Gehend aus den poNttfchen Äretfen Hanau-Stadl. Hanau-Land. Gelnhausen: Kreisführer: Gust. L i n n manau a. M); Kreis-Oberturwart: Herrn. Steig- I e r (Groß-Auheim). •
Ende November oder anfangs Dezember wird Bezirksführer Dr. Rau die Amtswalter des Bf- Kirks, die Kreisführer und ihre Unterführer, sowie bi« Vereinsführer zu einer Führerbesprechung nach Gießen berufen, in der die Richtlinien für die Aufbauarbeit im neuen Bezirk Gießen festgelegt werden.
Handball im Gau XII der OT.
Io. Dehlar — Gießener lurnerschaft 4:3 (2:0).
Da» Spiel sah zwei gleichwertige Mannschaften hn Kampf, der denn auch erst in den letzten Minuten den Wetzlarern einen knappen, glücklich errungenen Sieg brachte. Die Gießener traten in der vorgesehenen Ausstellung an und entwickelten sich auch in der zweiten Spielhälfte zu einem ebenbürtigen Gegner. Die erste Halbzeit brachte bei noch zerfahrenem Spiel auf feiten der Gießener, von Venen sich vorerst nur die Hintermannschaft ihrer Aufgabe gewachsen zeigte, den Wetzlarern einen Dorsprung von zwei Toren, von denen allerdings das erste eine reichlich unklare Angelegenheit war. Nach der Pause raffte sich jedoch der Gießener Sturm, der bisher von einer beängstigenden Unentschlossenheit und Zaghaftigkeit vor dem aegneri- fchen Tor gewesen war und sich in unfruchtbarem Kombinieren die besten Torgelegenheiten hatte ent- Sehen lassen, zu entschlossenerem Handeln auf. Der rfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Mit Würfen von Ploch (2) und Kern wurde sogar eine S:2-Führung herausgeholt. Doch führten die mächtigen Anstrengungen der Wetzlarer, die sich keineswegs geschlagen gaben, bald wieder zum Gleich- tand. und mit einem weiteren Treffer errangen le einen kleinen Dorsprung, den sie bis zum Schluß liehen. Die Gießener hatten noch das Pech, einen n letzter Minute verwandelten Strafwurf wegen vorhergegangenem Fangfehler nicht anerkannt zu sehen. Das Spiel trug ganz den Charakter eines Punktespiels und nahm zuweilen eine Härte an, die die Grenze des Erlaubten überschritt.
Burkhardsfelden I — Gießener lurnerschaft II 2:8.
Glücklicher kämpfte die zweite Mannschaft, die allerdings auch vor eine wesentlich leichtere Auf- gäbe gestellt war. Sie brachte von Burkhardsfel- en den erwarteten Sieg nach Hause, der auch in feiner Höhe nicht überrascht. Mit dem Ergebnis von 8:2 erwiesen sich die Gießener ihren Gastgebern deutlich überlegen.
Die MTD.-Iugend verlor mit 10:4 gegen die Höhere Prioatschule, einen auch körperlich etwas überlegenen Gegner, der vor allem im Innensturm sehr gut besetzt war, und dessen Angriffe die Hintermannschaft des MTD. nicht erfolgreich genug unterbinden konnte.
Garbenleich I — hausen I 16 :6 (9 :4).
Ein sehr faires Spiel, das nie den Charakter eines Derbandsspieles erkennen ließ! Während die Gäste in stärkster Aufstellung antraten, muhte der Gastgeber drei Stürmer ersetzen. Der Ersatz war aber sehr gut und fügte sich ausgezeichnet in die Mannschaft ein. Der Platzbesitzer führte ein äußerst schnelles und technisch gut durchgebildetes Spiel vor, gegen das die an sich nicht schlecht spielenden Gäste nicht viel zu bestellen hatten. Der Sieg, auch in dieser Höhe, war verdient.
wleseck I — Jtorbctf I 7:3 (3:2).
