Ausgabe 
7.7.1933 Erstes Blatt
 
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Zwei Arbeiter durch Blitzschlag gelötet.

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Handelslnteressen durch natürliche Bedin- S,ungen auseinander angewiesen seien Als Beispiel solcher Gruppen nennt das Blatt d i e

Aus -er Provinzialhaupistadt

Das Buch im Sommerurlaub.

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Sprechstunden der Redaktion.

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chen Höflichkeitsbesuche bei den dänischen Militär^ und Zivilbehörden. Der deutsche Konsul Woh - le r t veranstaltete ein Festessen zu Ehren der Of­fiziere derLeipzig". Im Laufe des Mittwochs sind 14 englische Kriegsschiffe in Kopenhagen ein- getroffen. Das englische Admiralsschiff, ter 40 000 Tonnen großeNelson" mit Admiral Sir John Kelly an Bord, trifft in den nächsten Tagen ein.

Con6°n, 7 3uIt (WTB. Funkspruch.) Die Blatter verhehlen trotz des energischen Tones öes Kommuniques nicht, daß alle etwa noch er- reichoaren Ergebnisse weit hinter dem zu- ruableiben werden, was ursprünglich erhofft worden war.

Englische preffestimmen zur Fortsetzung der Weltwirtschastskonferenz.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen

Anzeigenaufträge sind lediglich an die

Jn Siebenbürgen von Bären überfallen.

Der Einbruch von K ä l t e und Echlechtwetter in ganz Rumänien hat zu Schneefällen in den siebenburgischen Bergen geführt. In der Rähe von Kronstadt wurde eine Gruppe von Ausflüg- lern bei Rächt von Schneetreiben überrascht. Als sie in einer Schutzhütte Zuflucht suchen, wollten, wurden sie von zwei Bären, die gleichfalls vor dem Unwetter in die Hütte ge­fluchtet waren, überfallen. Die Bären Der- w^ten die Ausflügler. Zwei Frauen stürzten bei der Flucht in einen Abgrund und konnten erst am nächsten Morgen schwer verletzt geborgen werden.

Die Liverpooler Philharmonie niedergebrannt.

Die Philharmonie in Liverpool ist durch Feuer vollkommen zerstört worden. Sie war im Jahre 1849 erbaut worden und hat während ihres mehr als 80jährigen Bestehens nahezu alle Musiker Kapellmeister, Sänger und Sängerinnen von internationalem Ruf als Gäste in ihren jetzt völlig ausgebrannten Mauern beherbergt.

Zusammenfassung der Bauindustrie imReichs- verband des Ingenieurbaues".

Rach jahrelangen vergeblichen Einigungsversuchen hat sich der bisher in verschiedene Fachoerbände zer­splitterte Ingenieurbau nunmehr in einer gemein­samen Hauptversammlung dieser Verbände in Berlin zu einer Einheitsorganisation zusammengefunden. Sie tragt den NamenReichsoerband des Ingenieurbaues" und umfaßt die vier bisher selbständigen Verbände: Reichsverband Industrieller Bauunternehmungen E. V., Reichsverband des Deut­schen Tiefbaugewerbes E. V., Reichsverband neuzeitlichen Straßenbau E. D., Vereinigung Naßbaggerunternehmungen E. V.

zerstörbare volksdeutsche Faktor im Ausland. Wir müssen jetzt eine zweite Zitadelle von gleicher Widerstandskraft schaffen, und zwar durch organisatorische Zusammenfassung derjenigen indu­striellen auslandsdeutschen Kreise, deren Firmen im Güteraustausch mit dem Reich an wichtiger Stelle stehen. Dr. P.

Bornotizen.

Tageskalenderfür Freitag: DDA., 20.30 Ahr, Dolkshalle: Große Kundgebung für die hungernden Rußland-Deutschen. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Was wissen denn Männer" mit Tony van Eyck und Hans Brausewetter.

