S.Upor/
Wieder Kußball....
Die ersten Freundschaftsspiele.
1900 (Liga) — Germania Marburg (Liga)
Die Fußballsperre, die in den vergangenen Wochen die Mannschaften auf das Spiel im Training verwiesen hat, ist etwas früher, als man es erwartete, aufgehoben worden. Schon für den kommenden Sonntag find die Spielfelder wieder für Wettspiele freigegeben. Den Auftakt der Fußballsaison 1933/34 bilden verschiedene Freundschaftstreffen, die am Sonntag mit dem Spiel der 1. Mannschaft der Spieloereinigung 1 900 gegen Germania- Marburg beginnen und bereits am Mittwoch mit einem Spiel gegen Frankfurt-Oberrad fortgesetzt wird.
Am morgigen Sonntag ist also die Liga von Germania-Marburg auf dem Platz der Spielvereinigung 1900 an der Liebigshöhe zu Gast. Die Marburger stellen einen ernsten Gegner dar und wenn sie auch wahrscheinlich aus der bisherigen Bezirks- iiga abfteigen müssen, so werden die Blauweißen doch alle Kraft einsetzen müssen, wenn sie einen Sieg erringen wollen. Die Spielvereinigung stellt für diesen Kampf der Saisoneröffnung — gleichzeitig veranstaltet aus Anlaß des 33. Stiftungsfestes — folgende Mannschaft: Schlarb; Zeiler, Lippert: Langsdorf, Heilmann, Schmelz: Luft, Hainbach, Grünewald. Bromm, Roth. Es sind also gute Bekannte, die in dieser Reihe vertreten sind. Es ist zu erwarten, daß sich die Mannschaft rasch findet. Hoffentlich ist der Elf ein guter Start beschieden, der dann als ein gutes Omen für die bevorstehende Spielzeit positive Kräfte auslöfen könnte. Bei einigem Siegeswillen sollte es möglich sein, den Gästen eine, wew auch nur knappe Niederlage beizubringen.
Vorher wird die Ligareserve auf den Plan treten. Allerdings steht hier der Gegner -noch nicht endgültig fest. 2m Notfall stellt die neue Lehrmannschaft den Gegner, die sich aus der bisherigen 1. Jugend rekrutiert. Man wird auch hier einen spannenden Kampf erwarten dürfen, denn die Kräfte in den beiden Mannschaften scheinen recht gut ausgewogen.
Die Mannschaften des Vereins für Bewegungsspiele nehmen erst am nächsten Sonntag den Spielbetrieb auf.
25 Jahre Verein für Bewegungsspiele.
Der Verein für Bewegungsspiele 1908 e. V. (VfB.) kann in diesen Tagen auf ein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß finden am Samstag, 12., und am Sonntag, 13. August, verschiedene Veranstaltungen statt, die das Interesse einer breiteren Öffentlichkeit finden dürften. Der Verein hat für diese Jubiläumstage ein umfangreiches sportliches und gesellschaftliches Programm aufgestellt. Am Samstag, 12. August, nachmittags, beginnen auf dem Waldfportplatz die Ausfcheidungskämpfe um den DfB.-Jubiläumspreis, der von der Stadt Gießen gestiftet wurde.
Am Abend findet dann eine Jubiläumsfeier im Cafe Leib statt, xu der der Ehrenvorsitzende Dr. K n ö p p l e r die Ansprache halten wird. Neben einer Reihe musikalischer und gesanglicher Darbietungen wird auch die 1. Mannschaft als Sieger der 1. Bezirksklasie in der Spielzeit 1932 geehrt werden. Der Sonntag nachmittag bringt wieder ein lebhaftes sportliches Programm. In einer würdigen Gefallenen-Gedenkfeier im Ehrenhain wird man jener gedenken, die ihr Leben für das Vaterland gaben. Im Laufe des Sonntagnachmittags wird dann auch das Entscheidungsspiel um den Iubiläumspreis ausgetragen werden. Für die Spiele anläßlich des Jubiläums werden verschiedene leistungsfähige befreundete Mannschaften verpflichtet. Während einer Pause des vorgesehenen Ligaspieles werden Heimattänze gezeigt. Den Abschluß der Jubiläumsfeier wird am Abend ein Herrenkommers im Vereinsheim bilden. •
Oie 13. Herbstregatta
des Lahnregatta-Verbandes.
