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Kreis Friedberg.
bad), 9. Oft. Am Samstag fand die ung des neuer ft anbenen F a -
pariser Automobil-Ausstellung.
llnsere Wagen sind die schönsten! — Deutsche Qualitätsarbeit allen voran. Don Siegfried Ooerschlag.
brikgebäudes der Firma Louis Joutz KG. statt. Unter Dorantritt der Nieder-Weiseler Musikkapelle marschierten die Betriebsleitung, die Angestellten, die Belegschaft, die Handwerksmeister und Gesellen, die das neue Gebäude erstellten, vom alten Betrieb zum neuen Werk. An der Fabrik begrüßte der Chef, Louis Joutz, die Teilnehmer, Dankte allen, die dazu beigetragen haben, das Werk zu vollenden und gab einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Fabrik. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" beschloß der Redner seine Ansprache. Ein Vertreter der Gemeinde Nieder-Weisel, auf
deren Grund die neue Fabrik steht, Vertreter der Angestellten und der Belegschaft und der geladenen Gäste sprachen ebenfalls. Anschließend hielt ein Richtfest die Teilnehmer noch einige Stunden beisammen.
PreuSetL
Fähnleinausmarsch des Jungvolks in Erdhaufen.
ch Erdhausen, 9. Okt. Unser Ort war am Sonntag der Sammelpunkt bes Jungvolks im südwestlichen Kreise Bi e d e n - köpf. Schon morgens in aller Frühe wurden sie mit klingendem Spiel am Ortseingang feierlich begrüßt und eingeholt. Trotz des regnerischen und nebligen Wetters waren sämtliche Scharen anweckend. Es fand zunächst ein Appell statt, anschließend wurden Geländespiele durchgeführt. Der Jungbannführer L:grüßte die Kämpfer und überbrachte die Grüße des Gebiets-Jungvolkführers. Seine Rede klang aus in einem dreifachen „Sieg- Heil!" auf den Bolkskanzler Adolf Hitler und den Reichspräsidenten v. Hindenburg. Anschließend fand ein Vorbeimarsch statt. Gegen Mittag wurden die Jungens verpflegt. Mit Abschieds- worten des Jungbannführers fand die Kundgebung ihr Ende. Am Nachmittag verließen die einzelnen Abteilungen unter dem Gesang unser Dorf, um den Heimweg anzutreten.
Kreis Biedenkopf.
< Weidenhausen, 9.Okt. Die Arbeiten am Ortsnetz sind dieser Tage abgeschlossen worden. Die jetzige Eigentümerin, die Ueberlandzentrale Oberscheld G. m. b. H. hat das Ortsnetz vollständig überholt. — Bei der Spende für die NS.- Winterhilfe wurden etwa 160 Mark Bargeld und 50 Zentner Kartoffeln und Gemüse gestiftet.
cxd Bottenhorn, 7. Okt. Die oon der Gemeinde Bottenhorn auf der Hulshöfer Heide als Notstandsarbeiten ausgeführten Boden- kultivierungen machen rasche Fortschritte. Durch Sprengungen, Anlegen von Entwässerungsgräben und Säen oon Grassamen hat man ein großes Stück des Sumpf- und Heidegebietes in Wiesen verwandelt, die schon im nächsten Jahre den aufgewandten Fleiß reichlich lohnen dürften.
«er, Tourenzähler und Tagesuhr zugleich, rt ist weder schön noch praktisch.
