Ausgabe 
5.12.1933 Erstes Blatt
 
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es in der

^eichsm-mster öes Innern Dr. $r cf

Die Reform des Steuersystems

ederung £ die Arbeite

Berlin, 4. Dez. (ENB.) In Anwesenheit zahl­reicher Vertreter der Reichs-, Staats- und städtischen Behörden wurde im Plenarsaal des Preußischen Landtags die erste Reichstagung der Sozialreferen­ten und Gebietsärzte der Hitler-Jugend eröffnet. Der

Sozialpolitische Aufgaben der Hitler-Jugend.

Lothringer Straße sich erstreckende Ausstellung Der Osten, das deutsche Schicksals­land-, rouröe heute eröffnet. Der Reichsführer des Bundes deutscher Osten, Dr. Franz Lüdtke, begrüßte die Ehrengäste. Dann nahm

den Führergrundsatz und durch die Einführung allgemeiner Pflichtinnungen zur orga­nisatorischen Erfassung aller selbständigen Hand­werker verstärkt und vertieft. Erfaßt werden sollen

Irlands Loslösung.

BleibtJrland im britischen Ltaatsverband.

Deutsches Schicksalsland im Osten

Eröffnung der Berliner Offausstellung.

Oer Führer im Völkischen Beobachter.

München, 4. Dez. (ERB) In Begleitung von Reichspressechef Dr. Dietrich besuchte der Führer am Montagabend denVölkischen Beobachter". Sein Interesse galt vor allem dem Um- und Neu­bau des Gebäudekomplexe». Im Büro des Ehef» der Druckerei besichtigte der Führer die Pläne und besprach eine Reihe baulicher Einzelheiten An­schließend besichtigte der Führer den ganze» technischen Betrieb und stattete auch den verschiedenen Räumen der Echriftleitung einen kurzen Besuch ab.

aenheit deutschen Könnens: hochentwickelte Indu- strien haben für Binnen- und Weltwirtschaft hohe Werte geschaffen."Liese Ausstellung will ein Be- k e n n t n i s d e r T r e u e z u u n s e r e n D o l k s- genossen im deutschen Ostland darstellen und das Verständnis des Binnendeutschen für die Ostfragen vertiefen. Sie will aber auch weiter den Beweis dafür liefern, daß das deutsche Volk seine Vergangenheit hoch hält und will endlich seinem festen Wollen Ausdruck verleihen, sich in friedlicher Arbeit, in Ehre und Gleichberechtigung eine glück- liche Zukunft aufzubauen.

Oer Reichs.eiter des außenpolitischen Amtes der NSOAp.Alfret) Rosenberg

Auf Grund des gemeinsamen Aufrufes des Reichs­arbeitsministers, des Reichswirtschaftsministers, des Wirtschaftsbeauftragten des Führers und des Füh- rers der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, vom 29. November 1933 hat jeder schaffende Deutsche der Arbeitsfront a n 3 u ge­hören. Es ist selbstverständliche Pflicht aller An- gehörigen des Deutschen Handwerks, diesem Auf- ruf umgehend Folge zu seiften. Zur Beseiti- aung aller Zweifel, die mit der Eingliederung der Angehörigen des Handwerkerstandes in

filme sich selbst, er schafft einem sonst zum Hungern verurteilten Volksgenossen Arbeit und Brot.

Staatssekretär y ei) e r vom Reichswirtschafts­ministerium führte aus, das Mindereinkommen an Mietbeträgen gegen 1913 betrage 1*/« Milliarde Mark: gleichzeitig fei der Wert des Hausbesitzes von 100 Milliarden auf 35 bis 40 Milliarden gesunken. Eine übergroße Steuerlast habe auch dem Hausbesitz alles weggenommen. Auf den Geschäfts- und Industriehausbesitz, sowie auf den Neuhaus- besitz habe sich das außerordentliche Kündigungs- recht besonders verheerend ausgewirkt. Man möge Geduld haben, es fei unmöglich, alle Probleme mit einem Schlage zu lösen. Der Grundsatz des Ratio- nalsozialismus sei. nichts auf die lange Dank zu schieben, sondern alles im richtigen Augenblick zu tun. Die Lösung könne nur im Rahmen der allge- meinen finanz- und wirtschaftspolitischen Maßnah.

