falls in weiteren FLbllen entsprechende Gegenmaßnahmen gegen mißliebige Ausländer ergriffen werden.
Freiherr v. Neurath beim Reichskanzler.
Berchtesgaden, 4. Aug. (WTB.) Reichskanzler Adolf Hitler hatte am heutigen Nachmittag eine längere Unterredung mit dem Reichsaußen- mlnifter Frhrn. v. Neurath.
Oer „Angriff" in Oesterreich verboten.
Wien, 4. Aug. (WTB.) Das Bundeskanzleramt hat die Verbreitung der Zeitung „DerAngriff" in Oesterreich auf drei Monate verboten.
Ein nationalsozialistischer Märtyrer.
Wien, 4. Aug. (WTB.) Der wegen der Beihilfe zur angeblichen Flucht des Nationalsozialisten Weichselbaum aus Krems angeklagt gewesene Hilfsarbeiter Winkler wurde, da er sich schuldig bekannte, zuzehnMonaten Kerker verurteilt. Ein erbetener Strafaufschub wurde wegen Fluchtgefahr nicht bewilligt.
Oer Polizeiterror in Tirol.
Mit Seitengewehren gegen eine Trauergemeinde am offenen Grabe.
Kufstein, 4. Aug. (TU.) Am Donnerstag wurde ber, von einem Heimatwehrmann erschossene Bezirksführer der NSDAP., Gastwirt Kantner, in Fieberbrunn (Tirol) zu Grabe getragen. Zur Beerdigung hatten sich Hunderte von Leuten, fast durchweg Bauern, aus Fieberbrunn und Umgebung eingefunden. Zuzug von auswärts wurde durch die Gendarmerie verhindert. Infolge der erregten Stimmung in der Bevölkerung hatten die Behörden am offenen Grabe eine Anzahl Gendarmen mit aufgepflanztem Bajonett aufgestellt. Alle Kranzschleifen mit Aufschriften, die nicht von Verwandten stammten, wurden beschlagnahmt. Ein Mann aus Kufstein, der am Grabe einen Kranz niederlegte, auf dessen Schleife die Worte standen „Unserem treuen Mitkämpfer" wurde vom Grabe weg verhaftet. Nachdem der Geistliche die Leiche eingesegnet hatte, sprach ein Nationalsozialist einige Worte. Zum Schluß streckte er über das Grab den Arm aus und sagte: „Heil unserem Mitkämpfer". Daraufhin wurde auch er gleich am Grabe für verhaftet erklärt. Die Musikkapelle des Wohnortes des Toten spielte eine Trauerweise. Kaum waren die Töne verklungen, als die gesamte Trauerversammluna spontan die Hände erhob und das H o r st - W e s s e l - L i e d anstimmte. Die am Grabe aufgestellten Gendarmen suchten nun m i t gefälltem Seitengewehr gegen die Leute loszugehen, aber sie waren vollkommen machtlos, da die Menge wie eine Mauer stand und sich nicht abhallen ließ, alle Strophen des Horst- Wessel-Liedes bis zum Ende zu fingen. Nachher zerstreuten sich die zahlreichen Trauergäste sofort, betonte englische Zurückhaltung.
Man hält das Kabinett Dollfutz für erschüttert.
Paris, 4. Aug. (Sil.) Die von einem Teil der Pariser Morgenpresse am Donnerstag veröffentlichte angeblich amtliche Verlaut- b a r u n g über diplomatische Verhandlungen zwischen Paris und London wegen eines gemeinsamen Schrittes bei der Reichsregierung in der Frage der deutsch-österreichischen Spannung scheint in England ziemlich verstimmt zu haben. Die halbamtliche französische Nachrichtenagentur Havas seht zwar ihre Londoner Berichte in dem gleichen Stil wie bisher fort und behauptet nach wie vor, daß man englischerseits einen gemeinsamen französisch-englisch-italienischen Schritt ins Auge fasse. Die Berichte der Sonderberichterstatter der großen Pariser Blätter lauten j e - doch wesentlich anders.
