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20. Februar in Stuttgart-Baiersbronn stattfinden- den Deutschen Ski-Meisterschaften abgegeben.
7 000 Mark wurden als „Olympia-Groschen" vom-Reichsoerband für Zucht und Prüfung deutschen Warmbluts an den DRA. abgeführt. Diese nette Summe wurde beim großen internationalen Berliner Reitturnier erzielt.
Der Oesterreichische Ski-Verband hat seine Meldung für die in der Zeit vom 17. bis
Deutsch-argentinischer Zollkrieg beendet
Berlin, 13. Febr. Nachdem das deutsch- chilenische Handelsabkommen dahin abgeändert worden ist, daß eine Diskriminierung der deutschen Einfuhr nicht eintritt, hat die deutsche Neichsrcgierung beschlossen, die Verordnung über die Anwendung der Sähe des Obertarifs gegenüber der argentinischen Einfuhr mit Wirkung vom 9. Februar wieder aufzuheben.
Oesterreichs Nationalelf kam in Paris zu einem neuen Erfolg, sie konnte Frankreich mit 4:0 schlagen. Alle Treffer fielen erst nach der Pause.
*
Der bekannte Berliner Bobfahrer Düsedau siegte im Viererbob-Rennen um den Suhr-Pokal in St. Moritz mit einer Gesamtzeit von 2:52.2 vor dem Schweizer Fonjallaz und dem Belgier Baron Lunden.
Joachim-Berlin, Dr. Meyer-Hamburg, Aachen und Dr. Herbing-Hannooer.
*
Einen k. o. - Sieg feierte der Ueberschwergewichtler Primo Carnera,
etwas Nachfrage nach einigen Kommunalobligationen.
Im Verlaufe bröckelten die Kurse infolge der außerordentlichen Geschäftsstille überwiegend etwas ab. IG.-Farben gaben um 0,50 auf 109,25 v. H. nach, ferner lagen am Rentenmarkte Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen bis zu 0,25 und Neubesitzanleihe 0,13 o. H. niedriger. Neubesitzanleihe 9,65 bis 9,55 bis 9,50, Altbesitzanleihe 67,13, Schutzgebietsanleihe 6,65, 6-v. H.-Stahloerein-Bonds 70, 6-o. H.-Rheinische-Hypothekenbank-Gold-Kommu- nal Reihe 1 bis 3 75,75, 5,50-v. H.-Nassauische-Lan- desbank-Wiedesbaden-Liquidation 86,90, Reichsbank 151, Gelsenkirchen 60, Mannesmann 62, Ilse Bergbau-Genuß 106, Stahlverein 36,75, AEG. 27,40, Bekula 119,50, Conti-Gummi 123, Licht & Kraft 93, JG.-Farbenindüstrie 109,75 bis 109,25, Lahmeycr 117,50, Rheinische Elektro Mannheim Stamm 99,75, Siemens 134, Hapag 17,50.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 13. Febr. Die Getreidebörse hatte außerordentlich stilles Geschäft, und die Preise lagen nur wenig verändert. Lediglich Gerste tendierte etwas schwächer. Das Angebot war allgemein mäßig, da offenbar von der Landwirtschaft Verkaufsdisziplin geübt wird. Das Mehlgeschäft war still, nur Roggenmehl sofort greifbar fand etwas Interesse. Futtermittel neigten überwiegend nach unten bei sehr kleinem Geschäft. Es notierte (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo): in Mark: Weizen 203,50 bis 204; Roggen 163.50; Sommergerste für Brauzwecke 177,50 bis 180; Hafer 130 bis 135; Weizenmehl, südd. und Niederrhein. Spez. 0 mit Austauschweizen 28,50 bis 29,75; Roggenrnchl (60proz. Ausmahlung) 22,50 bis 23,50; Weizenkleie 7,40 bis 7,50; Roggenkleie 7,85 bis 8; Sojaschrot 10 bis 10,50; Palmkuchen 8,60 bis 8,75; Erdnußkuchen 11,90 bis 12,15; Treber 10,60 bis 10,50; Heu, südd.. 4,30 bis 4,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt, 2,20. Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 1,65 bis 1,70 per 50 Kilo bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.