Erstmalig ist der Pariser Personenwagenausstel« luna auch eine La st kraftwagenschau angegliedert. Französischer Nutzwagenbau ist ein gutes Stück vorwärts gekommen in den letzten Jahren, besonders im Omnibusbau. Auch hier aber waren und sind noch deutsche Konstruktionen vorbildlich. Die französische Fabrik „Unique“ baut nach Mercedes-Benz Diesel-Patente, die Corn» pagnie Lille nach Junkers-Patenten; im Personen» wagenbau verwendet Rofengard (eine der leistungsfähigsten französischen Automobilfabriken) deutsche Adler-Trumps-Lizenzen. Monocoupe nennt sich die Eindruckschmierung von Senator Willy Vogel, Bosch ist zwar selbst Aussteller, doch werden viele Bosch-Anlagen in Frankreich von Laoalette gebaut und unter dem Namen Lavalette-Bosch in den Handel gebracht. Französische Kleinkrastradfabriken verwenden deutsche Sachs-Motoren der Fichtel 8t Sachs AG., Siemens ist mit seinen Sinteco- runb-Kerzen vertreten, bas vorzügliche Reifen-Ris- fel-System der Ingenieure Sommer und Eos» f a 11 e r wird hier unter französischer Flagge vor- iieführt, und in der riesigen Zubehör-Aus- t e l l u n g finden wir von deutschen Ausstellern ne Continental mit ihren Auto-, Motorrad- und Fahrradreifen, die im europäischen Getriebebau führende Zahnradfabrik AG. (Friedrichshafen) und einen Ausstellungsstand der größten Beschläge- fabrik des Kontinents, Rob. Tümmler (Döbeln, Sachsen). In der Kraftradausstellung vertreten Z ü n d a p p und BMW. die deutsche Motorradindustrie.
Brennpunkt der Ausstellung aber ist wie immer die Personenwagenschau. Weil außer den schon erwähnten Eigenheiten einiger Ausländsaussteller von den französischen, englischen, amerikanischen, belgischen Ausstellern nichts Sonderliches zu berichten ist, mag hier nur kurz auf Gesamteinbruck und Neuarten der deutschen Automobilfabriken hingewiesen sein. Insgesamt ist Art und Aufmachung der deutschen Stände diesmal alltagsmäßiger als bei früheren Ausstellungen. Luxustypen werben nicht gezeigt, weder bei Daimler die „Großen Mercedes'^ ober SS. ober Nürburg-Wagen, noch bei ber Auto-Union bie Luxusausführungen von Horch.
Schön und preiswert.
Der schöne, gebiegene, preiswerte Alltagswagen herrscht vor. Adler unb Mercedes-Benz haben besonders günstig gelegene Ausstellungstände, unmittelbar am Haupteingang, Adler hat einen vergrößerten Standard 6 in mehrfacher Aus- ührung auf feinem Stand; das Zugstück ist ein 12/60er Adler-Kabriolet mit Karrnann-Karosserie, ein Meisterstück technischer unb Karosserie-Kultur! Der neue Adler Standarb 6 hat Dorderschwing- achse, in Gummi aufgehängten Motor, Tiefrahmen, Einzelradlenkung. Dem Geschmack ber Französin- nen entspricht zinnoberrotes Adler-Kabriolet, eins der wenigen durch seine Hellfarbe auffallenden Ausstellungsstücke.
Die Auto-Union bietet auch in Paris jedem Geschmack unb jeder Brieftasche das Gewünschte. Audi, DKW., Horch und Wanderer, mithin alle vier Fabrikate der Auto-Union, sind auf großem Ein- Sitsstand vereinigt. Schön unb originell ist be- ibers der neue Horch 8 mit V-förmigem 3-Liter- otor, dessen gediegene, in Linienführung wie Ausführung gleich erfreuliche Karosserie stromlinien- förmig verläuft. Das Armaturenbrett des neuen Horch ist besonders schön und praktisch, ist technisch- ästhetischer Genuß. Das DKW.-Werk der Auto- Union stellt neue viertürige Jnnensteuer-Limouiine des 700-ccm-Typs „Meisterklasse" vor. Von Audi unb Wanderer sieht man tadellos karossierte, geschmackvolle Wagen.
