Ausgabe 
18.11.1933 Zweites Blatt
 
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künftiger Abschreibungen. Normalerweise würden die Aufwendungen für die Ersatzbeschaffun­gen, wie oben ausgeführt, auf die Jahre der Nut­zungsdauer des Ersatzgegenstandes zu verteilen sein. Um jedoch die Unternehmer anzuregen, ihren Ma­schinen- und Gerätepark sofort in großen Ausmaßen zu erneuern, wird ihnen erlaubt, den Betrag der Aufwendungen im Jahre der Ersatzbeschaffung be­reits voll abzuschreiben. Auf diese Weise vermindert sich im Jahre der Ersatzbeschaffung der steuerpflich- tige Gewinn nicht nur um den Betrag der üblichen Abschreibung, sondern um den vollen Betrag der Aufwendungen für die Ersatzbeschaffung. Der Ge­winn der Unternehmungen wird in den späteren Jahren des Gebrauchs der Gegenstand« entsprechend höher oder der Verlust entsprechend kleiner sein. Der Steuerpflichtige muß nicht den Betrag der Aufwendungen für Ersatzbeschaffungen im Steuer- abschnitt der Ersatzbeschaffung voll absetzen, sondern das Gesetz gibt ihm lediglich das Recht dazu. Ob und in welchem Umfange er von diesem Recht Ge­brauch macht, steht ihm frei. Die Steuerfreiheit er­streckt sich dem Gesetz gemäß auf Maschinen, Geräte oder ähnliche Gegenstände des gewerblichen oder landwirtschaftlichen Anlagekapitals. Unter ähnlichen Gegenständen in diesem Sinne sind alle beweglichen körperlichen Gegenstände (Mobilien) des Anlage­kapitals, einerlei, ob sie selbständige Gegenstände oder Teile von selbständigen Gegenständen sind. Ausgenommen von der Steuerfrei­heit für Ersatzbeschaffung sind alle unbe- möglichen Gegenstände des Anlagekapitals (Ge­bäude, bauliche Anlagen), sowie von den beweglichen Gegenständen die Tiere (lebendes Inventar), sowie alle Rechte (Patente). Als bewegliche Gegenstände im Sinne des Gesetzes gelten auch alle Maschinen, Geräte usw., die mit dem Grund und Boden oder mit dem Gebäude so fest verbunden sind, daß sie nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts als wesentliche Bestandteile des Grundstücks oder des Gebäudes anzusehen sind.

Der BegriffErsatzbeschaffung" ist so zu verstehen, daß ein Gegenstand aus dem Betrieb aus- schoidet und durch einen neuen Gegenstand ersetzt wird und daß der neue Gegenstand bestimmt ist, im wesentlichen die gleiche Aufgabe zu er üllen, wie der bisher verwendete Gegenstand. Unter chiede in Art, Technik, Güte, Preis, Größe und Lei tungsfähigkeit stehen, auch wenn damit eine Vergrößerung der