Durchgeführt vom Verein Rudersport Gießen 1913.
Die diesjährige Herbstregatta des Lahnregatta- Verbandes, die auch in diesem Jahre wieder vom Verein Rudersport Gießen 1913 und Akademische Ruderabteilung e. V. durchgeführt wird, findet am Sonntag, 27. August, auf der Lahn statt. Die Ausschreibungen sind bereits vor einiger Zeit herausgegangen. Melde- und Nennungsschluß ist der Mittwoch, 16. August. Am Abend dieses Tages findet dann im Bootshaus des Vereins Rudersport die Bekanntgabe des Meldeergebnisses unh die Auslosung zu den Rennen statt. Nach der Ausschreibung sind folgende 20 Rennen vorgesehen: Lahn-Jung- mann-Dierer, Zweiter Vierer, Jugend-Gig-Vierer, Erster Lahn-Vierer, Jungmann-Einer, Jungmann-
Achter, Jungmann-Vwrer, Herbst-Vierer, Junior- Vierer, Herbst-Einer, Vierer (Kurzstreckenrennen), Vierer um den Hessischen Staatspreis, Herbst-Achter, Anfänger-Vierer, Lahn-Achter, Damen-Vierer, Lahn- Einer, Jungmann-Vierer, Ermunterungs-Vierer und Großer Achter, lieber das Meldeergebnis werden mir zu gegebener Zeit berichten.
OGC.-Leichtathletik.
Einer Einladung des Ballspielclubs 1899 e. V. Offenbach a. M. folgend, startet der OSC. am kommenden Sonntag mit einigen Leichtathleten in Offenbach. Die Nationalen Wettkämpfe des BSC. 1899 waren bisher immer gut besetzt. Es wird dem OSC. schwer fallen, sich durchzusetzen. Lediglich L u h und Jakob gehen im Dreikampf der Klasse 1 bzw. der Klasse 3 mit einigen Aussichten in den Kampf. Siegmund und Fischer starten im 100- und 400-Meter-Lauf der Klasse 3. Ferner läuft der OSC. die 4X100-Meter und die Schwedenstaffel.
Gutes Meldeergebnis zu den deutschen ^studermeisterschasten.
Die Deutschen Audermeisterfchaften, die am 12. und 13. August auf der Regattastrecke auf dem Flutkanal in Vreslau ausgetragen werden, haben ein ausgezeichnetes Meldeergebnis gezeitigt. 55 Vereine aus dem ganzen Deutschen Reich haben ihre Meldungen abgegeben. Die gute Besetzung der einzelnen Rennen verfpricht scharfe Käckpfe. 3m Vierer o. S t. trifft die deutsche Meisterschaftmannschaft der Mannheimer Amicitia auf die RG. Mainz-Kastel. die alle Anstrengungen machen wird, ihr den Sieg streitig zu machen. 3m Einer hat der deutsche Meister Willi Dohme, Guben, in dem jungen Tangermünder Deutsch einen scharfen Rivalen. Der Meisterschafts-Vierer wird die schärfsten Kämpfe zwischen dem Berliner Ruder-Club, seinem alten Ortsrivalen RK. am Wannsee und der Mannheimer Amicitia bringen. Die Mainz-Kasteler RG. und die RR. von Etus-Essen werden hier kaum in die Entscheidung einarcifen können. 3m Zweier o. S t. hat der Deutsche Ruder-Verband eine Mannschaft aufgestellt, die in Beyer-Leverkusen und der RG. Wiking-Berlin starke Gegner haben. Für den Doppel-Zweier haben u. a. die RG. der Germania und Hansa-Hamburg, der WSV. Godesberg und der RC. v. 1882 Frankfurt a. d. Oder gemeldet. Das Hauptereignis des Tages, der Große Achter, hat naturgemäß das stärkste Rennungsergcbnis gebracht. Hier werden der Berliner RC., die RG. Mainz-Kastel, der Schlesische Ruder-Verband mit zwei Booten, der Kölner CfR. und die Berliner RG. von 84 die aussichtsreichsten Teilnehmer sein. Die Gießener R G. 1 8 7 7 hat ebenfalls zu diesem Rennen gemeldet.
