Ausgabe 
7.9.1933 Erstes Blatt
 
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-Haarglanwnachtdie Welle haltbar und elastisd

yTn des Haar

daß die Gerüchte deskanziers Dr Bundesregierung b e h r t e n Der

yelmer Kommunisten z i jammen mit drei Erkrather Kommunisten durchgejühri worden Dabei wurde der SS.-Mann Hilmer aus Erk­rath getötet und der SS.-Mann Groh schwer oer- leht Zwölf der Taler konnten anfangs diefes Jahres gefaßt werden

über Rücktrittsabsichten des Bun- Dollfuß bzw der österreichischen jeder Grundlage ent» große Wiener Katholikentag und

Der Einzug der italienischen Teilnehmer m das prächtige Stadion Mussolini, in dem gegenwärtig die besten Studenten-Sportler der Welt um den Weltmeistertitel kämpfen

London, 6. Sept. (IU.)-Jia poleon-voll- fuß, Bundeskanzler von Oesterreich", so schreibt dcr Daily Expreß" in großer Ausmachung,nähert sich schnell seinem Belle-Alliance, und die Blücher müssen sich nun bald entschließen, wenn sie nicht zu spät kommen wollen" Dollfuß, so sage man. sei zum R ü d 11 i H bereit, do er der fortgesetzten Reibungen in seinem Kabinett über­drüssig und durch den Kampf gegen die onwachsende nationalsozialistische Bewegung völlig nervös geworden sei Dollfuß habe seststellen müssen, daß ausländische Hilfe und ausländische» Geld nicht gewährt werden, wenn die Regierung eines Lan­des nlcht mehr d i e volle Unierftützung ihres Volk es habe. Er habe zu viel Zeil auf den Kampf gegen feine Aeinde verwendet, anstatt sich mit wirklichen Maßnahmen zu befassen vollsuß würde am liebsten sofort zurücktreten, nur der Ge­danke, daß dann ein Bürgerkrieg auv- brechen könnte, halte ihn noch zurück.

Der Bericht geht dann auf die traurigen wirtschaft­lichen und finanziellen verhällnisse. den Zusam­menbruch des T urislenverkehrs und die Unzufriedenheit der Bevölkerung in den Kur­orlen ein und tagt, daß die» der beste Nährboden für die Nationalsozialisten sei. Die Polizei sei bereits stark nationalsozialistisch durchsetzt, das gleiche gelte von den Truppen, so daß die österreichische Regierung Truppen ron der ungarischen Grenze nach Tiro werfen mußte, umunzuverlässige" Truppen abzulösen Vie Neuangekommenen seien bezeichnen­derweise m 11 eisigem Stillschweigen empfangen worden Menn heute eine Mäht in Oesterreich stattfinden würde, fo würden die Na­tionalsozialisten die stärkste Partei sein und min- destens 50 v. h der Stimmen erhalten.

England wolle wohl die Unabhängigkeit Oesterreichs aufrechterhalten, aber hierbei fühle sich die englische Regierung keineswegrsehrwohl. weil sie auch ihre Handeisinteressen bedroht sähe Lange und ernst habe das Kabinett am Dienstag über die österreichische Lage beraten.Daily Expreß' steht im übrigen im Gegensatz zu den amtlichen englischen Stellen auf dem Standpunkt, daß mit der G e - nehmigung einer Miliz für Oesterreich d e r Zriedensoertrag durchbrochen sei, wie dies auch von dem keineswegs deutschsreundlichen Manchester Guardian" zugegeben wurde hätte man diesen Grundsatz der Abänderung der Iriebensoer- träge schon s c ü h er befolgt, so wäre die ganze Entwicklung In Deutschland und Oesterreich wohl eine andere gewesen. AuchDaily Mail" be­stätigt das Anwachsen der nationalsozialistischen De- roegung in Oesterreich, und die Truppenverlegung von der ungarischen Grenze nach Tirol.

Kabinettsknsis in Wien?

