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ZU
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1130 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen.
Das finanzielle Gesamtergebnis ist befriedigend. Der Ueberschuß beträgt sfr. 2 013 531,65, der, weil Aktionär-Dividende nicht ausgezahlt wurde, fast ganz in den Dioidenden-Fonds für die Versicherten flieht.
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Bildhauer Kurt Schmid-Ehmen bei der Arbeit an dem Ehrenmal, das von Professor Troost im Auftrage der bayerischen Regierung entworfen wurde, und das am 9. November auf der Ost feite der FeldherrnhalleinMünchen zum Gedenken an die Gefährten Adolf Hitlers errichtet wird, die im November 1923 dort für ihre Idee in den Tod gingen.
Mitglieder, über 29,5 Millionen Mk. unkündbare Darlehen zugeteilt
Dem Gedenken der Gefallenen des November 1923.
„Winterthur-Versicherungen."
Nach dem Rechenschaftsbericht für 1932 vom „Winterthur-Unfall" ging die Prämieneinnahme auf sfr. 65 042 213,69 zurück. In Deutschland ist die Prämieneinnahme um mehr als 10 v. H. gesunken. Am wenigsten wurde das Geschäft in der Schweiz selbst von der wirtschaftlichen Depression betroffen. Deshalb konnte die gleiche Dividende wie im Vorjahr ausgeworfen werden. 441V
„Winterthur-Leben" berichtet, daß der Neuzugang an Kapitalverficherungen außerhalb der Schweiz stark zurückging. Dazu kam noch der starke Abgang an Versicherungssumme im ausländischen Geschäft. Der Gesamtoersicherungsbestand an Kapitalversicherungen stieg auf sfr. 291,5 Millionen.
Der Rentenversicherungsbestand erfuhr eine ganz außerordentlich hohe Zunahme von mehr als 50 v.H., allerdings nur in der Schweiz.
Der Sterblichkeitsverlauf war besser als im Vorjahre.
ließ dabei die Fänge lang herunterhängen.
fiel mir besonders auf, da ich diese Stellung der Fänge bei anderen rüttelnden Raubvögeln, wie Bussard und Turmfalke, nicht beobachtet hatte. Zweimal stieß der Adler, so daß ich annahm, er würde im nächsten Augenblick mit einem Fisch in den Fängen davonstreichen, aber er stieß offenbar nur aus Spielerei (Nein, sondern, weil der zu tief stehende Fisch ihn rechtzeitig spitz bekommen hatte und abgehauen ist. Der Vers.), denn er stoppte beidemale unmittelbar über dem Wasserspiegel ab. Nachdem er auf einer Weide kurz gefußt und darauf mit einem Mäusebussard, der zufällig herangestrichen war, ein paar Kreise gezogen hatte, entschwand er, weiter stromaufwärts streichend, meinen Blicken." Wer meine Ausführungen oben tierpsy- chologisch gut verstanden hat, der wird mir aufs Wort glauben, daß auch dann, wenn Graf Sch w e - r i n den Vogel nicht selbst als Fischadler erkannt hätte, aus der Art seiner Beobachtungswiedergabe es für den Kenner eine Kleinigkeit bedeutet hätte, ohne selbst dabei gewesen zu sein, nach Kenntnisnahme dieser Schilderung herauszubekommen, welcher Vogel allein und zweifelsfrei Gegenstand die-
Kreis Schotten.
s. S ch 0 t t e n, 19. Mai. Der Rechner der hiesigen B e z i r k s s p a r k a s s e, August P l 0 ck, konnte dieser Tage sein 25jähriges Jubiläum begehen. Im Jahre 1898 trat er als Gehilfe in den Dienst der Kaffe, bis er nach dem Ableben des früheren verdienstvollen Rechners Heinr. Glock die Rechnerstelle übertragen erhielt. In einer schlichten Feier übermittelte Bürgermeister Menge! als Direktor der Kasse dem Jubilar Dank^uno beste Glückwünsche unter Hervorhebung der großen Verdienste, die Herr Plock um die Kasse hat. Die Sparkasse wird am Lud- wigstag, 25. August, ihr lOOjähriges Jubiläum begehen. — Die Vorbereitungen für das große Motorradrennen „Rund um Schotte n", das am zweiten Pfingstfeiertag hier ftattfinbet. sinh in vollem Gange. Die ersten Rennfahrer Deutschlands haben sich für den Meisterschaftslauf gemeldet. Ministerpräsident Dr. Werner hat sein Erscheinen zugesagt. Tags darauf am 3. Pfingstfeiertag, findet, wie alljährlich, der altbekannte Schottener Prämiierungsmarkt statt.
