SJ.-ipor/
Llm den Adolf-Hitler-Pokul.
Dohltäkigkeils-Außball für die „Opfer der Arbeit".
Die gelegentlich feiner Kölner Rede vom Reichssportkommissar angekündigten „Adols-Hitler-Pokal- spiele" im Fußball, deren Ertrag der Spende für die Opfer der Arbeit zufließen soll, werden bereits am 2. Juli gestartet. Aus den sieben Landesverbänden wurden 16 Repräsentativmannschaften aufgestellt, von denen Süd- und Westdeutschland je vier, Mittel-, Norddeutschland und Berlin je zwei, Baltenverband und Südostdeutschland je eine stellen. Diese 16 Mannschaften dürften wohl die 16 Gaue des künftigen Deutschen Fußball-Verbandes dar- stellen. Gespielt wird nach dem Pokalsystem. Die Vorrunde steigt schon am 2. Juli, die zweite Runde am 9. Juli, die Vorschlußrunde am 16. Juli und das Endspiel am 23. Juli in Berlin.
Der Spielplan für die Vorrunde hat folgern des Aussehen: Baden-Mittelrhein (in Mannheim), Nordhessen-Württemberg (Kassel), Hannover-Bayern (Hannover), Niederrhein-Rheinhessen/Saar (Essen), Freistaat Sachsen-Westfalen (Leipzig), Schlesien- Provinz Sachsen/Thüringen (Breslau), Pommern- Holstein (Stettin), Ostpreußen-Brandenburg (Königsberg).
Fußball am Wochenende.
Die Fußball-Stadtmannschaft von Nürnberg- Fürth schlug am Samstag in Chemnitz eine dortige Stadtmannschaft mit 4:0 (4:0).
Weitere Ergebnisse vom Samstag: Mainz 05 — Eintracht Frankfurt 1:3 (0:0), Rot-Weih
Frankfurt — Wormatia Worms 3:5 (1:2), Wil- mersdorfer SC. — FSV. Frankfurt 2:2 (1:1), Eintracht-Reserven — FC. Langen 5:0, VfB. Friedberg — Sportfreunde Frankfurt 3:0, Opel Rüsselsheim — Offenbacher Kickers 2:3.
Bayern-München konnte in München vor 9000 Zuschauern den ungarischen Altmeister FTC. Budapest mit 3:2 (2:1) schlagen.
Ferner spielten: Stuttgarter Kickers — SB. Feuerbach 5:3 (3:2); Kickers Offenbach — DfL. Reckarau 4:4 (2:4).
Große Grünauer Ruder-Regatta.
Die traditionelle „Große Grünauer" brachte schon am Samstag packende Kämpfe. Famos verlief das Rennen im Ersten Vierer, in dem sich Amicitia Mannheim und Sturmvogel Spindlers- feld ein hinreißendes Duell lieferten, aus dem die Mannheimer als knappe Sieger hervorgingen. 3m Hellas-Olympiazweier ohne Steuermann gab es eine Lleberraschung. Die deutschen Meister Graf- funder/älrbschat Vom RC. am Wannsee wurden überlegen von Wiking Berlin (Draun-Möllert) geschlagen. Den Großen Einer ließ sich natürlich der deutsche Meister Dohme (Gubeirer RC.) nicht entgehen. 3m Büxenstein-Achter siegte der Berliner RC., der in 6:24,4 die Berliner RG. und den deutschen Meister Lübecker RG. 95 hinter sich ließ.
Der H a u p t t a g brachte u. a. die Entscheidung im Rennen des Kaiser-Vierers. Arn Start Aum Kaiservierer fanden sich der Berliner RC., die Mannheimer Ämicitia, der RC. am Wannsee und CC. Liberias di Capodestria ein. Obwohl aus dem Olympiavierer des Clubs nur noch Spremberg im Doot sah, lieferte die deutsche Mannschaft dennoch ein hervorragendes Rennen. Es kam zu einem spannenden Zweikampf mit den Italienern.