Maybach ist mit feinem 12 - Zylinder - Typ „Zeppelin" vertreten. Maybach bringt nichts Neues, diesmal auch keinen Stromlinienwagen, sondern stellt eine Jnnensteuerlimousine und ein Kabriolet zur Schau, beides Wagen für höchste Ansprüche.
Mercedes-Benz kann seinen neuen 3,8-Liter-Sport- wagen mit ober ohne Kompressor jetzt serienmäßig und sofort liefern. Bekanntlich wurde dieser Typ schon auf der Berliner Ausstellung gezeigt; inzwischen ist er ausgereift, erprobt unb bewährt. Er wirb auch von der gewiß nicht deutschfreundlichen Pariser Presse als eins der Zugstücke des Auto- alons bezeichnet. Daimler-Benz erhofft gerade von diesem schnellen, formschönen, vorbildlich ausge- tatteten und doch so preiswerten Sportwagen gutes internationales Geschäft.
Alles in allem: im Pariser Salon gibt's diesmal keine Sensationen. Der Gebrauchswagen herrscht vor. Und ob es das Riesen-Fahrgestell de» deutschen MAdl-Lastwagens ist oder der schmucke kleine DKW., die 800er Zündapp ober Motorsahr- rab mit Sachsmotor ... sie alle finb Tatbeweise dafür, daß deutsche Kraftfahrzeuge überlegen sind in Technik, Aufmachung und (von den französischen Einfuhrzöllen abgesehen) Preiswürdigkeit!
stammt ober von ber Karosseriefabrik der Auto- Union ober vom Karosseriewerk Karmann (Osnabrück), dem Lieferanten ber schönen Abler-Karosse- rien, ist das schönste, bequemste, bestausgestattete bes Salons. Deutsches Schwingachssystem wird vom Auslanb kopiert. Deutsche Wagen haben ben Vigot - Wagenheber, der beauemen, schmutzlosen Reifenwechsel gestattet. Die anderen kopieren unsere Stromlinie nkarosserien; was davon auf französischen Ständen gezeigt wird, ist mißlungenes Plagiat, ist Kitsch. Der Ueberballon-Reifen (Voll-Aero) hat sich noch nicht eingebürgert. Man trifft ihn nur hier und da. Type Aero und Ballon- Reifen beherrschen das Feld. Die Unsitte schwarz- weißer Reifen wird nur von Amerikanern gepflegt; der gute Geschmack des Europäers lehnt sie ab. Das Scheibenrad ist große Mode; Sportwagen haben nach wie vor Drahtfpeichenräder. Die Franzosen (und amerikanische Fabriken) verstecken die Reseroereifen in Metallhülsen, je blanker, desto besser. Deutscher Autobau lehnt das ab — geschmacklich wie technisch mit Recht. Eckiger Karosseriebau ist verpönt (nur Rolls-Royce und Lancia bilden Ausnahmen), die geschwungene Linie beherrscht den Markt. Tiefrahmen-Bauart hat sich eingebürgert. Schwingachs-Systeme (nach Porsche-Art) sind auch in Frankreich im Aufkommen. Deutsche Kabriolets gestatten auch von den Rücksitzen freien Blick. Französischer Kabrioletbau will anscheinend die Wageninsassen ben Blicken ber Außenwelt entziehen: Dafür sehen sie nichts von der Außenwelt. Was früher auf Wunsch geliefert wurde — Autokoffer —, gehört heute mit zum Reifewagen. Und außer Spezial-Sportwagen und Stadt- Limousinen soll und will ja jedes Auto Reifewagen fein. In der Kofferfrage werden deutsche Fabriken noch umlernen müssen. Für den Viersitzer ist nicht bas Zweikoffer-System bas Beste, fonbern bie Vierkoffer-Art, selbst wenn bie vier Koffer kleiner finb, als die in Deutschland üblichen zwei übergroßen Autokoffer. Französische Fabrikate sind zur Vereinheitlichung der Uhren unb Zäh- I e r am Armaturenbrett übergegangen. Man sieht französische Wagen, die nur einen einzigen Meßapparat zeigen; er ist Tachometer, Oel- und Brenn-
Paris, im Oktober.