Abschluß der Alpenfahri.
Gutes Abschneiden der deutschen Wagen.
Zu schönen Erfolgen kamen die deutschen Wagen, die sich an der Internationalen Alpenfahrt beteiligten. Die schwere Prüfung, die über zahlreiche der höchsten Pässe in den Alpen führte und an Wagen und Fahrer unerhört große Anforderungen stellte, ging am Freitag mit der vierten Etappe von Grenoble nach Nizza über 374 Kilometer zu Ende. 3n der Gruppe III (1500 bis 2030 ccm) errang das Adler-Trumpf- Team mit den Fahrern Wildemann, Hofmann und Gehrmann den ersten Preis und damit den wertvollen Alpenpokal. Mercedes-Benz kam in der Dreiliter-Klasse auf den zweiten Rang und in der Gruppe IV plazierte sich Adler-Primus hinter Riley und Frazer Nash auf dem dritten Rang. Auch in der Einzelwertung gab es deutsche Teilerfolge. Frau Lotte Bahr auf Adler-Trumpf erreichte bei den Wagen bis 2030 ccm durch einen zweiten Preis die Goldene Gletscher-Plakette und in der gleichen Klasse wurde Paul v. Guilleaume (Adler-Trumpf) Dritter.
Kurze Gporinotizen.
Die Deutsche Turnerschaft hat auf Vorschlag ihres Kassenwartes, Komm.-Rat Schill-Osthofen, je 5000 Mark für die „Adolf-Hitler-Spende" und für die „Opfer der Arbeit" zur Verfügung gestellt.
*
Die englische Lang st reckenschwimm e- rin Mercedes Gleitze unternahm am Mittwoch einen neuen Versuch, den Kanal zu durchschwimmen, nachdem ihr dies vor einigen Jahren schon einmal gelungen war. Das Vorhaben mißglückte jedoch: infolge zu hohen Seeganges mußte die mutige Schwimmerin nach sechs Stunden zehn Meilen von Dover entfernt aufgeben.
37 Stunden Segelflug. - Weltrekord.
Die sonst so stille Gegend über dem Kurischen Haff, über der vorgestern und gestern der Segelflieger Schmidt, Königsberg, kreuzte, war vor Sonnenuntergang das Ziel zahlreicher im Auto und auf Motorrädern aus Königsberg und aus der Provinz herbeigeeilter Gäste, die mangels anderer Möglichkeiten im Fliegerlager Korschen- ruh Erfrischungen erhielten. Aus Königsberg waren Vertreter aller maßgebenden Behörden erschienen. Die Orag hat ein Mikrophon auf- gebaut, um den Hörern gleich nach der Landung Bericht zu erstatten. Schmidt wird von seinen Kameraden als überaus zäher und ausdauernder Segelflieger und Sportsmann geschildert. Bemerkenswert ist, daß Schmidt sich der Segelfliegerei gegen den Wunsch seines Vaters ergeben hat.
Oie Landung.
Der Weltrekordflieger Schmidt ist um 19.59 älhr glatt auf dem Alfer des Frischen Haff gelandet, hat sich also insgesamt 36 Stunden und 36 Minuten in der Luft gehalten.
Bei der Landung wurde Schmidt durch die Vertreter der Behörden und die sonstigen Anwesenden mit stürmischem 3ubel in Empfang genommen, einem 3ubel, der jedes Wort aus seinem Mund unverständlich machte. Der Weltrekordflieger äußerte sich auf Befragen, daß er keineswegs die Absicht gehabt habe, bereits um diese Zeit z u landen. Vielmehr sei er der durch Zeichen gegebenen Aufforderung des Luftsportverbandes gefolgt.
Der Werdegang des Weltrekordfliegers.
Kurt Schmidt ist Student der Philosophie in Königsberg. Er wurde im Jahre 1906 in Straßburg geboren, hat aber fast seine ganze 3ugend in Ostpreußen verbracht. Sein Vater ist Waffenmeister in Allenstein. Die Segelfliegerei betreibt Schmidt seit langer Zeit. Er hat in ©tun au im Riesengebirge unter Wolfgang H i r t h seine weitere Ausbildung genossen. Er war bereits im Besitze der einzelnen Segelfliegerscheine und auch des amtlichen Flugscheines.
