Das Echo der Kanzlerrede
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Gehässige Kommentare
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Getreide« r knappen war bi.» Venn auch Mah an« er erhöht. )len Tagen lete e- sich m zweimal Zentner von sten. Auch vas höher, er vernach« ionne, alle« izcn 215,00, । bis 152,50, Spez.0 mit lenmc^f K- ■ 5, Deizen« 8,<5 - In nicht statt.
aus der Rede zu hören. . ,
Der Präsident der Abrüstungskonferenz, Henderson, hat die ursprünglich aus Donnerstag sest- gesetzte Sitzung des Hauptausschusses aus Frertag- nachmittag verschoben. Die Verschiebung wird in unterrichteten Kreisen auf den Wunsch der ©roß- । Mächte zurückgesührt, die Rede des Reichskanzlers e. auf das praktische Abrüstungsprogramm Deutsch- ' 1 lands prüfen zu können. Die Stellungnahme der Reichsregierung in der Abrüstungsfrage wird nunmehr den entscheidenden Ausgangspunkt der Verhandlungen der Abrüstungskonferenz bilden.
Prag, 17. Mai. (SSI.) Einige tschechische Matter nehmen bereits zur Rede des Reichskanzlers Stellung. Die nationaldemokratlsche „21 a- r o d" schreibt unter der Lieberschrift: „Hitlers Anaris gegen die Tschechoslowakei", Hitler will die Welt von seiner Friedensliebe überzeugen, aber dieWeltwirdihmschwcrlich glauben, da er von den Friedensverträgen so gehässig spricht, wie früher. Was Hitler über die Rrtfi» itt in der varlamen-
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Thefredaliteur
Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton l)r H.Tdyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumfchcin und für den An- zeigenteil i.D.Th.Kümmel sämtlich in Bietzen.
Blatt — einer Niederlage gleichkomme, und daß kein Sieg imstande wäre, die materiellen und moralischen Verluste der Nation wettzumachen, werden von der öffentlichen polnischen Meinung mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. — Der gleichfalls im Regierungslager stehende „K u r j e r Poranny meint,'daß die Rede Hitlers Erklärungen gebracht habe von denen man nur wünschen könne, daß sie auch durch Taten bestätigt würden. In der Rede Hitlers sei keine Spur von unverantwortlichem
Deutschland tatsächlich abgerustet ist, und daß das deut'-' e Volk vor allen anderen einen Anspruch auf Sicherheit besäße, muß in der Welt gehört werden. Damit wird die Diskussion aus die Vereinbarung vom Dezember 1932 zurückgesuhrt, wonach die deutsche Gleichberechtigung innerhalb eines Systems gesichert werden sollte, das allen Völkern, auch dem deutschen Volk, gleiche Sicherheit verbürgt. Die Forderungen Deutsch- lands gehen einzig und allein auf ein Verlangen nach Abrüstung der anderen Staaten zuruck. Alle Maßnahmen, die wir treffen, verfolgen nur dieses ^Hinter dieser Rede steht, wie die Abstimmung im Reichstag zeigt, das deut che Volk in feiner Gesamtheit Das deutsche Volk steht auch hinter dem Willen des Führers, jede neue Unter*
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schrist abzulehnen, die dieser Zielsetzung widerspricht. Es gibt heute keine Parteien, keine Meinungsunterschiede m dieser Lebensfrage der deutschen Ration. Es gibt nur ein einiges geschloffenes Volk, das ein sehr bescheidenes Maß an Lebenssicherheit und Lebensrechten »erlangt Damit ist für alle Zukunft und für alle Falle dm Verantwortung für die künftige Entwicklung der Weltpolitik eindeutig festgelegt Daran können wir nur den Wunlch knüpfen, daß das Ausland gerade diese Bedeutung der Rede rechtzeitig erkennen möge. Deutschland wird sich nicht mitschuldig machen an der Fortdauer einer Deltz erftammg, die mit dem Willen zur Vernunft ball» gelöst werden muh, wenn sie sich nicht dem bolsch»« wistischen Chaos ausliesem will.
GünstigeAufnahme in der englischen preffe
Friedfertig, versöhnlich und vernünftig.
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FranzvWe preffestimmen zur Mchskanzlene-e
Lorbehalt, aber ohne feindselige Einstellung."
