S.J.-fpor/
Oie Frankfurter OFB.-Generalprobe.
Der Gegner für die Nationalmannschaft.
Für das ^lebungsspiel, das vom Deutschen Fußball-Bund unter der Leitung von Otto Nerz als Vorbereitung zum Länderkampf gegen Frankreich am Mittwochnachmittag auf dem Eintracht- Platz in Frankfurt veranstaltet wird, ist die folgende Mannschaft als Gegner der Nationalelf aufgestellt worden: Tor: Wolf: Verteidigung: Schreiber, Nadler: Läuferreihe: Knöpf le (alle FSV. Frankfurt), Leis, Dietrich: Sturm: Trump- ler (alle Eintracht Frankfurt), Müller (Karlsruher FV.), Leichter (Union Niederrad), Hensel (FSV. Frankfurt), Grebe (Offenbacher Kickers).
Süddeutschlands Handballelf.
Das Pokalendspiel gegen Mitteldeutschland.
In Leipzig findet am kommenden Sonntag das Endspiel um den DSB.-Handballpokal zwischen den Verbandsmannschaflen von Mitteldeutschland und Süddeutschland statt. Süddeutschland bezwang in Hannover in der Lorrunde den Norden 15:7 und siegte in der Zwischenrunde in Darmstadt über Westdeutschland mit 14:8. Mitteldeutschland gewann in der Vorrunde in Breslau über Südostdeutschland 6:2 und schaltete in der Zwischenrunde Brandenburg mit 7:5 aus. Süddeutschland hat für den Kampf :n Leipzig folgende Els nominiert: Fürther: Däuser, D ö lf cl (Spvg. Fürth): D i ttma r (Darmstadt 98), Gebhardt (Spvg. Fürth), Delp (Darmstadt 98); Pabsdors (Schwanheim), Engclter, Spengler (Waldhof), Z a ch e r l (Spvg. Fürth), F e i ck (Darmstadt 98).
Oie Oeutschen bei den Holmenkol-Rennen.
Mit einiger Verspätung wird jetzt die genaue Placierung der vier deutschen Teilnehmer an den Holmenkol-Skirennen, die bekanntlich am Sonntag beendet wurden, bekannt. Der Breslauer L e u p o l d kam an die 44. Stelle, Stoll wurde 57., Warg, Aschberg, 60. und W. Bogner, Traunstein, 64. in der Kombination Lang-Sprunglauf.
Deutsche Autofahrersiegen in Schweden
Einen schönen Erfolg hatten die beiden Berliner Autorennfahrer Pietsch (Alfa Nomeo) und Wimmer (Bugatti) bei einem Eisrennen auf dem Hjämarasee in Schweden zu verzeichnen. Pietsch siegte mit einer Zeit von 28:49,2 für die
22 Kilometer vor Wimmer in 29,52,2 und dem Norweger Björnstadt (Alfa Romeo).
Mißglückter Weltrekordversuch.
Der deutsche Weltrekordmann im 500-Meter» Drustschwimmen, Paul Schwarz- Göppingen, unternahm am Sonntag in Bremen einen neuen Angriff auf den von dem Franzosen Cartonnet erst vor kurzem ausgestellten Weltrekord über 200 Meter Brust von 2:42,6. Schwarz erreichte nur eine Zeit von 2:44,4 und blieb damit noch über seinem eigenen deutschen Rekord von 2:43,6.
Europameisterschaften der Ringer.
Die deutsche Vertretung.
Zu den vom 17. bis 20. März in Helsingfors zur Durchführung gelangenden Europameisterschaften im Ringen hat nunmehr Deutschland seine Vertreter namhaft gemacht. Es werden starten: Brendel- Nürnberg (Bantam), E h r l - München (Feder), Sperling - Dortmund (Leicht), M ö s ch e l - Köln (Leicht), Földeak - Hamburg (Mittel) und Horns ischer - Nürnberg (Schwergewicht). Hornfischer hat am Sonntag in Nürnberg Ausscheidungskämpfe gegen Laegeler (Stuttgart), Sievert (Darmstadt) und Gehring (Ludwigshafen) ausgetragen, die er alle siegreich beendete.
Schottland lädt Oesterreich ein.
