Ausgabe 
7.1.1933 Frühausgabe
 
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§JL-'Sport

Erste Verbandsspiele der Rückrunde.

21m morgigen Sonntag beginnen in der 1. Be- zirksklasse des Gaues Gießen Wetzlar die ersten Spiele der Rückrunde. Auftakt ist eine spannende Begegnung zwischen VfB. und Sportverein Wetz­lar aus dem Waldsportplatz. Der Kamps geht um die günstigere Position in der Tabelle. Die Spiel- Vereinigung führt mit 10:4 Punkten und die Füh. rung wird den 1900ern nur schwer zu entreißen sein. VfB. folgt mit 8:6 Punkten an zweiter Stelle. Wetzlar sieht mit 6:8 Punkten an vorletzter Stelle in der Tabelle, kann sich ober mit dem bevor­stehenden Spiel im Falle eines Sieges punktgleich neben VfB. stellen. Anderseits gewinnt VfB. An> schluß und Anwartschaft auf den 1. Platz, wenn die Gastgeber des Spieles auf dem VfB.-Platz ge­winnen und 1900 verliert. Wie es sein wird, wird inan am Sonntagabend wissen. Jedenfalls hat sich die Situation zugespitzt und den Begegnungen ist um so mehr Reiz ,jti eigen.

VfL. Gießen Sportverein wehlar.

Die VfBer haben am Sonntag (glücklicherweise auf eigenem Platze) ihren stärksten Gegner vor sich. Die Mannschaft des Sportvereins Wetzlar hat sich in der letzten Zeit wesentlich verbessern können und gegen starke Mannschaften achtbare Ergebnisse erzielt. Der Ausgang des Kampfes ist, trotzdem man den Wetzlarern einige Chancen zu geben ge­neigt ist, durchaus offen. Wenn die Grünweißen alle Kräfte zusammenrafsen, werden sie den Gästen sicherlich eine gleichwertige Partie liefern. Sieg oder Niederlage hängt auch hier wieder von vielerlei kleinen stimmungsmäßigen Voraussetzungen ab. Die Mannschaften treten in folgender Aufstellung an: VfB. Gießen: Balser

Leutheuser Bingel Haupt Knaus Lehrmund Schmidt Wilhelm Kreß Fehling Ritter.

Blech Wohlgemut Blech Fischer Hofmann Zielberg Diehl Heiland Benner Benner

Spo. Wetzlar: Debus

Frohnhausen I Spielvereinigung 1900 I.

Kein leichter Gang für die Blauweißen! Wenn auch die 1. Mannschaft der Spielvereinigung 1900 gegen Union-Niederrad und Kickers Offenbach sehr beachtenswerte Ergebnisse zu erzielen vermochte, so wird der bevorstehende Kampf aus fremden, unge­wohnten und sicherlich auch nicht vorbildlichem Platz vor fremdem Publikum doch eine Kraftprobe dar- stellen: insbesondere wenn man sich dessen erinnert, was die Frohnhausener im Vorspiel zeigten und dabei sogar einen knappen 3.1-Sieg errangen. Jedenfalls treffen die 1900er auf eine forsche auf Erfolg eingestellte Mannschaft, die, voll des Kamvs- geistes, alles daran setzen wird, die Punkte für sich zu behalten. Die Mannschaftsaufstellung der Spiel­vereinigung steht bis zur Stunde noch nicht fest, man wird aber keine zweite Garnitur schicken dür­fen, wenn man nicht den ersten Platz in der Ta­belle auf das Spiel setzen will.

Oer OT -Handballmeifter in Buhbach.

Am kommenden Sonntag empfängt der Turn- und Sportverein Butzbach den Turner-Handball- meister TSV. Herrnsheim zu einem Wettspiel in Butzbach. Das Spiel beginnt um 14 Uhr und findet auf dem Sportplatz am Ostbahnhof statt. Das Rah­menprogramm ist der Bedeutung des Treffens ent- svrechend Um 13 Uhr spielt die Id-Mannschaft des TSV. Butzbach gegen Tv. Münchholzhausen I und um 15 Uhr die 2. Mannschaft TSV. Butzbach gegen Tv. Gambach I. Der 5. Bezirk hat aus Anlaß dieses Spieles ab 12 Uhr Spieloerbot erlassen.

Die Hessen kunslturnriege turnt bei dem Legrüßungsa'iend.

