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Abteilungsleiter schlechten Absatz der Landlgen Futterpreis hin. Die -vllch von dem Markt ganz lchtung der Tenossenschasts. «n Orten des Effenbergs ,eit zuzugreisen. Nach länge- ,r fich alle Anwesenden beberein, daß in der nächsten uernversammlungen abgehnl- denen nach Möglichkeit die st gegründet werden soll. Die . standekommen des vorliegen- gut
eWen Landbundes.
3. Sept. 3n einer außer- immtung bei fielfiId)en f)ier ftattfanb unb von Helmolt geleitet wurde, icn formellen Delchlch zur effifchen Lanbbun- en nunmechr von der durch i LtondesvraomMvn aller i, die in Esten unter dem en Dr. Wagner steht 3m er großen Bauernkundgebung ; Landbund endgültig seinen
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blichen Wetterau, 23. übensclder unserer Te- echend aus. Die Anbauslache Hahr wieder den einzelnen llktienzuckersabrickMüerau
AmtSwatter-Tagung der DA? und ASVO
geben hat.
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war. Bonn wirkte als Schauspieler- vor allem in München, Wien und Berlin. Er spielte in seiner letzten Zeit vornehmlich jugendliche Helden, Lieb-
verliehen worden, für gerechte Löhne und den Arbeits fried en zu wirken und am sozialen Aufbau mitzuarbeiten. Dr. L ü c r ging sodann kurz auf die zukünftige berufsständische Entwicklung em. Weiter betonte er grundsätzlich, daß er eine Herabsetzung der Löhne niemals g eb e n werde. Er lehne es schärsftens ob, den deutschen Arbeiter vor den Karren einer liberalistischen und reaktionären Elique spannen zu lassen.
Das deutsche Problem könne nur durch den deutschen Sozialismus gelöst und die Revolution nur durch den deutschen Arbeiter der
Stirn und der Jauft vollendet werden.
übrigens auch als Theaterdirektor und als Dramatiker einen gewissen Namen gemacht. Sein Fri- dericus-Schausviel „Der junge Fritz" wurde seinerzeit vom Kaiser verboten. Mehr Erfolg hatte er mit den Detektivstücken „Sherlock Holmes" und „Der 5)und von Baskerville". Persönliche Erinnerungen schrieb Bonn unter dem Titel „Mein Künstlerleben" und „Zwei Jahre Theaterdirektor in Ber-
Oie Entdeckung des Klangs.
Grundlegende Fortschritte auf dem Gebiet der elektrischen Musik.
Don Dipl.'Ing. F. W. Winckel.
volle Zusammenarbeit \ rungen Dr. Lüers muri
(haft herzlichen Dank aus. Die Versammlung be» chloh weiterhin einstimmig, künftig jedes Mitglied aus der Genossenschaft auszuschliehen, das voni jetzt ab geschäftliche Beziehungen mit Juden unterhalte.
m Friedberg vorgeschrieben, die auch bereits Der. einbarungen über die Preisgestaltung für Kaufrüben der kommenden Ernte getroffen hat. Danach erl)Mt ber Pflanzer siir den Dappelzentner reine Rüben den Gegenwert von 7,65 Kilogramm Melis bei einem Melispreis von 34 Mark je Doppelzentner, mithin Rübenpreis 2,60 Mark M Doppelzentner. Dieser Preis kann sich jedoch bis auf 3,26 Mark je Doppelzentner Ruben erhöhen, je nach dem Melispre.s. Als Mel.spre.s g.l das Mittel sämtlicher Notierungen an der Magdeburger Börse in der Zeit vom 1. November 193$ bis 30. Juni 1934. Dabei wird der bei der Ausfuhr von Zucker gehabte Mindererlös zwischen Fabriken und Pflanzern anteilig verrechnet, lieber bas Kontingent hinaus angebaute Ruben werden nicht ab- genommen, Grundbedingung ist, daß alle Ruben nur aus dem Samen gezogen werden, den die Fabrikleitung kostenlos ausgibt, und zwar 14 Pfund pro Normalmorgen.
