künftiger Abschreibungen. Normalerweise würden die Aufwendungen für die Ersatzbeschaffungen, wie oben ausgeführt, auf die Jahre der Nutzungsdauer des Ersatzgegenstandes zu verteilen sein. Um jedoch die Unternehmer anzuregen, ihren Maschinen- und Gerätepark sofort in großen Ausmaßen zu erneuern, wird ihnen erlaubt, den Betrag der Aufwendungen im Jahre der Ersatzbeschaffung bereits voll abzuschreiben. Auf diese Weise vermindert sich im Jahre der Ersatzbeschaffung der steuerpflich- tige Gewinn nicht nur um den Betrag der üblichen Abschreibung, sondern um den vollen Betrag der Aufwendungen für die Ersatzbeschaffung. Der Gewinn der Unternehmungen wird in den späteren Jahren des Gebrauchs der Gegenstand« entsprechend höher oder der Verlust entsprechend kleiner sein. Der Steuerpflichtige muß nicht den Betrag der Aufwendungen für Ersatzbeschaffungen im Steuer- abschnitt der Ersatzbeschaffung voll absetzen, sondern das Gesetz gibt ihm lediglich das Recht dazu. Ob und in welchem Umfange er von diesem Recht Gebrauch macht, steht ihm frei. Die Steuerfreiheit erstreckt sich dem Gesetz gemäß auf Maschinen, Geräte oder ähnliche Gegenstände des gewerblichen oder landwirtschaftlichen Anlagekapitals. Unter ähnlichen Gegenständen in diesem Sinne sind alle beweglichen körperlichen Gegenstände (Mobilien) des Anlagekapitals, einerlei, ob sie selbständige Gegenstände oder Teile von selbständigen Gegenständen sind. Ausgenommen von der Steuerfreiheit für Ersatzbeschaffung sind alle unbe- möglichen Gegenstände des Anlagekapitals (Gebäude, bauliche Anlagen), sowie von den beweglichen Gegenständen die Tiere (lebendes Inventar), sowie alle Rechte (Patente). Als bewegliche Gegenstände im Sinne des Gesetzes gelten auch alle Maschinen, Geräte usw., die mit dem Grund und Boden oder mit dem Gebäude so fest verbunden sind, daß sie nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts als wesentliche Bestandteile des Grundstücks oder des Gebäudes anzusehen sind.
Der Begriff „Ersatzbeschaffung" ist so zu verstehen, daß ein Gegenstand aus dem Betrieb aus- schoidet und durch einen neuen Gegenstand ersetzt wird und daß der neue Gegenstand bestimmt ist, im wesentlichen die gleiche Aufgabe zu er üllen, wie der bisher verwendete Gegenstand. Unter chiede in Art, Technik, Güte, Preis, Größe und Lei tungsfähigkeit stehen, auch wenn damit eine Vergrößerung der
Produktionsmötzlichkeit verbunden ist, dem Begriff der Ersatzbeschaffung nicht entgegen, soweit nicht der Unterschied zu einer Minderbeschäftigung von Arbeitnehmern im Betrieb des Steuerpflichtigen führt. In der Vergrößerung des Anlagekapitals ist eine Ersatzbeschaffung im Sinne des Gesetzes nicht gegeben. Eine Vergrößerung ist in der Regel gegeben, wenn die Zahl der Anlagegegenstände erhöht wird, oder wenn Gegenstände angeschafft werden, um damit Arbeiten zu verrichten, die bisher durch Menschen und Tiere verrichtet worden sind. Die Steuerfreiheit wird auch gewährt, wenn ein Gegenstand durch Feuer, Wasser u. dgl. unbrauchbar geworden ist und durch einen neuen ersetzt wird. Der alte Gegenstand muß, um Steuerfreiheit in Anspruch nahmen zu können, am 30. Juni 1933 zum Anlagekapital des Betriebes des