So schreibt z. D. der Londoner Korrespondent des „Echo de Paris", daß man in London an eine Zusammenkunft der Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Englands und Italiens, d. h. der Unterzeichner des Diermächtepaktes, denke, um
Oer Gpielptan des Gießener Gtadttheaters für die Spielzeit 4933/34.
Don der Intendanz des Gießener Stadttheaters wird uns der folgende Entwurf zur Ausgestaltung des kommenden Spielplanes zur Verfügung gestellt.
Für die Spielzeit 1933/34 sind neben den Werken der deutschen Klassiker und den Werken der Weltliteratur vor allem Stücke unserer zeitgenössischen Autoren vorgesehen, die zu den Zeitproblemen Stellung nehmen. Es ist von der Intendanz geplant, die Werke in den Vordergrund zu stellen, die als nationale Feiern zu werten sind. Iedoch sollen dem Publikum nicht nur Festspiele geboten werden. Es soll durch das gute deutsche Lustspiel und die Komödie sich die innere Heiterkeit bewahren dürfen, die nach dem Siege der nationalen Erhebung durchaus am Platze ist. Daß die Theaterleitung dabei die sorgfältigste Auswahl treffen wird, braucht nicht betont zu werden. In engster Beratung mit der Reichsdramaturgenstelle und den hiesigen führenden Stellen wird der Spielplan aufgebaut werden, der dem kulturellen Bedürfnis und der kulturellen Bedeutung des Gießener Theaters ebenso Rechnung tragen wird wie dem Bedürfnis des Publikums.
Es ist ferner vorgesehen, wahrscheinlich in erweitertem Maße, die Oper, das Singspiel und die Operette zu pflegen. Die Verhandlungen wegen der Operngastspiele und ihrer Anzahl sind im Gange: durch die Zusammensetzung des Spielkörpers unter Hinzuziehung von Gästen gelingt es vielleicht auch selbständig, die Forderungen des Publikums auf dem Gebiete der musikalischen Darbietungen zu erfüllen. An ein Abkommen mit der deutschen Musikbühne unter der Leitung des Erbprinzen Reuß XLV. ist gedacht, da gerade diese Bühne seit ihrem Bestehen vorbildlich an der Erziehung des deutschen Geschmackes gearbeitet hat.
Von den Klassikern sind folgende Werke in Aussicht genommen. Goethe: „Gotz von Derlichingen" oder der „älrgöh": „Stella": „Geschwister" oder „Laune des Verliebten": das satirische, wenig bekannte Schattenspiel „Pater Bretz" (im Rohmen eines Einakterabends). — Schiller: „Wallenstein" oder „Turandot"; „Fiesco" oder „Braut von Messina" — Hebbel:
Begrüßung des Führers der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley vor dem Gebäude der Volksfürsorge in Hamburg.
Anläßlich des Aufmarsches der Dierhunderttausend in Hamburg besuchten der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Dr. Ley, und der Leiter der
Wirtschaftsbetriebe in der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Müller, auch die Volksfürsorge, das größte Versicherungsunternehmen innerhalb der Deutschen Arbeitsfront, über deren gute Entwicklung und Betriebsführung sich beide anerkennend äußerten.
eine Lösung für die deutsch-österreichische Frage zu suchen. Man ziehe englischerseits ein Verfahren vor, das es der englischen Regierung erlaube, sich etwas abseits zu halten. England sei sehr viel weniger interessiert, als beispielsweise Frankreich und Italien. In gutunterrichteten englischen Kreisen weise man ferner auf die G l e i ch g ü l t i g k e i t hin, mit der man von feiten der Kleinen Entente die Entwicklung verfolge. Das erkläre sich dadurch, daß die Mächte der Kleinen Entente eine Wiederherstellung der Monarchie in Oe st erreich sehr viel mehr fürchteten, als einen deutsch - österreichischen Anschluß. Man betone außerdem, daß die österreichische Regierung nicht ausdrücklich ein Eingreifen der Großmächte, oder des Völkerbundes erbeten habe. Die Regierung Dollfuß sei vielmehr ziemlich erschüttert und der Dundeskan- ler werde durch die Drohungen seiner Kollegen eingeschüchtert, die einem Zusammengehen mit den Nationalsozialisten freundlich gegenüberständen.
