Ausgabe 
19.8.1933 Erstes Blatt
 
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Samstag, 19. Huguft 1955

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Nr. 193 Drittes Blatt

Zad Aaicheims Ehrenmal für die Opfer des Krieges

SJi.-'fpOTt

In der Weltersburg bei Wieseck fand ein

außerordentlicher Delegiertentag statt, bei dem . einstimmig der Beitritt zum Deutschen Kegler- |

3u dem LeichlachlM-ränderkampf NeMIand-Eiiglaiid

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Rundfunkprogramm

1900 I. Wehlar-Nieder-GirmeS I.

1900s 1. Mannschaft ist morgen Gast des Turnvereins Wehlar-Niedergirmes. Die Ein­heimischen stellen eine schnelle und wuchtige, die Gießener eine eingespielte und körperlich gut geschulte Mannschaft. Der Ausgang des Spieles ist offen. Man erwartet ein faires und schönes Spiel.

Keglerbund Lahn-Buseckertal.

Fräulein Dr. Theysfcn (Freiburgs, die älteste Aerzlin Deutschlands, vollende! demnächst in voller geistiger und körperlicher Frische ihr 95. Lebensjahr. Fräulein Dr. Theyssen kann im nächsten Fahre auch ihr 70. Doktorjubiläum begehen

sähen: Treue zum Führer. Gewissenhaftigkeit. Ein­fachheit und restlose Hingabe des Einzelnen an die Gemeinschaft.

Zwei Lahre Zuchthaus wegen Münz- verbrechenS.

WSA. Mainz. 17. Aug. Der mehrfach be- strafte 5Sjährigc Arbeiter Georg Gener au« Darmstadt, wohnhaft zuletzt in Nürnberg, Würbe im Mai d. 3. beim Umsatz täuschend nachgemachter Dreimark st ückc er­wischt. Bei seiner Festnahme hatte er noch 17 falsche Dreimarkstücke und außerdem 95 Mark echtes Geld und eine größere Menge Waren m Lefitz für die er die falschen Dreimarkstücke in Zahlung gegeben hatte 3n der Hauptsache hatte Geyer in kleinen Geschäften das Falschgeld auS- gegeben. Er behauptete. 45 Falsifikate von einem Unbekannten" am Arbeitsamt in Nürnberg er­halten zu haben. Wie sestgestellt wurde, waren gerade diese falschen Dreimarkstücke besonders in Hessen stark verbreitet. Etne Durchsuchung sei­ner Wohnung in Nürnberg verlief ergebnislos. Die Ferienstrafkammer verurteilte den Angellag- tcn zu zwei Jahren Zuchthaus und zwei Jahren Ehrverlust.

Kircfoe und (5(foule.

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2. was eskannl 'EeLSoer^«1

deutsche Rekord des Polizeimeisters Guttsche (16 47 Stunden) beinahe die Grenze bedeuten dürfte. Die gewaltige Leistung des Weltrekordfliegers Schmidt wird immer eine rühmliche Tat bilden, die nicht verallgemeinert werden kann. Wolkenflüge L la Mayer, also in einer Kumuluswolke von deren Basis bis zum Gipfel, die ein eingehendes Studium des Blindfluges erfordern, sind allerdings recht ge­fährlich. In diesen Wolken finden sich nämlich besonders turbulente Strömungen vor. die der Motorflieger meistens meidet."

wie steht es denn eigentlich mit dem dynamischen Segelflug?"

Zu den Erkenntnissen der13. Rhön" gehört aber auch die Tatsache, daß die Verwirklichung des rein dynamischen Segelfluges, d. h. des motorlosen Flu­ges ohne Ausnutzung aufsteigender Luftströmungen, allem Anschein nach unmöglich sein wird. Doch ist dieses Problem im Augenblick nur ein intere,jantes fliegerisches Experiment, ohne irgendeine praktische Bedeutung für die weiteren Leistungssteigerungen. Vielleicht wird der dynamische Segelflug einmal die höchste Form des motorlosen Kunstsluges darstellen, falls sich die Konstruktion ganz anderer tfluggerate ermöglichen läßt/

wie denken Sie über die nächsten Ziele?"