Am Samstagabend findet für die Herrnsheimer Gäste ein Begrüßungsabend statt, der unter Mit­wirkung der Hessenriege, die in stärkster Aufstellung antritt, zu einer großzügigen Werbung für das deutsche Turnen ausgestaltet wird. Das Rahmen­programm sieht u. a Tanzschöpfungen der Turne­rinnenabteilung vor. Näheres ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich

Tisch.ennis der Deutschen Zuqendkrast

Die Tischtennisabteilung der DJK. Gießen hatte am Sonntag Großen-Buseck zu Gast. Die DJK. konnte den Sieg mit großer Ueberlegenheit mit dem Punktergebnis von 9:1 gewinnen. Nachstehend die Ergebnisse (Großen-Buseck stets zuerst genannt):

Einzel: Rau-Pslicht: 21:14, 10:21, 21:19, 14:21, 15:21; Pfeifer-Nikolaus: 21:18, 12:21, 21:14, 21:17; Steinmüller-Schick: 21:9, 21:18, 8:21, 13:21, 17:21, W. Schwalb-Rodriguez: 19:21, 14:21, 16:21; A.

Schwalb-Krauskopf: 15:21, 18:21, 15:21; Kimmel» Schmittdiel: 21:19, 21:12, 13:21, 11:21, 10:21; Al- bach-Schäfer: 9:21, 10:21, 21:18, 21:17, 13:21.

Doppel: Rau - Pfeifer Pflicht - Nikolaus: 17:21, 13:21, 19:21; Steinmüller-Pfeifer Rod- riguez- Schick: 27:25, 8:21, 21:19, 9:21, 15:21; A. Schwalb - W. Schwalb Krauskopf - Schmittdiel: 17:21, 14:21, 21:11, 21:17, 20:22.

Arbeiter-Tür»' und Sportbund.

Am morgigen Sonntag beginnt bereits die Vor­runde der vier Kreisklaffen-Gruppenmeister N a u n- heim, Bornheim, Bockenheim und Ditzenbach um die Kreismeisterschaft. Die drei ersten waren auch im Vorjahre dabei, während Ditzenbach als Neu­ling für Egelsbach die 4. Gruppe vertritt. Naun­heim hat nun im ersten Spiele Bockenheim am Sonntag zu Gast. Die Frankfurter verfügen zur Zeit über eine sehr gute Elf und Naunheim wird alles hergeben müssen, wenn es die 1. Gruppe gut vertreten und nicht bereits im ersten Spiele eine empfindliche Schlappe erleiden will. Auf den Aus­gang des Spieles darf man gespannt sein. Born­heim und Ditzenbach stehen sich in Frankfurt-Born­heim gegenüber.

Vor dem Spiele in Naunheim kämpfen die Ju- genögruppenmeifter Naunheim und Wiefeck im Vor­spiel um die Bezirksmeisterschaft der JuAendklasse. Hier wird wohl Naunheim die größten Siegesaus- fichten haben.

In Wiefeck treten Wiefeck III und Fronhausen I zum Rückspiel um den Aufstieg zur 1. Bezirksklasse an; hier sollten die Platzbesitzer Sieger werden, so daß noch einmal ein Entscheidungsspiel notwen­dig wird.

Vor diesem Kampf stehen sich Gießen II und Wiefeck II im Freundschaftsrückspiel gegenüber, bei dem wohl auch die Platzbesitzer den Sieger stellen dürften.

Auf dem Trieb stehen sich im Entscheidungsspiel um den Ausstieg zur 1. Bezirksklasse Grünberg I und Grüningen I gegenüber. Hier wird es wohl ein hartes Treffen geben, das jedoch die technisch besseren Grünberger wohl als Sieger sehen wird.

Oie Reichsbahn im November 1932.

Die geringe Zunahme des Güterverkehrs der Reichsbahn, die im September und Oktober zu beobachten war, hielt auch im November an. Die arbeitstägliche Wagengestellung von 113 730 Güter­wagen überstieg die des Vormonats um 2,57 v. H. Da in den früheren Jahren der Novemberverkehr stets ein geringes Abflauen aufwies, dürfte eine etwas hoffnungsvollere Beurtei­lung der Gefamtlage des Güterver­kehr s nicht unberechtigt fein. Die dem November eigene Stille im Reiseverkehr herrschte auch im Jahre 1932.

