Wirtschaft
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Ul.
Berlin
;Vranf<un o.Dl.
Schluß:.
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Schluß» lur«
tidilUBl. Mi'iaq- bSrle
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Deutsche Erdöl Gelsenkirchener .......
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Ilse Bergbau ...............
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Mannesmarm-Rbbreu
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Oie Rückkehr unseres Bataillons
erfolgte gestern früh kurz nach 8 Uhr von Klein- Linden her durch die Frankfurter Straße, Hinben- burg-Wall usw. Die Truppe konnte auch bei dieser Gelegenheit wieder bemerken, wie eng sich unsere Bürgerschaft mit ihren Soldaten verbunden fühlt.
A.E.G....................
Bekula Cleta. Lteferungrgelellschafk... Ltchl und krasi .
Selten & Guilleaume Besellsch.s.Elektr.Unternehmung. Rheinische (Kettri ;itdt ........
Schurken & Co.............
Siemens L Halske
Lahmeyer LEo
Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Tampsschiff. Hanja-Dampsschifs...........
Norddeutscher Lloyd 81.®. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Prival-Bank ... Deutsche Bank und T^conto-
Gesellschasl................
Dre-bnei Bank
Reichsbank
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4% Oeslerretchische Goldrente...
4,20% OesterreichisMe Gübcnentc 4% Ungarische Goldrenie.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *Vi% desgl. von 1913..........
6% abgeft. Boldmextkaner von 99 4% Türkische Zollanleibe von 1911 4^£üiHjd)e Vagdadbahn-Änleihe
10.651 0,70
4,2 ,
Obechefsische Sängertagung in Gießen
Richtungweisende Ansprachen der Führer.
Versailler Diktats auferlegt worden sind. Umso enger sind wir verbunden mit unserer Reichswehr, die die stolze und ruhmreiche deutsche Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft hineinzutragen bereit ist. Die Reichswehr hat die hohe Aufgabe, den Lebenswillen des deutschen Volkes, seinen geraden Sinn aller Welt gegenüber zu beweisen und diesen Lebenswillen, wenn es sein muß, auch in die Tat umzusetzen. So seid davon überzeugt, daß wir täglich, allezeit zu euch stehen werden, daß auch die Bevölkerung unserer engeren Heimat gewillt ist, sich mit der Reichswehr eins zu fühlen und sie zu unterstützen. Was dabei an mir liegt, so wird alles gern geschehen, um der Reichswehr die Erfüllung ihrer Aufgaben zu erleichtern und sie zu fördern bei all ihrer Arbeit. Wir fühlen uns eins, wir Hessen und Hessen- Nassauer mit unserem Gießener Bataillon, wenn wir in dieser Stunde gedenken unseres herrlichen Vaterlandes, gedenken des gesamten deutschen Volkes und seiner Führer, des Feldmarschalls im Weltkrieg und des Führers des neuen Deutschlands. Dem Feldmarschall und Reichspräsidenten von Hindenburg, dem Führer und Dolkskanzler Adolf Hitler und dem deutschen Volk und Vaterland gilt unser dreimaliges Sieg-Heil!
Begeistert stimmte die Menge in den Ruf -ein, anschließend wurden gemeinsam je der erste Vers des Deutschland- und des Horst-Wesiel-Liedes gelungen. Damit fand der denkwürdige Abend seinen Abschluß. Reichsstatthalter Sprenger verließ alsbald nach herzlicher Verabschiedung von den Offizieren unter begeisterten Sympathiekundgebungen der Menschenmenge das Biwakfeld, um nach Frankfurt zurückzukehren.