Er hat sich sehr sorgfältig auf den Weltrekord vorbereitet und ist schon einmal eine Nacht über
sieben Stunden lang in der Luft gewesen, lediglich um einen Nachtflug auszuprobieren. Auch sonst hat er Flüge von mehreren Stunden hinter sich. Als Verpflegung hat er an Bord, neben einigen Butterbroten etwas Schokolade und eine Flasche Wasser. Schmidt verkürzt sich die Zeit in der Luft durch allerlei Kapriolen.
Das Flugzeug.
Der erfolgreiche Weltrekordflieger flog mit feinem Segelflugzeug „Loerzer" Typ Gronau- Baby.
Telegraphische Benachrichtigungen über den beispiellosen segelfliegerischen Erfolg gingen sofort an den Reichskanzler Adolf Hitler, an den Reichsminister Hermann Göring, an den Präsidenten des Deutschen Luftfahrtverbandes Hauptmann a. D. Loerzer, sowie an den Gauleiter und Oberpräsidenten Koch.
Oer Reichskanzler beglückwünscht den Segelflieger.
Reichskanzler Adolf H i t l e r hat an den Segelflieger Schmidt nach Korschenruh bei Königsberg folgendes Telegramm gesandt:
„3ch beglückwünsche Sie zur 3hrer unerhörten
Leistung. Adolf H i t l e r."
Oie amtliche Mitteilung über den Weltrekord Schmidts.
Die Flieger-Landesgruppe Oftpreu- ! ßen teilt amtlich mit:
Der Königsberger Student Kurt Schmidt, wohnhaft in Allenstein, hat in der Zeit vom 3. August morgens bis 4. August abends den Weltrekord im Segeldauerflug mit der Leistung von 36 Stunden 37 Minuten bei zeitweise regnerischem, stark böigem Wetter überboten, da der bisherige Weltrekord auf 21 Stunden 34 Minuten stand. Die Leistung bedeutet gleichzeitig einen neuen offiziellen deutschen Rekord (bisher 16^ Stunden).
Der gesamte Flug (Start und Landung) erfolgte unter amtlicher Kontrolle und mit den vor- gefdjriebenen Meßapparaten, so daß der Anerkennung nichts mehr im Wege steht.
W
irffchast.
OieOeutscheReichsbahn im Sunil 933
Der Güterverkehr der Deutschen Reichsbahn weist abweichend von früher im Juni gegenüber dem Vormonat eine geringe Verkehrssteigerung um 0,27 Prozent auf, obwohl nach Pfingsten in zahlreichen Industriebetrieben eine Geschäftsstille eintritt und der jahreszeitlich bedingte Rückgang in dem Versand künstlicher Düngemittel und landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Juni jedes Jahres zu einem Rückgang des gesamten Verkehrs zu führen pflegt. In den Jahren 1932, 1931 und 1929 betrug dieser Rückgang 1,7, in 1930 sogar 3,1 Prozent.
Der Expreßgutoerkehr war im Hinblick auf das Pfingstfest lebhaft. Der Eilstückgutverkehr war nach wie vor durch Obst- und Gemüsesendungen belebt. Wenig Aenderungen zeigte der Fracht- stückgutverkehr. Der Personenverkehr stand im Juni im Zeichen des Pfingstverkehrs und nahm einen außerordentlichen Umfang an, allerdings erreichte der Pfingftverkehr nicht überall die Vorjahrshöhe. Der unbehinderte Wettbewerb des Kraftwagens war in Nähverbindungen sehr stark, in Aussicht genommene Sonderzüge mußten vielfach aussallen. Die Zahl der geleisteten Zug- kilometer ist gegenüber Mai auf 53,27 (52,3) Millionen und die der Wagenachskilometer auf 1922 (1807) Millionen gestiegen. Die Gesamteinnahmen erreichten 246,07 Mark (Mai: 231,75) Millionen, sie waren um über 1 Million Mark höher als im Juni 1932. Der Personen- und Gepäckverkehr weist gegenüber Juni 1932 eine Mehreinnahme von 3 Millionen auf, der Güterverkehr eine solche von 2 Millionen Mark, während die sonstigen Einnahmen ein Minus von 4 Millionen Mark ergeben. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 278,37 (271,63) Millionen, die Mehrausgabe gegenüber der Monatseinnahme beträgt also 32,3 Millionen Mark. Aus dem Ansteigen der Ausgaben läßt sich bereits die Auswirkung des Arbeitsbeschaffungsprogramms erkennen. Der Personalbestand ist hauptsächlich infolge Einstellung von Arbeitern in der Bahnunterhaltung auf 604 558 (600 603) Köpfe gestiegen.