Produktionsmötzlichkeit verbunden ist, dem Begriff der Ersatzbeschaffung nicht entgegen, soweit nicht der Unterschied zu einer Minderbeschäftigung von Ar­beitnehmern im Betrieb des Steuerpflichtigen führt. In der Vergrößerung des Anlagekapitals ist eine Ersatzbeschaffung im Sinne des Gesetzes nicht gege­ben. Eine Vergrößerung ist in der Regel gegeben, wenn die Zahl der Anlagegegenstände erhöht wird, oder wenn Gegenstände angeschafft werden, um da­mit Arbeiten zu verrichten, die bisher durch Men­schen und Tiere verrichtet worden sind. Die Steuer­freiheit wird auch gewährt, wenn ein Gegenstand durch Feuer, Wasser u. dgl. unbrauchbar geworden ist und durch einen neuen ersetzt wird. Der alte Ge­genstand muß, um Steuerfreiheit in Anspruch nah­men zu können, am 30. Juni 1933 zum Anlagekapi­tal des Betriebes des betreffenden Unternehmers gehört haben. Ein Verkauf des alten Gegenstandes darf m keinem anderen Zwecke als zum Zwecke der Verschrottung oder Vernichtuna erfolgen. Der Steuerpflichtige muß eine Bescheinigung darüber beibringen, daß die Verschrottung oder Vernichtung spätestens im Zeitpunkte der Abgabe der Steuer­erklärung, in der die Steuervergünstigung begehrt wird, durchgeführt ist. Der neue Gegenstand muh inländisches Erzeugnis sein. Diese Voraussetzung ist gegeben, wenn die Herstellung des Gegenstandes in Deutschland (einschließlich Saargebiet) erfolgt ist. Der neue Gegenstand muß fabrikneu sein. Dabei ist es gleichgültig, ob er in einem industriellen Betrieb oder durch einen Handwerker hergestellt worden ist, und ob er im eigenen Betrieb hergestellt oder an­derswoher bezogen worden ist. Der Begrifffabrik­neu" setzt voraus, daß der neue Gegenstand seit seiner Herstellung bis zur Inbetriebnahme durch den Steuerpflichtigen, der Steuerfreiheit verlangt, nicht anderswo in Gebrauch gewesen ist. Erfolgt die Her­stellung nicht im eigenen Betrieb des Steuerpflich­tigen, sondern wird der Gegenstand anderswoher be­zogen, so kann der Lieferer den Gegenstand bereits vor dem 1. Juni 1933 hergestellt oder als fabrikneu bezogen haben. Als Anschaffung gilt nicht die Bestellung, sondern die Lieferung des Ge­genstandes. Steuerfrei sind infolgedessen die Aufwendungen für Ersatzbeschaffungen nur insoweit, als die Lieferung der Ersatzgegenstände in der Zeit nach dem 30. Juni 1933 und vor dem 1. Januar 1935 erfolgt.

Wirtschaft.

Wochenbericht vom Frankfurter vroduttenmarkt.

Das Geschäft am Getreidegroßmarkt hat noch keine grundlegende Besserung erfahren die Allge­meintendenz ist aber gut stetig. Das Angebot der ersten Hand blieb knapp, aber ausreichend.

Es wurde bessere Kauflust beobachtet, die sich am Brotgetreidemarkt vor allem beim Rog­ge n ausdrückte, zumal das Roggenmehlgeschäft für Exportzwecke in beschränktem Umfange und zu nicht immer rentierenden Preisen anhielt. Der Roggen­preis zog um 1 Mk. auf 162 bis 163 Mk. per Tonne an. Weizen blieb sehr ruhig. Der Weizen- preis lag mit 193,50 Mk. um 0,50 Mk. per Tonne freundlicher.

Die Mehlpreise notierten unverändert wie folgt: Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 28,75 bis 29,65, do. ohne 27,25 bis 28,15, Roggen- mehl 0- bis 60prozentig 22,50 bis 23, do. südd. Spez. 0 23,50 Mk. je 100 Kilogramm. Viel Beach­tung fand das Aufhören der Schleuderangebote.

Hafer verkehrte in stetiger Tendenz. Die For­derungen wurden um 2,50 Mk. auf 140 Mk. per Tonne erhöht. Der Konsum ist weiterhin nur klein. Auch im Exportgeschäft ist keine befriedigende Besfe- runq zu verzeichnen.

Braugerste blieb zu 181 bis 183,50 Mk. per Tonne unverändert. Das Kaufinteresse seitens der Brauereien und der Mälzereien war weiter klein.

Futtermittel liegen weiterbin fest, infolge des geringen Anfalls an Kleie wurden größere Ab­schlüsse nicht bekannt. Für spätere Lieferung zeigte ich größere Nachfrage. Die Preise zogen um etwa 15 bis 25 Pf. je 100 Kilogramm an und notierten wie folgt: Weizenkleie 10,25, Roggenkleie 9,50, Soyaschrot 14,85 bis 15,10, Palmkuchen 14,60, Erd- nuhkuchen 16,40 bis 16,65, Treber 16,50.

