3. W. Koch, Tv. Grünberg, 40 Meter, 37,3 Sek.: 5. R. Oberhenn, Tv. Gedern, 40 Meter, 52,9 Sekunden.
Allersturner.
50MeterBrust, Jahrgang 1893 und früher: 1. Theo Schweißgut, Tgm. Laubach, 47% Sekunden; 2. PH. Bender, Tv. Grünberg, 57 Sekunden.
5 0 Meter Brust, Jahrgang 1894 bis 1901: 1. G. Wolf, Tv. Wetzlar, 45% Sekunden.
Jugend 1915/16.
100 Meter Brust: 1. Chr. Scherer, Tv. Wetzlar, 1,35% Minuten; 2. Hans Erhardt, Tv. 1846 Gießen, 1,40 Min.; 3. Willi Buttel, Tv. Grünberg, 1,42 Minuten.
Jugend 1917/18.
Springen : 1. S). Kujus, T. u. Spv. Marburg, 56,45 Punkte; 2. Heinz Köhlinger, Tv. 1846 Gießen, 52,25 Punkte; 5. Helmut Boller, To. 1846 Gießen, 43,85 Punkte. m
5 0 Meter Brust: 1. Karl Schneider, Tv. Wetzlar, 44% Sek.; 2. Erich Henkel, Tv. 1846 Gießen, 46% Sek.; 4. Heinz Köhlinger, Tv. 1846 Gießen, Walter Döpfer, Tv. 1846 Gießen, 47*/» Sekunden; 7. Alfred Reher, To. 1846 Gießen, 50*/» Sek.; 8. Helmut Fleischmann, To. 1846 Gießen, 51 Sek.; 9. Heinz Becker, Tv. 1846 Gießen, 52 Sekunden.
Turnerinnen.
Mehrkampf (Sechskampf): 1. Frieda Henkel, T.u.Spv. Marburo, 110,60 P.; 2. Jdel Hauck, To. 1846 Gießen, 101,30 Punkte.
Springen: 1. Frieda Henkel, T. u. Spv. Marburg, 80,40 Punkte.
5 0 M e t e r K r a u l: 1. Frieda Henkel, T. u. Spv. Marburg, 39 Sek.; 3. Jdel Hauck, Tv. 1846 Gießen, 45% Sekunden.
100 Meter Brust: 1. Elfriede Münnich, Tv. 1846 Gießen, 1,48% Minuten; 3. Elsa Kampf, Tv. 1846 Gießen, 1,51'/» Minuten.
Turnerinnen-Jugend 1917/18.
Springen: 1. Gertrud Funke, Tv. 1846 Gießen, 52,85 P.; 3. Roli Haus, Tv. 1846 Gießen, 42,40 P.-, 4. Margot Wenderoth, Tv. 1846 Gießen, 42,30 Punkte. ~
50 Meter Brust: 1. Margot Köhlinger, Tv. 1846 Gießen, 47 Sek.; 2. Gertrud Funke, Tv. 1846 Gießen, 49'/» Sek.;' 3. Hilde Feußer, Tv. 1846 Gießen, 51'/» Sekunden.
Vereins ohne Winterbad.
Springen (Turner): 1. W. Koch, Tv. Grünberg, 52,30 P.; 2. Fred Raschnieder, To. Nidda, 50,30 P.; 4. Hans Wahl, Tgm. Laubach, 49,45 P.; 5. Kurt Wenzel, 46,80 P.; 6. D. Matthees, To. Grünberg, 41,65 P.; 7. Hrch. Kappes, Tv. Grünberg, 40,20 Punkte.
Springen (Turner-Igd.): 1. H. Port, Tv. Alsfeld, 46,70 Punkte.
Springen (Turnerinnen): 1. Aenne Arnoldi, Tv. Grünberg, 55,10 Punkte.
Springen (Turnerinnen-Jgd.): 1. Frieda Peter, Tgm. Laubach, 33,60 Punkte.
5 0 Meter B r u st (Turner): 1. W. Port, Tv. Alsfeld, 42 Sek.; 2. Hans Wahl, Tgm. Laubach, 43%. Sekunden; 4. Kurt Wenzel, Tv. Grünberg, F. Schmidtdiehl, Tv. Nidda, 45% Sek.; 5. E. Neun- hngen, Tv. Grünberg, 45% Sek.; 6. W. Bechthold, Tv. Nidda.