Die Betriebseinnahmen, die sich auf 229,97 (Vormonat 258,26) Millionen RM. beliefen, blieben erstmalig seit März 1932 um weniger als 200 Millionen RM. hinter dem entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 1929 zurück. Die Ein­nahmen aus dem Personen- und Gepäckverkehr haben mit der für den Reiseverkehr ungünstigeren Jahreszeit auf 54,78 (70,25) Millionen RM. nach­gelassen. Der Einnahmeausfall betrug im November 41,5 v. H. Demgegenüber läßt die Entwicklung der im Güterverkehr aufgekommenen Einnahmen eine zunehmende Verkehrsverbesserung erkennen, wenn auch mit 158,03 Millionen RM. das Oktoberergeb­nis von 166,78 Millionen RM. nicht erreicht wurde. Die Ausgaben der Betriebsrechnung stellen sich auf 263,74 (253,92) Millionen RM. Einschließ­lich des Dienstes der Schuldverschreibungen und der festen Lasten eroeben sich Gesamtausgaben von 278,73 (269,92) Millionen RM. Es verbleibt also eine durch die Betriebseinnahmen nicht gedeckte Mehrausgabe von 48,8 Millionen RM.

Durch Einstellung von Zeitarbeitern zur Durch­führung des zusätzlichen Arbeitsbeschaffungspro- grammes hat sich der Personalbestand auf 591 725 (567 043) Köpfe erhöht.

Wochenbericht

oom Frankfurter Schtack tviebmarkt

Der erste Frankfurter Schlachtviehmarkt im neuen Jahre bracher bei allen Diebgattungen schlechtes Geschäft, obwohl d'.e Zufuhren zum Teil wesentlich geringer waren. Als Arsache hörte man, daß die Metzger ein sehr schlechtes Reu- jahrsgeschä't gehabt hätten, daß sich das Publi­kum für die Weihnachtsfeiertage ganz verausgabt

Gießen ist mit feiner 1. und 3. Elf in Heuchel­heim im Freundschaftsspiel zu Gast und wird von dort nur sehr schwer einen Sieg mit nach Haule bringen können.

Lollar ist mit zwei Mannschaften im Freund­schaftsspiel in Großen-Buseck zu Gast und wird sich sehr anstrengen müssen, wenn keine Schlappe mit nach Hause gebracht werden soll.

Alsfeld 1 und Naunheim II kämpfen um die Be­zirksmeisterschaft.

16 Nationen beim Davispokal.

Der Nennungsschluß für den Davispokal-Wett- bewerb rückt immer näher. Beim Französischen Lawntennis-Verband, dem die Durchführung wie- derum obliegt, sind bisher 16 Meldungen eingelau­fen, neun für die Europazone, fünf für die füd- und zwei für die nordamerikanische Zone. In der Europazone finden sich Deutschland, Oesterreich, Belgien, England, Griechenland, Ungarn, Polen, die Schweiz und Sübflamien vor, zu denen sich mit Bestimmtheit noch Italien, Tschechoslowakei und die nordischen Länder gesellen werden. In Nordame- rika haben nur die Vereinigten Staaten und Cuba Meldungen abgegeben und in der südamerikanischen Zone beteiligen sich Argentinien, Brasilien, Chile, Peru und Uruguay, deren Spielplan bereits fest­steht. In der ersten Runde treffen Chile und Bra- filien zusammen, in der zweiten die siegreiche Na­tion gegen Uruguay und Argentinien gegen Peru.

Kurze (Sportnotizen.

Europameister im Weltergewicht wurde der Belgier Adrien Anneet, der in Brüssel den Italiener Venturi über 15 Runden nach Punk­ten schlug und damit den dritten Europatitel für Belgien eroberte, den mehrere Jahre hindurch fein Landsmann Gustave Roth behauptet hatte.

*

Englands Fußballelf wird nach Be- endigung der Meisterschaftsspiele wieder zwei Spiele auf dem Kontinent austragen. Der Kampf gegen Italien ist bereits fest für den 13. Mai in Rom abgeschlossen, während der Termin für die Begegnung mit der Schweiz noch nicht feststeht.

Der 1. F C. Nürnberg weilt zu Ostern in Berlin und spielt am 15. April (Samstag) gegen den Berliner Meister Tennis Borussia.

habe. Dazu kam, daß zahlreiche WeihnachtSgänse übrig geblieben waren, deren Preis zwischen den Jahren erheblich gesunken sei und daher für das Fleischgeschäft eine Konkurrenz war.

