ftUpori
Roi-Weiß siegt...
19001. — Rot-Weitz (Oberliga) 0:4.
Das Gastspiel der Frankfurter Mannschaft hatte eine stattliche Anzahl Zuschauer auf den Sport- platz der Spielvcrcinigung 1900 geführt. Leider erlebte man zunächst insofern eine Enttäuschung, als die Gäste fast dreivicrtcl Stunde auf sich warten liehen. Das Publikum brachte das Opfer allerdings in aller Ruhe. Als die Mannschaft auftrat, wurde sie herzlich begrüßt.
Die Gäste traten mit zwei Mann Ersatz an, der allerdings für die Mannschaft keinen Ausfall bedeutete, denn die Frankfurter zeigten ein sehr ausgeglichenes Spiel: in der Elf selbst war kein Versager. Der Tormann zeigte sich als sehr sicher, die Verteidigung war schwer zu überwinden, die Läuferreihe arbeitete mit dem Sturm sehr gut zusammen und entwickelte einen Angriff nach dem anderen. Der Sturm war in Schußlaune, aber doch nicht so sicher im Torschuß selbst, wie man es erwartet hatte. So waren drei der vier Tore, die im Laufe des Spieles fielen, keine großen Leistungen.
Die Spielvereinigung trat mit folgender Mannschaft auf: Schlarb, Zeiler, Luft, Gath, Heilmann, Loh, Lippert, Arnold, Henrichs, Günther, Grob. Aach der Pause schieden Arnold und Gath aus und wurden durch Hainbach bzw. Schmelz ersetzt. Arnold mißfiel allgemein. Die Blauweißen zeigten kein schlechtes Spiel. Man sah verschiedentlich ausgezeichnete Kombinationsarbeit (besonders im Fnncnsturm), leider aber mußte man den entschlossenen Torschuß fast völlig vermissen. Die Verteidigung arbeitete aufopfernd, konnte jedoch der Angriffe der Gäste nicht völlig Herr werden. In der Läuferreihe war Heilmann die treibende Kraft und den Gästen ein völlig ebenbürtiger Gegner. Henrichs, der während der zweiten Halbzeit als Mittelläufer wirkte, konnte sich nicht ganz durchsetzen. Die Jugendlichen in der Mannschaft gefielen gut.
Das Spiel begann zunächst in sehr gemütlichem Tempo. Während der ersten 15 Minuten wurde nicht viel gezeigt. Die Gäste gingen nicht aus sich heraus. Die Vlauwcißen wußten sie andererseits auch nicht herauszufordern. So gestaltete sich der Kampf zunächst etwas matt. Erst sehr allmählich wurden beide Mannschaften warm. 3n der 18. Minute gingen die Gäste in Führung. Aach kurzer Kombination vor dem Tor ein schwacher Schuß des Halbrechten, der Schlarb nicht ganz auf dem Posten sah. Nicht viel eindrucksvoller fiel das zweite Tor für die Gäste. Ein Kopsball des Mittelstürmers aus geringer Entfernung ging knapp unter die Latte. Schlarb konnte kaum etwas dagegen tun. Die Frankfurter spielten ständig leicht überlegen, gaben sich aber nie vollständig aus. Mit 2:0 wurden die Seiten gewechselt.
Aach der Pause zogen zunächst die Gießener etwas heftiger vom Leder. Sie brachten zunächst
zwei Angriffe gut durch, das Gästetor geriet in ernste Gefahr, der Tormann war aber auf dem Posten und hielt einen der gefährlichen Bälle: ein anderer Ball ging knapp über den Kasten. Die Frankfurter rafften sich daraufhin wieder auf, zeigten wieder ihr elegantes Zuspiel, ihr sicheres Stellungsspiel und stellten dadurch an ihren Gegner große Anforderungen. Torerfolge blieben aber zunächst aus, denn der Sturm lieh den letzten Einsatz vermissen. Einmal fanden die Frankfurter auch das leere Tor nicht. In der 30. Minute fiel das dritte Tor. Der Halblinke hatte eine schöne Vorlage des Mittelläufers in der Luft glatt weitergegeben und den Ball in das Tor gelenkt. Der Torwart der Plahbesiher war machtlos. Das Spiel flaute nun ab. Für kurze Zeit rafften sich die 1900er noch einmal energisch auf, schufen zweimal gefährliche Situationen vor dem Tor, zeigten sich aber in keinem Fall entschlossen genug. So blieb ihnen jeder Erfolg versagt, obwohl das Ehrentor längst fällig war. Sie mußten sich dem technisch besseren Gegner beugen, der 30 Sekunden vor Schluß einen vierten Treffer anreihen konnte. Der Kampf wurde sehr fair ausgetragen. Der Schiedsrichter hatte ein leichtes Amt. Er entschied korrekt.