□ Laubach, 19. Mai. Der Gem einde- r a t beriet in seiner jüngsten Sitzung den von der Finanzkommission vorgelegten Entwurf des Gemeindevoranschlages für das Rechnungsjahr 1933. Mit einigen kleinen Aenderun- gen wurde der Voranschlag einstimmig angenommen. Er schließt in Einnahme und Ausgabe mit rund 135 000 Mk. ab und ist ausgeglichen. — Am Mittwochnachmittag zog im flaggengeschrnücken Städtchen die 1. Kompanie der in Cannstatt liegenden 5. Nachrichten-Abteilung in Stärke von 128 Mann mit 19 Kraftwagen ein und bezog, von der Bevölkerung freudig begrüßt, Quartier. Gegen Abend traf, von Grünberg kommend, die Musikkapelle auf dem Marktplatz ein und gab unter lebhaftem Beifall der zahlreichen Zuhörer ein schönes Konzert. Heute morgen marschierte die Truppe zu einer Felddienstübung in die Rabenau weiter.
Fischadler über Obecheffen
Von Or. Karl Nudolf Fischer.
Fr. Schröder nahm hierauf die Wahl des Führers vor. Mit Einstimmigkeit fiel die Wahl auf den seitherigen ersten Sprecher, Lehrer Wenzel. Dieser bestimmte dann den Turnrat in folgender Zusammensetzung: Stellvertretender Führer und Dietwart: Fr. Gehringer; Oberturnwart und Wehrturnwart: K. S ch m a d e l ; Geschäftsführer und Schriftwart: Hrch. L i st m a n n , Stellvertreter: K. M ö s e r ; Presse- und Werbewart: Fr. Frank, Stellvertreter: Hrch. Schmidt III; Schatzmeister: E. Schmidt, Stellvertreter: K. Büttel. Als Fachwarte wurden noch bestimmt: für Männerturnen: Phil. Bender und K. Keil, für Frauenturnen: Fr. Gehringer und Gertr. Bock, für Schwimmen: O. Ma11hies, K. Wenzel und M. Z i p p, für Spielen: O. M a 11 h i e s, für Fechten: Herm. Pfeffer, für Schülerinnen: M. Z i p p, für die Trommlerabteilung: Fr. Schröder. Mit einem Treugelöbnis auf die D. T. und Gut Heil Hitler! verpflichtete der Führer sämtliche Unterführer. Es folgte das Horst-Weffel-Lied. Eine Anregung des Dietwartes, am Sonntag geschlossen den Gottesdienst All besuchen, fand freudige Zustimmung. Nach der Besprechung einiger Vereinsangelegenheiten, sowie dem Gesang alter Turnerlieder schloß der Führer mit einem dreifachen Gut Heil! auf den Reichspräsidenten, den Reichskanzler und den Führer der D. T. die eindrucksvolle Versammlung, die mit dem Deutschlandlied ausklang.
)( Cid), 18. Mai. Die evangelische Gemeinde veranstaltete im überfüllten Geineindesaal einen Mutterabend, zu dem auch die Jugend eingeladen und in großer Zahl erschienen mar. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag von Pfarrer D r a u d t über das Thema „Ehre deine Mutter". In gewisfenschärfenden Ausführungen forderte der Redner die Jugend zur Ehrfurcht vor der Mutter und die Mütter zum Verständnis für die Heranwachsende Jugend auf. — Der evangelische Posaunenchor hielt seine Generalversammlung ab. Der von stud. theol. Schäfer erstattete Jahres- bericht konnte von einer regen und segensreichen Tätigkeit des Chors im abgelaufenen Jahre berichten. Der Chor trat 58 mal im Gottesdienst, beim Choralblasen an bestimmten Sonntagen und sonstigen Gelegenheiten auf, seine Dienste wurden immer dankbar entgegengenommen. Er nahm an dem Ver- bandsfest in Langenbergheim und an der Freizeit in Södel teil. An Himmelfahrt wird er, wie alljährlich, bei dem Missionsfest in der Meilbach mitwirken. Missionar Keller, Heidelberg, hat die Festansprache übernommen.
O Holzheim, 19. Mai. Dieser Tage fand Frau Anna Laux beim Graben ihres Pflanz- stückes einen noch sehr.gut erhaltenen, sehr breiten und dicken Damen-Eh?ring. Er trägt die Inschrift PH. H. 5. 9.1895 und den Stempel 535. Er dürfte dem Ramen nach keiner Holzheimerin gehören. Vielleicht ist er mit auswärtigem Stalldung hierher gekommen.
