Sozialwissenschaftcn in einer Diel Zitieren Lage sind als irgendeine andere Msfenfr^ast, denn kaum in einer anderen Wissenschaft kann Vs so leicht zu einem Äonflift kommen zwischen den «beiden Forderungen „in necessariis unitas" und ,„'jn dubiis libertäs“, wie gerade bei uns, denn die (necessaria, über die unitas herrschen soll, liegen fa.st ausnahmslos auf politischem, auf wirtschasts- über sozialpolitischem Gebier, nur für uns ergibt sich deshalb die schwere Frage der richtigen Abgrenzung zwischen den necessariis und den dubiis;klare, einwandfreie Grenzlinie ist kaum gegeben. Heute besteht bei Dielen, und wahrscheinlich auch Am Teil unter der Jugend, die Tendenz, den Urning der necessaria, der Fragen, überx-&€~4£inygfeit herrschen soll, die als bereits endgültig geklart angesehen und deshalb der weiteren wissenschaftlichen Untersuchung entrückt werden sollen, über die keine Diskussion zugelassen werden soll, möglichst groß zu fassen, und auf der anderen Seite hat natürlich der Gelehrte das berechtigte Streben, sich seinen Lebensraum nicht allusehr ein- engen zu lassen; er braucht Freiheit, denn er kann nur in der Freiheit atmen und arbeiten.
Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, daß wir gelegentlich in Konflikt miteinander geraten, daß ich der Kritik unterwerfen, in Zweifel ziehen muß, was Ihnen schon autoritär entschieden scheint. Aber für solche Fälle erinnere ich Sie an den Schlußsatz „in omnibus autem caritas“, über allem muß das liebe- oolle Verständnis für einander stehen, der Glaube, daß der andere oielleicht einmal irrt, daß er aber denselben guten Willen hat wie wir selbst.
Ich betrachte jedenfalls meine Arbeit hier als Dienst am deutschen Volke. Ich glaube ihm und auch Ihnen am besten zu dienen, wenn ich unbekümmert um persönliche Vorteile oder Nachteile nur nach Erkenntnis und Wahrheit suche; ich bitte dabei um Ihr Verständnis und Ihre Nachsicht.
Große (Strafkammer Gießen.
* Gießen, 2. Mai. Die Große Strafkammer verhandelte zwei A u t o u n f ä l l e , die sich in bzw. bei Herbstein vor einiger Zeit ereignet hatten. Die Verhandlung fand im Amtsgerichtsgebäude Herbstein statt. Vor jeder Verhandlung wurde ein Augenschein an Ort und Stelle des Unfalls vorgenommen.
In dem einen Falle handelte es sich um den Kaufmann O., der auf der Sttaße Hörgenau—Rixfeld ein dreijähriges Kind überfahren hatte. Das Kind war auf der Stelle tot. Schöffengericht (1. Instanz) sowohl als auch Große Strafkammer (2. Instanz) hatten in früheren Verhandlungen den Angeklagten mangels Schuldbeweises von der Anklage der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Auf Revision der Staatsanwaltschaft hatte das Reichsgericht das Urteil der Großen Strafkammer aufgehoben und an diese zur nochmaligen Verhandlung zurückverwiesen. In der erneuten Verhandlung ergab die Besichtigung der Unfallstelle, daß der Angeklagte bei der Leitung
seines Kraftwagens nicht die erforderliche Sorgfalt hatte obwalten lassen. Es wurde festgestellt, daß er das Kind bei der nötigen Aufmerksamkeit hätte sehen und dadurch den Unfall hätte vermeiden können. Andererseits ergab sich jedoch auch, daß das Kind den Unfall zu einem großen Teil mitverursacht hatte. Es konnte daher von Verhängung der an sich verwirkten Gefängnisstrafe abgesehen werden. Der Angeklagte erhielt an Stelle einer solchen eine Geldstrafe von 300 M a r k.
