Ausgabe 
15.9.1933 Zweites Blatt
 
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Freitag, 22. September.

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21.50: Die felbstspielende Notenorgel. Dortrag mit Schallplattenbcispielen. 22.45 bis 24: Nachtmusik. |

Wirtschaft

Der-

IG.-

unb

Der deutsche Handel seit Anfang 1933

der im Dor-

verringerte Zufuhr am Kälbermarkt

Durchschnitt als im Juli

Farben erneut 0,50 v. H. ob.

Der Rentenmorkt lag für deutsche Anleihen

b) 20 Kühe

d) 11

c) 21 Die

jahr ganz einheitlich vorhandene Dorsprung der größeren Betriebe teilweise verlorengegangen. Die günstigere Urnfatzentwicklung des Großhandels im Vergleich zum Einzelhandel deutete bereits auf ein Aufhören des Abbaues der Einzel- handelsläoer hin. Bei einem 7prozentigen Rückgang der Wareneingänge und einem lOprozen- tiaen Umsahrückganq muß eine leichte Wiederauf­füllung der Läger im Einzelhandel erfolgt sein. Die

Kunden in den Warenhäusern lm um mehr als ein Fünftel geringer 1932.

Innerhalb der Spezialgeschäfte ist

bis 23. Bullen a) 27 bis 29, b) 22 bis

a) 23 bis 26, b) 19 bis 21, c) 15 bis

bis 14. Färsen a) 28 bis 31, b) 25 bis

bis 24.

Heinrich Lanz A G., Mannheim. Die Heinrich Lanz AG., Mannheim, hat ihren Beleg­schaftsbestand seit März um 1041 Köpfe auf 3275 erhöhen können, wobei bemerkenswert ist, daß ent­gegen früheren Jahren, in denen im August und

Kleine Strafkammer Gießen.

Die in Groß-Karben wohnhafte A. K. hatte im Herbst 1931 den damaligen Bürgermeister Buß dadurch beleidigt, daß sie ihm auf der Straße den AusdruckSchwindler" zurief. Das Amtsgericht Vilbel verurteilte sie zu einer Woche Gefäng- n i s und zur Tragung der Derfahrenskosten. Gegen dieses Urteil legte die Angeklagte Berufung ein, die gestern entsprechend dem Antrag des Staats­anwalts zurückgewiesen wurde. In einem Beschluß wird Bewährungsfrist gewährt.

Der Stukkateur I. D. aus Vilbel war vom Amtsgericht Vilbel wegen Bedrohung und vorsätz­licher Körperverletzung zu vier Wochen Gefängnis verurteilt worden. Gegen dieses Urteil legte der Angeklagte Berufung ein. In der gestrigen Haupt- verhandiung gab er die in einem etwas ange­trunkenen Zustand begangene Straftat reumütig zu. Der Staatsanwalt beantragte Zurückweisung der Berufung. Das Gericht sprach ihn von der An­klage wegen Bedrohung frei. Wegen Körperver­letzung erhielt er 5 0 M k. Geldstrafe, eventuell 10 Tage Gefängnis.

Der ehemalige Hausbursche bei einer Filiale der Firma Schade & Füllgrabe in Bad-Nauheim, Frie­drich Graff, wurde vom dortigen Amtsgericht wegen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von sieben Monaten verurteilt. Gegen dieses Urteil ver­folgte der Angeklagte das Rechtsmittel der Be­rufung. Die gestrige Verhandlung ergab, daß der Angeklagte ein Jahr lang Lebensrnittel aus dem Lager, in dem er tätig war, entwendete und die Sachen einem Komplizen zum Verkauf zuschob. Der Staatsanwalt hielt das Urteil der Dorinstanz gerechtfertigt und beantragte Zurückweisung der Berufung als unbegründet. Das Gericht änderte das Urteil des Vorgerichts, indem es wegen Ver­brechens im Sinne des § 242 RStGB. auf vier Monate Gefängnis erkannte. Für zwei Monate Gefängnis erhält der Angeklagte bedingten Strafaufschub.

26.

18,

27,

a) 37 bis 42, b) 31 bis 36, c) 26 bis 30, d) 21 bis 25.