Kreis itriebberq
$ Steinfurth, 19.Mai. Unser Turnver- e i n hat, einem allgemeinen Wunsche Rechnung tragend, eine Riege für Schülerinnen gebildet. Anläßlich des Anturnens am vorigen Sonntag veranstaltete man abends im Saalbau Hengst einen Werbeabend, zu dem eine Damenriege des Bad-Nauheimer Turnvereins unter Leitung von Turn- und Sportlehrer S i n n w e l I eingeladen war. Die vielseitigen Darbietungen der Gäste (Freiübungen, rhythmische Gymnastik und Geräteturnen) zeigten hervorragendes Können und körperliche Durchbildung und Disziplin, die allgemein Bewunderung und Staunen erregten. Unsere Tur- I ner zeigten ebenfalls beachtliche Leistungen an sämtlichen Geräten, und die Turnspiele und Boden- I Übungen der Schülerriegen brachten viel Freude I und Humor. Die 1. Sieger bei den am Nachmittag ausgetragenen Wettkämpfen blieben: Zöglinge- Hrch. T h ö n g e s I — 1. Schülerriege: Karl T h ö n g e s und Richard Thönges. — 2. Schü- lerriege: Ludwig Alles und Wilhelm V 0 l p. I
fer Beobachtung war. Darin liegt das obenerwähnte höchftwichtige grundsätzliche Element. Es ist zu begrüßen, wenn Zeitungen von Zeit zu Zeit Notizen über Naturbeobachtungen durch Nichtfachleute bringen, denn ohne Zweifel bezeugen sie ein erfreuliches Interesse. Sollen diese Beobachtungen Wert erhalten und nutzbringend der kritisch arbeitenden exakten Forschung dienen können, dann sollte jeder Laie sich folgende Grundsätze zu eigen machen: Hauptwert einer brauchbaren Mitarbeiterschaft und Prüfstein für Eignung und Glaubwürdigkeit ist zunächst die notwendige Selbstkritik. Jeder Beobachter kann sich einmal täuschen. Deshalb wird die Brauchbarkeit einer Mitteilung von außen von jedem Forscher auf die Fähigkeit des Gewährsmannes, sich selbst zu beurteilen, hin angesehen. Ein gewissenhafter Außenbeobachter wird bei der Feststellung von Seltenheiten und sonstigen wichtigen Tatsachen stets Zeugen heranzuziehen suchen. Hat er sie im Augenblick nicht zur Hand, dann wird er, um gegen Einsprüche gesichert zu sein, sofort die typischen Merkmale sich einprägen und — wie dies Graf Schwerin in musterbeispielhafter Form tat — bei etwaigen Mitteilungen über das Vorkommen von ungewöhnlichen Arten in kurzen Wort-
teristisches Verhalten anzuzeigen. So sichert er am besten gegen die Gefahr, nicht geglaubt bekommen und für unzuverlässig zu gelten.
Die intereffante und willkommene Notiz des Grafen Schwerin über die Beobachtung eines Fischadlers bei Friedelhausen an der Lahn (Gießener Anzeiger Nr. 96 vom 25. April), veranlaßt mich, einige Daten zu veröffentlichen, die in letzter Zeit über Fischadler-Vorkommen in Ober- Hessen gesammelt worden sind. Erst vor 3 Wochen ging mir durch Archtiket Großmann eine einwandfreie Benachrichtigung über das Auftreten des Fischadlers bei Nidda zu. Für den Fachmann war diese Mitteilung von vornherein schon deshalb als zutreffend legitimiert, weil der Beobachter in der Lage war, sofort auf Zwischenfrage das typische Erkennungsmerkmal anzugeben, nach dem der Fischadler zweifelsfrei angesprochen werden konnte. Zu diesem Punkte wird unten eine wichtige grundsätzliche Bemerkung zu machen sein.
Weiterhin liegen Angaben über den Fischadler in Oberhessen vor von folgenden Herren, die als gute . Vogelkenner Anspruch auf Anerkennung ihrer Beobachtung haben: Freiherr Ferdinand von Schenk zu Schweinsberg (Rülfenrod) beobachtete den Fischadler mehrmals in den benachbarten Ehringshäuser Revieren, Professor Balser, Friedberg, sah ihn ein paarmal im Vor- taunus. Ob es sich bei diesen Exemplaren immer um dasselbe Stück handelt, kann nicht gesagt werden, obwohl z. B. eine im Vorjahr gemachte Beobachtung an der Lahn bei Gießen (Stud.-Ref. Henning) und eine von einem anderen Herren ausgesprochene Vermutung, daß sich ein Fischadler- Horst bei Trais a. d. L. befände, darauf schließen läßt, daß der Fischadler hierzulande Standvogel ist.