Repräsentative Schau.
In Deutschland ward das Automobil geboren. Benz, Daimler, Maybach waren die Erfinder des Automobils. Jahre des Weltkriegs und Der Inflation hatten einen Stillstand in ber Weiterentwickelung des deutschen Autos geschaffen. Jegt aber — jetzt sind wir wieder allen Automobil- inbuftrien der Welt sieghaft voran! Der Pariser „Autosalon" liefert überzeugenben Beweis.
Die deutschen Wagen sind die schön st en der Autoausstellung. Die französische Presse erkennt bas freimütig an. Die deutschen Wagen aber sind auch die technisch am fortschrittlichsten entwickelten! Französische Personen- und Nutzlastwagen werden nach deutschen Lizenzen gebaut. Deutsche Wagen haben Schwingachsen, haben die weitaus schönsten und bequemsten Karosserien. Was andere Länder kopieren, ist bei uns schon bis zur Voll- endung gereift.
Wenn eben nur bie Zollgrenzen nicht wären! Sie Hinbern bie Ausfuhr. In Frankreich x. B. ist es fast unmöglich, deutsche Wagen zu kaufen. Und wenn die deutschen Automobilfabriken Adler, Auto-Union, Daimler-Benz, Maybach, das Lastkraftwagenwerk MAN, die Motorradfabriken Zündapv, BM W., Sachs-Motor der Fichtel 8c Sachs AG., in Der Pariser Ausstellungshalle vertreten finD, so eben fast nur aus repräsentativen OrünDen: im Pariser „Salon" trifft sich weit mehr als in ber Berliner Autoausstellung die ganze am Automobilismus interessierte Welt. Man sieht hier den Maharadscha neben Dem Autohändler aus Juaoslawien, neben Dem Einkäufer aus Spanien, und man begegnet Dem Amerikaner, der Drüben eben keinen Amerikaner fahren will, fonbern europäischen Luxuswagen. Der Pariser „Salon" — er ist das Stelldichein der am Fortschritt der Kraftsahrt interessierten Kreise aller Herren Länder. Direktes Verkaussgeschäst aber — das ist er nicht.
Das deutsche Kabriolet, gleich obs aus dem Daimler - Benz - Karosseriewerk Sindelfingen
• Hungen, 10. Okt. Auch ht unserer Stadt wurde eine Listensammlung für die NS.-Volke- Wohlfahrt durchgeführt. Die Einwohnerschaft bewies mit einer Speyde von insgesamt 371,65 Mark ihren Opfersinn.
! Aus dem südlichen Kreis Gießen, 9. Okt. Die Kartoffelernte ist nun überall beendet. Der Ertrag war sehr gut. Nur einzelne Landwirte klagten über frühzeitiges Absterben der Stöcke durch sog. „Schwarzbeinigkeit". In der Hauptsache wurden die Sorten „Industrie" und „Ackersegen" gezogen. An den Bahnhöfen werben täglich viele Waggons mit Kartoffeln eingelaben. Zur Zeit werben 2 Mark für ben Zentner bezahlt. Auch bie reiche Zwetschenernte geht dem Enbe zu. Von einzelnen Hänblern werden immer noch Früchte aufgekauft, ber Zentner kostet 4 Mark. Dys Geschäft in Birnen und Aepfeln »st sehr gering, ba bie Ernte sehr knapp war. — Die Bauern beginnen mit dem Säen des Roggen, der durch Das anhaltend gute Wetter schön in die Erde kommt. Auch die Dickwurz sind zum großen Teil im Keller. Leider nimmt die Mäuseplage bei ber Trockenheit sehr rasch überhand. Besonders die Kleeäcker, sowohl die vorjährigen als auch die neu eingesäten, werden stark zerstört. Wenn da nicht bald von den Gemeinden aus mit der Vergiftung begonnen wird, kann großer Schaben entstehen. Die Arbeit bes einzelnen hilft ba nicht viel. Auch bie Arbeit der Dreschmaschinen in ben einzelnen Höfen ist in ber Hauptsache beenbet. Der Ertrag bes Brotgetreides, befonbers ber bes Weizen, war sehr befriebigenb.