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provinzialverbandsvorsihender Wendler, Bad-Nauhe m
sprach zunächst dem Gießener Gauführer Kock den Dank für die mustergültige Vorbereitung dieser Tagung aus und begrüßte die zahlreichen Vertreter der Vereine. Der Sinn der Tagung bestehe nicht darin, große Reden zu halten, sondern klarzulegen, was in der letzten Zeit im HSB. geschehen sei, und auf das einzugehen, was für die Zukunft in Betracht komme. Der neue Geist in Deutschland habe in Den Herzen der Sänger ein brausendes Echo gefunden. Was in den Sängern schon lange an Gedanken und Gefühlen zur Erringung eines besseren Deutschland wachgewesen und in den Liedern begeistert zum Ausdruck gekommen sei, habe die nationale Erhebung unter Führung des Volkskanzlers Adolf Hitler zur Tat gemacht. Angesichts dieser gewaltigen Wandluna in Deutschland erfülle die Sängerschaft das Gefühl der Genugtuung des Sämannes, der seine Saat keimen und wachsen sieht. Wenn trotz der brutalen Knebelung unseres Vaterlandes durch Versailles der Glaube an die Freiheit und den Wiederaufstieg Deutschlands lebendig geblieben sei, trotz der Zerrissenheit des deutschen Volkes die Hoffnung auf Einigung und Volksgemeinschaft nie zum Erlöschen kam, die Liebe zu Volk und Heimat immer bestanden und schließlich auch die Bereitwilligkeit zur Opfergemeinschaft fick durchgefetzt habe, dann dürfe man dafür den deutschen Sängern ein großes Verdienst für die Durchsetzung dieser Tugenden anerkennen. Die Sänger seien nicht müde geworden, durch ihre Lieder den Samen der deutschen Erneuerung in die Herzen des Dolkes zu tragen, sie halfen mit an dem seelischen und sittlichen Aufbau des deutschen Menschen. In dieser Arbeit werde der Sänger auch weiterhin fortfahren in dem Bestreben, durch die Lied gemein- schäft zur Volksgemeinschaft beizutragen, bedingungslos in die Front unserer Reichsregierung alle Herzen einzuglicdern, die für Deutschlands Freiheit und Größe zu streiten und zu siegen und wenn es sein müsse auch zu sterben bereit seien. Das solle das schlichte und aufrichtige Bekenntnis dieser Tagung zu unserem Führer und Volkskanzler Adolf Hitler fein. Begeistert stimmte die Versammlung in die dreimaligen Sieg-Heil-Rufe auf den Führer ein.
Hierauf brachte der Bauersche Gesangverein unter Pros. Temesvary in sehr eindrucksvoller Weise Den Chor „Ans Werk!" zum Vortrag und erntete damit starken Beifall.
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Obstmarkt in Buhbach.
Am Donnerstagnachmittag wurde der in Butzbach neu eingerichtete Sßettcrauer Obst» markt eröffnet. Es hatte sich dazu eine große Anzahl Interessenten eingefunden: auch Händler aus den Nachbargebieten, wie Westfalen und Frankfurt, waren anwesend. Meist handelte es sich für die Besucher darum, sich über die Verhältnisse und die Marktlage zu orientieren und einen Ueberbücf über die Kaufmöglichkeit der nächsten Zeit zu gewinnen. Aufgeliefert wurden Zwetfchen und Frühobst, vornehmlich Aepsel. Der Umsatz hielt sich in mäßigen Grenzen, die Preise stellten sich für Zwischen auf 4 RM., für Frühäpfel auf 8 RM. für den Zentner. Ein kleiner Posten ausfortierier Aepsel ging teuer ab.
Der Markt findet täglich von 16 bis 18 Uhr statt. Die Auflieferung beginnt um 14 Uhr. Es muß nach Möglichkeit darauf gesehen werden, daß die Auflieferung der Ware um 16 Uhr beendet ist.
• Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 13. September berechnete Indexziffer der Großhan- delspreise stellt sich auf 94,8; sie ist gegenüber der Vorwoche (94,2) unm 0,6 v. H. gestiegen. Die Index- Ziffern der Hauptgruppen lauten: Ägrarstoffe 89,6 (+ 1,8 v. H ), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 89,3 (—0,1 v. H ), industrielle Fertigwaren unverändert 113,5, hiervon Produktionsmittel unverändert 114,1, Konsumgüter 113,1 (+ 0,1 v. H ).
Frankfurter Börse: nachgebend.