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und Sicherheit aller Rationen errichtet wird. Wir sind nicht mahlos- Wir fordern nicht von heute aus morgen. Wir srnd einverstanden mit Tiebergangsfristen, es kommt uns nur darauf an daß das Ziel in Uebercinftunmung_imt den Grundsätzen deutschen Freiheits- und Srled^s- willens, mit den Grundsätzen der Gleichberechti aunq und der vernünftigen Zusammenarbeit Der Völker gesetzt wird und wenn der Weg mit dem ernsten Willen zur baldigen Erreichung Des Zieles beschritten wird.
Welche Rückwirkungen diese Kundgebung austoien wird, steht dahin. Gerade die Aufrichrigkeil und die unbedingte Ehrlichkeit des deusichen Friedenswillens stellt unsere außenpolitischen Gegner vor ein pein liches Problem. Der diplomatische Angriff auf untere Rechtsstellung ist abgeschlagen. Die Feststellung, öaß
Versprechungen enthalten. Frankreich habe keinen sehnlicheren Wunsch, als sie verwirklicht zu sehen.
Oeuvre" spricht ebenfalls von wohlerwogener Mäßigung. Wenn Hitler an der internationalen Zusammenarbeit wieder teilzunehmen wünsche, sei ihm zu erwidern: Wir erwarten dich morgen in Genf. Ere Nouvelle" findet, daß der Reichskanzler einen Ton angeschlagen habe, den man nicht gewohnt sei und der eine Aenderung in der Taktik bedeute.— R e p u b l i g u e" schreibt, die sranzö ische Ratio- nalisten würden erklären: Was Hitler jagt, ist eine List, durch die man sich nicht sangen lassen darf, -jm übrigen sei sestzustellen, daß n i ch t W o r t e, s ander n T a t e n den Inhalt der Ausführungen rechtfertigen müßten. Im Laufe der nächsten Woche werde man in Gens sehen, daß Präsident Roosevelt nicht ein einfacher Ideologe des Friedens sei und man werde ebenfalls sehen, ob fbitler Jid) aufrichtig bemiche, ober ob er der nationalisti« schen und von ihm geschaffenen Welle nachgebend qeftern einen falschen Eindruck habe erwecken wollen.
Homme Libre" schreibt: Bevor man an die Reueinstellung Hitlers glauben kann, wird er uns greifbare Beweise für seine Auf. r i ch t i g k e i t geben müssen. In kurzer Zeit kann er in Gens die Gelegenheit herbeiführen, seine Handlungen mit seinen Worten in (Sinuang zu bringen. — ,Bictoire" schreibt. Die Rede sei vernünftig, sehr geschickt und von ausgezeichnetem Ton. - Anders urteilt „2’Orbre", der die ®c- schicklichkeit nicht bestreitet, aber die Bede gerade deswegen für besonders gefährlich hält. Der Reichskanzler halte sämtliche Forderungen Deutschlands aufrecht
London, 18. Mai. (WTB.-Funkspruch.) Die große Rede des Reichskanzlers wird von der englischen Presse mit einer Wärme begrüßt, wie sie seit mehreren Monaten amtlichen deutschen Steigerungen gegenüber nicht zu verzeichnen gewesen ist. Sie wird f r i e d f e r t i g, v e r s o h n 11 ch und vernünftig genannt und es herrscht Einigkeit darüber, daß die internationale -Spannung durch die gestrige Kundgebung erhebH ti vermindert worden ist. „Daily Mail schreibt. Wenn aus die Worte laten folgen und wenn Herr Hitler eine vorsichtige und weise Politik betreibt, dann wird e i n w i r k l i ch e r F o r t: J ti r:\11 inRichlungausdasEndzie l möglich. Herr Hitler hat es in feiner Macht, das Gluck der Welt zu ermöglichen ober zu zerstören.
Das Arbeiterblatt „Daily Herold . das im Kampse gegen das neue deutsche Regime an Der Spitze gestanden hat, nennt die Rede nicht nur maßvoll, sondern auch vernunfkig und Die darin gestellten Forderungen »nicht übertrieben oder unvernünstig". — 3n dem konservativen .Daily Telegraph" wird ausgefuhrt Der Reichskanzler hat mit dem vollen Ber- antwortungsbewußtsei n eines Staatsmann e i gesprochen. Soweit Worte und Zusicherungen in Betracht kommen, war eine bessere I Leistung gar nicht möglich. Die Lage ist zwei sei- los erleichtert worden. Die Hauptsache ist jetzt wie Deutschland durch vernünftige
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nalismus ist bestimmt von L. ~ , 7 .