Der Schafmarkt war für hiesige Verhält­nisse etwas überfahren, so daß die Preise bei mit­telmäßigem Handel um 3 Mark nachlieben, doch wurde der Auftrieb von 464 (gegen 234) Stück ausverkaust. Schafe a) 24 bis 26, b) 20 bis 23, c) 16 bis 19 Mark für 1 Zentner Lebendgewicht.

Samstag, 23. September.

7.15 Uhr: Frühkonzert. 10.10 bis 10.40: Schul- fünfLeben und Werk Karl August ßingaers", Hörfolge. 12: Mittagskonzert. 14.30: Kleine» Wo­chenend. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmit­tagskonzert des Rundfunkorchesters. 18: Anläßlich des 150. Geburtstages von Peter von Cornelius: Vortrag von Dr. Carl Cornelius. 18.30: Wochen­schau. 1850: Kurzbericht vom Tag. 19: Reichssen­dung: Stunde der Nation: Berchlesgadner Land. Eine Heimatstunde vom Landsitz des Führers. 20: Albrecht Dürer: Ritter, Tod unb Teufel. Eine Be- trachtung von Dr. Wilhelm Fraenger. 20.30: Ro­bert und Bertram oderDie lustigen Vagabunden".

September die saisonmäßig bedingten Abbaumaß- j nahmen einfetzen, bis heute Entlassungen noch nicht oorgenommen xu werden brauchten. Hierin zeigt sich deutlich das wiederkehrende Vertrauen der Abneh- merschaft zum Erzeuger. Der Geschäftsgang und Auftragseingang ist in allen Abteilungen befrie- digend.

Frankfurter Abendbörse.

F r a n f f u r t a. M., 15. Sept. Die Abendbörfe hatte mangels neuer Kundenorders nur sehr klei­nes Geschäft aufzuweisen. Die Stimfnung war nicht unfreundlich, wenn auch die Berliner Schluß-

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Der Eindruck, daß die erste starke Massierung des Gelreideangebots aus der neuen Ernte überwunden ist, verstärkte sich auch in der abgelausenen Woche, nachdem schon im letzten Berichtsabschnitt die An­lieferung aus erster Hand weit kleiner war. Den Hauplanstoß für die Besserung der Marktlage schien die plötzliche Belebung des Mehlgeschäftes gegeben zu haben. Das Exportgeschäft war weiterhin nur mäßig. Lediglich nach Dänemark soll wieder stärker Roggen ausgeführt worden sein. Die Stimmung des Marktes war recht fest, später wurde sie aller­dings wieder ruhiger.

Am Weizen markt erfolgten zunächst noch recht lebhafte Käufe, im Verlaufe der Woche lieg die Nachfrage aber infolge des wieder nur kleinen Mehlabsatzes merklich nach, und der erhöhte Preis von 190 (+3 RM.) per Tonne, ging auf 188 RM. per Tonne zurück.

Dagegen blieb die am Roggenmarkt ein- getretene Preisbesserung von 4 auf 155 RM. per Tonne voll behauptet.

Braugerste in feinsten Sorten blieb zu 17750 bis 180 RM. per Tonne unverändert.

Am H a f e r m a r k t zeigte sich bessere Nachfrage, so daß der Preis für neue Ware um 2 RM auf 132 bis 133 RM. per Tonne anstieg, alter Hafer kam nicht mehr zur Notiz.

Am Futtermittelmarkt war Weizenkleie um 70 Pf. höher, Roggenkleie, Erdnußkuchen und Treber zogen je 25 Pf. an. Das Geschäft war lebhafter, da das an den Markt kommende An­gebot sehr klein war. Weizenkleie 8,35 bis 8,40, Roggenkleie 8,00, Soyaschrot 8,40 bis 8,65 ohne Monopolzufchlag, Palmkuchen 8,60 o. M., Erdnuß­kuchen 10,00 o. M., Treber 14,50 RM. je 100 Kilogramm.

Die Mehlpreise zogen um eine halbe Mark an und notierten je 100 Kilogramm wie folgt: Weizenmehl Spez. 0 mit Auslandweizen 27,75 bis 28,75, do. ohne Auslandsweizen 26,25 bis 27,25, Roggenmehl 060prozentige Ausmahlung 22 bis 2250, do. südd. Spez. 0 2250.