Am Kartoffelmarkt ist das Angebot etwas geringer geworden. Der Preis zog weiter leicht an und stellte sich per 50 Kilogramm bei Waggon- bezug auf 2,40 bis 2,45 Mk. gegen 2,30 bis 2,40 Mk. in der Vorpoche.

Wochenbericht

Dom Frankfurter Schtachtviebmarkt.

Die Entwicklung der Preise am Frankfurter Schlachtviehmarkt war im verflossenen Berichts­abschnitt recht unterschiedlich. Das Geschäft war auf allen Marktgebieten ziemlich ruhig, so daß

vielfach Ueberstände verblieben, obwohl die Zu­fuhren größtenteil geringer waren als in der Vor­woche.

Am Rindermarkt war die Zufuhr mit 1538 Tieren um 95 Stück stärker. Die Preise für Ochsen, Bullen und Färsen konnten sich behaupten, während Kühe um 1 Mark nachgaben. Nach ruhigem Handel verblieb Ueberstand.

Der Kälbermarkt war mit 1265 Tieren um 50 Stück schwächer beschickt. Trotzdem gaben die Preise bei ruhigem Geschäft um 1 Mark nach.

Auch für Schafe ist eine wesentliche Beruhi­gung in der Nachfrage eingetreten, der um über 200 Tiere verringerte Auftrieb konnte nicht geräumt werden, die Preise ließen ebenfalls um 1 Mark nach.

Dagegen war die Lage am Schweinemarkt auf Grund der merklich schwächeren Zufuhr (3931 gegen 4712) gebessert, wenn auch das Geschäft nicht die erwarteten Ausmaße annahm. Immerhin wurde der Markt bei um 2 bis 2,50 Mark an- ziehenden Preisen geräumt. Fettschweine erzielten Darüber hinaus bis zu 3 und 4 Mark höhere Notierungen. Die Preise bewegten sich zwischen 45 bis 52 Mark für ein Zentner Lebendgewicht.

Frankfurter Börse.

Mitlagsbörse: fest.

Frankfurt a. M., 17. Nov. An der heutigen Effektenbörse hat sich die Tendenz weiter befestigt, vor allem hat die Umsatztätigkeit eine merkliche Ver­breiterung erfahren. Die Stimmung war allgemein Krsichtlich, um so mehr, als auch aus der Wirt- t erneut günstige Meldungen Vorlagen, so u. a. die wachsende Bautätigkeit, Belebung im Kraft- wagenabsatz, der zuversichtliche Bericht der Ma- schinenbauanstalten und die steigenden Produktions­ziffern in der Eisen- und Stahlindustrie. Beachtung fand außerdem die kräftige Erholung des Dollars, ebenso der neueste Bericht des Instituts für Kon­junkturforschung über die fortschreitende Auflocke­rung des Kapitalmarktes.

Gegenüber höheren Vorbörsenkursen begann der Rentenmarkt etwas enttäuschend. Altbesitz gaben 0,25 Proz. nach, Neubesitz und späte Reichs­schuldbuchforderungen waren behauptet, während Reichsbahn-VA. um 0,40 auf 103,25 Prozent an- zagen. Stahlverein-Bonds tauen erneut unter Druck und gaben um 2.13 auf 50,58 Prozent nach, offen­bar auf die Aussetzung des Urteils im gestrigen I Düsseldorfer Termin. Größeres Interesse zeigte sich

wieder für Aktien, wobei Montanaktien bevor­zugt blieben und von 1 bis 2 Prozent anzogen. Nur Rhein. Braunkohlen gaben um 1,25 Prozent nach. Am Chemiemarkt ergaben sich durchweg Befesti­gungen um bis zu 1 Prozent, wobei JG.-Farben lebhafte Umsätze zu verzeichnen hatten. Von Clek- troattien sind besonders Elektr. Lieferungen mit plus 3,75 Prozent zu erwähnen, im übrigen betrugen die Steigerungen hier von 1 bis 1,50 Prozent. Fest lagen noch Allgemeine Lokal und Kraft mit plus 2 Prozent, ferner gewannen Reichsbank und Kunst­seideaktien bis zu 1 Prozent. Schiffahrtswerte er­höhten sich um 0,25 bis 0,50 Prozent.