3m Endspurt blieben die deutschen Ruderer mit dem knappen Vorsprung von einer Sekunde Sieger.
*
Verschiedene Überraschungen zeitigten die Vorrennen zur Großen Grünauer Regatta am Freitag- nachmiltag. So versteuerte sich der Deutschamerikaner Wirth im Großen Einer und gab schon nach 800 Meter auf und ebenso streckte G. v. O p e > nach 1500 Meter vorzeitig die Waffen, als er schon drei Längen zurücklag. Dohne- Guben hatte wenig Mühe, v. D ü st e r l h o zu schlagen und im zweiten Lauf siegte der Dresdner Schäfer vor Rosmann (Frankfurt a. d. O.). In großer Form war der Achter des Berliner RC., der mit allredings etwas Rückenwind die in Grünau noch nicht erzielte Zeit von 6:16,4 herausruderte. Die Überraschung war hier das mäßige Abschneiden des Europameisters RC. Gusar Split (Jugoslawien), der erst hinter Wiking-Leipzig einkam. In den Vorrennen zum Kaiser-Vierer siegte der italienische Olympiazweite Circolo Cannottiert Liberias Capo- distria in 7:03 mit einer halben Länge gegen den Berliner Ruder-Club, in dessen Mannschaft allerdings nicht unsere Olympiakämpfer vollzählig mitwirkten. Den anderen Lauf holte sich Amicitia Mannheim.
Oie AOAC.-Oreitage Fahri im Harz beendet.
Die ADAC.-Dreitagefahrt im Harz hat sich auch in diesem 3ahre wieder als eine der schwersten deutschen Zuverlässigkeitsprüfungen im Motorsport erwiesen. Von den 215 gestarteten Fahrzeugen baten 71 alle drei Etappen, die über durchschnittlich 300 Kilometer zum Teil wildestes Raturgelände führten, strafpunktfrei bewältigt und ihre Fahrer sich mit goldenen Medaillen ausgezeichnet.
'Bei den Mannschaften konnten sich je ein Wagen- und Motorradteam von DKW. sowie die Rädermannschasten von RSLl. und Triumph, in denen sämtlich bekannte Rennfahrer mitwirkten, strafpunktfrei als Fabrilfahrer behaupten, ferner auch die Wagen-Teams von Opel und Mercedes-Benz. Von den 41 Clubmannschaften ging keine Rädermannschast ohne Strafpunkte hervor, bei den Wagen dagegen die Mannschaften des SS.-Motorsturms München, der Gruppenstaffel Südwest der SA. Stuttgart-Zufsenhausen und des NSKK., Landesführung Niedersachsen-Hannover.
Die Dreitagefahrt war zum erstenmal mit den Heeres - Kraftfahr - Meisterschaften verbunden. Den Ttiel eines Motorradmeisters errang Wagner, Potsdam (Viktoria), bei den Seitenwagcnmaschinen Frey, Fürth, auf der gleichen Marke, bei den Wagen holte sich Oblt. Wolff, Berlin (Adler), den Titel, und bei den Lastkraftwagen Kregel, Hannover, auf Büs- sing-RAG.
Die ADAC. - 1000 - Kilometer - Fahrt für Kleinkraftfahrzeuge wurde auf die Tage vom 14 bis 16. August verlegt.
Von denKampfbahnen derLeichtathleten
Beim Internationalen Sportfest des SC. Charlottenburg gab es in den Wurf- und Stoß-Konkurrenzen wahre Glanzleistungen. Sievert-Eimsbüttel gewann das Kugelstoßen mit 15,89 Meter und das Diskuswerfen mit 46,73 Meter, während Stöck-Charlottenbura im Speerwerfen mit 65,85 Meter siegte. Im 200-Meter-Lauf wurde Jo- nath-Bochum von dem Holländer Berger in 22 Sek. knapp geschlagen.