Die 3. Elf der Spielvereinigung 1900 gewann in Dutenhofen (1.) mit 3:0 Toren. Die 4. landete in Krofdorf mit 1:10 Toren einen hohen Sieg. Die 1. Jugend gewann in Watzenborn-Steinberg mit 3:0, die Schüler gewannen gegen Großen- Buseck mit 1:0.
Beim Gauwaldlauf in Wetzlar war die Spielvereinigung 1900 erfolgreichster Verein. Heber 7500 Meter siegte Schaaf, über 5000 Meter Daumstieger und in der Jugendklasse (3000 Meter) wurde Berghöfer II. erster Sieger.
Die erste Mannschaft des VfB. Gießen verlor im Gesellschafts-Rückspiel gegen Germania Marburg mit 3:1 Toren.
Westdeutsche Fußball-Endkämpfe.
Fortuna Düsseldorf und Schalke 04 im Endspiel.
3m Gebiet des Westdeutschen Spiel-Verbandes wurden am Sonntag die Vorschlußrunde der Fußball-Meisterschaft und gleichzeitig der Aest der Pokal-Vorrundenspiele ausgetragen. 3n der Meisterschafts-Runde konnte Fortuna Düsseldorf vor 25 000 Zuschauern in Düsseldorf den vorjährigen westdeutschen Zweiten, Borussia Fulda nach dramatischem Kamps knapp mit 2:1 (0:1) schlagen. Ebenfalls 2; 000 Zuschauer wohnten dem Spiel in Gladbeck zwischen Schalke 04 und Hüsten 09 bei. Die Leute aus Schalke konnten einen hohen 5: l-(2: l)°Sieg feiern. Schalke und Fortuna Düsseldorf haben sich damit für das Meisterschafts-Endspiel qualifiziert und sich gleichzeitig auch die Teilnahme-Berechtigung für die Deutsche Meisterschaft gesichert.
Haiipiausschuß-Sitziing der DT. in Stuttgart.
Einführung des Arier-Paragraphen beschlossen.
3n Stuttgart, der Stadt des 15. Deutschen Turnfestes, traten am Samstag die Führer der Deutschen Turnerschaft zur Hauptausschuß-Sihung zusammen, die bedeutsame Entschlüsse brachte. Der zweite Vorsitzende der Deutschen Tumerschaft, Direktor Aeuendorsf (Berlin), eröffnete in Abwesenheit des zurückgetretenen Führers Staatsminister a. D. Dr. D ominicus die Tagung. 3n nichtöffentlicher Sitzung wurde dann über die Lage verhandelt, über die Direktor 07 e u en« dorff in glänzender Rede einen Heberblick gab. Der erste Vorsitzende der Deutschen Tumerschaft, Dr. Dominicus, hat mitgeteilt: „3ch lege mein Amt nieder, um der Deutschen Tumerschaft den weiteren Weg zu erleichtern." Einstimmig wurde dazu folgender Antrag angenommen:
„Der Hauptausschuh der Deutschen Tumerschaft erkennt dankbar an, daß der bisherige erste Vorsitzende der Deutschen Tumerschaft, Staatsminister a. D. Dr. Dominicus, in Liebe zur Turnerschaft und mit Verständnis dafür, daß
die neue Zeit eine neue Führung
braucht, freiwillig das Opfer eines Rücktrittes gebracht hat. Die DT. dankt ihm für das außerordentlich große Maß von Arbeit, das er für sie geleistet und für alle Förderung, die sie durch ihn erfahren hat. Sie verleiht ihm die höchste Auszeichnung, die sie zu vergeben hat, die Ehren- Hrkunde der Deutschen Turnerschaft."
