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ßzügige Hilfe für die Voll, md den Rennsport hat das preußisch«
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Den Abschluß des Sonntags bildete eine kurze Besichtigung durch den Bannführer und der an- ..L..i Siegeroerkündigung, dis mit Sieg-Heil auf unseren Führer endete.
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Ministerium des Innern für dis nächst» Rennsaison zugesichert. Vor allem soll auch der Renn» betrieb unter ollen Umständen gesichert kvrrds»
Große Sporwetllämpse des Deulschen Arbeitsdienstes der ASSAP. in Wiesbaden
SJi.-'fpoit
Werbeabend und Sportfest der Hitler- Jugend in Großen-Buseck.
Kreis Vievenkopf.
£ Krumbach, 3. Okt. Lehrer Netz, der bU hiesige Lehrerstelle seit 1. Juni d. I. versah, hat uns in diesen Tagen verlassen, da er der Regierung in Königsberg überwiesen wurde. Im Interesse unse- rer Schule wäre es zu wünschen, wenn die Stelle, die seit 1. April durch Vertreter besetzt war, wieder einen endgültigen Inhaber erhalten würde.
X Gladenbach, 3. Okt. Dos A r b e i t s. d i e n st l a g e r d e r N S D A P., G a u H e s s e n. Nassau - Süd wird nunmehr verlegt, da es die Gemeinde Gladenbach ablehnte, einen Neubau zu errichten. Das seitherige Lagerhaus, die Müllersche Fabrik konnte den Ansprüchen nicht mehr genügen, da das Gebäude undicht war und bei Nachtfrösten viele Krankheitserscheinungen auftraten. Der Hitler- türm erfreut sich eines lebhaften Besuches.
Das finanzielle Ergebnis des ersten Eintopf-Sonntags in Frankfurt.
WSN. Frankfurt a.M., 4. Okt. Wie uns mitgeteilt wird, sind die Sammlungen aus den E in« topf-Ersparnissen in den Wirtschaften und und Haushaltungen so gut wie beendet. Es konnten Ibis jetzt rund 52OOO Mark gesammelt werden, doch dürfte sich diese Summe nach dem endgültigen Abschluß der Sammlung auf 55000 Mark erhöhen.
Als erste Kundgebung der Hitler-Jugend tm Unterbann 116/2 veranstaltete dieselbe in Großen- Buseck einen Werbeabend. Punkt 20.30 Uhr mar- schierte die Hitlerjugend in den vollbesetzten Saal der Wirtschaft „Zur Germania" ein, wo sie von den Anwesenden, die sich von ihren Sitzen erhoben hatten, mit dem Hitler-Gruß begrüßt wurden.
Ober-Schmitten, 3. Okt. Auf Einladung des Zellenleiters Rud. Kirchhof versammelten sich in den Abendstunden des 2. Oktober bie Dorfbewohner auf dem hiesigen Turnplatz, um den Geburtstag des Reichspräsidenten zu begehen, und eine Hindenburg-Etche zu pflanzen. SA., HI. und Jungvolk von E i ch e l s - darf und Ober-Schmitten unter dem Kommando von Sturmführer Rau (Eichelsdorf) über- brachten dabei eine kunstvoll ausgefuhrte Ernte- kröne, die in der hiesigen Schule Aufstellung findet. Nach Ansprachen von Zellenleiter Kirchhof, Pfarrer Müller (Eichelsdorf) und Lehrer I. Diehl (Ober-Schmitten) wurde im Scheine der mitgeführten Lampions die stattliche Eiche gepflanzt und von Bürgermeister Mantel in die Obhut der Gemeinde übernommen. Eine Hi tse reiche soll in aller Kürze in unmittelbarer Nähe Aufstellung
den. Heber 32 Jahre stand er in vorbildlicher Treue und Pflichterfüllung der Gemeindekasse des Amtes vor. Während seiner langen Tätigkeit hat er sich in allen Gemeinden des Amtes großes Vertrauen erworben. Aus Anlaß seines Scheidens aus dem Dienst fand im Bürgermeisteramt eine schlichte Ab- chiedsfeier statt. Beigeordneter Ortsbürgermeister Langsdorf sprach dem Scheidenden den Dank des Amtes und der Gemeinden für die aufopfernde Tätigkeit und Treue im Dienst aus und überreichte ihm als Zeichen der Dankbarkeit ein Bild des Reichskanzler Adolf Hitler. Im Namen der Beamten und Angestellten des Amtes sprach Amtsober- ekretär Sänger. Der frühere erste Beigeordnete res Amtes, B o r ck - Hörnsheim, gedachte des Jahres, in dem der Rentmeister in fein Amt eilige« ührt wurde. Ortsbürgermeister Schmidt- Klein- rechtenbach sprach dem Scheidenden im Namen der Bürgermeister Dank aus. Rentmeister Karl dankte mit bewegten Worten für die ihm zuteil gewordenen Ehrungen. Mit einem „Sieg-Heil!" auf den Dolkskanzler Adolf Hitler wurde die kleine Feier geschlossen.