Am Rindermarkt betrug der Auftrieb 1384 (gegen 1099) Stück. Das Geschäft war sehr schlecht, so daß erheblicher Ueberftanb verblieb, und die Preise durchweg von 1 bis 2 Mark nachgaben. Ochsen al) 24 bis 26, a2) 22 bis 23, bl) 19 bis 21. Bullen a) 23 bis 25, b) 19 bis 22. Kühe a) 22 bis 24, b) 19 bis 21, c) 16 bis 18, d) 11 bis 15. Färsen a) 25 bis 27, b) 22 bis 24, c) 19 bi« 21.

Trotz wesentlich geringerer Zufuhr (1175 gegen 1548 Stück) war der Handel für Kälber schlep­pend, und nur zu ermäßigten Preisen (minus 1 bis 2 Mark) konnte der Markt geräumt werden. Kälber b) 31 bis 34, c) 26 bis 30, d) 20 bis 25.

Auch das Scyafgeschäft verlief schleppend und die Preise gaben 1 Mark nach, der Auftrieb von 313 (plus 40) Stück wurde jedoch ausver­kauft. Schafe a) 22 bis 24, b) 19 bis 21, c) 15 bis 18.

Der Schweine markt war mit 3912 Stück (gegen 5211 in der Borwoche) für hiesige Ver­hältnisse gewiß nicht zu stark beschickt. Trotzdem war das Geschäft sehr langsam, und bei kaum veränderten Preisen konnte nahezu ausverkauft werden. Schwein« b) 35 bis 37, c) 34 bis 38, d) 34 bis 37.

Wochenbericht vom Frankfurter probuktenmarki.

Die Getreidebörse zeigte auch in der ersten Woche des neuen Jahres sehr geringe Umsatztätigkeit, doch kann die Grundstimmung als stetig bezeichnet wer­den. Das Angebot hielt sich in engen Grenzen. An­derseits war auch die Nachfrage sehr klein, so daß sich nur kleines Geschäft entwickelte. Im Zusam­menhang mit einer leichten Belebung des Roggen- mehlgeschäftes war die Kauflust bei Roggen etwas besser, ohne daß jedoch eine Besserung des Preises eintrat.

Am Brotgetreidemarkt blieb Weizen vernachlässigt. Das unverändert schwache Weizen- mehlgeschäst bot keine Anregung zu Neuanschafsun- gen, zumal die Mühlen noch große Vorräte haben. Preis für Weizen blieb mit 202,50 Mark unver­ändert. Für Roggen war die Nachfrage besser,

Wirtschaft.

die Notiz blieb mit 162,50 Mark gleichfalls unver­ändert.

Am Gerstenmarkt war das Geschäft sehr ruhiy bei behaupteten Preisen. Nur feinste Brau- Qualitäten waren verschiedentlich etwas gefragt Futtergerste lag geschäftslos.

Der Hafermarkt war durch die Einbeziehung von Reis und Reisabfällen in das Maismonopol etwas angeregter, der Preis für Hafer blieb mit 132,50 bis 135 Mark allerdings unverändert. Ob durch diese Maßnahme bei unserer diesjährigen großen Haferernte dem Preis ein nachhaltiger 'Auf­trieb gegeben werden könne, wird vielfach in Frage gestellt.

Am M e h l m a r k t versuchte man die Preise etwas herauszusetzen, was aber mißlang. Die zweite Hand war mit weit billigeren Offerten im Markt, io daß eine vorübergehend vorgenommene Er­höhung um eine Viertel Mark wieder verloren ging und darüber hinaus ein Verlust von einer Viertel Mark für Weizenmehl eintrat. Roggenmehl fand etwas besseren Absatz, wobei die Befestigung für nordd. Roggenmehl stimulierte. Weizenmehl südd. Spez. 0 27,85 bis 28,75, do. niederrh. 27,85 bis 28,50, Roggenmehl 22,25 bis 23,25 Mark je 100 Kilo­gramm.

Futtermittel lagen fast vollkommen ge» fchäftslos und unverändert Weizenkleie 7,40, Rog­genkleie 8,00, Soyafchrot 10,35 bis 16,60, Palm- kuchen 8,75 bis 9,00, Erdnußkuchen 12,50, Treber 10,60 Mark je 100 Kilogramm.

