Ausgabe 
24.11.1933 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

9.Upor<

Die Olympia-Vorbereilmig der Leichlachleten

Wirtschaft

91.5

92

99.75 100.13

90,5

3.® skubcn-Iuvuvue 6Ad6ceniloU........

53

89.75

90

3.95

140 i 140.75

6

20.4

ol

4,8

m

ol 173,13

90.75

91.5 ,s'l

90,75 |

90 |

9 o c

31.9

40 32,13 17.65

132 174.75

71,04 II ,31 34,22

93 35.25

44

44

27.75

Das angesetzte Derbandsspiel konnte nicht statt- inden, da der Schiedsrichter fehlte. Beide Mann» chasten einigten sich auf die Austragung eines Ge- cllschaftsspicls von einstündiger Dauer. Die Gaste

123.5

46.5

53.65

62

62,5

121.751

46,5 !

fll

64,5 |

90,75

91

93.7

91.75

99.5

91

91,25 15,13

90.25

90

T5K 58,17 61.13 13.71 11,38 168.46

22.00 68.91

70,76 80.99

34.03

125.5

179

67 54.75 62,25

63,25

80

15

58,41

61,37

13.77

16.42

169,14

22,00

69,19

92.25

99.9

90,25

91,75

15.75

90.75

92.25!

33.25

44 !

i

90,75 I 92.13 1

90,4

92

15.8

91,25

90,5

90.5

85

89,75 91,25

91.25

90.9

91.75

91

91

93,2

13.5

0.85 4

3,7

3.6

4,75

132

<74.5

90.75

90.75

90 1

91,75

91

91 92.13

I3.5| o.85i

3 8 ,6

34.75

44.5

43

27

30

35.25

44.5

34.75

27

32.75

40.5

11.13

133

122

182 !

46.5

53.5

62 i

641

79,5

85 !

rtuaof!ae*i

UtiMfeM ...

VronHurt a. 171 I Perlln

1% tvu«6f «HiMonletbe v IM?

8%ebem.lX Xt.Ärtd,«unl.o IMS Doung-Anleihe oon 1930 .

t*ud»f 'In! .abl6l,.6diul6 mil Aullol.-Rechten

®e»gL ebne *u«lci|..»itd>lf.....

% ebem.8% Heil. «allillaat 1029 (nichflblb 108%)

% He». Manbrtbent tarmftabt Gold «. 18

054% Hell Canb.-^Qiotbrtrn. bank Tkirtnflabl Viaut

Oberbelfen VroDtm-Änlfltw mit «uUul.-Werbten

Teutfibe Komm. SammeloN. Un- leibe Serie 1 mH «u«o| -8ie<t>ten

O% ebem 8% ftran« Hop -«anl ®.-lbp|e. 15 ualünäbflt DU 1935 0% ebem ?% i'tranf! Hyv.-Ban, olbpfe I« unfünDbar DU 1936

»%% ebem 4H% Aranrt OoP - Vank-Liou.-Pfandorir|e

0K% «dem *v,% «bflntid* Hgv.-Vank.l'iou-Ololdvle

8% ebem. 8% l«t VanMplane- iriefonltelt, Blanddriele R 19 % ebem 7% th yanbrtp|dn> bdelanftalt. Pfandbriele 9t. 10 Stturtgutld) StenrAnunflifurt

4% Gelte rrel<firi(t>c »olbrrntt

4.8Oe, CtftrrreKt'IIdM SUberrrnte 4% UuganlLe ®i>Ibrrnie

4% Unlbinid'f Steattrvntt o. 1910 <S% <*4gL oon 1913

8% abgeO ®p!bmnl!anft von 9*.' 4% Türkiiche Zollanleibe oon 19U 4% tarfUdK Oa4MN»Va.ünlrib<

®olD(3imibt ....

Ru:ge?»wer7r ..

«etallgeleUlchakl.