* D i e Abwrackaktion beiderHapag- Lloyd-älnion. 2m Rahmen des Abwrak- programms sind von der Hamburg-Amerika-Linie von den abzuwrackenden etwa 100 000 Drt. bis Ende Ianuar insgesamt 13' Schiffe mit 75 780 Brt. über die hierfür zuständige Reederei-Treuhandgesellschaft an die Wersten verkauft worden, und zwar gingen sechs Schiffe an die Werft von Blohm & Voß und sieben Schiffe an die Deutsche Werft. Wie hierzu weiter verlautet, betragen die einschlägigen Ziffern beim Norddeutschen Lloyd 15 Schiffe mit etwa 94 Drt., so daß also bis Ende Ianuar bei der Hapag-Lloyd-älnion insgesamt 28 Schiffe mit etwa 170 000 Brt. zum Abwracken verkauft worden sind.
Frankfurter Abendbörse still.
Frankfurt a. M., |3. Febr. An der Abendbörse war das Geschäft am Aktienmarkt nur klein, da die Spekulation infolge Fehlens von Kundenorders Zurückhaltung übte, doch blieben die Berliner Schlußkurse bei freundlicher Grundstimmung meist behauptet. Etwas größeres Interesse bestand am Montanmarkt, während IG.-Farben vernachlässigt waren und 0,25 v. H. nachgaben.
Am R e n t e n m a r k t lag die Altbesitzanleihe etwa 0,40 v. $). höher als zum Schluß in Berlin und hatte lebhafteres Geschäft. Neubesitz blieb mit 9,65 o. S). unverändert. Auch späte Reichsschuldbuchforde- desbankl Wiesbaden-Liquidat'on 83,90, Ne chsbank gingen mit 77,50 o. H. um. Sonst zeigte sich noch
A.E.G
Elektr. LIesenmgrgelelllchast...
Licht und Kraft .............
Felten & (Guilleaume Gesellschaft für Elektrische Unter* nehmungen...............
Rheinische Elektrizität Schuckert & (So..............
Siemens & Halöks Lahmeyer L Eo..............:
Bedeutend verbessert haben sich die Schneeverhältnisse in den bayrischen Bergen durch die Schneefälle vom Freitag und Samstag.
Todessturz eines Segelfliegers.
WEN. Marburg, 13. Febr. Gestern nachmittag stürzte bei Segelflugübungen der Akademischen Segelfluggruppe auf dem Truppenübungsplatz Cyiax-Weimar der 21jährige Student Robert Sayn aus Rückenroth (Tlnterwesterwaldkreis) ab. Der Pilot war am unteren Drittel des Abhanges zu einem kurzen Tlebungsslug aufgestiegen. In 8 bis 10 Meter Höhe machte er vermutlich einen Steuerungsfehler, wodurch die Maschine steil abstürzte und auf dem Boden aufprallte. Der Pilot erlitt eine schwere Kopfverletzung, an deren Folgen er in der vergangenen Nacht in der hiesigen Universitätsklinik v e r st a r b.
Explosion im frankfurter Gaswerk.
WSN. Frankfurt a. M., 13. Febr. Heute morgen hat sich in einer im Bau befindlichen Gasreinigungsanlage des Gaswerks Ost in der Schielestraße eine Explosion ereignet. Der Deckel eines Gasreinigungskastens wurde durch die Explosion abgehoben und auf einen zweiten ebenfalls noch außer Betrieb befindlichen Kasten geschleudert. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Es ist nur Sachschaden entstanden, der durch Versicherung voll gedeckt ist.
Schweizer Eishockeymeister wurde mit den Grashoppers Zürich zum ersten Male seit 17 Jahren ein Verein des Schweizer Tieflandes.
Abgesagt wurde der für den 5. März in Stuttgart vorgesehene Schwimmkampf zwischen Württemberg und Nordbayern.
