Wirtschaft.
Oie Lage des kaufmännischen StellenmarkieS.
Und) den Beobachtungen der Kaufmännischen Stellenvermittlung des Deutschnationalen Hand- lungsgehilfen-Derbandes hat sich die bereits im November leicht gebesserte Stellenmarktlage im Dezember behaupten können. Der Neuzugang an Bewerbern hielt sich in erträglichen Grenzen, wird zum Teil sogar von Altstellenlosen gestellt, die im Hinblick auf Konjunkturhoffnungen sich wieder bei der Stellenvermittlung eintragen ließen. Zum Iahresschluh ausgesprochene Kündigungen wurden in größerem Almfange zurückgenommen. Der relativ günstige Gesamteindruc! wird nur durch die Entwicklung in Schlesien — auch Oberschlesien — beeindruckt. Dort hat die kleine Erholung sich nicht durchzusetzen vermocht, trotzdem Hütten- und Montanindustrie in beachtlichem Almfange Arbeiter-, nicht Angestellten-Einstellungen vornehmen konnten. Die ursprünglich hauptsächlich vom Epinn- stoffgewerbe ausgehende konjunkturelle Belebung ist im ganzen Reich mehr auf die «Eisen- unS Hüttenindustrie übergegangen, auf die sie sich zur Zeit im wesentlichen beschränkt.
Der Eingang an Desehungsaufträgen ist gegenüber dem Dormonat wenig gesunken. Das findet eine bedingte Begründung in den Festtagen und den notwendigen Dispositionen zum Jahreswechsel. Das Dermittlungsgeschäft konnte sich auf der Höhe der Novemberzahlen halten. Nennenswerte Aushilfstellungen für Stellenlose hat das Weihnachtsgeschäft auch in diesem Jahre nicht gebracht. Man beschränkte sich wieder überwiegend auf die bequemere Einberufung inzwischen verheirateter weiblicher Hilfskräfte.
Berlin ruhig und uneinheitlich.
Berlin, 5. Jan. (WTB. Funkspruch.) Die kräftige Befestigung in Neuyork und die neuen Steigerungen der deutschen Bonds, sowie die Verschiebung der Reichstagseröffnung auf den 24. d. M. ließen vormittags Hoffnungen auf eine feste Börse aufkommen. Zu Beginn des Verkehrs zeigte es sich dann aber, daß das Publikum sich weiter vom Geschäft fernhielt, so daß die Notierungen, je nachdem die Spekulation Deckungen oder Glattstellungen vornahm, etwas höher oder niedriger lagen Die Veränderungen blieben meist unbedeutend
Bei Farben herrschte auf Grund von Hoffnungen auf eine 7prozentige Dividende zu 1% Prozent höherem Kurse Nachfrage. Montane lagen bei Veränderungen bis 3U 1% Prozent völlig uneinheitlich. Stolberger waren auf kleines Angebot 3% Prozent, das find 10 Prozent des effektiven Wertes, gedrückt. Braunkohlenwerte tendierten durchweg schwächer. Kaliwerte konnten sich nach den gestrigen Rückgängen bis zu 1^ Prozent erholen. Von ckemi- fchen Werten waren außer Farben auch Goldschmidt mehr als 1 Prozent gebessert. Conti-Gummi waren etwas freundlicher, während Linoleum-Werte ein Prozent verloren. Elektro-Papiere waren bei Abweichungen bis zu 1 Prozent vollkommen uneinheitlich. Akkumulatorenfabrik gingen 2% Prozent zurück Gaswerte, Autoaktien und die meisten Maschinenfabriken waren freundlicher. Drahtwerte,
Metall- und Bauwerte lagen vernachlässigt. Kunstseideaktien eröffneten bis zu 1 Prozent schwächer. Sonstige Textilwerte waren gut behauptet. Papier- und Zellstoffwerte waren ruhig und teilweise schwächer. Von Brauereien gewannen Schultheiß 1 Prozent. Die Anteile von Wasserwerken zeigten ruhige, aber gut behauptete Tendenz. Verkehrswerte und Bankaktien lagen etwas freundlicher. Allgemeine Lokal und Kraft gewannen 2 Prozent. Im Verlaufe blieb die Tendenz zunächst unregelmäßig, später genügte kleine Nachfrage für einzelne Werte, um die betreffenden Kurse bis zu 1>6 Prozent anziehen zu lassen.