Der Schottische Fußball-Bund hat dem Oester- reichischen Fußball-Verband eine Einladung zu einem Länderspiel Schottland—Oesterreich zukommen lassen, das auf schottischem Boden stattfinden soll. Ein Termin für diesen Kampf ist noch nicht angegeben worden.
Handball im Gau Hessen tO.T.)
Io. Klein-Linden I — DSC. Gießen I 9:0 (5:0).
Der Turnv. Klein-Linden empfing am Sonntag die erste Handballmannschaft des OSC. Gießen zum Rückspiel. Während das Vorspiel von OSC. mit 3:2 gewonnen worden war, raffte sich diesmal Klein-Linden energisch zusammen, spielte nach anfänglich ausgeglichener Partie überlegen und sicherte sich durch gutes Zusammenwirken den hohen 9:0-Sieg. OSC. Gießen verlor trotz seiner Mißerfolge den Mut nicht und kämpfte durch bis zum Schlußpfiff. Trotz ihrer tapferen Gegenwehr blieb den Gästen, die immerhin einige Tore verdient hätten, das Ehrentor versagt.
Oie Jagd nach dem Weltrekord.
Mit der Motorisierung des Verkehrs begann schon die Jagd nach dem Schnelligkeits-Weltrekord und die Sucht, immer schneller als der Konkurrent zu sein, trieb es schließlich so weit, daß aus den Rekordversuchen nur noch ein Spiel mit Dem Tode wurde. Für das Publikum bedeuten heute die Rekorde nur noch Sensation, denn vom „Tempo unserer schnellebigen Zeit" kann bei den jüngst vollbrachten Leistungen schon keine Rede mehr sein.
Der praktische Wert vieler Rekorde ist gleich Rull, denn auch die Technik kann Naturgesetze nicht brechen.
Erst jüngst bewunderte man die Leistung des englischen Rennfahrers Capt. Malcolm Campbell, der den Geschwindigkeits-Weltrekord mit immer wieder neuen und stärkeren Wagen in den letzten drei Jahren angriff und zuletzt am Strande von Daytona Beach im herrlichen Florida einen Durchschnitt von 437,9 Stundenkilometer fuhr. Gewiß eine Leistung, die nicht nur vom Fahrer größte Nervenkraft erfordert, sondern auch eine Zerreißprobe für das Material darstellt, wie sie bisher einem Automobil kaum zugemutet wurde. Die ersten Rekordversuche wurden um die Jahrhundertwende in Frankreich mit den damals noch elektrisch betriebenen Automobilen unternommen. In Achöres waren es zunächst Graf de Chassel und Laubat, die mit 63,157 Stundenkilometer den ersten Weltrekord aufstellten. Mit einem Spezialwagen lief ihnen aber bald ihr Landsmann Jenatzh den Rang ab und innerhalb weniger Monate stand der Weltrekord schon auf 105,8 Stundenkilometer. 1902 hatte mit Serpollet ein anderer Franzose mit einem Dampfwagen Erfolg und schaffte es auf rund 120 Kilometer in der Stunde. Der Amerikaner Vanderbilt war dann der erste aller Rekordfahrer, der am Strande von Florida auf einem deutschen Fabrikat Rekordversuche unternahm und auf seinem Mercedes-Wa
gen den Kilometer in 24 Sekunden zurücklegte, 148,5 Stundenkilometer waren die Ausbeute.
Den letzten geglückten Versuch mit einem Dampf- wagcn machte 1906 in Ormonde der Amerikaner Marriott und schraubte den Rekord auf rund 195 Kilometer.
Die 200-kilomeler-Grenze überschritt als Erster hemery auf einem 200 PS starken deutschen Benz - Wagen auf der Brooklandsbahn in England, und mit 211,2 Stundenkilometer hielt Benz bis nach dem Kriege noch den Weltrekord. 1923 tauchte erstmals Malcolm Campbell auf und fuhr in Fanoe mit 219,3 Stundenkilometer seinen ersten Rekord. Nachdem er diese Leistung in Pendine Sands noch zweimal gesteigert hatte, erstand ihm in seinem Landsmann Segraeve ein scharfer Rivale, der auf der gleichen Marke als Erster den Kilometer in einer Geschwindigkeit von weit über 300 Stundenkilometer durchfuhr.