30.4 38.65

31.25

15.75 I 132 !

175

Gegen Eingriffe in Sportvereine.

Anordnung de» 5tetlofrtretet» der Führer».

Der Stellvertreter de» Führers. Rudolf h e h , hat lm Verordnungsblatt der Rationalsozialiftifchen Deutschen Urbeiter-partel, Folge 59, 2. Jahrgang, vom 15. November, folgende Anordnung erlasfen:

Hör Aebernohme der Macht durch die national- foziallstische Bewegung haben eine Reihe von Gau­leitern Sportoerbänden die Bezeichnungnational- faziallstisch- verliehen, b;w. haben eigene national- sozialistische Sportvereine aufziehen taffen. 3n diesen Sportverbänden sind inzwischen auch eine große Reihe oon Richtparteimitgliedern ausgenommen worden. Au» diesem und aus anderen Gründen wird daher angeorönet, daß. in Zukunft kein Sportoer- band mehr die Bezeichnungnationalsozialistisch führen darf. , .

Mir wird ferner mitgetellt. daß trotz Uebernahme der gesamten Sportführung durch den vom Führer eingesetzten pg. von Ifdjamtncr-Offen im­mer noch eine Reihe von Partei-Dienststellen direkt in interne Angelegenheiten sportlicher Vereine ein- greisen. Ich verbiete strikt für die Zukunft jedes (Ein­greifen von Parteidienststellen in die Angelegenhei. len von Sportvereinen. Beschwerden zwecks Abstel­lung von Mißständen sind stets an den Reichssport- führer, pg. von Tfchammer-Osten, über die zuständige (Bauleitung zu richten."

Ge;.: Rudolf hetz."

Sport und Hitler-Jugend.

Die presse st eile des Reichssportfüh- ter6 gibt nachstehende Verordnung des Jugend- sührers des deutschen Reiches Baldur v. S ch i r a ch und des Reichssportführers von Tfchammer- 0 ft e n bekannt:

Zur Zeit finden Verhandlungen über die zweck- mähigste Form der Zusammenarbeit zwischen den Jugendgruppen der Turn- und Sportoerbände und der Hitler-Jugend statt. Diese Verhandlungen stehen vor dem Abschluß. Um dem (Er­gebnis dieser Verhandlungen nicht vorzugeifen, und jede unnötige Beunruhigung zu vermeiden, wird nunmehr sämtlichen unterstellten Organisationen und deren Gliederungen untersagt, irgend­welche Vereinbarungen zu schließen, oder sonstige selbständige Maßnahmen zu treffen. Bereits laufende Verhandlungen sind sofort auszu- sehen.

Oie Gaufachwarte im Gau XII der OT. tagen.

Nachdem die Führerschaft des neuen Turngaues Nordhessen gebildet ist, versammeln sich am nächsten Sonntag die im Gauführerring vereinigten Fach­worte des Gaues in Marburg zu ihrer ersten Sitzung. Unter Leitung des Gauoberturnwartcs N. Paul (Gießen) wird die mit dem 1. Januar einsetzende praktischeTurnarbeitimneu» en Gaubezirk in ihren Grundzügen festge- legt werden.

ZV.Seufonio* Laubach.

Flensungen-Mücke ITeutonia" Laubach I 2:1 (2:0).

schloß, wurde in Anerkennung seiner Verdienste nüt dem hohen Orden derWeißen Stofe" ausgc- zeichnet.

Für das Ansehen des deutschen Kanusports im Auslande spricht auch die Verpflichtung de» be­kannten Berliner Fachmannes Erich A r n dt durch den holländischen Kanu-Berband. Arndt hat die ehrenvolle Ausgabe erhalten, die dänischen Kanu­fahrer für die Europameisterschaften 1934 in Kopen­hagen vorzubereiten.

Kurze Sportnotizen.