Deutsche Anleihen waren ruhig und kaum verändert. Reichsschuldbuchforderungen blieben gut behauptet, auch Reichsbahnvorzugsaktien, Pfandbriefe ufw. waren etwas gefragt. Nur einige variabel gehandelte Jnduftrieobligationen lagen etwas schwächer. Ausländer bröckelten überwiegend bis zu % Prozent ab. Anatolier und Mazedonier waren eine Kleinigkeit freundlicher.
Frankfurt etwas freundlich.
Frankfurt a. M., 5. Jan. (WTB. Drahtmeldung.) Die Vertagung des Reichstags bis zum 24. Januar und die feste Haltung Wallstreets fanden an der heutigen Börse gute Ausnahme. Die Stimmung war nach der gestrigen Abschwächung unverkennbar freundlicher, wenn auch die Umsätze kein großes Ausmaß annahmen. Die Spekulation schritt nach den gestrigen Verkäufen zu Rückdeckungen, daneben lagen auch von außen her einige Kauforders vor. Das Hauptinteresse konzentrierte sich auf den JG.-Farben-Markt, wobei optimistische Auffassungen hinsichtlich der Dividendenfrage anregten. Eine Diskussion darüber erscheint jedoch noch verfrüht. Die Farbenaktien zogen zunächst um 0.40 v. H. an und waren gleich nach dem ersten Kurs um ein weiteres Prozent höher. Von sonstigen Chemiewerten gewannen Goldschmidt 1,50 v. H., Deutsche Erdöl blieben behauptet, während Scheideanstalt 0,50 v. H. nachgaben. Ueberwiegend fest lagen auch Montanwerte, die durchschnittlich Besserungen von 1 bis 1,50 v. H. aufwiesen, Harpener zogen sogar 1,75 v. H. an und nur Buderus bröckelten etwas ab. Am Elektromarkt eröffneten die Kurse zunächst uneinheitlich, doch meist um 0,50 bis 0,75 v. H. fester. Nur Siemens verloren 1,50 v. H. und Schuckert 0,25 o. H. Im übrigen eröffneten Conti- Linoleum Zürich 1,13 v. H., Zement Heidelberg, Daimler Motoren und Schiffahrtswerte bis 0,50 v. H. höher. Zellstoff Waldhof gaben anderseits 0,75 v. H. nach.
Deutsche Anleihen lagen ruhig und wenig verändert. Späte Reichsschuldbuchforderungen waren anfangs leichter, später aber wieder freundlicher. Die Schutzgebietsanleihe bröckelte indessen weiter ab. Am Pfandbriefmarkt waren Goldpfandbriefe etwas freundlicher und von 0,25 bis 0,75 v. H. höher, während Liquidationspfandbriefe und Kommunalobligationen unverändert waren. Industrieobligationen, Staats- und Stadtanleihen lagen ruhig.
Im Verlaufe traten zunächst kleine Besserungen ein, später blieben die Kurse bei geringen Umsätzen nicht immer voll behauptet, die Grundstimmung blieb aber freundlich. Im
weiteren Verlauf fanden behauptete Umsätze in Reichsaltbesitzanleihe statt, die 0,75 v. H. anzogen. Tagesgeld war zum Satz von 4,75 v. H. unverändert.
frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 5. 3an. Auftrieb: Rinder 63 Stück: Kälber 744, Schafe 210, Schweine 564. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und 'Saugkälber 31 bis 34, mittlere Mast- und Saugkälber 26 bis 30, geringe Kälber 20 bis 25. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weide- mast, 22 bis 24, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 19 bis 21, fleischiges Schafvieh 15 bis 18. Schweine: vollfleischige Schweine von zirka 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 35 bis 37, desgl. von zirka 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 34 bis 38, desgl. von zirka 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 34 bis 37. Marktverlauf: Kälher und Schafe langsam, geräumt, Schweine ruhig, ausverkauft.