betreffenden Unternehmers gehört haben. Ein Verkauf des alten Gegenstandes darf m keinem anderen Zwecke als zum Zwecke der Verschrottung oder Vernichtuna erfolgen. Der Steuerpflichtige muß eine Bescheinigung darüber beibringen, daß die Verschrottung oder Vernichtung spätestens im Zeitpunkte der Abgabe der Steuererklärung, in der die Steuervergünstigung begehrt wird, durchgeführt ist. Der neue Gegenstand muh inländisches Erzeugnis sein. Diese Voraussetzung ist gegeben, wenn die Herstellung des Gegenstandes in Deutschland (einschließlich Saargebiet) erfolgt ist. Der neue Gegenstand muß fabrikneu sein. Dabei ist es gleichgültig, ob er in einem industriellen Betrieb oder durch einen Handwerker hergestellt worden ist, und ob er im eigenen Betrieb hergestellt oder anderswoher bezogen worden ist. Der Begriff „fabrikneu" setzt voraus, daß der neue Gegenstand seit seiner Herstellung bis zur Inbetriebnahme durch den Steuerpflichtigen, der Steuerfreiheit verlangt, nicht anderswo in Gebrauch gewesen ist. Erfolgt die Herstellung nicht im eigenen Betrieb des Steuerpflichtigen, sondern wird der Gegenstand anderswoher bezogen, so kann der Lieferer den Gegenstand bereits vor dem 1. Juni 1933 hergestellt oder als fabrikneu bezogen haben. Als Anschaffung gilt nicht die Bestellung, sondern die Lieferung des Gegenstandes. Steuerfrei sind infolgedessen die Aufwendungen für Ersatzbeschaffungen nur insoweit, als die Lieferung der Ersatzgegenstände in der Zeit nach dem 30. Juni 1933 und vor dem 1. Januar 1935 erfolgt.
Wirtschaft.
Wochenbericht vom Frankfurter vroduttenmarkt.
Das Geschäft am Getreidegroßmarkt hat noch keine grundlegende Besserung erfahren die Allgemeintendenz ist aber gut stetig. Das Angebot der ersten Hand blieb knapp, aber ausreichend.
Es wurde bessere Kauflust beobachtet, die sich am Brotgetreidemarkt vor allem beim Rogge n ausdrückte, zumal das Roggenmehlgeschäft für Exportzwecke in beschränktem Umfange und zu nicht immer rentierenden Preisen anhielt. Der Roggenpreis zog um 1 Mk. auf 162 bis 163 Mk. per Tonne an. Weizen blieb sehr ruhig. Der Weizen- preis lag mit 193,50 Mk. um 0,50 Mk. per Tonne freundlicher.
Die Mehlpreise notierten unverändert wie folgt: Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 28,75 bis 29,65, do. ohne 27,25 bis 28,15, Roggen- mehl 0- bis 60prozentig 22,50 bis 23, do. südd. Spez. 0 23,50 Mk. je 100 Kilogramm. Viel Beachtung fand das Aufhören der Schleuderangebote.
Hafer verkehrte in stetiger Tendenz. Die Forderungen wurden um 2,50 Mk. auf 140 Mk. per Tonne erhöht. Der Konsum ist weiterhin nur klein. Auch im Exportgeschäft ist keine befriedigende Besfe- runq zu verzeichnen.
Braugerste blieb zu 181 bis 183,50 Mk. per Tonne unverändert. Das Kaufinteresse seitens der Brauereien und der Mälzereien war weiter klein.
Futtermittel liegen weiterbin fest, infolge des geringen Anfalls an Kleie wurden größere Abschlüsse nicht bekannt. Für spätere Lieferung zeigte ich größere Nachfrage. Die Preise zogen um etwa 15 bis 25 Pf. je 100 Kilogramm an und notierten wie folgt: Weizenkleie 10,25, Roggenkleie 9,50, Soyaschrot 14,85 bis 15,10, Palmkuchen 14,60, Erd- nuhkuchen 16,40 bis 16,65, Treber 16,50.