Newyork, 4.Dez. (TU.) Ganz Amerika steht

n , ,w 0 * tung desStartschusses", mit I setzes entsteht, wird nicht gewahrt.

täten das 9Tl PnhDas Handwerk in der Organi- ® sationderDeutschenArbeitsstont

BeutfAen TL.W be.

nierwein im Werte von 600 000 Dollar. Bisher sind Deutschen Handwerks veröffentlicht folgende Mit-

- * <*v. - . ---- - 1 I leilung:

Reichgausschuß der Kriegs, beschädigten undKriegerhinter, btiebenensürsorge.

Berlin, 4. Dez. (WTB.) Im Reichsarbeit», minifterium tagte der neugebildete Reichsousschutz der Kriegsbeschädigten- und Zkriegerhinterbliebenen- fursorge. Reichsarbeitsminister S e l d t e sagte, er habe immer als starken Mangel empfunden, daß der Frontsoldat nicht die Ehrenstellung im Staat eingenommen habe, die ihm auf Grund fei­ner Leistungen an der Front gebühre. Run fei Zeil und Möglichkeit gekommen, die Dinge stärker anzu- fassen. Er habe den Reichsführer der Nationalsozia- liftischen Kricgsopferverforgung, Oberlindober M d R., gebeten, den Vorsitz Im Reich,, ausschuß zu übernehmen. Dieser erklärte so- dann, eine besondere Ausgabe obliege dem Reich», ausschuß in der Mitarbeit bei der nun endgültigen Gestaltung de» K r i e g s 0 p f e r r e ch t s. Dos alte Recht habe mit keinem Sah den Dank der Nation an die Kriegsopfer erwähnt und den zwei Millio- n-n Toten de» Weltkriegs und ihren Angehörigen kein würdiges Denkmal gesetzt. Nun gelte es, die Ehren st ellungderdeutschenFrontsol. baten und Kriegsbeschädigten wieder- herzu stell en und zu befestigen. Es sei dabei am Platze, dem zu danken, der einzig und allein für diese Wiederherstellung der deutschen Soldaten­ehre und Wiedergutmachung an den Kriegsopfern 14 Jahre unentwegt gekämpft habe, dem krieg», beschädigten Kameraden und Volkskanzler Adolf Hitler. Der Reichsführer machte weiter einige Andeutungen über das neue Versorgung», gesetz. Alle Kriegsopfer müßten wieder zu den Arbeitsplätzen der Nation zurückge» bracht werden, um hier die Zukunft ihrer Kinder sicherzustellen. Die zweite Ausgabe sei die Seh- baftmachung der alten Soldaten in der Sied- lung.

von den Newyorker Behörden 2000 Schanklizenzen genehmigt worden. An der kanadischen

eon zc warten zahlreiche Gütererpreßzüge, die mit Alkohol beladen sind, auf das Abfahrtssignal, um nach Amerika zu rollen. Ueberall längs der Grenze von Kanada bis Florida sind Rum- s ch m u g g l e r eifrig bemüht, ihre letzten Schmug­gelbestände an Alkohol n 0 ch zu Prohibitions­preisen an den Mann zu bringen. Die großen Ueberseedompfer, darunter auch dieBremen" und dieMajestic", haben Ladungen an Wein, Whisky und Likören an Bord, auf die man in Amerika wartet.