Im Verlaufe war die Börse weiter fest und das Geschäft lebhaft. Besonders Montanwerte standen weiterhin im Vordergründe mit neuen Erhöhungen um 1 bis 1,50 Prozent. Ilse Bergbau Genuß kamen nach Plus-Änkündigung mit 103,90 (gestern 99 Pro­zent) zur Notiz, ferner lagen am Elektromarkt Sie-

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mens mit 131 (127,75 Prozent) sehr fest. Von Ban­ken lagen Dank für Brauindustrie mit 80,25 bis 81,75 (77,50) gleichfalls fest. Auf den übrigen Marktgebieten ergaben sich neue Besserungen um bis zu 1 Prozent. JG.-Farben schlossen mit 117,50 Prozent. Dagegen lagen am Montanmarkt Harpe- ner um 1,75 Prozent niedriger, nachdem die Divi­dendenaussichten infolge einer Derwaltungserklär- rung herabgemindert worden sind. Am Kassamarkt überwogen durchschnittliche Befestigungen von 1 bis 2 Prozent, und auch das Interesse ist größer geroor» den. Besonders fest lagen weiterhin Deutsche Der- lagsanstalt, die mit 66 um 4 Prozent höher ge­schätzt wurden, der letzte Kurs war 60 Prozent. Von Hypothekenbankaktien gewannen Franks. Hyp. £ Prozent (70), Bayer. Hyp. ebenfalls 2 Prozent auf 67,50 und Meininger Hyp. von 73,50 auf 75,75 Prozent. DD.-Bank-Aktien zogen um weitere 0,50 Prozent auf 41,50 Prozent an.

Deutsche Anleihen waren später ebenfalls lebhafter und fester, Attbesitz 86,90 bis 87,40 bis 87,50, Neubesitz 13,82,50 bis 13,80 bis 13,75, späte Reichsschuldbuchforderungen 91,75 bis 91,25 bis 91,75, ferner waren Stahlverein-Bonds auf Ber­liner Nachfrage gut erholt (52,25 nach 50,65 Proz.). Pfandbriefe lagen etwas ruhiger, aber gut behaup­tet. Liquidationspfandbriefe tendierten uneinheit­lich, wobei aber Erhöhungen von 0,50 bis 1 Proz. überwogen. Kommunal-Obligationen gewannen von 0.25 bis 0,50, Darmst. Komm. Ldsbk. jedoch 1,50 Stadtanleihen zogen meist leicht an, nur 6proz. Frankfurt (Dollaranleihe) gestrichen Brief, Taxe ca. 58 (60 Proz.). Don Länderanleihen zogen Hessen je 1 Prozent an. Im Freioerkehr lagen Städte-Attbesitz weiter fest, 77 bis 78 Prozent, ferner zogen Ge­nußrechte um etwa 1 Prozent an, AEG. 15, Hafen­mühle 17, Bank Elektr. Werte 24 bis 25. Don frem­den Werten notierten Anatolier etwa 0,50 Pro­zent (23,75 Prozent) höher.

Abendbörse: weiter fest.

An der Abendbörse erhielt sich die feste Tendenz auf fast allen Marktgebieten. Von der Kundschaft waren neue Kauforders eingetroffen, so daß die Umsatztättgkeit wieder recht lebhaft war. Insbeson­dere waren Montanaktien wieder gefragt und gegen­über dem Berliner Schluß um 0,50 bis 0,75 v. H. fester: aber auch Elektroaktien, Daimler Motoren und Goldschmidt konnten sich bei Eröffnung um etwa 0,50 bis 0,75 v. H. erhöhen. Stärker befestigt waren Deutsche Erdöl (plus 1,5 v. H.), Felten (plus 1,40 v. H.) und am Kassamarkt Frankfurter Hypotheken- Bank um 1,5 v. H. auf 73,50 o. H., wobei nur be­schränkte Zuteilung erfolgte. JG.-Farben setzten zwar zunächst mit unverändert 117,25 v. H. ein, zogen aber im Verlaufe um 0,25 v. H. an.

