Hochbetrieb. Es konnten wieder vier NeueinsteNun- gen oorgenommen werden.
Merlau, 16. Nov. Schreinermeister Wilhelm Müller I. und seine Ehefrau Emma, geb. Hörle, feierten gestern das Fest der Silbernen Hoch« je l t. Die Sängeroereinigung Merlau brachte dem Jubelpaar ein Ständchen.
Mrcu rl Isfeld.
st. K i r t o r f, 16. Nov. In einer Versammlung, die hier im Lchulsaal statlfand, wurde nach einem Vortrag über den zivilen Luftschutz eine Ortsgruppe des Reichsluftschutzbundes gegründet. 40 Mitglieder schlossen sich sofort an. Der Vorstand wurde von dem Ortsgruppenleiter der NSDAP., Bürgermeister Lather, in folgender Zusammensetzung bestimmt: kommissarischer Ortsgruppenführer
Wilhelm Lather: stellvertretender kommissarischer Ortsgruppenführer Arthur Schnitzler. 2. stellvertretender kommissarischer Ortsgruppenführer K. Oppertshäusersen.: Geschäftsführer August Ruppersberger. Dem erweiterten Vorstand gehören ferner an: NS.-Ortsgruppenleiter Bürger- meister Lather, Ludwig Sattler, Georg Stumpf L und Konrad Graulich.
preuhea.
ftrcie Wetzlar
)( Lützellinden, 17. Nov. Georg Allen- d ö r f e r und dessen Ehefrau Katharina, geb. Velten, feiern am morgigen Samstag Goldene Hochzeit.
Sie hessische Landes-GeslLgelschau in dichbach.
Vom 18. bis 20. November findet — wir berichteten bereits kurz darüber — in Butzbach die erste Gaugeslügelschau des Landes Hessen statt. Diese Gauschau tritt an Stelle der früheren Landesgeflügelschauen, sie hat aber, so- weit es sich bisher übersehen läßt, die bereits vor- hergegangenen Landesschauen — was die Beschickung anbetrifst — bei weitem übertroffen Wäh- rend die früheren Landesschauen meist mit rund 1000 Tieren beschickt waren und selbst die Jubi- läumsschau in Mainz im Jahre 1931 nur etwas über 1300 Nummern aufwies, ist die 1. Gausch.iu in Butzbach zu einem Ereignis in der hessischen Geflügelzucht geworden, denn es werden dort über 2000 Tiere aller Rassen und Farbenschläge tut Schau stehen. Die Ausstellung wird ein deutliches Zeichen der Aufbauwilligkeit der hessischen Züchter Larstellen. Zum ersten Male tritt hier auch die hohe' Bedeutung der Einigkeit in Erscheinung, die bisher in den Kreisen der Züchter gefehlt hat, jetzt aber, unter der Regierung Adolf Hitlers, etwas Selbstverständliches geworden ist. Zum ersten Male beteiligen sich auch die Wirtschafts- und die Herdbuch- luchter geschlossen an der Gauschau und bieten einen Ueberblick über den Stand dieser Fachschaften in der hessischen Geflügelzucht.
Die Schauleitung, die Herren D a h m e r und Hothum, hat bereits seit Tagen alle Hände voll zu tun, um die langen Käfigreihen in den schönen, großen und mit gutem Licht versehenen Ausstellungshallen, der Reithalle und der Turnhalle, auf- AufteUen. Als Preisrichter werden tätig fein: für die anerkannten Wirtschasisgeflügelraffen Hauptlehrer i. R. Ackermann (Sprendlingen) und Dr. Dencker (Darmstadt): für die anderen Hühnerrassen: W. Nern (Pohlgöns) und P. Ostheim (Echzell): für Wassergeflügel: F. Hechler (Bens-
heim), für Zwerghühner: K. Philipp IV. (Stein- berg): für Tauben: Ehr. Falk (Mainz) und H. Lehr (Mainz).
Oie feierliche Eröffnung
der großen Geflügelausstellung, die unter der Schirmherrschaft des Reichsstatthalters und Gauleiters Sprenger steht, findet am Samstag, 18. November, voraussichtlich in Anwesenheit des Protektors durch den Gauführer für Geflügel- und Kleintierzucht, Geflügelmeister Eckhardt (Heppenheim a. d. W), statt.
Eine Massenkundgebung
der Geflügel- und Kleintierzüchter
wird am Sonntag, 19. November, 10 Uhr, im „Hes- Kn Hof" in Butzbach abgehalten, zu der das apolitische Amt der NSDAP, eine Anzahl von Ehrengästen angemeldet hat. Man erwartet den Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger, sowie den Landesbauernführer Dr. Wagner. Im Zusammenhang mit dieser Kundgebung werden von ersten Fachleuten
Vorträge
über die verschiedensten Themen gehalten. Es werden sprechen: der Präsident des Reichsoerbandes für Geflügelwirtfchaft Dr. Filler (Berlin) und Lan- desbauernführer Dr. Wagner. Professor Klein (Bonn) spricht über das Thema: „Die wirischafts- eigenen Futtermittel in der Geslügel-Wirtschast" und Dr. Dencker über „Maßnahmen und Ziele der hessischen Landesgeflügelzucht" Gleichzeitig wird er eine kurze Kritik über die Schau neben. Ferner sprechen der Führer der Fachschaft II (Rasfegeflügel) Hauptlehrer i. R. Ackermann und der Führer
der Fachschaft UI (Herdbuch) Dr. Lang (Gießen). Weitere Vorträge halten die Führerin der ländlichen Hausfrauenoereine, Frl. Bopp, und die Führer der Kaninchen- und Kleintierzucht in Hessen. Im Anschluß an die Vorträge findet eine Versammlung der Geflügel Herdbuchzüchter statt.