Die restlose Erschöpfung aller Segelflugmöglich, teilen, bedingt durch den Ansporn zur Leistungs­steigerung. weist uns auf den Weg zur Vervoll­kommnung und Verfeinerung der Methodik der ver­schiedenen Arten der Thermik-Segelfliegerei, wie es die hinter uns liegenden Tage der14. Rhon zeig­ten. Damit muß eine weitere Verbreiterung der Grundlage des Segelflugsportes verbunden sein. Die Erfahrungen einzelner weniger Meisterslieger

Dr. Walter Georgii. Professor an der Technischen Hochschule in Darmstadt und Di­rektor desDeutschen Forschungsinstituts für Segelflug", einer der geistigen Väter unserer motorlosen Fliegerei, gewährte einem Ver­treter des WTB. eine Unterredung. Die Aus­führungen dieses ausgezeichneten Fachman­nes dürften die Allgemeinheit im Hinblick auf die bevorstehende Beendigung der dies­jährigenRhön" besonders interessieren, wie beurteilen Sie den gegenwärtigen Stand der Segelfliegerei?"

Nach den Rhön-Segelflug-Wettbewerben der Jahre 1926 bis 1931 mit ihrer ständigen, stürmischen Leistungssteigerung des Hangsegelns, der Fernsegel- flöge des Wolken-, Front- und thermischen Segel­fuges' brachte die vorjährige13. Rhön" erstmalig den Anfang einer neuen natürlichen Entwicklungs­stufe. Das Erreichbare liegt klar vor uns, die Oren- xen des Möglichen lassen sich überblicken. Der sta- tische Segelflug ist in allen seinen Abarten erforscht." wo liegt nun diese Grenze des Erreichbaren

noch Ihrer Ansicht?"

Die Zeit der Sensationen und Ueberraschungen des Segelfluges ist nach dem sprunghaften Verlaus der Wettbewerbe jener sechs Jahre vorbei. Wir dür- fen nicht damit rechnen, daß jede Veranstaltung neue Spitzenleistungen bringt, da diese letzten Endes von der Witterung abhängig sind Unter den in Deutsch­land herrschenden klimatijchqb Bedingungen durften unter Umständen folgende Höchstleistungen noch möglich sein: Bei Gewitterflügen die Zurucklegung einer Strecke bis zu etwa 500 Kilometer, die größte, über Start erreichbare Höhe liegt vielleicht bei un­gefähr 4500 Meter, während im Dauerflug der

T Oppenrod, 19. Aua. Lehrer Dr. Cröß- mann, der über sechs Jahre die hiesige Lehrer stelle versah, verließ dieser Tage unser Dors, um eine Lehrerstelle und die Schulleitung der Volks­schule in Klein-Linden zu übernehmen. Rur ungern sieht man den allseits beliebten Lehrer, der sich bei alt und jung der größten Hochachtung er­freute, von hier scheiden. Der vor einigen Jahren hier gegründete evangelische Kirchengesangverein, der schon öfters Proben seines Könnens in der Oeffentlichkeit ablegte, verliert in Frau Lehrer Crößmann seine unermüdliche und tüchtige Diri­gentin. Die ganze Gemeinde bedauert den Wc von Familie Crößmann.

bunb c. B. beschlossen wurde. Hierauf wurde die Gleichschaltung des Bundesvorstandes durch den Ortsgruppcnleiter der NSDAP. Eule r-Wieseck vorgenommen. Zum Berbandsführer wurde Hrch. Wilhelm Freund von Alten-Buseck gewählt. Dieser ernannte au seinen Mitarbeitern: als Stellvertreter Wilhelm Schäfer IV. von Wie- seck, dem gleichzeitig die Geschäftsführung des Verbandes übertragen wurde, zum Rechner Ludw. Muth, Lollar, zum Schriftführer Heinrich Ihm, Wieseck, und zum Kegelwart Heinrich W e i n a n d , Großen-Linden.

Mit dem Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes "schloß die Tagung.