5 0 Meter Brust (Turner-Igd): 1. A. Lupp, Tv. Nidda, 46'/» Sek.; 2. W. Bäcker, Tv. Nidda, 48% Sek.; 3. Fritz Reuning, Tv. Nidda, 55'/» Sek.
5 0 Meter Brust (Schüler): 1. W. Schmidt, Tv. Alsfeld, 49 Sek.; 2. Hans Stein, Tgm. Laubach, 50% Sek.; 4. O. Schmidt, Tgm. Laubach, 52% Sek.; 5. Karl Siek, Tv. Grünberg, 52'/» Sek.; 6. L. Wigand, To. Grünberg, 55% Sekunden.
50 Meter Brust (Turnerinnen): 1. Aenne Arnoldi, Tv. Grünberg, 53% Sekunden.
5 0 Meter B r u st (Jugend - Turnerinnen): 1. Elisabeth Bert, Tv. Schlitz, 50 Sek.; 2. Hilde Fink, Tv. Grünberg, 53'/» Sek.; 3. Elfriede Börmel, Tv. Nidda, 59 Sekunden.
Außerdem waren Wettkämpfe eingerichtet für die Arbeitsdienstlager. Nachstehend die ersten Sieger in den beiden Konkurrenzen.
50 Meter Kraul: 1. Hrch. Bartel, Arbeitsdienstlager Homberg a. d. O., 33% Sekunden.
50MeterBrust: 1. Karl Klug, Arbeitsdienstlager Homberg a. d. O., 41% Sekunden.
Stoifelwettkämpfe.
Turner.
4mall00-Meter-Lagen staffel: 1. To. 1846 Gießen, 5,54% Min.; 2. Tgm. Friedberg, 6*/» Min.; 3. Tu. u. Spv. Marburg, 6,18% Min.; 4. Tv. Gedern 6,47'/» Minuten.
4 m a-l 1 0 0 - M e t e r - B r u st st a f f e l: 1. Tv. Wetzlar, 6,43% Minuten.
Turnerinnen.
4mal 5 0-Meter-Lagen staffel: 1. Tv. 1846 Gießen, 3,08% Minuten.
3 m a l 1 0 0 - M e t e r - B r u st sta f f e l: 1. Tv. 1846 Gießen, 5,21% Min. 2. Tv. Wetzlar, 5,30 Min.
Jugend-Turner.
4 m a l 5 0 - M e t e r - B r u st st a f f e l: 1. Tv. Wetzlar, 3,04'/» Min.; 2. To. 1846 Gießen, 3,06%
Min.; 3. Tv. 1846 Gießen, 3,23 Min.; 4.Reichsb.Tu.u. Spv. Gießen, 3,49'/» Min.; 5. Reichst). Tu. u. Spv. Gießen, 4,16 Minuten.
Turner. Verein ohne Winlerbad.
3 mal 50-Meter-Bruststaffel: 1. Tv. Grünberg 2,11 Minuten, 2. Tv. Lauterbach, 2,13 Min.; 3. Tgm. Laubach 2,14 Min.; 4. Tv. Schlitz 2,16% Min.; 5. Turnverein Nidda 1. Mannschaft 2,16'/» Min.; 6. Turnverein Alsfeld 2,23% Min.; 7. Tv. Nidda 2. Mannschaft 2,35% Min.; außer Konkurrenz: Arbeitslager Homberg 1. Mannschaft 2,10% Minuten.
Turnerinnen, Verein ohne Winlerbad.
3 mal 50-Meter-Bruststaffel: 1. To. Lauterbach, 2,39% Min.; 2 Tv. Alsfeld 2,53 Min.; 3. Tv. Lauterbach 2. Mannschaft 2,56 Min.; 4. Tv. Nidda, 3,04% Min.; außer Konkurrenz: Mädchen-Arbeitslager Laubach, 2,38% Minuten.
Hessenstaffel.
(5 Schwimmer, 5 Läufer, je 50 Meter.)
1. Tv. 1846 Gießen 3,59 Min.,; 2. Tv. Wetzlar 4,12 Min.; Arbeitslager Homberg 4,19 Min., außer Konkurrenz.
10 mal 50 Vieler Vereinsstaffel (beliebig).