Wochenbericht öom Frankfurter Gchlachtviebmarkt. Das Geschäft am Schlachtoiehmarkt war in der abgelaufenen Woche angesichts der z. T. wieder stark erhöhten Beschickung nicht ungünstig, größere Preisoerschiebungen traten aber ebenfalls nicht ein. Der Absatz gestaltete sich infolge der schon wesent­lich kühleren Witterung verhältnismäßig gut, so daß ein gewisser Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage vorhanden war.

Trotz erhöhter Beschickung ist vor allem die Sta­bilität der Schw"inepreise bemerkenswert, wenn sie aud) zu in großen Teil saisonmäßig bedingt erscheint. Schließlich bot die vermehrte Nachfrage nach schweren, fetten Schweinen dem Gesamtmarkt eine Anregung, dagegen sind leichte, magere Tiere fast unverkäuflich und stark vernachlässigt, was eine weitere Erhöhung der Preise zumindest erschwert. Nach mittelmäßigem Handel und bei um eine Mark anziehenden Preisen wurde der Auftrieb von 4869 (in der Vorwoche 4464 Stück) ausverkauft. Schweine b) 44 bis 47, c) 44 bis 47, d) 40 bis 46, e) 38 bis 43.

Am Rindermarkt war der Zutrieb mit 1754 um 21 Stück stärker, unter dem sich jedoch viel noch nicht ausgereistes Weidevieh befand. Der Handel war schleppend und bei um 1 bis 2 Mark nach­gebenden Preisen (außer für Bullen) verblieb Ueberstand. Ochsen al) 28 bis 31, a2) 24 bis 27,

Reichsschuldbuchforderungen bei etwa behaupteten Kursen ebenfalls ruhig, dagegen erhielt sich Nach- frage nach Stadtanleihen, von denen Mainzer mit 53 v. H. um 3 v. H. höher lagen als gestern mittag. Goldpfandbriefe blieben auf dem erhöhten Mittags­stand gut behauptet. U. a. notierten: Neubesitz 9,90, Altbesitz 77, Schutzgebiete 6,80, 4proz. Zolltürfen inkl. Kupon 5,30, Reichsbank 141, Buderus 65,25, Harpener 80,50, Klöckner 52,50, Phönix 32, AEG. 18,50, Bekula 106, Bemberg 44,50, Conti Gummi 135, Scheideanstalt 172,50, JG.-Farben 115,25 bis V 11450, Holzmann 59, Siemens 13550, Hapag 11,65, | Nordd. Lloyd 12,65.

7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Kassel: Nachmitagskonzert. 18: Aerzte-Dor- trag:Arzt, Sport und Wehrsport", Dortrag von Prioatdozent Dr. Lampert. 18.20: Trier:Die Wirtschaft des Saargebietes in ihrer Verbunden­heit mit Deutschland", Dortrag von Ludwig Kreutz, Saarbrücken. 19: Reichssendung: Stunde der Na­tion: Fischer am Kurischen Haff. 20: Konzert. Werke von Lothar Winsverger. 20.50: Zum Angedenken an den badischen Poeten Samuel Friedrich Sauter.

Konsolidierung der Umsätze im Großhandel und die Verlangsamung des Umsatzrückganges im Einzel- handel wird in ihrer Bedeutung für die Rentabili­tät der Handelszweige dadurch gesteigert, daß we­nigstens teilweise eine Entlastung von der Kosten­seite damit einhergeht. Die unter dem Druck der starken Umsatzrückgänge erzielten Kostensenkungen der letzten Jahre konnten im ersten Halbjahr 1933 meist noch fortgesetzt werden.

3m Großhandel verteilen sich seht verringerte Ausgaben auf ein etwa gleichgebliebenes Um- sahvolumen: die prozentuale kosienbelastung finkt.

Im Einzelhandel ist allgemein die Steigerung der prozentualen Kostenbelastung langsamer geworden. Die durch die Umsatzcntwicklung begünstigten Ein­zelhandelszweige konnten eine Senkung der pro­zentualen Kostenbclastung erreichen, und auch einige andere Handelszweige haben trotz fortschreitenden Umsatzrückganges dasselbe Ergebnis erzielt.