Weiter wurden folgende Anträge des Vorstandes angenommen:
1- Der Hauptausschuß wolle die von den 3ugendwarten beschlossenen und vom Vorstand des Turn-Ausschusses ergänzten Richtlinien für die Hmgestaltung und den Sinn der Arbeit an der Deutschen Tumerschaft billigen.
2. Die neuen Richtlinien erstreben u. a. eine starke Angleichung der Arbeit an der 3ugend und derjenigen an der gesamten Tumerschaft untereinander. Diese Angleichung, die zu einer Vereinheitlichung führen soll, ist nur möglich, wenn sie sich auf ein einheitliches Zeitschriften- tum stützen kann. Der Hauptausschuß wolle daher grundsätzlich beschließen, die Herausgabe der „Deutschen Turnzeitung" und gegebenenfalls anderen DT.-Zeitungen einem einzigen Schriftleiter zu übertragen und zwar Thilo Scheller.
3. Der Hauptausschuß wolle sofort durch den Vorstand eine Umarbeitung der Deutschen Turn-Satzung in dem Sinne vornehmen lassen, daß in ihr der Grundsatz des Führers und der Führung stark zum Ausdruck kommt, und daß im § 2 •
Wehrhaftigkeit als Ziel turnerischer Arbeit ausdrücklichst bezeichnet wird.
4. Die Deutsche Tumerschaft hat sich der nationalen Regierung zur Verfügung gestellt. Daher können Männer uni) Frauen, die nach ihrem bisherigen öffentlichen Auftreten für diese neue nationale Re
gierung nicht tragbar sind, als Inhaber von Aem- tern innerhalb der Deutschen Turnerschaft ebenfalls nicht sein. Ergänzend wurde festgestellt: Mitglieder der Deutschen Turnerschaft, welche bisher einer marxistischen Partei angehört haben, können nur dann Turner bleiben, wenn sie eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, daß sie den marxistischen Glauben an die Internationale und an den Klassenkampf nicht teilen und wenn ihre Persönlichkeit die Annahme rechfertigt, daß sie auch innerlich für die nationale Sache gewonnen werden können."
Der Hauptausschuß hat ferner beschlossen, den Arier-Paragraphen — vorbehaltlich der Zustimmung des Deutschen Turntages — einzuführen. lieber den Verlauf der Tagung am Sonntag berichten wir noch.
Kurze Sportnotizen.
Einen Hallen-Weltrekord stellte der deutsche Sprintermeister I o n a t h am Samstagabend beim gut besuchten Nürnberger Hallensport-
fest auf. Er durchlief dort die 100 Meter kn der neuen Hallen-Weltbestzeit von 10,5 Sekunden. Bei der gleichen Veranstaltung erreichte Sievert (Hamburg) im Kugelstoßen 16,11 Meter.
*
Olga Jensch-Jordan, die deutsche Meisterin und Europameisterin im Kunstspringen, beteiligte sich am Freitagabend an einem Wettkampf in Paris und siegte im Kunstspringen.
Die „Corinthian s", Englands berühmteste Amateur-Mannschaft, spielten am Samstag gegen den Hamburger Sportverein unentschieden 2:2.
*
Ausgeschieden ist der deutsche Teilnehmer Manfred von Brauchitsch beim 1000-Mei- len-Rennen von Brescia bereits nach viertelstündiger Dauer des Rennens, da ihm von allen vier Reifen die Protektoren absprangen.
Die 1 0 0 0 Meilen von Brescia gewann der Italiener N u v o l a r i auf Alfa Romeo.
Wirtschaft.
Mißstände im Getreide- und Futterniittelhandel.