Beide Mannschaften standen sich in Wißmar zum fälligen Derbandsspiel gegenüber. Bereits in der 10. Minute erzielte Nordeck das erste Tor. dem kurz darauf ein zweites folgte. Kurz vor der Halbzeit konnte man bei den Wißmarern durch bessere Kom- bination ihrer Stürmer und Läufer ein Plus feststellen, sie erzielten kurz hintereinander drei Tore. Nach der Pause setzten die Gäste alles daran, um zu Erfolgen zu kommen, aber die Wißmarer ließen sich nicht einschüchtern, sondern setzten noch vier Bälle in die Maschen der Gäste, die der sonst vortreffliche Tormann nicht halten konnte.
Deutschlands Tennis-Rangliste.
Nach den zahlreichen voraufgegangenen kleinen, großen und inoffiziellen Tennisranglisten wird nun auch die amtliche Liste, die von den Herren Dr. W. Schomburgk (Führer des Deutschen Tennis- und Hockcn-Vcrbandes) und Dr. Rau (Führer der deutschen Daois-Pokal-Mannschaft) versaßt ist, veröffentlicht. An der Spitze finden wir jeweils — wie erwartet — die beiden deutschen Meister, von Gramm bei den Herren und Hilde Krahwin - k e l bei den Damen. Bei den Herren kamen vier Spieler. Frenz. Iaenecke, W. Menzel und E. Nour- net), gemeinsam auf den 2. bis 5. Platz. Nach der Essenerin S)ilbe Krahwinkel folgt bei den Damen die nach einjähriger Pause wieder auf der Liste erscheinende Kölnerin Cilln Äußern, die Frl. Horn (Wiesbaden) auf den 3 Platz verwiesen hat. Paula Stuck. Edith Sander und Toni Schomburgk folgen als Nächste.
Max Gchmeling wieder im Hing.
Mar Schrneling äußerte sich anläßlich de» Gar- nera-Paolino-Karnpfes in Rom Pressevertretern gegenüber über seine.nächsten Pläne. Der Deutsche wird schon nach Weihnachten wieder nach USA. ad- reisen. um sich für seinen Kampf gegen den früheren Halbschwergewichts-Weltmeister Tommy Lough- ran, dem er am 15. Januar 1934 im New Parker Madison Square Garden gegenüderfteht, vorzubereiten.
Oer Turnfest-Film in Frankfurt.
Die Frankfurter Sportgemeinde „Eintracht" hatte am Sonntaavormittag in den Ufa-Palast geladen, um ihren Anhängern den Film vom Deutschen Turnfest vorzuführen. Die Zuschauer verfolgten mit Begeisterung die Dorführung des Films, der das große Erleben von Stuttgart nochmals in die Erinnerung derer zurückrief, die Zeugen dieses großen Erlebnisses waren und den Daheimgebliebenen wenigstens einen Teil dieser Eindrücke vermittelte.
Purze Sportnotizen.
Neue Spieleroerlufte erlitt der FSV. Frankfurt. Nach dem Weggang von Knöpfte sind nun auch die Stürmer Hensel, ftnapp, Haderer und Heldmann abgewandert.
Der alte internationale Hochgesang wird demnächst in Berlin die Hochschule für Leibesübungen beziehen, um sein Sportlehrerdiplom zu erwerben. Hochgefang will jedoch weiter für Fortuna Düffeldorf spielen.
Zu den Kämpfen um den Mitropa- Eup im Fußball wird in Zukunft jede» der beteiligten Länder vier Mannschaften, statt bisher zwei, stellen.
Dor wieder fast ausverkauftem Hause nahm die dritte Radsportveranstaltung dieser Sai- son im Berliner Sportpalast am Sonntagabend einen glänzenden sportlichen Verlauf. Sieger de» Dreiftunden-Mannschaftsrennens wurden die Gebr. Nickel mit Rundenoorfprung vor dem holländischen Paar Ian van Kempen - Braspenning. Rauich- Hürtgen, die zum ersten Male seit ihrer Trennung wieder zusammen fuhren, gaben drei Minuten vor Schluß mit neun Runden Rückstand auf.
la } io Nuvolari wird in der nächsten Auto- Rennsaison wieder für Alfa Romeo — allerdings auf eigene Rechnung — fahren.
