Ausgabe 
18.11.1933 Erstes Blatt
 
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Samstag, 18. November 1955

185. Jahrgang

Hr. 271 Erstes Blatt

Die Mise nach Gens

Die Spannung im Kernen Osten

Japan plant eine entmilitarisierte Zone zwischen Rußland und Mandschukuo.

Weißen Hauses zu dieser halbamtlichen Geste ge­stattet hatte.

Ein Briefwechsel zwischen Roosevelt und Litwinow.

Moskau, 18. Nov. (TU.) Die amtliche Tele- araphen-Agentur der Sowjetunion veröffentlich den Briefwechsel, der zwischen Präsident Roose­velt und Auhenkommissar Litwinow in Washington stattgesunden hat. In dem Brief Roosevelts heißt es- Mein lieber Herr Litwinow! Ich bin sehr glück­lich über die Nachricht, daß in Ergebnis unserer Besprechungen die Regierung der Bereinigten Staa­ten die W i e d e r h e r st e l l u n g d e r d i p l o m a - tischen Beziehungen mit der Sowjet.

Ein notwendiger Erlaß.

Stabschef Röhm verbietet Sammeln und Werben im SA-Dienstanzug.

München, 17. Nov. (ERB.) Stabschef Röhm Hal einen Erlaß über das Tragen des 5 2L- Dienftanzuges herausgegeben. Er betont darin, daß das Sammeln von Geld sowie das Wer­ben für alle möglichen Schriften und sonstigen Erzeugnisse bei allen Gelegenheiten und an allen Oden einen schlechterdings unerträglichen Umfang angenommen habe und zu einer wah­ren Landplage geworden sei. Ls ginge auf die Dauer nicht an, daß das Publikum auf der Straße, in Gaststätten, in Theatern oder an son­stigen Stätten, wo es Erholung und Ablenkung sucht, immer wieder durch sammelnde oder

Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.

Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig! für Re- klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorfchrift 20 mehr.

Chefredakteur

Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teck Ernst Dlumschein und für denAn» zeigenteil i.D.TH.Kümmel sämtlich in Gießen.

erfährt, nicht, daß der Außenminister irgend, einen festen Plan hat oder daß er der Ab­rüstungskonferenz bestimmte Vorschläge unterbreiten wird. Obwohl man also zu muffen glaubt, daß Sir John Simon mit leere n H a n - b e n nach Gens kommen wird, hofft die britische Regierung, daß nach den Unterredungen nut Hen­derson und den Vertretern der anderen Machte Mittel und Wege gesunden werden, um aus der gegenwärtigen Sackgasse herauszukommen.

Washington, 17. Roo. (WTV.) Präsident Roosevelt und Litwinow haben heute die nor­malen diplomatischen Beziehungen zwischen den von ihnen vertretenen Ländern wie­der ausgenommen. Zwischen den beiden Staats­männern hat ein Briefwechsel stattgefunden, in dem die russische Regierung sich bereit erklärt, alle An­sprüche sowohl gegen amerikanische Firmen und Privatpersonen, als auch gegen die Regierung der bereinigten Staaten wegen der Teilnahme an der Sibirienexpedition der Alliierten 1918 bis 1921 fallen zu lassen. Die russische Regierung ver­spricht, den amerikanischen Staatsbürgern in der Sowjetunion entsprechend den Bestimmungen des Rapallo-Vertrages den normalen geseh- lidjen Schuh sowie die Freiheit des Bekennt- Visses zu gewähren. Ergänzend wird bekannt, daß sich die Sowjetregierung verpflichtet hat, keine kommunistische Propaganda in den bereinigt en Staaten zu dulden.