G. A.-Sport.
Fußball.BerbandSspiele beginnen ...
Arn kommenden Sonntag beginnen wieder die Berbandsfp'.ele. Der erste Sonntag der Rückrunde bringt gleich zwei spannende Begegnungen. Die DsD.er empfangen auf dem Waldsport- Platz die 1. Elf des Sportvereins Wetzlar, die Dlauweißen fahren nach Frohnhausen. Den Spielen kommt besondere Bedeutung deshalb zu, weil es für den DfB. und die Wetzlarer um nicht unwesentliche Positionsverbesserung geht.
Handball tm Ladn - Oünsdera - Gau.
Gauvorstandssihung in wieseck.
Zum Zwecke der Festsetzung der Termine für die Veranstaltungen des Jahres 1933 findet kommenden Sonntag in Wieseck eine Gauvorstandssitzung statt.
Petroleum, das flüssige Gold.
U.S.A.
Zahlen in 1000 Raumtonnen
116,6
M I
v -I
WH
22,3 DIE ERDÖL-PRODUKTION,
6.6
5,8
4.9
LU
U.S.S.R
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VENEZUELA
172 der wichtigsten
■■ LÄNDER
Petroleum ist das flüssige Gold der modernen Welt, und um den Besitz der Quellen wird heule mit derselben Leidenschaft gekämpft wie früher um edle Metalle. Eine große Anzahl internationaler politischer Konflikte drehten sich um den Besitz von Delfelbern, gerade in diesen Tagen hat die persische
Regierung der englischen Ausbeutungs-Gesellschaft die Konzession gekündigt, was noch zu erheblichen Verwicklungen im Nahen Osten führen kann. Wie un-sere Statistik der Jahresproduktion von 1931 zeigt, ist Persien das Land mit der sünstgrößten Erdölproduktion der Welt.
Unsre liebe Mutter, Großmutter und Tante
Frau Marie Pfeiffer Witwe
geb. Schneider
ist am Montag, dem 2. Januar, nachmittags 5 Uhr, im Alter von 84 Jahren sanft entschlafen.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen (Neuen Bäue 2), den 5. Januar 1933.
Die Beisetzung fand auf Wunsch der Entschlafenen in der Stille statt oeo
Gießen, den 5. Januar 1933.
08
Die trauernden Hinterbliebenen:
Wilh. Henrich und Kinder
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, für die zahlreichen Kran«- und Blumenspenden sagen wir hiermit unseren innigsten Dank.
der Vorstand
4 D
i KriegepvereiD GieBen.
Die Beerdigung un- seres 1b. Kameraden
Wilhelm Horst
findet am Freitag, dem 6. Januar 1933. nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
Um zahlreiche Beteiligung bittet
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Bekanntmachung.
Betr.: Verstärkte Winterhilfsmaßnahmen der Reichsregierung zur Verbilligung von Lebensmitteln und Brennstoff für die hilfsbedürftige Bevölkerung.
Im Rahmen der Winterhilfe hat die Reichsregierung verstärkte Mittel zur Verfügung gestellt, durch die der hilfsbedürftigen Bevölkerung für die Monate Januar, Februar und März 1933 der Bezug von frischem Rind- oder Schweinefleisch und anderen Lebensmitteln sowie von Brennstoff zu einem verbilligten Preise ermöglicht werden soll. 670
A. Verbilligung von Fleisch und anderen
Lebensmitteln.