Berlin, 8. April. (WTB.) Es mehren sich die Stimmen, wonach im Gegensatz zu den erlassenen Bestimmungen bei der Durchführung der Hühnerweizenaktion die Hühnerhalter nicht in vollem Hmfange in den Genuß des Rcichszuschusses kommen. Der bezugsberechtigte Hühnerhalter muh den Cosinweizen zu einem Preise bekommen, der etwa um 3,50 M k. je Zentner unter den Marktpreisen liegt. Dort, wo Hühnerweizen mit einer geringeren Verbilligung geliefert wird, liegt ein Mißbrauch der Reichsaktion vor, vor dem die Reichsregierung mit allem Nachdruck warnt. Aehnliche Erscheinungen sind am O e l - kuchenmarkt zu beobachten. Cs besteht keine Veranlassung, eine fühlbare Preissteigerung für Oelkuchen zu befürchten. Die in Deutschland vorhandenen Vorräte sind reichlich, der Bedarf in den nächsten Monaten gering. Sollte im Gegensatz zu dieser Marktlage eine unberechtigte Preissteigerung einsehen, so ist die Reichsregierung entschlossen, dies nötigenfalls unter Anwendung schärf st erMittel zu verhindern.
*
* Die Devisenhöch st betrüge im M a i. Der Reichswirtschaftsminister hät ungeordnet, daß der Grundbetrag der allgemeinen Genehmigungen für die Wareneinfuhr im Monat Mai nur bis zur Höhe von 50 o. H. in Anspruch genommen werden darf.
* Daimler-Benz A G., Stuttgart. Die Geschäftslage der Gesellschaft hat sich unter dem Eindruck der Berliner Ausstellung sowie der politischen Umstellung zusehends gebessert. In allen Werken, Untertürkheim, Gaggenau und vor allem in der
Karosseriefabrik Sindelfingen, wird mit Hochdruck gearbeitet. Seit dem 6. Januar wurde die Belegschaft erheblich vermehrt. Es wurden bisher über 1000 Mann eingestellt, weitere Einstellungen stehen bevor. Beachtlich ist, daß neuerdings wieder stärkere Wagen gefragt find, d. h. die Belebung erstreckt sich auf alle Typen. Der 2-Tonnen-Mercedes-Diesel-Last» wagen wird auch vom Auslande stark gefragt.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M.» 8. April. Die Neuregelung der Fettwirtschaft hat sich auf die Buttermärkte in knapperen Zufuhren ausgewirkt. Bei anziehenden Preisen verlief das Geschäft lebhafter. Auslandsbutter kommt infolge der schwierigen Beschaffung von Einfuhrscheinen nur wenig herein. Dos Pflanzenfettgeschäft ist wesentlich stiller geworden, da das Angebot noch weit größer ist, als man angenommen hatte und daher die Verkäufe ziemlich aufgehört haben. Deutsche Butter 98 bis 103 (in der Vorwoche 94 bis 98). holländische Butter 102 bis 106 (96 bis 102) Mk. per 50 Kilogramm im Faß.
Frankfurter -Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 8. April. Ohne daß merkliche Preisveränderungen eingetreten wären, verlief das Geschäft im Hinblick auf das bevorstehende Osterfest etwas besser, doch stand es in keinem Verhältnis zu früheren 3ahren. Das Angebot in deutschen Eiern ist etwas knappeb, aus dem Auslande fehlt es fast vollkommen: bie noch vorhandenen Restbestände rühren vor der Zoll* erhöhung her. Bulgaren 7,25 bis 7,50, 3ugo- slawen 7,25 bis 7,50, Rumänen 6,75 bis 7. Holländer 7 bis 9, Dänen 7 bis 9, Flundern 7,75 bis 8,25, bayerische Landeier 7 bis 8, deutsche Frischeier je nach Größe 6.75 bis 9,50 Pfennig per Stück loco Frankfurt a. M.
Oie Arbeitsmarktlage im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen.
Verstärkte Entlastung in der zweiten Märzhälfte.
Frankfurt a. M., 8. April. (WSN.) In der zweiten Märzhälfte setzte die Frühjahrsent- la ft u n g in verstärktem Maße ein.
Die Zahl der Arbeitsuchenden ging von Witte bis Ende Wär; um 15 526 ober 4,6 v. h. zurück. Die bisherige Entlastung des Arbeitsmarktes vom Höchststand der winterlichen Arbeitslosig- feit bis Ende Wär; beträgt 17 890, gegenüber einer Entlastung um nur 8835 im Vorjahre.