s Utphe, 23. Sept. Dieser Tage feiert einer unserer ältesten Einwohner, der Landwirt und Schmied Johannes Bornmann, seinen 8 8. Geburtstag im Kreise seiner Familie. Der Greis erfreut sich noch verhältnismäßiger Rüstigkeit. — Der hiesige Männergesangverein ,Lore- l e y" wurde aleichgeschaltet. Sein 1. Vorsitzender ist nunmehr Landwirt Wilh. Bornstiann, der 2. Vorsitzende Karl Beltz er, Schriftführer Hermann Sack und Kassenwart Karl Sack. — Der Vorstand des Turnvereins besteht nach seiner Gleichschaltung aus dem 1. Vorsitzenden Otto Lin- bemeier, dem 2. Vorsitzenden ©elfter, dem Schriftführer Wilhelm Eichenauer und dem Rechner Friedrich Bornmann.
Kreis Schotten.
Preußen.
Vom Gondergericht verurteilt
WSN. F r a n k f u r t a. M., 24. Sepl. Der Schmied Friedrich Loew war von Mainz auf das Gehöft seines Vaters in Dietenhausen gekommen, wo er sich mit einigen Männern unterhielt. Als die. Sprache auf Politik kam, teilte er mit, daß der Straßburger Sender verbreitet habe, ein Minister der gegenwärtigen Regierung habe mit dreißig SA.-Leuten den Reichstag angezünoet. „Und solche Leute sitzen in der Regierung", fügte er hinzu. Als man ihm sagte, das sei unwahr, gab er die unwahre Behauptung als seine eigene Meinung wieder und setzte hinzu, er lasse sich nicht mehr festnehmen, und wenn sechs SA.-Leute daran glauben müßten. Der Angeklagte machte sich durch das Gerede des Vergehens gegen Paragraph 3 des Gesetzes zur Abwehr heimtückischer -Angriffe gegen die Reichsregierung schuldig. Das Sondergericht verurteilte ihn zu zehn Monaten Gefängnis. Es berücksichtigte mildernd, daß der Angeklagte noch unbestraft ist, daß das Gespräch nicht von ihm ausging, unb daß der Begriff Oeffent- lichkeit nicht vorliege. Der Staatsanwalt hotte ein Jahr Gefängnis beantragt.
Der 25jährige Fuhrmann Kurt Mootz wohnt in Wetzlar in einem Hause, in dem auch ein Ber» sicherungsinspektor Mieter ist. Letzterer nahm wiederholt wahr, daß Mootz, der parteilos sein will, verhetzende Reden führte. Bei einem Gespräch am 1. Pfingstfeiertag äußerte sich Mootz in gröblich be» leibigenber Weise über den Reichskanzler. Außerdem behauptete er, daß der Staatskommissar Stefan, auf dessen Auto zwei Schüsse abgegeben worden waren, selbst die Schüsse abgefeuert habe. Der Staats- kommissar stellte Strafantrag gegen den Fuhrmann, der zunächst in Schutzhaft und dann in Unter» suchungshaft gebracht wurde. Das Sondergericht verurteilte M. wegen Vergehens gegen Paragraph 3 des Abwehrgesetzes und Paragraph 186 des StrGB. zuanderthalbJahrenGefängnis.
Zusammenschluß von Handelskammern im Rhein-Main-Gebiet.
Frankfurt a. M„ 23. Sept. (WTB.-Funk- spruch). Der Zusammenschluß der preußischen Industrie- und Handelskammern für das Rhein- Mai nifche Wirtschaftsgebiet, mit dem Sitz Frankfurt a. M., und der Industrie- und Handelskammern des Volks st gutes Heffenzu einem Rhein-mainifchen Industrie- und Handelstag, Sitz Frankfurt a. M, ist vollzogen. Die erste Sitzung des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstages wird im Kurfürstlichen Schloß i n Mainz ftattfinden. Sie wird vom Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger geleitet und in einem besonders feierlichen Rahmen gehalten werden.
