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Jngendvotschatl an oas Ausiands-DeiiWimi.
Staffelläufe in die Srenzlande.
Dom Landesverband Hessen des Dolksbundes für das Deutschtum im Ausland wird mitgeteilt:
Am 24. 3uni begeht die 3ugend Alldeutschlands ihr 3ugendfest. den .Tag der deutsch en 3u g e n d". 3m Rahmen dieses Tage- sind bekanntlich auch verschiedene sportliche und turnerische Darbietungen vorgesehen. Der Rcichs- sportkommissar hat erfreulicherweise den schon lange geplanten Volksdeutschen Staffel- lauf des VDA. in diese Veranstaltungen des .Tages der deutschen 3ugend" eingereiht. Die retchSdeutsche 3ugend wird am 2 5. 3 uni den auslandsdeutschen Vrudern und Schwestern eine Botschaft bringen: Gelöbnis und Mahnung, dem deutschen Volkstum die Treue au halten, die Verbundenheit der Deutschen in aller Welt zu wahren, komme, was kommen mag: Die Botschaft der reichsdeut- schen 3ugend lautet:
Dir, die deutsche Jugend im Reich, grüßen Luch.
die deutsche Jugend im Ausland! Dir versprechen Treue, und wir verlangen Treuek Treue zu unserem Volk.
unserer Sprache, unserer Sille!
Volk heil!-
Der Stasfellauf, der einen Riefenaufwand an Organisationsarbeit erforderte, wird in erster Linie von der VDA.-3ugend durchgeführt. Mit etwa 1OOOOO Läufern, Radfahrern. Reitern und Paddlern träat sie die Botschaft durch die Gaue. 43 Hauptstrecken fassen zahlreiche Rebenlinien zusammen und endigen an 43 Punkten der»Reichs- grenze. Don Bremen, Hamburg und Stettin gehen die Botschaften auf einem Schiff zu den Deutschtumsverbänden in Ueberseel 3n vielen Orten, in denen die Staffel durchkommt, werden Werbe- veranstaltungenfür den Volkstums- gedanken veranstaltet, um den Massen des Volkes die Bedeutung der Volkstumsarbeit einzuhämmern. Der schmerzliche Gedanke an den 2 6. 3 u n i. an dem sich der Tag von Versailles zum 14. Male jährt, wird die Volksgenossen zu zäher Entschlossenheit der Selbstbehauptung ihres Volkstums zusammenreißen. Ganz Deutschland
muh an diesem Tag der Brüder und Schwestern in den abgetrennten Gebieten gedenken.
Der hessische v D A. bringt seine Lotschaft in das Saargebiel. Jünf Staffeln durcheilen da» Land. Staffel A läuft in Oberhessen: von Schlitz und Lauterbach über (Brünberg nach Giehen, von da nach Lad-Rau- heim und Friedberg. Dort vereinigt sie sich mit Staffel B, die vom Vogelsberg (Schotten), bzw. Bübingen kommt, von Friedberg gehen beide Staffeln nach Vilbel.
Der Weg der Staffele ist: Offenbach—Langen— Groh Gerau — Rüsselsheim — Mainz—Ingelheim — Wogen nach Kreuznach, dem Sammelpunkt der hessischen Staffeln.
Die Staffel D führt von Babenhausen bzw. Groh.Umstadt über Dieburg nach Darmstadt, von da nach Erfelden. Flinke Faltboote bringen sie über den Rhein nach Oppenheim: weitere Ziele sind dantt Köngernheim—Sprendlingen—Kreuznach.
Die Staffel E kommt aus dem Hinteren Odenwald, aus dem Mümlingtal: über Lindenfels geht sie nach Lorsch (dort Einmündung der Seitenstaffel von Heppenheim), Worms—Alzey—Kreuznach. Bon Lad-Kreuznach wird die Stasselbotschaft der Hessen im Kraftwagen nach dem Saargebiet gebracht.
Die Staffelläufer tragen über der Brust ein blaues Band mit den Buchstaben B. D. A.
Auch die Hitlerjugend wird sich auf Anordnung der Gauleitung an den Läufen beteiligen. Bei größeren Entfernungen treten Radfahrer an Stelle der Läufer. Die Zeiteinteilung ist vom hessischen Landesstaffelführer Heß genauestens feftge- legt, so daß allerorts die Möglichkeit besteht, das Durchkommen der Läufer in eine Werdeoer- anftaltung für den BDA. einzugliedern.