Segraeve, der später bei einem Rekordversuch im Motorboot tödlich verunglückte, hatte die famose Rennstrecke in Daytona Beach ausfindig gemacht, die später der Schauplatz aller erfolgreichen Rekordversuche wurde. Seit 1931 gehört Campbell der Automobil-Weltrekord, den er in seinem unbeschränkten Ehrgeiz und seiner Abenteurerlust in jedem Jahr weiter verbesserte und vielleicht auch noch einmal angreifen wird. Der Fortschritt der Technik wird am besten dadurch bewiesen, daß gerade dieser Rekord innerhalb der letzten zehn Jahre um das Doppelte gesteigert werden konnte.
Weit übertroffen wird das Automobil allerdings von dem noch jüngeren Motorflugzeug. Beim Schneiderpokal-Rennen der Wasserflugzeuge in England erzielten die Piloten so hohe Geschwindigkeiten mit ihren eigens gebauten Spezialmaschinen, daß es den Zuschauern kaum möglich war, den Flug zu verfolgen.
Mit 655,8 Stundenkilometer war Cf. Stainsorth der Schnellste und hält damit auch den absoluten Geschwindigkeits-Wettrekord.
Den Rekord auf dem Motorrad entriß der Münchener Ernst Henne erst vor wenigen Wochen dem Engländer Wright mit 244,3 Stundenkilometer, nachdem zwischen beiden Fahrern ein ähnliches Duell wie zwischen Campbell und Segraeve stattgefunden hatte. 201,66 Stundenkilometer erreichte der Amerikaner G a r W o o d als höchsten Durchschnitt auf dem Wasser, und mit 190,3 Stundenkilometer ist ihm der Engländer Eyston im Kleinwagen fast ebenbürtig. Noch schneller als der bisher unübertroffene dampfbetriebene V-Zug, der „Fliegende Schotte" mit 131,3 Stundenkilometer, war in St. Moritz der österreichische Abfahrtsläufer Leo G a s p e r l, der auf seinen Skiern eine abgesteckte Strecke am Steilhang im 136-Kilometer-TemPo durchbrauste. Lieber 100 Kilometer kamen auch die Radfahrer, 1925 war es der Belgier Leon Bänder st uyft, der hinter seinem Schrittmacher Lehmann einen Durchschnitt von 122,7 Kilometer herausholte. Allerdings wurde ihm die Aufgabe durch eine besondere Windschuhvorrichtung noch bedeutend erleichtert. Die Leistung des Engländers Grant, der auf der Pariser Prinzenparkbahn hinter einer gewöhnlichen Schrittmachermaschine mit 60 cm
Rollenabstand in einer Stunde 90,971 Kilometer zurücklegte, ist daher wesentlich höher zu bewerten.
Die Technik ermöglichte alle dies« Höchstleistungen in der Fortbewegung und man braucht kein Prophet zu sein, um behaupten zu können, daß die heute noch als phantastisch angesehenen Rekorde in wenigen Jahren wiederum übertroffen sein werden.
Landkreis Gießen.
-f- Wieseck, 3. März. Vor über 100 Zuhörern sprach im hiesigen Obst- und Gartenbauver- e i n in der Roten Schule Diplom-Gartenbauinspektor Rentsch von Friedberg über „Gemüsebau im Hausgarten". Nachdem der Redner einen allgemeinen Ueberblick über Fruchtwechsel, Zwischenpflanzung und Bodenbearbeitung gegeben hatte, befaßte er sich mit den einzelnen Gartengewächsen im besonderen. Eine rege Aussprache vermochte noch manche Frage über Sortenwahl und Selbstheran- zücht von Saatgut zu erklären. Vereinsobmann Leh- rer Beppler gab die Anschaffung einer Karrenspritze zu der im Vorjahre gekauften Rückenspritze bekannt und forderte die Baumbesitzer zu reger Baumpflegearbeit auf. In der anschließenden Vorstandssitzung wurde Karl Bellos als neuer Vereinsdiener bestimmt.
Wirtschaft.
Oie Wirtschaftslage im Rhein-Main-Gebiet im Februar.