Am Kartoffelmarkt ist das Angebot etwas geringer geworden. Der Preis zog weiter leicht an und stellte sich per 50 Kilogramm bei Waggon- bezug auf 2,40 bis 2,45 Mk. gegen 2,30 bis 2,40 Mk. in der Vorpoche.
Wochenbericht
Dom Frankfurter Schtachtviebmarkt.
Die Entwicklung der Preise am Frankfurter Schlachtviehmarkt war im verflossenen Berichtsabschnitt recht unterschiedlich. Das Geschäft war auf allen Marktgebieten ziemlich ruhig, so daß
vielfach Ueberstände verblieben, obwohl die Zufuhren größtenteil geringer waren als in der Vorwoche.
Am Rindermarkt war die Zufuhr mit 1538 Tieren um 95 Stück stärker. Die Preise für Ochsen, Bullen und Färsen konnten sich behaupten, während Kühe um 1 Mark nachgaben. Nach ruhigem Handel verblieb Ueberstand.
Der Kälbermarkt war mit 1265 Tieren um 50 Stück schwächer beschickt. Trotzdem gaben die Preise bei ruhigem Geschäft um 1 Mark nach.
Auch für Schafe ist eine wesentliche Beruhigung in der Nachfrage eingetreten, der um über 200 Tiere verringerte Auftrieb konnte nicht geräumt werden, die Preise ließen ebenfalls um 1 Mark nach.
Dagegen war die Lage am Schweinemarkt auf Grund der merklich schwächeren Zufuhr (3931 gegen 4712) gebessert, wenn auch das Geschäft nicht die erwarteten Ausmaße annahm. Immerhin wurde der Markt bei um 2 bis 2,50 Mark an- ziehenden Preisen geräumt. Fettschweine erzielten Darüber hinaus bis zu 3 und 4 Mark höhere Notierungen. Die Preise bewegten sich zwischen 45 bis 52 Mark für ein Zentner Lebendgewicht.
Frankfurter Börse.
Mitlagsbörse: fest.
Frankfurt a. M., 17. Nov. An der heutigen Effektenbörse hat sich die Tendenz weiter befestigt, vor allem hat die Umsatztätigkeit eine merkliche Verbreiterung erfahren. Die Stimmung war allgemein Krsichtlich, um so mehr, als auch aus der Wirt- t erneut günstige Meldungen Vorlagen, so u. a. die wachsende Bautätigkeit, Belebung im Kraft- wagenabsatz, der zuversichtliche Bericht der Ma- schinenbauanstalten und die steigenden Produktionsziffern in der Eisen- und Stahlindustrie. Beachtung fand außerdem die kräftige Erholung des Dollars, ebenso der neueste Bericht des Instituts für Konjunkturforschung über die fortschreitende Auflockerung des Kapitalmarktes.
Gegenüber höheren Vorbörsenkursen begann der Rentenmarkt etwas enttäuschend. Altbesitz gaben 0,25 Proz. nach, Neubesitz und späte Reichsschuldbuchforderungen waren behauptet, während Reichsbahn-VA. um 0,40 auf 103,25 Prozent an- zagen. Stahlverein-Bonds tauen erneut unter Druck und gaben um 2.13 auf 50,58 Prozent nach, offenbar auf die Aussetzung des Urteils im gestrigen I Düsseldorfer Termin. Größeres Interesse zeigte sich
wieder für Aktien, wobei Montanaktien bevorzugt blieben und von 1 bis 2 Prozent anzogen. Nur Rhein. Braunkohlen gaben um 1,25 Prozent nach. Am Chemiemarkt ergaben sich durchweg Befestigungen um bis zu 1 Prozent, wobei JG.-Farben lebhafte Umsätze zu verzeichnen hatten. Von Clek- troattien sind besonders Elektr. Lieferungen mit plus 3,75 Prozent zu erwähnen, im übrigen betrugen die Steigerungen hier von 1 bis 1,50 Prozent. Fest lagen noch Allgemeine Lokal und Kraft mit plus 2 Prozent, ferner gewannen Reichsbank und Kunstseideaktien bis zu 1 Prozent. Schiffahrtswerte erhöhten sich um 0,25 bis 0,50 Prozent.
