Ausgabe 
7.7.1933 Erstes Blatt
 
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Intendant Hanns König.

Oer neue Leiter des Gießener Stadttheaters.

wie wir aus bester Quelle soeben erfahren, ist die Frage der Besetzung des Gießener Dntendanten- postens gestern endgültig entschieden worden: In­tendant Hanns König vom Städtebundtheater in Neuß ist als Nachfolger des als Generalintendant des heffifchen Landestheaters nach Darmstadt be­rufenen Intendanten Dr. Rolf Prasch zum Leiter des Gießener Stadttheaters ernannt worden.

Intendant Hanns König entstammt einer alten Theaterfamilie. Der Großvater König gehörte in Hannover dem Hoftheaterorchester als 1. Konzert­meister an. Der Vater des neuen Intendanten ist der bekannte Hof- und Staatsschauspjeler Otto Kö­nig, München, der als Leiter der Münchener Schau­spielschule viele heute sehr bekannte Bühnen- und Filmkünstler ausgebildet hat. Sein Sohn Hanns König, geboren am 24. April 1892 zu München, ging auch aus dieser Schule hervor. Als Lehrer sorgten neben dem Vater für seine künstlerische Ausbildung Albert S t e i n r ü ck, Fritz Basil, Victor Schwannecke. 1911 kam König an die Münche­ner Kammerspiele, wo er, betreut von Frau Auguste Prasch-Grevenberg, seine ersten Schritte auf der Großstadtbühne tat. 1914 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger beim Fußartillerie.Rgt. Nr. 3, Mainz. 1917 wurde König zum Leutnant befördert, nachdem er zum Bad. Fußartillerie-Rgt. 14 versetzt worden war. Die Truppenteile, denen er angehörte, waren immer heeresreseroe, weswegen Leutnant König bei fast allen Offensiven der Westfront mit­kämpfen durste und sich seine Auszeichnungen ver­diente. Nach Kriegsende führte ihn fein künstlerischer Weg über Freiburg i. Br., Frankfurt a. M., Bochum- Duisburg, das Burgtheater in Wien, deutsches Lan­destheater, Brünn (als Schauspieldirektor) nach Gladbach-Rheydt. 1930 wurde König als Intendant des Rheinischen Städtebundtheaters, G. m. b. h., Neuß, berufen.

Als Leiter dieser Bühne vertrat er die künst­lerische Forderungen von 36 Städten des Rhein- landes und Westfalen. Die Spielorte haben eine Gesamtbevölkerungszahl von 1,5 Millionen, deren kulturelles Bedürfnis von Intendant König und seiner Bühne betreute wurde. Als Regisseur und Bühnenbildner vermochte König sich große An­erkennung zu erwerben, der es auch verstand, mit jungen Menschen zu arbeiten, sie richtig einzu­sehen und zu fördern, wobei sich sein pädagogisches Talent erwies.

Als Darsteller hatte König beachtliche Erfolge, z. B. sein Rittmeister inDer Vater" von Strindberg, sein Oberst Bauer inDer 18.Ok­tober" und Geheimrat Clausen inVor Sonnen­untergang" fanden über das Rheinland hinaus starken Widerhall. König fetzte fein Bestreben, die

nationalen Werte und Geistesgüter unseres deut­schen Volkes dem Zuschauer nahe zu bringen, trotz nrömungen durch, die in der Zusammensetzung

heinischen Städtebundthealers G. m. b. h. lagen. Der neue Intendant wünscht, daß es ihm ge­lingen werde, der Nachfolge von Dr. Rolf P r a s ch würdig zu sein, und daß das Gießener Theaterpubli­kum Mitarbeiten wolle, die starken inneren deutschen Werte das Erleben des deutschen Menschen als Ge- samtschicksal, am einzelnen aufgezeigt, fest und stark im Bewußtsein des nationalen Menschen zu ver­wurzeln. Die Nation hat den Weg beschritten. Jeder einzelne muß mithelfen. Jeder muß sich persönlich einsetzen für das große begonnene Ziel, sei es der Zuschauer oder sei es der Bühnenleiter, dem diese hohe Verantwortung anvertraut ist.

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Intendant Hanns König wird, wie er in einer ersten persönlichen Rücksprache uns gegenüber be­tonte, auf die Herausarbeitung der nationalen Werte in der Spielplangestaltung ganz besonde­ren Nachdruck legen. Er wolle allerdings nicht ledig­lichFeierstunden" im Theater bieten, sondern er werde aurfj einem gesunden Unterhaltungsbedürfnis breiter Schichten des Publikums noch besten Kräften gerecht werden. Von jeher habe er deutsche Autoren bevorzugt, wie dies in heutiger Zeit ja eine selbst­verständliche Forderung für jede kulturbewußte Bühne sein müsse. Heber die Spielplangestaltung unter der neuen Leitung werden wir im Einzelnen natürlich erst zu einem spateren Zeitpunkt berichten können.

