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Eishockey im Regen.
Unter seltsamen ilmftänbcn wurde am Mittwoch das Cishockeyspiel -wischen dem Münchner CB. und einer kombinierten Mannschaft des Berliner SC. ausgetragen. Cs regnete während der ganzen Spieldauer, so daß also infolge schlechten Eises nur ein mäßiges Spiel zustande kam. Die Partie endete gerechterweise unentschieden 2:2 (1:1, 0:0, 1:1). Das Spiel fand auf dem Rissersee bei Garmisch statt.
Ferencvaros Budapest war am Mitt- toed) ein Sieg beschieden. Die Ungarn fertigten den LuEB. Miesbach verdient mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) ab.
3n diesem Zusammenhang interessiert die Meldung, daß der kanadische Eissport-Derband alle in Europa tätigen Spieler zurückgerufen hat. Wer dieser Aufforderung nicht nachkommt, hat mit einer Disqualifikation von mindestens einem Jahre zu rechnen. Bekanntlich spielen besonders in Paris und der Schweiz viele Kanadier.
Akademische Skiwettkämpfe in St. Moritz.
Der Auftakt.
Der erste Tag der 9. Akademischen Skiwettkämpfe aller Länder brachte Oesterreich im Abfahrts « lauf einen schönen Erfolg. Nicht weniger als vier Oesterreicher placierten sich auf den sechs ersten Plätzen. Sieger wurde L e u b n e r (Innsbruck). Bester Deutscher war H ö f f l e i n (München), der den 19. Platz belegte. Stober (Freiburg) wurde 21, von Weech (München) 22, Dehmel (München) 23 und j) o n i g m a n n (Berlin) 25. In der Altersklasse war den deutschen Farben ein Erfolg beschieden, da Dr. Vetter (Freiburg) mit 4:13 die beste Zeit herausfuhr. PrinzFriedrichvon Preußen kam bei den zahlreichen Stürzen so schwer zu Fall, daß er einen Oberschenkelbruch ba= oontryg.
Um Nurmis Ehrenrettung
3n „Sachen Burrni" hat jetzt auch der finnische Leichtalhletik-Derband einen neuen Schritt zur Rechtfertigung seines großen Läufers unternommen. Die Finnen haben an alle der IAAF. an- geschloßenen Verbände einen Bericht über den „Fall Rurmi" eingesandt und begründen ihren Schritt damit, dah der Borstand der IAAF. vom Kongreß in Los Angeles Vollmacht zur Disqualifikation von Verbänden und Einzelmitgliedern verlangte, damit aber bis zum Kongreß 1934 in Wien vertröstet wurde. Trotzdem blieb aber Rurmi weiter kaltgestellt.
Tilden über deutsche Tennisspieler.
„D'g Till" Tilden, der vor einiger Zeit mit reinem jungen Landsmann Bruce Barnes und dem deutschen Meister Hans Rühlein wieder nach Amerika zurückgekehrt ist, sprach sich in feiner Heimatstadt Philadelphia anläßlich einer ihm zu Ehren veranstalteten Feier sehr lobend über das deutsche Tennis aus. Tilden wies darauf hin, daß Deutschland mit seinen beiden Spitzenspielern Gottfried von (Stamm und Daniel Prenn ernsthafter Anwärter auf den Davispokal sei. Die beiden Deutschen seien diejenigen europäischen Spieler, die in den letzten Jahren die größten Fortschritte gemacht hätten.
Sechstagerennen in Dortmund.
