Aus der Provinzialhauptstadt
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Ernennungen bei der Gauleitung
Braune Messe in Gießen
iller Welt
die Azoren Miickflieytv.
Harbour (HeufunNanb) ge- lalbo formell erklärt, daß ) Cßalentia zu fliegen, taget len Aebels über Irland end- ibe. Dalbo wird über di! : f f a 5 o n zurüclfliegen. Die m bereits eine enlsprechend! »flug ist für den 10. Qluguf
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Schulung der neuen s'naiZielle Fragen, zu e'chsfchahmeister T^warz
. Woher die Wandlung?
Daher diese IBanblung? wie kommt es, daß die nschütlernh hohe Zahl hoffnungsloser wieder freudiger in die Zukunft schaut? Der wiedererwochte glaube ZU dem Führer Adolf Hitler fchus dieses Ulllnder, der Volkskanzler, der in nie erlahmender tiabeilsfreudigkeit Tag und Nacht nur für da» Aohl feines Vaterlandes denkt und j c n b e U, dec jede, auch bie kleinste Möglichkeit, L-5baut, um bas ungeheure Heer ber Arbeitslofen nieder mit bem Grunbwerl alles Seins zu ver- i ibeu: Arbeit, llnb ber daburch all biefen ver- iiieifelten bas wieber geben will, was ihnen fast glommen wurde: Brot
Ungeheures ist geleistet, Gewaltigere» muh noch jc chaffen werben, um bas Endziel. Arbeit und Brot für jeden Deutschen, zu erreichen.
Ulles wird eingefügt in die gigantische Aufbau- ir beit; Staat. Gemeinden, Opserwilligkeil des einzelnen. Spenden, Sammlungen, Und al» ein grohe» liiebrad dieser gewaltigen Maschine eine Lotterie, ein Spiel für das ungeheure Werk. Jeder iäufer eines Loses hat die Genugtuung, auch feiner- cils an dem Werk mitzutun und dabei noch die Aussicht, einen Gewinn zu erhalten, und damit oiel- tld)l auch eine feiner zahllosen Hoffnungen zu 'rfüllen! Zeder, der es ermöglichen kann, soll diese ' Jl a r f aufwenden, die Mark, die so manchen seiner Ocolksgenossen wieder froh machen soll, dem er die Hoffnung auf eine sorglosere Zukunft wieder brin-
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rilliger Rekord Jallfdrirm-Springets.
ligen Vtetorb t>at be lofimom aufgefttlR. fr i Leningrad aus dem Sp 6700 Meier. Der Fckfchiw rach M Sekunden nach btr. toi sich nur noch 480 Mein
irctcnbcn Gauleiter Hefsen-Äassau.
Fritz M e h n e r t zum Leiter des Gau-Organi- ’ation8amte8.
Den Frankfurter Oberbürgermeister Dr.
K r c t>8 , M. d. L., zum kommissarischen Kreis- leitet des Kreises Groh-Frankfurt a. M.
Den Oberbürgermeister Dr. Barth, MdL., Oliainz, zum kommissarischen Kreisleiter des Krei- |eS Mainz.
Den SA.-Truppführer Studienrat Heiland ul in kommissarischen Kreisleiter des Kreises Dü- tiT.gcn.
Den stellvertretenden Kreisleiter Alsfeld, Leh- * rer Kirchner, zum kommissarischen Kreisleiter 6e< Kreises Alsfeld.
Den Ingenieur F. W. Leonhardt, Frank- furt a. M., zum Gaureferenten für technische RTindfunksragen.
Den Direktor G r e h , Frankfurt a. M., zum Saureferenten für Luftverkehrsfragen.
Der Gaurevisor Stadtverordneter Klecha erhült den Rang eines Gau-Inspekteurs.