gedachte der Tatsache, daß der Osten im Laufe der Jahrhunderte zur Ernährungsgrundlage der gesamten Nation geworden ist, jener Sicherung, der das Volk bedarf, um inmitten schwerster Schicksalsumklammerungen nicht ausge­hungert und erdrosselt zu werden. Diese Ernah- rungsgrundlage durch deutsches Arbeiter- und Bauerntum zu verstärken und zu sichern, sei deshalb Aufgabe des ganzen Volkes und Staates, etwas, was der Nationalsozialismus seit seinem Entstehen nicht mühe geworden sei, zu betonen und was er heute zum Staat geworden, erst recht unter- streichen wolle. Diese große Ausstellung solle nicht alte Wunden aufreißen und neue Wunden schlagen. Um neue Probleme zu lösen, die sich der Führer gestellt habe, brauche die deutsche Nation Frieden, aber einen Frieden der Ehre und Achtung. Wir denken nicht daran, so erklärte Rosenberg, die furchtbare politische Lage zu einem An - griff gegen andere auszunützen. Wir hoffen, daß der Sinn von der S ch i ck s a l s v e r b u n d e n- heit der Völker von der Ostsee bis hinunter zu der Donau trotz größter Spannungen immer tiefer und tiefer wird, daß der junge National- sozialismus in Deutschland, der die Achtung so­wohl vor sich selbst, wie vor allen echten Werten der anderen Völker hochhält, feine befriedenden Wirkungen auch nach Osten zeigen wird. Diese Ausstellung solle ein Mahnruf sein an alle, mitzu­helfen, um die deutsche Kultur im Osten zu schir- men, um die Grundlage der deutschen Volksernäh- rung zu stärken, um da» Gesamtvolksbewußtsein aller Deutschen immer fester werden zu lassen.

front vorhanden sind, erklären wir im Einverständ­nis mit der Führung der NSHAGO. und des GHG., daß alle Angehörigen ihre Mitgliedschaft zur Deut­schen Arbeitsfront ausschließlich bei den Amts st eklen der NSHAGO. und der GHG. ynmelden. Das deutsche Handwerk wird durch eine besondere Säule im Gesamt­verband des Handwerks, Handels und Gewerbes in der Deutschen Arbeitsfront vertreten. Sie nimmt

alle in die Handwerksrolle eingetragenen Betriebe. Reichswirtschafts- und Reichsarbeitsminifter dürfen den Ausbau und die Verwaltung der Körperschaften des Handwerk» vereinfachen und find ermächtigt, den Führer der Spitzenvertretung zu ernennen. Ent- schadigung durch das Reich menen eines Schadens, der durch eine Maßnahme auf Grund diese» Ge­

schiedenen Arbeitsbeschaffungsprogramme, so führt» er aus, feien bereits 5Ö9 Millionen Ml. ausgezahlt worden, und es würden noch 1230 Millionen M k. ausgezahlt werden. Eingehend beschäftigte der Staatssekretär sich mit Dem Gebäudeinstandsetzungsgesetz vom 21. Septem­ber 1933, durch da» etwa 500 Millionen Mk. zur Förderung von Instandsetzungen und Ergänzungen an Gebäuden -ur Verfügung geftelU werden. Wer Die Gelegenheit, fein Hau» instand zu setzen oder zu ergänzen, jetzt nicht wahrnimmt, sagte der Staatssekretär, der muß später die Aufwendungen restlos aus eigenen Mitteln bestreiten und auf jeden Zuschuß des Reiches und auf jegliche steuerlich» Vergünstigung verzichten.

2m weiteren Derlauf feiner Rede beschäftigte sich Staatssekretär Reinhardt mit fragen der Steuerpolitik und der Steuerreform. Da» Reichs­finanzministerium, so sagte er, sei gegenwärtig bei den Vorarbeiten für eine grundlegende Vereinfachung de» getarnten deut­schen 5 t e u e r ro e f e n ». 6» werde ein Steuersystem geschaffen, da»fozlalgerecht fei und wirtschaftlich tragbar fei. Der hausbesitz werde eine nicht unbedeutende steuer- liche Erleichterung erfahren. Detter fei eine allgemeine Ermäßigung de» Eia» kornrnensteuersahe» in Aussicht genom­men. Der Einkommensteuertaris solle nicht mehr mit 10, sondern mit 8 0 h. beginnen und nicht me^r bi» zu 50 v. h. reichen, sondern schon weit tiefer seine Höchstgrenze erreichen. Darüber hin­an» seien bedeutende Kinderermäßi­gungen In Aossicht genommen. Diese sollten 15 0. h. der Einkommensteuer für da» erste, 20 v. h. für da, zweite, 25 0. h. für da» dritte unb 30 v. h. für da» vierte und jede» weitere Kind betragen. Bei der Erbschaftssteuer sei beabsichtigt, die Besteuerung de» Er­be» von Ehegatten, Kindern und Enkeln zu beseitigen. Weitere Entla­stungen seien bei der Abgabe zur Ät- beitslofenhilfe in Aussicht genommen. Auch mit der Frage der hau»,in»steuer werde man sich Im Rahmen de» Steuerum­baue» befassen. Da» Wesen der Steuerreform werde darin bestehen, mit der Kompliziertheit de» Steuerrechts sofort, mit der Vielheit der Steuern im Laufe einiger Jahre Schluß zu machen. Reich, Länder und Gemein­de n würden steuerlich al» Einheit be­trachtet werden. Die Vereinfachung de» Stener- wefen» werde in ihrer Ganzheit zu einer Sen- hing der auf Produktion, verbrauch und Besitz ruhenden Lasten führen und eine Generalmaß- nahme zur Gesundung von Wirtschast und Ft- nanzen darstellen.