*
Schwer erkrankt ist der tschechische Davispokalspieler Jan Kozeluh. Kozeluh war bis 1928 der beste Amateurspieler der Tschechei; er wurde dann von Roderich Menzel verdrängt.
kannten Amerikaner Schaaf in Neuyork in der 13. Runde zur Aufgabe zwang.
*
E i n Fehlurteil gab es am Freitagabend im Berliner Spichernring. Im Ausscheidungskampf um die deutsche Schwergewichtsmeisterschaft erhielt der Königsberger S) i n 3 m a n n trotz großer Ueberlegenheit gegen den Düsseldorfer W a l l n e r nur ein Unentschieden.
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Neusel und Hower, die beiden deutschen Schwergewichtler, wurden am Sonntag in Brüssel beide geschlagen. Neusel unterlag dem Europameister Pierre Charles knapp, während Hower von dem Belgier Limousin sicher nach Punkten geschla-
Anschließend gab Paul Schüler einen lieber» blick über die turnerische Entwicklung der Bezirks- turnerschaft, die in lebendiger Verbindung mit den Ausbildungsstellen und Wettlampfveranstal- tungen sich auch im abgelaufenen Iahre als ein wertvolles Glied der übergeordneten Verbände erwiesen hat. Das Winter-Gerätewetturnen des Bezirks soll am 19. März in Heuchelheim bei Gießen durchgeführt werden, das volkstümliche Bezirksfest wird dem Tv. Hermannstein für den 28. Mai zugesprochen, dann folgen für die nächsten zwei Iahre die Turnvereine Aßlar und Münchholzhausen. Bei diesen allgemeinen turnerischen Veranstaltungen in den Bezirken sollen von der Gauleitung die Spiele gesperrt werden. Zu der Werbung für das Deutsche Turnfest in Stuttgart, die von Gaufrauenturnwart Rudolf Paul, Gießen, lebhaft unterstützt wird, gab der Vertreter des Reichsbahn-Sportvereins Heinzelmann, Gießen, wertvolle verkehrstechnische Erläuterungen. Rach eingehenden Anleitungen zur Statistik der laufenden Bestandserhebung durch den Gau- Schriftführer Fritz Wiegand, Gießen, schloß Bezirksvertreter Erle die Tagung, der auch Gau-Oberturnwart Wilhelm Will, Gießen, beigewohnt hatte.
Ausklang in Innsbruck.
Saarinen (Finnland) siegt im 50-km-Dauerlauf.
Die internationalen Skirennen in Innsbruck, die inoffiziellen Weltmeisterschaften, fanden am Montag mit dem Marathonlauf der Skisportler, dem 50-Km- Dauerlauf, ihren Abschluß. Diese Konkurrenz entwickelte sich zu einem spannenden Duell zwischen den finnischen und schwedischen Läufern. Der Start befand sich in der Nähe von Seefeld, da Innsbruck und feine nähere Umgebung ziemlich schneefrei sind. Ucber den ersten Teil der Strecke führte der Tscheche Novak, der aber dem Ansturm der Saarinen, Utter» ström, Bergström und Liikkanen bann nicht mehr standhalten konnte. Saarinen (Finnland) ging schließlich mit 50 Sekunden Vorsprung in 4:13:49,2 vor Utterftröm (Schweden), Bergström (Schweden) und seinem Landsmann Liikkanem der völlig er- schöpft war, als Sieger durchs Ziel. Die Deutschen hatten Pech. Sie hatten schlecht gewachst und endeten weit zurück.
Mitteldeutschlands Skiläufer bei den Deutschen Meisterschaften.
Zu den vom 17. bis 20. Februar in Freuden- stadt/Haiersbronn stattfindenden Deutschen Ski- meisterschaften hat nun auch der Verband Mitteldeutscher Skivereine seine Meldungen abgegeben. Es werden folgende Läufer an den Start gehen: W. Schröder-Kassel, Graisowski- Darmstadt, Schleicher-Gersfeld, Brinkmann-Kassel. Schütrumps-Frankfurt, Schleicher l-Gersfeld, Schüßler-Gersfeld, Schleicher Il-Gersfeld, Richter, Sachenbacher-Würzburg, Pogendorfer-Würzburg. Im Damenabfahrtslauf startet Frl. Tzschach- Offenbach.
Kunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm.
Sonja henie zum fiebtenmal Weltmeisterin.
Ein großer Erfolg für den veranstaltenden Schwedischen Eislaufverband wurde die am Wochenende in Stockholm ausgetragene Weltmeisterschaft im Kunstlaufen für Damen und Paare. Nachdem sich in den Pflichtübungen am Samstag die Verteidigerin Sonja Henie, Hilde Ho- l 0 w s k h , Vivcanne Hulthen und Megan Taylor fast gleichwertig gezeigt hatten, mußte die Kür am Sonntag die Entscheidung bringen. Zu diesem Ereignis waren über 20 000 Zuschauer im Stockholmer Stadion, auch Schwedens Kronprinz, anwesend. Die gezeigten Leistungen standen auf hoher Stufe und besonders die Darbietungen im Paarlaufen hatte man in dieser Vollendung in Schwedens Hauptstadt noch nicht zu sehen bekommen. Sonja Henie, die sich der schweren Konkurrenz bewußt war, lief eine Kür, die überaus komplizierte Figuren und technische Raffinessen aufwies. Das Preisgericht erkannte ihr denn auch mit Platzziffer 5 und 323,36 Punkten den Sieg zu. Die Norwegerin gewann damit zum siebten Male hintereinander die Weltmeisterschaft. Recht gut im Vortrag waren auch die beiden Nächstplazierten, Hulthen und Ho- lowsky, auch die jugendliche Engländerin Taylor wußte sehr zu gefallen. Hilde Holowskh hatte neben Sonja Henie das beste Programm, die Entscheidung um den zweiten Platz fiel aber zugunsten der Schwedin Hulthen aus.
Im Paarlaufen fiel der Titel wieder an die Ungarn Baby Rotte r—S z 0 l l a s , die bereits 1931 Meister waren. Der Unterschied ge-
Dalum
Hamvurg-Amertla-Pakei . . Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa Dampfschiff...........
Norddeutscher filoijb 81.®. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft.... Commerz- und Prival-Bank... Deutsche Bmrt und Disconto- Gesellschaft................
Dresdner Bank Reichsbank
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 0. S).. Lombardzinsfuß 5 v. H.
genüber dem österreichischen Meisterpaar Frl. Papetz—Zwack, das besonders durch sein schwieriges Programm bestach, war nur gering.
Neuer Rekord von Schwarz.
Bei dem Hallenschwimmfest des Braunschweiger SV. 02 ging auch der Göppinger Rekordschwimmer Paul S ch w a r z an den Start. Im 200-Meter» Bru st schwimm en stellte er im Kampfe gegen den Berliner Wittenberg einen neuen deutschen Rekord in der Zeit von 2:43,6 auf.
Kurze Sportnotizen.
Mitteldeutschlands Gauoertreter wandten sich bei einer Tagung in Leipzig energisch gegen eine Einführung des Professionalismus im deutschen Fußball.
Die Deutsche Billiardmeisterschaft der Amateure, die in Frankfurt zum Austrag kam, sah wieder Oberregierungsrat Poensgen - Berlin als Sieger. Die nächsten Plätze belegten Walter
Gießener Fußball am Wochenende.
VfB. komb. — Universität 6:0 (2:0).