Am Rentenmarkt blieben deutsche Anleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen bei kleinerem Geschäft zunächst behauptet. Fester lagen Schutz­gebietsanleihe, die um 15 Pfennig auf 8,35 v. H. anzogen, amtlich notierten sie 8,25 o. H. Auch im weiteren Verlaufe blieb es fest und di« Kurse konnten sich vielfach weiter um etwa 0,25 v. H. erhöhen. Goldschmidt gewannen erneut 0,75 v. H.

Ferner traten Renten stärker hervor, beson­ders Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchfor­derungen (91,90 bis 92). Pfandbriefe erzielten, so- weit sie notiert wurden, Erhöhungen bis zu 0,50 o. H., auch einzeln« Stadtanleihen waren weiter be­festigt.

Sehr fest lagen heute wiederum Steuergut« scheine, 1934er 102 (plus 1 v.H.), 1935er 95,25 (plus 0,75 o. H.), 1936er 88,50 (plus 1 v. H.), 1937er 83,25 (plus 1,75 v.H.) und 1938er 80 (plus 1,75 v. H.). Der Durchschnittskurs stellte sich auf 89,80 (Vortag 88,50 v.H.). Man vermutete, daß die Reichs­bank als Käuferin auftrete. U. a. notierten: Altbesitz 88,13, Neubesitz 13,75, 6proz. Stahlverein 52,50, Reichsbahn-VA. 103,50 bis 103,65, Reichsbank 159, Buderus 68,75, Gelsenkirchen 48,50, Harpener 79,50, Klöckner 55 bis 55,25, Mannesmann 55,50 bis 55,75, Phönix 37,25 bis 37,75, Rheinstahl 78,50, Stablver- ein 32,50, Aku 30,65, Akkumulatoren 169, AEG. 18,40, Bekula 116,50, Daimler 28,50, Dt. Erdöl 97, Licht 8- Kraft 99,50, JG.-Farben 117,25 bis 117,50, Gesfürel 78,25 bis 78,50, Goldschmidt 44,75

Mainzer Getreidcmarkt.

Mainz, 17. Nov. Es notierten (Großhandels- Einstandspreis je 100 Kilogramm Mainz) in RMk.r Weizen 19,35, Roggen 16,30 bis 16,50, Hafer 14,00, Braugerste 17,65 bis 18,25, Jndustriegerste 17,00 bis 17,10, Malzkeime 12,75 bis 13,50, Weizenmehl südd. Spez. 0 29,80, Roggenmehl 0 bis 60prozeniig norddeutsches 22,50 bis 23,00, do. südd. 23,00 bis 23,50, Weizenkleie fein 17,75 bis 17,90, do. grob 11,10 bis 11,40, Roggenkleie 10,00 bis 10,50, Wei­zenfuttermehl 11,90, Biertreber 16,50 bis 17,00, Soyaschrot 14,80 bis 15,00, Trockenschmtzel 9,00, Tendenz: Weizen unverändert, Roggen und Futter­mittel fest.

Kölner Buttermarkt.

Köln, 17. Nov. Nach dem Preisbericht der Köl-. ner Warenbörse stellte sich der Einkaufspreis für 100 Pfund einschließlich Faß ab Versandstation un­verändert in RMk. wie folgt: Deutsche Markenbut­ter 133 bis 136 (133 bis 136), Molkereidutter I 132 (132), II 127 (127).

Gewinnauszug

2. Klaffe 42. Preußifch-Sllbbeulfche (268. Preuß.) Slaats-Lotterie

Ohm Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar fe «ner auf die Lost gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I und II

2. Ziehungstag 16. November 1933

8n der heutigen Dormittagsziehung wurden Gewinne

Über 150 M. gezogen

101476

96651

196851

96637

56941

1OOO W.