*♦ Stahlhelmkon^ert und Feuerwerk in der „B e r g s ch e n k c". Zu einem beliebten Ausflugsort hat sich unter der bewährten Leitung des Pachters Fr. Seebolb (Inhaber ber Firma Carl S ch w a a b, Seltersweg 19) bie im romantischen Bergwerkswalb gelegene „Bergschenke" entwickelt. Obwohl bie drei übereinander liegenden Terrassen Sitzgelegenheit für etwa 800 Personen bieten, konnte "die nach Tausenden zählende Menschenmenge anläßlich des gestrigen Prachtseuer- werkes, verbunden mit einem Gartenkonzert der Stahlhelmkalle Gießen kaum Platz finden. Der milde Sommerabend aestaltete bei erstklassigem Konzert angenehmen Aufenthalt im Freien. Das Feuerwerk, hergestellt und abgebrannt durch den Oberfeuerwerkmeister Bourgeois, Gießen, Neuen Bäue, wickelte sich ohne jegliche Verzögerung ab. Staunen- erregende Bomben, Raketen, Brillantsonnen, Leucht- Kugelspiele, Feuertöpse und vieles mehr steigerten die Bewunderung des Publkiums und lösten Beifallsstürme aus. Der Abschluß gipfelte in einem rot und dann grün aufleuchtenbem.in einer Prachtsonne schwebenden Hakenkreuz unter gleichzeitigem Bombardement von 200 Kanonenschlägen. Das Deutschlandlied und das Horst-WesselLied, begleitet von der Stahlhelmkapelle, unter Leitung des Kapellmeisters Schleuse bildete den würdigen Abschluß des Abends.
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Degen. EUli<Nanb iu.
Heffen-Tlaffau der NSDAP.
Bauleiter Sprenger ernannte: Den feitrigen stellvertretenden Gauleiter Hessens, Dal ter H e h s e , M. b. L., zu feinem persönlichen Adjutanten unter Beibehaltung seines seitherigen Ranges.
Den seitherigen Kreisleiter Groh-Frankfurt t M., Walter Kramer. M. b. L.. zum stellver-
dnung stehenden Fragen wun mittagssikung erledigt, so dah Z vorgesehene Sitzung ausfiel. Führers Rudolf Heß schloß n nochmaligen Appell w qe- Seift des Führers.
Zlugplanmaßiger Bedarfölustverkebr Gießen - Srantfurf a. Dl.
Am Montag, 7. August, wird von dem Flughafen Gießen aus mit einem flugplanmäßigen Bedarfsluftoer kehr von Gießen nach Frankfurt a. M. begonnen. In Frankfurt ist der Anschluß an sämtliche Linien ber Deutschen Luft- Hansa zu erreichen. Im Gegensatz zu den früheren Jahren verkehrt das Flugzeug nur bann, wenn Scharf dafür vorhanden ist. Für den Bedarfsluftverkehr wird ein dreisitziges Klemm-Eportflugzeug eingesetzt. Näheres siehe heutige Anzeige.
Geldsammlung für arme Waisen.
Vom Wohlfahrtsamt der Stadt Gießen wird uns mitgeteilt:
Die in den Gastwirtschaften in Gießen befindlichen Sammelbüchsen für arme Waisen wurden nach Ablauf eines Jahres wieder durch das Wohlfahrtsamt geleert. Das Sammelergebnis in 94 Büchsen betrug 58,09 Mark. Fast die hälft« davon, nämlich 26,78 Mark, enthielt bie Büchse der Wirt- schäft „Zum Schoppenschrnidt", Löwengasse 2. Es ist dies ein Beweis, daß die Sammlung recht einträglich sein kann, wenn ihr der Gastwirt etwas Interesse entgegenbringt und ab und zu auf ihren guten Zweck hinweist. Gelegenheit dazu bietet sich in jeder Wirtschaft. An zweiter Stelle steht die Wirtschaft „Zum Fischerhof", Schützenstraße 11, mit 2,84 Mark. Die beiden genannten Wirtschaften lieferten auch in den letzen Jahren ein gutes Sammelergebnis.
Bornotizcn.
— Tageskalender für Samstag. Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Kaiserwalzer".
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Zweck und Ziel her Veranstaltung. — Dolle Bereitschaft her MittelstanhS- organisationen zur Mitarbeit.
