Ausgabe 
25.9.1933 Erstes Blatt
 
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SA-Sportfest im Irankfurier Siadwn

hinein, wie man sie bei ihnen schon seit langem

20000 Turner

au? dem Weg Zum Niederwald-Oenkmal

Gegelflug auf neuen Wegen

zum Jahnstein gebracht hatte, lief auch als ersten I des Seael wieder ab, während die zurückbleibenden Turner I Die wissen, , , f _ , . . das LiedTurner auf zum Streite" anstimmten. 1 damit kaum begnügen können.

Die Teutonen konnten.im gestrigen Verbands­

spiel aus eigenem Platz der Reihe ihrer Hochacht- 1 einen vorzüglichen Leiter.

nicht mehr gesehen hat. Frankfurt kam aus dem Verteidigen nicht mehr heraus. Trotz der ausge­zeichneten Arbeit von Schmitt im Tor und den Verteidigern Schütz und Nadler kamen die Ham­burger in regelmäßigen Abständen noch zu fünf Toren. In Hund- Remscheid hatte der Kampf

Der Ausgang des letzten Rhön-Wettbewerbes hat deutlich erwiesen, daß die Technik des Segel­flugzeugbaues neue Wege beschritten hat. Anderer­seits ist es deutlich geworden, daß die Zeit der Ueberraschungen und der Neuentdeckungen im Segelflug so gut wie vorbei ist. Der Direktor des Deutschen- Forschungsinstituts für Segelflug_ früher Rhön-Rossitten-Gesellschaft hat sich über die Zukunft und die Bedeutung des Segelfluges in einigen beachtungswerten Ausführungen ge­äußert.

Danach gilt der statische Segelflug in allen seinen Abarten als erforscht, und wir kennen daher auch die ungefähren Grenzen des Erreichbaren.

Spitzenleistungen wie die des Weltrekordfliegers Schmidt sind an und für sich bewundernswerte Ta­ten, aber es wäre durchaus falsch, sie verallgemei­nern zu wollen. Höchstleistungen hängen letzten Endes immer von der Witterung ab.

Die Steigerung der eigenen Leistung wird aber trotzdem immer Der beste und natürliche Ansporn zur Heranbildung einer Elitetruppe von Segel- fliegern sein. Professor Oe orgii nennt als nach- stes Ziel der Segelfliegerei die Heranbildung eines Stammes leistungsfähiger Flieger, die sich die Er­fahrungen unserer Meisterflieger zunutze machen. Die Segelflieger mit dem Leistungsabzeichen bür» sen nicht mehr die Ausnahme bilden, sondern müs­sen zur alltäglichen Erscheinung werden.

Die Verleihung des Leistungsabzeichens erfolgt nach Ausführung eines Fünfstundenfluges, eines 1000-7Neler-höhenfluges und eines 50-fiilomefet*

Slreckenfluges.

schwimmer zur Rheinlandbefreiung gelaufen.

Auch ah den Einweihungsfeierlichkeiten Des Nie­derwalddenkmals vor 50 Jahren waren die Turner mit einem Sternlaüf und dem historischen Ger­mania-Wettkampf beteiligt, um ein Bekenntnis zu der von Bismarck errungenen politischen Ein­heit des Reiches abzulegen. Es war dem Gau Mittelrhein eine freudige Pflicht, beider 50-Jahr- feier am Nationaldenkmal dieses Bekenntnis zu er­neuern und darüber hinaus dem Volkskanzler Adolf Hitler, der nun auch die langersehnte v ö l - fische Einheit geschaffen hat, dankbar zu hul- digen. Die Gedenkstaffel, die auch dem Gedächtnis der gefallenen Helden gilt, wurde von den Turnern durchgeführt im unerschütterlichen Glauben an des {eeinten Reiches und Volkes unüberwindliche geistige, eelische und moralische Kraft. Die Niederwaldge- ^enkstaffel wurde in der Nacht zum Sonntag durch alle Bezirke des großen bisherigen 9. Gaues der DT. geführt.

20 000 Turner aller Attersgrade nahmen daran teil, um an dem denkwürdigen Tage ins­gesamt 1500 Kilometer zu laufen.