Dr I. ßedjnir (Halle) wurde vom Der» bandsschwimmwart Brewitz (Magdeburg) zum Fach­wort für Springen im Deutschen Schwimmverband ernannt. Dr. Lechnir, der dreimal die deutsche Meisterschaft im Kunstspringen gewann, bringt für dieses verantwortungsvolle Amt umfasiende prak- tische Kenntnisse mit

GerätemannschastSlamps Wieseck Großen -Linden - Lollar. Die Mannschaften der Turnvereine Großen-Lindcn, Wieseck und Lollar stehen sich am morgigen Sams­tag zum erstenmal in einem Gerätekampf in Lollar gegenüber. Sämtliche drei Vereine Haden stets als höchstes turnerisches Ziel die Förderung des Ge­räteturnens gepflegt und sich daher auch mit Recht einen besonderen Platz auf diesem Gebiete verschafft. Die Mannschaften treten in stärksten Besetzungen auf den Plan und weisen eine ganze Reihe; bereits in Gauriegen tätige, Könner auf. U. a. sinden wir hier Namen wie Seth und Weitershaus (Großen-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die höhe der zuietz, beid)lof|enen Dividende an - Reichsvankdiskoni 4 o h Lombardzinsfuß 5 o h-

gehalten. Bei Elektropapieren ergaben sich Erhöhun- gen von 0,25 bis 0,75 o. h. außer Schuckert und Siemens, die bis zu 1L5 v. h. nochgaben. Stark befestigt waren Reichsbankanteile mit plus 2,75 o. h. auf 168,13 v. h., auch IG. Farben zogen um 1 v. h. auf 123 o. Sy an. Don sonstigen Werten gewon­nen u. a. Deutsche Linoleum 1,13 o. Sy, Allo. Lokal & Kraft 1,25 v. h. Schiffahrtsaktien und die übri­gen Nebenwerte lagen größtenteils gut behauptet. Bei fester Grundtendenz unterlagen die Kurse lm verlaufe mehrfachen Schwankungen, per Saldo überwogen kleine Rückgänge um 0,25 bis 0,50 v. Sy die aber später vielfach wieder ausgeglichen wurden. Reichsbank lagen jedoch weiter sehr fest und zogen bi» auf 174 d. Sy (+6 o. h.) an. Am Kai'omarkt waren besonders Großdankaktien fest, DD-Bant 48,75 v.Sy ( + 2,75 o. h ), Commerzbank 43 (+ 2,25 v. h.), Dresdner Bonk 53,50 (+2,50 o. fy), ferner Braubank 88,50 (+ 1,50 v. h ), auch Jndustrieaklien erzielten überwiegend Kursdesierungen von ca. 1,50 bis 3 d. Sy

Am Rentenmarkt blieben besonders Reube fitzanleihe im verlaufe sehr lebhaft und fest 15.40 bis 1535 (erneut plus 0,40 v. ft.). Altbesitz schloffen mit 92 v. h. und Schuldbuchforderungen mit ca. 93,25 v. Sy Goldpfandbriefe zeigten Erhöhungen von 0,50 bis 0,75 v. Sy, von Rommunal-Dbliqationen waren Nass. Landesbank Wiesbaden mit 88L0 v. h. um 1,50 o. Sy fester. Stadt-, Staats- und Länder­anleihen erhöhten sich von ca. 0,25 bi» 0,75 v h. Jndustrie-Obligationen zogen vielfach von 1L0 dis 3 v. Sy an. Im Freiverkehr lagen Dollarbonds ziem- lieh fest. Ausländer lagen still, Rumänen (+0,13 o. h ). Tagesgeld war zu 3,25 v. Sy etwa» gefragt