Bei einem schweren Gewitter schlug in Rähe der ostpreuhischen Ortschaft Sobiechen ___

Dlitz in eine auf dem Hofe tätige Landarbeiter­gruppe. Eine Frau und ein Landhelfer wurden getötet, zwei Arbeiterinnen schwer ver­letzt.

Acht kommunistische Greuelheher gefaßt

Recklinghausen, 6. Juli. (WTB.) Der Staatspolizel Recklinghausen ist es gelungen, tn Recklinghausen drei und in Buer fünf füh ' 5'" "?un't>°näre der KPD. zu ermitteln unö festzunehmen, die planmäßig Greuel- meldungen über Deutschland verbrei- ret haben Die Festgenommenen haben "das Zen- tralorgan des verbotenen kommunistischen Jugend- verbandesJunge Garde", in großen Mengen ver- trieben. Die beschlagnahmten Exemplare der Jun­gen Garde" enthalten d i e g e m e i n st e n G r e u e l- Meldungen über Deutschland.

Zur Festnahme Schweizers.

München, 6. Iuli. (WTB.) Zur Festnahme rs. 'luderen Innenministers Dr. S ch w e h e r meltet der Polizeipressebericht. Dr. Sch weher hat an den ehemaligen Mini- sterprasidenten Dr. Hel d einen Brief ge f ch r r e b e n, in dem er sich inunerhörter Weise über die neue Regierung und r heutigen Zustände im Reiche aus- gelassen hat Es heißt in dem Brief, daß heute von Recht und Gerechtigkeit, von Gesetz und Orb- nung keine Spur mehr vorhanden sei. Göttliches und menschliches Recht würden mit Füßen treten und entartete Menschen geben vor, die sitt- lichen Erneuerer des deutschen Volkes zu sein, wahrend sie Doch nur ihren Mitmenschen mit Ge- toalt Hren Willen ausdrängen und wie Raubtiere ihre egoistischen Instinkte befriedigen. Empörend fei dabei besonders, daß allenthalben Lüge, Der-

großen Weizen-Ausfuhrländer, die so­eben eine zeitweilige Vereinbarung erreicht haben und die Mitglieder des Britischen Reiches

« 9jXcrv"en immer einheitlicher würden. Wenn die Goldlander abseits bleiben wollten, so werde dies l?r die anderen Länder keineswegs bedeuten, daß sie die Hande in den Schoß legten. Die gemeinsamen

Nimm ein stilles Buch mit auf die Sommerfahrt! Wenn ,m Ablauf des Jahres die Tage dahintoben und Körper und Geist mitgerissen werden in den totruöel des Kampfes, mag auch das Buch gut fein bas einen daoonträgt und über sich selbst fortführt' Aber in den Tagen der Rast und der sommerlichen Stille ist nur e i n Buch gut: das Buch, mit dem man Rast hält das Buch der Einkehr und Einkehr ?ei l,2tUc ®u$er dieser Welt bringen dir

tem ©(urf, doch sie weisen dich geheim in dich selbst 3ururf singt Hermann Hesse. Aber welches Buch soll bas fein, welches Buch ist von dieser Art, daß man bei ihm ruhen kann und den Weg zu sich selber findet? Alle Bücher, die ein Dichte? geschri^ ben Ijat, von Gottes Hauch angehaucht und von JsTtT n befohlen, zu sagen, was er sah unb leidet. Und der Dichter von solcher Art sagt r. KU5' schon in jedes Menschen Innern g?. schrieben steht, was der Wunsch seiner Träume und die wahre Stimme seines Herzens ist.All' Dicht- kunst und Poeterei ist nichts als Wahrtraum- Deuterel kündet Hans Sachs. Und das Buch, das solcherweise deutet, kann auf jeder Ebene stehen- kann in Versen geschrieben fein oder im fließenden Worte, kann vom deutschen Walde sprechen oder vom Schicksal des deutschen Menschen, von hoher Zeit oder Zeiten der Notwendigkeit, die die Not wendeten.

Das stille Buch soll man wählen und zum Ge­fährten seiner Sommerfahrt machen, denn: Auf Uen Sohlen wandeln die Schönheit, das wahre Gluck und das echte Heldentum" sagt Wilhelm Raabe m denAlten Nestern".