Für Hessen ist der Slasfellauf insofern noch von besonderer Bedeutung, als am 25. Juni der Sammeltag für den VDA. ist.
Er erhält durch diese Kundgebung kraftvoller Jugend eine besondere Rote. Hoffen wir noch, daß gutes Wetter herrscht, bann wird die ganze Der- anstaltung Ziel und Zweck erreichen: Zeugnis ab» zulegen für die unlösliche Verbunden- heit der Deutschen in aller Welt!
kenbekämpfung an der WlL>eck, dem Schorgraden in den Wiesen und dem angrenzenden Wald.
Die Wieseckufer wurden regulier, und gerade gelegt, wodurch unzahliche Brutstätten vernichtet mürben. Der Schorgraden wurde mittelst eines eigen» zu diesem Zweck konstruierten Stau, und Reim- gungsschildes versehen, das wöchentlich gereinigt und gespült wurde Die nötige Druckkraft des selbst- tätigen Schildes liefert das hinter dem Schilde an- gestaute Grabenwasser, eine Arbeit von etwa einer Stunde Ferner wurden die Müller an der Lahn angehalten, nach den Dorschriften eines inzwischen aufgestöberten, heute gerade 100 Jahre alten Der- träges stets soviel Wasser in die Grabenschleuse zu lassen, baß auch bei trockenster Witterung jederzeit srijches Wasser durch den Schorgraden floß. Der Erfolg war ein verblüffender Rach meinem Abgang aus städtischem Dienste wurden diese Arbeiten nicht mehr ausgeführt, die Wieseck ist, besonders in der Nähe der Bleichstraße, in jämmerlichem Zustande, geradezu eine einzige Brutstätte. Die Wasserpest wird meist erst nach der lefiten Laroenbildung aus der Wieseck entfernt, trotzdem die Wasserpest eine wn den Schnaken bevorzugte Eierablagestelle ist. Hoffentlich bewirken diese Zeilen eine gründliche zknberung
Am Rande des Waldes wurden alle Tümpel zu- geschüttet, die Herumliegenden Töpfe, Scherben und dergleichen wurden untergegraben, und an den von ben Schnaken meist besuchten Paarungsstätten Schnakenfallen, niedrige, mit Wasser gefüllte Kasten, ausgestellt
Zeigen sich nach etwa acht Tagen die ersten Larven, so begießt man die Wasserfläche mit Petroleum, Saprol ober sonst einem billigen Del. Saprol hat sich am besten bewährt. Diesen luftbichten Abschlu überstehen auch die Schnakenlarven nicht. Daß Enten und Fische sehr nützliche Vertilger von Wasserpest und Larven sind, muß man mit berück- sichtigen Man fall es ausnützen. Der nächste Artikel bringt die Anleitung für die nicht minder wichtigen Winterarbeiten
Oie Ausführungsverordnung zum Naturschutzgesetz.
3m hessischen Regierungsblatt wird eine Derord- nung zur Ausführung des Naturschutzgesetzes oer- öffentlicht, durch beren § 1 bestimmt wird: Soweit in Polizeioerordnungen der Kreisämter Bestimmungen über das Beschneiden, Ausroben und Ab- brennen ber Hecken, bas Abbrennen von Boden- decken auf Wiesen, Rainen, Hängen unb aus Oed- land, sowie über das Beseitigen von Rohr und Schilf enthalten sind, die den Bestimmungen des Art. 8 des Naturschutzgesetzes widersprechen, werden diese Bestimmungen ber Polizeiverordnungen hiermit aufgehoben.
Tödlicher Verkehrsunfall.
Heute morgen gegen 10 Uhr ereignete sich an der Ecke Marburger Straße unb Wiesecker Weg ein verhängnisvoller Motorradunfall. Der Gärtnerlehrling Hermairn Ruhlmann, der zusammen mit einem anderen Gärtnerlehrling auf einem Rade sah, geriet gegen einen Fernlastzug und stürzte vom Rade. Ruhlmann geriet unter die Räder unb mußte mit einem schweren Schädcl- bruch burch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz nach der Chirurgischen Klinik gebracht werden. Bald darauf erlag der bedauernswerte junge Mann den erlittenen Verletzungen. Der andere Lehrling, der mit auf dem Rade sah, kam mit dem Schrecken davon. Die Schuld- frage ist noch nicht völlig geklärt.