allen Böllern das gle tche SUbilli- , aen was toir für unä fordern, daß aus I dem Zusammenwirken freier ^attonen auf der Grundlage dieser politischen Weltanschauung sich 1 eine neue Wellordnung der Vernunft und des 1 Rechts, des Friedens und der menschlichen Ge meinschastsarbeit errichten laßt, für die der Ge- danke eines Krieges als eines Emgrifses rn an erkannte und natürha)c fremde Rechte und als einer Störung der menschlichen Entwicklung un- finnia unsittlich und undenkbar erscheint.
lße8nn sie doch alle die deutsche spräche verstunden, die Sprache des neuen Deutschland, che so mih- versianden wird, wenn sie DOm_l,^i|£hen ^ibeal spricht und die doch nur ein o°ld°tentum Der Disziplin und Der Arbeit, ein Heldentum der Aul op erunq für die Volksgemeinschaft und schließ "h auch des Dienstes an der Menschheit meint. Von dem Glaubensbekenntnis dieser Weltanschauung her darj der Reichskanzler auch seine großen Forderun- gen an die Welt stellen, die sich den Forderungen der Vernunft und der geschichtlichen «ittlichkeit so sehr entzogen hat, daß sie aus der im Kriege geborenen Vernebelung der Leidenschaft, des Hasses und der Unvernunft zwischenstaatliche Dertragsgebaude errichtete, in Denen die Rationen in widernatürlicher Weise zusammengepfercht wurden, »" denen die ft €
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3UDierl'atM°n'unl> Zahlenreihen, die ASali Hiller W-U darzulu». sind (o beweiskrasllg. daß sich -hn-n m Tn“ er-II- de r Well, im In,ereil- einer
Revision nicht durch Gewalt, sondern aus 0em Geist einer neuen in sich selbst zufriedenen nalistischen Weltanschauung. Wir fordern ©le 1 ti berechtigung und Abrüstung weil wn nicht Krieg, sondern F re 1 beit u n bei ticr^ für alle verbürgt wissen mochten. Wir sind bereit, uns mit jebem zu verbünden, der von andern Au gangspunften her ben gleichen Zielen ^strebt 0 Deshalb nimmt Adols Hitler die wertvollen Anregungen aus der Botschaft R 0 ose v e lts aus dem Abrüstungsvorschlag Ma cd 0 na lds und aus dem Paktvorsch ag M u s s 0 l 1 n i s ausi 2llle diese Anregungen sind im Kampf -acutia, lands für eine neue Weltordnung verwendbar unter der Boraussetzung daß diese auf der Grundlage der vollen üreiheit, der „.LiLä-Han Glsitiberechttaung
Paris, 18. Mai. (WTB. Funkspruch.) Die gestrige Rede des deutschen Reichskanzlers ist wie die Agentur Havas erklärt, in Pans mitBorbehaltaberohneseindselige Einstellung ausgenommen worden. In politischen Kreisen werde der im allgemeinen ent- gegenkommende Ton, mit dem der Reichskanzler die durch Botschafter Radolny in Genf vorgetragenen Forderungen aufrecht erhalten habe, unterstrichen. Ein Teil der Presse versucht aber bereits wieder, zu verhindern daß in Der öffentlichen Meinung ein ähnlicher Eindruck ent- steht. Schon sind in Frankreich wieder geschästigo Federn am Werk, den Fortschritt, den Via Rede des Reichskanzlers für die Frage der Abrüstung und damit der Weltbefriedung zweifellos gebracht hat, zu hemmen. Wenn wirklich die französischen Staatsmänner und die französische Presse in die alte Unnatigiebigteit zurückverfallen sollten, dann wäre allerdings Die Schuldfrage bei einem Scheitern der Abrustungs- Verhandlungen noch eindeutiger geklärt, als dies bisher schon der Fall ist.
„I 0 u r n a l" nennt die Rede des Reitiskanzlcrs sogeschickt, wie man sie erwarten konnte. Der Führer habe aus der Initiative Roosevelts jeden nur möglichen Nutzen gezogen. Vor allem aber [et seine Rebe eine Anklage gegen Den V er s a. 11 er Vertrag unb eine Betonung des Gebanksns Der unerläßlichen Revision. — „Echo de Paris meint bas Wesentliche sei, daß bie These_ von ber Gleichberechtigung in ihrer ""klen Scharfe aufrechterhalten werde. — ^P e 111 Jour- n a 1" stellt ebenfalls fest, baß ber Reichskanzler ge= I schickt gesprochen habe. In Hitlers Rebe feien viele
Das Echo m Warschau.