Einen neuen Weltrekord im beidarmigen Speerwerfen stellte am Sonntag in Lodz die polnische Meisterin Frl. Smenkowna mit einer Leistung von 59,34 Meter auf. Der seit 1929 bestehende alte Rekord der Frankfurterin Frl. Haux wurde damit um über zwei Meter verbessert.
Wirtschaft.
Oie Hefrag im Jahre 1932.
Die Braunkohlen-Schwel-Kraftwerk Hessen-Frankfurt A G. (Hefrag) in Wölfersheim, die der Gruppe Preußenelek- tra angehört, erlitt im Geschäftsjahre 1932 nach 2,38 Mill. Mark Abschreibungen auf Anlagen und 0,04 Mill. Mark anderen Abschreibungen (i. B. insgesamt 1,63 Mill.) einen neuen Verlust von 1 828 892 Mark, der sich um den Verlustvor- trag aus 1932 auf 2 228 892 Mark erhöht. (I. D. entstand ein Verlust von 1,91 Mill. Mark, der um den Verlustvortrag aus 1930 auf 4,23 Mill. Mark und durch Sonderabschreibungen und Rückstellungen auf 4,90 Mill, anwuchs. Hiervon wurden 2,5 Mill, durch Aktieneinzug in entsprechender Höhe und 2,0 Mill, durch einen verlorenen Zuschuß der Muttergesellschaft gedeckt.) Für Schwelerzeugniffe herrschte 1932 weiter eine ungünstige Marktlage, die Preise waren zwar etwas erhöht, aber immer noch unzureichend. Die leer- und Leichtölerzeugung !|ing auf 43 911 (44 756) Tonnen zurück. Dagegen lieg die Stromerzeugung auf 118,41 (113,42) Mill. :Wh, der Fremdstrombezug auf 3,27 (0,06) Mill. kWh, der Stromoerkauf auf 102,24 (95,34) Mill. kWh. Die Hefrag hat mit der Preußenelektra einen langjährigen Stromlieferungsvertrag abgeschlossen. Der Abschluß wurde bereits genehmigt. Die weitere Entwicklung des Unternehmens sei nach wie vor in erster Linie von der Verwertungsmöglichkeit der Schwelprodukte abhängig. Die neueren Abschlüsse, die ab 1. 1. 1934 in Kraft treten, sollen eine höhere Einnahme gewährleisten. Betriebsver- suche zur Weiterverarbeitung der Schwelprodukte haben ergeben, daß die Gesellschaft zur Benzingewinnung übergehen kann, falls annehmbare Preise für die Schwelerzeugnisse nicht erzi?lt werden können.
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Frankfurter Börse.
rNlttagsbörse: ruhig, freundlich.
Frankfurt a. M., 23. Oft. Der Beginn der neuen Börsenwoche unterschied sich gegenüber den Tagen der Vorwoche nur wenig. Das Geschäft war auf fast allen Marktgebieten infolge des geringen Ordereingangs weiterhin nur klein, und auch die Kursoeränderungen hielten sich meist in engen Grenzen. Die Grundtendenz war jedoch weiter freundlich, zumal die Nachrichten aus der Wirtschaft weiter günstig lauten; insbesondere die neuerliche Entlastung des Arbeitsmarktes und die erneute Betonung gegen unberechtigte Eingriffe in die Wirtschaft fanden Beachtung. Im Hinblick auf die noch ungeklärte außenpolitische Situation herrschte aber Zurückhaltung.