Einzelne Londoner Blätter beschäftigen sich heute mit den deutsch-österreichischen Beziehungen und erwähnen dabei auch die lleberfliegung österreichischen Gebietes durch Flugzeuge. Dabei wird ein sehr zurückhaltender Standpunkt vertreten. Der diplomatische Mitarbeiter des „Daily Telegraph" bezeichnet die Fragen als außerhalb der Interessensphäre Englands liegend. In London bestehe das Gefühl, daß die Mächte in dieser verwickelten und delikaten Angelegenheiten vorsichtig oorgehen müßten. An sich bestehe die Möglichkeit, aus Grund des Vier- Mächte-Paktes eine Zusammenkunft zwischen England, Frankreich und Italien herbeizuführen, um die Frage zu klären. Die Schwierigkeit bestehe jedoch darin, daß Oesterreich kein Mitglied des V i e r - M ä ch t e - P a k t e s sei und daß Oesterreich weder die fraglichen Mächte, noch den Völkerbund zu einer Intervention aufgefordert habe. Die ganze Angelegenheit sei voll von technischen Schwierigkeiten. Wenn man z. B. annehme, daß die betreffenden Flugzeuge, die österreichisches Gebiet überflogen haben, deutsche Maschinen seien, dann liege noch lange kein Beweis dafür vor, daß es sich nicht um zivile und u n b e w a f f - n e t e Flugzeuge gehandelt habe. Anderseits würden bewaffnete Polizeiflugzeuge ober Luftabwehrgeschütze benötigt, um die deutschen Maschinen abzuwehren, was von den Verfassern der Friedensver
träge nicht vorgesehen worden sei. Wenn man ferner Oe st erreich solche Abwehrmittel wie Polizeiflugzeuge oder Luftabwehrgeschütze gestatten würde — in einigen Kreisen bestehe die Meinung, daß Oesterreich tatsächlich schon im Besitz von solchen fei — dann würde es schwierig fein, diese Deutschland zu verweigern.
Deutsche ausSolland ausgewiesen
Eine deutsche Klarstellung.
Berlin, 4. Aug. (WTB.) Die im holländischen Bergwerksgebiet verfügten neuen Deutschenausweifungen, sowie das von dem Polizeipräsidenten von H e e r l e n und K e r k r a d e erlassene Verbot der Beteiligung von in Holland ansässigen Deutschen an jenseits der Grenze auf deutschem Gebiet abzuhaltenden Sportübungen gehen offenbar auf tendenziöse holländische Pressemeldungen zurück. In ihnen wurde behauptet, daß sich die im holländischen Bergwerksgebiet aufhaltenden deutschen Nationalsozialisten im Hinblick auf das von der holländischen Regierung erlassene Verbot jeglicher politischer Betätigung nunmehr über die Grenze begäben, um dort ihre Zusammenkünfte und Hebungen abzuhalten.
Hierzu ist festzustellen, daß diese Behauptungen in völligem Gegensatz zu den Tatsachen stehen. Wegen der bei den holländischen Behörden aufgetretenen Mißverständnisse und Besorgnisse ist der Kreis Limburg der NSDAP, mit seinen Untergruppen bereits vor mehreren Wochen von deutscher Seite a u f g e l ö st worden. Cs finden keinerlei Hebungen und offizielle Zusammenkünfte mehr statt. Sogar die Heberschreitung der Grenze zur Teilnahme an irgendwelchen Hebungen und Zusammenkünften auf deutschem Gebiet ist den früheren Angehörigen des Kreises Limburg der NSDAP, unterlagt worden. Man muß der Hoffnung Ausdruck geben, daß man auch auf holländischer Seite nicht künstlich neue Reibungen entstehen läßt, und daß die holländischen Behörden in ihrer Haltung sich nicht von tatsächlich von marxistischer Seite betriebener Pressehehe beeinflussen lassen.