Kreis Wetzlar.
< Wißmar, 23. Sept. In einer öffentlichen Versammlung sprach der stellverttetende Kreisle,ter der NSDAP., Haus, hier vor vollbesetztem oaal über das Thema „Der Weg zumneuen Deutsch- land". In seinen Ausführungen beschäftigte sich der Redner zunächst mit der unblutigen national,o^a-
Frankfurt a.TI., 24. Sept. (WSN.) Anläßlich des Gauparteitags fand am Samstag im großen Faal des neuen Gewerkschaftshauses ein Kongreß sämtlicher führender Amtswalter der NSBO. und der Deutschen Ar- b e i t s f r o n t statt. Zum ersten Male waren gleich- zeitig mit den Kreisbetriebszellenleitern Hessen-Nassaus auch die Derbandsbezirksleiter der 15 Arbeiterund 9 Angeitelltenoerbände Hessens und Hessen- Nassaus versammelt. Erstmalig waren aud) di« Kreisbetriebszellenleiter Hessens anwesend. Dieser bedeutungsvolle Kongreß erhielt durch die Anwesenheit des Treuhänders der Arbeit, Dr. L ü < r , und von Vertretern des Gewerbeaufsichtsamts noch seine befonbere Note. Es waren etwa 200 neue Arbeiterführer unseres Wirtschaftsgebietes versammelt.
Gaubetriebszellenleiter Willi Becker, M. d. L. und Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront, eröffnete die Sitzung, begrüßte die Erschienenen und gedachte besonoers des verstorbenen Pg. Reinhold Muchow, dessen Andenken durch Erheben von den Sitzen geehrt wurde. Das Wort erhielt dann der bisherige
Gaubetriebszellenleiter Hessen, Fritz Kern, MdR.,
ber in Zukunft der Stellvertreter des (Baubetriebs- Wellenleiters Willi Becker ist. Er dankte seinen Amtswaltern für ihre Mitarbeit und das bewiesene Vertrauen und bat, beides ohne jeden Vorbehalt dem Pg. Becker zur Verfügung zu stellen. Der deutsche Sozialismus habe die Landesgrenzen aufgehoben.
Die weitere Aufgabe fei, das deutsche Arbeiter- tum im ehrlichen wetteifer mit anderen Ständen in die Lage zu versehen, die Säule des neuen Staates zu fein. Die JISBO. müsse arbeiten, der Arbeiterschaft eine neue Führung zu geben, die keinen vorteil für die eigene Person wolle, sondern die Arbeiterschaft den IDlrt- schaftsführern in Industrie und handel charaktermäßig glelchstelle.
In der Erfüllung dieser ethischen Ziele fei unser Sozialismus für die Zukunft gewährleistet. Pg. Becker führte darauf aus, daß Hessen und Hessen-Nassau zwar in Zukunft nur noch einen, aber in Wirklichkeit doch zwei Gaubetriebszellenleiter habe, denn sie beide würden stets Schulter an Schulter gehen. Diese Verbundenheit von oben müsse jetzt alle Kreise erfüllen. Die Einheit des deutschen Volkes müsse unüberwindlich sein, so wie es in dem Verhältnis zwischen der DAF. undder NSBO. verkörpert wäre, denn hier wie dort führten nur alte NSBO.-Leute, die eine jahrelange Kampfkamerad- schäft verbinde.
Oer Treuhänder der Arbeit Or. Euer
Kommunistische Straßenschnnerere, in Darmstadt.