Bei den Athletik-Meisterschaften der Gruppe Main gab es trotz Regen einige recht gute Leistungen. So erzielten Dr. Ebner-Eintracht im Speerwerfen 59,60 Meter, Berg-IG. im Kugelstoßen 14,98 Meter, Frau Lutz-Lorenz-Eintracht im 100-Meter-Laufen 12,8 Sekunden und die Darnen- Staffel der Eintracht über 4 mal 100 Meter 51,2 Sekunden.
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Neue Weltrekorde gab es bei den amerikanischen Hochschul - Meisterschaften in der Leichtathletik, und zwar durch Metcalfe über 200 Vards mit 20,4 Sekunden, durch Jack Torrance im Kugelstoßen mit 16,10 Meter und durch Gus Meyer über 120 Nords Hürden mit 14,2 Sekunden.
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Der Deutsche 400-Meter-Meister Adolf M e tz n e r wird entgegen anderslautenden Meldungen auch in dieser Saison für die Frankfurter Eintracht starten.
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Bei einem Blindensportfest in Berlin wurden so gute Ergebnisse wie 100 Meter in 13,4 Sekunden und 1755 Meter Hochsprung erzielt.
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I n 41,5 Sekunden gewann T. u. S. Bochum beim Klubkampf gegen die Krefelder Preußen die 4 X 100-Meter-Staffel. Den Klub kämpf holte sich dank der besseren Leistungen bei den Langstrecklern und Werfern Preußen Krefeld mit 65,5 zu 54,5 Punkten.
Einigung im Wintersport.
Deutschlands Wintersportler haben sich am Samstag zu einem großen, von einer Stelle aus geführten Verbände zusammengeschlossen. Deutscher Ski-Verband, Deutscher Eislauf-Verband und Deutscher Bobverband haben sich im Einverständnis mit dem Reichssport-Kommissar von Tschammer-Osten im Deutschen Wintersport-Verband geeinigt. Führer des Verbandes ist E. H a ch m a n n , der den Verband auch im Reichsführer-Ring vertritt.
Oavispokalkampf Australien-Japan 2:0.
bas zweite Vorschlußrundenspiel des Davispokal-Wettbewerbes in der Europazone, die Begegnung zwischen Australien und Japan nahm am Samstag in Paris seinen Anfang. Australien kam am ersten Tage zu einer 2:0 Führung. Jack Craw-
ford schlug den Japaner Nunoi 6:2, 4:6, 6:3, 7:5, und Jiroh Sato wurde von dem jungen Australier Vivian Mac Grath mit 9:7, 1:6, 4:6, 8:6, 7:5 geschlagen.
Im Davispokalspiel England—Tschechoslowakei, das am Samstag in Eastbourne begann, kamen die Briten am ersten Tage erwartungsgemäß zu einer 2:0 Führung.
Kurze Sportnotizen.
Süddeutscher Handballmeister wurde die Spvg. Fürth, die in Mannheim vor 4000 Zuschauern den Deutschen Meister SV. Waldhof mit 6:4 (5:4) schlagen konnte.
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Einen neuen Weltrekord stellten die Dornen von WAF. Wien in der Olympischen Staffel (100, 100, 200, 800 Meter) mit 3:25 Minuten auf.
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Sei den Radrennen in Köln gewann Paul Krewer das Stundenrennen der Dauerfahrer in neuer Bahnrekordleistung vor Rausch, Möller, dem Franzosen Wambst und Dederichs.
Schweizer Ruderoerelne haben ihre Meldungen für die internationale Mannheimer Ruder-Regatta am 1. und 2. Juli abgegeben.
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Sei der englischen Tourist Trophy kam am Freitag vor 50 000 Zuschauern das Senior- Rennen zum Austrag. Die vier ersten Preisträger waren Norton-Fahrer. Sieger blieb Stanley Woods mit einem Stundenmittel von 130,4 Kilometer für die 425 Kilometer lange Strecke.
Manfred von Srauchitsch fuhr auf Mer- ccdes-Senz im Kesselbergrennen bei den Sportwagen die beste Zeit und einen neuen Klassenrekord.