HegierungSrat Schaible tritt in den Ruhestand.
WSR. Auf Grund des Altersgrenzegcsches tritt ber Vorsteher beS Stenographischen Dienstes beim Hessischen Lanbtag, Regierungsrat Sch ai b l e, mit Wirkung vom 1.3uli in ben Ruhestanb. Aus biefem Anlaß nahm Landtags- präsibent Dr. Müller in Anwesenheit ber Beamten bes Lanbtagsamtes mit herzlichen Worten bes Dankes unb ber Anerkennung von Regierungsrat Schaible Abschieb. Er würbigte bas wertvolle Wirken bes aus bem Dienst scheibenden hervorragenden Beamten als praktischer Parlamentsstenograph und Vorsteher des Stenographischen Dienstes, seine treue Pflichterfüllung und außerordentliche Gewissenhaftigkeit. seine beispiellose Hingabe insbesondere bei den anstrengenden Sitzungen ber letzten 3ahre. Zum Zeichen der Dankbarkeit überreichte er Regierungsrat Schaible ein Geschenk mit den besten Wünschen für sein weiteres Wohlergehen und einen gesegneten Lebensabend. Regierungsrat Schaible dankte dem Landtagspräsidenten für die herzlichen Abschiedsworte und die ihm Anteil gewordene Ehrung. Aamens der Beamten des Lanbtagsamtes gebuchte Landtagsbirektor Werner ber vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Regierungsrat Schaible unb widmete ihm ebenfalls herzliche Abschiebsworte.
Oie Landhilfe marschiert.
Dom Arbeitsamt Gießen wird uns mitgetcilt: Die Landhilfe hat sich auch weiterhin sehr gut
entwickelt. 3m Arbeitsamtsbezirk Gießen sind bis zum 17. 3uni 750 Anerkennungen für die Defchäs- tigung von Lanbhelsern ausgesprochen worden. ES liegen zur Zeit noch einige hundert Anträge vor, deren Erledigung deshalb besonders schwierig wird, weil fast alle Landwirte gelernte Leute haben wollen. Es ist aber gerade eine der Aufgaben der Lanbhilfe, geeignete jüngere Kräfte aus der Stadt unb aus anderen Berufen, bie in absehbarer Zeit keine Aufnahmefähigkeit für ihre Derufsangehörigen haben, herauszuziehen unb in die Landwirtschaft zu bringen. 3n ber Höhe bet gewährten Beihilfe wirb den Schwierigkeiten, die der Lanbwirt mit ber Anlernling hat, Rechnung getragen. Das Arbeitsamt bittet alle Lanbwirte, zur weiteren Durchführung der Landhilfe nicht auf die Zuführung gelernter Arbeitskräfte zu bestehen, sondern sich auch ihrerseits ber allgemeinen nationalen Aufgabe zu unterziehen.
Neuer Geist bei den hessischen Sängern.
Aus Grund der allgemeinen Richtlinien wird auch das hessische Sängerwesen, abgesehen von der Gleichschaltung innerhalb der Vorstände der einzelnen Gesangvereine, eine allgemein neue Gestalt erfahren. Sängertreue, Manneszucht, Unter- ordnung, Opfersinn und Vaterlandsliebe müssen Allgemeingut der Sänger werben. Wie bei ben Turn- unb Sportvereinen, wird auch bei ben Gesangvereinen bas Führerprinzip burchgeführt werben. Freie, seither nicht bem Deutschen Sän- gerbunb angchörende Gesangvereine können sich bis Aum 30. 3uli bei bem Hessischen Sängerbunb, Geschäftsstelle Darmstabt, anmelben, toibrigen- falls sie wie bie Arbeitergesangvereine der Auflösung verfallen. Die Zahl der Vereine an einem Ort bestimmt der Provinzialverband des Deutschen Sängerbundes. Reugründungen von Gesangvereinen bedürfen feiner ausdrücklichen Genehmigung. Hinsichtlich des Zusammenschlusses von Vereinen soll angestrebt werden, daß es in Orten unter 3000 Einwohnern nur einen Männergesangverein unb einen gemischten Chor- Kirchengefangverein gibt. 3n ber Regel soll ber kleinere Verein in ben größeren unb ber jüngere Verein in ben älteren aufgehen, doch bleibt dies örtlichen Vereinbarungen überlassen. Gesangswettstreite. über deren Wert die Meinung schon lange geteilt war, gibt es in Zukunft nicht mehr. Rur Wertungssingen mit anschließender Kritik sind npch zugelassen. Diese Wer- tungssingen sollen durchweg mit vaterländischen Kundgebungen verbunden sein. Die 3ugent> soll
schon früh den Weg zum deutschen Lied finden. Aus biefem Grunde soll Veranlassung genommen werden, Knabenchöre den Gesangvereinen bet ihren Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Fvrtbildungsschülern sollen die Gesangübungsstunden auf ihren Unterricht in der Fortbildungsschule angerechnet werden.