Darmstadt, 23. Sept. (WSN.) In der Nacht auf Freitag wurden in der Hochstraße in Darm- ftaot die 2J ü r g er ft e ige mit dem fommunifi- Lhen Schlagwort „R F B. I e b t n o ch o e schmiert. Als Vergeltungsmaßnahme wurden, wie das hessische Staatspolizeiamt mitteilt, b re i ehemalige führende k o mm u n i st t f ch e Funktionäreins Staatsgefängnis ein« geliefert.
53 Kommunisten sestgenommen.
Lampertheim, 23. Sept. (WSN.) Seit mehreren Tagen ist in Lampertheim eme u m s a 1 - sende Äktion gegen die Mitglieder der frühe- ren Kommunistischen Partei Gange. Bisher wurden 53 Personen in Haft genommen. Wie verlautet, ist man im fiaufe öer Aktion einem früher geplanten kommuntstischen Anschlag gegen einen nationalsozialistischen Führer in Lampertheim auf die Spur gekommen. Beschlagnahmt wurde in Lampertheim bzw. einem m der Nähe von Lampertheim befindlichen Weiher bei Mörlenbach 2 Granaten, mehrere ®ran^unber, 2 Jagdgewehre, ein Karabiner, eine Anzahl Handgranaten, Jnfanteriemunition, em Motorrad, em Radioapparat mit besonderer Anweisung juwi Cmp fang des Moskauer Senders, Uniformftutfe bes Roten Frontkämpferbundes, zahlreiche Zeltschriften und auch die ^genannte Amerikafahne e.n G - schenk amerikanischer Genossen, 12 Musikinstrumente unb 10 Fahrräder mit einheitlichem blauen Anstrich unb gelber Felge.
Warenhaus- und Filialsteuer zwei verschiedene Steuern.
M a i n z, 23. Sept. (WSN.) Nach einem früheren Beschoß bes Stabtrats konnten b.eW aren- bau5- unb Filialsteuer entsprechend dem Artikel 27 des Steuerumlagegesetzes nicht gleich zeitig als z w e i v e r j ch l e n d e n e S t e u- cm erhoben werden. Nachdem durch Erlaß eme neuen Gesetzes über die Warenhaus- unb ^tl M- fteuer der Artikel 27 aufgehoben und die Möglichkeit gegeben wurde, die Warenhaus» und Final- steuer nebeneinander als zwei verschiedene Steuern zu erheben, sah sich der Oberbürgermeister veran- in&t eine dringende Stadtratssitzuna einzuberufen, um die kürzlich vom Stadtrat beschlossene Orts- latzung, die nur eine Warenhaus- und Filialsteuer varsah, aufzuheben. Auf Antrag der Stadtoerwal- tuna und nach einer kurzen Begründung durch den kommissarischen Beigeordneten Schloimann wurde die Ortssatzung aufgehoben, so daß neben- einander die Steuer für Warenhaus und Filiale erhoben werden kann.
Großfeuer durch Brandstiftung.
Darin stadt, 23. Sept. <WSN.» In der «acht zum Samstag brach in der OdenwalderHolz- knbust" e in Liebeisbach Grobfeuer aus. Trotz aller Bemühungen der aus der Umgebung herbeigeeilten Feuerwehren wurde das Hauptgebäude vollständig eingeafchert und der gesamte Maschinenpark vernichtet. Nach den knmmal- polizeilichen Feststellungen ist der Brand m einem Anbau an ber Vorher eite bes ^auptgedaubes ausgebrochen. Es wirb Brandstiftung ange- nommen. Der Feuerwehr gelang es wenigstens die Nebengebäude zu retten. Der Materialschaden ist bedeutend und nur zum Teil durch Versicherung gedeckt. _ %
Sneftasten der Redaktion
h. Fr., Bahnhofstraße. Die ersten Standesämter in Preußen wurden um das Jahr 1870 geschan - Die meisten der Preußischen Standesämter wurden tm Jahre 1876 gebildet.