Die Wirtschaftslage im Rhein-Main-Gebiet im Februar hat sich gegenüber dem Monat Januar wenig verändert. Die Exportschwierigkeiten dauerten weiter an. Auf dem Binnenmarkt verhielt man sichchangesichts der politischen Lage abwartend. Lediglich einige saisonbedingte Belebungserscheinungen waren zu beobachten. Zu berücksichtigen ist jedoch, daß der Februar im allgemeinen einer der stillsten Monate des Jahres ist. Der Eisensteinbergbau blickt in Anbetracht der zugesagten Staatsbeihilfe mit größerer Hoffnung in die Zukunft, obwohl sich die Aufwärtsbewegung von Absatz und Förderung im Februar nicht in dem erwarteten Umfang fortsetzte. Bei der Land- maschinen-Jndustrie kam in der zweiten Monatshälfte eine etwas freundlichere Stimmung auf. Die Umsätze im Automobilgeschäft haben sich gegen Februar 1932 wesentlich gesteigert, auch das Ex- portgrschäft befriedigt. Der Auftragseingang in der elektrotechnischen Starkstromindustrie ist wieder schlechter geworden. Die Exportschwierigkeiten der Edelmetall» und Schmuckwaren-Jndustrie haben zugenommen: das Jnlandgeschäft zeigte keine Belebung, ebensowenig wie das Gold- und Silbergeschäft. Der Schneidereibetrieb zeigte unveränderten Beschäftigungsgrad. Bei den Schriftgießereien und Chemigraphischen Anstalten zeigte der Auftragseingang vereinzelt leichte Besserung. Die Herrenkonfektion war in Anbetracht der stillen Saison nicht unbefriedigend beschäftigt, das Geschäft in Damenkonfektion ist dagegen besonders stark zurückgegangen. Die Geschäftslage der Schuhindustrie war ruhig.
* D i e Preisgestaltung für Möbel. Eine Versammlung der Möbelfabrikanten in Leipzig befaßte sich eingehend mit den zur Rettung und Gesundung des Möbelgewerbes notwendigen Maßnahmen. Das starke Absinken der Preise bringe der Möbelbranche lausend große Verluste, die Listenpreise liegen 43 Prozent unter dem Stande von 1929, die tatsächlichen Verkaufspreise vielfach noch weit tiefer, etwa 30 Prozent unter Vorkriegsstand. Dagegen stehe das Anziehen ‘ der Holzpreise, dessen Anhalten infolge der Zollerhöhungen für Rund- und Schnittholz zu erwarten sei. Es wurde beschlossen, gemäß dem von der Vereinigung der Engros-Möbelfabri- kanten Deutschlands e. V. ergangenen Ausruf die Preise angemessen zu erhöhen. Auch die Organisationen des Einzelhandels haben dieser Maßnahme zugestimmt, die schon bei den Messeverkäufen durchgeführt wird. Gleichzeitig wurden Abwehrmaßnahmen gegen die Preisschleuderei beschlossen.
* Russischer Röhre nauftrag perfekt. Aus Essen wird berichtet: Der russische Auftrag auf Lieferung von 70 000 To. Röhren und Zubehörmaterial ist jetzt perfekt geworden, nachdem die Finanzierungsfrage durch die Ueber- nahme einer 60proz. Ausfallbürgschaft durch das Reich gelöst worden ist. Es wird schon für die nächsten Tage mit dem Eingang der Spezifikationen und der Auftragsverteilung auf die einzelnen Werke gerechnet. Was die Verhandlungen wegen neuer russischer Aufträge für den Stahl
werksverband betrifft, so sind diese Besprechungen, die bereits vor mehreren Wochen eingeleitet worden sind, bisher nicht über ein vorbereitendes Stadium hinausgekommen. Die Mengen, die evtl, in Bestellung gegeben werden, stehen noch keineswegs fest, immerhin dürften etwa 200 000 To. Walzwerksmaterialien in Frage Kommen und außerdem etwa 40 000 To. QuÄitätserzeugnisse. Frankfurter Abendbörse: Weiter fest.
Frankfurt a. M., 6. März. An der Abendbörse setzten sich die K u r s ft e i g e r un g e n , wenn auch in einem etwas langsameren Tempo fort. Von der Kundschaft waren wieder einige Aufträge eingetroffen, daneben schritt aber auch die Kulisse zu neuen Käufen, so daß das Geschäft im ganzen ziemlich lebhaft war. Gegenüber dem Berliner Schluß betrugen die durchschnittlichen Besserungen anfangs 0,50 bis 0,75 v. H. Bevorzugt blieben IG.-Farben und Montanwerte. Auch im Verlaufe hielt die feste Stimmung an. Bei Spezialpapieren traten neue Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. ein. Für Scheideanstalt kam infolge Fehlens von entsprechendem Angebot keine Notiz zustande. Das Papier notierte gestrichen Geld, und eine verbindliche Taxe war nicht zu erhalten. Heute mittag stiegen sie bekanntlich um 7 v. H. auf 170 v. H.