Dollfuß läßt Dementieren

London, 6. Sept. (IU.) Ein Reutertelegramm aus Wien besagt daß zwar die amtlichen Kreise

Oesterreichs Rücktrittsabsichten des Bun­deskanzlers Dr. Dollfuß dementiert hätten, offensichtlich habe aber Dollfuß in der Hitze einer Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsmini­ster Fey wegen der Frage der Beteiligung deutscher Katholiken an dem Internationalen Katholiken- Kongreß mit seinem Rücktritt gedroht. Man müsse auch zugeben, daß Dollfuß wegen der verschiedenen Ansichten von Fey, Baugoin, Winkler und Rintelen ernsten Schwierigkeiten im Kabinett gegenüberstehe

Die Amtliche Nachrichteniteile erklärt.

Eingeborenenunruhen in Jlordaustralien.

In Arnhem-Land an der Nordküste Australiens sind amtlichen Berichten der dortigen Bezirks­verwaltung zufolge schwere Unruhen unter den Eingeborenen ausgebrochen. Die Behörden haben die Bundesregierung in Canberra um Ent- sendung von Unterstützung gebeten, um eine Strafexpedition durchführen zu können. Die Zoll­stationen befinden sich in schwerster Gefahr Ander­weitige Berichte besagen, daß sich Weiße schwere Greueltaten an den Eingeborenen haben zu­schulden kommen lassen.

Ueberschwemungskatastrophe in China.

Times" berichtet aus Peking, daß der Gelbe Fluß in der Provinz honan 5 0 0 Dörfer über­schwemmt habe Dadurch seien 300 000 Menschen obdachlos geworden, und die ganze Ernte sei ver­nichtet In Liulin (Provinz Schansi) sollen 2000 Menschen ertrunken sein In der Stadt Saoteh, wo das Wasser in den Straßen 10 Fuß hoch steht, seien Hunderte von Häusern eingestürzt.

Und das alles hörte man am Rundfunk, da der Sender während der Verhaftung nicht abge- chattet worden war. Das Fremdenblatt bemerkt zu dem Vorfall: ein kleiner Ausschnitt aus der Rot und ftänöigen Todesgefahr der Bauern im kommunistischen Rußland.

Oer Danziger Senat zur Auflösung her OAVp.

Danzig, 6. Sept. (WTB.) Senatspräsident Dr. R a u s ch n i n g veröffentlicht namens des Senats eine Erklärung, die den Auflösungsbeschluß der Deutschnationalen Volkspartei als ein erfreu­liches Zeichen der fortschreitenden Gestaltung deutscher Volksgemein- chaft in Danzig mit Genugtuung begrüßt und )ie Erwartung ausspricht, daß sich die bisherigen Mitglieder der Deutschnationalen Partei, tätig Anteil nehmend auf allen Gebieten der beut- schen Bewegung, zur Verfügung stellen werden.

England spürt die innere Schwache des Dollfuß-Kurses.

Wiener Korrespondenten berichten über die tatsächliche Lage in Oesterreich.

Bürger perkin, Sie sind verhaftet."

Line tntcrcfiantc iHaötoicnöun, aus Moskau

Hamburg 7. Sept. (CNL.-Funkspruch.) Das Hamburger Fremdenblatt" meldet: Ein drama­tischer Vorfall, der ein bezeichnendes Licht aus die Lage in der Sowjetunion wirft, hat sich gestern abend in Sowjetrußland ereignet Der Moskauer Sender übertrug aus der Stadt Rostow die Rede des Getreidechefs Per kin unter dessen Leitung die Getreidestaatsgüter des Bezirks Rostow stehen Der Sowjetbeamte Per­kin hielt die Rede, die durch Rundfunk verbreitet wurde, in einer Versammlung der Abgeordneten der Kolchow-Bauern. Inmitten seiner Rede entstand große Unruhe im Saal, und bann hörte man eine Stimme scharf am Mikrophon schreiend ,9 m Namen der G P U. Bürger Perkin, Sie sind verhaftet" Perkin un­terbrach fotort feine Rede und ein GPU -Beamter trat unter großer Unruhe der Versammlung, die am Radio deutlich zu hören war, an das Mikro­phon und sagte: ..Der Chef des Getreideamtes, Per­kin, hat das Getreide nicht hundert­prozentig an die Regierung abgelie­fert Wir haben deshalb den Auftrag, ihn im Saale zu verhaften. Er ist seines Amtes^ ent­hoben Das Gericht wird über sein weiter?s Schick­sal entscheiden " Perkin wurde abgeführt Die Ra- bioüberhagung ging weiter und die Kolchow- Bauern wählten an Stelle ihres alten Vorsitzenden sofort einen neuen, der aber wohlweislich mit keinem Wort auf die GPU.-Aktion einging.

