Wirtschaft
und Weizen lie|
Bekanntmachungen des Personalamtes
zu
zu
zu
Kriminalsekretär Edmund Da u t zu Mainz.
zu
Gendarmeriehauptwachtmeister Joseph Hahn zu Zwingenberg.
Kriminaloberinspektor Adam Sohn zu Mainz. Kriminalpolizeimeister Adolf Bräutigam Worms.
Allgäuer Butter- und Käsebörse.
Kempten, 4.Okt. Bei allgemein unveränderter Geschäftslage war auch das Preisniveau nur wenig verändert. Es notierten: Allgäuer Molkereibutter 1. Qualität 125 Mark, 2. Qualität 123, Landbutter 116, Rahmeinkauf bei 43 Fetteinheiten ohne Buttermilchrückgabe 123, Allgäuer Weichkäse mit 20 o. H. Fettgehalt, grüne Ware 22 bis 25, Allgäuer Emmen- thaler mit 45 v. H. Fettgehalt 1. Sorte 70 bis 72, 2. Sorte 65 bis 67 Mark.
am 26. September 1933 die Gerichtsreferendare beim Amtsgericht Darmstadt, Dr. Hans Emil Adelung und Erich Guter aus Griesheim b. Darmstadt.
Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden mit sofortiger Wirkung aus dem heffi- fchen Staatsdienst entlassen:
am 26. September 1933 der Arbeitsgertchtsdirektor
aus dem Kreisdienst: der Verwaltungsamtmann beim Kreisjugendamt Groß-Gerau Adam Rauch;
aus dem Vorbereitungsdienst: am 27. September 1933 der Gerichtsreferendar Darmstadt Erasmus Schlapp,
Entlassungen.
Auf Grund des 2 des Gesetzes zur Wiederher- fiellung des Berufsveamrenlums vom 7. April 1933 wurde mit sofortiger Wirkung aus dem x>or- bereltungsüienft entlaßen; am zl. Sept. 1933 der Gericytsreferendar in Darmstadt K.Prings- heim;
aus Grund des § 3 desselben Gesetzes wurden aus dem Borbereitungsoiensi entlassen: am 2b. September 1933 oie Gerichtsreferendarin bei dem Amtsgericht Bingen, Elise Ester Strauß, der Referendar Luowig Guckenheimer aus Darmstadt und der Getichtsreserendar Karl Phil. Jung beim Amtsgericht in Darmstadt.
Auf Grund des tz 4 desselben Geseges wurde mit sosorliger Wirkung aus dem Vorbereitungsdienst entlassen: am 2b. September 1933 der Genchts- referendar in Weiskirchen Dr. Leonhard G o - b e l und der Gerichtsreferendar in Langen Robert B a e u m e r t h.
Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berussbeamtentums vom 7. 4. 1933 wurden folgende Beamte mit sofortiger Wirkung aus dem hessischen Staatsdienst entlassen: Polizeihauptmann Heinrich Zuck zu Mainz^ Polizeioberleutnant Joseph Erstfeld und Friedrich Heddäus zu Darmstadt.
Lehrer an der Hessischen Landespolizeischule Ludwig Ehrhardt zu Darmstadt.
Gendarmerie-Oberinspektor Julius Knaufs zu Darmstadt.
Gendarmeriemeister Heinrich W e h r u m zu Höchst im Odenwald.
Polizeikommisjar Adolf E m r i ch zu Worms.
Polizeimeister Julius Roßkopp zu Bad-Rauheim und Polizeimeister Jakob König zu Worms.
Polizeihauplwachtmeister Heinrich Geißler zu Worms, Konrad Müller zu Lampertheim, Hein-
(5cf)tt>etnemorff in Gießen.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 132 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel, bis sechs Wochen alt, 10 bis 13 Mark, sechs bis acht Wochen alt 13 bis 18 Mark, acht bis dreizehn Wochen alt 18 bis 22 Mark. — Tendenz: mäßig, Uederftand.
frankfurter Lchlachtvichmarkt.