Hubertus",

Verein weidgerechter Jäger.

DerHubertus"-Verein w.J., Sitz Gießen, hielt, wie man uns berichtet, am vergangenen Mitt-

Monatsversammlung im Schützenhaus ?b- Nach einer Ehrung des Andenkens eines ver- ftorbenen Mitgliedes und Bekanntgabe der Mit- I gliederzugange teilte der Schriftführer mit, daß ein |

Das erste Gemeinfchastslager für preußische Referendare.

Berlin, 6. Iali. (ERD.) Iustizminister Kerrl teilte auf einem Presseempfang mit, daß er Den Sturmbannführer bei ter SA und Rechts­anwalt Spieler zum Oberstaatsanwalt ernannt unb mit ter Aufstellung unb Leitung Des ersten Gemeinschaftslagers für Referendare beauftragt habe. Bereits am Ochsten Montag werte Der erste Lagerkursus auf Dem Truppenübungsplatz Iüterbog beginnen. Die Teilnehmerzahl ter Referendare werde zu­nächst 50 betragen unb in jeter Woche durch wei­tere 50 bis z u dem laufenden Bestand von 250 gesteigert werten. Die Referendare wurden in diesem Kursus einheitliche Klei­dung tragen. Sie müßten beim Antritt in das Lager ihr Geld abgeben unb bürsten nur einen betrag behalten, der einheitlich für alle Referendare festgesetzt wird. Ebenso würden Deri Referendaren sämtliche juristischen Bucher abgenommen, denn sie sollen in diesem Gemeinschaftslager nichtbüffeln", viel­mehr den Körper stählen und das Gemeinschafts, leben sowie den Geist des neuen nationalsoziali- stlschen Staates kennen lernen. Statt ter juristi­schen Bücher würde daher eine Bibliothek mit weltanschaulicher nationalsozialistischer Literatur eingerichtet werben. Die Referenbare müssen

?. eiten, einschließlich tes Kartoffel- schalens, selbst verrichten. Weibliche Re- serendare müßten in Arbeitslagern für Frauen unb Mäbchen untergebracht werten. Rach Deenbi- Pmg bieser Kurse würben bie Referenbare ein Zeugnis erhalten, bas entscheitenb sein solle für mc spatere Derwenbung im Staatsbienst.

Spende des Reichspräsidenten fürBruder in Rot".

Berlin, 6. Juli. (WTB.) Der Herr Reichs- p^ösident hat für die SammlungBrüder in Jlot, für die der Reichskanzler Adolf Hitler gestern 1 000 Mark gestiftet hak, ebenfalls einen namhaften Betrag ge­spendet.

5000 hessische Erzieher treffen sich in Darmstadt.

Der Nationalsozialistische Lehrerbund, Gau Hessen, veranstaltet am Samstag, 8. Juli, und Sonntag, 9 Juli, eine große Erziehertagung in Darmstadt. Aue hessischen Erzieher und Erzieherinnen sind von dem Gauobmann des NSLB. hierzu aufgerufen

Die Tagung soll ein äußerer Ausdruck dafür sein, daß auch in Hessen alle Erzieher und Erzieherinnen im Nahmen der am 9. Juni in Magdeburg ge- ^offenen großen Deutschen Erziehergemeinschaft unter der Führung des NSLB. marschieren.Unser Wollen helfet Deutschland, unsere Religion heißt Ehnstus', so formulierte der Reichsleiter des NSLB., der bayerische Kultusminister Hans Sch em m, eine der Parolen, nach der sich alle deutschen Er­zieher ausrichten werden, um einig im Werk im Sinne und Geiste des Volkskanzlers Adolf Hitler die Erziehung der volksdeutschen Jugend zu geftab tcn. Zu nationalem Denken und sozialem Fühlen soll das Heranwachsende Geschlecht erzogen werden, um endlich nach jahrhundertelanger Zerrissenheit des Volkes die deutsche Volksgemeinschaft zu schmieden. Unvergänglich und unzerreißbar sollen die Bande der deutschen Blutgemeinschast geknüpft werden, um Öen Bestand des Volkes für alle Zukunft zu sichern. Daher muffen die Begriffe Rasse, Wehr, Persönlich­keit und Religiosität in jedes jugendliche Herz hin- eingebrannt werden. Die hessischen Lehrer wollen unter diesen Parolen ihre Sämannsarbeit verrichten.