Die Durchführung des großen Gedenklaufes fand in fünf Hauptstaffeln statt, die an historisch bedeu­tungsvollen Orten ihren Anfang nahm. Der erste Hauptlauf begann am Spicherner Berg in Saar­brücken; der zweite Hauptlauf nahm seinen An­fang in der Nibelungenstadt Worms, in Aschaffen­burg begann der dritte Hauptlauf und der fünfte Hauptlauf am deutschen Eck in Koblenz. Der vierte Hauptlauf unter der Oberleitung von Gauober- turnwart Rudolf Paul- Gießen vorbildlich durch­geführt führte durch unser engeres Heimatge­biet und wurde in Marburg gestartet. Zu ihm wur­den einige Nebenstaffeln, unter anderem auch von Lauterbach und von Friedberg'geführt, außerdem aber noch von Hachenburg und von Bad Ems. UeberaU auf den passierten Straßen standen die Turner bereit, die Urkunden in Emp­fang zu nehmen und weiterzutragen, bis sie am Morgen des Sonntags ihr Ziel, das Niederwald­denkmal, erreichten.

£a«f durch Gießen Feier am Zahnstein.

So herrschte auch in der Nacht zum Sonntag, eine Stunde vor Mitternacht, in einigen Straßen unserer Stadt ein gedämpft lebhaftes Treiben. Die

danken in besonderer Weise durch große Eilboten- läufe sichtbaren Ausdruck zu verleihen. Durch die Teilnahme Tausender an den Staffeln soll möglichst jeder einzelne, indem er ein Stück Wegs die Ge­denk- oder Huldigungsurkunde in der Hand trägt, innig verbunden werden mit dem tieferen Sinn der Gedenkfeier. So wurden zu großen vaterländischen Kundgebungen u. a. vor Dem Kriege die große Staffel zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal (1913), nach dem Kriege der Hermannslauf zum Teutobur­ger Wald und die Rheinstromstaffel der Turner-

Große Erfolge am zweiten Tage.

Auch der zweite Tag des großen Sportfestes der SA. der Untergruppe Hessen- Nassau-Süd hatte in jeder Beziehung einen nachhaltigen Erfolg auszuwei­sen. Nicht nur, daß die Frankfurter Bevölkerug ihrer Verbundenheit mit der SA. durch einen Massenbesuch Ausdruck gegeben hätte, auch die sportliche Ausbeute des reichhaltigen Programms konnte befriedigen. und begeistern. Die einzelnen Wettbewerbe der wie­her sehr gut ausgerichteten Veranstaltung konnten ohne Zwischenfall und Unterbrechung durchgesührt werden.

Das reichhaltige Programm des zweiten Tages verteilte sich auf eine große Anzahl von sportlichen Gebieten. Auf der Spielwiese sah man exakt durch­geführte Massenfreiübungen. Vorführungen von Hundetrupps der Standarten 63 und 81 fanden ebenso'starkes Interesse wie die Motorakrobatik. Die Gaufachschast und die Standarte 81 ließen tausend Brieftauben zu Ehren des Führers aufsteigen. Wevdespiele im Rugby und Handball zogen begei­sterte Zuschauermassen an sich. Im Mittelpunkt stan­den aber die Entscheidungskämpse in der Leichtathle­tik. UeberaU sah man sehr annehmbare Leistungen.

Wegen der vorgeschrittenen Zeit konnten die End­spiele im Handball und Fußball nicht mehr durch- geführt werden, sie werden an einem geeignete Ter­min nachgeholt.

Eindrucksvoller Abschluß.

Nach Abschluß der sportlichen Wettbewerbe mar­schierten die Standarten der Gruppe mit ihren Spiel­manns- und Musikzügen in die Kampfbahn ein. Die langen Säulen der Braunhemden wurden vom Pu­blikum mit stürmischer Begeisterung begrüßt. Gsup- pensührer Polizeipräsident B e ck e r l e feierte in einer Schlußansprache den Geist, der diese Veran­staltung beseelt habe, und schloß mit einem jubelnd aufaenommenenSieg-Heil!" auf den Führer. Die Massen fangen bann das Horst-Wessel-Lisd und das erste große SA.-Sportfest in Frankfurt a. M. hatte einen würdigen Abschluß gefuckden.