Die Dortmunder Westfalenhalle leitet im neuen Jahr die Reihe der Sechstagerennen ein. Am Freitag um 23 Uhr fällt der Startschuß zur 8. Dortmunder 145-Stundenfahrt, an der folgende 13 Mannschaften teilnehmen: Peden-Stübecke, Goebel- Pijnenburg, Rieger-Vroomen, Braspenning-Wals, Kisters-Mueller, Broccardo - Guimbretiere, Bres- ciani - Menegazzi, Schön - Buschenhagen, Rausch- Hürtgen, Schenk-Tietz, Vopel-Korsmeier, Kilian- Pützseld und Senge-Ciesinski. Elf Ausländer aus fünf Nationen, davon allein sechs Holländer, stehen 15 deutschen Fahrern gegenüber. Die besondere Attraktion des Rennens ist aber der baumlange, junge Kanadier Peden, der in der bisherigen Saison die meisten Sechstagesiege zu verzeichnen hat und erstmalig in Europa an den Start geht. Der Westfale Stübecke ist sein Partner und wird mit ihm bestimmt ein gutes Rennen liefern, da sich beide von zahlreichen Starts in USA. her kennen. Für den Sieg kommen weiterhin die beiden rein deutschen Paare Schön-Buschenhagen und Rausch- Hürtgen, die Franzosen Broccardo-Guimbretiere und das deutsch-holländische Paar Goebel-Pijnen- burg in Betracht.
Tisch-Tennis der Sp.-Dg. 1900.
Zum Rückkampf empfängt am Samstagabend 1900s zweite Mannschaft den Tifchtennis-Elub
Großen-Linden. Beim Dorturnier in Grohen-Lin- den erzielten die Spielvereinigungsleute einen glatten Sieg. Cs steht zu ertoarten, daß sie auch diesmal das bessere Ende für sich haben werden, allerdings ist mit energischem Widerstand der Gäste zu rechnen.
OondvaN im Gau Hessen (O.T.)
TD. ©rnningen I — Steinbach I (ADT.) 4:1 (1:1).
Der vergangene Sonntag brachte in Grüningsn ein Freundschaftsspiel zwischen den ersten Mannschaften beider Turnvereine. Cs entwickelte sich ein flotter Kampf. Der Gastgeber erzielte bald durch einen Strafstoß den Führungstreffer. Die Gäste nahmen nun das Spiel ernster uni) durch einen Strafstoß wurde der Ausgleich geschaffen. Bis zur Halbzeit sah man auf beiden Seiten noch verschiedene schöne Durchbrüche, so daß beide Torleute ihr Können unter Beweis zu stellen hatten. Cs kam aber zu keinem Erfolg mehr. 3n der zweiten Halbzeit hatten dann die Grüninger mehr vom Spiel und kamen noch zu 3 Toren. Die Gäste kamen nicht mehr über die Läuferreihe hinaus. Man trennte sich mit dem Ergebnis von 4:1 für Grüningen.
Handball im Lahn-Oünsbera-Gau
Rochdern die Derbandsspiele bis auf ein Spiel der Gauklasse (das Treffen Lollar—Wieseck) beendet sind, kommt bereits am kommenden Sonntag
In dem Wochenbericht des Instituts für Konjunkturforschung sind ausführliche Angaben über die deutsche Zahlungsbilanz im Jahre 1 9 3 2 enthalten.
Danach ergab der Außenhandel einen Ausfuhrüberschuß von etwa 1,1 Milliarden Reichsmark gegen 2,8 Milliarden Reichsmark im Jahre 1931. Aus Dienstleistungen (Frachten. Versicherungen, Fremdenverkehr ufro.) ist vorläufig mit einem ähnlichen Aktivsaldo wie im Vorjahre zu rechnen (0,2 Milliarden Reichsmark).
Für Zinsen hat Deutschland 0,8 Milliarden Reichsmark mehr gezahlt, als erhalten (i. B. 1,3 Milliarden Reichsmark). Reparationsleistungen erforderten noch 0,2 Milliarden Reichsmark (1,0 Milliarden Reichsmark 1931). Die sog. „laufenden Posten" der Zahlungsbilanz ergaben somit zusammen: Außenhandel und Dienstleistungen 1932 plus 1,3 Milliarden Reichsmark (1931 plus 3,0 Milliarden Reichsmark), Zinsen minus 0,8 Milliarden Reichsmark (minus 1,3 Milliarden Reichsmark), Reparationen minus 0,2 Milliarden Reichsmark (minus 1,0 Milliarden Reichsmark). Laufende Posten zusammen plus 0,3 Milliarden Reichsmark (plus 0,7 Milliarden Reichsmark). Zu dem Aktivsaldo der „laufenden Posten" kommen die Gold- und Devisenabgaben der Notenbanken. Sie betrugen im Jahre 1932 rund 250 Millionen Reichsmark (1650 Millionen Reichsmark). Für Kapitahahlun- gen an das Ausland standen im Jahre 1932 im ganzen also etwa 500 bis 600 Millionen Reichsmark zur Verfügung (i. D. rund 2.4 Milliarden Reichsmark). Hiervon fanden etwa 450 Millionen Reichsmark zur Tilgung langfristiger Anleihen und Kredite, sowie zur Rückzahlung kurzfristiger Schulden des Reiches, der R-ichsbank und der Golddiskontbank Verwendung. Die Umsätze auf beiden Seiten der Bilanz, die schließlich den im einzelnen nicht aufgliederbaren Rest des Passiv-Saldos von 100,0 Millionen RM. ergeben, mögen sich in der Größenordnung von etwa einer halben Milliarde Reichsmark oder mehr bewegt haben.