ll. Nieder-Ohmen, 2. Okt. Am Samstagabend sand hier im Saale von Ziegenhain eine Versammlung ber Ortsgruppe Nieder. Ohmen der NSDAP, statt. Amtswalter Hermann Kratz jun. begrüßte die erschienenen Mitgli"der, die SA., Hitler-Juaend, BDM. und die NSBO.-Mitglieder, insbesondere Kreis-Propa- gandaleiter Pg. Geys er. Nach dem gemeinsamen Ge ana eines Kampfliedes forderte Ortsgruppenführer Otto Erb die Versammlung auf, eine Minute stillen Gedenkens dem verstorbenen Pg. Ludwig W ihn er zu widmen. Hieraus folgte das Lied vom guten Kameraden. Ortsgruppenfuhrer Erb ernannte den Pg. Hch- Rühl (Ilsdorf) zum Ortsgruppenführer für das Winterhilfswerk und den Pg. Georg R i ch b e r (Nieder-Ohmen) zum Blockwart. Danach wurde einer Anzahl Partei- aenossen das Parteibuch überreicht. Ortsgruopen- führer E r b forderte sie auf, dem Führer die Treue so zu halten wie seither. Sodann hielt Kreis-Propa- gandaleiter G e y s e r eine längere Ansprache, m per er besonders auf große deutsche Vorbilder hinwies. Am Schluß seiner Rede wurde von der Versammlung spontan das „Horst-Wessel-Lied" gesungen. Im weiteren Verlauf der Versammlung sprach^der Ortsgruppenführer noch über organisatorische prägen. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf Reichs- räfibent von Hindenburg und den großen Führer wurde die Versammlung geschlossen.
Kreis Lauterbach.
^.Lauterbach, 4. Okt. Der K r i e g e r o e r . ein Lauterbach hat es sich nicht nehmen lassen, durch eine schlichte Feierstunde des Geburtstages des Reichspräsidenten, Generalfeldmarschalls von Hi n - benburg zu gedenken; des Mannes, dem das deutsche Volk so viel zu verdanken hat, der mit seinem treuen Mitarbeiter, dem Reichskanzler, der Garant ist für deutsche Einigkeit unb Starke. Die Kampfformationen und die Vereine veranstalteten zuerst unter der Mitwirkung der SA.- und der Stahlhelmkapelle einen Umzug bis zur Turnhalle, um dort gemeinsam und unter Anteilnahme der ganzen Bevölkerung des greifen Feldmarschalls an seinem 86. Geburtstage des Weltkrieges zu gedenken. Nach dem Fahneneinmarsch sang der Mannergesangverein 1900 zwei dem Sinn des Abends angepaßte Chöre. Ein Huldiaungsgedicht, durch Herrn P l o - j e tz vorgetragen, leitete die Feier em. Im Anschluß daran sprach dann der Führer des Kriegervereins Herr L ö ch e l über den Werdegang und das Leben Hindenburgs und feierte ihn als den getreuen (Sne» Hardt der deutschen Nation. Seiner und des Volkskanzlers Adolf Hitler wolle man m dieser S unde gedenken unb ihnen, so führte der Redner abschlie- ßend aus, aufs neue die Treue schworen. Begeistert stimmten die Teilnehmer in bas dreifache „Sieg- Heil" ein unb sangen spontan das Deutschland, unb bas Horst-Wessel-Lind. Turnerische Vorführungen, Gesangs- unb Musikvorträge verschonten die Feier.
preuhen.