Frankfurt a. M., 16. Sept. Die Börse eröffnete in der üblichen Samstagsstille, zumal von der Kundschaft nur minimale Aufträge eingetroffen waren und aus der Wirtschaft besondere Anregungen nicht Vorlagen. Die Ausführungen Dr. Schachts zur Bankenreform und die Rede des Reichsauhen- minifters vor der ausländischen Presse fanden zwar Beachtung, auf die Stimmung der Börse blieben sie jedoch ohne Einfluß. Nach den letztägigen Steigerungen machten sich Ermüdungserscheinungen bemerkbar und Die Tendenz neigte etwas zur Schwäche, da die Kulisse einige Realisationen vornahm. So kam es bei sehr kleinem Umsatz überwiegend zu Rückgängen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. Stärker rückläufig waren wieder Montanaktien, besonders Gelsenkirchen (— 2,90 v. H.), Rheinstahl (— 2 v. H.), Buderus und Klöckner (je — 1,75 o. H ). IG Farben gaben nach behaupteter Eröffnung Id. 5). und Rütgerswerke ebenfalls 1 v. H. nach. Von Spezialwerten waren Akkumulatoren mit minus 2 v. H., Allgemeine Lokal 8t Kraft mit minus 2.65 o. H., Bemberg mit minus 1,75 o. H. und Conti Gummi trotz des guten Geschäftsganges laut Mitteilung der Verwaltung mit minus 3 v. H. mehr gedrückt. Auf den restlichen Marktgebieten hielten sich die Abschwächungen im Ausmaße von 0,50 bis
15-9.
5,3 , ..II 2,45 । 24.4|
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
auf. Das Kommando führte der Bataillonsadjutant Oberleutnant Breithaupt. Die Pechfackeln der Begleiter der Militärkapelle flammten auf, die Mi- litärkapelle unter Dbermufitmeifter Krauße und die Truppen hatten ihre Aufstellung eingenommen. Ein herrliches Bild unter dem schönen Nachthimmel Der Kommandoführer Oberleutnant B r e 11 h a u p t meldete die Truppe dem Bataillonskommandeur Major von Wachter zur Stelle, der selnerfeits 'Die Meldung an Herrn Reichsstatthalter Spreu- g e r erstattete und bei blefer Gelegenheit eine kurze Ansprache an den Vertreter der Reichsgewalt rich- tete, wobei er die Anwesenheit d es Ja eichs- ft a 11 f) a 11 e r 9 als einen Tag der Ehre und Freude für das Bataillon bezeichnete und die Versicherung abgab, daß das Bataillon stets und allezeit freudig feine Pflicht erfüllen werde. Gleichzeitig dankte der Kommandeur der Stadt Wetzlar herzlich für den freundlichen Empfang der Truppe. Hierauf gab er den Befehl zum Beginn der feierlichen Serenade, die von der Kapelle unter Dbermufitmeifter Krauße in bestens bekannter Meisterschaft eindrucksvoll zu Gehör gebraut wurde und bei der riesigen Menschenmenge stärkstes dankbares Interesse fand. Am Schluß der Serenade folgte die nachstehende
Ansprache von
Reichsstatthalter Sprenger:
Herr Major! Kameraden! Ich danke euch — und ich glaube im Namen von Wetzlar und Hessen- Nassau sprechen zu können — für diesen schönen Abend, an dem Sie es uns ermöglicht haben, einmal wieder mit deutschen Soldaten zusammen fein zu können. Das deutsche Volk, dessen dürfen Sie versichert sein, ist allezeit mit seiner Reichswehr. Wir sehen in unserer herrlichen Reichswehr die Verkörperung der Tradition der deutschen Armee zu allen Zeiten, die Verkörperung des heldischen Denkens, das unser Volk allezeit aufrechterhalten und es durch alle Notzeiten hindurchgeführt hat. | Wir kennen auch die ungeheure Not unseres Sol- I Datenftanbes, die uns durch die Knechtungen des |
aus dem Sie@nf!Snil'e ,Dom
'Wichet Sali« in 6r£ Jotle man frohes Sachen unh nb'e Dorkiigslüchler und bie ojwräbetrwb am Logerseue
"! einem (Bajtroiri.
^treiben, bis her Don
iil- mit wachsend» Spannung punlt des Abends hm;
ie Ankunst
Matters Sprenger.
