Ausgabe 
4.11.1933 Zweites Blatt
 
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Sie Aschkameraden der Mon am 5. November

Obecheffen

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Wer morgen das Eintopfgericht hält, zeigt, daß er hinter der Regierung des Führers steht!

Sie Firma Lande

ist ein arisches, deutsches Unternehmen

Eine Probe lohnt sich - wir bitten darum!

Der Ruf der Herstellerfirma, der Zigarettenfabrik W. Lande G. m. b. H. bürgt für die aus­erlesene Qualität dieser neuen R. S. K. Zigarette

Wählerliste einsehen!

Bis kommenden Montag, 6. November, einschließlich liegt die Wählerliste im Stadt- Haus, Bergstraße, Zimmer Nr. 14, zur Einsicht­nahme offen. Niemand versäume, sich davon zu überzeugen, daß er in der Wählerliste verzeichnet ist. Das Stimmrecht kann nur ausgeübt werden, wenn der Name des Wählers oder der Wählerin in der Wählerliste enthalten ist.

Jnventuraufnahme des einzelnen Betriebes erfolgt ht der Praxis nicht nach einem allgemein gültigen Schema, sie wird vielmehr in vielen Beziehungen besondere, auf die jeweilige Branche, auf die Große des Betriebes, auf die Betriebsform, auf den Be­schäftigungsgrad und auf den Kundenkreis zurück- zuführende Eigenheiten ausweisen. Je nach der Art des Unternehmens erfolgt bei der Inventur teils eine Aufnahme und Bewertung jedes einzelnen Ge­genstandes, teils auch eine Zusammenfassung und gemeinsame Bewertung gleichartiger Gegenstände. Diese verschiednen Formen der Jnventuraufnahme, wie sie in den einzelnen Handelszweigen üblich ge­worden sind ursprünglich nur, um dem Kauf­mann eine möglichst genaue Uebersicht über das Warenlager und seinen Handelswert zu geben, erst in zweiter Linie für steuerliche und kreditpolitische

von Menschen zu werten ist, die in Bewunderung die große Leistungsfähigkeit des deutschen Volkes wieder aufleben sehen, das am Rande des Ab­arundes in der klaren Erkenntnis feines Schick- fals das Steuer herumreißt zu jenem Weg, der auf­wärts führt.

Und auf diesem Wege ist der 5. November die nächste Etappe, sie wird die heerschau für den

12. November sein.

Das deutsche Volk soll dafür sorgen, daß so. viel Stimmen, wie sich am 12. November zu einem Ge­folgschaftswillen finden werden, auch den 5. N o - vember bejahen und in ihm eine Pflicht der Stunde sehen.

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finden Sie jetzt in allen führenden Spezialgeschäften:

fen Naturverbundenheit. Trotz der schlichten Vor- ! tragsart von Käthe Hecht wird ein eindrucksvoller und schöner Abend ju erwarten sein. Auch für Nichtmitglieder sind Eintrittskarten bei Challier zu haben. (Siehe heutige Anzeige.)

sein, die in der Geschichte des deutschen Volkes seit dem 30. Januar 1933 als Höhepunkt aufgefaßt wer­den.

Wie stark die Auswirkung gerade dieser an sich unscheinbaren Handlung ist, erkennen wir an dem Urteil des Auslandes und an den Briefen, die aus fernsten Ländern, aus Asien und Amerika, eingehen, die als schlichte Gabe von Menschen aller Nationen ein Scherflein enthüllen, das als persönliches Opfer