Frankfurt a. M., 5. Okt. Dorauftrieb: 59 Rinder, 815 Kälber, 315 Schafe, 643 Schweine. Es wurden notiert: Kälber 22 bis 41 Mark, Schafe 16 bis 28 Mark, Schweine 47 bis 54 Mark. — Marktoerlauf: Kälber und Schafe langsam, Schweine mittelmäßig.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 4. Okt. Die Getreidebörse lag s e h r still. Die Befestigung ist zum Stillstand
rich C o n r a d i zu Mainz, Adolf Re is g i es zu Darmstadt und Friedrich Rippert Darmstadt.
gekommen; man übte allgemein Zurückhaltung, doch war die Haltung ziemlich widerstandsfähig. Gerste und Weizen ließen etwas nach, auch Futtermittel blieben nicht voll behauptet. Weizen 195,50, Roggen 161, Sommergerste 182,50 bis 185, Hafer 137,50 bis 140, Weizenmehl, Spez. 0, ohne Auslandsweizen 28,75 bis 29,50, do., ohne Auslandsweizen 27,25 bis 28, Roggenmehl, 0—60proz. Ausmahlung, 23,25 bis 23,50, do., südd. Spez. 0, 23,75, Weizen- kleie 9, Roggenkleie 8,75 RM. (Getreide je t, alles übrige je 100 kg).
Polizeioberwachtmeister Emil Hartmann zu Worms, Friedrich Seipp und Heinrich Kohl, beide zu Darmstadt, Karl Martin zu Nieder- Ramstadt, Gottfried Fuchs zu Butzbach, Richard Wagner zu Mainz und Karl Blind zu Butzbach.
Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden mit sofortiger Wirkung entlassen:
aus dem hessischen Staatsdienst:
am 27. September 1933 der Gerichtsassessor in Darmstadt Andreas Quessel,
am 26. September 1933 der Justizinspektor beim Amtsgericht in Darmstadt Ludwig Büttel,
der Hilfsgefangenenausseher bei dem Amtsgericht in Dieburg Adam Friedrich W i ck II.,
der Oberjustizsekretär beim Amtsgericht Reichelsheim i. Odw. Hans H o o s,
der Kanzleiassistent beim Amtsgericht Ober-Jngel- heim August Ludwig Pitzer,
der Kanzleiassistent beim Amtsgericht Groß-Gerau Johann Jacob Georg Klenk,
der Hessische Notar in Michelstadt Otto Wolf, der Gerichtsvollzieher in Groß-Umstadt Ludwig Metzger,
der Werkmeister bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt „Philippshospikal" bei Goddelau Philipp Ulrich,
die Pfleger in Goddelau, Philipp Brunner, Emil Bauer, Philipp Schäfer II., Peter Wilhelm, Georg Schlöritk, Georg Müller, Wilhelm En gelter, Wilhelm Kohlbacher und Johann Keil,
der Gefängnisoberwachtmeister in Langen Jakob Benz,
der Justizsekretär in Darmstadt. Wilhelm Karl Schäfer,
der Aushilfsamtsgehilfe beim Amtsgericht Mörstadt Karl Rocker II.,
der Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht in Butzbach Ulrich Saß;
Aktienbräu (54,50, —2,50 o. H). Don Großbanken gaben DD-Bank und Dresdner Bank erneut je 0,50 o. H. auf 42,50 bzw. 35 nach.
Die festverzinslichen Werte lagen auf der ganzen Linie fester und teilweise auch lebhafter. Besonders Kommunal-Obligattonen blieben gesucht und lagen von 0,50 bis 1,50 v. H. höher. Ferner zogen Gold- und Liquidationspfandbriefe von 0,50 bis 1,25 o. H. an, Meininger Hyp. Liquid, plus 1,59 v. H. Don Länderanleihen gewannen Hessen Dolks- ftaat 1 o. H., Stadtanleihen stellten sich ebenfalls meist 1 v. H., 6 (6 v. H.) Frankfurter (67,75, + 1,75 v. H). Don Industrie-Obligationen lagen Farben- Bonds 1,50 v. H. schwächer, Siemens im selben Ausmaß fester. Don fremden Werten blieben Anatolier fest, und auch einzelne Schweizer Werte lagen weiter fest. — Tagesgeld war zu 3,75 v. H. erneut leichter. Exportvaluta 23,25 (gestern 24).
Abendbörse: geschäftslos.