S>ng diese Erwartung in Er. statthalter traf mit einigen her« in, von dem SataiUonstomman- Schier, den Offizieren und m herzlicher Weise begrübt. Er Begleitung des Bataillonslom- jrerer Offiziere die Lagerfeuer,
inmitten der Truppen und der blieb, die beide ihm andauernd .
und Aufmerksamkeiten bekunde- ier Paladin des Führers und einer engeren Begleitung, dabei 3ung von 2>armftaüt, der NSÄW. j)ei)(e, ÜJtiniflc
’mer, oer Sei ter bes (Sau- ’ies und Standartenführer |en, inmitten der Offiziere einem kurzen, tollen Snv azen de; anfallenden Arien. Da; Dchttvrp; unseres ermufitmeifterKrautze brachte heil dem Reichsstatthalter ein militärischer Marschmusik bar. in die mustergültig diensttuende der Räumung und Absperrung
>r Nähe des vssizierzeites mitten [feuern. Sie Zeit für den zweiten
enZapsmstM
fit. Kurz darauf marschierte die
Nilitärkapclle an der
sich bringen, bie aber im Interesse ber ganzen Volks- fache leichter ertragen werben, als wenn sie im Interesse einzelnen Menschen ober Stänbe auftreten würben. Deshalb verlangt ber beutsche Sozialismus auch Opferbereitschaft von allen. Das Dritte Reich unterscheibet sich gegen früher aber auch burch seinen Inhalt: ben Deutschen Menschen in allen seinen Wesenszügen Die besten deutschen Tugenden, Gehorsam, Zucht, Treue, Ka- merabschast, Opferbereitschaft, Ein- unb Unterorb- nung, sollen in ihm wiehergeweckt werben, weil sie nohoenbig sind, wenn es sich um bie große gemeinsame Sache hanbelt. Der Rebner wies in diesem Zusammenhang auf die großen Reden bes Führers auf Dem Nürnberger Parteitag hin unb bemerkte zum Schluß, auch die Sänger könnten sich sicher in der Obhut bes Dritten Reiches fühlen, das ihre ideellen Güter nicht hintanstellen wolle. Es sei nicht der Sinn der Ausgestaltung des Dritten Reiches, die Sängersache zu kurz kommen zu lassen. Auch beim Umbau unseres deutschen Vaterlandes und für den großen nationalen Umbruch der deutschen Nation heiße es für ben Sänger: ans Werk! Der Rebner schloß seine Anspruch mit begeistertem dreimaligen Sieg-Heil auf ben beutschen Männerchor unb bas beutsche Lieb.
Der Provinzialvorfitzende Wendler dankte Dem ReDner unD betonte, Daß mit Diesen Ausführungen allen Sängern aus Dem Herzen gesprochen sei. Er gab Johann Dem Wunsche AusDruck, Daß Die Worte Des ReDners überall freubige Aufnahme finhen unb Dazu beitragen möchten, auch von Den Gängern aus stets Die Deutsche Volksgemeinschaft eifrig zu pflegen. Der ReDner Dankte weiterhin dem Gießener Gauführer Koch für Den schönen Auftakt Der Tagung unD Dem Bauerschen Gesangverein unter 1 Prof. Temesvary für Die herrliche Mitwirkung,
Oer zweite Bundesführer Schulrat Born-Oarmstadt
gab nach Den Dantesroorten für bie herzliche Begrüßung feiner Genugtuung Darüber AusDruck, Daß er jetzt mit Oberhessen auch in persönliche Berührung komme. Dann sagte Der ReDner u. a. weiter: Wir stehen im Geist unferers Führers, wir stehen im Dritten Reich. In Diesem Saale grüßen uns Die Fahnen Des jungen Deutschland. Wir haben die Aufgabe, die Grundgedanken des Dritten Reiches auch in unserer Sängerbewegung zu verwirklichen. Das Dritte Reich soll ein Erziehungsstaat großen Stils fein, dessen Ziel ein einheitlich geschlossenes Volk, die Volksgemeinschaft der deutschen Menschen ist. Es ist eine Absage an alle Eigenbrödelei, eine Verpflichtung zu dem neuen Bildungsideal: dem deutschen Menschen. Das Dritte Reich ist die entsckiedene Abkehr von dem liberalistisch-demokratischen Wesen, bie klare Aufrichtung bes Führergebankens unb bes Machtgeb ankens, denn der Führer kann nur wirken durch den Besitz Der Macht. Dieser MachtgeDanke bezieht sich aber nicht nur auf Den Staatsbereich, fonhern auch auf Das Wirken in unserer Sängerbewegung. Durch ihn wirD auch Der StaatsgeDanke erweitert, so Daß Der Staat alle Organisationen Des ganzen Volkes erfaßt, weil er völkisch Denkt. Das völkische Denken beDeutet Die entschieDene Abkehr von allem Nichtoölkischen. Im Hinblick auf Das ganze Volk preDigt es auch Den Sozialismus, aber im Gegensatz zu früher roirb von ber nationalsozialistischen Bewegung Der Deutsche Sozialismus verkünDet. Dieser richtet Den Blick auf Das Volksganze, nicht auf Die einzelnen Gruppen oDer Den einzelnen Stanb, er Denkt immer nur an Das Ganze unD läßt sich unter Diesem Gesichtswinkel auch leDiglich von Der Sache leiten. Das mag manchmal Härten mit
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1 v. H. SüDD. Zucker lagen Dagegen 2 v. H. fester.