Zum Schluß führte Dr. Lüer noch aus, daß er seit 1927 mit Pg. Becker als alte Parteigenossen in einer Front stünde. Diese persönliche Freundschaft und Wertschätzung würden eine tetige Dertrauens- ~ " gewährst, len. Die Ausfuh-
den mit tarier Sympathie
begrüßte die Kameraden der Arbeit. Er umriß die Ziest unb Zweckseftung einer organischen Staats- auffaffung, wie die Einheitlichkeit ber Volksgemeinschaft politisch bei ben Statthaltern, wirtschaftlich bei den Treuhändern der Arbeit gegeben fei. Anläßlich bes ersten Kongresses ber beutschen Arbeit sei ben Treuhänbern die Autorität
Jebes Musikinstrument hat seine besonbere Klang- eigentümlichkeit, die bas Ohr jeberzeit sofort mieber- ertennt. Es gibt Hunberte von Schattierungen in bem Klang einer Violine, angefangen von einer alten Tleiftergeige bis zur mobernen Schulgeige, mit unb ohne Dämpfer usw. Immer ist aber ein typischer Geigenton zu erkennen, ber mit keinem anberen Instrument zu verwechseln ist. Der Klang ist stets an bie technische Form, bie ihn abstrahlt, gebunben. Im Lause ber Jahrhunberte finb solche Strahlungsgebilbe, bie als Resonanzböben bezeichnet werden, bis zu einem hohen Grad der Vollendung entwickelt worden. Aus dem dünnen Spi- nett-Ton wurde der farbig-reiche Klang des Konzertflügels, aus dem pfeifenartigen Schalmeienton )er innigere Oboenklang.
Diese Entwicklung ist heute völlig abgeschlossen. Der Klang hat sich aus den'Schranken der mechanischen Form befreit unb ist nun in ber elektrischen Erzeugung frei beweglich geworden. Das zeigt sich in verschiedenen elektro - akuftischen In - ftrumenten, die nach jahrelanger Entwicklung jetzt publikumsreif geworden sind und demnächst in öffentlichen Konzerten vorgeführt werden sollen.
Wir erinnern uns noch jener Aetherwellen- musik von T h e r e m i n, die gewissermaßen autz der Lust erzeugt wurde. Die Hand des Spielers bewegte sich um einen Metallftab, der durch einen Radioapparat in elektrische Schwingungen versetzt wurde. Die Schwingungszahl und demgemäß die Tonhöhe wird durch die Handbewegung verändert. Man erhält aus diese Weise einen Wechselstrom, der nach entsprechender Verstärkung in einem Lautsprecher hörbar gemacht wird. Aber das Spielen eines solchen Instrumentes ist sehr schwer, und so wurde die elektrische Schwmgungsschaltuna so umgebaut, daß man jetzt auf einer Drahtsaite ple- len kann. Diese Tonerzeugung liefert einen Klang mit einer sehr einfachen Schwmgungssorm des Wechselstroms und wirkt daher nicht °usdrucksreich. Aus diesem Grunde schickt man den erzeugten Wechselstrom durch eine K l a n a s a r b e n s ch a l- tun g, bie bie Schwingung mit übertönen beliebiger Art anreichert. Bekanntlich unterscheiben sich bie einzelnen Klangfarben daburch bah zu bem je welligen Grunbton eine gewisse von harmo Nischen Obertönen tritt. Einer dieser Obertone ber bei jebem Musikinstrument anbers ist, stt besonbers stark unb formt baher den typischen Klang. M nennt ihn daher ben „Formanten. Die Klang sarbenschattung gestattet es, beliebig leden For- manten unb bamit jedes Instrument nachzuahmen. Sie besteht, ähnlich wie ein Radioapparat, aus lau ter Spulen und Kondensatoren und kann tiese >oder hohe Töne verschlucken und andererseits bestimmte Tonbereiche hervorheben. Mit Badwknopfen Schaltern kann man alle diese Umschaltungen vor nehmen. Kein Wunder, daß beim Drehen °n diesen Knöpfen bie seltsamsten Laute hervorkommen, bie noch nie ein Menschenohr vernommen hat.