Deutschland hat also auch 1932 aus seiner aktiven Handelsbilanz und durch Einsatz seiner bereits sehr geringen Gold- und Devisenbestände der Rotenbanken neben den laufenden Zinszahlungen nicht unbeträchtliche ßapitalbeträge getilgt.
Für das Jahr 1933 ist es nickt wahrscheinlich, daß der Aktivsaldo aus Warenhandel und Dienstleistungen nennenswert zunehmen kann. Wenn sich die Wirtschaftslage bessert, ist sogar mit einer weiteren Verringerung zu rechnen (Rohstoffeinfuhr), es fei denn, daß der deutschen Ausfuhr wieder neue Absatzgebiete erschlossen werden. Man wird daher den für Schuldentilgung verfügbaren Bettag für das
bas erste Spiel um den Aufstieg zur Gauklasse zwischen den Mannschaften der Turnvereine Al- bach und Garbenßeim, auf dem Platz des erstgenannten Vereins, zum Austrag. Beide Mannschaften sind sich in ihrem Können ziemlich gleichwertig und soUten sich einen scharfen Kampf liefern.
Kurze Sportnotizen.
Amalie Earhart und Wolfgang von Gronau erhielten in diesem Jahre den Preis „Für die beste flugsportliche Jahresleistung" der Internationalen Liga der Flieger.
*
Dem Protest Seeligs gegen seine Disqualifikation wegen Tiefschlags im Meisterschaftskampf mit dem Kieler Witt wurde nunmehr von der BBD. stattgegeben. Der Kampf wird „ohne Entscheidung" gewertet und muß bis zum 31. März 1933 wiederholt werden.
*
Europameister im Mittelgewicht wurde der Belgier Andrien A n n e e t durch einen Punktsieg über den Italiener Dittorio Venturi.
*
Die Ausgabe der Olympia-Groschen soll in Form von Sportbildern gekleidet werden. Durch den Verkauf dieser Bilder glaubt der Deutsche Olympische Ausschuß die Finanzierung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin sicherzustellen.
*
Abgesagt wurde die vom ADAC, und Bayrischen AC. für Anfang Februar vorgesehene Europa-Fahrt, da sie zeitlich mit der stark besetzten „Rallye Monte Carlo" zusammenfällt.
Jahr 1933 selbst unter günstigen Voraussetzungen nur auf etwa 200 bis 300 Millionen RM. veranschlagen dürfen (gegen 500 bis 600 Millionen RM. im Jahre 1932), wenn die Zinsen für die Auslands- kredite nicht herabgesetzt werden. Theoretisch möglich ist auch noch ein Ausgleich der Zahlungsbilanz durch Aufnahme neuer Kredite. Dieser Weg ist aber vorerst höchstens in der Form von Umwandlungen kurzfristiger in langfristige Kredite und von Rohstoffkrediten gangbar.
* Berlin tauscht seine Schatzanweisungen um. Die Stadt Berlin wird den Gläubigern, der am 1. April 1933 fällig werdenden 25 Millionen Reichsmark Schatzanweisungen, rückzahlbar zu 110 o. H., im Umtausch neue fünfjährige mit 6 v. H. verzinsliche Schatzanweisungen anbieten, die jährlich mit 10 v. H. getilgt und mit 108 v. H. zurückgezahlt werden sollen. Am 1. April sollen die 10 v. H. Aufgeld zurückgezahtt werden.