Am Rentenmarkt bröckelten Die Kurse für Deutfche Anleihen unD fpäte ReichssckulDbuchsorDe- rungen bis zu 0,40 v. H. ab, Stahloerein-BonDs verloren 0,75 o. H., Reichsbahn-VA. 0,13 o. H. Für festverzinsliche Werte hielt Das Interesse an, wenn auch Die Kursbesserungen nicht mehr so stark wie gestern waren. GolDpsanDdriese blieben größtenteils gut behauptet, vereinzelt ergaben sich auch Erhöhungen um 0,25 bis 0,50 v. H. ßiquibations- pfanbbriefe zogen meist 0,25 bis 0,50 v. H. unD Kommunal-Obligationen 0,50 bis 1 v. H. an. Stabt- anleihen blieben gesucht, unb vielfach erfolgten wieher gestrichen Gestrichen Gelbnotizen. Staatsanleihen blieben hingegen sehr ruhig, ebenso wie hör Ausianhsrentenmarkt.
Im Verlaufe blieb bas Geschäft klein, unb bie Kursgestaltung war uneinheitlich, wobei aber später meist kleine Erholungen überwogen. IG. Farben konnten sich um 1,50 v. H. aus 115,50 v. H. befestigen. Montanaktien waren meist unerholt, unb von Elektroaktien ließen Schuckert 1 o. H. nach. Don beutschen Anleihen zogen Altbesitz 0,25 v. H. auf 76,75 o. H. an. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld zum Satz von 4 o. H. unoeränbert.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a.M., 16. Sept. Die knappen Zufuhren hielten an, beutsche Butter ist so gut wie vom Markt oerschwunben. Die wenige noch vorhandene Ware wird bei nur sehr hohen Forderungen abgegeben. Der Handel war daher weiterhin daraus an- gewiesen, Auslandbutter einzuführen, obgleich die Preise dafür sehr hoch liegen. Die Absatzverhältnisse haben durch bie Erhöhung ber Einzelhandelspreise eine weitere Schrumpfung erfahren. Für deutsche und holländische Butter, je nach Qualität, verlangte man 145 bis 148 RM. je 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a.M., 16. Sept. Infolge hoher Auslandsforderungen haben die Eierpreife in der abgelaufenen Woche eine Erhöhung erfahren, ba der Handel durch die Knappheit am deutschen Markt verstärkt auf den Auslandsmarkt zurückgreifen mußte. Ganz besonders gering war die Zufuhr in deutschen Landeiern, für die gute Nachfrage bestand, ebenso wie für alle anderen billigeren Sorten, während schwere Dualitätseier vernachlässigt sind. Für die Woche vom 18. bis 23. September wurden im Großhandel folgende Preise festgelegt: Deutsche Frischeier Kl. S 11,50, Kl. A 10,75, Kl. B 10,50, Kl. C 10 Holländer unb Flanbern Kl. S 11, Kl. A 10,50, Kl. B 10, Kl. C 9,75. Dänen, Schweben unb Finnen Kl. S 10,50, Kl. A 10, Kl. B 9,75, Kl. C 9,50. Bayern 10,50 bis 11, Bulgaren 9,50, Rumänen unb Polen 8,50 bis 9,25, kleine Hollänber neuer Produktion 8 bis 8,15 Pf. je Stück frei Frankfurt a. M.