Auf Einladung des Kreiskampsbundfübrers des x.'iverblichen Mittelstandes, komm. Vorsitzenden der randwerkskammer-Nebenstelle Gießen, K. S ch i m • n i l, fand am Donnerstagabend in der Gastwirt- ch oft von Soldan, Seltersweg, ein stark besuchte betfammlung von Vertretern aller Organisationen los Mittelstandes statt, bie einer Aussprache über he Veranstaltung einer Braunen Messe in Sieben, Dolksha11e, vom 30. Septem- ier bis 8. Oftober galt.
Nach kurzen Begrühungsworten des Vorsitzenden irliuterte Pg. Steineder von der nationalsozia- lisAischen Reichsleitung den Zweck und das Ziel her- :raiger Veranstaltungen. Seinen Darlegungen war ■jtyenbes zu entnehmen:
-Die Braune Messe hat ausgesprochenen ftampf- .charakter zur Werbung für bie beuffdje TJ a r e und bie beutftfjen Geschäfts- Heute, für Mittelstand, hanbel unb Gewerbe.
Die Veranstaltung wird nach einheitlichen Richt- .imien ber nationalsozialistischen Reichsleitung durchführt. Zu diesem Zwecke ist ber Reichsausschuß ui Messewesen gegründet, Deutschland in sieben üoindesbezirke eingeteilt und jeher Bezirk einem Cambesbeauftragten zur Betreuung unterstellt worbe n. Diese Einteilung gewährleistet bie einheit - iche Durchführung ber wirtschaft- ichen Propaganba im Sinne bes national» ozialistijchen Umbruchs unserer Zeit.
Die Braune Messe ist eine ausgesprochene verkaussmesse.
Str hort nach ber Art seines Geschäfts zum 23er- la.uf berechtigt ist, kann verkaufen, bamit ber jlnisfteller seine Kosten für bie Beteiligung an ber Inieftellung möglichst ganz ober teilweise decken am. Auf dieser Grundlage sind bie bisherigen 3-raunen Messen in anderen Stählen überall von rlterragenbem Erfolg begleitet gewesen, üicju bas gute Zusammenarbeiten ber Kampfbund- eiung mit der NSDAP, hervorragenb beigetragen iL. Die Braune Messe soll aber auch eine große krziehungsausgabe erfüllen in bem Sinne, )e i Verbraucher wieder zum beutfchen Ge- » ä f t unb zum ausschließlichen Bezug Zutscher Ware zurückzuführen, bie deutsche juusfrau davon zu überzeugen, daß sie in dem tenen Einzelhandelsgeschäft ihrer Nachbarschaft bes- kauft und solidere Arbeit erhält, als in bem jr :ßen Warenhaus ober Einheitsvreisgeschäft. Auf :i* *ie Weise muß bie beutsche Hausfrau bazu erzogen -isrben, den Bedarf für ihre Familie nur in den mzelhandelsgeschäften zu decken. Dazu •?3ört eine umfasiende Aufklärung ber Frau durch ..e Ausstellung in ber Braunen Messe. Die Ber- x taltung ber Braunen Messe muß streng national» ojaliftifd) in ihrer Disziplin unb Organisation burch- :efibrt werben. Die bisherigen Erfolge bieser Ar» teil liefern den Beweis, daß der Mittelstand uber- tll in anderen Orten gewillt war, als Kämpfer für leiien Stand unb Beruf auch im Rahmen der Brau» ier. Messe aufzutreten.
Der wittelstanb ist bie SA. für bie wirtschaft, wie ber SA. als ftampfbunborganifation ber NSDAP, es zu oerbonken war, daß bie nationalsozialistische Bewegung den politischen Sieg errang, fo muh auch der INittelstanb selbst bereit sein, zu seinem IBiebetaufbau überall hanb anzulegen an bem großen werk ber Erziehung aller beutschen Volksgenossen zum verbrauch beutscher Ware unb zum Besuch beutscher Geschäfte.