Zum Schluß verwies Staatssekretär Reinhardt noch auf die steuerpolitischen und arbcitsmarkt- politischen Maßnahmen, die in den letzten Monaten Gesetz geworden sind und die alle auf Verminderung der Arbeitslosigkeit und somit auf Verbesserung der öffentlichen Haushalte abgestellt sind. Die Zahl der Hausgehilfinnen hat bereits um rund 100 000 zugenommen. Durch da» Gesetz über Förderung der Eheschließun- gen ist cs bis heute gelungen, bereit» 110 000 weibliche Arbeitskräfte aus dem Arbeitnehmcrftand heraus,zuführcn in die Ehe. Das bedeutet eine Ent- laftung des Arbeitsmarktcs um diese 110 000. Hin- äu kommt die Zunahme der Deschästigtenziffer in der Möbel-, Hausgeräte- und dergleichen Industrien um bis heute rund 100 000. Es handelt sich hier um eine großangelegte dauernde ardeitsmarkt- politische und bevölkerungspolitische U m f ch i ch - tung unserer deutschen Frauen. Sie führt zu einer dauernden Senkung der Arbeitslosen- Ziffer, einer bedeutenden Senkung de» Finanz- bedarfs der Arbeitslosenhilfe und eine verbesfe- rung der Einnahmen an Steuern und Abgaben in- folge erhöhter Umsätze, erhöhter Einkommen und erhöhten Verbrauches.

schen und füdamerikanischen Angelegenheiten^ zu oroteftieren. Während der Verhandlung kam es in der Stadt zu kommunistischen Kundge- düngen, die von der Polizei scharf unterdrückt wurden.

Amerika wird naß.

In Erwartung desStartschusses" vioosevclts.

men gefunden werden. Nach der wirtschafllichen Sanierung werde auch der Hausbesitz wieder eine gesunde Grundlage erhalten. Grundsätzlich sei zu be­tonen: Zinsen und Steuern könnten nurausben Erträgen bezahlt werden. So sei das viel oer- kannte Wort von der Senkung der Zinsen zu oer- stehen.

Staatssekretär Reinhardt

vom Finanzministerium gab dann einen Ueberblick über die finanzpolitischen Maßnahmen der Regie­rung zur Arbeitsbeschaffung. Im Rahmen der oer-

Berlin, 4. Dez. (TU.) Die große, über sieben Stockwerke eines ehemaligen Warenhause Lothringer Straße sich erstreckende 21:

Nach Rosenberg sprach Staatssekretär (trauert als Vertreter der preußischen Staatsregierung. Minister Esser dankte namens der bayerischen Regierung dafür, daß die bayerische Ostmark einen Teil dieser Ausstellung bilden dürfe. Der Ober­präsident der Grenzmark, Kube, sprach über bas Kulturleben des deutschen Ostens. Der stellver- tretende Reichsführer des Bundes deutscher Osten, Dr. Otto Thiele, der an dem Zustandekommen der Ausstellung ein"n hervorragenden Anteil hat, kennzeichnete zum Schluß noch einmal die Ziele dieser Ausstellung.