1. Tv. 1846 Gießen 6,13 Min.; 2. Tv. Wetzlar 6,153/» Min.; 3. Tu. u. Spv. Marburg' 6,47% Min.
4 mal 50 Vieler Brusistaffel für Allerslurner.
1. To. Wetzlar 3,22% Min.; 2. Tv. 1846 Gießen 3,52% Minuten.
5 mal 50 Vieler Kraulstaffel für Wehrverbände.
1. Sturm 6/3. 11 Marburg 3,06% Min.; 2. Arbeitslager Homberg 3,19% Minuten.
Schluß der 44. Rhön.
Auf der Wasserkuppe setzte bei Sonnenschein und frischen westlichen Winden der Betrieb am Samstag schon recht zeitig ein. Teilweise waren 15 bis 16 Maschinen zu gleicher Zeit in der 'Luft und kurvten so lange über dem Westhang, bis ihnen der Anschluß an irgendeine Wolke gelang. Die Tagesbestleistung erreichte bei den Tlebcrlandflügen Krekel auf „Thermicus", der 85 Kilometer bis Grafenau zurücklegte. Wolf Hirth und Heini Dittmar kamen auf etwa 78 Kilometer, Peter Riedel konnte seinen „Faf- nir“ nach dem Thüringer Wald fliegen und bis Masserberg eine Strecke von 75 Kilometer bewältigen Philip p versuchte sich auf „Marabu" zmn ersten Male mit einem Tleberlandflug und kam 55 Kilometer weit bis nach Zella-Mehlis. Die längste Flugdauer wurde von K e n s ch e aus „Windhund" und Endres auf „Würzburg" mit mehr als fünf Stunden erreicht, die damit ihre letzten Bedingungen für ihr Leistungsabzei- chcn erfüllten.
Der am Vortage von h a k e n j o s auf „Lore" geschaffene Rhön - Dauerflugrekord beträgt 13 Stunden 32 Minuten. Damit wurde die vor- jährige Spitzenleistung von Schleicher auf „Ozite" um 1% Stunden verbessert.
Glänzende Dauerflüge hatten am Freitag noch Richter (Stettin) auf „Pommernland" mit 9:30,00 und der Hamburger Huth auf „Nobel" mit 4:45:00 durchgeführt. Besonders Huths Leistung verdient besondere Beachtung, da es sich bei seiner Maschine nur um ein „Grunau-Baby", also um kein hochwertiges Leistungsflugzeug handelt. — Am Sonntag ging die „14. Rhön" zu Ende.
Die Schluhbilanz des diesjährigen Wettbewerbs zeigt, daß auf allen Gebieten eine Leistungssteigerung festzustellen ist. Man kann mit den gezeigten Leistungen vollauf zufrieden sein.
Zum nicht geringen Leidwesen der begeisterten Flieger, die diesen letzen Tag noch recht ausnutzen wollten, herrschte am Sonntag völlige Flaute, so daß an ein Fliegen nicht zu denken war. Als die Sone schon am Horizont niedergehen wollte, erhob sich noch ein leiser Wind, worauf die Unentwegten ihre „Kisten" sofort auf den Westhang schleppten, um noch einige zehn Starts auszuführen, bei denen recht beachtliche Leistungen erzielt wurden. Der Württemberger Baur gelangte mit günstigen Wolkenanschluß 30 Kilometer weit bis in die Gegend von Geisa, Heine Dittmar landete auf seinem „Kondor" nach einer Flugleistung von 15 Kilometer. Die Auswertung der Höhenflüge, die noch recht gut gelangen, steht jedoch bis jetzt noch nicht fest.
Während der 14tägigen Dauer des Wettbewerbs wurden im ganzen 505 Starts um die ausgeschriebenen Preise ausgeführt.
Zum letzten Male flatterten in der Nacht zum Montag die alte Reichsflagge, die Fahne der nationalsozialistischen Revolution und das Banner der Segelflieger vor dem Ursinus-Haus.
Die preisverteilunq.
Die Preisverteilung nahm am Montagmorgen Professor Georgi vor, der mit dem Verlauf und dem Ausgang der diesjährigen Veranstaltung sehr zufrieden'ist.
Mit den bereits erflogenen Tagesprämien ergibt sich folgender Gesamtabschluß: Sieger Peter Riedel auf „Fafnier".