Kreis Wetzlar.
O Grohrechtenbach, 4.Ott. Amtsrentmei- fier Ka rl ist dieser Tage aus seinem Amte geschie-
Unterbannführer Wilhelm S ch n e i b e r eröffnete bie Kundgebung mit kurzen markigen Sätzen und begrüßte den Hauptreferenten bes Abends, Pg. Ruder, die Oberbannführung und die Bannsüh- rung, sowie die zahlreich erschienenen Eltern. Es folgten einige Musikstücke, gespielt von der Busecker SA.-Kapelle und ein Gedicht „Tritt — gefaßt". Sodann erteilte der Unterbannsührer dem Oberbannschulungsleiter Pg. Ruder das Wort. Pg. Ruder schilderte in fast einstündiger Rede die Stellung der Hitler-Jugend im alten System und im Kampf um die Macht, das Verhältnis zwischen Staat und Jugend im alten Reich und das Verhältnis zum neuen Reich. Weiter sagte er, daß in einem ordentlichen Staat die Regierung die Ausgabe der Jugend unbedingt erkennen müsse, was früher nicht der Fall war. Der Redner beendete seine mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen mit einem Ge- löbnis zu Führer und Vaterland.
Eine Jungmädelgruppe führte anschließend den „Froschkönig" auf, ein Stück, das mit großem Interesse verfolgt wurde. Größte Aufmerksamkeit fanden fodann die turnerischen Darbietungen Turnerabteilung der Hitler-Jugend Gr.-Buseck am Barren und am Pferd.
Unterbannführer W. Schneider sprach Schlußwort, in der Hoffnung, daß die Eltern aus diesem Abend ersehen haben, was in der Hitler- Jugend geleistet, gelernt und getrieben werde und wofür sie im Kampf stehe. Besonderer Dank r“1“ auch der SA.-Kapelle, die den Abend oers ,
Zentner Roggen.
Frankenbach.
£ Frankenbach, 3. Oft. Unsere Gemeinde begann das E r n t e b a n t f e ft mit einer religiösen Feier im Freien, bei ber ber Ortsgeistliche und der Prediger der freien evangelischen Gemeinde Ansprachen hielten und die Chöre beider Richtungen mitwirkten. Im Hauptgottesdienst zogen die Konfirmanden, eine Erntekrone und Blumensträuße tragend, mit dem Geistlichen unter Orgelspiel in die Kirche ein. Die Schulkinder trugen durch Wort und Gesang zur Verschönerung des Gottesdienstes -bei. Den Umzug am Nachmittag eröffnete die Erntekrone, die vorangetragen wurde. Ein schönes Bild boten hier die mit Kränzen und Blumen geschmückten Kinder, die allerlei reich verzierte Erntegeräte und gefüllte Körbchen trugen. An den Umzug schloß sich die Uebertragung der Reichssendung an. Der Posaunenchor verschönte den Tag durch seine Darbietungen.
Weidenhausen.
X Weidenhausen, 3. Oft. Auch in unserer Gemeinde wurde der Erntedankfest tag in würdiger Weise begangen. Am Morgen fand ein Feldgottesdienst auf bem alten Friedhof statt. Pforrer Fischer wies in seiner Predigt darauf hin, baß man bei bem reichen Erntesegen bieses Jahres auch an arme Volksgenossen in ber Stadt denken und praktisch' Volksgemeinschaft üben solle. Am Nachmittag bewegte sich ein großer Festzug durch die Straßen mit zahlreichen Erntewagen und schönen Trachtengrupven, die allgemeine Bewunde- rung hervorriefen. Am Abend sand man sich am Radio zusammen, um die Uebertragungen vom Bückederg zu hören.
Erdhausen.
X Erdhaufen, 3.Oft. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung unseres Ortes wurde am Sonntag hier das Erntedankfest gefeiert. Die Straßen und Häuser waren allenthalben festlich geschmückt. Die Bevölkerung bewies erneut, daß sie sich ber Sache des Führers Adolf Hitler eng verbunden fühlt und gewillt ist, am Aufbau bes Dritten Resches mitzuarbeiten.