*
* Metallgesellschaft 21®., Frankfurt a. M. Nach Mitteilung der Metallgesell- schaft AG. haben verschiedene der von ihr betriebenen Geschäftszweige im Vergleich zum Vor
jahr eine günstigere Entwicklung erfahren. Die Metallkurse liegen trotz des Rückschlages der letzten Tage im Durchschnitt über den Bilanzkursen vom 30. September 1932. Die Entwicklung auf dem ausländischen Währungsmarkte während der letzten Monate hat für die Metallgesellschaft Sondergewinne zur Folge gehabt: in welchem Umfang dies am Bilanzstichtag dieses Jahres ziffernmäßig zum Ausdruck kommen wird, kann natürlich heute nicht vorausgesagt werden. Schließlich hat die innere Gesundung mehrerer großer Tochtergesellschaften zweifellos in diesem Geschäftsjahre fühlbare Fortschritte gemacht. Trotzdem kann mit Sicherheit noch nicht gesagt werden, ob das am 30. September zu Ende gehende Geschäftsjahr aus seinen regulären Erträgen ein wesentlich günstigeres Ergebnis aus- weisen wird, als das vergangene. Denn - öü ersten Monate des Geschäftsjahres litten noch unter besonders ungünstigen Verhältnissen, und die besseren Erträgnisse bei den TochtergeseUschas- ten können sich erst im nächsten Geschäftsjahr bei der Metallgesellschaft auswirken.
Frankfurter Abendbörse rückgängig.
Frankfurt a. M. 4. Aug. Die Abendborfc war lustlos und zeigte meist leicht nachgebende Kurse. Das Geschäft war wieder als minimal zu bezeichnen, zumal vyn den schwächeren Auslands- börfen keine Anregung ausgehen kannte. Metall- gefellischaft lag mit 52 um 0,75 Prozent gedrückt, IG. Farben und Harpener gaben je 0,25 Prozent AEG. 0,13 Prozent nach. Elektr. Licht & Kraft kann« ten ihren Mittagsstand behaupten.
Der Rentenmarkt lag vollkommen vernachlässigt. Altbesitzankeihe wurde eine Kleinigkeit niedriger, Neubesitz unverändert genannt. Späte Reichs- schuldbuchforderungen gaben ca. 0,25 Prozent nach, Stahkoerein-Bonds und Reichsbahn-VA. lagen gehalten. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 11,60, Altbesitzanleihe 77,50, 6 Prozent Stahlverein-Bonds 58,40, Reichsbahn-VA. 99,40, Schutzgebietanleihe alle 6,80, Reichsbank 147,90, Harpener 94, Mannesmann 61, Phönix 37, Stahlverein 36, AEG. 20,75, Bekula 109,25, Scheideanstalt 172,50, Licht & Kraft 97, IG.-Farben 130,50, Holzmann 50, Siemens 153, Hapag 14, Norddeutscher Lloyd 14,90 Prozent.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben öte Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H. Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frankiuri a. Ul.
Berlin
Schluß» kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß» kurs
Schlußk. Mittag- börse
'Saturn
3.8. i
4-8-
3.8.
4.8.
6% Deuychc Reichsanieihe v. 1921
83,25
83,25
83,5
83,1
6% efiem.7% Dl.Relchsanl.v. 1929
98,25
98,65
98
98,9
f>¥i% Doung Anleihe von 1930 .
82,3
83
82,25
82,5
Deutsche Ant.-Ablös.-Schuld mb
AuZloj.-Rechten .......... .