Die Abnahme während der Berichtszeit entfällt in der Hauptsache auf die Männer (13 872 oder 4,9 v. H.), aber auch bei den Frauen, bei denen sich in der vorhergehenden Berichtszeit noch eine Zunahme ergab, ist erstmalig ein Rückgang (1 654 oder 3,2 v. H.) zu verzeichnen. Ende März wurden insgesamt 3 2 2 3 5 3 Arbeitsuchende gezählt, von diesen waren 50 519 oder 15,7 v. H. Frauen. Die Zahl Der Arbeitslosen betrug insgesamt 311171: von diesen waren 49 849 oder 16 v. H. Frauen. Der Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtzahl der verfügbaren Arbeitsuchenden betrug 96,5 v. H. (Vorjahr 98,5 v. H.).
Die Zahl der Arbeitsuchenden ging in allen Arbeitsamtsbezirken zurück, doch war das Ausmaß der Entlastung bei einigen Aemtern noch gering. Die Abnahme betrug in Limburg 11,6 u. Sy, in Dillenburg 1,1 o. H. des Gesamtstandes von Mitte März.
Die Entlastung ist in der Hauptsache auf eine stärkere Aufnahme ber Arbeit in ben Außenberufen zurückzuführen.
In der Gruppe Landwirtschaft nahm die Zahl der Arbeitsuchenden um 876, in der Gruppe der Industrie und Steine um 1225, im Baugewerbe um 4352, im Verkehrsgewerbe um 883, bei der Gruppe ungelernte Arbeiter um 1886 (davon bei den Bauhilfsarbeitern um 919) ab. Erheblich war ferner die Abnahme in der Gruppe Eisen- und Metallverarbeitung (2200), im Holz- und Schnitzstoffgewerbe (832), im Bekleidungsgewerbe (1139); bei den Angestell- tengruppen ergab sich insgesamt eine Abnahme um 517.
Die Beslanbszahl ber hauptunterstühungs- empfänger in ber Arbeitslosenversicherung ging gegenüber Witte Wär; um 9538, in bet ftrifen- sürsorge um 4199, in beiben Unterstühungsein- richtungen zusammen also um 13 737 zurück.
Es wurden Ende März in der Arbeitslosenversicherung 31 611, in der Krisenfürsorge 73 392, zusammen 105 003 Hauptunterstützungsempfänger gezählt. Unter den verfügbaren Arbeitsuchenden waren Ende März nach der vorläufigen Zählung der Arbeitsämter 119 060 männliche, 14 437 weibliche, zusammen 133 497 anerkannte Wohlfahrtserwerbslose, das bedeutet gegenüber Ende Februar einen Rückgang um 4747.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DividenDe an. — ReichsbankDiskont 4 d. Sy, Lombardzinsfuß 5 d. Sy
Frankfurt a. 271.
Berlin
Schluß« lurd
Echlußk. Abend« börse
Schlußkurs
Schlußk. mittag« bärse
Datum
7.4.
8.4-
7.4.
8.4.
6% Deutsche RetchSanIeche v. 1921
85
85
85,2
85
6% ef>em.7% Dt. Reichsanl. v. 1929
98
98
97,9
98
6¥z% Do ung-Anleihe von 1930 ..
81,9
82
82
82
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
74
72,75,
73,5
72,5
DeSgl. ohne Auslos^Rechte......
13,1
13
13
13,1
6% eljem.8% Hess. Volksstaat 1929
(rürkzohlb. 102%)............
—
85
85,5
84,5
vberhessen Provinz-Anleihe mit
Aus'os.-Rechten .............
——
70,5
—
Deutsche Komm. Lammelab l.An
leihe Senel mit Auslos.-Rechten
71,25
70,5
71,75
70
6% ehcm. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. lö unkündbar bis 1935
89
88,5
——
—
6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 16 unkündbar 613 1936
88,5
—
_
_
y/t% ehem. 4¥1% Frankl. Hyp.. Äank-Liqu.-Pfandbckefe .....