Krieaerkameradschast statt. Mit dem Bezirkstag war die Feier des 50jährigen Bestehens des hiesigen Kriegeroereins verbunden. Der Führer des gastgebenden Vereins, Kamerad Blum, sowie der Führer des Bezirks, Kamerad Scribd« Schotten, leiteten die Tagung mit Worten der Be­grüßung ein. Alle Vereine des Bezirks hatten zum Teil starke Vertretungen entsandt. Schriftführer Straub- Rudingshain berichtete zunächst über den letzten Bezirkstag in Rainrod. Der Bezirks­führer sprach den bisherigen Verbandsführern sei­nen Dank aus und begrüßte die neuen Führer. Dann gab er Aufschluß über die bei der Führer- tagung in Darmstadt gefaßten Entscheidungen, fer­ner wurde über das Versicherungswesen gesprochen. Den Vereinen, die sich finanziell die Verpflichtung von Rednern nicht leisten können, wurde empfohlen, sich an die Herren Hitz- Schotten, W ü r z - Eichelsdorf, Schwarz- Rudingshain und Kratz- Freienseen zu wenden. Der Verein Betzenrod mel­dete, daß er sein 50jähriges Bestehen innerhalb des Vereins feiern wolle. Der Kriegerverein Eichels­dorf [teilt seine für November vorgesehene Jubi­läumsfeier zurück. Der Verein Michelbach feiert im Herbst 1934 sein 25jähriges Bestehen. Der Verein Busenborn will demnächst sein 25jähriaes, der Ver­ein Wiepershausen sein 50jähriges Bestehen im Jahre 1934 begehen. Im weiteren Verlaufe der Ta­gung wurde den Mitgliedern die regste Beteiligung an der Wahl und am Volksentscheid zur Pflicht gemacht. Mit den ersten Versen des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes wurde die Tagung ge­schlossen. Sodann formierte sich ein Zug, der zu­nächst durch die Straßen des Ortes zum Denkmal der Gefallenen des Weltkrieges führte, wo ein Kranz niedergelegt wurde. Am Kriegerdenkmal von 1870/71 fand eine Feier statt, die durch Darbietun­gen des Gesangvereins verschönt wurde. Der zweite Führer des Bezirks, Bürgermeister Decher- Rain­rod, hielt eine Ansprache. Sodann übergab der Führer des gastgebenden Vereins an zwei seit­herige Vorstandsmitglieder, und zwar an Wilhelm B e p p l e r und Eduard Haas, je eine Ehren­urkunde. Ferner wurden sechs Kameraden des hie­sigen Vereins durch den Bezirksführer mit dem ,^Hafsia"°Ehrenkreuz ausgezeichnet. Eine Anzahl weiterer Kameraden erhielt das Abzeichen für 25- jährige Mitgliedschaft. Neben dem hiesigen Musik-

Zwecke sind nach der Entscheidung des Reichs­finanzhofs auch aus steuerlichen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden, solange sich die Bewertung im Rahmen der Bewertungsgrundsätze eines ordent­lichen Kaufmanns stellt.

Jtanöflüge über (Sieben.

Die Ortsgruppe Gießen des Deutschen Luftsport­verbandes veranstaltet während der Luftfahrt- Werbewoche vom 5. bis 11. November an jebem Tage verbilligte Rundflüge über Gießen und Um­gegend. Erwachsene können für 5 Mark das Ver­gnügen eines solchen Fluges haben, Mitglieder der SA., der SS. und des Stahlhelm zahlen 4 Mark, Mitglieder der Hlllerjugend 3 Mark.

Gießener WochenmarLtpreise.

* Gießen, 4. Noo. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Landbutter, das Pfund 1,30 Mark, Kochbutter 1 bis 1,10 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 14, Wir­sing, das Pfund 7 bis 10, Weißkraut 5 bis 8 Pf., der Zentner 3 Mark, Rotkraut 8 bis 10, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 10, Spinat 12 bis 15, Römisch­kohl 10, Unterkohlrabi 5 bis 7, Grünkohl 15, Rosen­kohl 20 bis 25 Pf.. Feldsalat 1 Mark, Tomaten 20, Zwiebeln 8 dis 10, Meerrettich 30 bis 50, Schwarz­wurzeln 20 bis 25, Kürbis 5 bis 8, Pilze 30 bis 50, Kartoffeln 3 bis 3% Pf., der Zentner 2,50 bis 2,80 Mark, Aepfel, das Pfund 12 bis 18 Pf., Birnen 10 bis 15, junge Hähne 70, Suppenhühner 60, Blumen­kohl, das Stück 10 bis 50, Salat 5 bis 10, Endivien 5 bis 15, Lauch 5 bis 10, Sellerie 5 bis 20 Pf.

rvornonzcn.