Regierungsmaßnahmen allein können eine Wirtschaft nicht aufbauen, jeher muß vielmehr mit eigener Initiative mitzufassen und sich an der Arbeit beteiligen. Wenn dem Mittelstand eine so lebendige Werde Möglichkeit gegeben wird, wie sie in der B r a u n e n M e s s e vorhanden ist, so muß ber Mittelstanb zugreifen. Er wirb sich dabei überzeugen können, daß bie Braune Messe nicht als Selbstzweck auftritt, fonbern einem großen Werke bient, daß bie Arbeit zur Her- richtung dieser Messe nicht etwa eine Geschäfte- macherei darstellt.
Die Gestaltung her Braunen Messe ist ungeheuer vielseitig:
Von ihr werben erfaßt ber gesamte Einzelhanbel, das Handwerk in geschlossener Ausstellung, ober auch in besonderer Abteilung ber Innungen, bie Landwirtschaft usw. In ber Braunen Messe soll bie Güte ber deutschen Waren, her deutschen Handwerksarbeit, der Landwirtschaft in vielseitigster Art bargeftellt werden. Insbesondere hat auf dieser Messe bie Landwirtschaft bie Möglichkeit, bie Besucher davon zu überzeugen, baß die Probukte ber beutschen Landwirtschaft qualitativ weit über denen stehen, die vom Ausland eingeführt werben. Auch bas kulturelle unb geistige Leden bes deutschen Volkes wird auf ber Braunen Messe erfaßt und bem Besucher in Wort, edjrift, Bilh, Theater usw. übermittelt. Die Braune Messe soll eben einer großen Erziehungsaufgabe auf jedem Gebiete gewidmet fein.
Der Redner gab hierauf eine Reihe von organisatorischen und technischen Winken, die, aus reichen Erfahrungen aufgebaut, den Ausstellern sehr nützlich fein werden. Am Schlüße feiner einführenden Darlegungen betonte er noch einmal, baß
bie Braune Messe nur der Werbung für bie deutsche Ware unb für ben deutschen Mittelstand bient
Die Reichsleitung kämpft mit aller Kraft für den Mittelstand, und bie Einstellung bes iWers; unb Volkskanzlers Abolf Hitler für ben Mittelstand ist zur Genüge bekannt Wenn auch der Weg heute noch schwer ist, so muß doch jeher mitfämpfen für bie deutsche Ware und auch für sich selbst Dann wird auch bie wirtschaftliche Lage wieder besser werden unb vielen beutschen Brühern zu Arbeitunb Brot verholfen.
Oie Aussprache.
Den Darlegungen he» Vertreters der Reichste,- hing folgte ein reger Meinungsaustausch. Zunächst würbe auf Anregung aus bfr Versammlung heraus bie Frage geprüft, ob es zu ermöglichen wäre, bie Braune Messe mit der acht läge später ftaitfinbenben Reichs-Handwerkerwoche zur Werbung für das deutsche Handwerk zu verbinden. Angesichts ber grundsätzlichen Verschiedenheit der beiden Veranstaltungen kam man einstimmig zu dem Ergebnis, daß diese Zusammenlegung n i ch t m ö g • l i ch ist, dagegen durch bie Braune Messe unb burch bie hort vorn Handwerk gezeigten Ardeitserzeugnifse gute propagandistische Vorarbeit für bie Handwerkerwoche geleistet werden kann.
Stadttheaterinlendant König gab ebenfalls der Ansicht Ausdruck, daß bie Resonanz bes Handwerks in der Handwerker-Werbewoche nur günstiger fein wird, wenn das Handwerk schon auf der Braunen Messe seine Erzeugnisse in umfassender Weise dem Publikum vor Augen führt. Weiterhin erklärte der Redner, bas Theater müsse sich stark in ben Dien ft ber Propaganda für die beiden Veranstaltungen stellen. Er gab die mit allgemeiner Zustimmung aufgenommene Anregung, zu diesem Zwecke eine Revue des Handwerks (nicht etwa im Sinne der üblen Revuen der letzten Jahre) zu veranstalten, bei der
die handwerksinnungen in Form eines Festspiels die wichtigsten Eigenarten und Ergebnisse ihres Schaffens auf die Bühne stellen.
Am wirkungsvollsten werde ein solches Festspiel Jein, wenn es vom lokalgeschichtlichen Standpunkt aus geschrieben werde.