Da man überzeugt sein kann, daß der Fischadler hier häufiger vorkommt, als man denkt und nur nicht erkannt wird, weil man seine Merkmale nicht weiß, desgleichen, daß man nur selten von ihm hört, weil ihm verhältnismäßig roenig Vogelkenner begegnen, sei hier eine kurze biologische Erörterung seines Aussehens und seiner Lebensweise gebracht in der Hoffnung, daß vielleicht der eine oder andere Naturbeobachter nachträglich oder in Zukunft eine weitere Angabe über das Auftreten unseres einzigen heimischen Adlers zu machen vermag.
Der Fischadler, Pandion haliaetus haliaetus L., bewohnt Europa vom Lappland bis zum Mittelmeer. In Norddeutschland und von da nordwärts ist er Zugvogel, zieht im September oder Oktober weg und kehrt im April wieder. Seine Nahrung — der Name sagt's — besteht einzig und allein aus Fischen. Daher ist er in seinem Vorkommen an offene Gewässer gebunden und bewohnt demzufolge die deutschen Fluß-, See- und Großteichufer. Der weiß-schwarze Adler, dessen Kops, Hals und Unterseite weiß oder rahmfarben und dessen Oberseite dunkelbraun gezeichnet ist, besitzt Bussardgröße und bietet im Fluge mit [einen langen Flügeln ein schneidiges Bild. Die Wasserflächen pflegt er nach Bussardart kreisend abzuspähen. Oft unterbricht er den Weiterflug einen Augenblick und „rüttelt", um sich eingehend nach etwas zu vergewissern, worunter man jene Flugübung versteht, die mit unserem „Taktgehen an Ort" verglichen werden kann. Hat er einen Fisch erspäht, dann stößt er wie Sausewind mit voller Wucht ins Wasser, daß es hoch aufspritzt. Nicht selten taucht er dabei für Augenblicke ganz im feuchten Element unter. Man hat einmal beobachtet, daß ein Fischadler einen Fisch schlug, der zu schwer für ihn war und zu zäh, io daß er seine Fänge nicht mehr aus ihm lösen konnte und auf diese Weise in Menschenhand geriet. Sein Ruf ist fern vom Horst ein hohes kai-kai-kai, beim Befliegen des Nestes (Ankündigungssignal) ein kreischendes ki-ki-ki-ki-ki. Seinen Horst baut er in Deutschland fast stets auf die dürren Wipfel hoher Bäume, besonders auf Eichen und Kiefern. Es ist interessant, zu bemerken, daß das Wasserflugwild vor ihm, der doch aussieht wie ein gefährlicher Raubvogel, nicht die geringste Scheu zeigt, iuch dann nicht, wenn er z. B. dicht neben einem Wasserhuhn mit ausgestreckten Fängen und angelegten Flügeln ins Wasser saust. Ost kommt es allerdings vor, daß er sich beim Stoßen verfehlt, besonders, wenn der Fisch tief im Wasser stand und. flüchten konnte. Bisweilen, jo erzählt Floericke, verleitet ihn seine angeborene Freßgier dazu, sich an Fische heranzumachen, die viel zu stark für ihn sind, und die, angeschlagen, mit ihm durch die Fluten schießen oder ihn gar mit in die Tiefe ziehen, so daß er jämmerlich ersaufen muß, falls er nicht noch im letzten Moment seine verkrallten Fänge losbefommen kann. Nicht selten kann man auch bemerken, daß stärkere Fische beim Fluge über Land wieder verloren gehen, indem sie sich, wie ich es einmal 1923 am Steinhuder Meer bei Hannover sah, durch kräftiges Umfichschlagen aus den Warzenballen seiner Fänge entwinden.
Und nun fei mir noch eine wichtige grundsätzliche Bemerkung an Hand der Graf Schwer in- schen Darstellung gestattet. Grundsätzlich auch deshalb, weil sie für die Art der Mitarbeit der breiten Öffentlichkeit an der Erforschung d e s heimischen Tierlebens von ausschlaggebender Bedeutung ist. Was ich mit diesem Erziehungswink zur exakten Beobachtung und zur richtigen Beobachtungsdarstellung meine, das möge jenes Beispiel zeigen, das diesen Zeilen ihre Entstehung gab. Graf Schwerin schreibt in seiner Notiz lolgenbes: „Mit Hilfe meines Glases konnte ich den Vogel genau beobachten und die eigenartige Stellung, die er während wiederholten Rüttelns (über der Lahn) einnahm, bewundern. Er
iiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinin Evans. Stadtmission • Löberstr. 14. Sonnt., 21.6., 8* „ Vortrag: ..Die Macht der Zukunft“. 03100 iinHiiiHiinHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiip ia Zement Schwemmsteine
Bimsdielen / Schlackensand
Auflösung der SPO. in Friedberg.