In der Kategorie der Segelflieger mit Leistungsabzeichen wurde der Fernsegelflug-Preis (3000 Mark) Wolf Hirth auf „Moazagotl" für seinen 176 Kilometer langen Fernflug und Peter Riedel aus „Fafnir" (164 Kilometer) mit 1552 bzw. 1448 Mark zugesprochen.
Der Fernzielflug - P.r e i s (3000 Mark) für die ersten beiden Flüge Wasserkuppe—Kissinger Hütte—Wasserkuppe fiel zur Hälfte an Heini Ditt
mar aus „Condor" und Peter Riedel auf „Fafnir."
Der H ö h e n p r e i s (2500 Mark) für eine Mindesthöhe von 2000 Meter über Start wurde nicht ausgeflogen.
In der Kategorie der Segelflieger ohne Leistungsabzeichen wurde der Württemberger H a k e n j o s für seinen 13%stündigen Flug mit dem Dauerfl u g - P r e i s ausgezeichnet. (2000 Mark).
Der Höhenpreis für eine Höhe von 1445 Meter über Start fiel mit 1500 Mark an die Ham- borner Gruppe.
Die Preise für die größte Gesamtflug- bauer (1500 Mark) brachten die Stettiner für 41 Stunden 47 Minuten, die Darmstädter für 21 Stunden 2 Minuten und die Württemberger für 20 Stunden 40 Minuten an sich, während die Preise für die größte Höhensumme (2000 Mark) im Verhältnis der erzielten Höhen verteilt wurden an die Württemberger, Dessauer und Württemberger Gruppe für insgesamt erzielte Höhenflüge von 3877 Meter, 3372 Meter und 2286 Meter.
Den Preis für die größte Streckensumme (1500 Mark) erhielten die Württemberger und die Darmstädter Gruppe.
Neben wertvollen und praktischen Ehrenpreisen wurden mit besonderen Anerkennungsprämien, Bau- und Konstruktionsprämien u. a. bedacht: die Akademische Fliegergruppe Darmstadt, Dittmar, Wolf Hirt, Ernst Philipp-Landsberg und Günther Möller-Hamburg.
Wirtschaft.
* Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 16. August berechnete Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich auf 94,2; sie ist gegenüber der Vorwoche (94,3) wenig verändert. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarftoffe 87,7 (minus 0,1 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 89,4 (minus 0,4 v. H.) und industrielle Fertigwaren 113,4 (plus 0,2 v. H.), davon Produktionsmittel 114,1 (plus 0,1 v. H.), Konsumgüter 112,9 (plus 0,3 v. H-).
Sranffurf schwächer.
Frankfurt, 21. Aug. (WTB. Drahtmeldung.) Entgegen den Erwartungen des Vormittags eröffnete die Börse zu Beginn der neufn Woche in schwächerer Haltung. Die Zurückhaltung des Publikums und der Kulisse hielt weitgehend an, obschon aus der Wirtschaft wiederum eine ganze Anzahl günstiger Nachrichten Vorlagen. So konnten weder die Belebung in der Leder- und Glanzmaschinenindustrie und die Erhöhung des Automobilabsatzes, noch die ausländischen Aufträge für die verschiedene Zweige der deutschen Industrie die Börse aus ihrer Lethargie erwecken.
Bei minimaler Umsatztätigkeit traten gegenüber dem Wochenschluß durchschnittliche Verluste von 0,50 bis 1 o. H. ein, da einige Verkäufe Vorlagen, denen so gut wie keine Aufnahmeneigung gegenüberstand. Ausgesprochen schwach lag der Montanmarkt, an dem die Rückgänge von 1 bis 2 o. H. betrugen. Gelsenkirchen erschienen mit Minus-Zeichen und wurden etwa 4 v. H. niedriger notiert. Buderus und Nheinstahl verloren 2,13 v. H. bzw. 2 v. H., Ilse Bergbau- Genuß, Klöckner und Rheinische Braunkohlen bis 1 v. H. Schmach lagen ferner am Chemiemarkt Deutsche Erdöl, die 3 v. H. einbüßten. IG. gaben 0,75 v. H. nach, während Scheideanstalt mit 174 o. H behauptet waren und Metallgesellschaft 0,50 v. H. höher lagen. Elektroaktien waren ziemlich gehalten bis auf Schuckert, die 3 v. H. einbüßten und Siemens, die um 0,75 v. H. zurückgingen. Daimler, Kunstseide- und ßinoleumroerte verloren bis 0,75 v. H., Reichsbank 0,50 v. H. und Verkehrsaktien von 0,25 bis 0,50 v. H. Nach den ersten Kursen tarnen Mannesmann um 1,13 v. H. und Gelsenkirchen schließlich um 3,25 v. H. schwächer zur Notiz. Ferner bröckelten IG. weitere
0,25 v. H. ab. Bei denkbar kleinsten Umsätzen ergaben sich auch im Verlaufe weiter kleine Rückgänge von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. Bei Montanwerten etwa 0,50 bis 1 v. H. Anderseits konnten sich AEG. um 0,13 v. H. erhöhen.