Diese Möglichkeiten bietet bas "Elektro- chorb", bas Oskar Vierling v°ni Hemnch Hertz-Jnstitut entwickelt und A. 8 ° st e r m Lobau gebaut hat. Es ist äußerlich wie mnerlich kaum von einem gewöhnlichen Flügel zu unterscheiden, ab-
• Schotten, 24. Sept. Unter ber Leitung von Direktor L i n ck hielt bieser Tage bie Molkereigenossenschaft Hoherodskopf hier eine auherorbentliche Generalversammlung ab, die der Gleichschaltung der Verwaltungsorgane der Genos- senschaft diente. Zu der Versammlung waren neben zahlreichen Mitgliedern auch der Kreisbauernführer August Straub V. (Rainrod) unb als Vertreter des Verbanbes ber Hessischen Lanbwirtschafllichen Genossenschaften Oberrevifor Hartmann (Gie- ßen) erschienen. Kreisbauernführer Straub hielt zunächst eine Ansprache, in ber er ben Sinn unb Zweck ber Gleichschaltung barlegte unb betonte, bah die jetzige Regierung alle Mittel zur Rettung bes Bauernstanbes anwenben werbe. Oberrevisar Hartmann (Gießen) schilberte sobann in seiner Ansprache bie Vorteile ber Gleichschaltung. Zum Führer ber Molkereigenossenschaft würbe Karl L i n ck (Schotten) bestimmt, zu seinem Stellvertreter Kreis- bauernführer August Straub V. (Rainrob). Fuh- rer bes Aufsichtsrats würbe Lubwig Straub (Rubingshain,. Direktor Linck sprach den aus- cheibenben Auftichtsrats- unb Vorstanbsmttgliebern ür ihre treuen Dienste im Interesse ber Genossen»
Registern ständigen unb wcchselnben Gebrauch macht, wirb er auch halb bie kontinuierliche ctala aller Klangfarben, bie bie elektrische Musik liefert, erfassen. Es ist möglich, allmählich unb gleichmäßig z. B. von Oboe auf Klarinette überzugehen, beim alle Zwischenfarben zwischen ben bestehen- ben klassischen Instrumenten finb vorhanben. Man wirb zweckmäßig bie Klangfarben in einer Skala numerieren wie man bie Farben bes Lichts in einem Spektrum georbnet hat. Maßgebenb würbe hierbei ber Formant, ber charakteristische Oberton, sein. Man wirb bann nicht mehr von Klavier ober (Beige sprechen, sonbern etwa von ben Klangfarben 51 unb 97, bie auf ben Skastnknöpfen ber elcftri» schen Instrumente einzustellen finb.