88,13
88,13
_
5’/.% ehem. 4'/z% Rheinische
Hyp.«Bank«Ltau.^oldPfe.....
89,25
88,75
_
6% ehem. 8% Br. LandeSpsanU
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
90
89,5
90
89,5
5% ehem. 7% Pr. Landespfand-
briesanstalt, Pfandbriefe R. 10
—
89,5
—
—
4% Oösterreichische Kolvrenie....
4,20% Oesterreichische Ltlberrenle
1,15
1,15
13,75
13,65
1,15
4% Ungarische Goldrente.......
<% Ungarische Staatsrcnte v. 1910
—
6,4
6,5
6,65
6,7
4%% deSgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99
4% Tückische Zollanlethe von 1911
6,25
——
5,25
6,5
——
6
6,25
5,25
5
5,9
5,05
4% Tückische Bagdadbahn-Anleihe
Serie I....................
5,8
5,75
5,8
4% deSgl. Serie II.............
5,8
5,75
5,9
5,8
5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903
6
5,75
6
5,75
4^,%Rumän.vereinh.Rentev.l913
10
9,75
9,5
4% Rumänische veretnh. Rente ..
4,9
4,8
4,95
4,8
26,5
26,65
26,65
jronliuri a. Ul.
Berlin
Schluß- kurs
Echlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. mittag« börse
Datum
7-4.
8.4.
7.4.
8.4.
Hamburg-Amerika-Pakei .....
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
<j
—
20,75
20,9
20,65
0
—
42
37
Hansa Tampsjchiss...........
Norddeutscher Lloyd .........
0
0
21,75
21,75
21,75
21,65
A G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
50
51,5
50,25
Berliner Handelsgesellschaft....
4
—
—
96,75
96
Commerz, und Pckvat-Äank... Deutsche Bank und Diskont»
0
53
53
53,5
53,5
Gesellschaft................
0
70
70
70
70
Dresdner Bank..............
0
61,5
61,5
61,5
61,5
Reichsbank .................
1
154
153
154,75
154,13
A.E.G.............
0
—
31,65
31,65
31,25
Elektr. Ltefcrungsgesellschast...
5
91,5
91
90,25
92
Licht und Straft .............
6
106,5
106,5
107
106,75
Felten & Guilleaume ........
V
65
65
65,25
65,5
Gesellschaft für Elektrische Unter«
nehmungcn...............
4
91
91,5
91
90,65
95
Rheinische Elektrizität ........
5
94
—
94
Schuckerl & Eo..............
0
101,75
100,75
102
101,4
Siemens & Halske...........
9
157,5
156
157
156,13
Lahmeyer L Eo..............
10
129,5
129,25
129,5
129,25
Buderus ...................
0
58,5
57,65
59
58
Deutsche Erdöl .............
4
102,25
102,65
102,75
102,5
Gelsenkirchener..............
0
65
64,5
65,75
65,13
Harpener...................
0
87,25
86,25
87
86
Hoesch Eisen—Kölu-Neuessen..
0
—
70,13
171,5
69,13
Flse Bergbau ...............
7
170
165
165
Alse Bergbau Genüsse........
Klöcknerwecke ..........
7
109
115,4
107,5
0
62
60,5
63
60,75
Mannesmann-Röhren........
0
69.75
69,75
70,13
69,25
Mansselder Bergbau.........
0
—
26,5
28,25
27,5
Oberjchles. Kokswecke.........
0
—
77,25
76
Phönix Bergbm,.............
0
45,4
44,65
45,13
44,13
Rheinische Braunkohlen ......
0
201
200,5
201,5
Rhetnstahl................
0
83,5
83,76
83,75
82,5
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendböcke
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börle
Datum
7.4.
8-4-
7-4.
8.4.