Die Kundgebung am nächsten Sonntag in der Jesthalle in Darmstadt soll diesem Wollen der ge­einten hessischen Erzieherschaft, nachdem die politischen Voraussetzungen nunmehr gegeben sind, in aller Öffentlichkeit Ausdruck geben. Der Haupttagung gefjt am Samstag ein Begrüßungsabend im Saal» bau voraus. Gottesdienst für die evangelischen Teil­nehmer um 8.30 Uhr in der Stadtkirche, für die katholischen Teilnehmer in der St. Ludwigskirche, 5ccr am Sonntag ein. Nach einer feier­lichen Weihe der Hakenkreuzbanner auf dem Ma- rienplaö bewegt sich ein Festzug aller Teilnehmer nach der beschalle. Hier findet um 10.30 Uhr eine große Kundgebung statt, in deren Mittel- punkt eine Rede des Reichsleiters des NSLB. unb bayerischen Kultusministers Schemm stehen wird. Neben Ministerialrat Ringshausen werden an­dere namhafte Redner Ansprachen halten.

Deutsche Ware und Ausländsdeutsche.

Wird Amerika sich von den Abrüstungsverhandlungen zurückziehen?

Washington, 6. Juli. (TU.) Wie verlautet, ist Amerika entschlossen, mit Ablauf des Londo­ner Flottenvertrages am Ende des Jahres 1935 von diesem Vertrag zurückzutrc- t e n. Präsident Roosevelt sei gewillt die amerika- nischc Flotte dann nach eigenem Gutdünken auszubauen. Die amerikanische Regierung fei von der Hoffnungslosigkeit der Flottenverhandlun­gen überzeugt, nachdem sich Japan zum Rücktritt von dem Londoner Vertrag entschlossen habe, falls ihm nicht die volle Flottengleichheit zugestanden werde. Norman Davis werde zur nächsten Genfer Tagung n i ch t e r s ch e i n e n . Die Washing- toner Regierung sei überzeugt, daß die Lage in Genf hoffnungslos sei. An einer Erörterung der Landabrüstuna sei Amerika nicht interes- fiert. Roosevelt sei außerordentlich verärgert über die kalte Aufnahme seines Abrüstungsvorschlages. Das bekannte amerikanische Flottenprogramm wird mittlerweile auf Grund einer Spezialorder Roose­velts weiter ausgearbeitet.

Litwinows pariser Besuch.

Paris, 6. Iuli. (TU.) Außenminister P a u l- Boncour hatte eine breiviertelstünbige Be­sprechung mit bem Volkskommissar Litwinow. Eine amtliche Mitteilung besagt, bah bie beiden Minister eine allgemeine Prüfung der politischen Lage angestellt unb babei mit Genugtuung fest- gestellt hätten, bah bie Stellungnahme beiter Länder in einer gewissen Anzahl seit der Unter­zeichnung des französisch-russischen Richtangriffs­paktes aufgetauchter Fragen überein stimmte. Litwinow wurde auch vom Ministerpräsidenten Sala Mer empfangen. Die Presse widmet Litwinow sehr herzliche Begrühungsartikel, in Denen sie unterstreicht, daß mit ihm seit Tschi­tscherin zum ersten Male wieder eine leitende Persönlichkeit Sowjetrußlands nach Paris ge­kommen sei.