Warschau, 18. Mai. (WTB. Funkspruch.) Die gesamte polnische Regierungspresse nimmt heute zur gestrigen Rebe des Reichskanzlers Stellung, wobei eine gewisse Skepsis in ber Beurteilung charakteristisch ist. So meint bie offiziöse ,,G a z c t a Polzka" bie Worte Hitlers über bie Einstellung des zeitgenössischen Deutschlanb zu ben anberen Volkern können nicht in Einklang gebracht werden mit öer hervorragenden Rolle Rosenbergs, dessen tn zahlreichen Büchern. Broschüren und Artikeln nieder- gelegte Gedanken etwas ganz anoeres sagten. Zum Schluß zeigt sich dann das Blatt mertrourt)igerroci|e noch darüber erstaunt, daß der Reichskanzler von den letzten 14 Jahren als von einer Zeit spreche, in Der die im Weltkrieg besiegten Staaten d a s O b \ e f t ständiger Bedrohungen und Heber- fälle gewesen wären. — Der ,„K r a kau er Kurjer" schreibt, eine Neuheit wäre im Munde Hitlers die Behauptung gewesen, daß seine Regierung alle lebendigen Kräfte der anderen ^nnen respektiere. Die Erklärung Hitlers, wonach jeder Krieg für Deutschland - daß der Kanzler dies n 1 ti t nur für Deutschland sagte, verschweigt das
Recht ist von ihm klar und energisch bctrafhgt worden. Seine Worte über einen neuen Krieg sind so klar und bindend, daß niemand Daran berumDcutcln kann. Richt weniger klar und bindend seien Die vor Der Weltösfentlichkeit gesprochenen Kanzlerworte über die E i n h a l t u n g Der übernommenen Pflichten Unter diesen Umständen könne niemand m eh tim E r n st von einer Sabotage Der 21 o - rüstungskonserenzdurchDeutf tiIanD sprechen, da es in Wirklichkeit abgerustet hat und damit das Recht, daß die übrigen Staaten loyal seinem Beispiel folgen. - ..P v p o l odr Roma' schreibt Rach der Rede des Aeichs- kanzlers und nach der Botschast Roosevelts sei es nicht mehr möglich, die Weltöffentlichkeit mik Zweideutigkeiten zu beunruhigen und zu tauschen. Auch sei es nicht mehr möglich, nach diesen Kundgebungen sich ein falsches Alibi zu besorgen^
Angebote hinsichtlich der allmählichen Her- stellung der Rüstungsgleichheit befriedigt werde und welche Zusicherungen Deutschland bezüglich seiner unmittelbaren und künftigen -ao- sichten geben kann.
In der „M 0 r n i n g P 0 st- heißt es, Herr Hit- ler messe dem Versailler V e r t r a g bie Hauptschulb an ber heutigen unglückseligen Lage bei. Aber bie wahre Schwierigkeit in Verfailles sei gewesen, baß Europa von b e m © e b a n • k e n besessen gewesen sei, niemals wieder unter der Bedrohung b e s preußischen Gei- st e 5 zu leben. Der Reichskanzler gebe berubigenbe Versicherungen ab. Aber es zeige sich eine Geistesverfassung in Deutschland, die beunruhigender sei, als tatsächliche Rüstungen es sein würden. Die Haupthosinung für Europa liege bann, daß Herr Hstler sich klar Darüber sei und es auch fernen Landsleuten sage, welcher Wahnsinn es sein würde, eine Neuregelung in Europa durch Waffengewalt zu versuchen.
„Times" sagt, gestern habe man zum ersten Male Hitler als Staatsmann sprechen hören. Die meisten seiner Aeußerungen hätten auch aus dem Munde seiner unmittelbaren Amtsooraänger tonv men können. Unzweifelhaft habe er die Ansichten des amtlichen Deutschlands und des ganzen deutschen Volkes unb nicht bloß seine eigenen An- sichten verkünbet. Die Forberung nach voller Gleich- berechtigung könne im Prinzip nicht abge-
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General-Anzeiger für Oberhessen
Gens, 17. Mai. (TU.) Noch nie hat ein beutsches Ereignis das allgemeine Interesse beherrscht wie die große Kanzlerrede. Die Erklärung vor dem Reichstag istoondergesamtenAbrustungs- konserenz und allen Ab 0 rdnunge na m Lautsprecher gehört worden. Im Carlton- Parkchoiel war die deutsche Ab orbjiung mit dem stellvertretenden Delegationsfuhrer «taatssekre- tär ,on Rheinbaben und dem deutschen Ge- Geschwätz, sandten beim Völkerbund, v 0 n S\ e l (er zahlreichen deutschen Bcamtev des Völkerbundssekretariats und WC I VllllfU/*- II
den Vertretern der deutschen Presse vor dem Laut- ÖCttl ^ütlXlCr tU.
sprecher versammelt. In den Wandelhallen des Bo - \ iL „ n _ .