Abendbörse: fest

Die «bendbörse verkehrte in fester Haltung und wies recht lebhafte Umsätze auf. Stark gefragt wa­ren IG. Farben 125 bis 125,50 mit plus 1,50 bis 2 o. Sy, wobei man Käufe des Auslandes vermu­tete. Lebhafter waren außerdem einige Montan- und Elektrowerte sowie Reichsbankanteile. Gegen den Berliner Schluß ergaben sich meist erneut Ge- roinne oon 0,50 bis 1 d. Sy Renten waren ruhi­ger veranlagt, jedoch ebenfalls weiter freundlich Im Verlauf blieb die Tendenz fest und vielfach ergaben sich weitere Kursbesserungen um 0,50 bis 0,75 o. h. , Das Geschäft wurde allerdings etwas ruhiger. Ren­ten lagen vernachlässigt und nur knapp behauptet Goll)Pfandbriefe und Stadtanleihen notierten verein- zelt weiter erhöht, ferner lagen am Kaffamarkt Grohbankaktien erneut fest.

frankfurter Schlachtviehmarkt.

Aus einer Rundfunk-Unterhaltuna zwischen dem Trainer Ralph h o k e, dem Kritiker h. Odscherningkat und dem Aktiven Geh - wert werden folgende Ausführungen zur Verfügung gestellt.

Ts muß ein Unterschied gemacht werden zwischen Kursen zur Förderung überdurchschnittli­cher Leichtathleten und solchen für olym­piareife Spitzenkönner. Athleten, welche die Olympiareife noch nicht besitzen, wirken in einem solchen Kursus nur hemmend. Unsere Dorbereitun- gen für 1936 haben nur dann einen Erfolg, wenn die Teilnehmer der Olympia-Spezialkurse möglichst gleichwertiges technisches Können und Leistungsfä­higkeit besitzen. Dieses Können muß aber schon sehr groß sein.

wir dürfen nicht vergessen, daß bei dem heu­tigen Olympia-Leistungsstande beispielsweise im Weitsprung sichere 7,60 Meter, im Hochsprung 1,95 Meter, im Stabhochsprung 4,20 Meter, lm Kugelstoßen 15,70 Meter, über 400 Meter 47 Sekunden oder über 1500 Meter 3:53 Minuten von den Athleten erzielt werden müssen,

um erste Aussichten für Sieg oder nächste Plätze zu haben. Das verlangt Kämpfer, die überaus seine Nervenerregbarkeit, beste Kontraktionsfähigkeit und damit überragende Elastizität besitzen. Athleten, die über alle diese Vorzüge verfügen, sind aber sehr sel­ten! Man kann daher nicht viele Athleten als olympiareif ansehen. Unsere Leichtathle­ten sind wohl sehr elastische Kerle, doch die Auslese der überragenden Talente ist gering.

So ist es natürlich, daß zu den folgenden Bor- bereitungskursen in jeder Hebung vielleicht nur ganz wenige Athleten für die Spihenvorberel- tung zugelasfen werden dürfen.

ZnstandsehungSlrediie durch Kredit- genoffenschasten.

Dom Deutschen Genossenschaftsverband e. D., Ber­lin, wird uns geschrieben:

Zur Durchführung der Jnftandsetzungs- und Er­gänzungsarbeiten an Gebäuden jeder Art hat das Reich Reichszuschüsse zur Verfügung gestellt. Um die hierbei auftretenden Schwierigkeiten der Beschaffung des Restbetrages zu überwinden, ist von kredit- genossenschaftlicher Seite die Bereitwilligkeit direkter Kreditgewährung an den Hausbesitz ausgesprochen worden, sofern die notwendigen bankmäßigen Vor­aussetzungen gegeben sind. Sowohl die mit der Deutschen Zentralgenossenschaftskasse über die Zen­tralkassen arbeitenden Genossenschaften, als auch die mit der Dresdner Bank, Genossenschaftsabteilung, ar­beitenden Genossenschaften, stehen hier zur Ver­fügung. Eine Reihe von gewerblichen Zentralkassen, so z. B. die Mitteldeutsche Zentralgenossenlchasts- bank eGmbH. in Gotha, die Hauptgenossenschafts- bank eGmbH. in Berlin, haben bereits die Bereit- stellung verbilligter Sonderkredite angekündigt.