Die Abendbörse lag fast vollkommen geschäftslos, da von der Kundschaft keine Orders Vorlagen und die Zurückhaltung der Kulisse durch die sich wider- sprechenden Meldungen über die Währungsfrage in USA. verstärkt wurde. Der Quartalsbericht der IG. Farbenindustrie vermochte auch heute abend keine Anregung zu geben, so daß selbst die Farben- Aktie nur etwa gehalten war. Im übrigen lagen die Berliner Schluhkurse ziemlich unverändert. Renten lagen ebenfalls sehr still, doch gut behauptet. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen sowie Stadtanleihen waren meist weiter befestigt. 11. a. notierten: Neubesitz 11,35, Altbesitz 79,75, Schutzgebiete von 1914 7,60, Reichsbank 141, Buderus 64,5, Gelsenkirchen 45,5, Rheinstahl 73,5, AEG. 17,60, IG. Farben 115,25 — 115 — 115,13, Holz- mann 55,5, Lahmeyer 114, Reichsbahn-DA. 99,75.
ZG.-Iarbenindustrie
im dritten Bierte.jahr 1933.
Die günstige Entwicklung des Geschästs hat nach dem Bericht der IG. Farbenindustrie AG., Frank- iurt a. M., im dritten Vierteljahr weiter angeyalten. Im Inland wirkten sich die Maßnahmen der Regierung zur Arbeitsbeschaffung und zur Gesundung der Wirtschaft günstig aus und haben bei einer Reihe der Produkte der Gesellschaft zu einer Erhöhung der Umsatztätigkeit und zu einer Der- mehrung der Produktion geführt. Auch für die Zukunft erwartet die Gesellschaft einen fördernden Einfluß dieser Maßnahmen auf ihre Arbeiten. Im Exportgeschäft waren die Verhältnisse unverändert.
3m einzelnen stellt sich die Entwicklung bei den verschiedenen Sparten der Gesellschaft wie folgt dar: Die Geschäftslage auf dem Farbenmarkt zeigt gegenüber dem zweiten Vierteljahr 1933 keine wesentlichen Aenderungen. In Chemikalien hielt sich der Umsatz nach dem bisher vorliegenden Auftragseingang auf der gleichen Höhe wie im zweiten Vierteljahr 1933. Das bedeutet, verglichen mit dem dritten Vierteljahr 1932, eine wesentliche Vergrößerung. In Düngerstickstoff wurde in Anpassung an die Absatzschätzung für das Düngejahr 1933/34 die Produktion annähernd auf der gleichen Höhe gehalten, wie im zweiten Vierteljahr 1933. Der Absatz an Stickstoff-Düngemitteln hat, soweit sich das bisher übersehen läßt, gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs eine geringe Zunahme erfahren. Die Benzinproduktion wurde gegenüber dem 2. Vierteljahr 1933 wieder etwas gesteigert. Hierbei nimmt besonders der Anteil, der unmittelbar aus der Braunkohle gewonnen wird, ständig zu. Das Geschäft in Pharmazeutika und Pslanzeusihutz- mitteln hat, soweit der Binnenmarkt in Frage kommt, eine nicht unerhebliche Belebung erfahren. Bei Photographika zeigen die letzten drei Monate sowohl im Inland, als auch im Ausland gegenüber den vorangehenden drei Monaten die übliche Saisonbewegung. Im Viscose-Kunstseidegeschäft hielt sich der Umsatz auf ungefähr gleicher Höhe wie in den Vormonaten des zweiten Vierteljahres 1933. Für Diftrafafer und Acetat Kunstseide zeigt der Gesamtumsatz sowohl im Vergleich zu dem der Dor- quartafsmonate als auch zu dem des gleichen Zeitraumes des Vorjahres eine gute Steigerung.
Die Gesellschaft wird über ihre Bemühungen auf dem Gebiet der Arbeitsbeschaffung insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wmtermonate, demnächst ausführlich berichten.
Frankfurter Börse.
Millagsbörse: Aktien schwächer. Renten fest.
Frankfurt a. M., 4. Okt. In Ermangelung nennenswerter Anregungen, sowie Orders der Kundschaft eröffnete auch die heutige Mittagsbörse in kaum zu überbietender Geschäftsstille. Die Kulisse übte aus den bekannten Ursachen weiter Zurückhaltung. Die Umsatztätigkeit war weder am Aktien-, noch am Rentenmarkt befriedigend, doch war die Haltung des letzteren durchaus freundlich. Don gewisser Anregung war hierbei neben Anlagekäufen des Publikums nach dem Kupontermin auch die Erwartung, daß die Reichsbank anläßlich der BJZ- Sitzung am 9. Oktober die Genehmigung für freie Mark/politik erhalten werde.