60 ®ttoinn« m 500 W.

142277

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne

über 150 M. gezogen

62 Aetoinne >.a

349829 350171

so Tagespriimien.

I und IL

86585 172219

83443

158700

110147

183884 252681

323922

363322

114739

186398

283466

342108

372908

800 M. 149512 394207

96645

186028

37351

239759

68164

347511

119336 167076 247878 276298 309836 361486 887427

1030 21713 22439 74859

237232 262419 298671

123895

206397

251382

289274

321483

361176

392478

111484

163183 231639 273639

305592

334198

368379

399674

118150 163815

237816

275642

307386

339199

377616

399906

112103 141529

173137

189266 217106 279476

297064 321326 338335

372439

500 M. 121661 197804 284949 346779

124727 200411 286046

210666

261748

293906

322659

362663

393334

158155

185103

201172

244661

292425

309521

331248

363345

384417

106201 169037

211001 267586 297220 330043 366234 393452

252458

313371

357992

123161 148740

180299 191926 235648 280212

298104 327663 344631

374412

37219

191830

158017

182770

194276

241106

284589

304291

330817

358200

384067

57048 102325 138615 159877 185596 202154 257511 292622 311255 332562 365030 391399

105282 139001

161038 186420 211487 265630 296579 311346 336770 371839 399457

277961 282353 296873

386869 397664 399036

30016 45310 79115 82010

130108 155840 157780

216035 226454 251340

304656 305220 344810

31212 32965 37327 41983 63400 63803

83971 88301 90432 92183 93972 106078

" 151774 315930

10 ®ttDlnne »u 196267 225776

24 ®etoinne zu 103847 107360 362567 376816

313420 326535

24 ®etolnne zu 800 M.

86045 129707 163932

343919 352699

124. ®«toinn« »«JOOfflt. 79072029220572 31J57

2300 28685 «39588 47372

------ 140142 183304 215528 299800

Aus jede gezogene Nummer sind 2 Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen

394997

' 168 Gewinne zu 300 M. 3121 19090 20092 23579 24072 24740 30696 39099 40788 45028 57118 62980 69377 71669 81216 94415 ------ ------ ------ 127077 136117

2 ©etolnne in 100000 W. 386094

4 Gewinn» in 3000 W. 160330 221858

6 S.wiun» in 2000 M. 27197 150619 294483

10 ®«winn. »u 1000 W. 52867 241697 279168

2 öttoinne in 50000 M. 364918

2 Gewinn» in 10000 M. 373082

2 Gewinn« |u 3000 M. 219328

10 ®»tolnn» »u 2000 Dl. 26957

22834 32620 93533 160368 178167 180191

204545 210573 24973 347972

Die Ziehung der 3. Klasie der 42. Preußisch- Süddeutschen (268. Preußischen) Staats-Lotterie findet am 13. und 14. Dezember 1933 statt.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Dorfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beld)lof|enen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Hrankmr u. Dl

Sertui

Schluß­kurs

Gchlußk. Abend­börse

Schluß« kurS

Schluß! mittag» börse

Datum

16-11-

17.11

16.11.

17-11-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

90,5

90,5

90.75

90,75

S°/<>ehem.7°/<>Dt.ReichSanl.v. 1929

99

98,75

99,25

99

67*% D°ung-Anleihe von 1930 ..

88

88.25

88

86,25

Deutsche Anl.-Ablöf.-Schuld mit

87,13

88,13

87,25

87,65

DeSgl. ohne Auslos.-Rechte......

13,8

13,75

13,7

13,75

6% ehem.8% Hell. BolkSflaat 1929

(rückzahib. 1Ö2%) .......

89,25

89.75

89,75

6% Hell. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12

89

89,5

88,75

89,5

6yz% Hell- Lanves-Hypotheken.

bank Darmstadt Liaül........