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Amsterdam, 4. Aug. (CNB.) Auch in H o l- l a n d greift der Nationalsozialismus immer weiter um sich. Der Zugang zur
„Die Nibelungen". — Kleist: „Die Hermannsschlacht" oder „Käthchen von Heilbronn". — Shakespeare: „Iulius Caesar": „Macbeth": „Kaufmann von Venedig": ..Sommernachtstraum": „Was ihr wollt": „Viel Lärm um Nichts": „Die beiden Veroneser". — Moliere: „Tartuffe": „Der Geizige". -- Goldoni: „Der Diener zweier Herren. - Moreto: „Donna Diana." — TirsodiMolina: „Don Gil von den grünen Hosen." - Holberg: „Herr Viel- geschretz": „Die politischen Kannegießer". — Ia° kob Michael Reinhold Lenz: „Die Soldaten." — Eichendorfs: „Die Freier." — Grillparzer: „Der Traum ein Leben." — ©alberen: „Heber allem Zauber die Liebe": „Der Richter von Zalamea". - Franz v. Pocci: „Das Eulenschloh." — Lessing: „Minna Dqn Darnhelm." — Die hier genannten Werke stehen in engerer Wahl: sie werden voraussichtlich nicht insgesamt aufgeführt werden.
Don Werken der Reuklassiker und deutschen Autoren der Iahrhundert- wende ist gedacht an Wildenbruch: „Heinrich und Heinrichs Geschlecht." — Ibsen: „Volksseind" oder „Wildente" oder „Kaiser und Galiläer." — Carl Hauptmann: „Die lange Sule “ oder „Tobias Buntschuh." — Max Halbe: „Der Strom." — Hermann Bahr: ..Der Querulant." — Hartleben: Rosenmontag." — Strindberg: „Der Vater" oder „5)rei Einakter" oder „Die Nachtigall von Wittenberg" (Luther). — Hermann Durte: „Katte" oder Ioachim v. d. Goltz: „Vater und Sohn", oder Hermann v. Boetticher: „Der König" I. und II.
Das Dolksstück soll ebenfalls gepflegt werden. Zunächst sind vorgesehen von L. Anzengruber: „Der G'wissenswurm", oder „Der Doppelselbstmord": „Die Kreuzelschreiber". — Oskar K a r l w e i s : „Das grobe Hemd." — Ludwig Thoma: „Die Lokalbahn" oder „Erster Klasse". — A. Hinrichs: „Die Mehelsuppe": „Wenn der Hahn kräht".
Lu st spiele und Gesellschafts stücke: Schönthan: „Klein Dorrit": „Der Herr Senator“. — Molnar: „Märchen vom Wolf." — Möller: „Die große Chance." — Möller und Sachs: „Meine Frau die Hofschauspielerin." — Außerdem Neuerscheinungen, die zur Auswahl stehen.
Hnseren heutigen Dichtern und Schriftstellern soll mit ihren Dramen um aktuelle und Menschheitsprobleme weitester Platz eingeräumt werden. 2n Aussicht genommen sind bisher von Pg.
Hanns I o h st: „Der Einsame." — Karl Le r b s: ,,0-Boot 116.“ - Karl Faehler: „Tragödie um Kleist." - Th. Czokor: „Das Recht der Freiheit' (Hraufführung). — Friedrich Forster: „Robinson soll nicht sterben." — E. Ortner: „Meier Heimbrecht." - W. G i l b r i ch t: „Oliver Cromwells Sendung." - Pg. Hch. Bartho- lomäus: „Arbeit! Dienst! Pflicht!" (Hrauf- führung^ — Außerdem liegen Stücke zur Hraufführung vor, die noch auf ihren Wert geprüft toerben müssen. Es sind weiterhin in Vorschlag gebracht die von der Zentralstelle der „Deutschen Dühne" empfohlenen Autoren: Hans Kyser, Hermann Graedener, E. G. Kol- benhetzer, Helmut Unger, Ios. Wender, E. Geher, Otto (Sri er und Paul B e y e r.