Im zweiten Falle handelte es sich um folgendes: In der Nacht nach der Hitler-Kundgebung, die im Juni vorigen Jahres auf dem Hoherodskopf statt- gefunben hatte, war es in einer Kurve am Ausgang von Herbstein nach dem Bahnhof zu einem Zusammenstoß zweier von Hoherodskopf kommenden Lastkraftwagen gekommen. Von den Insassen des aus Herbstein kommenden Wagens wurden zwei Personen getötet und eine Anzahl verletzt. Die Insassen des anderen, nach Herbstein zu fahrenden Wagens waren mit dem Schrecken davongekommen. Nach den sofort eingeleiteten (Ermittlungen kam lediglich der Führer des letztgenannten Wagens als der an dem Unfall Schuldige in Frage. Die Staatsanwaltschaft erhob daher gegen ihn Anklage wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung. Das Schöffengericht konnte sich jedoch von einer Schuld des Angeklagten nicht überzeugen und sprach ihn f r e i. Auf Berufung der Staatsanwaltschaft kam die Sache vor der Großen Strafkammer nochmals zur Verhandlung. Der auch in dieser Sache vorgenommene Augenschein ergab, daß der Angeklagte die Kurve (für ihn eine Linkskurve) nicht richtig gefahren, nämlich zu früh nach links eingebogen war und dadurch den ent- gcgenkommenden Kraftwagen auf der Seite angefahren hatte. Fast alle Insassen des angesahrenen Kraftwagens waren auf die Sttaße geschleudert worden. Mit Rücksicht auf die vorgeschrittene Zeit wurde die Verhandlung abgebrochen und zur Urteilsverkündung in Gießen vertagt. In der Zwischenzeit hatte der Verteidiger des Angeklagten noch einen wichtigen Zeugen ermittelt, der bisher nicht hatte ermittelt werden können. Es kam daher nochmals zu längerer Verhandlung, die jedoch zu keinem anderen Ergebnis als die vorausgegangene führte. Die Strafkammer verurteilte den Angeklagten daher an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von 3 Monaten zu 3 0 0 Mark Geldstrafe. Nach Lage der Sache erschien dem Gericht auch in diesem Falle das Verschulden des Angeklagten nicht so erheblich, daß es auf eine Gefängnisstrafe hätte erkennen müssen.
G. A.-Gpori.
Sternwanderung des Lahn-Oünsberg- Gaues -um Oünsberg.
Die Wanderung brachte dem Gau den erwarteten großen Erfolg. Die Teilnehmerzahl dürfte mit 1000 I nicht zu hoch gegriffen ftin; ein frischer Geist be« *
herrschte die einzelnen Vereine. Leider war der Tag vom Wetter nicht begünstigt. Als sich der Zug unter Vorantritt der Spielmannzüge in Bewegung setzte, begann es anhaltend zu regnen. In Bieber sand dann eine Feier zu Ehren des Turnvaters Jahn statt. Nachdem die Gaukapelle einen schneidigen Marsch gespielt hatte, ergriff der 1. Vorsitzende Carl D a u p e r t, Wieseck, das Wort zu einer kernigen Ansprache, in der u. a. die Leistungen des Turnvaters Jahn für die heutige Zeit als besonders wertvoll bezeichnete. Weiter hob er die große Leistung der Regierung Hitler hervor und begrüßte das warme (Eintreten des Reichskanzlers für die Pflege der Leibesübungen; ferner betonte der Vorsitzende, daß der ganze Lahn-Dünsberg-Gau sich gefd)Ioffen in den Dienst der nationalen Aufbauarbeit der Regierung Hitler stellt. Mit einem „Gut-Heil" auf den Gau und das deutsche Vaterland schloß der Redner Mit dem Absingen des Deutschlandliedes wurde Vie Feier beendet. Im Anschluß an die Feier begann der Aufstieg zum Dünsberg und die Besteigung des Turmes. In einzelnen Abteilungen kamen die Kletterer an und eröffneten sofort einen Sturm auf den Turm, den jeder zuerst zur Aussicht nach seinem Heimatort benutzen wollte. Der Abmarsch erfolgte nicht geschlossen, sondern jeder Verein marschierte allein in das mit Fahnen geschmückte Bieber ein. Im Saale der Gastwirtschaft Scherer gab es noch eine kurze Rast bei Musik und Vorführungen der Schülerinnen-Abteilung des Tv. Kinzenbach. Hervor- gehoben sei noch die glänzende Leistung des Trommlerkorps. Alles in allem kann die Wanderung als ein großer (Erfolg für den Gau und dessen Vorstand verbucht werden.