Soweit die Möglichkeit der direkten Finanzierung des Hausbesitzes nicht besteht, hat der Deutsche Ge- nossenschastsoerband eD., Berlin, die Errichtung von Jnstandsetzungsaenossenschaften in Angriff genommen. Träger der Jnftandsetzungs- genossenschasten sollen vor allem das Baugewerbe, die Bauhandwerker und die Daulieferanten sein. Hausbesitzer können sich auch beteiligen. Die Jnstand- setzungsgenossenschast ist eine Werkgenossenschaft, be­reu Zweck die Beschaffung und Finanzierung der Jnstandsetzungsaufträge ist. Sie soll gewisiermaßen

Da die Auswahl schwer ift und nicht mir fachliches, sondern auch psychisches Verständnis verlangt, jollte sie den von der DSB. bestimmten Fachlehrern über­tragen werden. Diese Männer werden dann bis 1936 ihren Schützlingen ständige Berater sein und haben vor allem dafür zu sorgen, daß ihre Athleten unter die ständige Beobachtung eines Trainingsfreundes gestellt werden. Die Spitzenkönner werden in den Kursen in übungstechnischer Hinsicht foroie Trat- ningssragen wie Arbeitsdosierung, Ernährung, Wettkampf und dergleichen vorteilhaft beraten.

Schon heute haben die Fachlehrer ihr Augen­merk darauf zu richten, einen möglichst genauen Befund der technischen Fähigkeiten sowie der Veranlagungen jede» Einzelnen zu erhalten.

Es muß ermittelt werden, wo Hemmungen liegen ober gar mechanische Fehler gemacht werben.Die be- fonberen Kurse für die Olympia-Anwärter müssen frei fein von allem unnützen Drum und Dran, denn daburch lassen sich Talente leicht schädigen. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit sollten die Äurfe so ge­legt werben, baß der eafte etwa 14 Tage vor den Kreismeisterschaften und der nächste im Anschluß an die Deutschen Meisterschaften stattfindet. In die- ser Zeit ist die Entwicklung am beften festzustellen.

(Eine besondere Olympiavorbereitung ist In dem Augenblick überflüssig, da sich die Sorpererzle- hung in der Schule ernstlich mit bet Forderung der Talente befaßt,

denn bann wird unseren Jungen schon in der Schule die so wichtige Kampfhärte anerzogen. Kommen dann derartig erzogene Jungen später auf die Uni­versitäten oder in die Vereine, dann sind sie schon fertige Athleten, die nur den richtigen Schliff für die Meisterleistungen benötigen. Dadurch würden I kostspielige Olympiaoorbereitungen unterbleiben und unsere Beften aus einer richtig geregelten ße- benserziehung hervorgehen.

Linden) ft o f m a n n und B i e r a u (Lollar), B et - tin und Schöffmann (Wieleck) und eine An- zahl weiterer Spitzenkönner. Der ^usgang bcs LmDfe5 hängt im einzelnen oon der Tagesform

Mannschaft ab. Die Mannschaften durften sich ziemlich gleichwertig sein.

Ehrungen deutscher Kanufahrer.

Eine seftene Ehrung ist einem deutschen Kanu- fobrer durch die finnische Regierung zuteil ge­worben. Der Berliner Maler Arthur Nikolaus, der feit einigen Jahren Finnland bereist und durch zahlreiche Aufsätze, Bilder und Dorträge in Zu­sammenarbeit mit den finnischen Behörden das .Land der tausend Seen" dem Faltbootsport er-

gemeinnützig im Sinne der Förderung de» Arbeit», befchaffunysprogramms der Reichsregierung wirken. Der Deutsche Genossenfchaftsverbano hat für die Gründung von Jnsdandsetzungsgenossenschaften ein- gehende Richtlinien ausgearbeitet, ebenso ist ein be» fonberes Musterstatut für Jnstandsetzungsgenosien- fchaften ausgestellt worden, das sich an die Gemein- nützigkeltsoerordnung anlehnt.

