriebspolitif." Gespräch zwischen ngenieur Heinz Lang und Hch. Mertens, Frankfurt a.M. 19: Von Königsberg: Reichssendung: Stunde der Nation: Musiker unserer Zeit. 20: Griff ins Heute. 20.10: „Reise durch Westfalen", Manu- skriot: Rud. Predeek. 21.10: Tanzmusik. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Unterhaltungsmusik. 23: Nachtmusik. 24: „Nachtgespräch mit einem Mikrophon", Sprecher: Der Intendant bes Sübwestfunks. 0.10 bis 1: Vorn Schicksal bes beulschen Geistes.
Samstag, 2. Dezember.
6.05 Uhr: Morgenkonzeri. 7.15: Frühkonzert. 10.10: Der erste Berufstag. Ein Gespräch mit Lehrlingen und Angestellten von Gustav Kreuz. 12: Mittagskonzert. 14.30: Stunde ber Iugenb. 16: Aus Emmerich: Nachmittaaskonzert. 18: Stimme ber Grenze. 18.35: Steareifsenbung. 19: Von Hamburg: Reichssenbung: ötunbe ber Nation. «Leichte Musik." 20: Griff ins Heute. 20.10: Großer Saal bes Funkhauses: Bunter Abenb zugunsten bes Winterhilfswerks. 22.20: Du mußt wissen ... 22/5: Unterhaltungsmusik. 23: Beim Kölner Sechstagerennen. 23.15: Tanzmusik. 24 bis 1: Nachtmusik.
Kirche und (schule.
Kreis Büdingen.
•!• Echzell, 22. Nov. Pfarrer Lic. Bohn aus Berlin, ber Leiter bes deutsch-evangelischen Vereins zur Forderung der Sittlichkeit unb ber Rettungsarbeit, hielt heute in ber hiesigen Kirche zwei Vorträge. Zum ersten um 13.30 Uhr hatte sich bie männliche unb weibliche Iugenb zahl- reich eingefunben. Bor ihr sprach Pfarrer Bohn über „die sittliche Verantwortung ber Iugenb". Um 20 Uhr dehanbelte er vor ber ganzen Gerneinbe bie Frage: „Wie erziehen wir unsere Kinber zu Willensstärken unb charakterfesten Persönlichkeiten >" Pfarrer Bohn versteht es, in feier Art wertvolle unb anfaffenbe Gedanken zum Wiederaufbau unseres Volkes zu geben.
Daten für Samstag, 25. November.
1835: ber amerikanische Großindustrielle Andrew Carnegie in Dunfermlin geboren (gestorben 1919); — 1863: Ludwig Erk, Sammler und Komponist von Volks- und Schulliedern gestorben (geboren 1807); — 1914: Sieg Der Armee Mackensens bei Lodz.
Daten für Lonntaq, 26. November.
1822: ber preußische Staatsmann Karl August Fürst von Harbenberg in Genua gestorben (geboren 1750); — 1857: der Dichter Joseph Freiherr von Eichenborff in Neiße gestorben (geboren 1788); — 1928: gestorben der deutsche Admiral Reinhold Scheer, der Sieger in der Skagerrak-Schlacht in Marktredwitz (geboren 1863); — 1930: der Polarforscher Otto Soerdrup in Oslo gestorben (geboren 1854).
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a ZR
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt belchiofsenen DioiDenbe an. — Reichsbankbiskont 4 o H Lombardzinsfuß 6 o H.
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