Ausgabe 
5.12.1933 Zweites Blatt
 
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Sjf.-fpor/

berg Id. Grofcijvßinben 9:2. Kreisklasse: To. Burg-Gemünden To. Romrod 5.1 (2:1), Turn:rscha-t Gießen II OST. Gießen 3:3 (2:1). To. Beuern I Spo. Gießen 1900 4:8. Jugend: MTV. Gießen Tgm. Friedberg 3:2 (2:1).

OerTteichssporiführer. berdenFußball- Lände kampf Deutschland-po:en.

Der Reichssportführer von Tschommer und Osten gewahrte der deutschen Sportpresse und dem Berliner Vertreter der Polnischen Telegraphen. Agentur eine Unterredung, in der er u. a. aus- führte:

(Lin Länder-Fußballwettkampf PolenDeutschland sch en noch vor wenigen Monaten fast unmöglich. Die hierfür in beiden Ländern fehlende Resonanz wurde erst durch die Aussprache des Herrn Reichs­kanzlers mit dem polnischen Gesandten geschaffen. Bei fünf Grad Kälte und herrlichem Dezember- Sonnenschein traten die beiden Mannschaften zum ersten Male in Berlin gegeneinander an. Als Füh­rer der deutschen Turn- und Sportgemeinschaft er­kläre ich in aller Ocffentlichkeit, daß der Verlauf und das Ergebnis mich und meine sämtlichen ver­antwortlichen Mitarbeiter vollauf befriedigt haben, nicht um des Ergebnisses willen, sondern wegen der fairen und ritterlichen Art, in der der Wettkampf ausgeführt wurde. Falt 35 000 Zu- schauer, sportbegeistert trotz Frost und Wind, sahen einem Wettspiel zu, in dem trotz Glatteis auf dem Rasen technisch hervorragende Kämp­fer auf beiden Seiten ihr Bestes boten. Deutsch­land siegte eine Minute vor Zwölf. Sieger auf dem Kampffeld blieben im Endeffekt beide Mann- khaften, die, jede für sich, das Beste und in ihrer Ausgeglichenheit den Beweis gleicher Stärke aaben. Rach Abschluß dieses Wettkampfes ist der Anfang zu gedeihlichen sportlichen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland gemacht. Ich hoffe, daß im Gesamtrahmen der Beziehungen zwischen Deutsch, land und Polen der 3. Dezember 1933 ein guter und erfolgversprechender Beginn ist.

L)teOeutichenWlnterlampfspiele1934

Lin Aufruf des Reichssportführers.

Der Reichssportführer o. Tfchammer-Osten, unter dessen Leitung der Kampfspiel-Ausschuß des Reichssportführer - Ringes die Deutschen Wintcr- kampsspiele 1934 in- B r a u n l a g e / <S ch i e r k e durchgeführt, schreibt u. a.:

Zum ersten Male im neuen Staate wird sich im Herzen Deutschlands die deutsche Wintersport­gemeinde einfinden, um bei Veranstaltungen und Wettkämpfen verschiedenster Art in einen edlen Wettstreit sinzutretcn. Wie ich es schon in der Aus» schrcibung zu den Kampfspielen zum Ausdruck ge­bracht habe, sollen die Kampfspiele Ausdruck deutscher Volkseinheit, deutscher Sitte, deutschen Fühlens und der leib­lichen Kraft und Gesundheit deutscher Jugend sein. Gerade der Wintersport verlangt in allen Teilen vollsten Einsatz, Geschlossenheit und Opfersinn. Ich möchte hoffen, daß die Deutsche Winterspon- gemeinbe, insbesondere ihre gesunde und herrliche Jugend, ermutigt durch die neue Kraft im natio­nalsozialistischen Sport, in Scharen nach Braun- lage/Schierke fliehen wird, um dort Tage der Ge­meinschaft und des ideellen Sportwettkampfes zu erleben, die uns alle in guter Erinnerung bleiben mögen. Richt zu vergessen wäre, daß bei aller ernsten Arbeit wir uns dessen bewußt sein müllen, Sport allein nicht ausüben flu wollen als ein mög­lichst bequemes Mittel zum Zweck der Erholung, sondern auch als ein Stück Arbeit an Volk und Vaterland, um dem gesunden Menschen durch die Stählung von Geist und Körper im Sport, Trai­ning und in der Ausübung all der damit zusam­menhängenden Hebungen Stärke und Kraft für die Zukunft zu verschaffen. Ich verlasse mich auf ebenso wie ich es allen anderen Fachverbänden gegenüber tue, auf die Deutsche Wintersport­gemeinde, der ich von Herzen wünschen möchte, daß sie erkennt, welch neue Mission sie im neuen Staat flu erfüllen hat.