Landkreis Gießen.
* Lollar, 4. Okt. Heute feiert Rektor i. R. Karl I Sehrt in bester körperlicher Gesundheit und geisti- I ger Frische seinen 8 0. Geburtstag. Seine erfte Lehrerstelle versah er in Ulrichstein. Danach war er 21 Jahre in Maulbach (Kr. Alsfeld) tätig. Don 1898 bis 1904 lehrte er in Ruttershausen. Von 1904 ab wirkte er ununterbrochen an der mehrklassigen Schule unserer Gemeinde, zunächst als Lehrer, dann als Hauptlehrer und später bis 1922 als Rektor. Im 68. Lebensjahr trat er 1922 in den wohlverdienten Ruhestand. Als Anerkennung seiner ersprießlichen Tätigkeit als Erzieher wurde er unter der alten Regierung in Deutschlands großer Zeit mit dem Ritterkreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Die gesamte Einwohnerschaft wünscht dem ehrwürdigen Herrn einen weiteren schönen Lebensabend tm Kreise seiner Angehörigen.
y. Ruttershausen, 3. Oft. Gestern abend versammelte sich der hiesige Kriegerve re in mit den jungen SA.-Kameraden zu einem einfachen, kameradschaftlichen Zusammensein im Der» einslokal zur Feier des Geburtstages unseres geliebten Reichspräsidenten v. Hindenburg, der ich mit Recht kostspielige, rauschende Festlichkeiten verbeten hatte. Ansprachen und das Singen vaterländischer Lieder ließen den Abend schnell vergehen.
Kreis Büvinqcn.
Nidda, 2. Oft. Der Gemeinderat beschloß in einer jüngsten Sitzung für bas Kalenderjahr 1934 eine Hundesteuer von 8 Mark pro Hund zu erheben. Der mehrfache Hundebesitz soll nicht besonders verteuert werden. Zur Unterbringung von asozialen Mietern will man zwei Notwohnungen erstellen. Das in Aussicht gestellte staatliche Baudarlehen für bie Erbauung von Behelfswohnungen und zwar von 1000 Mark pro Wohnung, hält man nicht für ausreichend. Der Gemeinderat lehnte wiederholt das An- sinnen der Landeskommunalbank-Girozentrale zu Darmstadt auf Eintragung einer Sicherungshypothek für das früher gewährte Darlehen ab. Weiter stimmte der Gemeinderat der Begradigung und R e - gulierung des Flutbachs im Wege bes freiwilligen Arbeitsdienstes zu. Durch diese Maßnahme hofft man ein für alle Male die Stadt Nidda hochwasserfrei zu machen. — Gestern wurde ein junger hiesiger Mann in bas Konzentrationslager nach Osthofen gebracht, nachdem er bereits vor einiger Zeit in Gießen verhaftet worden war. — Die evangelische Kirche beabsichtigt im Rahmen bes Ar- beitsbefdjaffungsprogramms eine neue D r a e I für die Kirche anzuschaffen, die mit über 10 000 Mark veranschlagt wird. Die Kosten müssen anteilmäßig von den Kirchspielsgemeinden getragen werden.
Am 7. und 8. Oktober 1933 findet in Wiesbaden ein großes Sporttreffen bes Deutschen Arbeitsdienstes statt, auf dem die Werkfoldaten aus bem ganzen Gebiet bes neugebildeten Arbeitsgaues 25, Sitz Wiesbaden, in stischem, friedlichem Wettstreit ihre durch Arbeit unb Sport gestählten Kräfte messen wollen. Das Sporttreffen in Wiesbaden soll keine Rekordleistungen schlechthin Herausstellen, sondern vielmehr an den guten, möglichst einander gleichwertigen höheren Durchschnittsleistungen der teilnehmenden Sportler den Beweis erbringen, daß die sportliche Betätigung, wie sie nach dem Er- zühungsplan des DAD. betrieben wird, den rechten Weg geht und zum Erfolg führt. Sportliche Betätigung und Ausbildung ist nur als ein Teilgebiet innerhalb der Erziehungsaufgaben zu betrachten, die der Arbeitsdienst zu leisten hat.