Litwinow wird demnächst wieder nach Lon­don zurückkehren und seine Verhandlungen mit der amerikanischen Abordnung über die Wiederaufnahme der diplomatischen Be­ziehungen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten von Amerika fortsehen. Don russischer Seite wird auf die für Rußland günstige Wendung der Beziehungen verwiesen und eine de jure- oder de facto-QI n e r t e n - nung R u ßlands durch Amerika er­wartet. Die russische Regierung bemühe sich, mit Amerika in ein normales Verhältnis zu treten um den politischen Frieden im Fernen Osten zu sichern.

Sinancial Retos" sagt, die einzige Möglichkeit für die sortsehung der Konferenz sei möglicher­weise, daß die Anwesenheit von sachverständigen Vertretern zahlreicher Rationen in einer Stadt 3ur Ausarbeitung vorteilhafter Handelsoer- einbar ungen zwischen zwei und mehr Etaa- ten fuhren könnte. In diesem Falle allerdings werde nicht die Konferenz selbst Arbeit leisten, sondern nur Gelegenheit zu Leistungen außerhalb ihres Rahmens geben.

Aehnliche Gedanken äußertTimes" in einem m- ?urd2 ^inen kühlen Ton gegen die Goldstandardlander bemerkenswert ist. Das Blatt sagt, bie künftigen Erörterunaen würden vielleicht besser zwischen Gruppen von Ländern geführt wer­den, die wegen ihrer geographischen Lage oder ihrer

Sntereffen ©rofjbritanniens, der Vereinigten Staa- ten, der Mitglieder des Britischen Reiches einschließ­lich Indiens, Javans und der skandinavischen Län­der machen mehr als das Doppelte der In- tereffen sämtlicher Goldstandardländer aus Die Er- 9rrteBrenv den verschiedenen Kommissionen und Ausschüssen der Konferenz hätten sogar den Ein- druck erweckt, daß die Länder, deren Währung nicht mehr an Gold gebunden ist, lei cf) t e r z u einer

Drehung unb Heuchelei bis in bie obersten Stellen hinein herrschte. Es müsse einem bas Herz bluten, wenn man sehe, wie heute unsere Iugenb syste­matisch Derborbcn unb zur älngesehlichkeit ermun­tert werte. Weiter wirb ter Vorwurf erhoben. Daß sich terderzeitige" Machthaber unbefugte Eingriffe in bas Iustizwesen erlaubt habe. Dr. Sch weher tourte zu biesem Briefe polizeilich vernommen. Bei ter Vernehmung hat er neuerbings Den Reichskanzler Abolf Hitler in gröbster Weise bclcibigt Dr. Sch Weyer wirb Dem Gericht übergeben werten.

Kleine politische Nachrichten.

Die gegen verschietene HilfsverbänDe Des Zentrums getroffenen Maßnahmen sinb, soweit sie ten Katholischen Iungmän- nerbunb betreffen, insoweit rückgängigge­macht worben, als Das bei Dem Vorgehen be­schlagnahmte unb sichergestellte Material unb bas Vermögen zurückgegeben tourte, sotoeit es zur ord­nungsmäßigen Durchführung tes Geschäftsver- kehrs erforderlich ist. Diese Maßnahme ist erfolgt mit Rücksicht auf bas bisherige Ergebnis ter un­geteilten Ermittlungen.

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Wie zuverlässig verlautet, haben der frühere bay- rische Ministerpräsident Dr. Held und Staatsrat Dr. Schäffer, ehemaliger Vorsitzender der Bay- rischen Volkspartei, ihre Mandate zum Bay­rischen Landtag niedergelegt.

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Die Glaubensbewegung Deutsche C h r i st e n beabsichtigt, eine Mitglieder­sperre für evangelische Geistliche vom 15. Juli a b bis auf weiteres zu verhängen.

Wie amtlich mitgeteilt wird, ist Dr. Kruken- berg als Geschäftsführer der Reichsrundfunkgesell­schaft beurlaubt worden.

Aus aller Welt.

KreuzerLeipzig" in Dänemark.