Heil Hitler!

Der Reichssportführer: v. Tfchammer.*

Deutsche Schwimmer in Kopenhagen.

Die deutschen Schwimmer hatten am Wochen» ende reichlich Startgelegenheit. In Köln, Hannover und in Hindenburg fanden Olympio-Prüfungs- kämvfe statt. Auf allen drei Schwimmsesten waren Verbesserungen der Leistungen zu verzeichnen. In Hannover gefiel der Bremer Fischer, der über 100 Meter Kraul nur 1:01,6 benötigte, am besten, aber auch Altmeister Küppers zeigte sich in guter Form und schwamm einen Bahnrekord her­aus. In Hindenburg betätigte sich nach langer Krankheit wieder der Breslauer Kraulschwimmer Schubert, und in Köln war die einheimische Elite fast vollzählig am Start.

Mit gutem Erfolge beteiligten sich die deutschen Vertreter an einem Schwimmsest in Kopen­hagen und gewannen von sieben Wettbewerben

vier Besonders reichen Beifall zollte bas bänische Publikum den guten Sprungleistungen des Stu- denten-Wettmeisters Ziegler und Frau Olga Iensch-Jordan. (Haire Dreyer (Düßeldorf) schlug über 200 Meter Brust die frühere dänische Weltrekordlerin Else Jacobsen. Einen Städte- kampi lieferten sich die Mannschaften von Berlin und Leipzig in der Messestadt. Die Berliner ge­wonnen im Gesamtergebnis überlegen mit 3:1 Punkten.

Gtrifrachte' Run^furner getragen.

Sieg der Züricher Stadtmannschaft.

Der Kunsttumwettkompf zwischen der Frankfur- ter TurngemeindeEintracht", der Turngemeinde Eßlingen dnb der Stadtmannschaft von Zürich hatte das Frankfurter Schumanntheater am öonn-- tagoormittag fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Zuschauer bekamen ganz ausgezeichnete Lei­stungen zu sehen und besonders waren es die Schweizer Gäste, die hervorragend gefielen. Sie verschafften sich schon am ersten Gerät, dem Barren, die Führung. Rur bei den Freiübungen konnten die Frankfurter, die auffallend viele Versager hat­ten, drei Punkte gutmachen, sonst waren die Schweizer überall die heften und beim Längspferd, der vorletzten Hebung, betrug ihr Vorsprung be­reits 70 Punkte. Am Reck mochten die Schweizer, obwohl sie einen schweren Versager hatten, noch­mals drei Punkte gut, so daß sie schließlich mit 73 Punkten Vorsprung den Kampf gewannen. Ihre Gesamtpunktzahl betrug 2314 Punkte, Eintracht kam auf 2241 Punkte und die Eßlinger, die nie für den Ausgang in Frage kamen, und im Uebrigcn bei der Punktwertung sehr gut megfamen, erreichten 2044 Punkte. Der Sieg der Schweizer Mannschaft, deren Mitglieder an allen Geräten Hervorragendes leisteten, war durchaus verdient.

Handball im Gau XII der OT.

(Sauflaffe: Spv. 1900 Gießen Tv. Hachen­burg 4:0 (2:0). B e z i r k s k l a f f e : Tgm. Fried-

Italien besiegt zwe mal d e Schweiz.

Vor nur 20 000 Zuschauern das Stadion zu Florenz war etwa halb gefüllt trugen die ^.Mannschaften der Schweiz und von Italien einen Fußball-Landerkampf aus. Der Kampf endete mit einem sicheren 5:2-Siege der Italiener. Im Kampf der 6-Monnschaften erlitten die Schweizer in Lu­gano mit 0:7 (0:1) eine schwere Niederlage.

Kuze Sporlnottzen.

Deutschlands R u g b y » Nachwuchs­mannschaft gewann in Düsseldorf den Länder- kampf gegen Holland überlegen mit 23:0 (14:0).

Im Kölner Sechstagerennen gab es in der Nacht zum Sonntag bei ausverkauftem Haus spannende Jagden, bei denen sich die Franzosen öuimbretiere - Broccardo an die Spitze setzten. Am Sonntagabend führten die Franzosen mit einer Runde Vorsprung von Schön Göbel.

Die Eishockey-Mannschaft des Berliner Schlittschuhklubs wurde im Berliner Sportpalast von AJK. Stockholm glatt mit 3:0 besiegt.