Wirtschaft.
Neue erhebliche Entlastung des Arbeitsmarktes.
Berlin, 10. Mai. (WTB.-Funkspruch.) Für die Zeit vom 16. bis 30. April hat die (Entlüftung des Arbeitsmarktes in der zweiten April- Hälfte erhebliche Fortschritte gemacht. Die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen im Reich verminderte sich um rund 196 000, oder 3,6 v. H. auf rund 5 333 000. Sie liegt nach dieser neuerlichen Entlastung um rund 714000 unter dem winterlichen H ö ch st p u n k t von Mitte Februar und um rund 400 000 unter dem Stand vom Ende April 1932.
Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger sank in der Arbeitslosenversicherung um 50 000 auf 530 000, in der Krisenfürsorge trotz aufgehobener Aussteuerung um 28 000 auf rund 1 409 000. Die Zahl der anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen ist gegenüber März um 139 000 auf 2 263 000 Ende April gesunken. Die Zahl der Arbeitsdienstwilligen belief sich Ende April auf rund 230 000; die Zahl der
aus Mitteln der Reichsanstalt beschäftigten Notstandsarbeiter, die Ende März 88 000 betragen hat, dürfte 100 000 überfliegen haben.
Frankfurt freundlich.
Frankfurt a. M., 10. Mai. (WTB. Drahtmeldung.) Die schon rein technisch bedingten Erholungen des Kursniveaus machte bei Be» ginn der heutigen Mittagsbörse weitere Fortschritte, die noch durch einige günstige Momente aus der Wirtschaft unterstützt wurden. So schufen vor allem die Ausführungen des Freiherrn v. Schröder anläßlich der gestrigen Vollsitzung der Kölner Industrie- und Handelskammer über die Sicherung der in festverzinsliche Werte angelegten Gelder eine merkliche Beruhigung am Rentenmarkt. Aber auch der Altienmarkt wurde günstig beeinflußt. Daneben machten die Entlastung des Arbeitsmarktes und der Abschluß der Deutschen Reichsbahn einen guten Eindruck, demgegenüber die erneut schwächeren Auslandbörsen ohne Wirkung blieben. Die Aufwärtsbewegung hatte indessen meist spekulativen Charakter, denn vom Publikum lagen nur in mäßigem Umfang Aufträge vor.
Bei verhältnismäßig lebhaftem Geschäft ergaben sich gegenüber der Abendbörse durchschnittliche Befestigungen von 1 bis 1,50 Prozent. Stärker erhöht waren Akkumulatoren Berlin mit plus 4,50 Prozent. Lebhafte Umsätze fanden in Montanwerten und I.-G. statt, wobei von ersteren Rheinstahl 2,75 Prozent und letztere 2,50 Prozent gewannen. Auch der Elektromarkt war mehr beachtet, Licht u. Kraft zogen 2 Prozent, und Schuckert 3 Prozent an, Lahmeher erschienen mit Plus-Plus-Zeichen, nachdem sie schon gestern mit gestrichen Geld notierten. Fester eröffneten u. a. noch Zellstoff Waldhof und Aschaffenburg mit Erhöhungen bis zu 1,50 Prozent. Bei letzteren stimulierte, daß eine Sanierung für den Abschluß 1932 evtl, nicht vorgenommen werden braucht. Reichsbankanteile eröffneten 1, und (Eontigununi 1,75 Prozent höher. Im Verlaufe blieb die Tendenz freundlich und die Mehrzahl der Kurse konnte sich um weitere 1 bis 1,50 Prozent erhöhen,
Ziemlich lebhafte Umsätze fanden am Rentenmarkt in Altbesitzanleihe statt, die zunächst 0,38 Proz. gewannen und später um weitere 1,5 Prozent auf 76,75 Proz. anzogen. Auch Reubesih und späte Reichsschuldbuchforderungen erhöhten sich um 0,25 bzw. 0,75 Prozent. Stahlvereinbonds waren nach zunächst nur knapp behaupteter Eröffnung im Verlause 1,5 Proz. fester, wogegen die Altbesitzanleihe leicht abbröckelte. Die festverzinslichen Märkte lagen stimmungsmäßig etwas fester, während es kursmäßig kaum zum Ausdruck kam. Lediglich Kommunalobligationen waren um 0,5 Prozent erholt. Auslandrenten lagen vernachlässigt. Tagesgeld war etwas gesucht, so daß der Satz um 0,5 auf 3,5 Prozent erhöht wurde.