Die Ergebnisse der regelmäßigen Berichterstat­tung über die Entwicklung des Handels dürften diesmal mit besonderem Interesse erwartet werden, nachdem die wirtschaftliche Situation sich seit Jahresbeginn in mancher Beziehung entschei­dend gewandelt hat. Wiederum bestätigt sich jedoch in dem jetzt vorliegenden Bericht der Forjchungs- ftelle für den Handel für das erste Halbjahr 1933, daß der Handel als letzte Wirtschaftsftufe einen Konjunkturumschwung am spätesten verspürt. In­nerhalb des gesamten Handels hat der Groß­handel die Wirtschaftsbelebung früher als der Einzelhandel gespürt. Seine Umsätze zeigten im ersten Halbjahr 1933 erstmalig eine Tendenz zur Konsolidierung, in den letzten Monaten teilweise auch zu einer leichten Steigerung.

Die Einzelhandelsumsätze sind im ersten halb- jahr 1933 gegenüber dem schon sehr niedrigen Varjahresstand nochmals um reichlich 10 v. h. zurückgegangen. Anzeichen einer Besserung zeigten sich im Einzelhandel insofern, als das Ausmaß des Umsatzrückgangs sich gegenüber dem Vorjahr halbierte und im Verlauf des ersten Halbjahres 1933 sichllich geringer wurde.

Don dem erneuten Umsatzrückgang des Einzel­handels entfallen nicht ganz die Hälfte auf Preis­senkungen. Mengen- und qualitätsmäßige Ver­brauchseinschränkungen betragen wohl knapp 6 v. H. Bei dieser allgemeinen noch immer ungünstigen Umsatzgestaltung des Einzelhandels ist jedoch eine Reihe von Sonderentwicklungen zu be­obachten. Wirtschaftspolitische Maßnahmen (Auf­hebung der Kraftfahrzeugsteuer für neue Fahrzeuge, Ehestandsdarlehen) brachten den davon beeinfluß­ten Handelszweigen in den letzten Monaten b e - trächtliche Umsatz st eigerunaen. Der kre­ditgebende Einzelhandel scheint aus der Konsolidierung der Einkommensverhältnisse und Einkommensaus- sichten auch Nutzen gezogen zu haben. Konsum- vereine und Lebensmittelabteilungen der Warenhäuser hatten an der Konsolidie­rung der Umsätze des Lebensmitteleinzelhandels keinen Anteil. Für die Warenhäuser gilt ganz allgemein die Feststellung, daß ihre Umsätze sich im Gegensatz zu früheren Jahren infolge Kun­tz e n a b w a n d e r u n g in die Spezialge- schäfte feit März erheblich ungünstiger als die der Spezialgeschäfte entwickelt haben.

3m 3uli 1933 war die Zahl der bedienten

turje infolge einiger Glattstellungen der Kulisse nicht ganz behauptet waren. So eröffneten JG.-Farben zunächst 0,13 v. H. niedriger und gaben nach Fest­stellung des ersten Kurses weitere 0,25 v. H. nach, während AEG. und Schifffahrtswerte keine *** änberungen aufroiefen. Im Verlauf bröckelten

(1279 gegen 1608) drückte sich in leicht ansteigenden Preisen- (ca. 1 bis 2 Mark) aus. Das Geschäft war mittelmäßig, der Markt wurde geräumt. Kälber

Aus der Zellenstrafanstalt in Butzbach wird der schon häufig vorbestrafte Friedrich Kuhn oorge- führt, der sich wegen Sachbeschädigung, begangen in der Strafanstalt, zu verantworten hatte. Die Hauptverhandlung zeigte das rüpelhafte, rabiate Benehmen des Angeklagten. Er war seiner Zeit vom Amtsgericht in Butzbach zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die gegen dieses Urteil eingelegte Berufung wurde entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts zurückgewiesen. Mit wüsten Beschimpfungen nahm der Angeklagte das Urteil entgegen.

Amtsgericht Gießen.

Ein Gießener Gemüsehändler hatte sich wegen Zu­widerhandlung gegen die Gewerbeordnung zu ver­antworten, weil er ohne Gewerbeschein tm Wege des Straßenhanüels Obst vertrieb. Gegen den gegen ibn ergangenen Strafbefehl leigte der Angeklagte Einspruch ein. In der gestrigen Hauptoerhandlung beantragte der Amtsanwalt eine Geldstrafe in Höhe von 25 Mark, eventuell 5 Tage Haft. Das Urteil

Die in Gießen wohnhafte Frau Müller be­leidigte in der ii b c l ft c n Weise anläßlich des Ge­burtstages des Führers die Hakenkreuzfahne. Der Amtsanwalt beantragte eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten. Das Gericht erkannte entspre­chend dem Antrag des Anklagevertreters.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 17. September. 14. Sonntag nach Trinitatis.