Von den variablen Renten lagen Neubesitz mit zunächst plus 20 Pfennig lebhafter, Altbesitz blieben dagegen nur knapp, späte Reichsschuldbuchforderungen zu 87 v. H. aber gut behauptet. Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung uneinheitlich. Zu erwähnen ist die weitere Erholung der Siemens- Aktien (+2 v. H.), ferner die Befestigung von Lah- meyer auf den guten Abschluß um 2,5 v. H., sowie das noch anhaltende Interesse am Montanmarkt, wenn auch die Kurse hier sehr uneinheitlich lagen; Stahloereinswerte blieben gut behauptet, während Klöckner 1,25 v. H. einbüßten. IG. Farben konnten sich um 0,65 v. H. auf 117 v. H. erhöhen, ferner zogen Licht u. Kraft 1,25 v. H. an und Reichsbank, anteile gewannen 0,25 v. H. Auf den übrigen Markt
gebieten herrschte Geschäftsstille, doch nannte man die Kurse ziemlich unverändert.
Im Verlaufe blieb das Geschäft verhältnismäßig ruhig und die Kurse zeigten nur kleine Veränderungen nach beiden Seiten, Montanwerte waren zuweilen etwas mehr beachtet. IG. Farben ließen auf 116,65 v. H. nach, schlossen mit 117,75 aber wieder 1,13 v. H. höher. Siemens zogen erneut 2 o. H., Conti Gummi insgesamt 5,5 v. H. an, fester tarnen noch zur Notiz. Deutsche Linoleum (4- 1 v. H ), Scheideanstalt (+1,5 v. H ), andererseits büßten Chadeaktien 3 Mark ein. Der Kassamarkt lag ruhig und nur wenig verändert.
Am Rentenmarkt blieb Neubesitz später weiter lebhaft und weitere plus 30 Pfennig auf 12,80, während Altbesitz erneut 0,13 o. H. abbröckelten, dagegen späte Schuldbücher im selben Ausmaß anzogen. Don Industrie-Obligationen lagen Stahl- Derein 0,75 v. H. schwächer, 6 v. H. Klöckner und 6 v. H. Salzmann-Kassel je 2 v. H. fester. Am Pfandbriefmarkt bestand kleine Nachfrage der Kundschaft, besonders nach Kommunal-Obligationen, die meist bis zu 1 v. H. gewannen. Goldpfandbriefe zogen ebenfalls von 0,25 bis 0,5 o. H. an, während Liquidationspfandbriefe uneinheitlich lagen. Von Stadtanleihen lagen Mainzer und andere bis zu 1 v. H., Kölner Schätze aber 2 v. H. fester. Don Reichsanleihen gewannen von 1927 1L v. H., von 1929 0,65 v.. ). Fremde Werte lagen sehr ruhig und kaum verändert. Steuerscheine — Durchschnittskurs uno. 87,5 o. H. Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. leicht und uno., Ezportoaluta 20,5 (21) o. H.
Abendbörse still:
Das Hauptinteresse konzentrierte sich an der Abendbörse wieder auf den Markt der Neubesitzanleihe, die bei erneut anziehendem Kurs lebhafte Umsätze zu verzeichnen hatte. Altbesitz lagen dagegen vernachlässigt und eröffneten 20 Pfennig niedriger. Späte Reichsschuldbuchforderunaen lagen gut behauptet. Goldpfandbriefe und Kommunalobligationen sowie einzelne Stadtanleihen blieben gefragt und lagen meist etwas höher.