Das jugoslawische Königspaar wird am 23. September zum Besuch des Königs Carol nach Bukarest kommen Wiewohl cs sich nur um einen Familienbesuch handeln soll, wird den­noch als sicher angenommen, daß es bei diesem Besuche auch zur Erörterung aktueller politischer Fragen kommen wird

Eine Abordnung mongolischer Für- st e n ist in Tschangtschun eingetroffen, um dem mandschurischen Reichsoerweser Puji die Krone der Mongolei anzubieten. Die Anreguntz der mongolischen Fürsten wird von mandschurischen politischen Kreisen lebhaft unterstützt

Aus oder Welt.

von Berlin nach Ehina in zwei Tagen.

Ein Flugzeug der Deutschen Lufthansa vom Typ Junkers w 34, das durch den Flieger Gersten­korn von Berlin nach Schanghai übergeführt wird, hat die Strecke von Berlin-Tempelhos nach Urumtschi in der chinesischen Provinz Sinkiang i n rund zwei Tagen zurückgelegt Die Maschine startete am Montag, 4. September, früh vom Zen- tralslughasen und erreichte Mittwoch 9 Uhr MEZ. Urumtschi. Die äußerst schnelle Bewältigung dieser rund 6000 Kilometer langen Strecke ist besonders beachtenswert, wenn man die Schwierigkeiten in den bei diesem Flug berührten Gebieten bedenkt.

Das Glück In Eberswalde.

Die Stadt Eberswalde beherbergt nunmehr sechs ganz unerwartet vom Glück begünstigte Fa­milien Sechs Achtel des in der Ziehung der Preu­ßisch-Süddeutschen Klassenlotterie gezogenen gr o hen Loses sind nach Eberswalde gefallen. Jeder der Gewinner hat damit einen Anteil von 50 000 Reichsmark gewonnen. Die Glücklichen sind durchweg Leute, denen der finanzielle Segen äußerst gelegen kommt und die ihn sehr gut gebrauchen können. Das nördlich von Berlin gelegene märkische Städtchen Eberswalde zähtt noch nicht ganz 30 000 1 Einwohner.

Doppelverdiener und Schwarzarbeit.

rk-iuc Eingriffe nicht zuständiger Streue

Berlin, 7 Sept. (WTB Funkspruch) Der Prä- sid nt der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung hat einen Erlaß heraus» gegeben, in dem es heißt:

Die Behandlung von Doppelverdienern, die Be­kämpfung der Schwarzarbeit, die Mehreinstellung von Unterstützungsempfängern sind zur Zeit Fra­gen, die im Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit die breite Oesfentlichkeit stark bewegen Die erfolgreiche und befriedigende Lösung dieser Fragen ist fcdvch i o schwierig, daß sie nicht auf örtliche Auffassungen aufgebaut werden kann, zu­mal diese Ansichten vielfach Widersprüche aufweisen

Die Reichsregierung wird in nächster Zeit zu der Art der Durchführung dieser Fragen Stellung neh­men Bis dahin ersuche ich die Landesarbeits- und Arbeitsämter in der Behandlung und öffentlichen Erörterung derselben dringend um die g e botene Zurückhaltung Die Reichsregie- rung richtet gegenwärtig ihre besondere Aufmerk­samkeit daraus, Eingriffe nicht zuständi- ger Kreise in d i e Wirtschaft zu ver­hindern und alles zu vermeiden, was die Sicherung des Arbeitsfriedens er- ichwert

Neun Todesurteile im Düsseldorfer Mordprozeß Hilmer.