77.65
77,5
77,65
77,65
Desgl. ohne AuSlos.-Mechte.....
11,7
11,6
11,65
11,65
6% ehem. 8% Hess. Boll-Maat 1929
irückzahlb. 102%) ...........
74,75
—
—
76
Oberhessen Provinz - Anleihe mi
Auslos.-Rechten ............
—
65,5
—
—
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold N, 12.........
81,5
81,5
81
6Vi% Hess. Landes Hypothekenbank Darmstadt Liqui......
85
85
85
Deutsche Komm. Sammelab l.An
leihe Seriel mUAuölos.-Rechten
66,75
70,25
70
70
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Ban!
Goldpse. 15 unkündbar bis 193.)
82,9
83
—
—
6% ehem. 7% Franks Hyp.-Baw
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
82,9
82,75
——
_
t>'/-% ehem. 4/t% Franks. Hyp. Banl-Ltau.-Psandbrlese .....
84,75
85,13
-
6y2% ehem. 4/.% Rheinische
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse. ...
86
86,25
—
_
6% ehem. 8% Pr. Landespsand
briesanslalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsand
84,5
85
84,4
85,5
briesanslalt. Psandbriese R. ic
85
85
—
Verrechnungskurs ...........
86
86
86
86
4% Oesterretchische Goldrenle...
—
12
—
—
4,20% Oesterreichische Silbcrrente
0,95
0,95
—
—
4% Ungarische Goldrente .......
4,75
4,75
4,7
4,65
4% Ungarische Staatsrenle v. 1910
4,25
4,35
4,5
*¥>% bergt, von 1913..........
B% abgesl. Goldmexikaner von 90
4,5
4,2
—
4,35
7
7
—
7,3
4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
5,3
5,15
5,25
Serie 1....................
5
—
5,05
5,1
Franksurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk, Abend» börse
Schluß» kurs
Schlußk.
Mittag» büric
'Datum
3-8.
4.8-
3.8.
4.8.
4% desgl. Serie 11 ...........
5,3
5,2
5,3
5,2
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4
4
4,25
4,1
4'/»%Rumän.vereinh.Nentev.l91S
8,1
8,1
8
4% Rumänische vereinh. Rente
3,55
3,5
3,6
3,55
8%% Anatolier .............
24,13
24,4
24,13
24,9
Hamburg-Amerika-Pakei .....
Homburg-Südam. Dampfschiff.
i
14,13
14
14
13,75
0
—
20,25
21
Hansa Dampfschiff...........
0
—
—
20,5
Norddeutscher Lloyd .........
0
15
14,9
14,9
14,5
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
46,25
46
46,5
46,25
Berliner Handelsgesellschast....
4
86,5
86,5
87,25
87
Gommctj- und Prival-Bank ...
l
49,25
49,5
49.5
49,25
Deutsche Bank und DiSconto-
Gesellschaft................
(i
54,25
54
54,25
54
Dresdner Bank..............
0
45,25
45,25
54,25
45,25
Retchsbank .................
1
150,75
147,9
151
147
A.E.G......................
(
21,13
20,75
21,25
20,9
Elektr. Lieserungsgesellschaft ...
6
—
84
84
84,5
Licht und Kraft .............
6
97
97
97,25
97
gellen L Guilleaume ........
0
45
47,5
47,25
47,75
Gesellschaft für Elektrische Unter-
nehmungen...............
4
80,5
80
80,75
79,65
Rheinische Elektrizität ........
6
—
87
Schuckerl LCo..............
0
103
102,4
103
101,25
Siemens L Halske...........
155
153
155
153
Lahmeyer L Eo..............
10
126,25
—
125,5
126
Buderus ...................
(
72
71,25
72,5
_
Deutsche Erdöl .............
4
110,65
110,5
111
109,5
Gelsenkirchener..............
0
61,5
59,5
61,4
59
Harpener...................
0
97,5
94
97,25
94,25
Voesch Eisen—Köln-Neuelsen..
0
—
—
62,75
61,5
Ilse Bergbau ..............
7
—
—
Ilse Bergbau Genüsse........
7
108,5
108
108.5
108,5
Kiörknerwerke ...............