Der Aktienmarkt lag im allgemeinen sehr still. Der Ordereingang seitens der Kundschaft war weiter klein. Gegenüber dem Berliner Schluß waren die Kurse gut behauptet. Chadeaktien notierten 1,75 Mark fester. Von lokalen Papieren blieben Scheideanstalt gesucht und zogen um 1 v. H. an. Im Verlaufe bröckelten IG.-Farben um 0,40 o. H. ab. Die Neubesitzanleihe lag etwas ruhiger, aber zum höchsten Kurs gut behauptet. 11. a. notierten: Neubesitzanleihe 12,90 bis 12,95, Altbesitzanleihe 78,50, Schutzgebietsanleche von 1911 bis 1913 7,90, 6proz. Frankf.Hyp.-Bank-Gold-Komm. R II 83, 6proz. Stadt Frankfurt von 1926 68, Reichsbank 156, Buderus 63,50, Klöckner 50,50, Phönix 34, Stahl- verein 31,90, Betula 105,25, Chade 148, Scheide- anstatt 174,50, Daimler 26,25, Licht & Kraft 86,50, IG.-Farbenindustrie 117,25 bis 116,90, Holzmann 56,50 Lohmener 116,75, Schöfferhof Binding 138, Reichsbahn-VA. 99,90, AG. für Verkehrswesen 41, Hapag 10,25, Norddeutscher Lloyd 10,63.
Berliner Frühbörse.
Berlin, 24. Oft. (WTB.-Funkspruch.) Im heutigen Frühoerkehr blieb cs noch sehr ruhig und abwartend. Umsätze wurden kaum getätigt. In Bankkreisen nimmt man an, daß die Tendenz der bevorstehenden Börse wieder freundlich sein wird, wobei wahrscheinlich Montanwerte weites bevorzugt sein werden. Das Hauptinteresse dürste sich
aber in erster Linie wieder auf den Rentenmarkt erstrecken. Am Devisenmarkt nannte man in der Bet* rechnung über Zürich London gegen Kabel 4,615(1 Schweiz 16,6150, Amsterdam 7,9850, Paris 82,21, Mailand 61,0950, Spanien 38,5050.
Krantfurlcr bkivciDcböric.
Frankfurt a. M., 23. Ott Die ©etreibebörfe lag für Brotgetreide und Mehle weiterhin sehr slilT die Preise blieben unverändert dis auf Weizen, der 1 Mark nachließ. Das Angebot reichte allaemei, für die noch geringe Nachfrage au». Am Futter- mütelmarft war das Angebot in Weizenkleie gering, der Preis zog um 30 Pf. für den Doppelzentner an, auch ölhaltige Artikel lagen bei kleiner Nachfrage fester. Aus dem Norden erhielt sich Interesse für Trockenschnitzel zu etwa 9,00 bi» 9,25 Mark Kartoffel lagen im Preise weiter fest, da» Geschäft war aber ruhig Es notierte (Getreide je Tonne, alle» übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizci 193, Roggen 161 bis 162, Braugerste 182.50 bi» 185,00, Haier 137,50, Weizenmehl Spey 0 mii Austauschw 28,75 bi» 29,50, do. ohne Aust. 27.25 bis 28,00, Roggenmehl (0 bis 60 v. H. Ausmahlung 22,50 bis 23,00, do fudd Spey 0 23,50, Weizen- fleie 9,15, Roggenkleie 8,60, Sojaschrot mit Monopolzuschlag (m. Ti.) 14,70 bis 14,75, Palmkuchen 14,50 m. TL, Erdnußkuchen 16,30 bis 16,55 m TL, Treber 16,00 bis 16,25, Heu 6,00 Kartoffeln: Indu- ftrie hiesige Gegend 2,30 bis 2,40 Mark (zuletzt 2,25) per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.
»Frankfurter Schlachtvtchmarkt.
Frankfurt a. TL, 23. Oft. Auftrieb: Rinder insgesamt 1438 (geaen 1442 am letzten Montag», markt), darunter befanden sich 446 Ochsen, 95 Bullen, 457 Kühe, 396 Färsen und seit dem letzten Markt dem Schlachthof zugesührt 44 Tiere. Kalber 407 (391), Schafe 127 (172), Schweine 3798 (4025). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 29 bis 31, a2) 25 bis ‘28, b) 21 bis 24. Bullen a) 27 bis 30, b) 23 bis 26. Kühe a) 24 bis 28, b) 20 bis 23, c) 16 bis 19, d) 12 bi» 15. Färsen a) 29 bis 32, b) 26 bis 28, c) 22 bis 25 Kälber a) 36 bis 40, b) 30 bis 35, c) 25 bis 29, d) 20 bis 24. Schafe e) 25 bis 27, I) 22 bis 24, g) 18 bis 21. Schweine b) 50 bis 53, c) 48 bis 52, d) 44 bis 50. Im Preisoergleich zum letzten Montag», markt gaben Ochsen, Kühe, Färsen und Schafe je 1 Mark nach, Bullen, Kälber und Schweine blieben unverändert, letztere in Klasse D gaben 2 Mark nach.