Düsseldorf. 7 Sept (TU.) 3m Mordprozetz Hilmer, in dem der Slaatsanroall am Mittwoch gegen sämtliche zwölf angeklaglen Kommunisten wegen Mordes an dem S S.- Mann Kurt Hilmer aus Erkrath bzw Mordversuchs an d e m S S.-M ann Groß aus Erkrath die Todes­strafe forderte, Hal das Gericht heute neun An geklagte zum Tobe verurteilt Der Ueber- faU war am 20. 3uni 1932 in Erkrath nach einem oordereileten plan von etwa 15 Gerrer-

Wohlfabrt, die zur Plage wurde.

Die große Mehrzahl der deutschen Gemeinden krankt an der Ueberexpansion ihres Wohlfahrtsetats. Mag die Arbeitsbeschaffung auch eine Verminde­rung der Wohlfahrtserwerbslosen mit sich bringen, so wird sich doch auch in allen übrigen Zweigen der kommunalen Fürsorgetätigkeit ein Abbau nicht vermeiden lassen, wenn die Gemeindefinanzen wie­der gesunden sollen. Man wird von radikalen Maß­nahmen absehen, aber man wird die Hilfe der Ge- meinden nur noch denjenigen zuwenden, die wirk- lich bedürftig sind Wichtige Reformen sind auf dem Gebiete der kommunalen Wohlfahrtspflege in Aus­sicht genommen. Ihr Ziel wird vor allem darin zu erblicken fein, die Aufwendung öffentlicher Mittel für asoziale Elemente wesentlich einzufchränken. Gegen das Bettlerunwesen z. B. soll durch Anwen­dung der Arbeitspflicht oorgegangen werden. Das Heer der Unterstützungsempfänger wird sorgsam aesiebt, und man schon hierdurch die gemeindlichen Unterstützungskassen erheblich entlasten können

Die kommunale Wohlfahrtspflege hat in den Zeiten der marxistischen Machtentfaltung auch viel­fach Aufgaben übernommen, die von den freien Wohlfahrtsorganisationen viel besser gelöst werden können Die gemeindliche Wohlfahrtsverwaltung wird zu diesem Zweck künftig mit der NS.-Volks» wohlfahrt und den Trägern der kirchlichen Wohl­fahrtspflege (Caritas-Verbände, Innere Mission, Rotes Kreuz) aufs engste Zusammenarbeiten, lieber» all, wo es sich um eine individuelle, nicht auf gesetz­lichen Verpflichtungen beruhende Hilfeleistung Han- beit, wird künftig die freie Wohlfahrtsfürsorge die kommunale zu ersetzen haben.

Am schwierigsten ist freilich das Problem der Versorgung verwahrloster und gemeinschädlicher Personen zu lösen. Gerade auf diesem Gebiet hat das bisherige, von marxistischen Gedankengängen geleitete System vielfach Zustände herbeigeführt, die mit Wohlfahrt kaum mehr etwas zu tun haben. In der Begründung seines Antrages auf Erlaß eines Reichsbewahrungsgesetzes hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge mit Recht dar­auf hingewiesen, daß es für kein Gemeinwesen er­träglich ist, wenn Tausende willensschwacher, halt­loser, geistig minderwertiger Menschen ohne Ar­beitsleistung auf Kosten der Allgemeinheit unter­halten werden Die Gemeinden haben die Unhalt­barkeit dieses Fürsorgesystems am meisten kennen­gelernt Das Reichsbewahrungsgesetz soll die Mög. lichkeit schaffen, diese asozialen Elemente durch plan­mäßige Beeinflussung in geschlossenen Anstalten und durch Anhaltung zur Arbeit wieder an ein geord­netes Leben gewöhnen. Da genügend öffentliche und private Anstalten hierzu vorhanden sind, werden Mehrausgaben nicht entstehen. Nur durck gründ- liche Sichtung und Beaufsichtigung der Asozialen und Minderwertigen kann verhindert werden, daß diese zu einer dauernden und unerträglichen Plage für die Volksgesamtheit werden.

Wettervoraussage.

An der Südseite des umfangreichen Hochdruck- gebietes erhält Deutschland weiterhin Zufuhr konti­nentaler Luft, so daß das trockene und meist heitere Wetter fortdauert.

Aussichten für Freitag: Meist heiter, tagsüber warm und trocken.