Im Verlaufe war die Börse weiter fest und das Geschäft lebhaft. Besonders Montanwerte standen weiterhin im Vordergründe mit neuen Erhöhungen um 1 bis 1,50 Prozent. Ilse Bergbau Genuß kamen nach Plus-Änkündigung mit 103,90 (gestern 99 Prozent) zur Notiz, ferner lagen am Elektromarkt Sie-
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mens mit 131 (127,75 Prozent) sehr fest. Von Banken lagen Dank für Brauindustrie mit 80,25 bis 81,75 (77,50) gleichfalls fest. Auf den übrigen Marktgebieten ergaben sich neue Besserungen um bis zu 1 Prozent. JG.-Farben schlossen mit 117,50 Prozent. Dagegen lagen am Montanmarkt Harpe- ner um 1,75 Prozent niedriger, nachdem die Dividendenaussichten infolge einer Derwaltungserklär- rung herabgemindert worden sind. Am Kassamarkt überwogen durchschnittliche Befestigungen von 1 bis 2 Prozent, und auch das Interesse ist größer geroor» den. Besonders fest lagen weiterhin Deutsche Der- lagsanstalt, die mit 66 um 4 Prozent höher geschätzt wurden, der letzte Kurs war 60 Prozent. Von Hypothekenbankaktien gewannen Franks. Hyp. £ Prozent (70), Bayer. Hyp. ebenfalls 2 Prozent auf 67,50 und Meininger Hyp. von 73,50 auf 75,75 Prozent. DD.-Bank-Aktien zogen um weitere 0,50 Prozent auf 41,50 Prozent an.
Deutsche Anleihen waren später ebenfalls lebhafter und fester, Attbesitz 86,90 bis 87,40 bis 87,50, Neubesitz 13,82,50 bis 13,80 bis 13,75, späte Reichsschuldbuchforderungen 91,75 bis 91,25 bis 91,75, ferner waren Stahlverein-Bonds auf Berliner Nachfrage gut erholt (52,25 nach 50,65 Proz.). Pfandbriefe lagen etwas ruhiger, aber gut behauptet. Liquidationspfandbriefe tendierten uneinheitlich, wobei aber Erhöhungen von 0,50 bis 1 Proz. überwogen. Kommunal-Obligationen gewannen von 0.25 bis 0,50, Darmst. Komm. Ldsbk. jedoch 1,50 Stadtanleihen zogen meist leicht an, nur 6proz. Frankfurt (Dollaranleihe) gestrichen Brief, Taxe ca. 58 (60 Proz.). Don Länderanleihen zogen Hessen je 1 Prozent an. Im Freioerkehr lagen Städte-Attbesitz weiter fest, 77 bis 78 Prozent, ferner zogen Genußrechte um etwa 1 Prozent an, AEG. 15, Hafenmühle 17, Bank Elektr. Werte 24 bis 25. Don fremden Werten notierten Anatolier etwa 0,50 Prozent (23,75 Prozent) höher.
Abendbörse: weiter fest.
An der Abendbörse erhielt sich die feste Tendenz auf fast allen Marktgebieten. Von der Kundschaft waren neue Kauforders eingetroffen, so daß die Umsatztättgkeit wieder recht lebhaft war. Insbesondere waren Montanaktien wieder gefragt und gegenüber dem Berliner Schluß um 0,50 bis 0,75 v. H. fester: aber auch Elektroaktien, Daimler Motoren und Goldschmidt konnten sich bei Eröffnung um etwa 0,50 bis 0,75 v. H. erhöhen. Stärker befestigt waren Deutsche Erdöl (plus 1,5 v. H.), Felten (plus 1,40 v. H.) und am Kassamarkt Frankfurter Hypotheken- Bank um 1,5 v. H. auf 73,50 o. H., wobei nur beschränkte Zuteilung erfolgte. JG.-Farben setzten zwar zunächst mit unverändert 117,25 v. H. ein, zogen aber im Verlaufe um 0,25 v. H. an.