Bäderobermeifter Coeber, als Vertreter der Bäckerinnung und als Vorsitzender des Ortsgewerbe- Vereins, erkannte dankbar an, daß die nationalsozialistische Reichsleitung, ebenso wie bie Kreis- Fampfbunbleitung, nur bas Beste für den Mittelstand und insbesondere auch für .das Handwerk im Auge hat. Unter Hinweis auf die dem Mittelstand in früheren Zeiten aufgebürdeten schweren steuerlichen Lasten bedauerte her Redner, daß leider vom Mittelstand aus in finanzieller Hinsicht als Beisteuer zu ben Ausstellungskosten nicht viel getan werden kann. Namens ber Bäckerinnung und des Ortsge- werbevereins betonte ber Rebner aber, baß man mit aller Kraft an bem Zuftanbekommen her bedeutsamen und anerkennenswerten Veranstaltung mitwirken will.
Der Leiter des Tierzuchtamtes Gießen der Hessischen Bauernkammer, Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wagner, stellte die regste Unterstützuna der Braunen Messe durch die Bauerntammer in sichere Aussicht, insbesondere wirb das Tierzuchtamt Gießen sich bemühen, bie Ausstellung durch Produkte der Tierzucht (Milch, Käse, Butter, Eier usw. usw.) zu bereichern.
Frau Kalbfleisch als Vorsitzende der Gießener Hausfrauenberatung brachte gleichfalls ihre volle Zustimmung zu ber Veranstaltung ber Braunen Messe zum Ausdruck, begrüßte insbesondere die durch diese Ausstellung beabsichtigte Werbung für deutsche Erzeugnisse und stellte zu diesem Zweck die Lehrküche der Hausfrauenberatung, die schon immer für bie Benroenbung deutscher Erzeugnisse gewirkt habe, gern zur Berfügung.
Gärtnereibesitzer Schneider und Universitäts- Garteninspektor i. R. Rehnelt sprachen als Ber- treter der Gießener Gärtnereigeschäste bzw. des Obst- unb Gartenbauvereins Gießen ihre volle Bereitwilligkeit zur Mitarbeit an bieser Ausstellung aus, für deren Ausschmückung aus bem Arbeitsgebiet ber beiden Redner nach besten Kräften gesorgt werden sott.
Berwaltungssekretär Bobenbenber - Gießen betonte namens der Gießener Imker deren Bereit- Willigkeit, bie Ausstellung auch durch die Beschickung mit Imkereierzeugnissen zu bereichern.
Schreinermeister Lenz stellte die bereitroillige Mitarbeit her Gießener Schreinervereinigung in Aussicht, bie insbefonbere mit Handwerksarbeit aus nur deutschen Hölzern äuswarten werde.
Der Bertreter der Reichsleitung, Pg. Stemel- ter, nahm im Berlciuse der Aussprache wiederholt das Wort zu den verschiedenen Borschlägen aus der Versammlung, wobei er in bereitwilliger Weise auf
alle Wünsche unb Anregungen einging unb die Mitarbeit der Mittelstandsorganisationen herzlich willkommen hieß. Er gab ber Ueberzeugung Ausdruck, daß durch das Zusammenarbeiten aller Kräfte mit der Veranstaltung der Braunen Messe in Gießen auch hier eine gute Werbung für die deutsch« Ware und für da» deutsche Geschäft zustandekom- men werde.
Kreiskampfbunhführer Schimmel
zog in einem kurzen Schlußwort in großer fiinle das Ergebnis der Aussprache und erinnerte dabei noch einmal an die vielfachen Schwierigkeiten, bie dem Mittelstand von ben Warenhäusern und Einheitspreisgeschäften bereitet werben. Er betonte die Wichtigkeit ber Aufgabe,
ben Mittelstanb durch eifrige Mitarbeit aller wieder dahin zu bringen, wo er seiner Bedeutung entsprechend hingehört.
Er forderte alle Angehörigen des Mittelstandes auf, sich an dieser ©ieberaufbauarbeit und jetzt insbe-
HZ.-Oberbannführung.