Bereinigre Stahlwerke........0
44,65
44,25
44,13
44
Olavi Minen ...............0
—
18
17,9
18,25
Kaliwerke Aschersleben........6
136
135,75
135,5
135
Kaliwecke Westeregeln........6
—
136,75
137
136,75
199 5
3- ®. Farben-Jndustrie...... 7
130,75
129
131
128,5
ScheideanstaU...............10
167
165
—
—-
Soldschmidt ................ 0
58,5
57,5
59.5
58
Rütgerswecke............0
—-
51,65
52,25
51
Metallgesellschast............. 0
—
35
35,75
35
Philipp Hohmann...........O
Zementwerk Heidelberg ......4
59,9
69
59
69
59,9
60,4
Cementweck Karlstadt.........O
61
—
Wayß & Freytag ............0
6
6
—
—
Schultheis Payenhoser........0
109,5
109
Aku ('Allgemeine Kunstseide) ... O
—
37
37,5
37,13
Bemberg...................o
—
49
50,75
50
Zellstoff Waldhos........ 0
■ —
56,5
52
52
Zellstoff Aschasfenburg .......0
_
26
26
Dessauer Gas ............... ?
—
112,65
113,75
Daimler Motoren............ o
30,5
32,5
30,9
33,4
Deutsche Linoleum .......... o
40,5
40
40
40
Orenstein L Koppel .......... 0
48
47,75
Leonhard Tietz..............6
31,5
31
31,5
31,25
Lhade......................12
131
133
130,65
133,5
Grttzner .................... o
34,25
—
34,25
34
Mainkraftwecke Höchst a.W. ... 4
-
70,75
-
-
Süddeutscher Zuck» ......... 3
160
161
160
160,5
Devifenmarki Berlin — Frankfurt a. W.
7. April
8-Apiil
Amiliche Notierung
Geld | Brick
Amtliche Notierung
Geld | Briet
Helsingsors..
Wien.......
6,344 46,45
3,047
170,08 73,63 64,24
76,02 14,38 0,818
4,209 58,66
21,55 16,54 81,24 35,46
82,12 0,899 0,239 5,135
13,08
6,356
46,55
3,053
170,42
73,77
64,36
76,18
14,42
0,822
4,217
58,78
21,59
16,58
81,40 .
35,54
82,28
0,901
0,241
5,145
13,10
3anfnolen
”6,344 46,20
3,047 170,03
73,63 64,24 76,02
14,38 0,818
4,209 58,66
21,55 16,54
81,24 35,46 82,12 0,899 0,239 5,135
13,08
6,356 - 46,30
3,053
170,37 73,77
64,36 76,18
14,42 0,822
4,217
58,78 21,59
16,58 81,40
35,54 82,28
0,901 0,241
5,145
13,10
Budapest...
Sofia......
Holland ....
Oslo.......
Kopenhagen. Stockholm... London.....
Buenos Aires Neuhvck.... Brüssel.....
Italien.....
Packs......
Schweiz.... Spanien.... Danzig.....
Japan......
Rio de Ian. . Juaoslawten Lissabon...
Berlin, 8. April
Geld
Brief
Amerikanische Roten..............
Belgische Roten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
4,193 58,50 63,87 14,34 16,50 169,66 21,53 73,45
2,46 75,85 81,06 «X?
4,213 58,74 64,13 14,40 16,56 170,34
21,61 73,75
2.48 76,15 81,38 354?
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Roten................
£^n,a9 Di« vtE'Zilien
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Emitter (
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Berlin,S-2I linerSMtpAst tz^äsvolle Mal ®auc8 Groh'^er -esobmann Eng Mnner in einer qanifaticn * gegen die 91 diese Organisatwn den Messend nicht möglich gew hier in diesem i (Heiterkeit! unters Hochburgen des 2 sie so erobert, o mamftischen um gut Detter b sere Bewegung scher Seite ousgr wissen bürg wie von gewisse ost mehr zugeseh: Man hat frühe, zugerufen: Ihr Jetzt gibt es nu tion, ohne bü nicht den gerings naten werden di Die Beiträge geh werden nur noch schastshäuser dä einen Wasserkop teckeit), und we sich uns sreiwlll in absehbarer Zc Gewerkschastshäu müssen. Die Ent: tums führt zum 2 kämpfte die Lozic Jetzt sind die 2a an der Arbeit. Ä tag, wird Ehren Arbeit sein. (6ti
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