Am Rentenmarkt blieben deutsche Anleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen bei kleinerem Geschäft zunächst behauptet. Fester lagen Schutzgebietsanleihe, die um 15 Pfennig auf 8,35 v. H. anzogen, amtlich notierten sie 8,25 o. H. Auch im weiteren Verlaufe blieb es fest und di« Kurse konnten sich vielfach weiter um etwa 0,25 v. H. erhöhen. Goldschmidt gewannen erneut 0,75 v. H.
Ferner traten Renten stärker hervor, besonders Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen (91,90 bis 92). Pfandbriefe erzielten, so- weit sie notiert wurden, Erhöhungen bis zu 0,50 o. H., auch einzeln« Stadtanleihen waren weiter befestigt.
Sehr fest lagen heute wiederum Steuergut« scheine, 1934er 102 (plus 1 v.H.), 1935er 95,25 (plus 0,75 o. H.), 1936er 88,50 (plus 1 v. H.), 1937er 83,25 (plus 1,75 v.H.) und 1938er 80 (plus 1,75 v. H.). Der Durchschnittskurs stellte sich auf 89,80 (Vortag 88,50 v.H.). Man vermutete, daß die Reichsbank als Käuferin auftrete. U. a. notierten: Altbesitz 88,13, Neubesitz 13,75, 6proz. Stahlverein 52,50, Reichsbahn-VA. 103,50 bis 103,65, Reichsbank 159, Buderus 68,75, Gelsenkirchen 48,50, Harpener 79,50, Klöckner 55 bis 55,25, Mannesmann 55,50 bis 55,75, Phönix 37,25 bis 37,75, Rheinstahl 78,50, Stablver- ein 32,50, Aku 30,65, Akkumulatoren 169, AEG. 18,40, Bekula 116,50, Daimler 28,50, Dt. Erdöl 97, Licht 8- Kraft 99,50, JG.-Farben 117,25 bis 117,50, Gesfürel 78,25 bis 78,50, Goldschmidt 44,75
Mainzer Getreidcmarkt.
Mainz, 17. Nov. Es notierten (Großhandels- Einstandspreis je 100 Kilogramm Mainz) in RMk.r Weizen 19,35, Roggen 16,30 bis 16,50, Hafer 14,00, Braugerste 17,65 bis 18,25, Jndustriegerste 17,00 bis 17,10, Malzkeime 12,75 bis 13,50, Weizenmehl südd. Spez. 0 29,80, Roggenmehl 0 bis 60prozeniig norddeutsches 22,50 bis 23,00, do. südd. 23,00 bis 23,50, Weizenkleie fein 17,75 bis 17,90, do. grob 11,10 bis 11,40, Roggenkleie 10,00 bis 10,50, Weizenfuttermehl 11,90, Biertreber 16,50 bis 17,00, Soyaschrot 14,80 bis 15,00, Trockenschmtzel 9,00, Tendenz: Weizen unverändert, Roggen und Futtermittel fest.
Kölner Buttermarkt.
Köln, 17. Nov. Nach dem Preisbericht der Köl-. ner Warenbörse stellte sich der Einkaufspreis für 100 Pfund einschließlich Faß ab Versandstation unverändert in RMk. wie folgt: Deutsche Markenbutter 133 bis 136 (133 bis 136), Molkereidutter I 132 (132), II 127 (127).
Gewinnauszug
2. Klaffe 42. Preußifch-Sllbbeulfche (268. Preuß.) Slaats-Lotterie
Ohm Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar fe «ner auf die Lost gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I und II
2. Ziehungstag 16. November 1933
8n der heutigen Dormittagsziehung wurden Gewinne
Über 150 M. gezogen
101476
96651
196851
96637
56941
1OOO W.
60 ®ttoinn« m 500 W.
142277
3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne
über 150 M. gezogen
62 Aetoinne >.a
349829 350171
so Tagespriimien.