Bornotizen.
— Tageskalender für Mittwoch. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Was Frauen träumen".
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*• Mitgliedertagung der Hessischen Crziehergemeinschast. Der Gau Hessen des Rationalsozialistischen Lehrerbundes veranstaltet am 9. 3uli in Darmstadt eine Kundgebung der geeinten Erziehergemeinschaft in Hessen. Wie verlautet, wirb der Reichsleiter des Äationalsozialiftischen Lehrerbundes (RSLB.) der bayerische Kultusminister S ch e m m , die Festrede halten.
•• Töpferkunst-Ausstellung verlängert. Die Töpferkunst-Ausstellung die gegenwärtig im Völkerkunde-Museum im Reuen Schloß gezeigt wird, erfreut sich eines regen 3nteresses. 3n Anbetracht dessen hat sich bie Ausstellungsleitung entschlossen, bis einschließ, lief) Sonntag bie sehenswerte Schau offen zu halten. Der Besuch der hochinteressanten Schau, bie insbesondere bie Erzeugnisse bes hessischen Töpfergewerbes bringt, sei nach wie vor empfohlen. Auf die heutige Anzeige sei besonders aufmerksam gemacht.
Tagung der Vereinigung Liebig-Haus.
Darmstadt, 18. Juni. (WSN.) Die Mitglieder der Vereinigung Liebig-Haus trafen sich am Sams- tag zur 5. Jahresversammlung in Darmstadt, dem Sitz der Vereinigung. Der Vorsitzende der Vereinigung, Geheimrat Dr.-Ing. e. h. Dr. v. Weinberg eröffnet die Dersammlur.z. Er erinnerte daran, daß die Vereinigung in Erinnerung an jenen großen Mann gegründet wurde, der die deutsche chemische Industrie an die Spitze aller chemischen Industrien setzte. Neben Liebigs gedenke man zugleich eines weiteren großen Forschers, August Kekul 6 s, der in Darmstadt das Licht der Welt erblickte. Beide Männer verbinde der große Gedanke, die Wahrheit zu erfahren und die Menschheit weiter zu bringen. Darauf erstattete der Vorsitzende den Jahresbericht, aus dem u. a. hervor- geht, daß sich die Zahl der Mitglieder im Berichts-
l«hr erhalten hat. Der Vorsitzende teilte weiter mit. bah Professor Bert gebeten habe, von seiner Wiederwahl in den Vorstand abzusehen. An seine Stelle wurde Prosestor Schöps in den Vorstand berufen. Für den aus dem Vorstand ausscheidenden früheren Darmstädter Oberbürgermeister wurde der derzeitige kommissarische Oberbürgermeister Dr. M ü l - l e r in den Vorstand gewählt. Die Wahlen wurden einstimmig vorgenommen. Einstimmig wurde auch dem Vorstand und dem Rechner Entlastung erteilt. Als Abschluß der Tagung hielt Geheimrat Dr.-Ing. e. h. E. Bosch (Ludwigshafen) einen Vortrag über das Thema „Einige Kapitel aus der Ammoniakindustrie''.