♦
I m Wasserball-Länderkampf Deutsch, land — Holland in Rotterdam gab es mit 5:2 (1:1) einen schönen deutschen Sieg.
*
Deutscher Federgewichtsmeister blieb Schiller (Hannover), der in Serlin den Herausforderer Stegemann (Serlin) nach Punkten schlug.
Wirtschaft.
Steigende Ausfuhr.
Wenn unsere Wirtschaft auch zum größten Teil von der Befriedigung des inländischen Bedarfs lebt, so sind wir trotzdem auf jede Mark angewiesen, die uns die Ausfuhr von Rohstoffen uicd Fertigwaren bringt. Ein Absinken des Exportes wirkt sich jedesmal ungünstig auf den Gold- und Devisenbestand aus, gleichzeitig verringert sich aber die Finanzkraft nicht unbedeutender Wirtschaftszweige, die wieder starke Arbeitermassen beschäftigen.
Da wir jetzt am Anfang eines Feldzuges zur Bekämpfung der Erwerbslosigkeit stehen, darf man die Ziffern der Außenhandelsstatistik für den M a i mit besonderer Genugtuung registrieren. Sie ergeben einen Lieberschuh von 89 Millionen Mk. zu unseren Gunsten. Gegenüber dem Vormonat ist die Ausfuhr von 381,8 auf 421,8 Mill. Mark angestiegen, gleichzeitig hat sich auch die Einfuhr leicht nach oben entwickelt. Nach den Erfahrungen, die die Cxportindustrie in der letzten Zeit gesammelt hat, muhte man etwas pessimistisch in die Zukunft schauen. Es ist immer wieder die Beobachtung gemacht worden, dah Abnehmer deutscher Erzeugnisse unter dem Einfluh der deutschfeindlichen Hetz- und Hah- propaganda dazu übergehen, ihren Bedarf in anderen Ländern einzudecken. Hinzu kommen natürlich die Bestrebungen jeder Ration, sich von der ausländischen Einfuhr freizumachen und die heimische Industrie zu fördern. Dah aber trotzdem die Cxportindustrie an Boden aufholen konnte, ist ein Beweis für die ihr innewohnende Kraft, muh sie doch fast immer zu Kampfpreisen verkaufen und den Abnehmern weitgehende Zahlungsvergünstigungen einräumen. Die Güte der deutschen Waren hat aber nicht zuletzt dazu beigetragen, dah wir einen erhöhten Absatz verbuchen können. Es stellt sich eben immer wieder heraus, dah bestimmte Spezialartikel ton ausländischen Industrien trotz aller Anstrengungen in gleicher Qualität nicht her- gestellt werden können, so dah man doch immer wieder auf die deutschen Fabrikate zurückgreift.
Die Aufwärtsentwicklung der Ausfuhr im Monat Mai berechtigt zu der Hoffnung, daß die Exportsteigerung anhalten wird, zumal die Unter- suchung des Maiergebnisses zu der Feststellung führt, daß die Ausfuhrzunahme ihre Ursache in dem langsam weichenden Druck der Weltwirtschaftskrise hat. Gelingt es, den Export noch erheblich hinaufzuschrauben, dann wird die Ausfuhrwarenindustrie in die Lage versetzt, Neueinstellungen in erheblichem Umfange vorzunehmen. Sie kann also die auf den Binnenmarkt angewiesenen Wirtschaftszweige in dem Kampf gegen die Arbeitslosigkeit aufs beste unterstützen. Ob aber unsere Hoffnungen wegen der weiteren Entwicklung des Ausfuhrhandels berechtigt sind, wird sich erst Herausstellen, wenn das 3uni-®rgebni8 vorliegt, weil gerade in der ersten 3unihälfte in verschiedenen Ländern erhebliche Anstrengungen gemacht worden sind, die deutschen Waren vom Markt fernzuhalten. Wir brauchen nur an das Vorgehen der lettischen Regierung zu erinnern. Aber schließlich hängt alles weitere einzig und allein vom Ausgang der Londoner Weltwirtschaftskonferenz ab, deren Teilnehmer sich hoffentlich endlich darüber klar sind, dah sie nicht nach London geschickt wurden, um Sondervorteile herauszuholen, sondern Vereinbarungen zu treffen, die einer allgemeinen Belebung der Weltwirtschaft zugute kommen.