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Auch im Ensemble selbst gab es verschiedene Veränderungen. Lieber die Verpflichtung von Herrn Jochen Hauer als schwerer erster Held und Fräulein Beatrice Döring als erste Sen­timentale an das Hessische Landestheater in Darm­stadt konnten wir bereits berichten. Inzwischen wurden nun Herr Karl Heyser nach Baden- Baden und Herr Kurt Peter Hamel nach Köln verpflichtet. Oberspielleiter F a s s o 11 geht als Ober­spielleiter nach Krefeld. Die übrigen Kräfte des Stadttheaters werden voraussichtlich in Gießen bleiben.

Das Stadttheater Gießen bestreitet auch in die­sem Jahre wieder einige Sommergastspiele am Hessischen Landestheater in Darmstadt. Bereits morgen wird das GrenzstückAndreas Hollmann" aufgeführt werden. Eine weitere Verpflichtung wurde für Dad-Rauheim übernommen. Auch dort werden im Laufe der Sommermonate verschiedene Gastspiele gegeben. Am kommenden Sonntag wird in Bad-Rauheim das LustspielHasenklein kann nichts dafür!" aufgeführt.

Deutsche Frauenarbeit für die Kolonien.

Ein LlnterhaltungSnachmittag der kolonialen Krauenverbände in Gießen.

Dieser Tage veranstalteten die beiden kolonialen Frauenverbände: der Frauenverein vom Roten Kreuz für Deutsche über See und der Frauen­bund der Deutschen Kolonialgesellschaft, zum erstenmal einen gemeinsamen Untermal» tungsnadjmittag in den Räumen der Liebigshöhc", der für die Veranstalter einen vollen Erfolg bedeutete.

Besonders freudig war es zu begrüßen, daß eine Anzahl der im DdM. vereinigten Iung- Mädchengruppen unter ihrer Führerin, Frau Elfriede Fischer, erschienen waren. Gilt doch das Ringen und die Arbeit der kolonialen Ver­bände in erster Linie der Zukunft einer kraft­vollen deutschen Jugend, in dem sie ihr einen wohlvorbereiteten, erweiterten Lebensraum schaf­fen möchte. Zur Begrüßung sprach Fräulein Hanna Kellner einen kurzen, eindrucksvollen Prolog. Den kolonialen Auftakt bildete sodann die Bewirtung mit ganz vorzüglichem deutsch-ost- afrikanischem Kaffee. Es kann allen deutschen Hausfrauen nicht warm genug ans Herz gelegt werden, immer mehr für die Einbürgerung dieses Kaffees Sorge zu tragen. Helfen wir doch unfern schwerringenden Pflanzern drüben weit mehr durch eine gesteigerte Abnahme ihrer Erzeug­nisse.

Es folgten sodann die Referate der Vorsitzenden der beiden Ortsgruppen: Frau Professor Zwick für den Frauen-Derein vom Roten Kreuz für Deutsche

über See und Frau Professor Kuhn für den Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft, über die große Tagung sämtlicher kolonialer Verbände in Frankfurt a. M. Man ersah daraus, mit welcher Hingabe in allen Zweigen und Abteilungen gear­beitet wird. Beide Verbände haben sich der natio­nalen Frauenfront unter Führung von Lydia G o 11 s ch e w s k y angegliedert. Frau Zwick be­richtete über das segensreiche Wirken der Kranken- und Hebammenschwestern und sprach über die neuen großen Aufgaben, die sich der Verein gestellt hat.

Der Frauenbund der deutschen Kolonialgesellschaft hingegen will nurmehr Bestehendes erhalten, da bei der ungeheuren Not der Deutschen in Südwest das Hauptaugenmerk auf Schaffung von Stipendien für Schüler und für die in Deutschland studierenden Kolonialdeutschen, gerichtet werden soll. Hunderte von deutschen Kindern sind in den Ko­lonien ohne jeden Schulunterricht, da die Eltern infolge der fruchtbaren wirtschaftlichen Lage, die Mittel für Schule und Internat nicht auf­bringen tönen. 11000 Mark Bundesvermögen und 26 000 Mark aus Stiftungen der Abteilungen sind bereitgestellt worden, um die dringendsten Bedürf­nisse zu befriedigen. Es folgten bann einige unter­haltende Darbietungen. Fräulein Hanna Kellner sang ein afrikanisches LiedHeia Safari" und Frau Ilse Schmidt-Wissendorff ein in Suaheli gelungenes Negerlied. Den Höhepunkt aber bildete der mit großem Beifall aufgenommene Vortrag des

Mitbegründers des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft, Professor Ph. Kuhn (Gießen) über

Die völkische Arbeit der deutschen kolonialen Frauenoerbände für die Kolonien".