Di« Sprechstunden des Oberbannstabes liegen wie folgt fest:
Ig Erich Seifert, Dberbannführer. Dienstag» und Freitags 14 bis 16 Uhr Abtlg. I, Orga- nifation — Propaganda.
Ig. Walter Brück, Adjutant, täglich 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr.
Ig. Heinr. Ungelenk, Gefs. täglich 12.30 bis 14.30 Uhr, Mittwochs 13 bis 19 Uhr. Adlig. II. Personalarnl. Ausrüstungs-Kartei.
Pg. Pfarrer Rühl, Montags 16.30 bis 18.30 Uhr Adlig. III. Fürsorge — Iugendrecht. — Abteilung VI. RSIB.
Pg Dr. D e i 6, Oberbannarzl, Freitags 18 bis 19.30 Uhr Abtgl. IV. Sanitälswesen.
Ig. Willi Ruder, Gesolgschastsführer, Mittwochs 17 bis 19 Uhr Slbtlg. V. Kulturarbeit — Schulung — Wehrsport.
Ig. E r n st R i n n e, Gesolgschaftsiführer, Mittwochs 17 bis 19 Uhr Abtlg. P. Presse.
Pg. Dr. Klös, Geschäftsführung, täglich 10 bis 12 Uhr und 14.30 bis 16.30 Uhr außer Montags.
Ig. W. Lichtenberg, Hausverwaltung, zu jeder Zeit.
Die Sprechstunden finden statt in der Geschäftsstelle der HI. Friedberg, Bergkaserne, Tel. 4393.
sondere an der Veranstaltung der Braunen Messe mit aller Kraft zu beteiligen.
Der Abend, dessen Verlauf und Ergebnis die besten Aussichten für ein volles Ge- fingen der Braunen Messe eröffnete, wurde von Kreiskampsbundführer Schimmel mit dreifachem, von der Versammlung freudig aufgenommenem Sieg-Hell! auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler geschlossen.
Daten für Samstag, 5.August.
1772: Erste Teilung Polens. — 1809: Die Tiroler unter Speckbacher siegen am Slilsser Joch unb bei Brijen über bie Franzosen. — 1901: Kaiserin Frieb- rich geft. — 1915: Die Deutschen besetzen Warschau.
Daten für Sonntag, v. August.
1195: Heinrich ber Löwe, Herzog von Bayern unb Sachsen, in Braunschweig gelt. (geb. 1129k — 1914: Kriegserklärung Oesterreich-Ungarns an Ruß- lung unb Serbiens an Deulschlanb. — 1930: Der schwedische Ingenieur und Nordpolfahrer Salomon August Andree und seine zwei Begleiter auf der zum Spitzbergen-Archipel gehörigen weißen Insel tot ausgefunden unb am 9. Oktober zu Stockholm ein- geäschert.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 6. August.
6.15 Uhr: Bon Bremen: Hasenkonzert. 8.30: Frie- benskirche Kassel: Morgenfeier. 9.30: Chorgesang. 10.30: Kassel: Hörbericht von ber Deutschen Heeres» rneifterschaft in Kassel. 11: Wiener Gitarren-Kam- mermufit. 12: Die Frühglocke. Aus ben Novellen von Adolf Schrnitthenner. 12.30: Mittagskonzert. 14.10: Stunde bes ßanbes. 15: Stunde der Jugend. 16: Aus dem Festspielhaus Bayreuth: Die Meistersinger von Nürnberg. Bon Richard Wagner. In her 1. Pause: Das ewige Franken. In der 2. Pause: Zeitgenössische Berichte über die Entstehung der Bayreuther Festspiele. 22.50: Nachtmusik.
Montag, 7. August.
7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: Deutscher Almanach. 18.10: 3X5 Minuten. 18.25: „Der Wirtschaftsprüfer im nationalsozialistischen Staat in seinen Beziehungen zu Unternehmertum und Behörde." 19: Reichs fenbung: Stunbe her Nation. Christian Dietrich Grabbe. Ein beutsches Dichterschicksal. Hörwerk von Curl Etwenspoek. 20: Birtuose Biolinmusik. 20.30: Sturmabenb ber Frankfurter SA. Leitung Dr. Sven Schacht. 2130: Stunbe her Kammermusik. 22.50: Bon Leipzig: Nachtmusik.