alle Angehörige de» Handwerk» al» Mitglieder auf, um sie der Deutschen Arbeitsfront zuzuführen Wir erwarten nunmehr, nachdem diese Klarstellung er­folgt ist, daß alle Angehörigen des deutschen Hand- werk» ihre Ausnahme in dieSäule de» Hand- roerts" im Gesamtverband des Handwerks, Han­dels und des Gewerbe» (GHG.) der Deutsc^n Ar- beitsfront vollziehen

Durch diese Eingliederung de, Handwerk» in die Deutsche Arbeitsfront sind die Handwerks­bünde und Gewerbevereine überflüs­sig geworden. Bei der endgültigen Bereinigung der aus der liberalistisch-kapitalistischen Zeit vorhan­denen Handwerksorganisation ist es deshalb drin­gend erforderlich, daß in Zukunft die Angehörigen de» handwerklichen Berufsstandes außer ihrer ständischen Organisation, Innungsausschüsse, Fach- verbände, Handwerkskammern nur noch die Mit- alieb schäft in der Arbeitsfront erwer- den

Eintritt des Handels in dieArbeitsfront

Berlin, 4. Dez. (WTB.) Der Reichsstand des deutschen Handels, der in Braunschweig seine Geschlossenheit und seine Treue zum Führer und zu der nationalsozialistischen Idee bekundet hat, fordert alle Organisationen des Han­dels auf, ihre Einzelmitglieder zum Eintritt in die Deutsche Arbeitsfront zu oer- anlassen. Selbständige Unternehmer des Handels­standes wenden sich sofort durch Aufnahme in den GHG. (Gesamtoerband der Handwerker, Kaufleute und Gewerbetreibenden) an die örtlichen Dienststellen der NS.-Hago: der GHG. ist die für ihn zuständige Säule in der Deutschen Arbeits- front. Durch den Eintritt der selbständigen Unter- nehmer des Handelsstandes in den GHG. wird ihre Zugehörigkeit zu den wirtschafllichen Fachverban- den nicht berührt.

London, 4. Dez. (WTB.) Premierminister Macdonald, der Staatssekreträr für die Domi­nions Thomas, der Staatssekretär des Aeußern Sir John Simon und Kriegsminister Lord Hail- f h a m haben sich heute mit der englisch-irischen Krise befaßt. De Balera hatte der englischen Regierung eine Note übermittelt, in der er v.a. anfragt, ob der irische Freistaat zwischen der Zugehörigkeit zum britischen Reich und der Errichtung einer eigenen Re­publik wählen könne, ohne daß in dem letzten gaüe Irland Gefahr laufe, daß Großbritannien U)m gegenüber eine feindselige Haltung einnehme. Die britischen Minister haben in ihrer heutigen Sitzung sich mit der Abfassung der Ant­wortnote beschäftigt. Wie Reuter erfährt, tritt die englische Regierung für freundschaftliche Beziehun­gen zum Freistaat Irland ein. Sollte jedoch eine irländische Republik errichtet werden, so würde Irland aller Vorteile verlustig geben, die ihm als Mitglied des britl« I das Wort zu einer Ansprache: Zum ersten Male sch en G e m e i n w e s e n s zuständen. In britischen tritt in Deutschland eine Ausstellung an die Oef- «reifen sei man keineswegs geneigt, zu Drohungen fentlichkeit, die den deutschen Osten in fei- Zuflucht zu nehmen. Die britische Antwort soll mor- nen mannigfachen Beziehungen vor Augen führen gen übermittelt werden. Thomas teilte im Unter- I wird. Das Bewußtsein von dem hohen Wert die- haus mit, daß die Schuldsumme der nicht mehr ses starken, aus den Wunden des Krieges noch blu- gezahlten irischen Landentschädigung an England tenöen, aber immer wieder von kraftvollem Auf- bis zum 30. November d. I. 7 053 000 Pfund be- bauroUkn beseelten deutschen Schicksalslandes ist tragen. Anderseits hätten die englischen Einfuyr- I seit dem Tage des Zusammenbruchs niemals aus Zolle auf irische Waren in derselben Zeit 5 572 000 dem Herzen des deutschen Volkes geschwunden Der Pfund eingebracht. Verlust weiter, alte deutsche Kultur