Das Spiel des Samstagnachmittags auf dem Waldsportplatz war keine sehr ernste Angelegenheit. Die Platzbesitzer traten mit nur 3 Mann aus der ersten Mannschaft an, während sich der übrige Teil der Elf aus der zweiten und dritten Mannschaft rekrutierte. Die Studenten waren gar nur mit 10 Mann am Platze und begaben sich somit von vornherein jeder Chance auf Sieg. Zu ihrer Ehre sei aber gesagt, daß sie von Anfang bis zum Schluß nach Maßgabe ihres Könnens kämpften. Die VfBer zeigten auch nichts außergewöhnliches, waren aber in der Kombination nicht schlecht, so daß man wenigstens von dieser Seite einiges geboten erhielt. Die VfBer waren ständig überlegen, aber säst während der ganzen ersten Halbzeit spielte man torlos, denn der Sturm der Grünweihen vermochte zunächst keine der zwingenden Chancen auszunützen. Schließlich aber fielen doch zwei Tore. Bald darauf wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause zeigte sich der Sturm der Grünweißen aggressiver. In regelmäßigen Abständen fielen vier Tore. Das Ergebnis hätte noch weitaus höher lauten können, wenn nicht die Verteidigung der Studenten sehr auf dem Damm gewesen wäre und manche Gefahr im Strafraum bannte. Der Tormann dagegen war reichlich hilflos und half seiner Mannschaft lediglich verlieren. Schiedsrichter Raabe war gut.
1900 I — Bottenhorn I 3:0 (1:0).
Das Verbandsspiel endete mit einem erwarteten Sieg, den man allerdings eindeutiger erhofft hätte, als er errungen wurde. Die Gäste erwiesen sich diesmal als sehr gut (im Gegensatz zu ihrem letzten Auftreten in Gießen) und lieferten den Blouweißen eine Partie, die ihnen- alle Ehre machte. Der Sieg der 1900er war nicht leicht erkämpft. Erschwert wurde das Spiel durch schlechte Bodenverhältnisse.
1900 trat tnit einigen Ersatzleuten an und die Mannschaft fand sich während des ganzen Spieles nicht so, wie man es erwartete. Heilmanns Aufbauspiel wurde vermißt. Die Verteidigung war gut, der Sturm war nicht ganz auf der Höhe und vermochte sich nicht allzuviele Torchancen herauszuarbeiten. Ausgezeichnet war der Tormann der 1900er, der eine erstklassige Leistung zeigte und Schlarb vollwertig ersetzte, soferne er ihn nicht sogar übertraf. Er war es, der eine Niederlage der Blauweißen verhütete, die eine zeillang durchaus möglich werden konnte.
Der Spielverlauf sah die Gäste aus dem Hinterland fast während der ganzen ersten Halbzeit leicht überlegen, sie lagen immer mehr vor dem Tor der Platzbesitzer, deren Torwart öfters eingreifen mußte. Die Gäste arbeiteten sich verschiedene Torchancen heraus, die aber teils durch Pech, teils durch Ungeschicklichkeit unausgenutzt blieben. Die Verteidigung hatte während dieser Zeit oft alle Hände voll zu tun. Der Elf aus Bottenhorn blieb aber jetzt und im moderen Verlauf des Spieles jeder Erfolg versagt. Dagegen konnte Jäckel nach einem kurzen Geplänkel vor dem Tor auf eine schöne Vorlage hin aus der Läuferreihe den Ball gut placiert in die linke untere Ecke dirigieren und somit seine Mannschaft in Führung bringen. Nach der Pause war es Best, der aus kurzer Entfernung vor dem Tor ent- fchlossen verwandelte und damit auf 2:0 erhöhte und gleichzeitig die Chancen der Gegner erheblich verringerte. Trotzdem kämpften die Gäste unverdrossen weiter, zeigten auch jetzt wieder gute Kombinationsarbeit, blieben aber ohne Erfolg, da dem Sturm einfach nichts gelang. Kur; vor Schluß erhöhte Göbel auf 3:0, ein Tor, das für den Gästetorwart ebenfalls, wie auch die beiden anderen Tore, kaum haltbar war. Das Spiel wurde sehr fair ausgetragen, der Schiedsrichter (D e i s = Nauborn) amtierte korrekt, bei den Gästen gefiel übrigen der eifrige Mittelläufer sehr gut. Mit diesem Siege riß nun die Spielvereinigung 1900 wieder die Tabellenführung an sich.
Hauptversammlung im 2. Gaubezirk Hessen der OT.