Er führte u. a. Folgendes aus:Bald nachdem Deutschland in die Reihe der Kolonialmächte ein­getreten war, wurde im Jahre 1888 der Deutsche Frauenverein vom Roten Kreuz gegründet, der es sich zur Aufgabe machte, Krankenhäuser zu errichten und Pflegeschwestern hinauszusenden. Als der Welt- krieg ausbrach, standen 100 Schwestern und 40 Heb­ammenschwestern im Dienste des Vereins. Nach dem Kriege wurde diese Arbeit nicht etwa eingestellt, sondern mit zäher Energie erweitert. Er betreut heute alle Deutschen in fernen Ländern und hat darum seinen Namen geändert inFrauenverein vom Roten Kreuz für Deutsche über See."

Neben diesen Verein trat der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft. Bereits Ende des vorigen Jahrhunderts erkannten die Deutschen in Südwest, besonders Gouverneur Leutwein, daß das Fehlen deutscher Frauen eine ungeheure Gefahr für die Kolonien bedeute. Auf 6 Männer kam da­mals eine Frau. Es war daher kein Wunder, daß das Anwachsen einer Bastardbeoolkerung er­schreckende Zunahme erfuhr. Planmäßig begann nun die Deutsche Kolonialgesellschaft sich mit der Ueberfiebtung von deutschen Mädchen und Frauen zu befaßen, in dem sie ihnen Stellungen in deut­schen Familien verschaffte, mit dem bewußten Zweck ihnen Ehemöglichkeiten zu geben. 1899 fanden, nach einigen Fehlschlägen und Angriffen von (eiten der Presse und des Reichstages, diese Bestrebungen ein Ende. Die Losung dieser Frage wurde aber immer brennender. Da ergriff Freifrau Ada vonLilien- cron begeistert den alten Gedanken neu auf, unter­stützt von dem Generaloberarzt der deutschen Schutz­truppe, eben dem heutigen Professor Kuhn, grün­dete sie den Frauenbund der Deutschen Kolonial» gesellschafl und übertrug den einzelnen Abteilungen die sorgfältige Auswahl eines an Leid und Seele gesunden deutschen Frauenmaterials.

Im mangelhaft besiedelten Süden wurde in Keet- manshoop ein Heimathaus errichtet, in dem junge Mädchen vorerst Aufnahme fanden, ein Wöchnerin- nenheim folgte, und in gerader Entwicklungslinie die Gründung von Schulen. Der Erfolg dieser Be­strebungen war ein überraschender. Von 1898 bis 1914 haben 2251 Personen die Ausreise auf Kosten der Kolonialgesellschaft angetreten. Davon 925 Ehe­frauen, Bräute und Schwestern, 613 Kinder von An­siedlern und Beamten, 707 Dienstmädchen und 6 junge Mädchen in die Lehrfarm nach Brakwater. In das Heimathaus wurden 1911: 20, 1912: 48, 1913: 41 Mädchen gesandt. Von Januar bis August 1914: 67. Es war dies eine bewußte völkische Arbeit nach rassenhygienischen Grundsätzen.

Der Krieg setzte all diesen Bestrebungen zunächst ein Ende. Wir verloren all unsere Kolonien, die wir durch Waffengewalt nicht halten konnten, jedoch sehr bald nach dem Kriege schon, setzten die Bestrebungen der kolonialen Verbände wieder ein, und legten einen Ring gemeinsamer Arbeit und Verbundenheit um die alten deutschen Kolonien. Die jungen Mädchen von damals waren unterdessen Frauen und Mütter ge­worden. Und weil es sich um ausgesuchte Menschen aller Schichten handelte, hatten sie, in klarer Er­kenntnis ihrer großen Aufgabe treu zu ihrem Deutschtum gehalten. Sie tarnen nun mit Freude den Bestrebungen der Verbände im Mutterlande ent­gegen. Mit ihrer Hilfe konnten die notwendigsten Gebiete erfaßt werden. So ist es nur der Arbeit unserer kolonialen Verbände zu danken, wenn wir auch heute noch, unter fremder Flagge, auf ferner Erde, ein kraftvolles deutsches Geschlecht heranwach­sen sehen.

Das Beispiel der kolonialen Verbände, und be­sonders des Frauenbundes ist aber noch in anderer Hinsicht von grundlegender Bedeutung: als Bei­spiel und Anregung für gleiche Arbeit am ge­samten Deutschtum in Liebersee. Welch ungeheure Werte gehen uns verloren durch die Mischehen unserer jungen deutschen Männer m allen Teilen der Welt! Denn immer ist es die Mutter, die richtunggebend ist für Rationalgefühl und Mutter­sprache. Lind Vorbild ist dieses Wirken auch für Verhältnisse in der Heimat. Heute, wo unter Füh­rung von Adolf Hitler die Rassenfrage so in den Vordergrund gestellt worden ist, ist der Zeitpunkt hoffentlich nicht fern, wo auch hier in der Hei­mat eine planmäßige, amtliche Heiratsvermitt­lung betrieben werden wird."