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Amtsverkiindiglingen aus den oberhessischen Kreisen.
Kreis Gießen.
Nach den §§ 1552 ff. der Reichsversiche- rungsordnung haben Betriebsünterneh- mer jeden in ihren Betrieben sich ereignenden Unfall rechtzeitig anzuzeigen, wenn durch den Unfall ein im Betrieb Beschüß tigter getötet oder so verletzt wird, daß er stirbt oder für mehr als drei Tage völlig oder teilweise arbeitsunfähig wird. Die Anzeige ist schriftlich oder mündlich bei der Ortspolize^behörde des Unfallorts zu erstatten. Bei Entgegennahme der Anzeigen find die üblichen Formulare (Unfallanzeigen) zu verwenden. Die Unfallanzeigen find der zuständigen Berufsgenoffenfchaft zuzusenden. Eine Abschrift der Unfallanzeige ist dem Gewerbeaufsichtsamt Gießen alsbald einzusenden. Diese letztere seit Jahren bestehende Anordnung wird vielfach nicht beachtet. Es muß erwartet werden, daß die Bürgermeistereien dieser Anordnung nachkommen.
Für die in landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Betrieben sich ereignenden Unfälle findet diese Anordnung keine Anwendung. 3139C
*
Wegen Herstellungsarbeiten des in der Gemeinde Hachborn gelegenen Staufenberger Wegs wird der in der Gemeinde Staufenberg gelegene Hachborner Weg für den Durchgangsverkehr bis zur Landesgrenze bis auf weiteres gesperrt.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte.
Nach dem Reichsgefetz vom 7. April 1933 endigt die laufende Wahlperiode von Schöffen und Geschworenen am 30. Juni 1933. Die zur Auswahl der Schöffen und Geschworenen als Urliste dienende Wahlkartei liegt von Donnerstag, den 11. Mai, bis einschließlich Donnerstag, den 18. Mai 1933, im Stadthaus. Bergstraße Jlr. 20, Zimmer Nr. 14, wahrend der Dienftstun- den zur Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist kann gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der als Urliste gellenden Wahlkartei Einspruch erhoben werden.
Gießen, den 10. Mai 1933. 3123C
Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Dr. 6 e i b.
Letzte WWMskeiMW öet 5teoi Wut ®i. 1933.
Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen am 3132C
Donnerstag, 18. Mai 1933, 10^ Uhr in der Gastwirtschaft „Zur Liebigshöhe" versteigert werden:
13 St. Fichtenlangholz, N, la und b = 3,36 km
27 St. Eichenstammholz, N, 1. und 2. Kl. = 6,65 km
3 St. Eichenstammholz, N und A, 6. und 7. Kl. = 4,40 km
14 rm Eichennutzscheiter 1. und 2. Kl.
230 St. Kiefernlangholz, N, 2a = 141,02 km
168 St. Kiefernlangholz, N, 2b = 148,26 km
34 St. Kiefernlangholz N, 3a = 41,72 km
5 St. Kiefernlangholz und -abschnitte 2b, 3b und 4a = 4,48 km
1114 St. Fichtenderbstangen 1. Kl.
336 St. Fichtenderbstangen 2. Kl.
1246 St. Fichtenderbstangen 3. Kl.
1190 St. Fichtenreisstangen 4. Kl.
734 St. Fichtenreisstangen 5. Kl.
Loseeinteilungen nebst Verkaufs- und Zahlungsbedingungen werden unentgeltlich abgegeben.
Es werden gegebenenfalls auch schriftliche .Angebote, die bis 18. Mai 1933, 8 Uhr, bei uns eingegangen sind, berücksichtigt.
Gießen, den 9. Mai 1933.
Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. S e i b.
Reparaturen?