Die Champions im Turniersport stehen nunmehr ebenfaüa fest. Bei den Dressur-Rei- krn rangiert A. Staeck mit 21 Siegen an der Spitze, und bei den Springreitern liegt Axel Holst mit 41 Siegen an erster Stelle.

Beim 6. Kölner Sechstagerennen lie­gen noch 66 Stunden Fahrzeit immer noch die Franzosen Broccardo-Guimbretiere mit 67 Punkten und Rundenoorsprung an der Spitze.

Der Fußballkampf Arsenal Wien, der am Montag in London vor 30 000 Zuschauern zur Durchführung kam, endete mit einem verdienten 4:2 (2:0-) Sieg der Londoner. Die österreichische Nationalmannschaft spielte als Wiener Stadtelf.

Wirtschaft.

frankfurter Börse.

Mittagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 4. Dez. An der Montags- börse dominierten wieder die Rentenwerte, und zwar vor allem Altbesitzanleihe, die unverändert einsetzten, aber bald im Markte mit 92,25 bis etwa 0,75 v. H. über Samstag lagen. In dieser Anleihe wurden größere Hmsätze getätigt. Auch Neubesitz waren gefragt und etwa 20 Pf. höher, ebenso wie späte Relchsschuldbuchforderungen ca. 0,50 v. H gewannen. Von Industrie-Obligationen eröffneten Stahlverein-Bonds unverändert, während Reichs­bahn-VA. 0,40 v. H. niedriger lagen.

Im Gegensatz zur Tendenz am Rentenmarkt lag- n A k ti e n still und uneinheitlich, wobei jedoch leichte Abschwächungen überwogen. Die offizielle Darstellung über das Krebsheilmittel beeinflußte den Kurs Der JG.-Farben-Aktie wenig, da eventuell Jahre vergehen werden, bevor endgültige Urteile über die Wirksamkeit abgegeben werden können. Dagegen scheinen die Russenoerkäufe, die sich am Wochenende bemerkbar machten, aufgehört zu haben. Farben eröffneten auf Samstagsnioeau (125), zogen aber nach den ersten Kursen 0,25 v. H. an, wie überhaupt fast alle Marktgebiete sich leicht ver­bessern konnten. Durchweg schwächer lag der Mon­tanmarkt (mit Ausnahme von einem 0,50prozenti- gen Gewinn von Stahloerein). Die größten Ver­luste wiesen Buderus und Harpener mit je1,75 v. H. und Mannesmann mit1 v. H. auf Von Kaliaktien waren Aschersleben um 0,75 v. H. er­höht. Von Elektrowerten zeigten AEG. und Schuckert kleine Erhöhungen, während Ges'ürel 1,75 v. H. und Siemens gar 2,25 v. H. nachgaben. Auch Rütgerswerke lagen 1,13 v. H. niedriger, dagegen Deutsche Erdöl 0,25 v. H. fester. Zellstoff Aschaffen­burg zeigten einen Rückgang von 1,40 v. H und Bemberg einen solchen von fast 1 v. H. Verkebrs- und Schiffahrtswerte waren bis 0,50 v. H. gedrückt. Im Verlaufe kamen neue Notizen meist unter dem Stande des Samstags heraus. So verloren Th. Goldschmidt 0,75 o. H., Rheinstabl 1 v. H., Gelsen­kirchen 0,75 v. H. und Daimler 0,50 v. H. anderer­seits waren Südd. Zucker um 3 v. H auf 177,50 v. H. befeftiat und Scheideanstalt sowie Holzmann lagen m't 179.50 bzw. 67,50 o. H. gut behauptet Gegen Börsenlchluß verstärkte sich das Angebot, das die Kurs" bei der herrsch-md-m Unlust und Un­sicherheit meist um 1 bis 150 o. H. drückte. IG. Farben büßten sogar um 3 v. H. auf 122.50 o. H. ein. Einheitspapiere lagen ungleichmäßig, wo­

bei die Veränderungen nach beiden Seiten 1 bis 2 v. H. ausmachten. Zellstoff Memel nach Geld- streichuna mit 36 (zuletzt 32) wieder notiert, ande­rerseits Schanttingbahn3 o. H. auf 31 v. H. Von Banken bröckelten DD-Banf weiter ab, 52,50 (-1,50 v. H.).