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$on erraten: dieser Riebet, sagte Lila gering, nnim$riDal[eben eiotnlliP n n»r ,hmlld) iabt unb >4' gerade durch Künstler besten ist, man genieß rJSetne; dann bleibt wenig- r dir nicht den ho, gma»: ^ru siirlen, daß du so ^gussi denken: auf Lil« *ng lag es aber jetzt Men Oie wieder arbeitend in md)t so leicht wie sonst floh nn.

'gegangen; doch für die sonst >cht der richtige Augenblick.

)ung folgt.)

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Drei der besten Engländer, die bei den am Samstag und Sonntag in London zum Mustraa gelangenden Wettkämpfen ihre Kräfte mit den deutschen Vertretern messen werden - Links: Dr. P r e d t e (Diskus); Mitte: Reid (Sprinter); rechts: Ho w land (Kugelstoßen).

Llm die Zukunst des Gegelfluges.

Unterredung mit einem führenden Fachmann.

Iugend. 16.30: Don Leipzig: Nachmittagskon­zert 18:Pflanzen und Tiere im Volksleben des Vogelsbergs, der Rhön und des Land­rückens". Bon Alfons Agricola. 18.25: Zeit- funk. 18.45: Kurzbericht vom Tage. 19. Reichs­sendung: Stunde der Ration. Symphoniekonzert des Rundfunk-Orchesters. 20: Weltpolitischer Mo­natsbericht. Bon Univ.-Pros. Dr. Karl Haus­hofer. 20.25: Die Fahnenweihe zu Kraglfing. Ein Hörspiel nach Ludwig Thoma. 21.10: Un­terhaltungskonzert des Rundfunk-Orchesters. 23: Nachtmusik. Kapelle Georg Ebner.

Donnerstag, 24. August.

7.10 Uhr: Bad Wildungen: Fruhkonzert. 10.45: Praktische Ratschläge jür Küche und Haus. 12: Mit- tagskonzert aus Schallplatten. 14.20: Jeder hört zu! 15.30: Stunde der Jugend. Aus den Ferien zurück! 16.30: Von der Funistunde Berlin: Nachmiliags- konzert des Orchesters erwerbsloser Musiker. 18: Der ewige Philister. Von Dr. Rudolf Hoffmann. 18.25: Die ersten Anfänge deutscher Kolonialpolitik. Die Untersuchung der Welser in Venezuela. Von Gustav Dittmar. 18.45: Kurzbericht vorn läge. 19: Von der Funkstunde Berlin: Reichssendung: Stunde der Nation. Musikalische Wahrzeichen deutscher Städte. Städtemusik aus der Mark Brandenburg, Schlesien und der Ostmark. 20: Unterhaltungskonzert. 21: W. A. Mozart. Konzert mit literarischen Ein­lagen. 23: Von Berlin: Tanzmusik.

Freitag, 25. August.

7.10 Uhr: Bad Wildungen. Frühkonzert. 10.10: Schulfunk: Austauschjendung:Hessen: Die Wet- terau". Hörfolge von Paul Laven.. 12: Mittagskon­zert. 14.20: Jeder hort zu! 15.20: Musikalischer Zeit- vertreib. 16.30: Von Leipzig: Nachmittagskonzert. 18: Johann Ohlerich. 18.20; Die Gefayren des 'Hanen* Niedergangs für das Volk. Vortrag von Professor Staemmler. 18.45: Kurzbericht vorn Tage. 19: Vom Deutschlandsender: Reichssendung: Stunde der Nation. Kain. Bon Richard Schneider, Edenkoben. 20: 3X5 Minuten. 20.15: Musikanten aus dem Volke. Eine bunte Musikstunde. 21.25:Die Saarkund­gebung am Niederwalddenkmal", Vorbericht von Landesführer Spaniol, Saarbrücken. 21.35: Theodor Korner. Ein Funkbild zu feinem 120. Todestag am 26. August in Wort und Musik. Zusammengestelll und geleitet von Curt Elwenspoek. 22.45: Nachtmusik. Tanzmusik.

Samstag, 26. August.