28. Landesverbandstag des Reichs» bundeS der Zivildienstberechtigten.
Darmstadt, 20 Juni. (WSN.) Der Lan- besDcrbanb Hessen im Reichsbund der Zioildien st berechtigten hielt hier seinen 28. Derbandstag ab Auf dem Begrüßungsabend nahm auch der Bundesdirektor Krüger (Berlin) das Wort. Er behandelte insbesondere die veränderte Stellung der Frau im neuen Reich. Da die Familie die rechte Wirkungsstätte für die Frau darstelle, müßten die weiblichen Angestellten und Beamtinnen dem Manne ihren Platz im Beruf frei machen, um Raum für die Gründung neuer Fam.- lien zu schassen. Die Derbandstagung am Sonntag eröffnete der Ehrenvorsitzende Rösler mit einem Gedenken an die Toten des Weltkrieges und der nationalen Revolution. Der neue Verbandsvorsitzende M o s n e r legte dann die Richtlinien dar, nach denen der Verband in Zukunft im Sinne des Führers Adolf Hitler geleitet werden solle, Pflicht jedes Deutschen sei es, unbeirrbar den Weg zu gehen, den der Führer vorschreibe. In Erledigung der Tagesordnung wurde der Beitrag für alle Vereine einheitlich auf 3,60 Mark vierteljährlich festgesetzt. In den geschäftsführenden Vorstand wurden berufen Raab als 1. Schriftführer, Hamm als 2. Schriftführer, Rosfow als Rechner. Den Schluß der Tagung bildete ein Referat des Bun- desdirektors Krüger über „Die Stellung und Aufgabe des Reichsbundes im neuen Reich" und das gemeinsam gesungene Horst-Wessel-Lied.
Gegen den Mißbrauch des hessischen Staatswappens.
M a i n z, 20 3uni. (WSR.) Das Hessisch« Polizeiamt Mainz teilt mit: 3n letzter Zeit kommt es vor, daß das hessische Staatswappen oder ein dem Staatswappen ähnliches Wappen zu gewerblichen Zwecken mißbraucht wird- So konnte z. D. beobachtet werden, daß cs auf Weinflaschenschilbern, Milchwagen unb auf vorbereiteten Packungen von Lebensmitteln usw. angebracht ist. Es wirb barauf aufmerksam gemacht, bah die wiberrechtliche Dcrwenbung bes Staatswappens ober eines ähnlichen Wappens verboten unb strafbar ist. Die in Betracht kommenden Gewerbetreibenden werden deshalb aufgefordert, von der unerlaubten Verwendung des Wappens abzusehen. Die Polizeibeamten sind angewissen, Zuwiderhandlungen zur Anzeige zu bringen.
Tödlicher Motorradunsall.
5 Dornholzhausen, 20 Juni. Einen schweren Unfall erlitt der 20jährige Stein- baiiergefjilfe Albert Zörb von hier. Er wollte mit dem Motorrad eines Freundes von Butzbach nach Hause fahren, verlor aber in Pohl. Göns in einer scharfen Kurve die Herrschaft über die Ma- lchine, fuhr heftig gegen ein Haus und stürzte. Hier- bei erlitt der bedauernswerte junge Mann einen schweren Schädelbruch, so daß er sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen eingeliefert werden mußte. Im Lause des Nachmittags erlag er ben Verletzungen.
Wettervoraussage.
Obwohl der. Luftdruck etwas angestiegen ist, tritt vorerst noch keine wesentliche Besserung ein. Durch britisches Fallgebiet, befördert durch die Südströ- mang seiner Vorderseite etwas wärmere Lust nach Deutschland, wobei die Temperaturen vorübergehend höhere Werte erhalten, doch folgt später wieder kühlere nach, die erneut wechselhaftes und mäßig war- dem Auftreten von einzelnenauch.achsftilu-ZncheV mes Wetter zur Folge haben. Es ist also immer noch mit dem Auftreten von einzelnen Niederschlä- gen zu rechnen.
Vorhersage für Donnerstag: Weiterhin wolkig mit kurzer Aufheiterung, nach vorüber- gehender geringerer Wärmezunahme wieder kühler, zeitweise noch Regen.
Vorhersage für Freitag: Immer noch wechselhaftes Wetter.
Lufttemperaturen am 20. Juni: mittags 18,6 Grad Celsius, abends 14,4 Grad: am 20. Juni: morgens 15,2 Grad. Maximum 20,6 Grad, Minimum 10,6 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. Juni: abends 17,8 Grad; am 21. Juni, morgens 15,3 Grad Celsius. — Niederschläge 0,5 mm. — Sonnenscheindauer 5J4 Stunden.
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