Auf ter Fahrt von Königsberg nach Wilhelms- Haven hat ber teutsche KreuzerLeipzig" in ter Bucht vor Aarhus Anker geworfen. Der Kom- manbant, Kapitän z. S. Stobwafser, stattete bem König von Dänemark auf Schloß Arselisborg men Besuch ab, um sich bann zu bem teutschen Gesandten v. Richthofen zu begehen. Ferner machte ter Kommanbant Des Kreuzers Die übli-

nr Der Volkstumkampf der deutschen Minderheit im Ausland, die bekanntlich ein Drittel unseres Gesarnt- volks ausmacht, wird mehr und mehr zu einem Wirtschaftskampf. Die Allmacht des Staates erstreckt I sich ro*e in Deutschland so auch bei unseren östlichen und südöstlichen Nachbarstaaten nicht mehr lediglich I °uf Militär-, Schule- und Beamtenapparat, sondern die Lebensbedingungen jedes Kaufmanns ober Rechtsanwalts werden auf direkte oder indirekte 11 Weise durch seine Stellung im Volkstumkampf be- ** ' emflufjt. Selbst der loyalste Sudetendeutsche, von den Deutschen in Polen gar nicht zu reden, muß feststellen, daß man sein wirtschaftliches Leben zu schmälern oder zu vernichten sucht, solange er nicht m aller Form unter Verrat seiner eigentlichen Volks­zugehörigkeit sich zur staatsführenden Nation bekennt.

DerVolkswirtschaftliche Aufklärungsdienst" als e r ft ä n b i g u n g f o mnt e? Dürften* I ?,e große zentrale Werbestelle für deutsche Waren handele es sich'bei solcher Teilverständiauna natürliw tan ?ie^ert neu^. u. wirksamsten Form des nur um die 3 m e i t b e ft e Söhlng 9 9 ^!>/??^°mpfes n.cht stumm vorübergehen: er

n tr 19 . , muß sich vielmehr die Frage vorlegen, ob eine

71CUC jnfiruftwnen Roosevelts. wohlüberlegte Entlastungsaktion für Reu York 1 Iuli (WTB 1 ?ie f$®er bedrängten auslandsdeutschen Minder-

fihent »oof.Jilt U a£: Ä ^Abhils- «offen tann. -Bir tonnten ein- legation auf ter Weltwirtschaftskonferen; neue ma &atyr Sorge tragen, daß auslandsdeutsche Wa- Instruktionen übermitteln lassm^Rach In° ° 5 9Ba,rc" angesehen

formationen terReuyork Herald Tribüne" soll en Zweitens versuchen, unsere

Präsident Roosevelt bie De^gation inftänbia ae- beisplelsweise zu tschechischen ober pol-

beten haben, sich in London für bie An» 'h^m Wettbewerbskampf auf bem

nähme eines internationalen Dro. deutschen Markt gegen sonstige Auslanbswaren ba- grammes zur E rhöhun g des Dreis' rl ab^an9l9 3u machen ob der Wirtschaft­niveaus auf bemWeltmarftein.us^ -'^b Druck gegen bas Deutschtum in ein Programm, bas ten Plan Roosevelts Eber QUL eV erträgliches Maß herabsinkt

Den Wieteraufbau ter amerikanischen Wirtschaft I S??» ni.$^' Die Konsumkraft eines 60-Millionen» zur Richtschnur hat. Man gibt zu daß eine inter- S° Ere5 i^9r?Ä; Deutschlanb aber ist, wenn man die nationale Aktion wohl kaum möglich se7 solare NÖk?"^deutjchen hmzurechneh ein M-Millionen.