Stadtkirche. 8 Uhr: Psarrassiftent Dörsam; 9.30: Prosessor D. Matthes (Darmstadt); 11: Kmderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfr. Mahr. Johannes- kirche. 8: Psr. Ausfeld; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Jol^innesgemeinde; 9.30: Pfr, Bechtolsheimer; 10.45: Kinderkirche für die Lukas- gemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Psr. Müller. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Psr. Ausfeld; 11: Kinderkirche für Luther- und Iohannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. petruskapelle. 9.45: Pfarrassistent Dörsam. Volks­halle Gießen. 11: Pfr. Sattler (Wieseck). Wieseck. 9.15: Gottesdienst; Kollekte. Alten-Buseck. 10: Mis­sionar Walcher; Kollekte. Großen-Buseck. 10.30: Gottesdienst; Kollekte. Oppenrod. 8.15: Beichte; anschließend Gottesdienst und hl. Abendmahl; Kol­lekte. Albach. 8.30: Predigtgottesdienst; Kollekte. Steinbach. 9.30: Predigtgottesdienst; Kollekte. Kirchberg. 10: Iubiläumsgottesdienst für das eDange» lische Diakonissenwerk; 11: Christenlehre für die kon­firmierte männliche Jugend. Lollar. 20. Heuchelheim. 10: Festgottesdienst aus Anlaß des 100- jährigen Bestehens der Kaiferswerther Anstalten und des 10jährigen Bestehens des Jugendbundes für ent­schiedenes Christentum Heuchelheim mit Festkollekte. ein Posaunenchor und der Jugendbund Heuchelheim; 15: Nachmittags-Festfeier in der Kirche zum 10. Ju- biläum des Iugendbundes für entschiedenes Christen­tum Heuchelheim unter Mitwirkung eines Posaunen­chors, eines Sprech- und eines Massenchors; Kollekte; 20.30: Evangelisation im Jugendbundsaal mit Lieder- einlagen. Klein-Linden. 9: Gottesdienst mit hl. Abendmahl für die Jungverheirateten; 11: Kinder- gottesdienst. Garbenteich. 10.30: anschließend hl. Abendmahl. hausen. 13. Watzenborn-Stein­berg. 9: Pfr. Steiner (Hausen). Grüningen. 12.30. Pfr. Reusch (Leihgestern). Cid). 9.30: Stiftsdechant Kahn; Christenlehre für die männliche Jugend; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Stistspfarrer Draudt. Bettenhausen. 8.45: Jugendgottesdienst; 9.30: Haupt­gottesdienst. Cangsdorf. 11: Hauptgottesdienst; 20: Eröffnungsfeier der Konfirmandenzeit.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 16. September.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 17. September. 15. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. Grimberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Dorttag unb Andacht. Cid). 10: Hochamt mit Pre­digt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, den 20. September.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Oeffentticher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte : Frl. Dr. Gürtler, Dr. Schäffer. Zahnarzt: Dr. med. dent. Hinrichs. Apotheke: Hirschapotheke.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

.rranltur u. Dl.

Serlw

Schluß- lur<

«Schluß». Abend- VSrie

Schluß- kur«

Schluß». Mittag- bSrse

Datum

14.9.

15.9. i

14.9. |

15-9.

6°ö Tcut|6e Reichsanleihe v. 1927

83

83.751

83.5

83.4

6% et>em.7% $l.SRcidnanL6. > 929 t>yt°o Doung-Anleihe von 1930 .

98

98

98

98

81.75

80.4

81.5

80.75

Deutsche Anl-Ablos.-Schuld mit Auelos.-Rechten .............

77,13

77

76.75

77.13

Tee gl. ohne Au.üos.-Rechte......

10.1

998

10.05

9 9

6% chem.8% bell. öoltoftaat 1929

(cückzahlb. 103%)............

74,13

73,75

73 75

73.75

6°o beii- L'anMban! Darmstadt

Gold R. 12..................

76

77,5

-

76,5

6V."o dell LandeS-Hypotheten- banl Darmstadt Llaul........

81

82

-

-

T verheilen Provinz-Anleihe mit Aueloi.- Rechten .............