Der Rentenmarkt zeigte Altbesitz nach Ab­lauf der ersten Börsenstunde ebenfalls in schwäche­rer Tendenz und mit 90,90 v. H. noch 0,65 v. H. unter das Ausgangsnioeau ermäßigt. Neubesitz gaben von 17,40 auf 16,85 nach, waren aber später um 15 'Pf. erholt. Der Pfandbriefmarkt war bei sehr geringem Geschäft im wesentlichen unverändert, das gleiche Gesicht zeigten die Märkte der Staats­und Stadtanleihen. Von Industrie - Obligationen wüßten Farben-Bonds 3 v. H. ein. Fest lagen Dekofama II mit +3 v. H. auf 108,50 o. H. Von 6teuergutfd)einen lagen 1938er um 0,25 v. H. auf 88,25 v. H. erhöht, der Durchschnittskurs stieg auf 95,20 (nach 95,13 v. H). Am Auslandsren­tenmarkt gaben Türken und 4prozentige Gold­mexikaner etwa 0,13 d. H. nach. Tagesgeld war nach Heberwindung des Ultimo auf 3,50 o. H. er­mäßigt.

Abendbörse still.

Die Abendbärse verkehrte in sehr stiller Haltung. Die niedrigen Berliner Schlußkurse wurden teil­weise erreicht. Aku konnten sich sogar um 1,25 v. H. befestigen, teilweise wurden sie unterschritten, so u. a. bei Schuckert um 1 v. H. und bei Daimler um 0,50 v. H. Die abbröckelnde Tendenz wird in der Hauvtsache auf die Geschäftsschrumpsung zurück- geführt, auch habe die Bewegung der Farben-Aktie im Mittagsverkehr verstimmt. IG. setzten heute ab"nd 0,50 o. H. schwächer ein, holten aber 0,25 v. H. wieder auf. Dagegen eröffneten Stahlverein 0,25 v. H. gedrückt und verloren später weitere 0,25 v. H. Am Rentenmarkte sand ein größe­rer Polten Neubesitzanleihe zu 16,80 glatt Unter­kunft. Altbesitz und späte Reichsschuldbuchforderun­gen waren etwa gehalten. Der Verlauf blieb außer- ordentlich still. Neubesitz waren etwas beachtet und 10 Pf. höher, dagegen Altbesitz vernachlässigt und ohn» jeglichen Hmfah. 11. a. notierten: N"ubeliß 16 80 bis 16,90. Altbesitz 90 65. Schutzgebiete 8.8250, DD-Banf 52,50. Bud-rus 71.75, Geilenkirchen 56. Mannesmann 60.25. Phonir 43. Stahloerein 37.50 bis 37,25 AKU. 37.75, AGG 23.25, B-ki'la 118.50, Daimler 32 b>s 31.50, IG. Farben 122 bia 122,25, poften 49,50, Gesfürel 84,50, Schuckert 98, Siemens 138, Hapag 10.

^rrrtnffttrtrr Gtefreibe6tirte.

Frankfurt a. M., 4 Dez. Die Stimmung mar heute allgemein zuversichtlicher und befestig!, da» Geschäft zeigte im wesentlichen stetigen Verlauf. Weizen war infolge des knapperen Angebots etwas besser beamtet und zog um 1 Mark an, während Roggen, trotzdem die Nachfrage das Angebot nicht unbeträchtlich übersteigt, unverändert zur Notiz kam. Braugerste hat nach wie vor st.llen Markt. Dagegen finD Futter- und Industriegersten gefragt. In Hafer haben sich die Exportmöglichkeiten durch die Zoll- erhöhuna etwas vermindert, andererseits zeigte aber her Konsum etwas bessere Kauflust, so daß die No- ttz um 2,50 Mark per Tonne anstieg. Das Mehl- geschäft blieb unbefriedigend. Am Futtermittel- markt lagen besonders ölhaltige Artikel fest, aber auch Mühlennachprodukte blieben infolge des Hei­nen Angebots knapp, die Preise ober unverändert. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in Mark: Weizen 195, Roggen 170, Brau- gerfte 181 bis 183,50, Hafer 145 bis 147,50, Wei- flenmebl Spez. 0 mit Austauschweizen 28,75 bis 29,80, do. ohne Austauschweizen 27,25 bis 28,30, Roggenmehl 0- bis 60proz. Ausmahlung 23,50 bis 24, do. südd. Spez.O 24, Weizenkleie 10,75 bis 10,85, Roggenkleie 10,35 bis 10,60, Sofaschrot 15 40 bis 15,60, Palmkuchen 15.65, Trdnußkuchen 16,55 bis 17,15, Treber 17 bis 17,20, Heu 6 dis 6,20, 'Bei­den. und Roggenstroh, drahtgeoreßt, 2,10 dis 2,25, do. gebündelt, 1,60 bis 2. Am Kartoffelmarkt fand wegen des Frostes kein Handel statt, so daß auch keine Notierungen erfolgten.