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen Wa­shington und Moskau, das nun auch formell erzielt murde, soll bald in die Praxis überge- führt werden. Es wird mit baldiger Aufnahme der diplomatischen Beziehungen gerechnet. Als erster amerikanischer Botschaster in Moskau wird Mac Bullit genannt, der mehrere Jahre lang im Sowjetrußland Studien politischer und wirtschaft- ticher Art gemacht hat. wichtig ist, daß beide Staa­ten sich den ge,etzlichen Schuh ihrer Staatsange­hörigen gegen Anschuldigungen der W i r t s ch o f t s- spionage zugesagt haben, hierbei dürste die amerikanische Regieruung den Fall der englischen Ingenieure der Metropolitan Vickers Ltd. im Auge gehabt haben. Eine Einigung über die wichtige Frage der Schulden ist noch nicht erzielt. Cit- roinoro wird noch einige Tage in Washington blei­ben, man hofft, in dieser Zeit die noch ausstehen­den Punkte klären zu können.

In der letzten Rächt wurden aus dem verstehen- den russischen Bolschastsgedäude durch amerikanische Beamte viele Kisten mit Dokumenten aus Armeelastwagen sortgeschafft. Man bringt die­ses in Zusammenhang mit der balbigenUeber- nahme des Votfchastergebäudes durch die Sowjet­regierung.

Unlerftaatsfetretär Harry F. Paper, der Lei­ter der osteuropäischen Abteilung im Staatsdepar­tement, wurde mit der Wahrnehmung der Außenhandelsgeschäste der Finanz-Re- konstruktionsgeselljchast beauftragt, was auf eine amerikanische Kreditgewährung an die So- rojetregierung hindeutet.

GietzeimAMger

General-Anzeiger für Oberhessen

vnttk vnd Verlag: Vrühl'sche Univerfitäts-Vuch- und Zteindruckerei n. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstraße 7.

Oie Beziehungen zwischen Amerika und Rußland wiederaufgenommen.

Einigung in Washington. - Oie Sowjetregierung wird anerkannt. - Oie Schuldensrage noch nicht gektart.-Bereits ein amerikanischer Botschaster für Moskau ausersehen.

Opposition gegen das Kabinett Saito.

Die japanischen Faschisten fordern eine starke Nationalregierung.

Tokio, 17. Nov. (TU.) Der Kongreß der japa­nischen nationalen Faschistischen Partei hat einen Beschluß gefaßt, in dem es u. a. heißt: .Das poli­tische Bild der Welt und die innenpolitische Lage Japans verlangten eine ft ar te j ap am; sche Regierung. Das Kabinett Saito fei nicht in der Lage, die außen- und innen- politischen Aufgaben zu lösen und muffe zurück- treten. Die gesamte vollziehende Gewalt müsse einem Kabinett anvertraut werden, das m Der ßaae sei, alle nationalen Elemente zu- sammenzufassen und die Nation zu neuen politischen und wirtschaftlichen Erfolgen zu fuhren. Der Führer der Fafchisten-Partei, Oberst Kaba- jama, betonte, keine Polizeigewalt konnte sie ab­halten, die Regierung Saito mit allen Maßnahmen zu bekämpfen.

Am Donnerstagabend veranstalteten die japani­schen national-faschistischen Verbände in Osaka eine große Kundgebung gegen das Kabinett Saito. In den Reden wurde das System der Plutokratie und des überspitzten Kapitalismus scharf ange­griffen und der Rücktritt Saitos gefor­dert. General A r a k i, der Kriegsminister, muffe die Führung des Kabinetts übernehmen. Ein -teil der Demonstranten versuchte das B a n k h a u s <5 ditto zu stürmen, das nach den Behaup­tungen der nationalen Redner, mit Dem Schicksal

Frankreich dreht sich im Kreise. Paul-Bonconr begrüßt dennatürlichen

Nahmen".

Varis, 17. Nov. (WTB.) Der französische Außenminister P a u l - B o n c o u r hat bei ferner Abreise auf dem Lyoner Bahnhof b ein engli« < X p n 21 ußen Minister in feinem Wagen einen Begrüßungsbefuch gemacht. Vor der Abreise hat er erhärt, er sei sehr zufrieden darüber, daß er mit den englischen Freunden reise.Wir waren stets der An ich? daß jede Abrüstungsaussprache in beVn-tür I i d) e'n 9U f) m e n = o n ® = n f »an- statten gehen müsse."