Es ist anzunehmen, baß bie neu erschlossenen Möglichkeiten ber Rlangfarbenbilbungen bem musikalischen Schassen unserer Zeit einen neuen Impuls geben werben. Es scheint ferner so, als ob | bie elektroakustische Musik, die aus dem Lautsprecher kommt, ein aktiv gestaltendes Element jener anderen Lautsprechermusik, die wir als Rundfunk bezeichnen unb bie uns zu passivem Verhalten zwingt, entgegensetzt. Das freie Gestalten aus ber rohen unb unbearbeiteten Materie, bie bie elektrische Tlufit im Augenblick barstellt, bietet für ben schöpfe- ri chen Menschen einen ungeheuren Anreiz. Die arteigenen Voraussetzungen der Rlangbilbungaus bem Elektrischen werben neue Wege weisen. Wenn bie hier heute noch verborgenen Kräfte sich fruchtbar I auswirken können, stehen wir an einem Wenbe- punft ber Musik, wie wir ihn bisher wohl kaum
gesehen bavon, daß der Resonanzboden fehlt. Im ersten Stadium der Versuche, die von Professor I Nernst und von Vierling ausgeführt wurden, setzte man über die Saiten des Flügels kleine I Elektromagnete in Form von Telephonspulen, die die Schwingungen der Saiten in Wechselstrom verwandeln, der im Lautsprecher hörbar gemacht wird.. Neuerdings geschieht die Abnahme der Saitenschwingungen nicht mehr elektromagnetisch, sondern elektrostatisch, was eine erhebliche Vereinfachung zur Folge hat. Quer über die Saiten laufen Metallstege wie beim gewöhnlichen Flügel, die mit den Saiten lauter Kondensatoren bilden. An den Leisten einerseits und an den Saiten andererseits liegt eine elektrische Spannung, die gemäß den Schwingungen der Saiten zu pulsieren beginnt und im Lautsprecher als Ton jener Schwingunaszahl erscheint. Diese Lösung bedeutet infolge des Fortfalles der vielen Spulen usw. einen außerordentlichen Fortschritt in der Entwicklung des elektrischen Flügels. Unter dem Notenpult sind lauter Register zu sehen, die die Schalter für die Klangfarbenschaltung darstellen. Diese ist zusammen mit dem Verstärker und dem Lautsprecher in einem besonderen Gehäuse untergebracht. Auf bem Instrument kann man normal Klavier spielen, bei größerer Der- ftärfung wie auf einem Konzertflügel; man kann ferner auf Orgel, Holzdläferstimmen usw. umschalten. Jebes Klavierstück läßt sich in feiner Eigenart spielen, z. B. eine Bachsche Fuge mit bem Klang eines Bachklaviers, eine Mozart-Sonate auf einem Cembalo usw. Das gestattet also eine vollkommen inbioibuelle Behanblung klassischer Musik. Das Instrument, bas bie Größe eines Stutzflügels hat, wirb zusammen mit bem Lautsprecher nicht mehr als ein guter Konzertflügel kosten.
Ein interesiantes Gegenstück hierzu bilbet bas Irautonium, bas zwar schon seit Jahren be- fannt ist, aber bisher noch im Dersuchsstabium war. Es wirb nun als einstimmiges Heim- unb Konzertinstrument herausgebracht werben. Es hanbelt sich hierbei um einen Schwingungserzeuger, bei dem man durch Niederdrücken eines Widerstands- drahtes die Tonhöhe einschaltet und an Drehknöp- sen die Klangfarbe. Es ist möglich, konstinuierlich alle Töne, also auch Vierteltöne wiederzugeben, ben Ton an unb abschwellen zu lassen, chn staccato unb glissando zu erzeugen. Heber bie Klänge hinaus kann man Trommelwirbel, Geräusche, Tierlaute unb noch manches mehr probuzieren. Die gbeiben Instrumente, bas männlich exakte, etwas harte Gepräge bes Flügels unb bas weiblich gefühlvolle, ungebunbene bes Trautoniums ergänzen sich in glücklicher Weise beim Zusammenspiel.
Der Musiker steht zunächst fasiungslos vor diesem Heberreichtum an neuen Ausbrucksmöglichkeiten. Die Klangfarbe ist nicht mehr ein Rahmen, innerhalb besten ber Künstler gestaltet, sonbern sie ist selber ein qeftaltenbes Element geworben. Sie ist wie ber Rhythmus, bie Melobie, bie Harmonie unb bie Dynamik ein gleichwertiger variabler Bestandteil der Musik. Bis zu einem gewissen Grad war dies bisher bei ber Orgel ber Fall. Wie ber Künstler auch bei diesem Instrument von den vorhandenen
ausgenommen. .
In einem kurzen Referat schilderte dann Dr. R e i 6 vom Gewerbeaufsichtsamt, wie sehr (eine Behörde die Mitarbeit der NSBO. unb ihrer Betriebsräte bei ben Aufgaben bes Gewerbeaufsichtsamtes — Ar- beitszeitschutz, Betriebs, und Hnfallschutz und Be- triebshygiene — zu schätzen unb zu würdigen wisse.