In Verbindung mit dem SA.-Sportfest wurde auch ein 30-Kilometer-Gepäckmarsch durch die Sport- und Spielvereinigung der Frankfurter Hotel- und Gaschausangestellten durchgeführt, der von einer über alles Erwarten starken Zuschauerzahl beob­achtet wurde. Sieger in diesem Marsch, der durch 1 viele Straßen Frankfurts führte, wurde unter 350 Teilnehmern Liege! von den Bajuwaren Mün­chen vor d)n Gebr. Wied von der Frankfurter Eintracht.

BfB. Liga gegen Sportverein Wetzlar Liga 1:3.

Der Waldsportplatz war gestern das Ziel vieler Anhänger des Fußballsportes. Das war nicht weiter verwunderlich, denn die Verbandsspiele üben an sich schon einen, größeren Reiz aus, andererseits ist die Wetzlarer Mannschaft hier gern gesehen und drittens glaubte man gute Leistungen erwarten zu dürfen. Allerdings waren in letzterer Hinsicht die Hoffnun­gen nicht ganz erfüllt worden.

Der Kampf brachte zwei grundosrschiedene Halb­zeiten. Mit zunächst sehr ausgeglichenem Feldspiel begann das Treffen. Es kam zu dramatischen Kampf­szenen. Die Angriffe wechselten mit stereotyper Re­gelmäßigkeit ab, wenn dabei auch die Wetzlarer leicht im Feldvorteil waren, weil sie über die bessere Ball­technik verfügten. Zu Erfolgön kam aber keiner der beiden Gegner, denn die Hintermannschaften waren nicht nur sehr auf der Hut, sondern auch mit viel Ge­schick tätig. Trotzdem kam es aber zu verschiedenen kritischen Situationen in den Strafräumen. Wenn -nicht gerade der Torhüter rettete, so gab es Ecken, deren aber auch keine verwandelt wurde. Erst in der 20. Minute brach der Bann. Ein mißglückter Ab­schlag eines Wetzlarer Verteidigers brachte den Ball vor die Füße des Mittelstürmers des VfB., der, frei­stehend, sofort entschlossen einsandte und so den Tor­hüter überraschte. 1:0 hieß es also f.ür den Platz­besitzer. Die Grünweißen hatten nicht lange Zeit, sich über den Führungstreffer zu freuen. Schon eine Minute später kamen die Wetzlarer durch und der Halbrechte Stürmer der Gäste fand, zwar bedrängt, so doch Gelegenheit zum flachen, kräftigen Torschuß, der Ball ging in die linke untere Ecke und war kaum zu halten. Gleich darauf fiel aber auch schon die Entscheidung in diesem Spiel. Eine halbe Minute nach dem Anstoß, erhielten die Gäste einen Strafstoß zugesprochen, der zwar nicht verwandelt wurde, aber im Gedränge vor dem Tor der Hiesigen doch zum Erfolg führte. Der Ball ging knapp unter die Latte und brachte den Gästen den Führungstreffer. Die Wetzlarer vermochten dann gar noch durch einen wunderschön getretenen Ball auf 1:3 zu erhöhen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

lieber Die zweite Halbzeit ist nicht viel zu sagen. Die Gäste spielten nun zerfahrener. Das Spiel wurde fast ausschließlich in die Hälfte der Wetz­larer verlegt. Die Grünweißen griffen immer wieder an, die Verteidigung des Gegners klärte aber mit viel Geschick. Die Platzbesitzer schufen sich eine Reihe von Chancen, deren drei bestimmt zu Toren führen mußten, wenn ja, wenn der Sturm nicht von zähestem Pech verfolgt gewesen wäre, und wenn anderseits nicht auch viel Ungeschicklichkeit, Unent­schlossenheit und Aufregung jeden Erfolg verhindert hätten. So verlief die zweite Halbzeit torlos, und es blieb beim 1:3, einem (Ergebnis, das für die Grünweißen den Verlust zweier wertvoller Punkte bedeutete.