In einem LeitartikelDie Rückkehr nach Genf befaßte sich derTemps" mit dem englischen Der- such zur Rettung der Abrüstungskonferenz. Das Blatt Erklärt kL°ri,ch^W tonn n . d, ba-on d j e Rede fein, von Frankreich neu e Z u 9 ständnisfe zu verlangen unter dem Vorwand, die Rückkehr zum Konferenztisch zu erleichtern. E g- land stehe doch auf dem Standpunkt, daß es rem neuen Verpflichtungen übernehmen konnte also müsse es auch sicher begreifen, daß F rank r eicy keine neuen Opfer br.n gen könne ohne auf dem Gebiet d->r Sicherheit ernst zu neh mende Gegenleistungen zu erhalten Man muffe alle Möglichkeiten Der Genfer Politik "schopfern Immer I hin sei sie noch Die einzige, um dem W ttrust n Hindernisse in den Weg zu legen. Es gehtumde (Fritten* des Völkerbundes. Der levyasie Angriff, den Mussolini gegen den Völkerbund unter- noiiimen habe, zeige, welche Gedankengange in m chen Hauptstädten herrschten.

Mit leeren Händen." England bringt weder Plan noch Vor­schläge mit.

L o n d o n, 17. Nov. (TU.) Der Sitzungsabschnitt Les englischen Parlaments wurde am Freitag wie

Erschein, täglich. autzo Sonntags und Feiertags Beilagen; Die Illustriert, Eietzenei Familienblättei Heimat im Bild Die Scholl, monats=Be3ugspret$:

«mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte e 1.80 Zustellgebühr .. , - 25 Auch bet Nichterscheinen eon einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt.

Hernsprechanschlüfse enter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnach. richten Anzeiger Gießen.

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Dem Telegrammwechsel zwischen Roosevelt und Kalinin ist nach.knapp vier Wochen die V e r w t r k - l i ch u n g der darin angekündigten Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen den beiden Ländern er­folgt. Die Verhandlungen, die Litwinow in den < letzten 14 Tagen in Washington geführt hat, sind < nicht ohne Zwischenfälle undStockun- gen verlaufen: das gestern erzielte Ergebnis ent­hält demgemäß noch nicht die gesamt e Re­gelung der zwischen Amerika und Rußland schwe­benden allen und neuen Fragen. Es hat in der , Hauptsache politischen Charakter, in dem es , sich auf ein Tauschgeschäft zwischen der amerika­nischen Anerkennung de jure und russischen Zuge­ständnissen auf verschiedenen Gebieten darstellt. Für die Wiederaufnahme der Beziehungen sagt Rußland den amerikanischen Staatsangehörigen, die zur Ausübung der wirtschaftlichen Tätigkeit notwendige persönliche und wirtschaftliche Freiheit zu. Diese Garantien sind bezeichnenderweise demRavallo- oertrag mit Deutschland vom Jahre 19 22 nach gebildet, der für Rußland zum erstenmal seit der Revolution eine Verbindung mit der Außenwelt geschaffen hat. Dagegen ist in Ab­weichung vom Rapallovertrag kein g e g e n f e i - tiger Verzicht auf die finanziellen 'Ansprüche aus der zaristischen und revolutio­nären Zeit ausgesprochen worden. Zunächst hat nur Rußland auf die Anfp Üche aus der Sibirlenexpe- dition Die es bisher als Gegenrechnung gegen Die amerikanifchen Vorkriegs-Forderungen aufgemacht hatte, verzichtet. Die Regelung Der amerikani­schen Ansprüche ist Dagegen in Washington nicht erfolgt. Ddß beide Länder diesen wichtigen | Punkt einstweilen zurückgestellt haben, ist ein Be­weis für ihr gemeinsames Interesse an einer poli­tischen Verständigung, die ihnen durch Die Ent­wicklung in Ostasien geboten erscheint.