Wahrend des Wochenendes kam es in mehreren atmender fianbes ft reden bat mit der An- Aschen Stäbten zu politischen Zusammenstößen. In hänglichkeit an bis verbliebenen Notgebiete auch aen Straßen von Cork fanben Kämpfe zwi - das Bestreben wachsen lassen, dem Deutschtum im schen Blauhemden und Republikanern I Osten in seinem Leid helfend unb förbernb zur statt. Das Gebäude der Blauhemden wurde mit Seite zu stehen. Das deutsche Volk liebt die weit- Steinen und leeren Flaschen bombardiert. In Mac- räumige Landschaft des Ostens mit seinen Seen roon wurde eine Versammlung des Blauhemden- und Wäldern, mit seinen trotzig ragenden Bauten fiihrers General O'Duffy von politischen Geg- I unb mit seiner ternigen, kampferprobten Beoölke- nern gestört. Sämtliche Telegraphen- unb Telephon- rung, so gilt auch heute unser Gruß unb Dank jenem drähte waren burchschnitten unb bie Straßen I schicksalgeprüften Land unb Volk von der Ostsee mit Bäumen verdorrt kodiert worben, herab bis zu bem subetenbeutschen unb bayerischen Polizei unb Militär durchbrachen die Barrikaden, Wald, wo an zahlreichen Stellen durch Zerreißung um bie Stadt zu erreichen unb bie Drbmmg herzu- west-östlicher Verkehrswege unb burch Abschnürung stellen. In Queenstown ging ein Polizeioffizier des früher wirtschaftlich benutzten Hinterlandes handgreiflich gegen den Vizepräsidenten der Bor- Schäden entstanden sind, deren Heilung die Reichs- einigten Irland-Partei, B l y t h e, vor, als dieser regierung eingedenk des Bismgrckfchen Wortes, daß sich weigerte, fein Blauhemd mit dem Mantel zu dasSchickfal desOstens auch dasSchick- bf-bccfen. Bei Mibleton würbe ein Omnibus mit sa l des Reiches bedeutet, nach Kräften erstrebt. Blauhemden aus einem Hinterhalt beschossen. Wie Bismarck, der Schapfer der deutschen Ein- ohne daß dabei jemand verletzt wurde. | beit, so sind auch unser oerehrungswürdiger Herr

Reichspräsident, Generalfeldmarschall von Hindenburg unb unser Führer und Volks- kanzler Adolf Hitler Persönlichkeiten, die dem Ost raum entstammen. Aus der innigen Verbundenheit mit Blut unb Boden ist das ge- schichlliche Werk der beiden Männer mit zu erklä­ren, die heute die Geschichte des deutschen Volkes leiten. Mit Fleiß und Zähigkeit sind im Osten in ien jahrhundertelanger Arbeit Kulturtaten von beroun- ,lnK K t. - J dernswerter Größe geleistet worden. Ströme deut-

e?sffnet Ber lch-r «eiftestraft haben non dort h-r ihren Aus.

S a 1 b u .r D ° n gana genommen. Männer wie Kopernikus, Jakob

i. n h ferner Segru6ung5anfpra4e tzoehme, Kant, Herder, Kleist, Fichte und Eichen- u. a. aus, als die HI. ihren Kampf begonnen habe, borff, um einige wenige zu neuen lind Bahn.

gewesen heute sei sie b r c ch e r gesamtdeutscher Entwicklung W e l t^ gemarben^ ^hrJ ^ntinnrfinf h ff i bCr £etDefen- Ostdeutsches Schrifttum hat weit über die liafe t^0fShIbin** L®!1"0 lenzen der deutschen L'anbe hinaus Großes und fRrin.ina h br Oen Unvergeßliches geschaffen. Aus heißer Liebe zur

fflruntotih, ru"9- ?kLerm Scholl? und mt, d erner Wlll-n-stär!-h°t d« B°u»

f Q mbteK$croeflUnfl-,^abc 'ru* auf oft kargem Boden den Acker bearbeitet Ste- ein^TX"^1 tifl,r ®,rbefl'i6 3-ugnio ab oon d.r i3ti.it. mit allen Kräften in Angriff genommen werden. Sozialismus fei Kameradschaft.