Seine Hauptversammlung hielt am Sonntag zu Gießen der 2. Bezirk des Gaues Hessen, der im Raume Gießcn-Wehlar-Grünbcrg über 5000 Angehörige der Deutschen Turnerschaft in 34 Vereinen zusammenfaht. Die Vorsitzenden hörten den Iahresbericht des Bezirksvertreters, Uni* versitäts-Bureaudirektor Wilhelm Erle, Gießen, dessen Ausführungen auch den Freiwilligen Arbeitsdienst, das Notwerk dec deutschen Äugend und das Wehrturnen mit in die Betreuungsarbeit an der Turnerjugend einbezogen und in einer Würdigung der Lebensarbeit des l.De- zirksturnwartes Paul Schüler, Wetzlar, aus- klangen, der nunmehr 25 Iahre seinen Gaubezirk uneigennützig und erfolgreich geleitet hat.
Seriin, 13-Iebruar iMmcrttanl(d)e Noten..............
Belgische Noten.......... .......
Dänische Noten Englische Noten ............
Französische Noten ......
Holläudische Noten .. ..........
Italienische Noten................
Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, Ä 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noien Schweizer Noten.................
Spanische Roten
Ungarische Rote»
Buderus
Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener Hoesch Eisen—Söln-Neuessen Ilse Bergbau .............
Ilse Bergbau Genüsse Klocknerwerke .............
Mannesmann.Rühren .
Mansfelder Bergbau Lberschles. flofsroerte........
Phöntr Bergbau
Rheinische Braunkohlen ....
Rhctnstahl.................
Frontiun a. Jfl.
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Schluß- für«
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11.2.
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AuSlos.-Rechten .............
66,5
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Deügl. ohne Auolos.-Rechte......
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9,3
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leche Serie! mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bani
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Goldpse. 13 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hnv.-Ban!
84,25
84,65
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ffiolbpfe. 16 unkündbar 616 19.36 6y,% ehem. 4’/2% Franks. Hyp.
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86
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83,5
83,5
83,5
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—
—
4% Oesierretchtsche Moldrente...
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—
—
—
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88,5
131
134
131
134,25
116,5
117,5
116,25
117,5
48
48,5
48,65
48,75
90,5
91,5
90,13
91,75
—
60
59,65
59,65
86,5
—
87,5
88,9
—
—
53,75
54,4
152
152
—
152
102,75
106
103
105
44,5
46,5
45
46,5
61
62
61
62
24,5
26
25
25,75
—
—
69
70.5
35,9
36,5
36.13
36,5
194
194,75
194
196
75
75,75
75
76
11. Februar
13. Februar
Amtliche c^eld
Notierung Arie
sämtliche Notierung
Geld
Srie
Heisings ors..
6,384
6,396
6,384
6,396
48,45
48,55
48,45
48.55
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest ...
—
——
Sofia......
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland ....
169,03
169,37
169,03
169,37
Oslo.......
73,73
73,87
73.88
74,02
Kopenhagen.
64,19
64,31
64,29
64,41
Stockholm...
76,97
77,13
76,97
77,13
London .....
14,42
14,46
14,45
14,49
Buenos Aires
0,823
0,837
0,833
0,837
Neuyork....
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel-----
Italien.....
58,54
58,66
58,55
58,67
21.51
21,55
21,51
21,55
Paris.....
16,43
16,47
16,43
16,47
Schweiz ...
81,19
81,35
81,19
34,52
81,35
Spanien....
34,52
34,58
34,58
Danzig....
81,72
81,88
81,72
81,88
Japan .....
0,889
0,239
0,891
0,889
0,891
Rio de Ian.
0,241
0,239
0,241
Jugoslawien Lissabon...
5,554
5,566
5,554
5,566
13,11
13,13
13,13
13,15
Geld
»rief
4,20
4,22
58,39
58,63
63,92
64,18
14,41
14,47
16,39
16 45
168,66
169,34
21,42
21.55
73,70
74,00
—
2,46
2,48
76,80
77,10
81,01
81,33
34,38
34,52