Frankfurter Börse.

Mittagsbörse: fest.

Frankfurt a. M 23. Nov. Nach der Unter­brechung des Börsenverkehrs durch den Bußtag kam das Geschäft wieder relativ lebhaft in Gang. Besonders am Markte der Staatsanleihen hielt die Publikumsnachfrage unvermindert an, während am Aktienmarkt die Kauflust etwas nachzulassen schien und darüber hinaus einige Gewinnmitnahmen er­folgten, so daß hier die Kursgestaliung etwas unein- heitlich war. Besondere Anregungen lagen nicht vor, das Interview des Reichskanzlers gab aber einigen Stimulus, und man rechnet mit einer weiteren Ent­spannung der außenpolitischen Situation.

Die feste Haltung der deutschen Werte im Aus- lande gab dem Rentenmarkt weiteren Auftrieb. Altbesitz mit plus 0,65 v. H auf 92,13 o. H standen im Mittelpunkt des Interesses, aber auch Neubesitz und späte Reichsschuldbuchforderungen erzielten bei lebhafterem Geschäft Besse^ingen bis zu 0,40 v. Sy, ferner waren Reichsbahnckbrzugsaktien und Stahl­verein-Bonds um je 0,75 v. H. fester.

Am Aktienmarkt überwogen bei Eröffnung Besserungen von 0,50 bis 1 o. Sy Montanwerte lagen jedoch etwas ruhiger und meist nur knapp

zeigten sich sofort überlegen und konnten in den ersten 10 Minuten bereits durch ihren Halbrechten und Halblinken Stürmer zu zwei (Erfolgen kommen. Die Platzmannschaft wurde auf ihre Spielhälfte zurückgedrängt. Vereinzelte Durchbruchsoersuche konnten zu keinem Erfolg führen. Erst in der drittletzten Spielminute gelang dem Linksaußen der Platzmannschaft ein Erfolg.

Frankfurt a. M., 23. Nov. Auftrieb: Rinder 77 (gegen 75 am letzten Donnerstagsmarkt), Hal­ber 666 (874), Schafe 211 (403) und Schweine 764 (615). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 36 bis 38, b) 31 bi» 35, c) 26 bis 30, d) 22 bi» 25, Schafe e) 23 bis 26, f) 19 bis 22, g) 14 bis 18. Schweine b) 46 bl» 48, c) 46 bis 48, d) 44 bis 47. Gegen den letzten Don­nerstag gaben Schweine 1 bis 4 Mark nach, Kälber und Schafe zogen je 1 Mark an. Marktverlauf: Käl- der mittelmäßig, Schafe schleppend, geräumt. Schweine schleppend, Ueberftanb. Fleischgrohrnarkt. Beschickung: 636 Viertel Rindfleisch, 95 ganze Kal- ber, 56 ganze Schafe, 463 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 46 bis 52, II 45 bis 50, Dullenfleisch 45 Als 50. Kuhfleisch II 32 bis 38, III 24 bis 30. Kalbfleisch 50 bis 68. Hammelfleisch 55 bl» 60. Schweinefleisch I 65 bis 70. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: schleppend.