Die Verbilligung erfolgt auf Grund eines von der Reichsregierung herausgegebenen Verbilligungsscheines. Die Ausgabe des Gutscheins für den Monat Januar 1933, der 4 Bezugsabschnitte im Werte von 30 Rpf. enthält, wird in den nächsten Tagen an die Empfangsberech- tigten erfolgen.
Die Verbilligung wird gewährt für frisches Rind- oder Schweinefleisch einschließlich Rückenfett und Liefen (Flomen) sowie für frische Durstwaren von Rind und Schwein.
Jeder Berechtigte kann monatlich vier Pfund verbilligten Fleisches oder verbilligter Wurstwaren erhalten. Auf geringere Mengen als 1 Pfund darf eine Verbilligung nicht gewährt werden.
3c einmal im Monat können an Stelle eines Pfundes frischen Fleisches oder frischer Wurstwaren wahlweise bezogen werden:
1 Pfund Schweineschmalz oder mindestens 2 Pfund frischer Seefisch ober
1 Roggenbrot im Gewicht von mindestens 2% Pfund.
Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten Hilfsbedürftige, insbesondere Kinderreiche, zwei Verbilligungsscheine. Sie können auf den zweiten Verbilligungsschein an Stelle eines Pfundes Fleisch usw. wahlweise mindestens 1% Liter frische Milch beziehen.
B. Verbilligung von Brennstoff.
Auf Grund eines besonderen Verbilligungsscheins kann jeder Berechtigte monatlich 2 Zentner verbilligter Kohlen (Steinkohlen, Braunkohlenbriketts, Koks) erhalten. Der verbilligte Preis muß 30 Rpf. unter dem Tagespreis oder sofern für Unterstützungsempfänger durch Preisnachlässe der Kohlensyndikate und des Kohlenhandels sowie durch Frachtermäßigungen bereits Preisnachlässe erzielt sind, 30 Rpf. unter diesem verbilligten Preise liegen. Es wird bei dieser Gelegenheit darauf hingewiesen, daß für Hilfsbedürftige durch die vorerwähnten Verbilligungs- maßnahmen der Preis für den Zentner Union-Briketts bereits auf 1,17 RM. ab Lager gesenkt werden konnte.
Als Bezugsstellen für die verbilligten
Oeffeniliche Mahnung
Folgende Rückstände werden hiermit zur Zahlung bis 12. Januar 1933 einschließlich gemahnt: 64C
Schulgeld für die Hessische Studienanstalt für November 1932,
Wohnungsmiete aus städtischen Häusern für November 1932,
4. Ziel Vorauszahlung an Gemeinde-, Kreis- und Prooinzialumlage einschließlich Sondergebäudesteuer 1932.
Nach Ablauf dieser Frist erfolgt ohne weitere Mahnung Einzug der rückständigen Beträge auf Kosten der Schuldner.
Bei den Steuerzahlungen werden die vorgeschriebenen Verzugszuschläge erhoben.
Gießen, den 4. Januar 1933.
___________Stadtkasse Gießen.__
Holzversteigerung
im Fürst zu Solms-Braunfelsschen Forstrevier yungen, Distrikt Dietrichsberg bei Dillingen, am Montag, dem 9. 3anuar d. 3.» 10 Uhr vormittags, im Säale der Gastwirtschaft Strack zu Dillingen. Zum Verkauf kommen: 740
Buche: 416 rm Scheiter, 444 rm Knüppel, 21 rm Reiserknüppel, 140 rm Astreifer und Schlagraum.
Eiche: 4 rm Scheit, 161 rm Knüppel, 7 rm Gartenpfosten, 2,20 m lang.
Jid)te: 8 rm Knüppel.
Lebensmittel und Brennstoffe sind alle Verkaufsstellen zugelasfen, die die bezeichneten Waren führen und die sich bereit erklären, die Verbilligungsscheine in Zahlung zu nehmen und den gegebenen Vorschriften zu entsprechen.