Recht fest .lagen von den variabel gehandelten Renten Neubesitzanleihe mit 11,50 (+ 0,25 o. H.) und späte Reichsschuldbuchforderungen mit 83,50 (+ 0,38 v. H), während die Altbesitzanleihe sehr ruhig und mit 79,90 unverändert lag. Die Aktienmärkte waren stark vernachlässigt und von wenigen Ausnahmen abgesehen, ergaben sich jedoch gegenüber der Abendbörse nur Veränderungen um Bruchteile eines Prozentes. Weiter schwach lagen Siemens mit 143,50 (— 2,25 v. H ), nachdem sie schon gestern abend 1,75 v. H. verloren hatten, ferner Deutsche Erdöl mit 94 (— 2 v. H.). JG.-Farben eröffneten mit 115,75 v. H. unverändert. Reichsbank, Montan- und Derkehrswerte waren knapp gehalten, dagegen konnten sich die Mehrzahl der Elektroaktien um 0,25 bis 0,50 v. H. befestigen.
Der im Verlaus der Börse bekanntgewordene günstige Quartalsbericht der JG.-Farbenindustrie blieb auf die Stimmung ohne Einfluß, selbst auf die JG.-Aktie, die 0,50 v. H. nachgab und soweit sonst noch Kurse zur Erstnotiz gelangten, lagen sie von 0,50 bis 1 v. H. schwächer, Schuckert gaben um 2 v. H. auf 87 v. H. nach, ferner büßten Rheinbraun 2 v. H., Klöckner und Conti-Gummi je 1,25 v. H. ein. Nur Mannesmann waren 1 v. H. höher (51,50). Das Geschäft schrumpfte auf ein Minimum zusammen. Neubesitzanleihe gaben 20 Pf., späte Schuldbücher 0,13 v. H. nach. Am Kassamarkt lagen Drauereiwerte meist etwas fester außer Mainzer
Kriminalhauptwachtmeister Wilhelm Michel zu Darmstadt, Heinrich Weber zu Darmstadt und Johannes Bach zu Darmstadt.
Polizeioerwaltungsinspektor Wilhelm K u st e r und Friedrich Köhler, beide zu Darmstadt.
Polizei-Derwaltungsodersekretär Karl Holler zu Darmstadt und Georg Schöck zu Heuchelheim. Polizeioerwaltungssekretär Johann Adam Keil, Johannes Lotter und Johannes Lutz, letzte drei zu Darmstadt.
bet dem Arbeitsgericht In Darmstadt, Herman« Mueller,
der Obervermessungssekretär bei dem Dermessungsn amt Friedberg, Karl Wilhelm Daubertsi Häuser,
der Oberpfleger bei der Landes-Heil- und Pflege« anstatt in Alzey, Philipp Fromm.
Auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederher» fteUung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurden mit sofortiger Wirkung aus Dem hessischen Staatsdienst entlassen:
der Dermessungs-Obersckretär Karl Heinrich Lin« ker beim Feldbereinigungsamt Darmstadt,
der Oberbausekretär Philipp Jung beim Kulturbauamt Darmstadt,
der Vermessungs-Jespettor Otto Simon beim Landesvermesiungsamt Darmstadt.
Aus aller Welt.
Kriminalkommissar von Einbrechern erschossen.
In einer der letzten Nächte wurde im Hardtwald und im Fasanengarten in Karlsruhe eine Razzia durchgeführt, um die Einbrecher, die in letzter Zeit im Schützenhaus und auch sonst in der Umgebung Einbrüche ausgesührt hatten, auszufpüre'n. Die im Fasanengarten eingesetzte Streife, bestehend aus vier Kriminalbeamten, stöberte Denn auch in einem der Pavillons hinter dem Phönix-Stadion zwei Einbrecher auf. Noch ehe der Führer der Streife, Kriminalkommissar Rumpf, zur Festnahme schreiten konnte, traf ihn ein tödlicher Schuß. Der Kriminalassistent K u ch erhielt drei Schüsse, wurde aber nur leicht verletzt. Einer der Täter, Alfred Ott, konnte festgenommen werden, der Haupttäter, der mehrfach vorbestrafte Franz Zwinger, ging flüchtig. Jen Besitz her Verbrecher befanden sich Einbruchswerkzeuge und gestohlene Fahrräder.