Mannheimer Getreidebörse

Mannheim. 23. Nov. Weizen (inlöndsicher, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,60 bis 19,80 Mark, per November Bezirk 9 18,90, Bezirk 10 19,10, Bezirk 11 19,40; Roggen (süddeutscher, 71/72 kg, frei Mannheim) 16,75 bis 17, per November Bezirk 9 15,90, Bezirk 8 15,60; Hofer (inländischer) 14,25; Sommergerste (inländische, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Futtergerste 16,75 bis 17; Mais (im Sack) 19; Erdnußkuchen (prompt) 16,50 bis 16,75; Sola­schrot (prompt) 14,75; Rapskuchen 13,25 bis 13,75; Palmkuchen 15 bis 15,25; Kokoskuchen 17,50; Sesam- kuchen 17; Leinkuchen 17; Biertreber (mit Sack) 16,75; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 9; Robmelasse 8,50; Diesenheu (loses) 6 bis 6,20, Rotkleeheu 6,20 bis 6,60; Luzernkleeheu 7 bis 7,20; Stroh. Prehftroh, Roggen-Weizen 2, Hafer-Gerste 1,80 bis 2, geb. Stroh. Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70, Hafer-Gerste 1 20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austausch- weizen) per November 29,40, per Dezember 2955, per Januar 29,70; Weizenmehl (Spezial 0, aus In- landweizen) per November 27,90, per Dezember 28,05, per Januar 28,20; Roggenmehl (70/60 v.H, nordddeutfches, prompt) 22,25 bis 23,75; Roggen­mehl (pfälzisches und süddeutsches, prompt) 23,25 bi» 24 25; Weizenkleie (feine, mit Sack) 10,25 bis 10,50, (grobe, mit Sack. 10,75 bis 11: Roggenkleie 9,75 bis 10,75; Weizenfutiermehl 11,50 bis 11,75; Roggen- futtermebl 1050 bis 12,75; Weizennachmehl 15,23 bis 16,25 Mark.

<2,25 I 27,5 _____

I1L5 112.75

Ttiirtd) Cfftrrrridi, »0!®»

Äue^ntkbe Wett»...............

Hott»...............

EdstUer ....................

.....................

OtlKngW ..

Bin ....

Stag ......

tlubawt ... Gofto ......

Äopenbaa« - SrxfbolB . tiseeon .... PutnM Utd «niQcd .... entfiel.....

Htaltea.....

Bari« ......

6<fcrod| .... epertm ....

.....

n*oft...................

a.BL. fcM»ö«BU4a ßuda m*«w»

20.51 20

61.5

1731 IH, 25

- 't

Celefldx -Hotei ... Statidx Sotei ... toeiikt* «otm ... Atiniifild* «otei 6oUär»M* SJotei

-LdUWV Politnain ...........®]

StmrnUDtd Mbrlbttg| Ittnennped ftailftoöt . ®l

e<tnli»et« -Baser.holet ......

Mu cällgfmeine Sunuleibe) .. 0

Bemberg .....- - ®

«ellftoff 0

Meli'toll afdxrffenfcuig ....... 0

Jtbauet »ti« ...........2

Tdinier Tlototn............ 0

teur*d>f etnoleum........... 0

Ctrnürtn X topPd .......... ®

keonba» Ile» ............. 0

Jtwoe .............10

üctu - uiitottn-Ääfctff.......- 0

idnMlueim.............. O

Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. Zfi

21. Xoetmba

23 Jnata____

eraih*e Hohtnma

<*fr | flrie

UmtbÄw Xentrw »elf ynr

Hranlwn o. 3)1

ZWrii

<Sd?iu6- tut»

Stvlutzt Bdenb- b6ri.-

c*d)lu»» tur<

6d»1uif M'na» l2£ül

Datum

21-11

23-11

21.11

23 11

ilanifflber Bergbau ..

....... 0

25

25.75

25.5

25,75

Ä'«roerfe ...

....... 0

79.75

80

Btzontr Bergbau ....

....... 0

38.25

39

38.25

38.5

»tbeioiicde Braunkohle«

..... 10

192,25

194

192.5

193

fibeiTiftabl

.......0

82.25

83.75

82.25

83,25

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

33

34

33.4

33.4

Ltavt Minen

....... 0

11.25

11.5

11

11,4

Kaliwerke »lld^rileben.