An musikalischen Werken sollen gebracht werben von Richarb Wagner: „Tannhäuser" ober „Rienzi". — M a s s e n e t: „Manon". — Herrn Wolfg. von Woltershausen: „Dberft Chabert". — Lortzing: „Waffenschmied" ober „Unbine". — Hans Grimm: „Nicobemus". — Mozart: „Bastien unb Bastienne". — Pergo - lese: „La serva padrona" („Die Zofe als Herrin"): „Die Zaubergeige". — Künnecke: ,Das Dorf ohne Glocken"
Operetten und Volks stücke mit Gesang: „Die golbene Meisterin": „Filmzauber": „Olly — Polly"; „Förstercyristl": L'Arronge: „Mein Leopold": „Musik um Susi". Walter W. G o e tz e: „Der Page bes Königs", sowie erfolgreich bewährte Neuerscheinungen.
Heitere Medizin.
Kleine Geschichten von Aerzten und Patienten.
Dem Marquis de Latour-Maubourg mußte nach der Schlacht bei Leipzig, die er unter Napoleon mitmachte, ein Bein amputiert werden. Das war keine sehr schöne Sache, denn es gab damals noch keine Betäubungsmittel Hnd sehr zart waren die Herren Feldchirurgen auch nicht. Aber der Marquis war ein Held. Er verzog keine Miene, ja er fand noch Gelegenheit, feinen Burschen, der bei dem Anblick der Operation heftig weinte, zu trösten.
„Weine nicht sol" rief ihm der Marquis zu, während der Chirurg an ihm herumschnitt, „künftig wirst du nur noch einen Stiefel zu wichsen haben."
Als Friedrich Wilhelm IV. von Preußen sehr krank lag, wurde er von Professor Schoen-
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Aus aller Welt.
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die Sitzung mit einem nochmaligen Appell zu meinsamer Arbeit im Geist bes Führers.
Nach bem Stellvertreter bes Führers sprach Stabschef Röhm insbefonbere über die Zusammenarbeit zwischen der SA. unb der politischen Leitung unb betonte, baß noch keine Revolution bisher eine so starke gemeinsame
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Stellung nahm.
Die auf der Tagesorbnung stehenden Fragen wurden bereits in der Vormittagssitzung erledigt, fo daß die für den Nachmittag vorgesehene Sitzung ausfiel. Der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß schloß
eicht auch eine rrMen'. lebet, i-Aatkaufmen Volksgenossen i Hoffnung auf । gen soll.
Grundlage gehabt habe wie die nationalsozialistische.
In der überaus fruchtbaren Aussprache wurde über den bevorstehenden Reichsparteitag beraten, über eine neue Gesetzgebung für die innere Organisation der Bewegung, über die weltanschquliche Schulung der neuen Mitglieder, sowie über finanzielle Fi denen vor allem Reichsschatzmeister S
ßrnennu Men
Gauleiter € ' herigen Nu Walter Heys Adjutanten un k, Ranges.
Den seithci a.M., Walter ' tretenden
Fritz Weh I'sationsamtes.
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Faschistischen Partei Hollands, die nach bett Grundsätzen der NSDAP, aufgebaut ist, ist außerordentlich groß. Auch bei den im Deutschen Reich lebenden Holländern sind Bestrebungen im Gange, sich zu einer nationalsozialistischen Organisation zusammenzuschliehen. Bemerkenswert ist, daß sich die Widerstände gegen die sich immer mehr breit machenden jüdischen Einwanderer in Holland von Tag zu Tag verstärken. Wie verlautet, sind Bestrebungen im Gange, die holländische Regierung zu einem Verbot der in Amsterdam erscheinenden antideutschen Hehzeitung der aus Deutschland zu- gezogenen Iuden zu bewegen.
Führeriagung der RGOAp.
München, 4. Aua. (WTB.) Die Führer« ta gu n g der NSDAP, begann am Freitag, 4. August, um 9 Uhr, mit einer Sitzung der Reichs- leiter, Gauleiter unb höheren SA.- unb SS.-Führer im Sitzungssaal I bes Münchener Rathauses.
Die Tagung wurde durch den Stellvertreter des Führers Rudolf Heß geleitet. Er hielt eine bedeut» fame Rede über die gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben der Partei unb insbefonbere über bie E r - ziehungsarbeit, die zu leisten ist. Vor allem bemerkenswert waren die Worte, die der Stellvertreter des Führers über die Förderung bes Führernachwuchses sprach. Heß schloß seine Rebe mit einem Appell an bas Bewußtsein ber Verantwortung vor bem Führer, vor bem deutschen Volk unb vor ber Geschichte.