Dienstag, 8. August.
7.10 Uhr: Bah Hersselb: Frühkonzert bes Stöbt. Kurorchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: 2eher hört zu! 15.20: Der Hausfrau zur Erholung. 16.30: Nachmit- tagskonzert. 18: „Psychologisches unb Technisches von ber 2000-Kllometer-Fahrt burch Deutschlanb", Bericht eines Fahrtteilnehmers, erstattet von Ing. Otto Winkelmann. 18.25: „Auto-Straßen unb Auto- Inbustrie", Bortrag von Dr.-Ing. Karl Klingharbt, Frankfurt a. M 18.45: Kurzbericht vom Tag. 19: Reichssenbung: Stunbe ber Nation. Der deutsche Waffenschmied (Alfred Krupp). Eine Hörfolge von Theo Rausch. 20: Unterhaltungskonzert des sud- funk-Orchesters. 21: Der Mann von der Straße spricht. 22.05: Mannheim: Streichquartett. 2250 bis 24: Freiburg: Nachtmusik.
Mittwoch, 9. August.
7.10 Uhr:Bab Hersfeld: Frühkonzert bes Stadt. Kurorchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 12: Bon Leipzig: Mittagskonzert. Das Emde-Orchester, Leipzig. 14.20: Jeder hort zu! 15.20:
Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: ,Die Dichtung und das heimliche Deutschland." Bon Wolf Bergmann. 18.25: Zeitsunk. 19: Reichssendung: Stunde der Nation. Das heimliche Reich. Hörwerk von Alois Johannes Lippl. 20.05: Wegbereiter im Aufbruch. Wort und Musik. 21.20: Cannstatt: Unterhaltungskonzert. 23: Nachtmusik.
Donnerstag, 10. August.
7.10 Uhr: Bad Ems: Frühkonzert bes Kur- orchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeher hort zu! 15.20: Stunbe ber Jugenb. 16.30: Nachmittagskon- zert. 18: Wo steht her Mensch? Zum Bcrftänbnis der jüngsten deutschen Philosophie. Bon Dr. Josef Greiner. 18.35: „Die Römerberg-Spiele in Frankfurt a. M. — ein Schritt zum Bolkstheater?" Gedanken von Dr. K. Klinghardt. 19: Bon der Funk- stunde Berlin: Stunde her Nation. Das Examen. Hörspiel von Rubolf Presber. 20: Untcrhaltungs- konzert. 21.20: Wanberbllber aus Bayern. Das Kiefersfeldener Ritterdrama. 2150: Klaviermusik von Robert Schumann. 23 bis 1: Bon der Funkftunde Berlin: Sie wünschen — wie spielen. Heiterer Tanzabend.
Freitag, 11. August.
7.10 Uhr: Bah Ems: Frühkonzert des Kurorchesters. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30. Pforzheim: Nachmittagskonzert. 18: Fichtes Bermächtnis an die nationale Revolution. Bon Paul H. Darapsky. 18.20: Zeitfragen. 19: Born Deutschlandsender: Reichssen- düng: Stunde ber Nation. Deutsche BaUahen. 20: 3X5 Minuten. 20.20; Symphoniekonzert bes Süd- funk-Orchesters. 21.45: „Wie soll man reifen?" Plauderei von Dr. Hans Geisow. 22.45 bis 24: Nachtmusik.
Samstag. 12. August.
7.10 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 15.30: Stunde ber Jugenb. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: Borlesung aus „Gewalt aus ber Erbe". Ein Crom» well-Roman von Johannes Tralow. 19: Bon Königsberg: Reichssenbung: Stunbe ber Nation. Ostpreußisches Gold. Bericht unb Dichtung von ber Bern- fteintüfte. 20: Kompositionsstunbe von Gustav Friemann (Trier). 20.30: Unheimlicher Humor 21.30: Frankfurter Frembenbuch. Bon Waller Helldorf. 23: Tanzmusik.