Der Provinzialverband Oberhessen des Hessischen Sängerbundes hielt am gestrigen Sonntagnachmittag bei sehr starker Beteiligung aus allen Teilen ber Provinz Oberhessen hier im Saale bes Gewerkschastshauses seinen ersten Provinzial-Sängertag nach ber nationalen Erhebung ab. Die Wanblung, bie burch bie nationalsozialistische Revolution auf allen Gebieten bes beutschen Lebens vor sich gegangen ist, kam bei dieser Gelegenheit dadurch zum Ausdruck, daß der Saal des Gewerkschastshauses mit mehreren Hakenkreuzfahnen geschmückt war und die Tagung selbst klar unb eindrucksvoll unter dem Gesichtswinkel des Führertums sich abwickelte.
Der Bauersche Gesa ng verein unter Leitung seines Chormeisters, Universitätsmusikbirektors Prof. Dr. Temesvary, leitete kurz nach 14 Uhr die Tagung mit dem Deutschen Sängergruß ein. Darauf begrüßte ber Provinzial-Vorsitzenbe Wenbler - Bad-Nauheim die stark besuchte Versammlung mit einem Heil-Ruf, her freubig erroibert würbe. Ein Chorgefang bes Bauerschen Gesangvereins schloß sich an. Darauf begrüßte
Gauführer Koch-Gießen
als Vertreter des Gaues Gießen-Stabt unb -Saab bie Tagung mit herzlichen Worten. Er gab babei feiner Freube herüber Ausbruck, baß bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal bie neue Leitung bes Hessischen Sängerbun- bes in Der Person Des zweiten BunDessührers StaDt- unD Kreisschulrat Born unD Des neuen BunDesgeschästsführers Wilke, beiDe aus Darm- stabt, begrüßt werben könne. Weiter begrüßte Der ReDner Regierungsrat S ch m i D t • Gießen als Vertreter Der ProvinzialDirektion, Des Kreisamts unD Der StaDt Gießen, Den BunDescfjormeiftcr Prof. Dr. Temesvary, Die Vertreter Der Presse, Den ProvinzialverbanDsvvrsitzenDen WenDler - BaD- Nauheim unD alle Gausiihrer unD Sänger aus Dem Gebiete Des ProvinzialoerbanDes. Er wies foDann Darauf hin, Daß Dies Die erste Tagung nach Der großen Staatsumwälzung sei, Daß man über Den bisherigen Umbau im HSB. Näheres hören könne unD für Die Weiterarbeit Anweisungen her Führer erwarte. Die Tagung solle aber auch Gelegenheit sein, sich in voller Treue erneut zu ben Führern zu bekennen, benen hie Sängerschaft treue Gefolgschaft leisten unb immer bafür einstehen werbe, haß ber Geist unseres großen beutschen Führers auch im Provinzialverbanh Oberhessen bes HSB. immer lebenhig sein werbe.
Datum
4% Gene II .............
5% Siumän. vereinh. Rente v. 1903 4Vr^.,Rumän.vereinh.Reniev.l913 4% Rumänische vereint,. Rente . - 2Vi% Anatolier ...... ........
73
92
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Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- bSrie
Echluß- lur»
Schlußk. Dliilag- bSrte
Datum
15.9.
16.9.
15-9.
16-9.
6% Deutsche 0?el<Manleibe v. 1927
83,75
83,5
83,4
84
6% etjem.7% Di. Reichsani. v. 1929
98
98,5
93
98,75
6Vi% Doung-Ameide von 1930 ..
80.4
80,75
80.75
81,75
Deutsche Anl.-Abiäl^2chulv mit Auilos.-Rechten .............
77
76,75
77,13
76,9
De4gl. ohne Au«Ios.-Rechte......
9 98
9,7
9 9
9,8
6% ebem.3% Hess. BoUrstaat 1929
(rückjahlb. 102%)...........
73,75
74,25
73,75
74,75
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12................
77,5
78
76,5
77,5
Hell LandeS-Hvpotheken- baut Darmstadt Ciaui.........
82
82
—
_
Lberhejlen Provinz-An leche mit
Auelos.-Rechten .............
—
66,5
—
—
Deutsche Komm. Cammelabl. Anleihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechlen
704
70,75
—
70,75
6% ehern. 3% granis. Hyp.-Äank öolbpfe. 15 unkündbar bl» 1935
80,5
80,5
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6% ehern. 7% Franks. Hyv.-Aank Qoibpfe. 16 unkündbar bl» 1936
6V3% ehern. 4»i?ö Franks. Hyp.- Lank-Llqu..Psandoriese.......