Heber die praktische Arbeit ber HI. im Dienste tes Sozialismus sprach sodann der Leiter des So­zialen Amtes in der Reichsjugendführung, Ober- &ÄgrdftÄ würStn Staatssekretär Reinhardt stellt Ermäßigung der Einkommensteuer in Aussicht

ar^unn geädert und gepflegt. Berufsberatung unb Berlin, 4. Dez. (WTV.) Der Bunbber Ber- ork » -4DCrmittIunfl *önnen nur dann erfolgreiche linerHaus - undGrundbefitzeroereine

Sättigen, wenn der Berufsberater den jun- veranstaltete gemeinsam mit verwandten Drganifa- gen Menschen in seiner Entwicklung und Anlage tionen im Sportpalast einen Generalappell an dem gan« genau rennt. Die Arbeiten der HI. geschehen etwa 22 000 Haus- und Grundbesitzer teilnahmen.

«U?u Rcichsanstall für Für den erkrankten Re,chsarbeitsminister Seldte «d ^rbeitslosenversichsruny. sprach Staatssekretär Krohn vom Reichsarbeits- Ministerialrat Dr. Bartel» vom Reichsmini- minifterium. Er erinnerte an den im Jahre 1932 ftcrium des Innern ergänzte die Ausführungen erfolgten ersten Versuch, durch Reichszu- seine» Vorredners durch zahlreiche Beispiele aus der sch ässe die Schäden und Berfallserscheinungen an n nbftr 9?h* be ""breitete sich bann den Käufern wieder zu beseitigen. Die Rückwir - Dr. Jung st. Auch er hob hervor, daß den HI.- k unaen ber Zuschußakfionen auf Arbeitsmarkt Hauptaufgaben zufallen, ein- und Hausbesitz seien so vorzüglich gewesen daß eine mal bteGesundhettsfuhrung ber gesamten HI., ferner Sortierung bieder Mit io n in baö Arbeit ^Dynf9rnbern?h3Pr *dnlf«0 °Bj*1 , befchassungsprogramm dieses Sommers aufgenom- pftbem Denfcn. Jeder einzelne muffe auf feine men worden fei. Das Gesetz, durch das die hohe Tauglichke t untersucht werden, unb von bem Er- Summe von 500 Millionen Mk. für Instandsetzun- gebnts biefer UnterMjung hange die Aufnahme in gen xur Verfügung gestellt wurde, fei auf die per- n* ^umd)lu6 fprach der Referent für sönliche Initiative des Reichskanzlers zurückzuführen

ük^un/nhnfiTn'bi7S4maar Schon jetzt zeigen sich äußerst günstige Auswirkun. über Jugendpflege in der HI. acn. Da die leerstehenden Großwohnungen ein be-

Das neue ^OnOtoerferaefeti. Ionl>ers drückendes Problem für den Hausbesitz bil- . c . deten, so fei es sehr erfreulich, daß bie Zahl ber

. ' r,l1 n, - Der lDdg>D!k Stidjsrfgtming b u r d) letlunfl gtroonntn.-n SSobnuiwn sich

m. ll>rcr l«6lc" SatoKMsfrBung ou* dnffleleft 1933 «.gen 1931 faft °.rl-ch,f°ch, hnde. Die Zahl Uder den Dorlaufig.n Sufbou de- deu-Ich.n chand. b<r ar6.lt»Iof«n 8a u f a$a rte i te r bab.

b-,chw,Ien bas foeben «tiunört nnrt and non gebeuar bis Dllobtr bs. 3s. um über 350 000 *am, " «ra , getreten ift Dadurch wird d. h. um raft 58 .. fi. abgenommen. Wer bie Sufammenfaffung bes «anbrnerts unter Cr. heule (ein ftaus erneuert unb aerbeffert to tagte feßung bes bisherigen bematratischen Pnnzchs burch 1 ber Staatsfetretär. nügt nicht nur unb rridjt in erster