Nehmen Sie Abermann
Bekanntmachung.
Der gemäß § 13 Abs. 2 der Verordnung über Finanzstatistik vom 28. Februar 1931 (RGBl. I S. 32) zu veröffentlichende Halbjahres-Ausweis über die Einnahmen und Ausgaben der Stadt Gießen für das II. Halbjahr 1932 Rj. wird in der Zeit vom 10. bis 24. Mai 1933 an den für amtliche Bekanntmachungen bestimmten Anschlagtafeln zur allgemeinen Kenntnis gebracht.
Gießen, den 9. Mai 1933. 3130C
Bürgermeisterei Gießen: Dr. Keller.
Zwangsversteigerung 122/32
Am Donnerstag, dem 1. Juni 1933, vor- mittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichtsgebäude zu Gießen, Zimmer 107, das im Grundbuche von Gießen a) dem Heinrich Sack in Gießen, Marktstraße 19, b) dessen Ehefrau Emma, geb. Ulrich, daselbst, zu je Vi zugeschriebene Anwesen Marktftraße 21
Flur 1, Nr. 555 -- 56 qm hofreite, geschätzt 11635 RM., versteigert.
Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt. 2795D
Gießen, den 24. April 1933.
I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsvorsteher.
Bevirhttsung. 3125D
In unserer Veröffentlichung der Brennstoff- Kleinverkauksvreise für den Platz Gießen' vom 6. Mai 1933. Der Nachsatz beginnend mit „bei geschlossener Abnahme", muß richtig heißen: „Bei geschlossener Abnahme von 100 bis 300 Ztr. aus einer Ladung und in einem Arbetts- gang wird ein Mengenrabatt von 10 Pf., und bei Abnahme von über 300 Ztr. em solcher von 15 Pf. per Zentner gewährt." vereWmiüü.Gietz. 9ohlenWler e. v.
2 Standardwerke der Naturwissenschaft sind:
Die Vögel Mitteleuropas in allen Lebens- und Entwicklungsstufen photographisch aufgenommen und in ihrem Seelenleben bei der Aufzucht beobachtet von
Dr. Oskar und Frau Magdalene Helnroth
Herausgegeben von der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpllege in Preußen
Mit 128 Färb- und 280 Schwarztafeln. 3 in Halblcder elegant gebundene Bände. Band I: RM. 76.50, Band II: RM. 54.—, Band III: RM. 76.50 oder 80 Lieferungen je RM. 2.50 Ein Prcaseurteih Das Werk steht in seiner Eigenart einzig in der Welt da und ist nicht zu überbieten. Kein anderer unter den heute lebenden Ornithologen hätte dieses Buch schreiben können, denn noch nie waren in so hohem Maße wie bei diesem Forscher - Ehepaar die Eigenschaften des gründlichsten, praktischen Vogelpflegers, des feinsinnigen Naturbeobachters, des kritisch arbeitenden Wissenschaftlers und des geübtenTierphotographen so glücklich und erfolgbringend vereint. Frankfurter Ztg.
Die Pflanzenwelt der deutschen Heimat und der angrenzenden Gebiete In Naturaufnahmen dargestellt und beschrieben von Dr. Kurt Hueck Herausgegeben von der staatlichen Stelle für Naturdenkmalpllege in Preußen Mit 421 ein- und mehrfarbigen Tafeln nach eigenen Naturaufnahmen des Verfassers 90 Lieferungen je RM. Z.- Band I: Der Wald...............RM. 90 -
Band II: Flüsse, Seen, Wiesen, Htide und
Moor...................RM. 90. -
Band III: Sand- u. Strandpflanzen, Unkräuter, Felsen-und Hochgebirgsvegetation, z. Z. im Erscheinen begriffen Ein Presseurteil t Das Werk hat in der pflanzenkundlichen Literatur nicht seinesgleichen und man möchte hoffen, daß ea dazu beiträgt, Verständnis und Liebe für die heimische Pflanzenwelt in immer weitere Kreise hineinzutragen. Allgem. Deutsche Lehrerztg.
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Donnerstag, den 11. Mai 1933, nachmit- tags 2 Uhr, versteigere ich im „Löwen", Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 31380
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