* Deutsche Petroleum A G., Berlin. In der Nähe der bei Nienburg a. d. W. gelegenen Gemeinde Estorf hat die zum Jnteressenkreis der Deutsche Erdöl AG. gehörende Deutsche Petroleum AG. neue Erdölgewinnungsoerträge abgeschlossen, die ein Gelände von etwa 5000 Morgen betreffen.
* Bereinigte Westdeutsche Waggonfabriken Köln. Die Bilanz der Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken schließt für das am 30. Suni 1932 beendete Geschäftsjahr nach Verrechnung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahre von rund 260 000 Mark mit einem Verlust von etwa 420 000 Mark ab, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Die Generalversammlung ist für den 13. Februar in Aussicht genommen. (3m Vorjahr 1,01 Mill. Mark Reingewinn, aus dem 5 v. H. Dividende verteilt und 120 000 Mark dem Reservefonds zugewiesen wurden.)
• Bayerische Motorenwerke AG., München. Wie WTD.-Handelsdienst erfährt, ist der Auftragsbestand der Bayerischen Motorenwerke AG., München, recht günstig. Die Absah- schrumpfung hat sich auch 1932 fortgesetzt, jedoch in einem geringeren Maße als 1931. Die Bankschulden sind im Lause des Jahres restlos zurückgezahlt worden, darüber hinaus sind noch mehr als 2,0 Mill. Mk. Bankguthaben vorhanden. Lieber das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres und damit über die Möglichkeit einer Dividendenausschüttung kann zur Zeit noch nichts gesagt werden. Die weitere Entwicklung der Gesellschaft wird mit Ruhe verfolgt.
’ Günstige r Geschäftsverlauf bei der„RordsternAllaemeine"im3ahre 1 9 3 2. Die Verwaltung bezeichnet das Geschäftsergebnis 1932 als günstig. Der Prämienrückgang blieb in dem auch von anderen Gesellschaften verzeichneten Rahmen, der technische Verlauf des
Wirtschaft.
Die deutsche ZahluiigMaliz im Zähre 1932.
Kirche und Schule.
Landkreis Gießen.
O Holzheim, 5.3an. Dieser Tage führte im Saale des Gastwirts Georg Sarnes sen. der Lang-Gönser Evangelis che Jugendverein das ResormationsFestspiel „Sie Calvinisten" auf. Pfarrer Wahl (Lang-Göns) schickte einige aufklärende Bemerkungen voraus: das Volksdrama spielt im 18. Jahrhundert in Frankreich, an der Rhonemündung, und schildert die Leiden den Hugenotten. Die Verfasserin ist Frau Pfarrer Leen von der französisch-refor- mierten Kirche in Offenbach. 38 Jugendliche bemühten sich um die Aufführung und ernteten verdientermaßen starken Beifall. — Der Kirch e n st a t i st i k des Jahres 1932 ist folgendes zu entnehmen: getauft wurden 22 Kinder, 16 Mädchen und 6 Buben: konfirmiert wurden 7 Mädchen und 4 Knaben, Trauungen fanden nur 6 statt: beerdigt wurden 16 Einwohner. An Gaben für Innere und Aeußere Mission gingen insgesamt über 4500 Mark ein. Davon entfiel auf die Rheinische Missionsgesellschaft ein sehr großer Teil.
Geschäfts war in der Sach- und TransportveZiche- rung besonders günstig, in den anderen Zweigen normal. Die Llnkostensähe kon. trn dem verringerten Prämienaufkommen aiwe' aßt werden. Bei Abschiebung der Wertpapiere au" de:i Bö - senkurs und E.Höhung der Reserven wira w e er die Vorjahrsdividende von 6 Prozent, nüg.i. erweise auch etwas mehr ausgeschüttet werden können.
Sranffurter Abendbörse ruhig.
Frankfurt a. M., 5. Jan. An der Abendbörse erhielt sich aus dem bekannten Grunde ziemlich lebhaftes Interesse für JD.-Farben, d'.e zunächst 0,5 Proz. anzogen und im Verlaufe bis auf 99,13 Prozent stiegen. An den übrigen Marktgebieten war das Geschäft dagegen ruhig , die Kurse lagen aber meist etwas über dem Berliner Schlußniveau.