Verbundes wurden die deutschen Vertreter unm.ttel- Rom, 18. Mat. lWTB. sunkspr.) .Wessa- bar nach Abschluß der Rede schon ungeduldig von gCr 0“ stellt fest: Der sriedenswille DeuNtilands ben ausländischen Delegierten und der gesamten jst t>Dm Reichskanzler Hitler nut ^estimmthel. internationalen Presse erwartet, um Einzelheiten UnD Wärme vertreten unb bas gute deutsche
Der deutsche Reichslanzler hat mit seiner großen, in der ganzen Welt mit Spannung erwarteten Rede als Sprecher Der deutschen Aation Das gesagt, was der Würde Der Ration, Der Ehre Der Ration und dem internationalen Range der -Kation entsprach Als Ganzes und inihrenein- -einen Teilen betrachtet, war Dtefe Kundgebung nicht nur groß angelegt und zweckentsprechend, sie war vor allen Dingen in ftaatManmf^m tote tn taktischem Sinne außerordentlich klug. Es ist vielleicht das erstemal, daß eine Entschließung von der Tragweite der am Schluß der Sitzung gesaßten einstimmig angenommen wurde Darrn liegt nicht nur eine formale Geste, dann liegt vielmehr die Bestätigung unserer Feststellung, daß der Kanzler bas ausjprad), was alle Deutschen unterschreiben.
Die Kunbgebung war nicht auf Forderungen gestimmt, sie war im Grunde eine großartige unö um- assende B er e i tsch a f t s e r k lar ung zum Dienst der deutschen Nation an den Aufgaben und Zielen von Welt und Menschheit. Immer wieder kommt die Wendung: „ W i r \ i n b b e r e i t Diese Bernt- schaftscrklärung erreichte ihren Höhepunkt m ber Feststellung, baß Deutschland feine gesamte Wehr- macht auflosen, die letzten Reste seiner militanschen | Bewaffnung vernichten unb allen polizeilichen Machtmitteln unb Derbänben eindeutig leden militärischen Charakter nehmen will, wenn Die andern genau das gleiche tun. Das Ausland, dessen ösfentliche Meinung durch Verleumdun- gen und Lügen vergiftet ist, mu^te affungslosJem angesichts einer solchen Erklärung. Aber daß es ch picht um ein taktisches Manöver handelt, mußte sich für jeden gutwilligen Hörer und Leser aus dem we t- anschaulichen Unterbau ergeben, aus dem Ado f H t (er diese entscheidende Bereitschaftserklarung able.tete
Die arundsählichen Betrachtungen, die der Reichskanzler den praktischen Forderungen für eine neue Weltpolitik vorausschickte, sind nur eme außenpolitische Erweiterung und Bertiefung Der weltanschaulichen Erkenntnisse, die er bereits m feinem Buch „Mein Kampf medergelegt hat. Sie widersprechen in nichts den Lehren, Die Adolf Hitler als Grundgesetze des Lebens der Rationen und der Geschichte aus seinem Eindringen m Die tret-
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nationalen Untere en politisch 3 ^ ^fnugluung wird gewertet, daß Hitler die Behaup-
versagen, m voller ^j Ocit dn tülta, ber nationalsozialistische Vo kssportverbanb
Das Glaubensbekenntms J> s^R t^. > sjje|)Quplung fin^betanntlid) viele Sudetendeutsche
le itie »ubi Ui - | in ben Kerker geworfen worden —, mit so schlagkräftigen Argumenten widerlegte. , m
Die deutsti-demokratische Prager „ B 0 hemia schreibt, die Charakteristik des Versailler Vertrages durch den Reichskanzler habe erschüttert und werde hoffentlich alle erschüttern, die sich bisher der Hoffnung hiiigegeben haben, aus diesem Vertrag lange Fahre hindurch politischen und wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, ohne Rücksicht auf die Verelendung Europas. Das linksdemokratische „Prager Tag- dl a 11" sagt, nicht nur das deutsche Volk, sondern auch der größte Teil des Auslandes kann, wenn er seinen in den letzten Jahren gegebenen Bekenntnissen treu bleiben will, gegen Hitlers Erklärungen keine Einwendungen erheben.
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