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Evangelische Gemeinden.
Samstag, den 22. April.
Stadtkirche. 14 Uhr: Pfr. Mahr: Beichte für die Konfirmanden der Matthäusgemeinde und deren Angehörigen. — Zohonnesklrche. 14: Pfr Bechtots« Heimer, Beichte für die Konfirmanden der Lukas- gemeinde und deren Angehörigen. — Kapelle de» Allen Friedhof». 14: Pfr. Lenz: Beichte für die Konfirmanden der Luthergemeinde und deren Angehörigen. — Petruskapelle. 14: Pfarrassistent Stiu-Ü; Beichte für die Konfirmanden der Petrusgemeindc und deren Angehörigen.
Die Bienenvölker haben nach ben AuSführun- aen verschiedener Teilnehmer der Tagung, soweit diese im vergangenen Herbst von den Imkern genügend mit Wintersutter versorgt werden konnten, gut überwintert und berechtigen zu den besten Hoffnungen. Leider sind aber auf Ständen jener Imker, welche aus wirtschaftlichen Gründen im vergangenen Herbst den teuren Zucker nicht kaufen konnten, groye Lücken entstanden.fo daß die Verluste der Völker im ganzen Reichsgebiet biS in die Hunderttausende gehen. Durch diese Tatsache gehen nicht allein den einzelnen, sondern dem gesamten Volksvermögen groye Werte verloren. Hoffentlich können, fo schloh der Vorsitzende. die Imker biS zum kommenden Herbst wieder a u f steuerfreien 3 u d e r für die Winterfütterung rechnen.
Die IahreSrechnung wurde vom Rechner deS Vereins. Ober-Derwaltungssekretär Schäfer, Gießen, vorgetragen. Die finanziellen Verhält« nisse sind trotz deS geringen Jahresbeitrages in Höhe von 3,50 Wart als gut au bezeichnen. Der Kassenbestand war am Ende des Geschäftsjahres 1388 Mark. Für den genannten Jahresbeitrag erhalt jedes Mitglied die Monatzeit- schrift „Die Hessische Biene", weiter ist jedes Mitglied gegen Haftpflicht, Feuer, Diebstahl und Frevel versichert. Alle Vereinsgeschäfte und weitere Beiträge au den einzelnen Dachorganisationen wie Verband Hessischer Imker und Deutscher Imkerbund werden davon bestritten. Der neue Voranschlag wurde mit 5130 Mark in Einnahme und Ausgabe genehmigt.
Für Bekämpfung von Seuchen, die auch bei den Bienenvölkern auftreten können, unterhält der Verein eine Seuchenhilfskasse, zu der jeder Imker pro Volk und Jahr 10 Pf. abführen muh. Der neugebildete Zweigverein .Grabenau" wurde von der Versammlung einstimmig aufgenommen.
Im kommenden Sommer (28. biS 31. 3ult) hält der Deutsche Imkerbund zusammen mit dem Hessischen Imkerverband seine diesjährige grobe Jmkertagung verbunden mit einer Aus- stellung in Dad-Rauheim ab. Zum Ankauf von Preisen wurden 140 Mark bewilligt. Folgende verdiente langjährige Mitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Lehrer Rausch in Herbstein und Lehrer Fischer in Schlitz.
Wettervoraussage.
Die Lustdrudverteilung ist für die Weiterentwicklung der Wetterlage noch ziemlich ungünstig Tufcr Druck über Polen und den Donaulandern laßt immer noch kühle Lust südwärts fließen und den wechsel- haften Wltterungscharaktcr iortbcstehen. Etwas mildere Luft, die an der Nordscite des Nordmeer- Hochs östlich vorgeschoben wird, wird sich wohi cm- milchen Diese besitzt einen höheren Feuchngiells- geholt und dürfte daher mehr Bewölkung als in diesen Tagen Hervorrufen. Dabei wird die nachiliwc ‘2lu.ftrnhlung behindert, so daß nur noch in frostgefährdeten Lagen die Temperaturen den Nullpunkt erreichen. Auch ist weiterhin mit dem Auftreten einzelner Nicderlchlöge zu rechnen.
Aussichten für SamStag: Weiterhin wechselhaftes Wetter, vielfach Bewölkung und nur kurz ausheiternd, noch ziemlich kühl, nachtS etwas milder, vereinzelte Ricderschläge
Lufttemperaturen am ''O. April: mittags 6,6 Grad Celsius, abends 4,1 Grad, am 21 April: morgens 2,9 Grad Maximum 7,4 Grad. Minimum — 0.6 Grad — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20 April: abends 11.2 Grad: am 21 April: morgens 6,1 Grad. — Sonnenscheindauer 10 Stunden.
beschloß die Kommission, diese Frage dem Kreis- amt zur Entscheidung oorzulegen Hiervon wird e| abhängen, ob 2 Vertreter der SPD dem neuen Gemeinderat angehören werden, oder ob sämtliche 12 Sitze der RSDAP zufallen.
©er neue Alsfelder Gtadtvorftand.