Erstmals ist auf der Ausstellung eine besondere Verkaufs klasse fürIunghähne ein- gerichtet, in der für eine Einheitstaxe von 7,50 Mk. erstklassige Iunghähne zum Verkauf angeboten wer- den. Auch in den übrigen Klassen ist zahlreiches erstklassiges Material .zum Verkauf angemeldet, und zwar ebenfalls zu festen Taxen. Allen Züchtern und Landwirten ist eine hervorragende Ankaufs- Möglichkeit geboten.
GonniagsrückfahrkariennachBuhbach.
Die Reichsbahn gibt für die Besucher der Aus« ftellung Sonntagsrückfahrkarten nach Butzbach auß^ und zwar u. a. von den Bahnhöfen folgender Strecken: Butzbach — Marburg, Gießen — tRunfd, Wetzlar—Lollar, Gießen—Louterbach Nord, Lollar —Grünberg, Burg- und Nieder-Gemünden—Nieder» Ofleiden, Alsfeld — Grebenau. Mücke — Hungen — Friedberg, Friedberg—Schotten, Friedberg—Nidda —Schotten. Butzbach—Frankfurt a. M. und Gießen —Gelnhausen. Die Sonntagsrückfahrkarten gelten zur Hinfahrt oom 18. November 0 Uhr bis 19. November 24 Uhr: zur Rückfahrt vom 18. November 12 Uhr bis 23. November 12 Uhr.
Rhein-Maimscher Garantieverband.
Dom Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstag, Sitz Frankfurt a. M., wird uns mitgeteilt:
Die Ausführung des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsregierung - stößt vielfach auf Schwierigkeiten, weil namentlich kleinere und mittlere Unternehmer nicht in der Lag« sind, den erforderlichen Kredit auszubringen, da sie keine Sicherheiten beibringen können. Um diesen kleineren und mittleren Unternehmern, Hausbesitzern, Handwerkern usw. zu helfen, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, und den Personalkredit wieder aufzurichten, ist durch die Initiative des Präsidenten der Preußischen Industrie- und Handelskammer für das Rhein-Mainische Wirtschaftsgebiet, Sitz Frankfurt am Main, Treuhänders der Arbeit, Dr. Karl L ü e r, die Schaffung eines Rhein-Mainischen Garantieverbandes in die Wege geleitet worden.
Zu diesem Zwecke wird ein (SarantiefapHal gezeichnet von Gemeinden. Gemeindeverbänden, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, ferner Santen, prioatbanfiers, Genossenschaften und Sparkassen, foroie von den größeren Firmen des Bezirks. die bereit und in der tage sind, die Bestrebungen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im gemeinnützigen Interesse zu unterstützen.
Durch die Schaffung dieses Garantieoerbandes soll gleichzeitig der Gedanke der Solidarität und der wirtschaftlichen Verbunden- heit des Rhein-Mainischen Wirtschaftsgebietes zum Ausdruck gebracht werden. Der Rhein-Mainische Garantieoerband wird durch den Zusammenschluß aller angesehenen Körperschaften und Firmen eine Kreditunterlage ersten Ranges darstellen und da- durch zu der Ueberwindung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit beitragen, denen der Unternehmer als Einzelner oft hilflos gegenübersteht. Nach den bisherigen Verhandlungen ist mit der Zeich- nung eines
(Barantiefapilals von übet zwei Millionen INE. zu rechnen, womit mindestens für zehn Millionen Mark Kredite finanziert werden können.
Ueber die Einzelheiten der Kreditaufnahme wird nach der Ferttgstellung des Programms ausführlich berichtet werden.
„Du hast re&t, Kart, die Einfahrt nach New York mit seinen Wolkenkratzern ist ein gewaltiger Anblick. Aber noch viel mehr hat mir der tüchtige^ amerikanische Doktor, imponiert“
„Wieso denn. Edgar’"
„Als ich ihn neulich wegen meines alten Hämorrhoiden leidens auf suchte, verordnete er mir nicht etwa ein amerikanisches Präparat, sondern Posterisan, das altbewährte, spezifisch wirkende Heilmittel von Dr Kade. Berlin. Ich ahnte gar nicht, daß auch in Amerika Posterisan wohlbekannt ist"
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Am 16. November verschied nach kurzem Krankenlager unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Onkel und Pate
im Alter von 83 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Georg Schäfer Familie Heinrich Schäfer Familie Friedrich Schäfer Familie Ludwig Stein
Anna Schäfer.
Wiesede, den 17. November 1933.
Die Beerdigung findet Samstag, den 18. November, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Turnstraße 16. aus statt
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sind angeblich in Verlust geraten.
Gemäß 8 39 unserer Satzung sind etwaige Ansprüche an diese Einlagen innerhalb drei Monaten bei unserer Kasse geltend zu machen, widrigenfalls die Ein- lagebücher für kraftlos erklärt und die Auszahlung der Einlagen verfügt wird.
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