Lufttemperaturen am 6 September: mittags 20,5 ©ras Celsius, abends 13,2 ®rab; am 7. September) morgens 10,4 Grad. Maximum 21,3 Grad, Minimum 7,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe arr 6. September': abends 20,8 Grad; am 7. September: morgens 14,1 Grad Celsius. Sonnenscheindauei 11% Stunden.

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Kleine politische Nachrichten.

Die erste Führertagung des K y s f Häuser­bundes nach der nunmehr vollzogenen Neuge­staltung des Kysshäuserbundes und feiner Einglie­derung in den nationalsozialistischen Staat findet unter dem Vorsitz des Bundespräsidenten. General der Artillerie a. 2). von Horn am 9 und 10. (September auf dem Kyffhäuser statt.

Durch die Gründung der Deutschen Arbeits­front sind die Berufsverbände der Arbeitneh­mer zu neuem Leben erwacht. Besonders der Zu ström von bisher Unorganisier» ren gibt hiervon ein anschauliches Zeugnis. Wie dieDeutsche Postzeitung" mitteilt, gehen aus dem Kreise der bisher nicht organisierten 60 (100 Postbeamten gegenwärtig so zahl­reiche Neuanmeldungen ein, daß in Kürze d i e NeichsfachschaftsgrupveP o st" des Deutschen Beamtenbundes weit über 3 00 000 Mitglieder umfassen wird.

Die für 9. und 10. September in Berlin In Aus- sicht genommene Reichsoertretertagung der Katholischen Vereinigung für n a t i o n a I e P o I i t i k ist aus Wunsch der Reichs­leitung der NSDAP auf Mitte Oktober dieses Jahres verlegt worden

Auf Ersuchen der Vertreter Mexikos, Irlands und Norwegens, die im Sinne des Minderheiten- fchutzverfahrens im Völkerbund bie Klage b e s assyrischen Patriarchen hinsichtlich ber Verfolgungen ber assyrischen Minberheit im Irak untersucht haben, hat ber Generalsekretär bes Völ- terbunbes biese Frage auf die provisorische Tages­ordnung der Septembertagung des Völker- bundsrates gesetzt

"äitäT also übersteigert, jH§8ert

it mit * »« o* a li» *;e erledigte, W 'uns fonnte tzSchs it Die Zer ?" lieben und wfite stch,£le X hat freilich er. ««

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DihlpUn bei Den regulären Truppenteilen Der Roten Armee und ein gewisser Fanatismus tragen weiter baju bei, die Ueberlegenheii über die ichiechi be zahlten Truppenteile ber Nanking-Regierung zu uer- großem Waffentechnijch ist bie Rote Armee ater- binfls schwacher, ba ihr Flugzeuge und ichwerc Ar tiUerie fehlen Das einzigste Mittel, biefer Bewegung Herr zu werben, ist unb bleibt eine | d) a e U e Durchführung ber Agrarreform so­lange diese nicht verwirklicht wird, ist mit dem Hei­

teren Anwachsen der roten Bezirke zu^rechnen

lieber bie Bewegung in be n ©lobien ist noch weniger zu erfahren In ben großen ©labten Schanghai Hankau Kanton usw wirb von Der Re­gierung mit aller Schärfe gegen Kommunisten oor- geflangen Tagtäglich finben Verhaftungen unb Hin­richtungen von Verbachtigen statt Eine scharfe Zen jur jucht bie Verbreitung biefer staatsgesähiIichen Gedanken zu verhindern Da die Kommunistisch.

Partei seit dem Juli 1927 eine illegale Organisation ist. ist es nicht möglich festzustellen ob die zahllosen Streiks der letzten Jahre tatsächlich von kom­munistischen Stellen aus geleitet worden sind Der im Jahre 1924 in Schanghai gegründete Zentrale Arbeiteroerband" wurde 1927 bereits aufgelost und bas Gewerkschattsgesetz vom 21 Oktober 1929 stellt alle Gewerkschaften unter eine strenge Kontrolle