Friedberg, 19. Mai. (WSR.) Rachdem der hiesige Ortsverein der SPD. seine Ruflösung beschlossen hat, wurde jetzt die gesamte Liste der sozialdemokratischen Stadtratsfraktion ebenfalls zurückgezogen.
Schottener Prämiierungsmarkt.
• Schotten, 20. Mai. Der altbekannte Schottener Prämiierungsmarkt findet am dritten Pfingstfeiertag (6. Juni) unter Mitwirkung der Landwirtschaftskammer statt. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht (Siehe heutige Anzeige), daß Anmeldungen zur Prämiierung bis spätestens 27. Mai bei der Bürgermeisterei Schotten zu erfolgen haben.
Lanvkreis (Sicfcen
CO Klein-Linden, 19. Mai. Der hiesige Kriegerverein hielt im Gasthaus „Zur Burg" seine Generalversammlung ab. Der Vorsitzende, Beigeordneter Friedrich Schimmel, eröffnete mit dem Hinweis auf das nationale Erwachen Deutschlands die Versammlung. Es wurde beschlossen, daß sich der Verein am Hüttenberger Krieger- f e ft, das am Sonntag, 25. Juni in Hochelheim gefeiert wird, beteiligt. Ferner sollen Abordnungen des Vereins am Bezirkstag der Hassia in Allendorf an der Lumda am 28. Mai und an der Landesoerbandstagung der Hassia in Nidda am 11. Juni teilnehmen. Eine längere Aussprache galt der in unserm Dorfe immer noch nicht geregelten Denkmals- frage. Man rechnet bestimmt damit, daß im Herbst mit dem Bau des Ehrenmals für unsere Gefallenen des Weltkriegs begonnen wird.
8 Alten-Bufeck, 19. Mai. Heute verläßt unser langjähriger Lehrer Dr. Meuer unsere Gemeinde, um nach Schotten überzusiedeln, wo er mit der kommissarischen Verwaltung des Kreisschulamtes beauftragt worden ist. Aus diesem Anlaß veranstaltete gestern abend die Einwohnerschaft unter Beteiligung der Ortsvereine und der Schulklassen einen Fackelzug, um von dem scheidenden Lehrer und seiner Familie Abschied zu nehmen. Rachdem die „Sängervereini- gung" in ergreifender Weise das Lied „Morgen muß ich fort von hier" vorgetragen hatte, folgten Abschiedsreden des Ortsgeistlichen, des Bürgermeisters, des Schulvorstandsvorsihenden und eines Vertreters der RSDAP., in denen Dr. Meuer aufrichtiger Dank und Anerkennung für sein 13- jähriges, segensreiches Wirken in unserer Gemeinde ausgesprochen und ihm die besten Wünsche für eine ebenso erfolgreiche Tätigkeit in seinem neuen Amt und gleichzeitig für sein und seiner Familie persönliches Wohlergehen zum Ausdruck gebracht wurden. Tief gerührt dankte Dr. Meuer allen, die ihm auf diese wohltuende Weise ihre Anerkennung für sein 13jähriges Wirken an der hiesigen Volksschule und ihre aufrichtigen Beweise persönlicher Freundschaft zum Ausdruck gebracht hätten. Er werde Alten-Duseck, das seine zweite Heimat geworden sei, niemals vergessen.
+ Grünberg, 19. Mai. Dieser Tage hielt der hiesige Turnverein in seinem Vereinslokal „Taunus" eine stark besuchte außerordentliche Hauptversammlung ab. Der erste Sprecher, Lehrer Wenzel, wies auf die nationale Erhebung hin, der sich auch die D. T. unter ihrem neuen Führer Dr. Edmund Neuendorff willig untergeordnet habe. Auch im Turnverein Grünberg, der in diesem Jahre sein 50jähriaes Jubiläum begehen könne, habe schon von seinen Gründern her stets echter Jahnscher Turnergeist geherrscht, und der Verein werde sich gern noch den Anordnungen seiner übergeordneten Führer im Gau und Kreis in vaterländischem Sinne betätigen. Zwecks Gleichschaltung im Sinne des Führerprinzips innerhalb der D. T. legte hierauf der Gesamtvorstand feine Aemter nieder. Der zum Versammlungsleiter bestimmte Turner