Kartoffeln hatten kleines Geschäft zu 1,75 bis 1,80 Mark per 50 Kilogramm bei Waggon- bezug.

*

Besserung bei Reichspost und Elektrizitätsunternehmungen, In der konstituierenden Vollversammlung drr 3nt)u» strie- und Handelskammer Franrsurt (Main)- Hanau führte der Alkrspräfident Generaldirektor Professor Salomon (Elektrizitäls-AG. vorm. Lahmeyer & Co.) aus, daß allem Anschein nach der Tiefpunkt der Krise im September v. I. erreicht wurde und sich von da an eine langsame Auf­wärtsbewegung zu zeigen beginne. Das sei ziem­lich einwandfrei bei den öffentlichen Verkehrsver­waltungen und Dersorgungsbetrieben festzustellen. Bei der Deutschen Reichspost sei in den meisten Zweigen seit Aovember ein weiterer Rückgang nicht mehr zu verzeichnen, vielmehr habe dieser Monat zum Teil den Vorjahrsstand wieder er­reicht. Die Einnahmen weichen nur noch minimal von den Sollziffern des Voranschlags ab. Die Elektrizitätsunternehn»ungen als zuverlässige Ba­rometer für die Befestigung der Industrie im all­gemeinen können seit September nicht nur einen Stillstand der rückläufigen Bewegung feststellen, sondern auch die Vorjahreszahlen wieder errei­chen oder verbessern. Dabei könne ziemlich ein­wandfrei nachgewiesen werden, daß die Mehr­leistungen fast ausschließlich auf die industriellen Abnehmer und deren bessere Beschäftigung ent­fallen. Selbst bei einzelnen älnternehmungen für den Personenverkehr, die am meisten gelitten haben, scheine sich eine Besserung anzubahnen.

* Neueinstellungen bei Zündapp, Nürnberg. Die Zündapp-Werke in Nürnberg, die im nächsten Jahr mit einem umfassenden Liefe- rungsprogramm aufwarten wollen, haben ihre Belegschaft bereits auf 300 Mann erhöht und wer­den in Kürze noch weitere 200 Mann einfteUen.

Frankfurter Abendbörse fest.

Frankfurt a. M., 6. 3an. Im Abendbörsen­verkehr blieb die Tendenz durchaus f e st, und im Vergleich zu den Berliner Schlußkurscn ergaben sich überwiegend neue Erhöhungen von durchschnittlich 0,5 v. H. Es lagen wieder kleine Kaufaufträge der Kundschaft vor, daneben stimu­lierten auch die festen Meldungen von den Aus­landbörsen. Die Urnsatztätigkeit war nicht groß, lediglich für IG.-Farben erhielt sich lebhafteres Interesse. 3m Verlaufe kamen noch Reichsbank­anteile hinzu, die im freien Markt auf 151 v. H. anzogen, desgleichen waren Schiffahrtswerte mehr beachtet und von 0,5 bis 0,75 v. H. fester.

Am Markte der festverzinslichen Werte erhielt sich Rachfrage für Goldpfand­briefe, und auch die übrigen Rentenpapiere lagen meist 0,25 bis 0,5 v. H. fester. JG.-Farben-Donds gewannen 1,75 o. H. Teutsche Anleihen blieben auf ihrem Höchstkurs gut behauptet, ebenso späte Reichsschuldbuchforderungen mit 79,40 v. H. Reu- besihanleihe 8,20 bis 8,25, Altbesihanleihe 66,60 bis 66,5, 6 proz. Stadt Frankfurt 66,60, 5,5proz. Rass. Landesbank Wiesbaden Liquidation 87,90, 6proz. Rhein. Hhp.-Bank Gold Reihe 5 bis 9 87,13, Dresdner Bank 61,5, Reichsbank 150,13 bis 150,5, Buderus 43,75, Harpener 85, Kali Wester­egeln 116, Phönix 35,90 bis 36, Rheinstahl 75,25, Dekula 119, AEG. 29, Conti Gummi 121,75, Licht & Kraft 96 bis 96,5, 3G.° Farben 103,5, IG. - Farben-Bonds 101,75, Gesfürel 82, Holz­mann 61,5 bis 61,25, Schlickert 89,25, Siemens 124, Reichsbahn-Vorzugsaktien 92,13.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Framiuri o. Dl.

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Schluß» kur«

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Schluß, kurö

^mlußk.