Litwinow führte heute vormittag v o m W e i - ß e n Haus über Das Radio-Telephon mit sei­ne? Englischen Gattin in Moskau em Gespräch. Auch der amerikanische Rundfunk war eingeschaltet und Frau Litwinows Stimme war klar verständlich. Der Vorgang war um so bedeutsamer als Präsident Roosevelt dem offiziellen Vertreter der Sowjetregierung die Benutzung der Raume des

union beschlossen hat. Ich hofse, daß die Beziehun- gen zwischen unseren Ländern für immer freund­schaftlich bleiben werden und daß unsere Nationen ob jetzt zum gegenseitigen Wohle und für die Auf­rechterhaltung des Friedens in der Welt zu f a m - menarbeite n." ,

Litwinow antwortete:Mein lieber Herr v e r k a u f e n de 5 A,M a n n e r u n t e r m o r a- Roofevelt! Ich bin sehr erfreut, Ihnen mitzuteilen, lischen Druck gesetzt werde. Stabschef Roh daß die Sorchetregierung die Wiederaufnahme der y e r b i e t e t daher allen ihm unterstellten Lm- normalen diplomatischen Beziehungen zu den Der- f^fen grundsätzlich ein für allemal jeg- einigten Staaten beschlossen hat. Ich teile Ihre H j $ e Sammeltätigkeit, jede Werbung Hoffnung, daß die Beziehungen zwischen un- . »t Leitungen und Zeitschriften,- I seren Völkern stets freundschaftlich bleiben werden oöec industrielle Erzeugnisse sowie deren v e r- | und daß die beiderseitigen Nationen in Z u f Dienslanzug die Ausstellung von dienstlichen

I Susamm enarb^i t^^en, umdenFrie I Zimmel-, Werbe- oder verkauf-

jden der Welt zu bew Y . I }roe(fe foroie schließlich jede Abgabe von Gutachten

oder Empfehlungen für irgendwelche literarischen

oder industriellen Erzeugnisse.

Gegen die Vereinsmeierei wendet sich Stabschef Röhm in einem weiteren Erlaß, in dem es u. a. heißt: Unter dem Eindruck Der in letzter Zeit gefeierten Feste und Lrinnerungstage des Kabinetts Saito, besonders mit dem Finanz- I haben sich eine Reihe von Bünden neu aufgetan Minister Takahaschi, eng verknüpft fei. Die un& zusammengeschloffen, andere überhaupt erst ge- Polizei griff ein und nahm mehrere Verhaftungen Gilbet Ich verbiete den Führern und Männern vor. der SA-, 55. und der 5A.-R. I die Zu-

Berhandlunaen in Tono. gehörig keit zu den jetzt neu hervorlrelenden Tokio, 17. Nov. (TU.) In einer Unterredung Bünden und Vereinen.

zwischen dem japanischen Außenminrster Hirota umfuH|twrrar~]

und dem sowjetrussischen Botschafter I u o w

wurde der Plan der Schaffung einer entmilita­

risierten Zone zwischen Rußland und <Mt*4H**te*4rt**

Mandjchukuo erörtert. Die Unterredung fand ?UlltU)S)nClL

auf Deranlafsung Hirotas statt. Ausgangspunkt der

Aussprache war die Verletzung der r u ] 11» Das überwältigende Ergebnis Der deutschen Volks- sch en Grenze durch japanische Flug- abstimmung vom 12. November ist zugleich em zeuge, Die bekanntlich von Den Japanern beftnt= epochaler Sieg gegen Das System von Versailles ten wirD. Hirota nahm bei Dieser Gelegenheit Be- unb @enf- Diese wesentlichste Seite Des gewaltigen zug auf eine aus Moskau stammende Nachricht, Erfolges Der Regierungsaktion, Die ja auhen- wonach fechs Der angeblich japanischen Flugzeuge politische Ursachen hatte unb vom Reichskanzler von sowjetrussischen Grenzwachen am 3. November QU£L ausschließlich in Dieser Richtung vorge- ab geschossen worden und zwei lapamsche trieben wurde, darf über den schon angedeuteten Kriegsschiffe auf der Höhe von Kamtschatka i n die unb nod) 3U erwartenden innerpolitischen Rück- Luft gesprengt worden seien. Der japanische Wirkungen niemals in den Schatten treten. Die Außenminister sagte dem Botschafter, daß diese deutsche Außenpolitik hat sich am 12. November Nachricht nicht nur geeignet sei, einen ungünstigen elne neue Grundlage geschaffen, die, wie wir Eindruck auf das japanische Volk zu machen, son- hoffen, ein neuer Ausgangspunkt für die Regelung Dem auch eine unerwünschteRückwirkung be3 Verhältnisses Der europäischen Machte über= auf Die Beziehungen zwischen Rußland und Japan werden wird. Das deutsche Volk hat sich