(Eröffnung der Baden-Badener Spielbank.
Im glänzend erleuchteten Prunksaal desBaden- Badener Kurhauses versammelten sich an einem der letzten Abende die ersten Spieler. Anwesend waren u. a. Pressechef Nora11er, Polizeidirektor Naumann, Landrat Tritscheler, Handelskammerpräfident Dr. Kentrup, Bürgermeister Schwedhelm, Kreisleiter Bürt le, Standartenführer Dr. Binswanger und eine Reihe weiterer Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Staatsleben. Kurdirektor v. S e 1 a c i n s k i gab einen kurzen Einblick in die Art der Spiele. Punkt 20 Uhr rollte die erste Kugel, geworfen von Apotheker Dr. Rößler, einem Der ältesten Mitbürger BaDen-BaDens, Der noch Das letzte Spiel im Jahre 1872 erlebt hat. Es folgte Dann ein mit allgemeinem Interesse verfolgtes Prvdespiel, während Des Danach von Der Stadt Baden Baden gegebenen Abendessens wiederholte Oberbürgermeister Dr. E l f n e r seinen Willkommensgruß. Er schilderte das frühere Spiel von Baden-Baden und begrüßte es, daß die neue Regierung es ermöglicht habe, in Baden-Baden wieder Den Spielbctrieb einzuführen. — Der Pächter des Unternehmens Paul Salles dankte in französischer Sprache für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und machte bann die Mitteilung, daß die Spielbank als erste Stiftung für die Armen der Stadt Den Betrag von 1000 Mark fpenDet. Anschließend wurde der reguläre Spielbetrieb ausgenommen.
Die brasilianische Regierung fährt mit dem Luftschiff „Graf Zeppelin".
Nach einem bei der Hamburg-Amerika-Linie in Hamburg eingegangenen Telegramm aus Pernam» buco ist das Luftschiff „Graf Zeppelin" am Mittwoch um 10 Uhr MEZ. zu seinem Weiterflug nach Rio de Janeiro gestartet. An Bord befinden sich der brasilianische Bundespräsident Getulio Daraas, der Derkehrsminister Jos6 America, Landwirtschaftsminister Juarez T a v o r a l, der Luftfahrtminister G r i (l o , ferner hohe Militärs. Es ist nicht das erste Mal, daß eine größere Gruppe ausländischer Minister durch ihre Mitfahrt ihr Vertrauen in die unbedingte Sicherheit des Zeppelins bekundet. Daß dieses Vertrauen mehr und mehr Allgemeingut zu werden beginnt, beweist auch die Tatsache, daß die für den 14. Oktober vorgesehene große Dreiecksfahrt ab Friedrichshafen nach Süd- und Nordamerika bereits ausoerkauft ist-
Norwegischer Dampfer brennend auf hoher See.
Die norwegischen Funkstationen haben von dem norwegischen Dampfer „Roholm", der sich auf der Fahrt von Archangelsk nach England befindet, 80 8-Rufe aufgefangen. Das Fahrzeug ist auf hoher See in der Gegend von Tromfö in Brand geraten und bittet um Hilfe. An Bord befinden sich 25 Mann Besatzung. Infolge der großen Entfr- nung kann Der sofort abgeschickte Rettungsdampfer das brennende Schiff ftühestens nach zweimal 24 Stunden erreichen.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DiviDende an. — ReichsbankDiskont 4 o. H., LombarDzinsfuß 5 o. H.
Srantfuri a. JH.
Berlin
IVranffurt a.M.
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Echluß- turd
Schluß!. Abend- bärfe
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Schlußkur«
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Datum
3.10. |
4.10.
3.10.
4.10.
Datum
3 -10.
4.10.
3.10.
4.10.
«% Deutsche Reichbanleihe v. 1927 «% et>f m.7% Tt.tHcidjdaiil.tf. 1929 6Vi% young.flnlcibe von 1930 ..
Deutsche i?lnl.,Ablos..Lchuld mü Aullos.-Rechtrn .............
teigl. ohne tiu6lo|..£Rcd)te......
•% ebem.8% Hess. Bollsftaai 1Ö291 (rüHahlb. 102%)............