Der Redner betonte, Laß er zur Zeit der ein­zige deutsche Rassenhygieniker sei, der unermüdlich seit Jahren diese Forderung aufgestellt habe unb er hoffe, die Früchte seiner Arbeit noch erleben zu dürfen. Mit Stolz, so schloß der Redner, dürf­ten die drei kolonialen Verbände auf ihre Arbeit zurückblicken, die die Rassenhygiene seit Jahren in den Mittelpunkt des Aufbaues stelle und so in Wollen und Tun den Gedanken der nationalsozia-

Oie Aktion

gegen die Mainzer Separatisten.

M a i n z, 6. Juli. (WSN.) Im Lause des gestrigen Tages sind weitere Verhaftungen von Separatisten durch die Landeskriminalpvlizei erfolgt, um neue Einzelaktionen und Demonstra­tionen zu vermeiden. Eine größere Anzahl Per­sonen wurde im Interesse der eigenen Sicherheit in Schutzhaft genommen. Zur Zeit ist die Polizei noch mit der Prüfung der Unterlagen beschäftigt, um sestzustellen, in welchen Fällen die Haft auf­recht erhalten werden muh.

Tag der evangelischen Jugend in Dutenhofen.

O Dutenhofen, 4. Juli. Die evangelischen Iungmännerbünde des Kreises Wetzlar feierten ihr diesjähriges Kreis- und Posaunen- f c ft am Sonntag in Dutenhofen. Das Fest fand im Pfarrgarten statt. Vereine und Festgäste wa­ren in großer Zahl erschienen. Das Fest war eine große Kundgebung evangelischen Wollens und nationaler Betätigung. Frühmorgens begann der Einmarsch der Vereine und Ehöre. Der Festgottes-

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dienst fand auf dem Festplahe statt. Iugendpfar- rer Busch (Essen) hielt die Festpredigt. In der Mittagspause kochten die Iugendabteilungen ab. Dann gruppierte sich der Festzug in der Wetz­larer Straße. Die Posaunenbläser, etwa 300 an der Zahl, waren in drei Gruppen eingeteilt Mit Marschmusik in einzelnen Abteilungen, bewegte sich der Zug durch die Straßen des Ortes. Beim Krieger-Ehrenmale gab es kurze Rast. Die Chöre. Jungvolk und Iungschar, marschierten auf. Die Posaunen spielten ein Lied. Pfarrer Dusch (Essen) gedachte der gefallenen Kameraden und rief die evangelische Jugend auf zu einem Treue­schwur für das Vaterland. Das Lied vom guten Kameraden beschloß die Feier. Auf dem Festplahe eröffnete der Kreispräses Pfarrer Koch (Lützel­linden) mit Schriftverlesung und Gebet. Der Orts- geistliche Pfarrer Lic. Müller, begrüßte im Rainen der Gemeinde Dutenhofen die Festver­sammlung. Rach einem Gesangvortrag der ver­einigten Männerchöre hielt Pfarrer Busch (Essen) die erste Festansprache zu dem ersten Teil des FestthemasJesus, dein Führer". In der zweiten Festansprache sprach Pfarrer Gans (Aßlar) über das ThemaGottes Wort, dein Stab." Die dritte Festansprache von BundeSgau- toart Müller (Rüdesheim) behandelte das ThemaDie Ewigkeit, dein Ziel". Der Kreis­präses Pfarrer Koch stellte in seinem Schlußwort die ganze Feier noch einmal unter das Gebets­wort:Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn". Die Ansprachen waren umrahmt von den Vorträ­gen der vereinigten Posaunen- und Männerchöre, die, trefflich geschult, sehr gute Leistungen un­ter Beweis stellten. Mit Gebet und Segen von Pfarrer Lic. Müller und der HymnePreis und Anbetung sei urtferm Gott", erreichte das Fest, das in allen feinen Teilen einen sehr schönen Verlauf nahm, sein Ende.

Wettervoraussage.

Der hohe Druck über Skandinavien und Finnland läß* an seiner Südseite zunächst noch kontinentale Luft nach Deutschland fließen. Allerdings naht von Westen her eine Störung heran, die ihre Ausläufer bereits bis nach Frankreich vorftreckt. Bei der starken Erwärmung dürfte auch bei uns der Luftdruck noch fallen, so daß die Störungsausläufer sich nicht Vor­arbeiten und unter Zuführung ozeanischer Lust An- laß zu Gewitterbildungen geben werden.

Aussichten für Samstag: Schwüles, teils aufheiternd, teils wolkiges Wetter, Aufkommen von Gewitterstörungen.

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