*
* Die Indexziffer des Grohhandels. Die vom Statistischen Reichsamt für den 14. 3uni
berechnete 3ndexzifser der Grohhandelspreise stellt sich auf 92,9; sie ist gegenüber der Vorwoche (93,0) wenig verändert. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 85,1 (minus 0,6 Prozent), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 89,2 (plus 0,1 Prozent) und industrielle Fertigwaren 112,0 (unverändert).
Rheinische Stahlwerke, Essen. Die Rheinischen Stahlwerke werden aus dem Erlös des letzten Geschäftsjahres (abgelaufen mit dem 31. März 1933) 3 Prozent Dividende zahlen. Erzielt wurde eine Roheinnahme von 39,51 Mill. Mork. Rach 6,24 Mill. Mk. Abschreibungen auf Anlagen und 0,12 Mill. Mk. anderen Abschreibungen verbleibt ein Reingewinn von 5,43 Mill. Mk., wovon nach der Dividendenausschüttung 1,11 Millionen Mark zum Vortrag auf neue Rechnung bestimmt sind. 3m vorigen 3ahr wurden neben 6,36 Mill. Mk. Anlageabschreibungen 2,32 Mill. Mark Sonderabschreibungen auf eigene Aktien und 33,09 Mill. Mk. auf Beteiligungen und Wertpapiere vorgenommen, die Crfolgsrechnung war nach Heranziehung von 1,29 Mill. Mk. Gewinnvortrag und 30,11 Mill. Entnahme aus den Reserven ausgeglichen.
Oer Abschluß frer Dresdner Bank.
3n der Sitzung des Aufsichtsrates der Dresdner Bank am Samstag wurde die Bilanz, sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für 1932 vorgelegt. Der Geschäftsabschluß erbrachte einen Detriebs- getoinn von 9 476 610 Mark (im Vorjahre 13 819 585 Mark). Der Betriebsgewinn wird in doller Höhe zur Vornahme von Abschreibungen und Rückstellungen verwendet. Ferner wird der Buchgewinn von 85 Mill. Mk., der sich aus der vorgeschlagenen Zusammenlegung des Aktienkapitals von 220 Mill. Mk. auf 155 Mill. Mark und der Verminderung der Reserve von 30 Millionen auf 15 Mill. Mk. ergibt, zur Vornahme weiterer Abschreibungen und Rückstellungen verwendet. Es dürften nunmehr die aus der Wirtschaftskrise verbliebenen Schäden in vollem Umfange ihren Ausgleich gefunden haben. 3m neuen Geschäftsjahre hat sich nach den vorliegenden Ergebnissen des ersten Quartals das lausende Geschäft günstig entwickelt.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 17. 3uni. Zufuhren in deutscher Butter fehlten in dieser Woche fast vollkommen, da infolge neuer Stühungskäufe die Molkereien nur sehr vorsichtig abgaben. Die Marktlage ist sowohl für deutsche, als auch für holländische Butter stetig, obgleich in letzterer genügend Angebot vorhanden ist. Der Absatz war nur gering. Für holländische Butter bezahlte man unverändert 126 bis 130, und für deutsche Butter etwa 122 bis 125 Mk. per 50 Kilogramm. 3m Höchstpreis ist der Aufschlag für geformte Ware enthalten.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 17. 3uni. Die Stimmung an den in- und ausländischen Ciermärkten ist durch den Produktionsrückgang etwas zuversichtlicher geworden, zumal auch das Publikum zur Zeit mit Einkäufen nicht mehr so stark zurückhält. Die Preise blieben weiterhin unverändert, vereinzelt waren die Forderungen um 0,25 Pf. per Stück erhöht. Es notierten: Bayern 7,50 bis 8, Norddeutsche 7,50 bis 8, deutsche Frischeier Sonderklasse 8,75 bis 9, Kl. A 8,25, Kl. B 7,75, Kl. C 7,25. Holländer Sonderklasse 8,75, Kl. A 8,25, Kl. B 7,75. Kleine in- und ausländische Eier 6,75, Enteneier 7,50 per Stück franko Frankfurt a. M.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinler den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Retchsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
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Odium
166. | 17.6.