89

90

Oberhellen Prooinz-Anleihe r'i

AuSlos.-Rechten

80

81,25

Deutsche Komm. Sammclabl. Am

leihe Serie 1 mit AuSlol.-Rechten

83,25

84

82,75

84

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bi» 1935

89,75

89,75

*

6% ehem. 7% Franks. Hhp-Bank

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

89,75

89,5

6>/t% ehem. 4Vi% Franks Hnv.-

Bank-Liau.-Blandbriele ...

89,75

89,5

6yt% ehem. 4Vi% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpse.

92

92

6% ehem. 8% Pr. Landespsand-

briesanstalt, Psandbriese R. 19

89

89

89

89

6% ehem. 7% Pr. LandeSpsand-

briefanftdt, Psandbriese R. 10

89

89

89

89

Steuergutfch Verrechnungskurs

88.5

89,8

88.5

89,8

*% Oefterretchische (Soldrente.

14,25

13,75

*,20% Oesterreichtsche SUberrente

0,70

0,80

0,80

4% Ungarische Goldrente ......

3,9

3,9

3,8

*% Ungarische Staatsrente v. 191C

3,75

3,75

3,8

**/>% desgl.von 1918 ......

3,6

3,6

3,5

3,5

6% abgest. Goldmexikaner von 9t

5,75

5,75

4% Türkische Zollanleihe von 1911

4,6

4,65

4,8

4,6

<°6etkn*d,e ®aflDaDöat)n'lilnlell)e

4,7

frranflurt a.M.

Berlin

Schluß- lurs

Schluß!. Abend, börfc

Schluß, turs

Schlußk. Mittag. börse

Datum

16.11

17-11-

16-11.

17-11.

4% vesgl. Serie 11 ...........

6% RumSn. vereinh. Rente v. 1003 4^r°/°Rumän.vereinh.Rentev.lS13

4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 y4% Anatolier ...............

Vamburg-Amerika-Paket ..... o

Hamburg-Sudan,. Dampfschiff 0

Hansa-Dampsschiff.........0

Norddeutscher Lloyd ......... 0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgelellschast ... 4

Commerz- und Prioat-Bank .. - 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschast................ 0

Dresdner Bant....... 0

Reichsbank ......... 12

A.E.G...................... 0

Bekula.....................0

Elektr. LteferungsgeleNschaf»... 6

Licht Uno Krasl 6

Felten L Guilleaume......... 0

Gcsellfch.f.EIektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ....... 5

Schuckert L Co.............. 6

Siemens L Halske............ 7

Lohmener L Eo......... 10

Buderus ........... 0

Deutsche Erdöl .............. 4

Gelsenkirchener..............0

Harpener ..................0

Hoesch Eisen«öin-Neueffen.. 0

alle Bergbau .............. 6

alle Bergbau Genüsse........ <

Klöcknerwerkr ............ <

Ülannetoara-Wtara........0

4,/b

5,65

2,7 23,25

9,13

10,13

47,25

80,25

39,25.

41

50,5

157,5

115

81

97 75

39,5

74,9

81,5

86,25

127,75

106

65,25

93.5

46,5

80,5

129

99

53,5

62,5

4.85

3.2

5.75

2,75

23,7

10,4

11.5

50

81

39,5

41,5

50,5

159

18,4

116,5

85,5

99,5

43,75

78.5

83.25

90

131

68,75

97

48,5

79,5

131,5

103,9

55,25

55,75

4,7

3.2

5,8

2.8

23,4

9,13

20 13,75 10,13

47,4 81,25

39,5

41

50,5

157

16,25 114,65

84

96,5 39,5

74,25

83 86,25 127,75

105,5

65,75 93,13

46,4

81

56 129.5

100

53,5 52,65

3,13

5,8

2,7

24

10

21,5

14.9

11

48,75

82

39,75

41,5 50-5

159,13

1

116,13

86,5

99,25

42,4

77,5

83,5

89,75

131,5

110,5

68,75

95,5

47,9

79,25

58,13

132,5

103

54,9

55

Sranfiun a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Echlußl. Abend- börse

Schluß- lurs

Gchlußk. Minag- börse

Datum

16-11-

17-11-

16-11-

17-11-

Maneselder Bergbau.......