Das Spiel litt sehr unter dem Schiedsrichter, der jede geringste Härte oder Inkorrektheit unterbinden zu'müssen glaubte. Das Spiel wurde hart geführt, ohne daß jedoch die Grenze des Erlaubten ernstlich überschriten worden wäre.

IBafjenbotn-Steinberg Lollar 3:2 (2:2).

Professor GeorgN ist der Ueberzeugung. daß in den Tropen, in denen doch ganz andere flima- kische Bedingungen herrschen, noch allerlei Er­fahrungen gesammelt werden könnten, die für die Zukunft des Segelfluges von Bedeutung fein dürften. Wir werden also nicht überrascht sein, wenn demnächst einige deutsche Segelflieger ihr Tätigkeitsfeld in die Tropen verlegen.

Sim die Meisterschaft im Kleinkaliber­schießen öes Postsportvereins.

Am Samstag und am Sonntag traten die Klein­kaliberschützen Des Post-Sportvereins zum Schluß­kamps im Meisterschaftsschieben an. Das Ergebnis war mit der Durchschnittszahl von 94 Ringen erheb­lich niedriger als in den Vorkär^pfen, wo die an­sehnliche Durchschnittszahl von 115 Ringen erreicht wurde. Bemerkenswert war, daß der Jungschütze, Scheller II. außer Konkurrenz 152 Ringe schoß, am Vorkampfsonntag erreichte derselbe die Höchst» zahl von 125 Ringen. Die Siegerehrung findet an» läßlich des Stiftungsfestes am 14. Oktober statt.

Kreß spielt wieder repräsentativ

Auf besonderen Wunsch des Reichssportführers von Tschammer - Osten findet anläßlich desFestes des deutschen Ostens" am 1. Oktober in Breslau ein Fußballspiel zwischen den Gau- Mannschaften von Schlesien und Sachsen statt. Sachsen läßt sich in der Hauptsache Durch den Dresdener SC. oertteten und besonders bemer­kenswert ist dabei die Tatsache, daß zum erftenmale nach seiner Disqualifikation der Frankfurter Milli» bald Kreß, der bekanntlich jetzt für den DSC. spielt, wieder in einer Repräsentativmannschaft mit» wirkt.

Großer deutscher Triumph bei der Motorrad-Sechstagefahrt.

Nachdem nunmehr die genauen Ergebnisse der 15. Sechstagefahrt der Motorräder in England fest» stehen, ist festzustellen, daß die deutschen Vertreter im Gesamtergebnis hervorragend abgeschnitten ha­ben. Die Deutschen errangen sechs goldene und eine silberne Medaille. Der größte Erfolg war der Sieg unserer BMW.-Fahrer im Kampfe um die Inter- nationale Trophäe. Mauerrneyer, Fleischmann, I. v. Krohn, Steltzer, Träner und Rüttchen erhielten die goldene, Henne die silberne Medaille, Büdow, Oettinger und Baylon die bronzene Medaille.

Das amtliche Ergebnis: 1. Deutschland (Henne, Steltzer, Mauerrneyer auf BMW ); 2. Eng­land (Bradley-Sunbeam, Rowley-AJS.

Internationale Silbervase: 1. Eng, land (Britton, Williams, beide Norton, Povey- BSA.); 2. Irland; 3. England B; 4. Deutschland (Rüttchen, Oettinger, Fleischmann, sämtlich NSV.).

die Frankfurter Straße sollte die Stafette mit der Urkunde die Stadt wieder verlassen. (Die Urkunde war von den Lollarer Turnern auf der Marburger Straße am Ausgang des Lollarer Waldes über­nommen worden.)