....... 6

U8

118

116.25

IT8

Kaliwerke Deklereaeln

Saliwerke 6aUbetrurt|

....... 6

119

119.9

120

119.25

.....IV,

158

155

156.5

155

.Iranbut Jl<

Berlin

furt

6d>iu|f. Bbenb- bSrir

»chluft- furt

Schluß!

Dlittaa* börf»

Datum

2L II

23 II

21-11

23-11

<*d>lu6» furt

todiuH.

Abend« Mr

Schluß für»

lrchlujk. Sll'iag.

Mrie_

Datum

21-11 |

23 H

21 11.

23 11

4% deigl. Lene II

4.9

4,85

5eo RumLn. ucrelnb Rente o. 1903

3.13

3,5

3.25

3.25

4S%Sumän.oetemb.SenteD.l913

5.8

6,25

6.4

6 25

4% Rumänljlbe oerctnU. iKente ..

2.85

3

3

3,1

814% Anatolier ...............

23,5

24

23.7

2 8

Hamdurg-Amerika-Paket ... 0

11.75

12

11,65

11.75

bamburg-Sübam Dumrfldjin 0

24

Hanla-Lamoflciiitl ... 0

18.4

17.5

Äotbfeuricbfr Lloov .....0

12.65

13.25

12,65

13

A >3 far Berkedr-weleo Akt. 0

54.75

55

54.5

54.25

Berliner Hanvel.'gelelllLati «

83.75

84

84

84.5

liommert- und Prloat-Bank 0

41.75

44,5

41,25

43

Tranche Bank und £ (Konto- »eieNlchal!.............. 0

46

51

46

48,75

Dreesner Bank.............. 0

51.25

55

51.25

53,25

Äridribanl ............... 12

165,25

177

165

177

*.Uj>.....................0

20

20,5

19.9

20

Bekula ................... 0

117,9

1185

117,4

117,75

®eftr. etefening#gefea,*aft .. 6

90

90.25

90.5

91

Ltch, uns Kral, 6

99,25

100.5

99.5

100

treuen S i»utilcautne 0

wekUldj.lderr Untemebmimfl 5

46.75

46.5

46.25

47.13

83.25

87

83,25

86

«beiniiche (Siettriutdi ..... 5

89.5

88.5

90

89

Lchacken »Lo .......... 6

94

93.75

94.25

34.75

Clemeni Ä eialite............ 7

134,5

137

135.5

137

(lad»euer L- Lo......... 10

11?

1 112

113

1 110.75

Buderu« ...............0

n

| 71.5

70,5

! 71.75

reurt? JrbM ..............

1)0.25

99.5

100.5

100

#< ' ihraenci ............

<9

*9.75

*9 25

49.5

d-'.r e, ...........

82

83

82

83

foen* <Men«ol.-«leuefei

82.75

62.9

3-te Bergbau ..... I

I 134.5

133

135

jlw Bergbau »enütle ......

1 10* 8

104

106.25

105.25

,rfr ......

57

58

57

56,25

Ciaaort ai aan-itotol.......

'I 58

60

58

59,4

6.024

6,036

6.084

6.096

48.05

48.15

48.05

48,15

12.425

12.445

12,425

12,445

1,047

3.053

3.047

3.053

169,08

169.42

168.88

169.22

68.48

68 62

69 08

69.22

60.79

60.91

61.39

61.51

70.23

70-37

70.93

71 ,07

13.615

13.655

13.75

13.79

0.963

0.967

0.963

0.967

2.537

2.543

2.552

2.558

58,36

58*8

58.33

58.45

22.11

22.15

22.12

22.18

16.40

16.44

16.40

16 44

81.14

81.30

81,17

81.33

34.15

34.21

34.22

34.28

81,52

81.68

81.57

! .73

0.796

0.798

0,807

0,809

0,224

0.226

0.224

0.228

9,295 12.67

5.305

12.69

5.295 12,67

5.305 12,68

Banknoten-