. 0

22

23,25

22.5

23,13

Kokswerke ...........

.. 0

70.25

72.5

Phont; Bergbau...........

.. 0

35.75

37,75

35,9

36,75

Rheinische Braunkohlen ....

10

186,25

186

185.75

185

Rhetnstahl ...............

.. 0

75,75

78,5

75

78,25

Vereinigte Stahlwerke......

.. 0

31-26

32,5

31,25

32,13

Olavi Minen .............

.. 0

10

10

9,65

10,13

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

109

108

109

109

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

108,5

109

107,75

110

Kaliwerke Salzdetfurth.....

145

146

145

147

I. ®. Farden-Industrie.....

.. 7

115,65

117,5

115,5

117,25

Scheideanstalt.............

.. 9

176,75

177

Goldschmidt ..............

.. 0

42,25

45,5

42,5

44,25

RÜtgerswerke .............

.. 0

49,5

52

49,75

52

Metallgeiellschast...........

.. 0

54,5

54,75

54,75

Philipp Holzmann.........

Zementwerk Heidelberg ....

Zementwerk Karlstadt.......

.. v

55,5

57,25

55,5

57,5

.. 0

.. 0

83

79

85

-

-

SchulthetS Patzenhofer .....

.. 0

86

87,9

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. c

29,5

30,65

29,75

30,5

Bembcrg.................

.. c

39,25

41

39

40,25

Zellstoss Waldhof ..........

.. c

34,5

35,5

34

35,75

Zellstoss Aschaffenburg .....

.. c

22

22

21,75

22

Dessauer GaS .............

.. 7

108

109,25

Daimler Motoren..........

.. (

27,5

28,5

27,75

27,9

Deutsche Linoleum.........

.. c

39,75

40,5

39.9

40,13

Orenstein & Koppel........

.. c

27,5

29,25

Leonhard Tietz ............

.. c

14,5

14,5

14,75

15,25

132

Lbade....................

..ii

133,4

132

132,75

A«um,rIatocen.Fabr8......

.. i

165

169

165

169

Lonti-Gummt.............

.. v

129

132,25

128,25

132,25

Gritzner.................

Mainkrastwerkc Höchst a.®L

.. o

1 15

I 15

1

I 15,25

.. <

64

66

-

-

1 Süddeutscher Zucker ......

1

1 166

1166,75

167

I 168

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2tt.

16-November

17-November

Amtliche Notierung

Geld s Brie

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Helstngsor».. Wien.......

Prag.......

Budapest ... Sofia......

Holland .... Ofllo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Aires Neunori .... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schwei, .... Spanien.... Danzig.....

Japan......

Rio de Ian.. Jugoslawien. Lissabon....

5,964 48,05 12,41

3,047

169,08 67,68 60,14 69,48 13-->7 0,963 2,478

58,44 22,08

16,40 81,12

33,97 81,57 0,791 0,224

5,295 12,67

5,976

48,15

12,43

3,053

169,42

67,82

60,26

69,62

13,51

0,967

2,482

58,56

22,12

16,44

81,28

34,03

81,73

0,793

0,226

5,305

12,69

Banknoten

5,984 48,05 12,42

3,047

169,08

67,93 60,39 69,73

13,52 0,963 5,532 58,40 22,12

16,40

81,14

34,07

81,47 0,789 0,224 5,295

12,67

5,996 48,15

12,44

3,053

169,42 68,07 60,51

69,87 13.56 0,967

2,538 58.52

22.16 16,44

81,30 34,13

81,63 0,791 0,226

5,305 12,69

Berlin, 17.November

Geld

Brief

Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten ...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten................- Spanische Noten .........

Ungarische Nuten

2,485

58,24

60,13

13,48

16,36

168,66

22,00

67,76

69,56

80,96

33,93

2.505

58,48

60,37

13,54

16,42

169,34

22,08

68,04

69,84

81,28

34,07