7.10 Uhr: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk;Leben und Werk Karl August Lingners". 12: Mittagskon­zert auf Schallplatten. 14.30: Kleines Wochenend. 15.30; Stunde der Jugend. Zu Hermann Lons Ge­burtstag. Zusammenstellung und Leitung R. Noelh- lich. 16.30: Von der Funtstunde Berlin. Nachmittags konzert des deutschen Lkasorchesters. Als Einluge (gegen 17 bis 17.10 Uhr) Schlußbericht und kurzer Vergleich mit der gleichzeitigen Londoner Funkaus­stellung. 18: Ludwig Hebold lieft feine Erzählung Begegnung". 18.30; Wochenschau 18.50: Kurzde- richt vom Tage. 19: Von Breslau; Reichssendung. Stunde der Nation.Die Oder entlang". Ein Hör­bericht von Land und Leuten. 20; Bezauberndes Fräulein. Vier Bilder mit Musik nach einem alten Lustspiel neu erzählt von Ralph Benatzky. Musik von Ralph Benatzky. 23: Tanzmusik.

Sonntag, 20. August.

6.15 Uhr: Von Bremen: Hafenkonzert. 8.30: Mor­genfeier der Bischöflichen Methodisten-Kirche Zions- Kirche, Frankfurt a. M. 9.30: Von Saarbrücken: Stunde des Chorgesangs. 10.30: Was soll der U h u i m d e u t s ch e n W a I d? Freilassung ostpreu- ßischer Uhus im Vogelsberg. Hörbencht von Wilhelm Platt und Dr. Karl Rudolf Fischer. 11 -11.50: Von einer großen Arbeiterwohngemeinde. 12: Von der Funk-Ausstellung, Berlin. Mittagskon­zert der Reichswehrkapellen. 14.30: Zehnminuten­dienst der Landwirtschaftskammer Wiesbaden. 14 40: Stunde des Landes. Vom hessischen und nassauischen Bauerntag in Langen t $)., anläßlich des 50jah- rigen Stadtjubiläums. 15.45: Stunde der Jugend. 16.30: Kurhaus Wiesbaden: Nachmittapskonzert des Städt. Äurorchesters. 18.25: Fröhliches Zwischen- spiel. Kasperle haut rein. 19: Sportnachrichten. 19.20: Hörbericht vom Polizeisportfest. 19.45: Henry Thoreau. 20.15:Toska". Mufikdrama in 3 Akten von Giacomo Puccini. 23 bis 24: Tanzmusik.

Montag, 21. August.

7.15 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Mit­tagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15: Für die Funk- ausfteUung. Hausmusik. 16.30; Nürnberg: Nachmit­tagskonzert. Kapelle Josef Schwarz. 18: Deutscher Almanach. 18.10: 3X5 Minuten. 18.25:Vom Hel­dischen", Vortrag von Otto Foulon 1/80. 18.45: Kurz­bericht vom Tage. 19: Reichssendung. Stunde der Nation. Westfälifche Wasserburgen. 20: Unterhal­tungskonzert des Rundfunk-Orchesters. 21.20: Völ­kische Erziehung und deutsche Auslandsschule. Ge­spräch zwischen Dr. B- Gündel und Dr. R. Kühl. 21.45: Liederstunde Albert Fischer. Neuere deutsche Lieder. 22.45: Don Leipzig: Nachtmusik des Funk­orchesters.

Dienstag, 22. August

7.10 Uhr: Bad Bertrich: Frühkonzert des Städt Kurorchesters. 10.10: Von Hamburg: Schulfunk. Hamburger im Kampf mit Seeräubern" 10 50 bis 11.40: Für die Funkausstellung. Volksmusik. Mando­linen, Zither, Gitarre, Akkordeon, Gesang. 12: Mit- tagskonzert (Schallplatten) Max o. Schillings. 13.30: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20; Der Hausfrau zur Erholung. 16.30; Nachmittagskonzert 18:Kann die Finanzpolitik der Gemeinden eine Verlagerung der Industrie-Standorte herbeiführen?" Vortrag von Dr. K. Kühn 18.25: Welt um uns Eine Plauderei über Bücher von Lilly Biermer. 18.45: Kurzbericht vom Tage. 19: Reichssendung: Stunde der Nation. Schwäbisch-alemannischer Hu- mo . Manuskript: Martin Lang. 20:Die Schlacht bei Bertrix" Gespräch zwischen Alfred von Rcckow und Studienrat Dr. Kurt Kaiser. 20.10: Dom Deutsch- landjender: Ausstellungskonzert. Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt. 22 4v: Freiburg: Nachtmusik des Freiburger Kampfbund­orchesters.