16.6.
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Datum
16-6.
17.6-
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17.6.
Datum
16.6.
17.6.
16.6.
17.6.
6% Seundie iHetdi&anieibe v. ittz> 6% ehcm.7°/o Dl.ReichSanI.v. 1929 57, % Doung-Anteihe von 1980 . Leu ticke Ani.-Ablös.»Schuld ml
AuSlos.-Reckien ...........
Desgl. ohne AnSlos.-Rechle.....
6% ebem. 8% Hess. Bolkestaat 192! lrückzahlb. 102%)..........
Oberhellen Provinz-Anleihe ml
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Deutsche Komm. Sammelab I.An leide Seriel ml« Auslos.-Recklen 6% ehern. 8% ffrankf. Hyv.-BaM
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Goldpfe. 16 unkündbar bis 193f 67,% ebem. 47,% Franks. Hyp.
Bank-Llau.-Psandbriefe .....
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Hhp.-Bank-Liqu.-Goldpfc. ... «% ehem. 8% Pr. Landespsand briefanftali, Pfandbriefe R. 19 6% ehern. 7% Pr. Landcspfand brielonstall. Pfandbriefe 8i. 1'
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67 157.5 121,25 57.9 65,75
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KokSwerke.................0
Phönir Bergbau.............0
Rheinische Braunkohlen ......10
Rheinstahl ................0
Bereinigte Stahlwerke........0
Otavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.......V
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Schctdeanstalt...............10
Goldschmidt ................0
RütgerSwerke ...............0
Metallgesellschaft.............<
Philipp HvUmann...........0
Zementwerk Heidelberg ......4
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Dessauer Gas............... 7
Daimler Motoren.............
Deutsche Linoleum ..........0
Ctenfleln & Koppel ..........0
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Felten & Guilleaume ........r
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Rheinische Elektrizität ........6
Schlickert & Co..............0
Siemens & Halöke...........9
Lahmeyer & Co................
Buderus ...................।
Deutsche Erdöl ..............
Gelsenkirchener........... 0
Harpencr...................0
Hoelck Eisen—Köln-Neuesten.. 0 Ilse Bergbau ...............7
Ilse Bergbau Genüsse........7
Klöcknerwerke.............0
ManneSmann-Röhre»........0
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
6% obgcst. Goldmerlkaner von 99 4% DüMche Sollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleth
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Gritzner.................. 0
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Geld
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16,62
16,66
16,62
16,66
Schmelz ...
81,57
81,73
81,57
81,73
Spanten....
36,06
36,14
36,06
36,14
Danzig....
82,57
82,73
82,57
82,73
Japan.....
0,894
0,896
0,889
0,891
Rio de Jan.
0,229
0,231
0,229
0,231
Jugoslawien
5,195
5,205
5,195
5,205
Lissabon...
13,05
13,07
13,04
13,06
Berlin, 17.3unl
Geld
bFI?
Amerikanische Roten..............
3,485
3,505
Belgische Noten..................
58,88
59,12
Dänische Noten .................
63.42
63,68
Englische Noten .................
14,285
14,345
ffränzöslsche Noten...............
16,58
16,64
Holländische Noten...............
169,76
170,44
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
21,98
72,21
22,06
72,49
Deutsch Oesterreich, » 100 Schilling
Rumänische Noten...............
2,46
2,48
Schwedische Noten...............
73,50
73,80
Schweizer Noten.................
81,39
81,71
Spanische Noten................
35,93
36,07
Ungarische «ule» ................