Frankfurter «c.:i a)tuiehmttrft.

Frankfurt a. M, 4. Dez. Auftrieb: Rinder insgesamt 1684 (gegen 1542 am letzten Montags- markt), darunter 415 Ochsen, 132 Bullen, 554 Kuhs und 583 Färsen. Kälber 342 (506), Schafe 189 (dar­unter 105 Hämmel), (zuletzt 151 Schafe), Schweina 3907 (3530). Notiert wurde pro ein Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen al) 31, b) 27 bis 30, c) 24 bis 26, d) 20 bis 23; Bullen a) 28 bis 29,

b) 25 bis 27, c) 22 bis 24; Kühe a) 27 bis 28,

b) 22 bis 26, c) 16 bis 21, d) 10 bis 15; Färsen

a) 30 bis 32, b) 27 bis 29, c) 23 bis 26, d) »0

bis 22 Kälber: Sonderklasse nicht notiert, anders Kälber a) 36 bis 38, b) 31 bis 35, c) 26 bis 30, d) 22 bis 25. Lämmer nicht notiert; Hämmel b2) Weidemast 27 bis 28, c) mittlere Mast 25 bis 28, d) geringere 23 bis 24. Schafe e) 23, l) 20 bis 22, g) 17 bis 19. Schweine a) 48 bis 50, b) 47 bis 50, c) 46 bis 49, d) 43 bis 48, e) 40 bis 46, f) nicht notiert, x) Sauen 37 bis 44. Im Preisvergleich zum letzten Montag gaben Rinder außer Kühe bis eine Mark, Kälber eine Mark und Schweine 1 bis 2 Mark noch. Hammel und Schafe lagen ziemlich un- verändert. Marktoerlauf: Rinder schleppend, großer Heberstand. Kälber und Schafe langsam, geräumi Schweine langsam, Heberstand.

Mainzer Lchwcinemarkl.

Mainz, 4. Dez. Austrieb: 826 Stück. Es no­tierten pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: b) vollfleischige von etwa 120 bis 150 Kilo 50 bis 52, c) oolls'eischige von etwa 100 bis 120 Kilo 48 bis 52, d) vollfleifchige von etwa 80 bis 100 Kilo 45 bis 50. Marktverlauf: ruhig, ziemlicher Heber- stand.

Schweinemarkt in Hungen.

= Hungen, 4. Dez. Auf dem heute hier ab- gehaltenen Schweinemarkt waren 181 Ferkel aufgetrieben. Es fofteteten bis flu 6 Wochen alte 8 bis 9 Mk., 7 bis 8 Wochen alte 10 bis 12 Mk., 8 bis 9 Wochen alte 13 bis 14 Mk., bis zu 13 Wochen alte Ferkel bis zu 17 Mk. Der Handel war mäßig, es verblieb Heberstand, da nicht ge­nügend Käufer erschienen waren.

Briefkasten der Redaktion.

(Bed)tsfluiad)ten sind ohne Verbindlichkeit der Schnttleitung >

ft. h. 3. in h.: 1.Bebe" (Beede, Bete, nieder­deutsch, soviel wie Bitte, dann Gebot, Abgabe, la­teinisch petitio, precaria) ursprünglich die Abgabe, die der Landesherr von den Gemeinden dafür er­hob, daß er zur Landesverteidigung nur seine Mannschaften heran;og. Aus der anfänglich frei­willigen Leistung entwickelte sich die direkte Steuer. Für die Fragen 2 und 3 verweisen wir Sie auf die folgenden Schriften: Rudolf Mohr, Kriegs« geschichtliche Wanderungen in und um Gießen; August Roeschen, Zur Geschichte der Revolution und Befreiungskriege in vberhessen, Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins, Jahrgang 1, 1889. Im übrigen empfehlen wir Ihnen, sich in der Angelegenheit an die Hnioersitätsbibliothek in Gießen zu wenden.

«Vviu«iiuloch ocr Resr. tion.

II 30 bis 12 30 Uhr 16 bis 11 Uhr Samstag nodimilfoo arldiloflen

Bnjelgenaafträge find lediglich an Me Geschäfts st eite tu richten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben bie Hohe der zuletzt veichlossenen Dividende an Reichsbankdiskont 4 o H Lomdardzinsfuß 5 o H

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