I und IL
86585 172219
83443
158700
110147
183884 252681
323922
363322
114739
186398
283466
342108
372908
800 M. 149512 394207
96645
186028
37351
239759
68164
347511
119336 167076 247878 276298 309836 361486 887427
1030 21713 22439 74859
237232 262419 298671
123895
206397
251382
289274
321483
361176
392478
111484
163183 231639 273639
305592
334198
368379
399674
118150 163815
237816
275642
307386
339199
377616
399906
112103 141529
173137
189266 217106 279476
297064 321326 338335
372439
500 M. 121661 197804 284949 346779
124727 200411 286046
210666
261748
293906
322659
362663
393334
158155
185103
201172
244661
292425
309521
331248
363345
384417
106201 169037
211001 267586 297220 330043 366234 393452
252458
313371
357992
123161 148740
180299 191926 235648 280212
298104 327663 344631
374412
37219
191830
158017
182770
194276
241106
284589
304291
330817
358200
384067
57048 102325 138615 159877 185596 202154 257511 292622 311255 332562 365030 391399
105282 139001
161038 186420 211487 265630 296579 311346 336770 371839 399457
277961 282353 296873
386869 397664 399036
30016 45310 79115 82010
130108 155840 157780
216035 226454 251340
304656 305220 344810
31212 32965 37327 41983 63400 63803
83971 88301 90432 92183 93972 106078
" 151774 315930
10 ®ttDlnne »u 196267 225776
24 ®etoinne zu 103847 107360 362567 376816
313420 326535
24 ®etolnne zu 800 M.
86045 129707 163932
343919 352699
124. ®«toinn« »«JOOfflt. 7907 „20292 „20572 31J57
2300 28685 «39588 47372
------ 140142 183304 215528 299800
Aus jede gezogene Nummer sind 2 Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen
394997 „
' 168 Gewinne zu 300 M. 3121 19090 20092 23579 24072 24740 30696 39099 40788 45028 57118 62980 69377 71669 81216 94415 ------ ------ ------ 127077 136117
2 ©etolnne in 100000 W. 386094
4 Gewinn» in 3000 W. 160330 221858
6 S.wiun» in 2000 M. 27197 150619 294483
10 ®«winn. »u 1000 W. 52867 241697 279168
2 öttoinne in 50000 M. 364918
2 Gewinn» in 10000 M. 373082
2 Gewinn« |u 3000 M. 219328
10 ®»tolnn» »u 2000 Dl. 26957
22834 32620 93533 160368 178167 180191
204545 210573 2497’3 347972
Die Ziehung der 3. Klasie der 42. Preußisch- Süddeutschen (268. Preußischen) Staats-Lotterie findet am 13. und 14. Dezember 1933 statt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Dorfe.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beld)lof|enen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Hrankmr u. Dl
Sertui
Schlußkurs
Gchlußk. Abendbörse
Schluß« kurS
Schluß! mittag» börse
Datum
16-11- ।
17.11
16.11.
17-11-
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
90,5
90,5
90.75
90,75
S°/<>ehem.7°/<>Dt.ReichSanl.v. 1929
99
98,75
99,25
99
67*% D°ung-Anleihe von 1930 ..
88
88.25
88
86,25
Deutsche Anl.-Ablöf.-Schuld mit
87,13
88,13
87,25
87,65
DeSgl. ohne Auslos.-Rechte......
13,8
13,75
13,7
13,75
6% ehem.8% Hell. BolkSflaat 1929
(rückzahib. 1Ö2%) .......
89,25
89.75
—
89,75
6% Hell. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12
89
89,5
88,75
89,5
6yz% Hell- Lanves-Hypotheken.
bank Darmstadt Liaül........
89
90
—
•
Oberhellen Prooinz-Anleihe r'i
AuSlos.-Rechten
80
81,25
—
Deutsche Komm. Sammclabl. Am
leihe Serie 1 mit AuSlol.-Rechten
83,25
84
82,75
84
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bi» 1935
89,75
89,75
—
*
6% ehem. 7% Franks. Hhp-Bank
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
89,75
89,5
—
•
6>/t% ehem. 4Vi% Franks Hnv.-
Bank-Liau.-Blandbriele ...