Miiiaq. börie

Oatum

5.1.

6.1.

5.1.

6-1.

Oatum

5.1.

6.1.

5-1.

6.1.

6% Deunche Reichsan!eihe v. 1%i

76.5

76.75

76,65

Hamburg-Amertta-Palei .....

Hamburg.Südam. Dampfschiff.

1

16.75

17,75

16,65

17,4

6% etjtm.7% $ t. fReitManL ö. 19»

94

93,5

94

0

-

30

S'/i% Doung-Anlelhe von 1930 ..

77

77

76,9

Hansa Dampfschiff...........

0

25.75

27

Deutsche Anl.-Ablol.-Schuld ml'

Norddeutscher Lloyd .........

0

17,5

19

17,13

18,4

Ausloj. Rechten ..........

65

66,5

64,75

66,6

A.vt. für Verkehrswesen Akt. ..

0

45,5

46,5

45,4

47,5

Tefgl. ohne Auslos.-Rechte......

7.95

8,25

7,75

8,2

Berliner Handelbgefellfchaft....

4

89,5

90

90

6% eben:. 8% Hess. Bol'sstaat 1929

Commerz, und Privat-Bank ...

0

53

53

53,5

53,5

«rückzolilb. 102%) ......

76

76,5

76,4

78

Deutsche Bank und Diskont»

Sesellschasl................

cberhessen Provinz - Anleihe ml'

0

75

72

73

75

AuSlos.-Rechten ............

62

64,5

Dresdner Bank..............

0

61,75

61,75

61,75

61,5

Deutsche Komm. Sammelab l.Au

Retchsbani .................

1

149

150,5

148

150

leihe Seriel mll Auolos.Mechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-BaiU

60,65

61,5

58,9

61

Goldpse. 15 unkündbar bi- 1935

87

87,5

A.E.S......................

0

28,75

29

28,75

29,25

6% ehem. 7% Franks. Hvp.-Bon!

Elektr. LieferungSgesellschast ...

6

81

78,65

82

cyoldvfe. 16 unkündbar bi« 1936

87,25

Licht und Kraft .............

6

94

96,5

93,5

95,5

6'/,% eben,. 4'/,% Franks. Hyp.

Bank»Llau.-Pfandoriese .....

Felten & Guilleaume ........

0

52

53

52,25

51

88

88,5

Gesellschaft für Elektrische Unter-

6'4% ehem. 4'/r% Rheinische

nehmungen...............

4

79

82

78,4

81,5

Hyp.-Bank-Ltou.-Goldpfr. ... 6% ehem. 8% Pr. Lande^vsand

87,9

88

Rheinische Elektrizität ........

6

92,25

93

93,5

96,5

Schuckcrt L Eo..............

0

86,5

89,25

86,4

96,5

briesanstalt, Psanbbriese R. 19

84,5

34,5

84,4

84,5

Siemen« & HalLke...........

9

119

124

119,5

124,4

6% ehem. 7% Pc. Lmidespland

briefanftalt. Pfandbriefe 8t. 1"

84

84,5

-

Lahmeyer Ä6o..............

10

117

117,75

116

117,5

4% Oefterreichtsche Goidrente...

4,20% Leilerreichische Silberrente

-

-

Buderus ...................

0

42,5

44,76

42,25

44

1

1,05

1

1,1

Deutsche Erdöl .............

4

86,25

87,75

35,25

87

4% Ungarische Goldrenle......

__

Gelsenkirchener..............

Harpener...................

f)

50,75

83

51,5

85

50

51

4% Ungarische StaalSrcnte v. 1910

0

82,75

84,25

4'/-% dedgl. von 1913 ......

__

Hoesch EisenKuln-Reucssen..

Ilse Bergbau ...............

f 1

50,65

130

51,75 iZd

6?J a6gcfL Goldmertkaner von 99

6,4

6,75

6,25

6,9

7

4% Türkische Zollanlethe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

4,05

4,05

4,05

4,05

Alle Bergbau Genüsse........

7

100

100,5

100,5

101

Klücknerwerke ...............

0

46

46,5

44.9

45,Z5

Serie 1 .............

4,2

4,25

5,25

4,2

4,2

5,25

4,4

4,3

5,4

4,4

4,4

Mannesmann Röhren........

ManSselder Bergbau.........