Am Rentenmarkt lagen späte Reichsschuldbuchforderungen bei 79 v. H. fest und 0,75 o. H. höher, während Neubesitzanleihe, allerdings bei etwas größeren Umsätzen, nur knapp behauptet waren. Die Altbesitzanleihe notierte 0,13 v. H. höher, ebenso lagen einige Goldpfandbriefe und Stadtanleihen fester. Neubesitzanleihe 9,55 bis 9,60 bis 9,55 bis 9,60, Altbesitzanleihe 70,30, Schutzgebietsanleihe 6,60, 6prozentige Rheinische Hypotheken- Bank Gold (Reihe 5 bis 9) 87, Reichsbank 152, Buderus 50 bis 50,50, Gelsenkirchen 63,50, Kali Salzdetfurth 185, Mannesmann 64,90, Phönix 37,40, Rheinstahl 81,25 bis 81,50, Stahlverein 37,65 bis 37,75, Bekula 123,50, Licht & Kraft 98,50, IG- Farben 119 bis 119,40, Lahmeyer 124, Schuckert 92,75, Siemens 142,75, Zellstoff Aschaffenburg 26,25, Süddeutsche Zucker 152,50, Reichsbahnvorzugsaktien 95,65, Hapag 18.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 6. März. Der heutigen Getreidebörse fehlte es an Anregungen, und bei kleinem Geschäft blieben die Preise meist unverändert. Auf Grund der wirtschaftlichen Borgänge in USA. herrschte Zurückhaltung. Obwohl die Preise für Mehl und Mühlennachfabrikate etwa 0,25 Mark ermäßigt waren, blieb das Geschäft äußerst klein. Von Brotgetreide lag Roggen etwas höher, ebenso von Futtergetreide Hafer. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen 214, Roggen 170 bis 172, Sommergerste 180 bis 182,50, Hafer 142,50 bis 145, Weizenmehl (süddeutsches und niederrheinisches) 30,25 bis 31,25, Roggenmehl 23,50 bis 24,50, Weizenkleie 8,10, Roggenkleie 8,50 bis 8,40, Sojaschrot 10 bis 10,65, Palmkuchen 9,25 bis 9,50, Erdnußkuchen 11,80 bis 12, Treber 12,25, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt ober gebündelt) 2,20, Heu (süddeutsches) 4,30 bis 4,50.
Frankfurter Kartoffel markt.
Frankfurt a. M., 6. März. Industriekartoffeln hiesiger Gegend 1,70 RM. per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. 2R.
8erhn
Schluß« kurs
Echlußk. Abend« dürfe
Schlußkurs
Gchlußk. Mittag« böüe
Datum
4.3.
6.3.
4.3.
6.3.
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1921
79
80
79,75
80
6% ehem.7% Dt. ReichSanl. v. 1929
92,75
93
93
93
6%% Doung-Aniethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöj.-Schuld mit
80
81,5
81,25
Auslos.-Rechten ..........
70,13
9,1
70,4
9,6
69,9
9,05
70,13
9,45
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% eöem.8% Hess. BolMaat 1929
(rückzahlb. 102%) ...........
-7,5
_
76,65
78
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten ............
66
67
Deutsche Komm. Sammelab l.An>
leihe Serlel mit AuSlos.-Rechlen 8% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
65
65,25
64,75
65
Goldpse. 16 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban!
85,9
86,5
-
—
Goldpse. 16 unkündbar biS 1936
V/z% ehem. *yz% Franks. Hhp.
Bank»Ltgu.«Psandbrtese .....
—
86,25
—
—
86,5
86,75
*
♦
5'/,% ehem. 4yt% Rheinische
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe.....
6% ehem. 8% Pr. Landespfand'
86,5
86,7
-
—
briet anstatt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand
brtefanstalt, Pfandbriefe R. io
84,5
85
84,25
84,75
84,5
4% Oesterretchische Golbrenre...