habe Der Botschafter fragte hierauf, inwieweit die einmütig zu der von seinem Führer proklamierten Nachricht über die Schaffung einer entmilitarisierten Politik eines Friedens in Ehren und Gleichberech- Zone zwischen Rußland und Mandschukuo begrün- tigung bekannt. Eine Opposition gegen diese Politik bet sei Hirota erwiderte, er hoffe, die rufsisch-japa- I gjbj e3 f0 wenig wie eine Opposition gegen öte Nischen Beziehungen würden in einem Maße ver- nationalsozialistische Regierung überhaupt. Die Wel bessert werden, daß der (Entmilitarifierungsplanluß sich also daran gewöhnen, in Zukunft auf

1 verwirklicht werden könne. Den zweifellos nicht zu unterschätzenDen Diploma­

tischen Vorteil zu verzichten, Den ihr m früheren Jahrzehnten, ja IahrhunDerten eine skrupellose innerDeutsche Opposition zur Reichsgewalt moch­ten es, wie vom Mittelalter bis zur Reichseimgung, Deutsche Fürsten gewesen sein oDer wie spater

_ .. . , ,., r vartikularistische oDer internationale Parteien

üblich Durch eine Re d e Des Königs adgeschlo - bereitn)ilIig eingeräumt hatte. Es gibt in Zukunft Jen, Die in beiDen Häusern verlesen rouroe. Die Jieu-- Deutschlanb keinen BunDesgenossen für eine eröffnung Des Parlaments finDet am nächsten Diens- ba5 Reich gerichtete Politik einer auswärti-

tag Durch Den König statt. In Der Vertagungsrede 9 9 Macht, jede Hoffnung auf die alte deutsche

König Georgs heißt es zur 2( b r u ft u n g s f r a g ?: ^jetracht und Uneinigkeit hat der 12. November

Meine Regierung hat durchweg eine aktive Rolle aus fettlos zerschlagen. Es mag schwer sein für das

Der Abrüstungskonferenz gespielt unD der englische Ausland sich an dieses Unabänderliche zu ge-

Entwurs, der am 16. März vorgelegt wurde, ist im möb abcr je schneller und gründlicher es ge-

vergangenen Juni als Die GrunDlage Der vorgeschla- um|0 schneller roirD sich eine neue GrunD-

genen Konvention angenommen worden. Ich yosse tyr die Regelung der internationalen Be- ÄTÄtf®Ü & sich He der d.wen

barung zwischen den Nationen mußtat f 9 I n'eu9en° Psnnen und Anregungen zuzuschieben, ö V ' X o« nnrh- Die nnhauembe Ge- wenn es nun einmal, was man sowohl in London

hat gegenüber dem Macdonald-Plan, der den letzten

die schon am 14. Oktober geschaffen wurde, Die notroenDigen Folgerungen zu ziehen. Die Verlegen­heiten finD groß. EnglanD möchte, wenn es nach Dem Willen seines Premierministers ginge wohl am liebsten mit Hilfe des Viermachtepaktes Verhandlungen zu vieren anbahnen, die dann durch englisch-italienische Vermittlung nach dem Wunsch Macdonalds zwanglos in einer direkten Aussprache zwischen Frankreich und Deutschland ausmunden