* Alsfeld, 21. April. Wie vom Gemeinde- wahlkommisfar, Bürgermeistex Dr. D ö l s i n g , bekanntgegeben wird, sind für die Reubildung des Gemeinderats der Stadt Alsfeld Wahlvorschläge von der RSDAP. und von der SPD eingereicht worden. Roch den Feststellungen der Gemeindewahlkommission erhält die RMVAP 11, die SPD. 4 Sitze Zu Gemeinderatsmitgliedern wurden bestimmt: vom Wahlvorschlag der RSDAP.: 1. Vier Heller, Friedrich, Kaufmann: 2. Koch. Johannes Wil- yelm, Sattlermeister; 3 Müller, Willi, Landwirt: 4. Vogt, Heinrich, Rechtsanwalt. 5. Götz, Paul, kaufmännischer Angestellter: 6. Buchhammer, Hans, Schneidergeselle. 1. Heinz. Reinhold, Kaufmann. 8. Dotter, Karl, Oberreallehrer: 9. Quehlll., Johannes. Arbeiter: 10. Klingelhöffer, Karl, Bäckermeister. 11. Malkmus. Karl jr., Bauingenieur. Dom Wahlvorschlag der SPD.: 1. Müller. Karl Ehristoph. Weißbinder; 2. Braun, Hans, Krankenkassenbeamter: 3. Ruppel, Karl, Schneider: 4. Geisel, Karl Gustav, Weber.
Zmkertaqung in Hungen.
• Hungen, 20. April. Der Oberhessi - sche Bienenzüchterverein, der alljährlich seine Frühjahrsvertreterversammlung in Gießen abhält, tagte in diesem Jahr, und zwar am dritten Osterseiertag, zusammen mit dem Zweigverein Hungen (der zugleich sein 50jähriges Bestehen feierte» in Hungen im Hotel-Restaurant „Solmser Hof" Cs waren etwa 60 Vertreter der einzelnen Zweigvereine anwesend. Der Vorsitzende. Lehrer R u n k, Ridda, hieb alle Teilnehmer herzlich willkommen. Er erstattete eingehend Bericht über die Vereinstätigkeit im vergangenen Geschäftsjahr. Es ist ersreulich. so führte er aus, dah die Mit- aliederzahl trotz der ungünstigsten wirtschaftlichen Verhältnisse als stabil zu bezeichnen ist. Die Reuanmeldungen heben Abmeldungen und Abgänge auf. Die Zahl Der Mitglieder beträgt z. Zt. 1420.
Wirtschaft.
Frankfurt: Häufte in Aktien.
Frankfurt, 21. April MTB. Drahtmcldung.) Schon in den Vormittagsstunden setzte sich die A u f w ä r t s b e w e g u n g der Aktienkurse fort, und bei Beginn des amtlichen Verkehrs brach eine förmliche Hausse aus. Die erneut sehr feste und lebhafte gestrige Neuyorker Börse und die roeb tere Abwertung des Dollars auf Grund ber bekannten Maßnahmen in USA nahm die Spekulation zum Anlaß neuer Käufe, denen kein Angebot gegenüberstand, so daß gegen den gestrigen Mittagsjchluh durchschnittlich Befestigungen von 2 bis 4 o. H. zu verzeichnen waren, während sog Rohstoffwerte bis zu 7 o. Sy hoher einsetzten. Eine ganze Anzahl von Werten erschien mit Plus- Plus-Zeichen.
Die Bewegung war so einheitlich, daß wir nur prägnante Steigerungen anführen So lagen am Montanmarkt Harpener 10 o. H., Mannesmann 6 v. Sy, Rheinstahl 5,50 v. Sy und Kali Salzdetfurth 5 v. S) höher, ferner zogen Scheideanstall 7 o. Sy, Deutsche Erdöl 7,75 o Sy Lahmeyer 5,50 o. Sy, Siemens 6 o. Sy, Contigummi 6,50 o Sy und IG Farben 4,75 d. Sy an. Nebenwerte wie Schiffahrtsaktien, Daimler, Holzmann, Bauunternehmungspapiere und Zellstoffaktien lagen etwa von 0,50 bis 1.50 v H. fester Neichsbankanteile eröffneten sogar 1 o. Sy schwächer, konnten sich aber später wieder erholen. Nach den ersten Notierungen unterlagen die Kurse zwar mehrfachen Schwankungen, doch setzte sich die Aufwärtsbewegung besonders gut bei Spezialwerten fort. Deutsche Erdöl, Mannesmann, Phönix, Siemens, IG Farben u. a erzielten neuerliche Erhöhungen von 1 bis 2 d.S)
Am Rentenmarkt bestand dagegen wieder Angebot. Die Altbesitzanleche eröffnete 1 o. Sy, die Neubesitzanleihe 0,50 v Sy, Stahloereinsbonds 2,50 v. S) und späte Reichsschuldbuchforderungen etwa 1,50 v S) schwächer. Reichsbahnvorzugsaktien blieben mit 100,13 d. Sy behauptet.
Am Pfandbriefmarkt betrugen die durchschnittlichen Rückgänge etwa 1 d. Sy, während auf den übrigen Marktgebieten zunächst keine Taxen zu hören waren.
Im Verlaufe nahm dle .^ursentwicklung eine umgekehrte Richtung. Es zeigte sich besonders erhöhte Nachfrage für Deutsche Anleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen, die etwa 0,5 bis 1 o. Sy anzogen, wahrend Aktien allgemein offeriert wurden. Doch hielten sich die Abschwächungen mit minus 0,5 bis 1,5 v. H. in engen Grenzen.
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von rückwärts wie 25, meinte die Gattin, so schnittig ist die Achsel und die Taille. Du bist verjüngt, lieber Mann. Also, wir haben'» richtig gemacht,daö wir diesmal zu Köhler gegangen sind.Erhalten wirauch denGaran- tieschein? Gewiß, hier hängt er an!
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