66,5

-

Deutsche Komm. Sammelabl. An> leibe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten

68.5

70 4

68.75

6% ehern. 8% granks. Hyp-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

78

80,5

-

6% ehern. 7% Franks. Hvp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

78

80 5

*

6';% ehem 4%% Franks Hnp- Bank-Liau-Psandbriese.......

80

80,9

-

6V.°o ebem. 4li°o Rheinische vap.-Bank-Liqu.-Soldpse.

84.75

85.25

-

6°o ehern. 8% Pr. Landeepsank»

briesansiali, Pfandbriefe R. 19

78,5

78.5

6% ebem. 7% Pr Lan verpfänd- vriefansiali, Pfandbriefe R. 10

80,5

80,5

80.5

Steuergutsch. Verrechnungskurs

86 65

86.7

86 65

86 7

4% Oeilerretchstche Goldrenre .

4,20% Cefierrcidiildie Silberrente

10.4

10 5

10 65

0.70

0 70

0.70

0,70

1 Ungarische Goldrente

41

4

4.15

4,2

4,, Ungarische Slaairrenre v. 1910

1.85

4

4

4 4

4 1;o deegl. von 1913........

4

3,9

4,4

6% abgesi. Goldmexikaner von 99

5,25

5 25

3,25

5,6

4% Türkische Zollanleihe von 1911

5.15

5.35

5-25

i.4

4% Türkische Hagdadbahn-Anleihe Serie I.....................

5

5,13

Hrantiun o. 271.

Berlin

(Schluß­kurs

Schlußl. Abend- b-tri.-

Gchluß- fur4

Schluß» Mittag- bSr'e

Datum

14.9.

15-9.

14-9.

15-9.

4u^ bt?Ml Serie II ............

5.1

5,3

-

5 15

5% Rumän. vereint,. Rente v. 1903

3

3

4!4%Rumün.vereink>.Rentev.l913

4,5

4 5

4,65

4% Rumänische vereinh. Rente

2.4

2.45

2.6

2,5

2%% Anatolier .............

24.4

24.4

24 3

24,5

Hamdurg-Amerika-Pakel .....

0

11,4

11.65

11,25

11, 5

Hamburg-Süoam. Dampfschiss.

0

-

28

27,13

Honsa-Tampsschisf...........

0

-

-

20 5

20.5

Norddeutscher Lloyd .........

0

12,25

12.65

12,25

12.65

A-G. für Berkehrrwesen Alt. ..

0

43

43

42

42

Berliner Handelsgesellschaft ...

4

82.25

83

83

83 25

Coinmerj. und Prwat-Bank ...

0

48

47 65

48

47,75

Deutsche Bank und Diseonto-

GejeUschast................

0

18,5

48,5

48.5

48.5

Dresdner Bank..............

0

42

41,5

42

41.75

Reichrbank ................

1 -

141

141

141

141,5

iLC.®......................

0

18,75

18.5

18.5

18,5

Bekula.............

in#; 75

106

106,75

106.9

Dcktr. LieferungSgesellschafk...

6

71,5

74 5

73

Licht und Kraft

6

91

91.25

91,25

92

Seiten & Guilleaume.........

0

44

45

44,5

43

cSelellsch.s.eiekir.Unternebmuna. 6

73

72.75

73

73 5

Rdeinyche Elektrizität .......

5

77,25

77.75

77,5

75

Schlicker, & i£o...............

6

88 2 .6

89,5

87,25

89.4

Siemens L Halske...,

7

135

135.5

134,75

135.5

Labmeyer & io.............

10

115

113,75

116,25

Buderus ...................

0

65,5

65.25

65

64,25

icurid-e Erdöl ..............

96,75

97 25

97

96,9

Geilenkirchener..............

0

50

49,5

50

49.5

Harvener ................

0

83.25

80.5

82,13

81

Hoelch Eilenstöln-Neuessen ..

0

-

55.5

54.75

Ilse Bergbau ...............

6

134,75

137

136.5

Ille Bergbau Genüsse........

6

99

99,5

98.5

99

-löcknerwerke ...............

0

53,5

52.5

53

52.5

iNannesmanu-Nbbrnl........

0

55

53.75

55

54-25

Sraniiun a. DI.

flerim

Schluß- kurv

Schluß». Abend- börir

Schluß- lur«

Schluß».

Minag- börsc

Datum

14.9.

15.9.

14.9.

15-9.