Am Rentenmarkt hielt die Rachfrage nach deutschen Anleihen weiter an. Altbesitz stiegen von 64,75 auf 65,13, Reubesih von 7,80 auf 8 Prozent, und auch die Schuhgebietsanleihr war mit 6 13 Prozent (heute mittag 5,77 Proz.) recht fest. Späte Reichsschuldbuchforderungen waren mit 78 25 bis 78,50 Prozent gut behauptet. Goldpfandbriefe zeigten meist Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 Prozent. Die Deutsche Kommunal-Samw.e'-Anlei^e (Dekosama) war g:gen den Berliner Kurs um 1,75 Prozent fester. Reubesitzanleihe 7,10 bis 7 95, Altbesitzanleihe 64,75 bis 65, Schutzgebietsanleihe 6,13, Dekosama I 60,63, 6proz. Franks. Hyp. Dank Gold, Reihe 1 bis 4 87,13, 6proz. Rhein. Hyp. Dank Gold, Reihe 18 bis 34 86, Reichsbank 149, Gelsenkirchen 50,75, Mannesmann 60,50, Stahlverein 33,38, JG.-Farben 93,75 bis 99, Schuckert 86,50, Siemens 119, AG. für Verkehr 45,50, Ha- Pag 16,75.
Vüchertisch.
— Meyers Lexikon, 7. Auflage in vollständig neuer Bearbeitung, Band XIV (Zweiter Ergänzungsband), Engler—Laibach. Etwa 12 320 Stichwörter und Artikel mit rund 300 Textabbildungen und 67 Tafeln, Karten und Beilagen. In Halbleder gebunden 28 Mark. Verlag Bibliographisches Institut AG., Leipzig. — (315) — Wer sich ein Lexikon nicht nur als Schrankzierde, sondern zur täglichen Benutzung anschafft, braucht zweierlei: ein Werk, das von A bis Z vollständig vvrliegt, und das ganz auf der Höhe der Zeit steht. Die 7. Auflage von Meyers Lexikon vermittelt in 12 Hauptbänden den gesamten Wissensstoff unserer Zeit. Was sich in Politik und Wirtschaft, Technik und Geistesleben seit dem Erscheinen dieser Bände (1925—1932) neu geformt hat, das bietet uns ein dreibändiger Rachtrag, dessen zweiter Band jetzt vorliegt. Hier findet man z. D. schon Arbeiten über die Europäischen Konferenzen bis Lausanne und Genf, über Frankreichs Gegenwartsgeschichte bis über die letzten Wahlen hinaus, und sogar die Lebensschicksale bekannter Persönlichkeiten bis heute: sei es Hindenburg oder Hitler, Herriot oder Krupskaja, Greta Garbo oder Jstrati. Was wissen Sie über die katalanische Separatistenbewegung, über irische Literatur in englischer Sprache, über Gandharakunst, Imagismus, Fließarbeit, Fernsehen, Kernphysik und Korrosion? Hier gibt es auf alles eine Antwort. Wo das Wort zur Erklärung nicht ausreicht, findet man klare technische Zeichnungen, Tafeln mit instruktiven Photos, übersichtliche Karten und prachtvolle Farbendrucke. Wohl zum ersten Male sind hier die deutschen Gerichtsttachten dargestellt: von besonderer Farbenschönheit sind die Tafeln ter modernen Glasmalerei, der Kolibris und der Keramik.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frontsun a. 2)1.
Serim
.rrani.uri u.M.
Berlin
Schlußkur»
Schlupf. Abend« bärf’
Schluß« rurd
Schluß!. Mittag« börse
Echluß- kurS
Echlußk. Abend« börse
Schluß- fure
Echlußk. Mittag« börse
Datum
4.1.
5.1.
4.1.
5.1.
Latum
4.1.
5.1.
4.1.
5.1.
6% Ternsche Reichsanlethe v. 1921
76,5
76,5
76.9
76,65
Hamburg-Amerika-Pakei ..... <
16,75
16,75
16,75
16,65
6% e6em.7% Dl. Reichsaul. v. 1929
94
94
94
94
Hamburg-Südam. Tampsschiss. 0
—
—
5%% Doung.Anleihe von 1930 ..