0
58
55,25
58
55.5
ManneSmann-Rbhren........
0
62,5
61
62,9
61
Jranltun a. M.
Berlin
Schluß» kurs
Schluß!. Abend» börse
Schluß» lurs
Schlußk. Minag- börse
Oalum
3.8.
4.8.
3.8.
4.8.
Mansseider Bergbau ..
.......0
26,5
26
26,5
26
KokSwerke...........
.......0
—
—
79,5
79,25
Phönir Bergbau......
.......0
38,25
37
38,3
36,75
Rheinische Braunkohlen
......10
187,25
185
186,75
183,5
Rheinllabl
.......0
90,5
88,25
90,4
88,25
Vcreinigle Stahlwerke.
.......0
38
36
38,5
36,5
Otavt gjlinen ........
.......0
13,5
13
13,5
13
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
122,75
122,75
122,5
122,25
Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth
.......6
126
124,5
125,5
124
.......P
172
171
171,5
—
3 ®. Farben.Industrie.......'<
ScketdeanstaU...............1°
Goldschmidt ................0
Rütgerswerke...............0
Metallgelellschast.............<
Philipp Hotz mann...........O|
Zementwerk Heidelberg ......<1
Eemenrwerk Karlstadt.........0|
Schultheis Patzenhoser........0
Mu lMgemeine Kunstseide) ... o
Bemberg...................0
Zellstost Waldhos ............0
Zellstoss Aschaffenburg .......0
Dessauer GaS ...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum ..........0
Crenficln & Koppel ..........0
Leonhard Tietz..............6
Chadc......................12
Krthner....................o|
Matnkraftwerke Höchst a.M. ... 4
Süddeutscher Zucker ........ ?|
132,75
130,5
133,25
130,75
172,75
172,5
—
—
47,25
46,75
47,5
——
58,75
57,65
59,25
57,5
49,75
52
50,5
52,75
50,75
50
50,5
82
_
115,5
115
33,75
33,5
33,9
33,5
49,25
48,65
—
48,75
41,5
41,25
41,25
41,25
20,75
20,5
—
—
114,5
114
29
28,75
2-9
29
43,25
42,75
43,14
43
—
—
34,4
33,75
15,5
15,5
—
15,65
161
159,5
162,5
159,5
20,5
?!
21
63
62,5
157,5
156,75
157
—
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2!L
Bantnoten.
3. August
4. August
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld | Brie'
Geld
Brie'
Helstngsors.
6,144
6,156
6,144
6,156
Wien......
47,20
47,30
47,45
47,55
Prag......
12,42
12,44
12,42
12,44
Budapest ...
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
169,83
170,17
169,68
170,02
€«o.......
69,98
70,12
69,98
70,12
Kopenhagen.
62,19
62,31
62,19
62,31
Stockholm...
71,83
71,97
71,83
71,97
London .....
13,92
13,96
13,92
13,96
Buenos Aires
0,928
0,932
0,928
0,932
Neuyork ....
3,047
3,053
3,092
3,098
Brüssel.....
58,64
58,76
58,64
58,76
Italien.....
22,11
22,15
22,10
22,14
Paris.....
16,46
16,50
16,46
16,50
Schweiz ...
81,37
81,53
81,27
81,43
Spanten....
34,96
35,04
34,96
35,04
Danzig....
81,67
81,83
81,67
81.83
Japan.....
0,839
0,841
0,839
0,841
Rio de Jan.
0,244
0,246
0,244
0,246
Jugoslawien
5,195
5,205
5,195
5,205
Lissabon...
12,67
12,69
12,67
12,69
Berlin, 4-August
Geld
Brief _
Amcrtkantsche Noten..............
3,045
3,065
Belgische Noten..................
58,48
58,72
Dänische Noten .................
61,93
62,1?
Englische Noten .................
13,88
16,42
13,94
granzösische Noten...............
16,48
Holländische Noten...............
169,26
169,94
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
21,98
69,81
22,06
70,09
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
—
—
Rumänische Noten ...............
—
—
Schwedische Noten...............
71,66
71,94
Schweizer Noten................
81,0
81,41
Spanische Noten...............
34,83
34,97
Ungarische Rot», ............
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