89,75
89,5
■
—
6yt% ehem. 4Vi% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpse.
92
92
—
6% ehem. 8% Pr. Landespsand-
briesanstalt, Psandbriese R. 19
89
89
89
89
6% ehem. 7% Pr. LandeSpsand-
briefanftdt, Psandbriese R. 10
89
89
89
89
Steuergutfch Verrechnungskurs
88.5
89,8
88.5
89,8
*% Oefterretchische (Soldrente.
14,25
—
13,75
—
*,20% Oesterreichtsche SUberrente
0,70
0,80
—
0,80
4% Ungarische Goldrente ......
3,9
—
3,9
3,8
*% Ungarische Staatsrente v. 191C
3,75
3,75
3,8
—
**/>% desgl.von 1918 ......
3,6
3,6
3,5
3,5
6% abgest. Goldmexikaner von 9t
5,75
5,75
—
—
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4,6
4,65
4,8
4,6
<°6etkn*d,e ®aflDaDöat)n'lilnlell)e
—
4,7
frranflurt a.M.
Berlin
Schluß- lurs
Schluß!. Abend, börfc
Schluß, turs
Schlußk. Mittag. börse
Datum
16.11
17-11-
16-11.
17-11.
4% vesgl. Serie 11 ...........
6% RumSn. vereinh. Rente v. 1003 4^r°/°Rumän.vereinh.Rentev.lS13
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2 y4% Anatolier ...............
Vamburg-Amerika-Paket ..... o
Hamburg-Sudan,. Dampfschiff 0
Hansa-Dampsschiff.........0
Norddeutscher Lloyd ......... 0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgelellschast ... 4
Commerz- und Prioat-Bank .. - 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschast................ 0
Dresdner Bant....... 0
Reichsbank ......... 12
A.E.G...................... 0
Bekula.....................0
Elektr. LteferungsgeleNschaf»... 6
Licht Uno Krasl 6
Felten L Guilleaume......... 0
Gcsellfch.f.EIektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ....... 5
Schuckert L Co.............. 6
Siemens L Halske............ 7
Lohmener L Eo......... 10
Buderus ........... 0
Deutsche Erdöl .............. 4
Gelsenkirchener..............0
Harpener ..................0
Hoesch Eisen—«öin-Neueffen.. 0
alle Bergbau .............. 6
alle Bergbau Genüsse........ <
Klöcknerwerkr ............ <
Ülannetoara-Wtara........0
4,/b
5,65
2,7 23,25
9,13
10,13
47,25
80,25
39,25.
41
50,5
157,5
115
81
97 75
39,5
74,9
81,5
86,25
127,75
106
65,25
93.5
46,5
80,5
129
99
53,5
62,5
4.85
3.2
5.75
2,75
23,7
10,4
11.5
50
81
39,5
41,5
50,5
159
18,4
116,5
85,5
99,5
43,75
78.5
83.25
90
131
68,75
97
48,5
79,5
131,5
103,9
55,25
55,75
4,7
3.2
5,8
2.8
23,4
9,13
20 13,75 10,13
47,4 81,25
39,5
41
50,5
157
16,25 114,65
84
96,5 39,5
74,25
83 86,25 127,75
105,5
65,75 93,13
46,4
81
56 129.5
100
53,5 52,65
3,13
5,8
2,7
24
10
21,5
14.9
11
48,75
82
39,75
41,5 50-5
159,13
1
116,13
86,5
99,25
42,4
77,5
83,5
89,75
131,5
110,5
68,75
95,5
47,9
79,25
58,13
132,5
103
54,9
55
Sranfiun a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Echlußl. Abend- börse
Schluß- lurs
Gchlußk. Minag- börse
Datum
16-11-
17-11-
16-11-
17-11-
Maneselder Bergbau.......
. 0
22
23,25
22.5
23,13
Kokswerke ...........