Die ausgezeichnete Organisation innerhalb unse­rer Stadt, wie auch darüber hinaus, sicherte dem I Laus die glatte Abwicklung. Radfahrer und Motor­radfahrer waren immer auf dem Weg und befrag­ten sich, ob alles auf dem rechten Platz sei. Sehr stark war die Jugend am Lauf beteiligt, die gerne I und mit unverhohlener Begeisterung der großen Sache einige Stunden der Nachtruhe geopfert hatte. I Schon etwa gegen 23.30 Uhr verbreitete sich bann die Nachricht von der unmittelbar bevorstehenden Ankunft der Stafette mit Windeseile unter den Läufern. Indessen ging die Urkunde in fester Hülse von Hand zu Hano und jeder trug sie, so rasch er konnte, die vorgeschriebene Strecke. Schon 10 Mi­nuten vor der berechneten Zeit langte die Stafette «n Jahnstein an. Die Nebenstafette, die von Lauter­bach gestartet wurde, war kurz vorher eingetroffen und bald nach der Ankunft Des Hauptlaufes traf auch die von Friedberg auf den Weg gegebene Ur» I künde ein.

Arn Jahnstein, der vorn lebendigen Licht vieler Fackeln umflossen war, hatte sich zu mitternächt­licher Stunde eine stattliche Anzahl Turner und Turnerinnen und Freunde der großen Sache einge- funden, um hier in einer kleinen Feier bas (Er­eignis würdig zu begehen. Gau-Oberturnwart Paul, der die Stafette vom Start an im Kraft­wagen bis zum Ziel begleitete, hielt eilte kurze Ansprache, in der er betonte, daß das Bekenntnis der Deutschen Turnerschaft nicht nur ein Lippen­bekenntnis sei, sondern in der Tat ihren Ausdruck sinde.

Der Lauf solle ein Beweis der Liebe, ein Beweis der Hingabe und der Gefolgschaft sein zum Führer und zur Sache des Vaterlandes.

Sie solle auch eine Ehrung sein für jene, die ihr Leben für bas Vaterland gegeben hatten. Er sprach von der Einigung des Reiches durch Bismarck und vom Niederwalddenkmal, als dem großen Zeichen jener Einigung, dann aber in begeisterten Worten von der Einigung des deutschen Volkes in der Gegenwart unter Adolf Hitler. Mit einem lebhaft aufgenommenenSieg Heil" auf Volk und Vater­land und auf den Volkskanzler Adolf Hitler schloß er seine Ansprache. Er verlas sodann die Urkunde der Hessenturner, wie auch die Urkunden der Neben- staffeln von Friehberg und Lauterbach und bald Darauf wurde der Laus fortgesetzt. Der Turner Karl Reuter, der die Urkunde des Hauptlaufes

sehr temperamentvoll durchgeführte Boxkämpfe zum Austtag. Während der Treffen kam auch Polizei­präsident Beckerle in den Ring und begrüßte die Kämpfer. Inzwischen spielten einige Fußball­mannschaften A-usscheidunastrefsen zur Meisterschaft der SA.-Untergvuppe Hessen-Nassau-Süd. Zur all­gemeinen Erheiterung der Zuschauer trugen die mehr oder weniger geschickten Leistungen der Teil­nehmer an der Auto - und Motorrad-Ge- schicklichkeitsprüfung bei.

Sieger der SA.-Zielfahrt wurde bei den Kraft­wagen SA.-Mann Schmidt, von der Motor - ftaffel der Standarte 63 auf Stöver, vor den SA.» Männern Romberg und Sonnenschein auf Adler, Kurz, Luge und Ohlert auf 'Adler Trumpf und SA.- Mann Dulsberg auf Horch. Bei den Kraft­rädern holte sich Adjutant S u ß m a n n auf einer 500er Triumph-Beiwagenmaschine den ersten Preis vor Oberscharführer Plapp (Triumph) und SA.-Mann Kiefer auf Standard. Die Vorent­scheidungsspiele im Fußball hatten fol­gende Ergebnisse: Standarte 97 Standarte 88 11:1, Standarte.81 Standarte 166 3:3.