Im übrigen machen wir die örtlichen Verkaufsgeschäfte auf folgendes aufmerksam:
1. Einlösung und Verrechnung der Bezugsscheinabschnitte erfolgt durch das Städtische Wohlfahrtsamt, Gartenstraße Nr. 2.
2.
3.
4
werden. Wir bitten daher, darauf zu achten, daß die der Bezugsscheinabschnitte vor dem Verfalltage erfolgt.
Gießen, den 2. Januar 1933.
besonders Einlösung rechtzeitig
Bürgermeisterei Gießen. Wohlfahrtsamt. Dr Seid.
Rechnung ist in doppelter Ausfertigung unter Beifchluß der in Zahlung ge nommenen Bezugsfcheinabfchnitte einzureichen.
Die in Zahlung genommenen Abschnitte sind durch Aufdruck eines Firmenstempels ober durch Namensaufschrift zu entwerten.
Die einzelnen Verkaufsstellen haben die gesammelten Abschnitte jedesmal für den Zeitabschnitt, für den sie gelten, an die Verrechnungsstelle des Wohlfahrtsamts abzuliefern.
Der Tag, bis zu dem die Abschnitte abgeliefert fein müssen, ist aus den ein
zelnen Abschnitten ersichtlich.
5. Nach dem Verfalltage abgelieferte Abschnitte können nicht mehr beglichen
Für Haus-Schlachtungen
empfehle Weißblech-Konservendosen
zum Einkochen von Fleisch- u.Wurst. Die Dosen werden maschinell verschloss. Rat u. Auskunft unverbindl.
Georg Dahmer, Spenglerei Neuenweg 40. o-i
Die gute
aus dem Habichtswald bei Kassel der billige Hausbrand zu Mk. 1.30 p. Ztr. fr. Keller bei JOh.FiSCbßr.Kolilenbandelsgesellscliaft
m. b. H., Alicenstrabe 42 — 44
Fernsprecher 3i72 und 3176. 70ö
Zwangsversteigerung 87/32
Am Donnerstag, dem 12. 3anuar 1933, vormittags 9 Uhr. wird im Amtsgerichts- gebäude zu Gießen, Zimmer 107, das im Grundbuche von Gießen dem Karl Huhn und Ehefrau Elise, geb. Trapp, in Gießen zugeschriebene Anwesen Rittergasse 23
Flur 1, Rr. 561 = 4 qm yofraum Jur 1, Jlr. 567 = 950 qm hofreite. zusammen geschätzt auf 35 415 RM., versteigert. 86220
Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.
Gießen, den 5. Dezember 1932.
I A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen:
Leo, Ortsgerichtsvorsteher.
Nutz- und Brennh olzversteigerung
aus dem Stadlwald Laubach.
Am Montag, dem 9. 3anuar 1933, werden nach Zusammenkunft am Waldeingang der Kreisltraße Laubach — Freienjeen (Schützenhalle) um 10% Uhr vormittags aus den Forstorten Höll, ©enges, Buchwald und Zwillingsseife versteigert:
Derbstangen: Esche 2. und 3. Kl. = 8 St.;
Buche 3. Kl. - 10 St.
Ruhscheiter: Eiche (2 m lg. zu Gartenpfosten) 23 rm.
Scheiter: Buche 400 rm, Hainbuche 18 rm, Eiche 12 rm, Birke 2 rm.
Knüppel: Buche 420 rm, Hainbuche 11 rm, Eiche 27 rm, Reisig 1. Kl. (in Schichthaufen eingelegt) 330 rm.
Stöcke: Buche 1. Kl. = 70 rm.
Das Holz sitzt größtenteils an guten Abfuhrwegen.
Auskunft erteilt Förster (9 r ü n i g Freienseen. 650
Laubach, den 3. Januar 1933.
Hessische Bürgermeisterei.
Högy.