6% Hell. Canbelbanl Darrn Nabt Solb )H. 12..................
6Vi% Hell Lanber^Hypoihelen» dank Darmftabt Liaui.........
vberhessen Provinz-Anleihe mü Auslol.-Rechtcn .............
Deutsche Komm. Sammclabl. An- leibt Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
6% eben,. 8% grants. Hop -Bant Golbpse. 15 untünbbar bU 1935
•% ebem. 7% grants. Hyp.-Bant Golbpse. 16 unhtnbbar bU 1936
6K% ebem. 4K% grants. Hyp.- Bant-Ltqu..Psanbbnrse.......
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briesanftalt, Psanbbriese R. 10 Struergutsch. verrrchnunatturl..
4% vefterreichllche Golbrente.... 4,20% österreichische Siwerrentr 4% Ungarische Goldrente.......
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93
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Jranlturt a. 2)1.
Derlm
Schlußkur«
Schluß'. Abend- bSrse
Schluß- furd
Schluß'. Mmag- bSrse
Datum
3.10.
4.10.
3.10.
4-10.
Mansselder Bergbau ..
.......0
22,5
22,5
22,65
22.25
Kokswerke ...........
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—
67,75
66.75
Phönix Bergbau......
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32,5
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32,13
31,4
Rheinische Braunkohlen
..... IC
188
186
185,25
183,5
Rheinstahl ...........
.......0
73,25
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73.75
Bereinigte Stahlwerke.
.......0
32,13
31
31,75
30,9
Ctaol DHntn ........
.......0
11
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11,13
10.9
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
—
—
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112
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112,5
110
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.....
-
-
162,5
158
I. G. Farben-In duftete
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ScheideanstaU........
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170.5
—
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Goldschmidt .........
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52
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52,4
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Philipp Hols mann .... Zementwerk Heidelberg Lementwerk Karlstadt..
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29
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29
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39,5
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39,5
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32
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31,5
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Zellstoss «Wallenburg
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19
19
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19.75
Dessauer ®al ........
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96,5
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Daimler Motoren.....
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24,4
24,25
24,5
24
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39,25
33,13
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161,5
Aecumutatoren.gabrit.
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157
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Gritzner.............
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15
Matntraftwerte Höchst a.M-.. 4
55
55
Süddeutscher Zucker .....—. 8
157.75
158
131
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
3. Oktober
4-ONober
Amtliche (freie
Dotierung arte
Amtliche (frelb
Dotierung
2)rte'
Heisings»»..
5.694 48,05
5,706 48,15
5.704
48,05
5.716
48,15
Prag.......
12,425
12,445
12,425
12,445
Budapest ...
3,047
169,43
3,053
169,77
3,047
169,18
3,053
169.52
Holland ....
Cito.......
64,64
57,44
64.76
57,56
64,93
57,74
65,07 57,86
Kopenhagen.
Stockholm...
66 33
66,47
66.63
66,77
London.....
12,86
12,90
12.92
12,96
Buenos Aires
0,963
0,967
0,963
0,967
gicuood....
2,682
2,688
2.717
2.723
Brüssel.....
58,54
58,66
58,52
58.64
Italien.....
Paris......
22,02
16,42
81,42
22,06 16,46 81,58
22,03 16,42 81,22
22,07 16.46 81.38
Schweiz ....
Spanien....
35,01
35.09
35,06
35.14
Danzig.....
81 ,62
81.78
81.62
81.78
Japan......
Rio be Ian. .
0,764
0.766
0.764
0.766
0,229
0.231
0.228
0,230
Jugoslawien.
5,295
5,305
5.295
5.305
ximatoe ....
12,68
12,70
12,69
12,71
Berlin, 4-Oktober
(frelb ' ■
Ariel
Amerikanische Roten.............
2.67
2,69
Belgische 41 ölen..................
58,36
Dänische Roten .................
57,48
57,72
Englische Roten .................
12,88
12,94
Französische Roten...............
16,38
16,44
Holländische Roten...............
Italienische Roten................
168,76 ?1 91
169,44
Norwegische Roten ..............
64,77
65,03
Deutsch Lett erreich, * 1OG Schilling
Rumänische Roten.............
Schwedische Roten...............
Schweizer Roten.................
8\04
8L36
Spanische.rL-:en.................
Ungarische Rote»................