letzt auf sudetendeutschem Gebiet an allen Straßen- ecken und Häuserfronten Plakate anzuschlagen: Kauft deutsche Waren". Aber es gibt ja nicht nur eine psychologische Einwirkung auf den letzten Ver­braucher, sondern man kann sich mit gutem Erfolg an Erzeuger und Händler wenden. Auch in diesem Punkt ist uns die englische Wirtschaftspropaganda weit voraus. Als England vor Jahresfrist auf der Ottawa-Konferenz den Empire-Völkern weitgehende Wirtschaftszusicherungen gemacht hatte und nun nicht auf einmal anderen befreundeten Völkern ebenfalls unter großem Propagandalärm den be­reits vor den Augen der Oeffentlichkeit den Domi­nions zuerteilten englischen Markt wieder ausliefern konnte, wählte es ein stilleres Verfahren. Konferenzen Zwischen englischen und dänischen, argentinischen oder schwedischen Wirtschaftsführern fanden statt, in denen von Firma zu Firma private Lieferungs­verträge abgeschlossen wurden. Diese Verträge wur­den dann später in die von Staat zu Staat geführ­ten Handelsvertragsverhandlungen eingebaut.

Die Schaffung solcherwirtschaftlicher Sturm­trupps" zur Unterstützung des deutschen Volkstums jenseits der Reichsgrenzen scheint uns eine sehr dankenswerte unb wichtige Aufgabe. Bisher das bodenständige Bauerntum der

- Forderung wurde aus der Versammlung heraus - durch Bekanntgabe weiterer Vorfälle noch stark unterstrichen.

alter Gießener Jäger, Oberst a. D? N a u m a n n, 1 bem Verein in Anerkennung feiner Arbeit für eine wÄre?te Aagdausübung und Erhaltung der Wildstande wertvolle Zuwendungen für feine- ajerei gemacht habe. Es erfolgte weiter eine Aus- fpradje über die Wildstandsoerhältnisse, wobei von verschiedenen Seiten schwere Bedenken über die Auswirkungen der nassen Juniwochen speziell auf Jungfasanen und Junghühner geäußert wurden.

H olz e l führte weiterhin an praktischem öeifpiel tue Art der Punktbewertung eines Reh- geternes vor, wie sie in Zukunft bei Vereinsaus­stellungen analog dem Verfahren bei den deutschen ora&arU^teüUn9en durchgeführt werden wirb. Im Anichluß an ben geschäftlichen Teil sprach ber Vor­sitzende, August Pascoe (Dutenhofen) über Jagdunfalle". Der Vortragende wies darauf hin daß nach den Mitteilungen der Jagdpresse die Jagd- unsalle sich in geradezu beängstigender Weise stei­gern weil Leuten die Erlaubnis zum Führen einer Jagdwaffe erteilt wurde, die dazu in keiner Weise geeignet seien. An Hand zahlreicher Beispiele aus Der eigenen Jagdpraxis und an der Hand von Vor­gängen, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte meist in unserem engeren Bezirk abgespielt haben, wies der Vortragende nach, wie wohl in manchen galten ein unglücklicher Zufall mitgespielt habe, °b®r *n den meisten anderen leichtsinniger Umgang mit der Waffe, Schußhitze und Jagdneid, Schießen ohne einwandsteies Ansprechen des Wildes, falsches Anstellen bei Treibjagden, Verlassen des angewiese- I nen Standes u. ä. zu Ereignissen geführt hätten, bei Denen Menschen an Gesundheit ober Leben ge chä- , ^^vorten seien und die für die Schuldigen oft ** Schwimmen für bas Turn» 11 nh hätte^eTfo^nte6h0 Bestrafungen geführt Sportabzeichen. Am Sonntag, 9.Juli, wird iräübpn? mTrin $ ? f rf),.nroe,len' daß Minister- in der Zeit von 9 bis 11 Uhr in der Müllerschen

I leinen programmatischen Badeanstalt in Gießen die Prüfung für das Turn- ^ete Schirmherr der deutschen Jagd und Sportabzeichen im Schwimmen abgenommen,

diese Mißstände scharf gegeißelt hatte und daß die 1---

anständige Jägerei fordern müsse, daß jeder, der in Zukunft einen Jagdwaffenpaß erwerbe, vorher den x Ä>iveis zu erbringen habe, daß er mit den ein­fachsten Grundsätzen der Waffenführung und der; unjeigenaurtraae Hn

I Jagdausubung vertraut sei. Die Wichtigkeit dieser < Geschäf?s st e 11 e zu Achtel