77
77
——
76,9
Hansa Tampsschiss...........0
—
——
27,25
25,75
Deutsche Anl.-Ablos..Schuld mti
Norddeutscher Lloyd .........0
17
17,5
17.25
17,13
yuelüi.-J'editcn ...........
63.4
65
63,4
64.75
43.5
45.5
43,75
45.4
Desgl. ohne AuSlos ^Rechte......
7,5
7,95
7,6
7,75
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
89,75
89,5
90,25
6% e6cm.8% Hess. Volksstaat 1929
Commerz, und Privat-Bank... 0
53
53
53,5
53,5
(rüdichfi). 102%) ...........
—
76
76,9
76,4
Oberhessen Provinz - Anleihe mti
Gesellschaft................0
72
75
75
73
Auslos.-Rechten ............
61
62
—
—
Dresdner Bank.............. 0
61,75
61.75
61,75
61,75
Deutsche Komm. Sammelab l.An
Reichsbank ................. 1
145,75
149
145,9
148
leche Serie! mit Auslos.Hlcchten
59,13
60,65
—
58.9
6% ehern. 8% Franks. Hyv.-Bant
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
86,13
87
—
_
Ä.S.G......................0
28,25
28,75
28,5
28,75
6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Ban!
Elektr. LteferuLgigesellschasl ... 6
77,5
78
78,65
Goldvfe. 16 mrkündbar bis 1936
——
—
—
—
Licht und Kraft .............6
94
94
94,75
93.5
6%% ebem. 4’/.% Franks. Hyp.
Felten & Guilleaume ........0
52
52
52,25
52,25
Bank.Ltau.-Psandbriefe .....
87,9
88
—
-
Gesellschaft für Elektrische Unter.
6’/-% ehem. 4‘/i% Rheinische
nehmungen............... 4
78
79
78,25
78,4
HvP.>Bank.Liau.«Goldvf». ...
87
87,9
—
«—
Rheinische Elektrizität ........6
91,5
92.25
92
93,5
6% ehem. 8% Pr. Landespfand
Schuckert LCo..............0
86,75
86,5
86,5
86,4
brtesanstalt, Pfandbriefe R. 19
84
84,5
84,5
84,4
Siemens« Halske...........0
120
119
120
119,5
6% ehem. 7% Pr. LandeSpsand
Lahmever & Co..............10
115,5
117
116
116
briekonstalt, Pfandbriefe R 10
—
84
—
—
4% Lesterretchlsche Goldreme...
_
—
_
_
Buderus ................... 0
43
42,5
42,65
42,25
4,20% Lesterreichische Sllberrente
1,95
1
1,1
1
Deutsche Erdöl .......... 4
85
86,25
85
85,25
4% Ungarische Goldrente.......
_
ctzelsenkirchener..............0
50,75
50,75
49,9
50
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
—
—
—
Harvener...................0
82
83
81,5
82,75
4%% deSgl. von 1913 ......
—
—
—
Hoesch Eisen—Köln-Neuesten.. 0
——
—
50,65
6% abgest. Goldmexikaner von 99
6,4
6,4
6,5
6,25
Ilse Bergbau ............... 7
——
——
130,5
130
4% Türkische Zollanlellie von 1911
4,05
4,05
4,13
4,05
alle Bergbau Genüsse........ 7
101
100
101
100,5
4% Türkische Bagdaübahn-Anlcihe
Klocknerwerke ............... 0
-4,75
46
43,5
44,9
_
4,4
Manner mann. Rohr en.......0
59.5
60.5
59.4
4% desgl. Serie II .............
4,75
4.25
4,4
4'3
ManSselder Bergbau.........0
24,5
24.75
24,75
24.75
5% Rumän. verein h. Rente v. 1903
5,4
5,25
5,65
5,4
cberschles. KokSwerke.........0
72.25
70,75
4'/,%Ruman.vereinh.Renteo.l913
9,05
8.75
8,9
8,65
Phönix Bergbau.............0
32
33,75
32,13
33,5
4% Rumänische vereinh. Rente ..