Die jchwierigen Cebensbebingungen, entftanben Durch Naturkatastrophen, Wirtschaftskrise. Bürger­krieg unb rücksichtslose Steuern, bilben einen frucht­baren Boben für bie kommunistische Agitation Die Kuomintang hat bie großen Hoffnungen, bie sie unter ben Arbeitern unb Bauern erweckt hatte, enttäuscht unb bie Massen, die sie einst aufrief, wieder zurück- gestoßen So kann man die interessante Feststellung machen, daß die Bevölkerung die antikommunistische Politik der Regierung zwar duldet, aber sie nicht unterstützt

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Ä 6°d>°tkongreh Elegierte aus den verschiede- eugeiwmmen haben sollen, tzz ufori che Regierung gebildet, dir ntrale eowjelregierung der chi- -Dollsrepublik" erhielt.

>lich hat sich die Nanking­oes öfteren in Feldzügen -be- owjetgebiete wieder unterzu- Bemühen ist aber bisher ohne

Erfolg verlaufen, und der ' urchgeführle fünfte antifoin» 'laug, &u dem Chiangkaishek uppen mobilisiert hat, zeigt ? yortidiritte. Worin bestellt it ber Roten Wrmce?

nben landloser Bauern, ent« n unb einigen IniMttn^» Armee eMondeo, wir einit- ib ans denAoien Garden" jttarmee hervvrging. Die roie 16 Korps angemachsen. Rußer- ;ie Sowjets über 15 selbsiän- bie in Garnisonen kaserniert

i militärische Masscnorganisa- Rote Garde",Junge Garde irabteilungcn. Sogar eine gus- eilung der GPU. besteht. Lie mfchule im Zentral-Sowie!- in im Laufe des Jahres 1931 lommandeure ausgebildet, militärischer Beobachter taiUnto : Linie dar Oss'Z'erkorps der Raten

die Türkenbefreiungsfeier würden vor aller Welt aufzeigen, daß wie es in der Erklärung der Amtlichen Nachrichtenstelle wörtlich heißt die Regierung Dollfuß heute stärker denn je in der gesamten österreichischen Bevölkerung ver­ankert sei.

Oie einzige Lösung ift Der Anschluß.

Die 'JicneemOrüdc eines Engländers

London, 6. Sept (TU.)Die emziye Lösung, die das österreichische Volk wirklich zufriedenstellen kann, ist die Vereinigung mit Deutsch- I a n b", schreibt ber Sohn bes englischen Kriegs­ministers Lorb H e i I s h a m auf Grunb seiner Reise- einbrücke in Oesterreich Er stellt bie Frage, ob Oesterreich wirklich ben Bunbeskanzler Dollfuß noch haben wolle. Außerhalb Oesterreichs in ben Kreisen ber Entente öetradjte man Dollfuß als einen Nationalhelben Aber wenn man ben Oesterreichern biese Auffassung erzählt, so lachten sie Man täusche sich auch in Eng­land, Frankreich und Italien, wenn man glaube, daß bie Oesterreicher auf biese Cänber als ihre Ret­ter zählten Nach ber Beschneibung ber österreichi­schen Selbstbestimmungsrechte unb ber sonstigen Behanblung. bie Oesterreich erfahren habe, lächele man in Oesterreich über bie Anmaßung ber Beschützer Oe st erreich s" Die .Nationale Front" ber Dollfußpartei, bie von ben Alliier- ten abbänge, sei eine grunbsalsche Ibee, unb es sei eine Einbilbung, wenn man sich von ihr eine Unabhängigkeit Oesterreichs verspreche Das Nach­kriegsösterreich könne in ber jetzigen Form nicht mehr lange bestehen bleiben, ganz gleich, ob es Dollfuß gelingen werbe, seine einzige Hoffnung, nämlich Zollabmacbungen mit ben Do­naustaaten zu verwirklichen ober nicht Die Ver­einigung mit Deutschlanb sei bie ein­zig wirklich jufriebenftellenbe ß ö [ung für bas österreichische Volk, benn bieses be­trachte sich als eins mit bem beutfdjen unb habe bas feste Vertrauen, baß bas Deutsche Reich sein Bestes für bie Deutschsprechenben in ber ganzen Welt tue Das aber könnten bie Oesterreicher von Englanb Frankreich ober Italien niemals er­warten