Qberschles. Kokiwcrke.........

o

60,5

24,75

62,25

26,5

59,65

24,75

70,75

62,25

26,75

72,25

4% deSgl. Serie II .............

o

6% Rumckn. vereinh. Rente v. 1903

0

M4%Rumän.vereinh.Reniev.l913

8.75

8,75

8,65

9,1

Phönir Bergbau.............

0

33,75

36

33,5

35,5

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4.3

4,75

4,65

4,7

22,6

Rheinische Braunkohlen ......10

132,5

182,5

180,5

183

3%% Anatolier...............

22,75

22,75

22,6

Rhelnstahl ..................

0

72,25

75,25

72

74.9

Frankfurt a.M.

Berlin

Vevifemnarki Berlin jranffurl a M

Schluß» furd

Schlußk. Abend» börl

Schuß» kurö

Schlüßk. Ml tag» bSre

5.Januar

6-Januar

Amtliche Notierung

Meld | Arie

Amtliche Notierung

Geld | Sric

Datum

5.1.

6.1.

5.1.

6-1.

6,184 51,95

12,465

3,057 169,43

72,38 72,78 76,42

14,05 0,858 4,209 58,34 21,55 16,44

81,72

34,39

81.72 0,869 0,259 5,564

12,76

6,196 52,05

12,485

3,063

169,77

72,52 72,92

76,58

14,09 0,862

4,217

58,46

21,59

16,48

81,88

34,45

81,88 0,871 0,261

5,576 12,78

tantnoten.

6,184 51,95

12,465

3,057 169,38

72,38 72,83

76,47 14,06 0,858 4,209 58,32 21,54

16,435 81,04 34,42 81,72 0,869 0,249 5,564 12,78

6,196 52,05

12, 85

3,063 169,72

72,52 72,97 76,63 14,10 0,862 4,217 58,44 21.58

16,475 81,20 34,48 81,88 0,871 0,251 5,576 12,80

Bereinigte Stahlwerke........u

Otavt Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaltwerke Salzdetfurth....... 9

Färben-Industrie....... 7

Scheidcanslalt...............10

Goldschmidt ................0

Rütgerswerke...............0

Metallgelellschaft.............0

Philipp Holzmann...........0

Zementwerk Heidelberg ......4

Temenlwerk Karlstadt.........0

Wayh & (Jict)tag............0

Schultheis Patzenhofer........v

Alu <Allgemeine Kunstseide) ... 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof............0

Zellstoff Afchaffenburg .......0

Dessauer Gas ............. 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum ..........o

Crenfletn & Koppel ..........0

Leonhard Tietz.............. 6

Lhade......................19

Gritzner....................0

Malnkroftwcrke Höchst a.«. ... 4

Süddeutscher Zucker ......... 8

33.4

16,75

109,5

113

166

99

151

36

43

33,5

60,5

52,75

M

46

57,5

45

29

20,25

39

38

27,5

66

ü 112 116 166,5

103,5 152,5 38,75

44

35

61,25 54

58 5,13

45 Ü5

59 45,25 29.25

21,25 39,.5

38 112,5

s

140

32,9 16,75

108.25 114

165

98,25

36.5 43

33,65

60,25

4,9

108

45,75 5/,25

44,25

29

107

20,25 39,13

39,75

38

141,5

9

35,65

16,9

111,5

116 168,5

102,75

38

44

34,75

61,5

4,9

110

45,5

58

44,13

30

109,65

21

39,75

40,25

37,5

142

-

138,9

Wien......

Budapest ...

Sofia.....

Holland ....

OSIo.......

Sopenbagen. Stockholm... London .....

Buenos Atrre Neuyork.... Brüssel.....

Italien.....

Paris.....

Schweiz ... Spanien.... Danzig.... Japan .....

Rio de Ian.

Jugoslawien Lissabon...

Serlfn, 6-Januar

«elb

Brief

Amerikanische Belgische Not Dänische Note Englische Not« Fronzösilche V Holländische 'J Italienische 91 Norwegische 9 Deutsch Ocftei Rumänische N Schwedische 9" Schweizer No Spanische No Ungarische No

Roten..............

n .................

u .................

4,20 58,16 72,45 14,02

16,395 169.01

21,48 72,21

2,46 76,30 80,86 34,28

4,22

58,40

72,75

14,08

16,458

169.69

21,56 72,49

2,48

76,60 81,18

34,4*

Dien...............

oten ..............

weich, k 100 Schilling oten...............

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irn.................

ten................