Deshalb betreiben die Arbeitsdienstler nicht den Sport, um Rekordleistungen ju erzielen; denn die Erziehung im DAD. will ja bewußt eine einseitig übersteigerte Ausbildung der körperlichen oder geistigen Kräfte eines IHen- schen vermeiden, dagegen aber den harmonischen Ausgleich zwischen Körper und Geist bei dem neuen deutschen Menschen anstreben.
Aus dieser Einstellung zum Sport ergibt sich bas neue Gepräge der Sportwettkämpfe der national- sozialistischen Werksoldaten: Die straff disziplinierte Durchführung der geplanten Kämpfe, die Wertung der Kampflelstungen und vor allem bie Vielseitigkeit und Gestaltigkeit der Kämpfe.
Die Hauptkampftage sind Samstag, 7.Oktober, und Sonntag, 8. Oktober, an denen die leichtathletischen Wettkämpfe auf dem Sportplatz Kleinfeldchen in Wiesbaden ausgetragen werden. Ausgeschrieben find Läufe von 100, 400, 1500 und 10 000 Meter, ferner Hoch- und Weitsprungwettbewerbe, Steinstoßen, Kugelstoßen und Handballkämpse. Großes Interesse wirb ein Drei- kampf finden, der aus 100 Meter-Lauf, Weit- fprung und Kugelstoßen besteht und von Mannschaften zu je vier Mann bestritten wird, von denen jeweils die drei besten Leistungen gewertet werden.
Es folgen im Programm ein Radfahren über 20 Kilometer und ein Gepäckmarsch über 25 Kilometer mit 25 Kilogramm Sela ft u n g, zu denen Mannschaften in Stärke von je sechs Mann statten, von denen für die Wertung mindestens vier Mann geschlossen durchs Ziel müssen. Zudem folgen in der Reihe ber Kämpfe noch eine 10 X lOÖ-Meter-Stasfel, eine 4 X 100- Meter-Staffel unb eine olympische Staffel (800, 200, 400 Meter).
Am Samstag findet um 8 Uhr noch ein Kleinkaliberschießen der Sportfreudigen statt, für bas ebenfalls bestimmt zu erreichend» Mindest-
hals. Die Kundgebung schloß mit dem Gesang bed Horst-Wessel-Lieoes.
Am Sonntagmorgen fanb in Großen-Buseck ein Hitler-Jugend-Tref fen statt, in besten Mittelpunkt bas
Sportfest des Unterbannes 116/2 stand. Aus dem ganzen nördlichen Teil unseres Heimatkreises waren die braunen Jugendkolonnen nach Großen-Buseck. gekommen, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Das Sportfest wurde mit einer Besichtigung des Unterbannes durch den Oberbannführer emgeleitet. Außerdem weilte der Bannführer R. Buß mit dem Bannschulungsleiter an jenem Morgen unter der Jugend, um geeignete Sportler für das große Hiller-Jugend-Sportfest m Köln auszuwählen.
Als erstes fand ein Handballspiel zwischen Unterbann 116/1 und 116/2 statt, das von 116/2 mit 5:3 gewonnen wurde.
Die Sieger im Gepäckmarsch mit 10 kg Gepäck bei einer Strecke von 10 km sind: 1. Schar Großen-Buseck 1:25,15 Std., 2. Schar Grünberg 1-26,20 Std., 3. Schar Rödgen 1:28 Std., 4. Schar Allendorf a. b. Lda. 1:29 Std., 5. Schar Treis 1:31,40 Std., 6. Schar Lumda 1:32,15 Std., 7. Schar Stangenrod 1:35 Std.
Die Sieger in den sportlichen Setzungen (Hindernislauf, Staffel usw.) sind: 1. Schar Grünberg 9 Minuspunkte, 2. Schar Großen-Buseck 10, 3. Schar Lollar 14, 4. Schar Londorf 28, 5. Schar Treis 29, 5. Schar Rüddingshausen 29, 6. Schar Mainzlar 31, 7. Schar Allendorf a. d. Lda. 32, 8. Schar Stangenrod 39, 9. Schar Rödgen 47
leiftungen vorgeschrieben sind. Anschließend daran Preisschießen, offen für jedermann.