dem feierlichen Akt war auch der Reichssportführer v. Tschammer-O st en erjchienen. cn einer be­geistert aufgenommenen Ansprache legte er ein Be­kenntnis ab zur Deutschen Turnerschast. Auch Die älteren Turner müßten in das neue Reich hinein- gefübrt werden, nicht auf Befehl, sondern sie müß- ten mit den Herzen gewonnen werden; denn sie hätten große Ausgaben zu erfüllen im neuen Staat, fieber die Umgestaltung der DT. sagte Der Reichs- sportführer, diese werde natürlich Schwierigkeiten mit sich bringen, Unangenehmes, weil ja manches getrennt werde, was bisher zusammengehört habe. Revolutionszeiten brächten Druck und Gegendruck, Kraft und Schwäche. Der Turner stehe auch nach der Neugestaltung nach wie vor treu zu seiner DT. Der Führer verlange Einsatzbereitschaft, und die Turner gehörten unbedingt zu denen, die stets zum Einsatz bereit seien. Wenn neben Heer und Ma­rine, neben SA. und SS. noch die DT. gestellt werde, bann werde sie ihre Pflicht erfüllen, und daß das geschehe, Dafür stehe er, der Reichssport- fuhrer gerade. Der Reichssportführer schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch aus Das neue Reich. «

(Es ist alte Turnersitte, zu großen vaterländischen I Läufer, deren sich etwa 100 aus den beiden hiesigen Gedenttagen und Feiern Dem vaterländischen Ge- Turnvereinen zur Verfügung stellten, wurden auf Danken in besonderer Weise durch große Eilboten- | die Straßen verteilt. Die Turner hatten von der ......... ~ ' *' Marburger Straße her in die Stadt zu laufen, ent­lang dem Hitlerwall, dann zur Gartenftraße bis an die Stelle, an der der Jahnstein steht, lieber

Wenn wir sagten, daß uns die Möglichkeiten Des Segelfluges heute bekannt sind, so kann ich das natürlich nur auf Deutschland beziehen, des en klimatische Bedingungen in bezug auf den Segel­flugsport in den letzten Jahren eben restlos erfor cht worden sind. Das Ausland bietet jedoch noch man­cherlei neue Segelflugmöglichkeiten. Günther Grönhof ss Fafmr-Flüge in den Schweizer Al­pen haben uns gelehrt, daß sich gerade das Hoch­gebirge für die Durchführung großer Streckenflüge besonders eignet. Sie haben uns aber auch wert­volle Ausschlüsse über die Aufwind-Verhältnisse in Den Alpen verschafft. Der Schweizer Segelflieger Fahrner, Der kürzlich die Alpen überquert hat und von Zürich kommend in Italien gelandet ist, hat uns ein neues Ziel gezeigt: die Ueberwinbung der Alpenkette im reinen Segelflug. Fahrner ist in Zürich nämlich im Schlepp des bekannten Schwei­zer Motorflieaers Fretz aufgestiegen.

Mit diesen Alpenflügen dürften die Möglichkeiten 1 's Seaelfluges in (Europa jedoch erschöpft fein. ___-.ssenschaftlichen Forschungen werden sich aber

Marburger Kurhessen auf. In der Tabelle führt Kurhessen Kassel weiter mit 6:0 Punkten. Friedberg und Hanau nehmen mit je 6:2 Punkten Die beiden nächsten Plätze ein.

Punktekämpfe im Gau Südwest, i öcr erffe Tag.

Torftssern. Anläßlich des Gauparteitages hielt die SA. der

Im Gau 13 (Südwest) des D^B. gab es an die- bisherigen Untergruppe Hessen / Nassau - Süd, der sem Sonntag nur vier Punktekampfe der Gauttga. jetzigen Gruppe Hessen, im Frankfurter Stadion Sie endeten durchweg ohne eigentliche Ueberraschun- ein zweitägiges Sportfest von größtem Ausmaß ab. gen. Unerwartet war allerdings in allen Fallen Die Die gutorganisierte Veranstaltung brachte Wettbe- Höhe Der Torziffern. So unterlagen Die Offenbarer werbe auf Den verschiedensten sportlichen Gebieten Kickers in Saarbrücken gegen die Sportfreunde unb roar Don bestem Wetter begünstigt. Die ver- überraschend glatt mit 0:3 (0:0) und mit dem glei= schjedenen Standarten der Untergruppe hatten eine chen (Ergebnis wurde auch Mainz 05 in Worms gro&c Unzahl von Wettkämpfern entsandt.