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Balbo will über bie Azoren zurückfliegen.
Wie aus Shoal Harbour (Neufundland) gemeldet wird, hat Balbo formell erklärt, daß er seine Absicht, nach Valentia zu fliegen, wegen des anhaltenden dichten Nebels über Irland endgültig aufgegeben habe. Balbo wird über die" Azoren nach Lissabon zurückfliegen. Die Mutterschiffe erhielten bereits eine entsprechende Anweisung. Der Abflug ist für den 10. August
Mainz, zum fi ses Mainz.
Den SA.-D xum kommissai Dingen.
Den stellver: rer Kirch ne des Kreises A Den Üngcnic furt a. Hl, zi
zu erwarten.
Unfreiwilliger Rekord eines russischen Fallschirm-Springers.
Einen unfreiwilligen Rekord hat der russische Flieger Jewdokimow ausgestellt. 0r sprang in der Nähe von Leningrad aus dem Apparat in einer Höhe von 6700 Meter. Der Fallschirm öffnete sich jedoch erst nach 108 Sekunden nach dem Absprung, als der Pilot sich nur noch 480 Meter über dem Boden befand.
Raubmord in Dresden.
In der Kanzlei eines Justizrats in Dresden wurde der dort angestellte 23jährige Bürovorsteher ®ur< t i n mit einer schweren Schußverletzung aufgefunden. Martin starb bald daraus, ohne daß er in ber Lage gewesen wäre, nähere Angaben zu machen. Man vermutet, daß ein früher in dem Büro beschäftigter Lehrling an Martin einen Raubmord verübt hat. Der Lehrling konnte noch nicht ermittelt werden.
Verantwortlich für Politik I V.: Ernst Blumschein.
lein unb von Geheimrat Weiß behandelt. Die Krankheit wurde immer bedenklicher, die Besorgnis stieg, und man legte der Königin nahe, doch auch noch den berühmten Münchener Professor Nix zuzuziehen. Schließlich machte die Königin tatsächlich den beiden behandelnden Aerzten diesen Vorschlag. Aber Schoenlein wehrte sich heftig gegen die Berufung. Nicht etwa, weil er den Kollegen aus München nicht da haben mochte. Sondern, weil er nicht wußte, wie man die Krankheitsnachrichten an das Publikum unterzeichnen sollte. Es war doch nicht gut möglich, die Bulletins zu unterzeichnen: „Schoenlein Weih Nix."
♦
Ein Kandidat wird im Examen gefragt:
„Was werden Sie tun, wenn jemand den Typhus hat?"
Der Kandidat antwortet.
Der Professor fragt weiter: „Was werden Sie tun wenn er zu dem Typhus eine Lungenentzündung bekommt?"
Der Kandidat antwortet.
Hnerbittlich fährt der Professor fort: „Was werden Sie tun, wenn er nun eine Rippenfellentzündung dazu bekommt?"
Der Kandidat antwortet.
Der Professor fragt weiter: „Hnd was werden Sie tun, wenn er nun noch einen Morbus Brightii dazu bekommt?"
®a antwortet der Kandidat, die Stirne trocknend:
„Gar nichts, Herr Professor, bann ist der Kranke schon längst tot."
Der Wiener Anatom Hyrtl fragt einst bei einem Examen einen Kandidaten:
„Sagen Sie mir, welche Muskeln werden in Bewegung gesetzt, wenn Ihnen jemand eine Ohrfeige gibt?"
„Zuerst“, antwortete der Kandidat, „die Muskeln meines rechten Arms, weil ich ihm vor allem die Ohrfeige zurückgebe.“
Arzt: „Was fehlt Ihnen denn?“
Patient: „Der Schlaf.“
Arzt: „Hnd wie leben Sie?“
Patient: „Ich arbeite wie ein Ochs, esse wir ein Wolf, bin abends müd wie ein Hund unib kann nicht, schlafen.“
Arzt: „Hm! Ia... da müssen Sie sich an einen Tierarzt wendenl"
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