4,20% Oesterreichtsche Silberrente
13,25
_
—
13,25
—
1,25
1,25
—
4% Ungarische Goldrente .......
——
■
—
4% Ungarische StaatSrenle v. 1910
—
—
—
—
4'/,% desgl. von l!n3 ........
—
—
6% äbgest' Goldmextkaner von 99
6,25
6,25
6,45
6,35
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
5.35
5,275
5,45
5,4
5,75
5,75
5,6
5,6
5,75
6,9
5,5
6,75
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4Vr%Rumän.vereinh.RenIev.l913
10,1
10,7
10,25
—
4% Rumänische vereinh. Rente ..
5,5
5,6
6,65
5,65
3%% Anatolier ...............
25,75
25,4
25,8
25,5
ifrrannun a. ml
Berlin
Schluß« hird
Gchlußk. Abend» bärse
Schluß« kurs
Gchlußk. Mittag« börse
Datum
4.3-
6.3.
4.3.
6.3.
Hamburg-Amerska-Pakei .....
0
17,5
18
17,65
17,65
Hamburg-Südadi. Dampfschiff.
0
—
—
37
Hansa Dampfschiff...........
0
—
—
30
—
Norddeutscher Lloyd .........
0
18
18,65
17,9
18,13
A G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
43,65
44,65
43
44,5
Berliner Handelsgesellschaft....
4
98
95
95
Commerz, und Prtvat-Bank...
O
53
53
53,5
—-
Deutsche Bank und Dtsconlo«
Gesellschaft................
0
70,75
70,75
70,75
—
Dresdner Bank..............
0
61,5
61,5
61.5
—
Reichsbank .................
1
150,5
152
150
151,75
A.E.G......................
0
31
32,9
31
32,5
Clektr. Liefcrungsgesellschaft ...
6
84,5
86
85
90,75
Licht und Kraft .............
6
94,75
98,5
94
98,5
Felten & Guilleaume ........
O
56
58,5
55,75
57.5
Gesellschaft für Elektrische Unter-
nehmungen...............
4
81,75
85,75
81,5
85,65
Rheinische Elektrizität ........
5
100
102
101
102
Schuckert & Co..............
O
90,5
92,75
89,25
92,75
Siemens & Halske...........
9
137
142,75
135,4
142,5
Lahmeyer L Co..............
10
120
124
119.4
124
Buderus ...................
0
48,65
50,5
48,25
50
Deutsche Erdöl .............
4
94,5
98,5
94,25
97,9
Geilenkirchener..............
0
61
63,5
61
62 75
Harpener...................
0
89
91,25
88,75
90,75
Hoelch Eilen—Köln-Neuelsen..
0
—
——
58,9
60,75
Jhe Bergbau .............
7
—
145
141,25
145
Hlse Bergbau Genüsse ........
7
103,25
106
103,25
105,25
Klöcknerwerke ...............
0
48,25
49,75
48
49,9
Manneömann-Röhren........
0
62
64,9
61,5
64
ManSselder Bergbau.........
0
28
28,5
27,9
28,25
Oberschlel. Kokswerke.........
0
—
70,75
74,9
Phönix Bergbau.............
0
36
37,4
35.5
36.75
Rheinische Braunkohlen ......
10
214
214
212
Rheinstahl..................
v
78
81,5
77,9
80,75
Frankfurt a.M.
Derlin
Schluß« kurs
Gchlußk. Abend« börse
Schlußkurs
Gchlußk. Mittag« börie
Datum
4.3.
6-3.
4.3.
6.3.
Bereinigte Stahlwerke.....
... u
36
37,75
36
37,25
Olavi Minen ............
... 0
15,5
15,65
15,13
15.5
Kaliwerke Aschersleben.....
... 6
120
121,75
119.75
121,5
Kaliwerke Westeregeln.....
... 6
121,5
126
121,5
125,5
Kaliwerke Salzdelturth ....
... 9
177,5
185
178,5
184,75
®. Farben-Industrie ....
... 7
114
119,4
113,75
118,5
Scheidcanstalt............
...10
161,5
—
Goldschmidt .............
... 0
39
41,5
39,25
40,75
RütgerSwerke............
... 0
45,25
48,65
45,9
48,4
Metallgelellschaft..........
... 0
34
36
35,65
36,5
Philipp Holzmann........