ftmtmlung der SängernereinigUng Gin» tracht-Harmonie Klein-Linden im Saal der Wirtschaft „Zur Burg" statt. Der Führer, Kauf- mann Fritz Jung, berief in den Vorstand: zum stellvertretenden Führer den seitherigen Führer des Gesangvereins Eintracht, Verwaltungsangestellter Wilhelm R i n n , zum Schriftwart Bürgermeisterei- lchreibgehilfe Rudolf Jung, zum Kassenwart Schlosser Wilhelm Jung, zu Beisitzern Reichs- bahnassistent Friedrich Jung, Kaufmann Wilhelm Germer, Reichsbahnzugführer i. R. Philipp Jung, Metzgermeister Karl Hinter! ang II., Schlosser Richard Luh und Installateur Wilhelm Jung. Die monatliche Beitragszahlung wurde wie folgt geregelt: Für Sänger unter 25jähriger Der- einszugohörigkeit 30 Pf., arbeitslose Sänger sind beitragsfret. Unterstützende Mitglieder unter 25jäh- riger Vereinszugehörigkeit 20 Pf., arbeitslose 10 Pf. Mitglieder mit über 25jähriger Vereinszugehörigkeit gelten als Ehrenmitglieder und zahlen nur 10 Pf. Die noch lebenden Mitgründer der Gesangvereine „Eintracht" und „Harmonie", Altveteran Landwirt Philipp Jung, ftäbt. Angestellter i. R. Wilhelm Jung unb Burgwirt Philipp Jung sollen beitragsfrei bleiben. Als Dereinsvermögen yaben beide Vereine je 25 Mark in bie neue Kasse einzuzahlen. Die Sängeroereinigung zählt 252 Mit- glieber. Wegen ber neuen Vereinssatzung unb ber Ausgestaltung ber biesjährigen Weihnachtsfeier sollen in ber nächsten Mitglieberversammlung nähere Beschlüsse gefaßt werben. Mit einem breifachen „Sieg-Heil!" auf ben Führer unb Reichskanzler Adolf Hitler unb bem Gesang bes Horst-Wessel- ßiebes schloß bie Versammlung.
oo Klein-Linden, 9. Okt. Im Caf6 Lutz wurde am Samstagabend die Gleichschaltung im hiesigen Geflügelzuchtverein oor- genommen. Zellenleiter der NSDAP. Dr. C r ö ß - mann ernannte Georg Lutz zum Vereinsführer und Theodor Leib und August Lenz zu Bei- iitzern. Dr. Crößmann bankte bem Verein für .feine Beteiligung am Erntefest bes 1. Oktober unb brachte bas „Sieg Heil!" auf ben obersten Führer unb Volkskanzler Abolf Hitler aus. Der neue Vereinsführer Lutz bestimmte zu seinen Mitarbeitern: Otto Lippert als Kassenwart, Fritz Klingelhöfer unb Wilhelm Schlosser als weitere Beisitzer, Wilhelm Lenz als Zeugwart unb Walter Müller als Vereinsbiener. Ferner würbe beschlossen, am 28. Januar 1934 eine lokale Werbe- fchau abzuhalten.