Die Reichhaltigkeit des sportlichen Programms, in dem auch werksoldatische Freude und Heiterkeit in lustigen Einlagen nicht fehlen wird, wirb ben Besuchern des Sporttreffens einen Einblick in bas Leben und Treiben ber Arbeitsfreiwilligen geben.
Die Teilnehmer aber sollen und werden an diesem Sportfest in Wiesbaden erneut das große Erlebnis der Gemeinschaft mit nach hause nehmen und neuen fiampfesmut und neuen Lebenswillen aus dieser Deranftaltung für das schwere Derk ihrer Selbslerziehung schöpfen.
Für die musikalische Umrahmung der Sporttämpfe werden Musikzüge bes 2lrbeitsbienftes sorgen, bie aus den Reihen der Arbeitsdienstler zusammengesetzt sind. Am Sonntag findet ein großer Vorbeimarsch der grauen Werksoldaten bes Arbeitsgaues 25 vor ihren Führern statt, ein ganz ungewöhnliches Bild, das in seiner Erstmaligkeit große Begeisterung auslösen wird.
Kurze Sportnotizen.
William Tilden, der sich in seine amerikanische Heimat begeben hat, wird bereits im November wieder nach Europa kommen und Spiele in Prag, Berlin und London austragen. Im Frühjahr begeben sich die Amerikaner zusammen mit Henry Cochet wieder nach den Staaten.
Eine Flughöhe von 13 631 Metern erreichte der französische Flieger Lemoine bei seinem kürzlichen Rekordversuch, wie jetzt die amtliche Prüfung der Meßapparate ergeben hat.
DerTorwart der Münchener Bayern, Karl Haymann, ist wegen Tätlichkeit mit Wirkung vom 23. September ab vom Fachwort bes Gaues Bayern auf sechs Wochen bisqualifiziert worden.
Marcel Thil verteidigte in Paris feinen Titel als Weltmeister im Mittelgewichtsboxen gegen den kubanischen Neger Kid Tunero durch einen klaren Sieg nach Punkten erfolgreich.
P a o v o N u r m i hat der Pariser Ladoumögue- Gesellschaft, die ihn für verschiedene Veranstaltungen verpflichten wollte, endgültig eine Absage erteilt.
Neue Weltrekorde im Schwimmen wurden aufgestellt von Kiyokawa, dem japanischen Olympiasieger, im 400-m-Rückenschwimmen mit 5:30.4 Min. und von dem Amerikaner James Gilhula iffl 440-Pards-Crawlschwimmen mit 4:48.6 Min.
Faß mit Apfelwein, bem tapfer zugesprochen wurde. Der Wagner unb ber Schmieb waren mit ihren Gewerben vertreten. Auch bie Sd)a{-unb Viehzucht war nicht vergessen worben. Drei Mann führten einen mit Blumen und Grün gezierten schweren Vogelsberger Bullen, und auf einem Wagen waren mehrere alte Bauern damit beschäftigt, em Schaf ( zu scheren. Das Ganze stand unter dem Motto: Die ( Landwirtschaft gibt das tägliche Vrot, sie gibt Ar- ; beit, sie ist der Lebensquell des deutschen Volkes, . sie ist das wichtigste Rad im Getriebe der beut- ! schen Volkswirtschaft. j
Nach bem Anhören ber Uebertraaung bes Fest- , altes auf dem Bückeberg unb ber Rebe bes Fuh- rers bie leider zeitweise unter großen Storungen litt — ob Sabotage, sei dahingestellt — versam- ' melten sich die Festteilnehmer bei Gastwirt Wolf ,u gemütlichem ungetrübtem Beisammensein, verschönt durch die Gesänge des Gesangvereins Germania. Uno als alte deutsche Tänze gespielt und getanzt wurden, da kam Helle Freude und ftoher Jubel bei der älteren Generation auf. Bald beherrschten sie den Tanzboden, und die schönen alten Trachtenröcke flogen in vollem Schwünge wie vor dreißig Jahren. Mit bewegten Worten schloß spät abends Stützpunktleiter Haibach das volksver- bindende Fest mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf bas beutsche Volk unb ben Führer.