Der Rentenmarkt blieb von den Ausführungen des Staatssekretärs Feder in Danzig, in denen er als Maßnahmen im Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit die Sanierung der Gemeindefinanzen, Steuernachlässe und organische Zinssenkung nannte, unberührt, und auch hier war die Tendenz meist schwächer. Altbesitz und späte Reichsschuldbuchforderungen gaben bis zu 0,38 v. H., Neubesitz 15 Pfg. nach, ferner gingen Stahloereinbonds 0,13 v. H. und Mittelstahl- bonbs um 1 v. H. zurück. Von Staatsanleihen erschienen 6prozentige Reichsanleihen von 1929 mit Minus-Zeichen. Die Taxe lautete etwa 1,50 v. H. niedriger Stadtanleihen lagen geschäftslos. Am Pfandbriefmarkt lag kleines Angebot vor, so daß die Kurse überwiegend um 0,25 bis 0,50 v. H. nach- ließen. Von fremden Werten blieben Türken und Rumänen behauptet.
Kunst und Wissenschaft.
Der neue Vorstand der deutschen Gruppe des Pen-Clubs.
Der neue Vorstand der deutschen Gruppe des Pen-Clubs seht sich wie folgt zusam- men: Hanns 2 ohst , Hans Hinkel, Rainer Schlösser, 2. v. Leers, Edgar v. Schmidt- Pauli, Hanns Martin Elster, Erich Kock a n o w s k i. Die organisatorische Leitung des Vorstandes liegt in den Händen von Staatskommissar Hinkel.
Buntes Allerlei.
Oer beste Artikel über das neue Italien.
Als das staatliche Verkehrsamt Italiens im vorigen Iahre einen Preis von 5000 Lire für den besten Artikel ausschrieb, der in der ausländischen Presse über Italien erscheinen würde, ahnte es wohl kaum, welche Last es damit den Preisrichtern aufbürdete. Keine Zeitung, keine Zeitschrift, die nicht der Zehnjahresfeier der faschistischen Revolution, der historischen Tat Mussolinis oder der Aenderungen gedacht hätte, die auf der Apenninen-Halbinsel sich zeigten. Und unter dem Wetterleuchten einer gleichartigen Revolution in Deutschland richtete die Weltprefse Tag für Tag den Blick nach Italien, wo aus einer neuen Idee ein neuer Staat entstanden war. Run ist endlich die Entscheidung in diesem eigenartigen internationalen Wettbewerb gefallen. Drei Sprachen teilen sich in den S egespre s: die englische, die französische und die deutsche. Preisträger für die deutsche Sprache wurde Dr. Gustav W. Eber- lein, Rom, unfern Lesern aus zahlreichen Beiträgen wohlbekannt, und zwar für seinen Artikel „Die Entstehung eines Staates", der das Italien- Sonderheft der „Woche" einleitete.
3m Labyrinth verirrt.