.. 0
—
—
70.25
72.5
Phont; Bergbau...........
.. 0
35.75
37,75
35,9
36,75
Rheinische Braunkohlen ....
10
186,25
186
185.75
185
Rhetnstahl ...............
.. 0
75,75
78,5
75
78,25
Vereinigte Stahlwerke......
.. 0
31-26
32,5
31,25
32,13
Olavi Minen .............
.. 0
10
10
9,65
10,13
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
109
108
109
109
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
108,5
109
107,75
110
Kaliwerke Salzdetfurth.....
145
146
145
147
I. ®. Farden-Industrie.....
.. 7
115,65
117,5
115,5
117,25
Scheideanstalt.............
.. 9
176,75
177
—
—
Goldschmidt ..............
.. 0
42,25
45,5
42,5
44,25
RÜtgerswerke .............
.. 0
49,5
52
49,75
52
Metallgeiellschast...........
.. 0
—
54,5
54,75
54,75
Philipp Holzmann.........
Zementwerk Heidelberg ....
Zementwerk Karlstadt.......
.. v
55,5
57,25
55,5
57,5
.. 0
.. 0
83
79
85
-
-
SchulthetS Patzenhofer .....
.. 0
—
—
86
87,9
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. c
29,5
30,65
29,75
30,5
Bembcrg.................
.. c
39,25
41
39
40,25
Zellstoss Waldhof ..........
.. c
34,5
35,5
34
35,75
Zellstoss Aschaffenburg .....
.. c
22
22
21,75
22
Dessauer GaS .............
.. 7
—
—
108
109,25
Daimler Motoren..........
.. (
27,5
28,5
27,75
27,9
Deutsche Linoleum.........
.. c
39,75
40,5
39.9
40,13
Orenstein & Koppel........
.. c
——
—
27,5
29,25
Leonhard Tietz ............
.. c
14,5
14,5
14,75
15,25
132
Lbade....................
..ii
133,4
132
132,75
A«um,rIatocen.Fabr8......
.. i
165
169
165
169
Lonti-Gummt.............
.. v
129
132,25
128,25
132,25
Gritzner.................
Mainkrastwerkc Höchst a.®L
.. o
1 15
I 15
1
I 15,25
.. <
64
66
-
—-
1 Süddeutscher Zucker ......
•• 1
1 166
1166,75
167
I 168
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2tt.
16-November
17-November
Amtliche Notierung
Geld s Brie
Amtliche Notierung
Geld | Brie
Helstngsor».. Wien.......
Prag.......
Budapest ... Sofia......
Holland .... Ofllo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Neunori .... Brüssel.....
Italien.....
Paris ......
Schwei, .... Spanien.... Danzig.....
Japan......
Rio de Ian.. Jugoslawien. Lissabon....
5,964 48,05 12,41
3,047
169,08 67,68 60,14 69,48 13-->7 0,963 2,478
58,44 22,08
16,40 81,12
33,97 81,57 0,791 0,224
5,295 12,67
5,976
48,15
12,43
3,053
169,42
67,82
60,26
69,62
13,51
0,967
2,482
58,56
22,12
16,44
81,28
34,03
81,73
0,793
0,226
5,305
12,69
Banknoten
5,984 48,05 12,42
3,047
169,08
67,93 60,39 69,73
13,52 0,963 5,532 58,40 22,12
16,40
81,14
34,07
81,47 0,789 0,224 5,295
12,67
5,996 48,15
12,44
3,053
169,42 68,07 60,51
69,87 13.56 0,967
2,538 58.52
22.16 16,44
81,30 34,13
81,63 0,791 0,226
5,305 12,69
Berlin, 17.November
Geld
Brief
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten ...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten................- Spanische Noten .........——
Ungarische Nuten
2,485
58,24
60,13
13,48
16,36
168,66
22,00
67,76
69,56
80,96
33,93
2.505
58,48
60,37
13,54
16,42
169,34
22,08
68,04
69,84
81,28
34,07