ManSselder Bergbau.........

0

24.75

24

25

23.25

SokSwerie ...............

0

-

64.75

63,5

Plionir Bergbau.............

a

33 25

32

33

32.5

Rheinische Braunkohlen .....

.0

178

178

181,5

Rheinstahl ..................

0

76,5

75,5

76.13

75

Bereinigte Stahlwerke........

0

32

31,1

32 4

32 4

£ tarn 8Jhnen ...............

0

19 5

12 5

12,25

11,25

Kaliwerke Aschersleben........

5

109

109

108.75

109

Kaliwerke Westeregeln........

5

108

109

109,5

108,5

Kaliwerke Salzdetfurth.....iyt

150

151.5

150

151

I. ®. Farden-Indultrie.......

7

115

114,5

114,75

115,4

Scheideansialt...............

170,5

172-5

Goldschmidt ................

G

43,25

44

43,5

44

RüigerSwerke ...............

0

49,75

48,75

49.9

49,75

Melallgelellichast.............

0

53,5

53

Philipp Holzmann ...........

0

41,5

59

58,5

59

Zemenlweri Heidelberg ......

0

65

67,75

-

-

Zementwerk Karlklad!.........

0

-

-

-

-

EchuirbetS Pa-enhoser .......

0

-

94,25

98

'M hi (Allgemeine Kunstseide) ..

0

28,75

29.25

28,65

28.5

Bemberg.................

0

44

44.5

43.5

45.5

Zellstoff Waldhof ............

0

35.75

35,5

34,75

35

Zellstoff Aschaffenburg .......

0

19.5

20

20

Te lauer 0M ...............

7

99,25

99.75

Daimler Motoren............

0

26.75

27.13

26,5

26,5

Deutsche Linoleum...........

0

39.65

39-5

41

39,5

£rensletn L Koppel ..........

0

28,25

295

Leonhard Dietz ..............

0

11

10,75

11

10,9

Jbate......................

10

157

157.5

157

157-5

Acrumulatoren-Iabrik........

0

179.5

180

180.5

Jonti-®ummi ...........

0

133 5

135

133.5

13

Grttzner....................

0

-

-

Mainkrastwerke Höchst a>M....

4

55 75

-

Süddeutscher Zocker.........

8

154

154,29

154,25

154.25

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2!l.

14.September

15-Geptember

Amtliche Dotierung

Amtliche Dotierung

Sei"

Ärie-

Geld

3rie

Helsingfor»..

5,924

5,936

5.894

5.906

Wien.......

47,95

48.05

47,95

48,05

12.42

12.44

12,415

12,435

Budapest ...

Sofia......

3,047

169 48

3,053

169.82

3,047

169,33

3.053

169.67

Holland ....

Lolo.......

67.23

67,37

66.73

59,29

66.87

59,41

Kopenhagen.

59,79

59,91

Stockholm...

69.03

69.17

68.53

68.67

London .....

13,38

13.42

13.265

13,305

Buenos Aires

0.928

0,932

0.933

0,937

Neuvork....

2.902

2,908

2,842

2,848

Brüste!.....

58,57

58,69

58,49

58.61

Italien.....

22.12

22,16

22,10

22,14

Baris ......

16,43

16.47

16 40

16,44

Schweiz ....

81.20

81.36

81,22

81,38

Spanien....

35,06

35,14

35,06

35.14

T anzig.....

Japan......

81,47

0 782

81,63

0.784

81,47

0,776

81.63

0 778

Rio be Ian. .

0,241

0.243

0.239

0,241

Jugoslawien.

Lissabon....

5,295

5.305

5.295

5,305

12.64

12.66

12.61

12.63

Banknoten.

Serlin, 15-September

Meld

Zrief

Amerikanische '/toten..............

2.795

2,815

Belgische Roten..................

58,33

58,57

Dänische Noten .................

59,03

59,27

Englische Noten .................

13,225

13,235

Iranrolstche Noten...............

16,36

16,42

Holländische Noten...............

168.91

169,59

Italienische Noten.......___......

21 98

22,08

Norwegische Noten ..............

66,57

66.83

Deutsch cesterreich, 6 100 Schilling

Rumänische Noten..............

Schwedische Roten..............

68,36

68,64

Schweizer Noten.................

81.04

81,36

Spanische Noten.................

34,93

35.07

Ungarische Noten................