80 5
80,25
—
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—
6¥i0'o ehern. 4H°i Rheinische Hyp.-Bank-Llou.-Soldvse. .. -
85,25
84,75
—
—
6% ehern. 8% Pr. Landesvfanb- briefanftalt, Psandbrlese R. 19
—
79
78.5
79
6% ehern. 7% Pr. Lande»piand- oriefanslalt, Psandbrlese R. 10
—
80,5
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Eteuergutsch. BerrechnunaSkurs .
86,7
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86.7
—
________________________________________________________________1
Fronttun a. 2H.
Berlin
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24
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181-5J
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108
109
108
Kaliwerke SSesteregeln......
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114,5
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115
ScheideanstaU.............
. 9
172.5
171,5
—
—
Voldschmidt .............
. 0
44
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44
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RütgerSwerke .............
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48,75
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Metallgesellschast...........
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-
53
52,5
PHUipp Holjmann .........
Zementwerk HetdeWerg ....
.. 0
59
55,5
59
56,5
.. 0
67.75
66
-
—
Zementwerk Karlstadt.......
.. 0
—
—
-
—
Schultheis Payenhoser .....
.. 0
—
—
98
94
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
29,25
28,65
28,5
28,13
Bemberg.................
.. 0
44,5
42,75
45,5
42,13
tzellkwss Daldhos..........
.. 0
35,5
35
35
34
tzellsiosf Alchassenburg .....
.. 0
20
19.5
20
21
Tessauer GaS .............
.. 7
—
—
99,75
97,25
Daimler Motoren..........
. 0
27,13
25
26,5
25,25
Deutsche Linoleum.........
. 0
39.5
38
39,5
37,75
crensreiu L Kopvet ........
.. 0
—
—
29 5
27,13
Leonhard Tiey ...........
. 0
10,75
10,5
10,9
10,4
3 habe....................
..10
157.5
156,5
157 5
156
Aecumulawren-Fabrik......
.. 0
—
178,5
180.5
179
Lonki-Gummt.............
.. 0
135
132,25
134
130,5
chrchner..................
.. 0
-
17,75
-
Mainkrastwerke Höchst 0.5L.
.. 4
55.75
—
-
Süddeutscher Zuck«.......
.. ti
154,25
156
I 154,25
157,5
15.September
16-September
Amlliche Rotierung
Amtliche Notierung
»elb
Brie
Geld
Brie
Hellingsoa..
5,894
5.906
5.874
5,886
Wien.......
47,95
48,05
47.95
48.05
Prag.......
12.415
12,435
12.415
12,435
Budapest ...
——
——
——
Sofia......
3,047
3,053
3.047
3,053
Holland ....
169,33
169,67
169.13
169,47
crio.......
66.73
66.87
66,63
66,77
Kopenhagen.
59,29
59.41
59,19
59.31
Stockholm...
68 53
68.67
68,38
68,52
London.....
13.265
13,305
13,255
13,295
Buenos Aires
0.933
0,937
0,933
0,937
Neuyork....
2,842
2,848
2.827
2,833
Brussel.....
58,49
58.61
58,47
58,59
3talien.....
22,10
22,14
22,07
22.11
Pari«......
16.40
16,44
16,40
16,44
Schweiz ....
81,22
81.38
81.12
81,28
Spanien....
35,06
35.14
35,06
35,14
Danzig.....
81.47
81.63
81.42
81,58
Japan......
0,776
0 778
0,778
0,780
Rio be Ian. .
0.239
0.241
0,239
0.241
Jugoslawien.
5,295
5,305
5,295
5,305
Lissabon....
12,61
12.63
12,67
12.69
Berlin, 18-September
Selb
Brie?
Amerikanische Noten..............
2,78
2,80
Belgische Roten..................
58,31
58,55
Dänische Noten .................
58,93
59.17
Englische Noten .................
13,215
13,275
Französische Roten...............
16.36
16,42
Holländische Noten ..............
168,71
169.39
Italienische Noten................
21,95
22.03
Norwegische Noten ..............
66,47
66.73
Deutsch cesterreich, i 100 Schilling
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Noten...............
68,21
68,49
Cthwel;er Noten.................
80,94
81,26
Spanisch- 'ictett.................
34,93
35,07
Ungarische Note»................