* Allenb orf (Lahn), 10. Okt. Die in unserem Orte veranstaltete Listensammlung für die NS. - Volkswohlfahrt ergab ben Betrag von 85,10 Mark.
tn. Lang-Göns, 9. Okt. Bei ber am Sonntag ItattgefunDenen Haussammlung für bie NS. - Wohlfahrt gingen 170,25 Mark ein. Die Straßen-Büchsensammluna ergab 44,40 Mark, zusammen 214,65 Mark. Bis jetzt haben sich schon über 100 Ortseinwohner als Mitglied Der NS.-Wohlfahrt eingezeichnet.
> Holzheim, 9. Okt. Am Sonntag sammelte lie hiesige SA. und SA.-Reseroe bie Ersparnisse des Eintopfgerichtes vom Erntedankfest, wobei sich die Einwohnerschaft durch großen Opfersinn hervortat. Die Haussammlung brachte den statttichen Betrag von 128,60 Mark. Der BDM. suhrte eine Straßensammlung durch, die 29,60 Mark «inbrachte.
! Grüningen, 9. Okt. Die am Sonntag veranstaltete Haussammlung für Das Winter- hilfswerk Der NS. -Wohlfahrt ergab in unserer Gemeinde Die Summe von 49,30 Mark. Der Betrag Der Büchsensammlung steht noch aus.
* Steinbach, 10. Okt. Dem Bericht über bie Crntebankfest feier in Steinbach (Nr. 235 des „Gießener Anzeigers" vom Samstag, 7. Oktober) ist nachzutragen, baß nach ber Rebe Des Bürgermeisters Krämer ber Geianaverein „Eintracht" Durch zwei Chöre („Die Himmel rühmen" von Beethoven und „Freiheit" von Schenkenborff) zur Verschönerung der Kunbgebung beitrug.
ch. Göbelnrod, 9. Okt. Am Sonntag hielt der hiesige Kriegerverein sein diesjähriges Hreis-Abfchluß-Schießen ab. Bei nicht allzu starker Beteiligung wurden folgende Ergeb- niste erzielt: 1. Preis Wilhelm Scharmann, 35 Ringe; 2. Heinrich Wilhelm Weber 33 R.; 3. Heinrich Velten VIII. 33 R.; 4. Heinrich Weber V. 32 R.; 5. Heinrich Kühn II. 31 R.; 6. Emil Schultheiß 31 R.; 7. Karl'Schulz fen. 31 R.; 8. Wilhelm Erb 31 R.; 9. Heinrich Selten I. 31 R.; 10. Heinrich Kühn I. 30 R.; 11. Lehrer Allendörfer 29 R.; 12. Wilhelm Decker jun. 29 R.; 13. Otto Lipp 28 R.; 14. Wilhelm Becker fen. 28 R.; 15. Karl Schulz jun. 27 R.; 16. Wilhelm Fuchs 27 R. Das Schie- feen fand bei schlechtem, dunstigem Wetter statt. Mancher jugendliche Schütze erreichte eine beachtliche Ringzahl. Abends wurde die Preisverteilung durch den 1. Vorsitzenden, Bürgermeister Weber, bei Kamerad B e ck e r vorgenommen.
Konkursverfahren.
In dem Konkursverfahren über bas Vermögen bes Johann Otto Schneider, alleinigen Inhabers der Firma Birken- flock & Schneider in Gießen, ist zur Abnahme ber Schlußrechnung bes Vermal- ters, zur Erhebung oon Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei ber Verteilung zu berücksichtigenden Forde- rungen — unb zur Beschlußfassung ber Gläubiger über bie nick verwertbaren Bermögensstücke — sowie zur Anhörung der Gläubiger über bie Erstattung ber Auslagen unb bie Gewährung einer Vergütung an bie Mitglieber bes Gläubiger- cmsfchustes sowie zur Prüfung ber nach- kläglich angemelbeten Forberungen ber Schlußtermin auf 6281D
Freitag, den 27. Oktober 1933
vormittags 9 Ahr
oor dem Hessischen Amtsgericht hierfelbst, Zimmer 107, bestimmt.
Gießen, den 5. Oktober 1933.
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