Bieber.
* Bieber, 1. Okt. Das hiesige Erntebank- f eft gestaltete sich zu einer erhebenben Feier, an ber sich bie Bevölkerung unseres kleinen Ortes saft restlos beteiligte. Die Feier würbe begonnen mit einem Gottesbien st im Saalbau Scherer. Psar- per Vömel (Robheim) hielt bie Festpredigt. Am Festzug beteiligten sich über 500 Menschen. Sechs mit Erntegaben unb Geräten geschmückte Wagen würben im Zuge mitgeführt. Außerbem beteiligte sich fast ein Drittel ber Teilnehmer, Manner, Frauen unb Kinber in bäuerlicher Kleibung mit Acker- und Gartengeräten. Kriegs- und Arbeits- invaliden nahmen auf Waaen am Zuge teil. Mit einem Tanzvergnügen am Abend wurde die wohl- gelungene Erntefeier gefchloffen.
Fellingshausen.
-- Fellingshausen, 3. Okt. Am Sonntag zu früher Stunde zog die SA.-Kapelle mit dem Gesang von Kampfliedern durch die Straßen des Ortes. Wenig später versammelten sich dann die Ortseinwohner auf dem Kreuz vor der Kirche, wo ein Lautsprecher aufgestellt war, um die Eröfs- nungsrebe zum deutschen Erntedankfest des Reichsministers Dr. Goebbels zu hören. Stutzpunktleiter K. K r a us k o p f leitete das örtliche Fest mit einer Ansprache ein, in der er u. a. ausführte, daß sich niemand verschließen solle, den Tag des deutschen Bauern so au feiern und zu würdigen, wie man auch den Tag des deutschen Arbeiters — den 1. Mai — gemeinschaftlich feierte. Der (Ernte- banttag solle uns vor Augen führen, baß wir eine Not- unb Schicksalsgemeinschaft barstellen. Gleichzeitig solle ber 1. Oktober mieberum bie Verbundenheit aller deutschen Menschen mit der deutschen Scholle und dem deutschen Bauern zeigen. Der deutsche Bauer werde seine Verbundenheit mit den ärmeren Volksgenossen beweisen, indem er das großangelegte Winterhilfswerk der Regierung tatkräftig unterstützte. Im Anschluß an die Rede des Reichsministers Dr. Goebbels trug der Gesangverein „Concordia" einige Lieder vor. Um die Mittagsstunde begann die Ausstellung des Festzuges auf dem Kreuz. An ber Spitze bes Zuges marschierten brei Hitlerjungen mit der Hakenkreuzfahne unb einem Schild „Dem deutschen Bauern zur Ehr"; es folgte die Musikkapelle, die SA., die Schuljugend, eine Schnittergruppe mit ihren Geräten und anschließend alle Vereine unb Derbänbe unseres Ortes mit ihren Fahnen, sowie bie übrigen Ortseinwohner. Im Zug waren ferner ein Wagen bes Obst- unb Gartenbauvereins mit ben Erträgnissen aus Felb und Garten und ein Wagen, auf dem eine Spinnstube dargestellt war, zu sehen. Der stattliche Zug endete nach dem Marsch durch die festlich ge= schmückten Straßen des Ortes wieder vor der Kirche. Geschlossen nahm man dann am Gottesdienst teil. Nachmittags versammelten sich dann alle Ortseinwohner auf dem Kreuz, um zunächst Musikübertragung und dann die Rede von Reichsminister Darrä unb Volkskanzler Abolf Hitler auf bem Bückeberg zu hören. Nach ber Rebe bes Führers wurde begeistert der erste Vers des Horst-Wessel' Liedes gesungen. Am Abend verlebten die Einwohner von Fellingshausen noch einige srohe Stunden bei Musik unb Tanz. — Die erste Sammlung für bas Winterhilfswerk am Sonntagvormittag ergab 77 05 Mk. in bar, 50 Zentner Kartoffeln und einige