Gaubetriebszellenleiter Becken
ergriff sodann noch zu verschiedenen organisatorischen erlebt haben. _________
Fragen das Wort. Er bezeichnete es als den Ideal- _ wer ’
Cm ™”nn"e‘ Kunst und Wissenschaft.
nigt feien. Wo bas nicht möglich (ei,müsse e n g st e (Eine neue Forschungsreise
kameradschaftliche Zusammenarbeit von Geheimrat Frobenius.
herrschen. Es sei nicht richtig, daß bie weiblichen Der bekannte Ethnologe -unb Kulturmorphologe Mitglieder aus der NSBO. auszuscheiben hätten und Geheimrat Leo Frode nius wirb Anfang Ok- baß jetzt bie Beitragspflicht ber in ben anbern Der- tober mjt 3rocj Automobilen von Kairo zur D u r ch- bänben noch organisierten NSBO.-Mitglieber auf- q u e r u n g ber Libyschen SB ü ft e bis 3ur höre. Das Gegenteil fei der Fall. I italienischen Oase Kusra ausbrechen. Die technische
Nachdem Dr. Lüer sich noch in temperament- Leitung hat Gras A l m a s y, der bekannte (Ent- vollen Ausführungen gegen jeden Pessimismus ge- I betfer ^er Oase Zarzura, übernommen. Als Mit- wandt hatte, indem er erklärte, in zehn Wochen Qrbcjter begleiten Frobenius zwei Assistenten, zwei Millionen Menschen wieder in Arbeit unb I £r Rhotert unb Frau Pauli. Durch diese Brot gebracht zu haben, sei eine Leistung, die nur Unternehmung soll neuerlich Material für die (Be- durch eine unerhörte Zusammenballung von (Blau- tC^te Aegyptens, die schon durch die Funde der ben unb Willen erreicht fei, fuhr Gaubetriebszellen- ^eise von 1932 (nach Fezzan) wesentliche Ausklä- leiter Becker fort, im beutschen Arbeiter steckten runfl „halten hat, erbracht werben. Mussolini bie ebelften (Elemente. Er sei treu, wie kaum ein Frobenius bie Hilfe ber italienischen Regierung anberer Stanb, ja er hätte bie Treue noch bort I na(^ Eintreffen ber Erpebition in Rufra zugesagt, gehalten, wo sie bereits verraten würbe. Die Mittel ber Expebition finb so gering, baß bie
Niemals wieder dürfe der Arbeiter enttäuscht I kleine Gruppe ber Forscher auf jede nur denkbare werden. Die Pflege der Treue fei Gemeingut I Entbehrung vorbereitet ist.
der NSBO., bie darin allen anderen Organl- Der Schauspieler Ferdinand Bonn f.
fationen vorbildlich vorangehen müsse. gn Berlin ist der bekannte Schauspieler Ferdi-
fiiHer ift unter Schicksal' Schluß mit dem Hebel der I nand Bonn im Alter von 72 Jahren g e ft o r » unteres b e ^B.onn, El m D°n°u°°rch -eb-en war Führers verkleinern wollen Der Arbeiter em Schuler P o s f a r t s , was noch tm Daryei mußwiederSohnderNationfeinund lungsftil feiner letzten Jahre deutlich zu empfmden die Arbeit muß wieder Platz finden in einem ge- 1 -- """" nU ^"'.imeler- vor allem m sunden geeinten Volk. „Kämpfen wir darum, Karne-
raben, beim wir finb bie Pioniere ber Zukunft!" i fnmä.
Unter fubelnbem Beifall schloß Pg. Kem tiefen hader unb Lebemänner er war em echt komo Kongreß, der allen Beteiligten Vertrauen und dianttsches Talent, neigte ° ^,^Ss zu Ueb„tre^ kämpferischen Mut für eine kessere Zukunft eilige-