Mittwoch, 23. August.

7.10: Bad Bertrich; Frühkonzert des Städt. Or­chesters. 10.10: Schulfunk. Eine Forschungsreise nach Arabien mit Sven Hedin (2. Teil). 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Baden-Baden: MittagskonAert I des Kurorche- sters. 13.20 bis 14.10: Dolkstümliches Opernkon­zert. 14.40: Jeder hört zul 15.30: Stunde der

müssen auf die große Zahl der fortgefdjrittcncn Segelflieger übertragen werden. Ein stamm lei- ftungsfäh'iqer Piloten muß unbedingt herangebildet werden. Wir müssen dahin kommen, daß in abseh­barer Zeit aus unseren fortgeschrittenen Segelflie­gern solche mit dem Leistungsabzeichen werden (Be­dingung: ein 5-Slundenflug, ein 1000-Meter-Höhen- flug und ein 50-Kilometer-Streckenflug)."

welche neuen Aufgaben harren noch der Segelfliegerei?"

Don befonberer Bedeutung für die Weiterent- Wicklung des motorlosen Fluges sind die Versuchs- flüge unserer Meister im Alpenvorgelände, die der Erforschung neuer Segelflugmöglichkeiten im Hoch­gebirge dienen. Gerade das Hochgebirge erscheint für die Durchführung großer Streckenflüge beson­ders geeignet. Jedenfalls brachten diese Flüge auf­schlußreiche Ergebnisse über die dortigen Auswind- verhältnifse. Als weiteres Ziel schwebt uns die Ueberqucrung der Alpen im reinen Segelflug bei günstiger Witterung vor. Im Bereiche des Mög- iichen mag auch die Ueberfegelung des nördlichen und nordwestlichen Abhanges der Alpenkette in ihrer ganzen Ausdehnung von Wien bis an die | französische Schweiz liegen. Die klimatischen und orographischen Berhältnisse unserer fteimat lassen eine weitere Steigerung der bisherigen Spitze nie«, ftungcn kaum zu, verweisen uns aber auf die süd­licheren Breiten mit ihren günstigen thermischen Aufwinden. Es muß deshalb versucht werden, Deutschland, dem Ursprungsland des Segelfluges, die Möglichkeit zu geben, durch Segelstugexpeditio- nen in die Tropen mit den eifrig um die Rüh­rung kämpfenden Nationen in friedlichen Wettstreit treten zu können."

Oberbürgermeister Or. Mütter Ehrenbürger Zwingenbergs.

Zwingenberg, 18. August. (WSN.) In Anbetracht feiner Derdienfte wurde dem Oberbürger­meister von Darmstad., Dr. Heinz Müller, das Ehrenbürgerrecht verliehen. Dr. Muller war in den Jahren 1926/27 als Finanzamtsvorsteher be- ruflid) und politisch erfolgreich in Zwingenberg tätig

Kreisleiter Schwebet Oberbürger­meister von Worms.

Worms, 18. Aug. (WSN.) In feierlicher Stadt- verordneten-Sitzung, zu der nur die Vertreter der NSDAP, erschienen waren, wurde der Kreisleiter und kommissarische Oberbürgermeister Schwebe! endgültig zum Oberbürgermeister gewählt. In einer Ansprache überbrachte Staatssekretär Jung die Glückwünsche des Reichsstatthalters und verlieh dem neuen Oberbürgermeister die goldene Amtskette. Die Schulden der Stadt Worms betru­gen heute 27 Millionen Mark. Der größte Ruhm des neuen Oberbürgermeisters werde sein, wenn man einst von ihm sagen könne: er war der spar­samste Oberbürgermeister, den die Stadt Worms je gehabt habe. Oberbürgermeister Schwebet ver­sicherte, daß er das Vertrauen, das man ifi ihn ge­setzt habe, zu rechtfertigen wisse; er werde fein Amt als Nationalsozialist ausfüllen nach den Grund-