Marktverkauf: Rinder ruhig, Uebcrftanb. ft alber ruhig, Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine mittelmäßig, später stark abflauenb, Ueberftanb. Fettschweine begehrt, gering genährte waren -vernachlässigt.
Mainzer Lchwcincniarkt.
Mainz, 23. Okt. Auftrieb: 878 Stück. Marktverlauf: mäßig belebt, geringer Ueberftanb. Notiert wurde pro 50 Kilogramm in Mark: Schweine voll- fleischig von zirka 120 bis 150 Kilogramm 50 bi» 54, b) oollfteischig von zirka 100 bis 120 Kilogramm 48 bis 52, d vollsleischig von zirka 80 bis 100 Kilogramm 44 bis 48.
Mannheimer Getreidebörse
Mannheim, 23. Oktober. Weizen (inländischer, 76/77kg frei Mannheim) 19,60 bi» 19,80 Mark, Festpreis Bezirk 9 per Oktober 18,80, Bezirk 10 per Oktober 19, Bezirk 11 per Oktober 19,30; Roggen (inländischer, süddeutscher, frei Mannheim) 16,25 ols 16,50, Festpreis Bezirk 9 15,80, Bezirk 8 15,50; Hafer (inländischer) 14,25; Sommergerste (inländische) 18 bis 19,50; Gerste (Pfälzer) 19 bis 20: Fultergerste 16,50; Mai» (mit Sack) 18,25 bis 18,50; Sojaschrot (Mannheimer Fabrikat, prompt) 14,50 bi» 14,75; Biertreber 16,50, Trockenschnitzel (ab Fabrik) 8,75, Erdnuhkuchen (prompt) 16,25; Wiesenheu (loses) 5,40 bis 5,80; Rotkleeheu 5,80 bis 6; Luzernkleeheu 7 bis 7,50; Stroh: Prcßftroh Roggen-Weizen 2, Hafer-Gerste 1,80 bis 2, geb. Stroh Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70, Hafer-Gerfte 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0 mit Austauschweizen) per Oktober 29,25, per November 29,40, per Dezember 29,55; Weizenmehl aus Inlandweizen per Oftober 27,75, per November 27,90, per Dezember 28,05; Roggenmehl (70 bis 80 v. H. Ausmahlung, je nach Fabrikat, norddeuffches, prompt) 22 bis 23; Roggenmehl (Psälzer und süddeutsches) 22,75 bis 23,75; Weizen- fiele (feine) 9 bis 9,25, (grobe) 9,50 bis 9,75; Roggenkleie 8,50 bis 9,25; Weizenfuttermehl 10,40; Roggen- futtermehl 9,50 bi» 11,50; Weizennachmehl 14 bl» 15,50; Rohmelaffc 8; Rapskuchen 12; Palmkuchen 14 bis 14,25; Leinkuchen 16.75; Kokoskuchen 17. Sesamkuchen 16 Mark. — Tendenz: Futtermittel gut behauptet, alles andere ruhig. Süddeutsche» Wei- zenauszugsmehl 3 Mark höher, Weizenbrotmehl 7 Mark niedriger al» Spezial 0.
Brieffasten Oer Heöoffion.
(B. ft. In der Dekade vom 21. Oktober bis 31 Oktober 1922 notierten Papiermark 1000 - Galdmark 1,11 Mark. Demnach 200 000 Papiermark - 222 Goldmark.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlosscncn Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
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