Zwei junge Leute aus Syrakus Francesco und Giuseppe Perna haben ein furchtbares Abenteuer in den geheimnisvollen Höhlen der Capuccini bestanden, die sich in den Klippen über dem Meer in einiger Entfernung von Syrakus befinden. Die Höhlen, die sich in einem labyrinthischen Gewirr aneinander schließen, sind fast unzugänglich; sie sind seit uralten Zeiten bekannt, a&et gefährlich zu erforschen. Eine alte ilcberlieferung berichtet, daß die Sarazenen in diesem dunklen Höhlen-Labyrinth große Schätze vergraben haben. In der Hoffnung, diesen Reichtümern auf die Spur zu kommen, wagten sich die Brüder Perna hinein und ließen sich an Seilen von einer Klippe 100 Meter tief herunter. Sie hatten nur Streichhölzer bei sich, die nach einiger Zeit zu Ende gingen, und nun befanden sie sich innerhalb der Höhlen in vollkommener Dunkelheit. Stundenlang wanderten sie, in der Hoffnung, einen Ausgang zu finden, aber als sie immer wieder in neue Dunkelheiten gerieten, verloren sie schließlich alle Hoffnung. Die Eltern, die sehr beunruhigt waren, als sie des Rachts nicht zurückkehrten, baten um Mitternacht einen Rachbarn, Fernando Lazza- rini, der die Höhlen schon öfters besucht hat, ihnen beizustehen und sofort zur Rettung aufzubrechen. Er nahm Laternen mit und eine genügend große Menge Bindfaden, um an ihm in dem Labyrinth vorzudringen und sich zugleich den Rückweg zu sichern. Aber als der leitende Faden nach Zurück- legung einer Strecke von etwa 700 Meter zu Ende war, mußte er ümkehren, ohne die Verirrten gefunden zu haben. Am folgenden Tage machte Laz- zarini mit seinem Bruder zusammen einen zweiten Vorstoß, und nach einer Suche von sechs Stunden, in denen ihr Bindfaden ebenfalls zu Ende gegangen war, fanden sie schließlich die beiden jungen Leute bewußtlos eng umschlungen auf dem Boden. Sie wurden nach Syrakus gebracht, wo sie sich wieder erholten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höye der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Relchsbankdiskonl 4 o H. Lombardzinsfuß 5 o. H.
.vranfturi a. Dl.
Berlin
Frankfurt a.m.
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18. August
21.August
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Amtliche Notierung
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6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..............
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34
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Vamdurg-Amerika-Paket .....
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
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Ltavi Minen .............
Kaliwerke Aschersleben......
Kaliwerke Westeregeln......
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Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Reupork.... Brüssel.....
Italien.....
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84
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Norddeutscher Lloyd .........
A G. für Verkehrswesen Akt. ..
0 0
12,4
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I. G. Farben-Jnoustrie.....
Scheideanstalt.............
129,75
174
45,65
128,25
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128,5
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58,56
3.071
58,68
22,14
16,473
Oberhesscn Provinz-Anleihe mit
Au-lvs.-Rechten .............
67,5
68
_
_
Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Prival-Bank ... Deutsche Bank und Disconto«
Gesellschaft................
Dresdner Bank..............
Reichsbank ................
4 0
84,5
48
84,5
48
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48,25
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173,75
44,5
44
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16,475
22,10
16,435
Deutsche Komm. Cammelabl. An-
0
52,75
44,5
148.5
52,75
52,75
52.75
44,5
148,9
53
51,5
53,25
51,9
Schweiz ....
Spanien....
Danzig.....
Japan......
80,98
81,14
80,97
81,13
leihe Serie 1 niit Auslos.-Rechten
69,5
69,25
69,25
69
Wptnllnpfpnfrfirtft ............ 0
51
51
50
51,13
35,06
35,14
35,08
35,18
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpf e. 15 unkündbar bis 1935
81,75
81,5
12
44,5
148.5
44,5
148,25
47
45
47
44,25
81,62
0,826
81,78 0,828
81,62 0,826
81,78
0,828
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl
81,25
A.E.G......................
Betula.....................
Zementwerk Heidelberg ....
81,25
M
Rio de 3an. .
0,244
0,246
0,244
0,246
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
81,5
—
—
0
19,5
107,75
19
106
19,5
19,5
” 0
Jugoslawien. Lissabon....
5,195
5,205
5,195
5,205
6’/2% ehem. Franks. Hyp.-
85,65
85,4
0
107,25
106
12,71
12,73
12,71
12,73
Vlnitf-l'iaii »Uisandbriese.......
—
—
Elektr. LieferungSgefellichaft...
Licht und Kraft .............
6
82,75
80,75
83
83
w2% ehem. 4’/2% Rheinische Hyp.-Bank-Llau.-Goldpse.....
6
95
95
.. 0
—
—
106,75
104,5
Banknoten.