$irmafcn5 er3roa,18 fid) in JleuntirAen burd) *ur^ dl- An Ünft7- Ättu-hm-r °N d-r

ba b=fb!ffiormf« Bereinigten der Sturm^-ieber ^,L°^°'d^V°rlöu!-°^u"7-?^r°L5n°n einmal völlig versagte. 5n der Tabelle führt null b r Lite bis Vc-m wurde

Worrnatia Worms mit 5:1 Punkten vor der Frank- Z ^er 'M Endlauf der Klasse bis 25» ccm würbe furter Eintracht, die nur zwei Spiele auf ihrem -JJ ®u ff en bar . (102^3 Gtunben-

Die"n°othne^erluftounft ist"^ aRannfd)nft lft kilometer) für 7,5 Kilometer. Den Endlauf der Mo- die noch ohne.Verlustpunkt ist. torräder bis 350 oem brachte Weber (Wiesbaden)

Städte ampf an sich. Seine Zeit war für die gleiche Strecke

Artttifittrrt fnrt 7-9 0-9^ 4:28,2 Minuten (100,65 Stundenkilometer). Von vol°

Vamvurg zranlfurr L ,Z tz. Z). Iem Erfolg gekrönt war ein Versuch des Frank- Als der Kampf in Hamburg bei Halbzeit 2:2 fürter Rennfahrers Schul, feinen erst am 10.Sep- unentfchieden stand, glaubte niemand an einen Der- tember erzielten Bahnrekord zu verbessern, artig hohen Sieg Der Hamburger. Wohl waren Die | Im Jnnenraum Der Radrennbahn kamen noch Hansestädter von dem Können ihrer Elf schon wäh­rend der ersten Halbzeit recht angenehm überrascht, denn trotz der überlegenen Spielweise der Frank­furter hielten sie sich recht gut. Frankfurt legte zwar durch Behning zwei Tore vor, die jedoch durch Bock und Poutz für Hamburg ausgeglichen würben. Nach dem Wechsel kam Der große Um­schwung. Die Hamburger spielten sich in eine Form

s Die Gießener Turnerschaft brachte die Urkunde bis | kurz vor Klein-Linden, um sie dort den Heuchel- I Heimer Turner zu übergeben, die die Strecke bis I Dutenhofen übernommen hatten.

_ . f .. Oer Empfang am Niederwald-Oenkmal

ßoaor" mu6'li»nm®r3°2' &Ä R-lchsmlmst-r Dr. s°°bb-ls b-griiW mit

tolaqen betmnen Das Spi- ^d-r zweiten Mann- besonderer Freude di-Vertreter der Stafielm Wenn HgSA mit °ill°m"sieg des Lollarer von er federn d-r^T-ner m.t .nn.rer^

-toren. . in besonders herzlichem Maße dem Vertreter des

Oie Gauligasp»ele im Gau Ilorohesten Saarlandes. Dieser überbrachte den Gruß des Saar-

Hanau und Friedberg hatten sich gut. gebietesVan Hand zu Hand zum Rhein . Das . deutsche Saarland tue auch in Der Zeit Der Be°

Der Gau Nordhessen brachte am Sonntag nur brüd' feine Das Saarvolk, so schloß Der vier Spiele zur Durchführung, Die sämtlich mit Den saarländische Sportler, ist und bleibt deutsch, erwarteten Favoritensiegen endeten. Der VfB. ~

Friedberg hatten Den Borussen-Besieger Sport Kassel Oer HeichSsportfUyrer Über PIC OT. zu Gast und konnte ihn sicher mit 3:0 abfertigen. Im Anschluß an die große Kundgebung am Na- '21 ud) Hanau spielte in Kassel gegen Hermannia recht tionalöenfmal auf dem Niederwald fand in der glücklich. Der knappe l:O-Sieg Der Süddeutschen war Turnhalle Des TV. Rüdesheim eine We ihe - jedoch jederzeit verdient. Ebenfalls mit 1:0 konnte I stunde statt zu Ehren der überlebenden Sieger Borussia Fulda auf eigenem Platz Hessen Hersfeld Der Turnerwettkämpfe, die vor 50 Jahren bei Der in Schach halten. Mit einem sicheren 5:2-Erfolg Einweihung Des Denkmals stattgefunden hatten. Zu wartete Der SC. 03 Kassel über 'Die enttäuschenden