... 0
51
52,5
52,5
50,5
53
Zementwerk Heidelberg ...
Cementwerk Karlstadt......
... 4
... O
51
Wayß & Frehtag .........
... 0
4
4
4,25
Schultheis Payenhofer.....
Aku (Allgemeine Kunstseide)
... 0 ... 0
38,25
39,5
102,9
38,5
106
38,65
Bemberg................
... 0
48,5
50
47,25
50
Zellstoff Maldhos.........
... 0
51,5
52,5
51,5
52,5
Zellslofs Aschaffenburg ....
... 0
25
26,25
25
26,13
Dessauer Gas ............
... 7
—
—
115
116,75
Daimler Motoren.........
... 0
26,4
—
26
27,65
Deutsche Linoleum .......
... 0
37,75
39
38,4
38,9
Orenstein ä- Koppel .......
... 0
45
46
Leonhard Ticy...........
... 6
33
34
33,75
34,25
Thade ...................
...12
125
128,5
125
127
Krihner.................
... O
26
27
27,4
28,25
Mainttaftwerte Höchst a.8L
66,25
66
Süddeutscher Zucker ......
... 8
152,5
147
—
Deoifenmarfl Berlin
- Frankfurt a M
4- März
6. März
Amtliche Notierung
Amtliche
■Notierung
Geld
Srie
Geld
Brie
Helsingfors..
6,354
6,366
6,444
6,456
48,45
48,55
48.45
48,55
12,t65
12.485
12,465
12,485
Budapest ...
Sofia.....
3,057
3,063
3,047
3,053
Holland ....
170,33
170,67
170.08
170,42
OSlo.......
73 48
73,62
74.53
74,67
Kopenhagen.
63,99
64,11
64,84
84,96
Stockholm...
76,12
76,28
77,12
77,28
London .....
14,34
14.38
14,58
14,62
Buenos Aires
0,833
0,837
0,833
0,837
Neunork....
4,209
4,217
4,176
4.184
Brüssel.....
59,12
59,24
58.99
59,11
Italien.....
21,52
21,56
21,52
21,56
Parts......
16,605
16,645
16,60
16,64
Schweiz ...
82,12
82,28
81,67
81,83
Spanten....
34,87
34,93
34,92
34,98
Danzig....
82,47
82,63
82,47
82.63
Japan......
0,859
0,861
0,869
0,871
Rio de Ian. .
0,239
0,241
0,239
0,241
Jugoslawien
5,554
5,566
5,554
5,566
Lissabon....
13,07
13,09
13,26
13,28
Banknoten.
Berlin, 6.März
Geld
23rief
Amerikanische Noten.......
4,16
4,18
Belgische Noten...........
58,83
59 07
Dänische Noten ..........
64,47
64,73
Englische Noten ..........
14,54
14,60
Französische Noten........
16,56
16,62
Holländische Noten........
169,71
170,39
Italienische Noten.........
Norwegische Noten .......
74,35
74,tf
Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling
Rumänische Noten........
2,46
2,48
Schwedische Noten........
76,95
77,25
Schweizer Noten..........
81,49
81,81
Spanische Note«..........
34,78
34,92
Ungarische Noten.........
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•jcmb es bte B doh Mesen und sche Schlesien ein ausführen lassen sagen, wenn die! giitsprechen woll schlecht an, die < selber verraten l
Die gleiche § versuchte aus H Vormarsch zu m ren wurden a u i fenf abrilen wnen, 150 000 G naten, Tausend' Millionen Insan. usw., insgesamt material nochI Oesterreich hinweg über auf. Aiesig österreichisches Ge Polen wollen wir einige alte Gewcl angeblich von 3t Sorben - und sc Sai bem Starkei Eben ein Derbrcd »er ein gottgefäl für Sag in Gens Uwas Aehnlichee in wesentlich gor schichte vom Lam Wasser trübte, l nen. Roch heute s'ge Hinschlachtur fragen bietet e M Tribunal d Mitglieder gleich nft noch beweise andere, sonf ies Ultimatums Lauch.
Möglicherweise y gut ist, sich hat der trossen, als er i und dem VMter Wiie ; P geschickt, dab fen und mit < Länder lacht Iper spazieren iock^.sast füi S hinein, jßiei puppen von t N.wan stutzig L pre ch, „2;
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