86,5
86,9
—
—
Fellen & Gutlieaume.........
0
46
45,5
46,13
45,25
Aku (Mgemetne Kunstseide)
Bemberg.................
.. 0
29,25
28,75
28.75
28,13
6% ehem. 8% Pr. Landespsand-
82,75
82,5
83
Gesellfch.s.Elektr.Unternehmung. 5
78,5
78
79,75
78
.. 0
47
46
—
46,25
Berlin, 21.August
Seid
»rief
bricfanstall, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr- Landespsand- briefanflalt, Pfandbriefe R. 10
83
»cyemycye üiennuiat ........
Schuckert L Co...............
6
6
81
78,25
92
80,25
94,25
78,13
89,75
Zellstoff Waldhos..........
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. u .. 0
39
21
39
21,75
39
38,5
Amerikanische Roten......
Belgische Roten..........
Dänische Roten .........
3,02
58.40
3,04
58,64
83
83,25
83
83,5
Siemens L Halske............
7
149,5
149,5
'50,5
149.9
Dessauer Gas.............
.. 7
—
—
105
103
61,68
61,92
Steuergutsch. Verrechnuuaskurs -
86,3
86,4
86,3
86,3
LahmeyerLCo...... ......
10
121,5
121
123
118
Daimler Motoren..........
.. 0
26,25
24,75
26
24,5
Englische Roten .........
13,81
13.87
Deutsche Linoleum.........
.. 0
33
40,5
40,65
40,4
Französische Roten.......
16,395
16,455
4% Oeslerrelchische Goldreute....
4,20% Oesterreichische Silberrente
10,75 0,7
4,25
4
4,3 6,25
11 0,70 4,25
4 4,25 6,25
1 1 X 1 1
4,2
Buderus ...................
Deutsche Erdöl ..............
0 4
0 0
66,75
103,25
53,75
83,5
64.5
101,25
50
67,75 104 52,5 89 69,5
64,13
100,13
50,13
88
57,25
Crenftctn & Stoppel ........
Leonhard Tietz............
Chade....................
.. 0
.. 0 ..10
13,5
153,5
13.5
155
31,75
14
153,9
31
12,5
155
Holländische Roten.......
Italienische Roten........
ronrMwntfrfiP Wnfpn ......
169,21 21,98 *
69,56
169.89
22.06
69,85
4% Ungarische Slaaterente v. 1910
Harpcmer...................
Hoesch Eisen—Köln-Neuefsen .
Ilse Bergbau ...............
Ilse Bergbau Genüsse........
Klöckner,verke ..............
88
Accumulatoren-Fabrik......
.. 0
.. 0
170
150,13
168,5
149
170.25
150,5
168,75
148
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
4!4% be-SflL von 1913..........
6% abgcst. Goldmextkaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Tückische Bagdadbahtz-Anlcihe
6,15
_
c
134
_
inumuniiujc yiuic.i .......
Schwedische Roten.......
71,34
80.79
71,62 81.11
5,1
5
5,1
5,05
f
103.25
102
103
102
.. 0
1 20,5
20,5
1 21
1 20,25
Schweizer Roten.........
0
54.5
52,5
55
50,25
Mainkrastwerkc Höchst a.M..
.. 4
57,5
i 57,5
Spanische Roten.........
34,95
35,09
Serie I.....................
5
5
5
5
Mannesmann-Röbren.......
0
5b
54,25
55,75
I 54
Süddeutscher Zucker .......
.. 8
1 152,5
i 153,5
1 153
153,5
Ungarische Roten........
—
—
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Die Frag' haben sollte! (ich und ei Goikes und Gesichtspunk ob es in 2 soll, beanfc eine Regier unif ormi ges Inst innen un
fein aufeina einer Aatio tige Aesc rcnd der u g e r wohl fai Ganz abgej beutung einer ihr innerpoliti, tisch er Weck mxVa\, Win ihre Ligen entfallen - w kannten und ■ der Vielsa t e n liege de sporn zu des einer Geis Deutschland, gesteckt, nie Presseei; Schluß, die sollten für ' den Weg < ZU lassen stritten wer komplizj etwa biejenii
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Berlin, Groh,Ze; allmonatlich < Sw'schen der Pressestellen b sozialistischen schas *ll»3our schulten und ?at von beton wurden.
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