4.8
4.3
4.7
4,65
Rheinische Braunkohlen ......10
182.13
182,5
182.5
180.5
8%% Anatolier...........
72.5
22,75
22,5
22,6
Rhetnstahl ..................0
76
72,25
70,75
72
Dalum itieteinmte ©tahlrorrte........u
Olavi Minen .......... 0
Kaliwerke Aschersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.......s
I G. Farben-Industric.......7
Scheideanstalt...............10
Goldschmidt ................0
Rütgecswerke...............0
Metallgelellschaft.............0
Philipp Heizmann...........0
Zementwerk Heidelberg ......4
Lementwerk Karlstadt.........0
Wahtz & Freytag ............0
Schultheis Patzenhoser........0
Mu (Allgemeine Kunstseide) ... 0
Bemberg...................o
Zellstoff Waldhos............0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gab...............7
Daimler Motoren............ 0
Deutsche Linoleum .......... 0
Oren stein & Koppel .......... 0
Leonhard Tietz.............. «
Thade......................12
Gritzner ....................O|
Matnkrafiwerke Höchst a.tK. ...41
Süddeutscher Zucker .........8|
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß« kurs
Echlußk. Abend« börs-
Schluß« kura
Schluß». Mittag« Mr't
4.1.
5-1.
4.1.
5.1.
31,75
33,4
31,75
32.9
—
16,75
16,5
16,75
109,5
109.5
110
108,25
114
113
—
114
167
166
166
165
97,5
99
97
98,25
151
151
—
——
34,75
36
34,65
36.5
41.9
43
42,5
43
33,65
33,5
34
33,65
59,75
60,5
60,25
60,25
52,5
52,75
r
5,25
5,4
"71
4,9
_
____
106
108
47
46
47.5
45,75
56,5
57,5
57,75
5/,25
44,25
45,5
45
44,75s
28,25
29
28
29
—
——
105,5
107
19,75
20,25
19,75
39,5
20.25
39
39
39.13
—
—
40
39,75
37,5
38
37,75
38
142
—
141,5
141,5
27,75
1 27,5
I 28,5
66
—
145,5
1 -
I 144
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M?
Banknoten.
4.Januar
5-Januar
Amtticht
Notierung I Z5rie
Amtliche Geld
Notierung
Sri-
Helsingsors.
6,174
6,186
6,184
6,196
51,95
52,05
51.95
52,05
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest ...
Sofia.....
3,057
3.063
3.057
3,063
Holland ....
169,23
169,57
169.43
169,77
Oslo.......
72,28
72,42
72,38
72.5?
Kopenhagen.
72,68
72,82
72,78
72,92
Stockholm...
76,37
76,53
76.42
76,58
London .....
14.03
14.07
14,05
14.09
Buenos Aires
0,85P
0,862
0,858
0,862
Reupork ....
4.209
4,217
4.209
4.217
Brüssel....
58,27
58,39
58,34
58,46
Italien.....
21,55
21,59
21,55
21,59
Paris.....
16,42
16,46
16.44
16,48
Schweiz ...
80,34
81.10
81,72
81,88
Spanien....
34.39
34,45
34.39
34,45
Danzig....
81,67
81,8:
81.72
81.88
Japan.....
0,869
0,871
0.869
0,871
Rio de Jan.
0,269
0,271
0,259
0,261
Iugostawten
5.574
5,586
5,564
5,576
Lissabon...
12,76
12,78
12,76
12,78
Serlin, 5-Januar
Geld
Seiet
Amerikanische Roten..............
4,20
4,22
Belgische Roten..................
58,18
58.42
Dänische Roten .................
72,40
72,70
Englische Roten .................
14,01
14,07
Französische Noten...............
16,40
16,46
Holländische Noten...............
169,06
169.74
Italienische Noten................
21,49
21,57
Norwegische Noten ..............
72.21
. 72,49
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling
—
, —
Rumänische Noten...............
2.46
2,48
Schwedische Noten...............
76,25
76,55
Schweizer Noten.................
80,86
81,18
Spanische Noten................
34,28
34,42
Ungarische Roten ................
—
--