Tageskalender für Samstag: 14 Uhr auf dem Trieb, Volkskundgebung: Redner: Reichsstatthalter und Gauleiter S p r e n g e r »Reichs­minister D a r r 6 4 Staatssekretär Backe, Landes­bauernführer Dr. Wagner. Stadttheater, 20 bis 22 Uhr,Die Männer find mal so..." (Deutsche Bühne). Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Wenn am Sonntagabend die Dorfmusik spielt". Astoria- Lichtsftiele, Seltersweg:Die Frau im U-Boot". Deutsche Stenographenschaft, 20.30 Uhr, Eafä Ebel, Monatsversammlung. Gießener Ruderklub ,^Has- sia", 20.30 Uhr, im Bootshaus, Jahreshauptversamm­lung. Katholischer deutscher Frauenbund, 15 bis 20 Uhr, Kathol. Vereinshaus, Krippen-Ausstellung. Christliche Versammlung, 20.15 Uhr, Einhorn, Wetzsteingasse 9, Vortrag von August Schumacher aus Hahn.

Tageskalender fürSonntag: Stadt­theater, 19.30 bis 22 Uhr,Am Himmel Europas". Gießener Konzert-Verein, 17 Uhr, Universitäts- Aula, Konzert mit Professor Dr. Gustav Havemann. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Wenn am Sonn- tagabend die Dorfmusck spielt". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Die Frau im U-Boot". Evangelische Stadtmission, 20.15 Uhr, Löberstraße 14, Vortrag Du und dein Vaterland". Katholischer deutscher Frauenbund, Kathol. Dereinshaus, 10 bis 20 Uhr, Krippen-Ausstellung. Christliche Versammlung, Einhorn, Wetzsteingasse 9, 15.30 Uhr, Vortrag von August Schu-macher aus Hahn.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Heute Abend 20 Uhr erste Vor­stellung der Samstag-AbonnentenDeutsche Bühne" im Monat November mit einer Aufführung des Schauspiels:Arbeit! Dienst! Pflicht!" von Heinrich Bartholomäus unter der Spielleitung von Intendant Hanns König. Ende 22 Uhr. Sonn­tag, 5. Nov., als Vorstellung außer Abonnement zu kleinen Operetten-PreifenWo die Lerche singt" von Franz Lehar. Spieldauer von 19.30 bis 22 Uhr. Dienstag, 7. Nov., 6. Vorstellung im Dienstag- Abonnement Erstaufführung der klassischen Operette Wiener Blut" von Johann Strauß. Operetten- Preise. Spieldauer von 20 bis gegen 22.30 Uhr. Mittwoch, 8. Nov., als 6. Vorstellung im Mittwoch- Abonnement Wiederholung der Operette:Wiener Blut". Operetten-Preise. Spieldauer von 19.30 bis gegen 22 Freitag, 10. Nov., 6. Vorstellung

im Freitag-Abonnement das Schauspiel:Am Him­mel Europas" von Schwenzen-Malina: Spiellei­tung: Anton Neuhaus. Gewöhnliche Preise. Spieldauer von 20 bis 22.30 Uhr.

Die Vortrags-Gemeinschaft Goethe- Bund, Kaufmännischer Verein und Gewerbe-Verein fchreibt uns: Am kommen­den Dienstag eröffn : die Vortrags-Gemeinschaft Goethe-Bund, Kaufmännischer Verein und Gewerbe- Verein ihre Vortragstätigkeit 1933/34 Für den ersten Vortragsabend ist die bekannte Tierfreundin Käthe Hecht mit ihrem LichtbildervortragTiere des butschen Waldes und der deutschen Heimat als Hausgenossen" gewonnen worden. Ein Vor­trag über die Liebe und Freundschaft zum Tier wird immer auf die Besucher stine große Anzie­hungskraft ausüben. Und dies mit Recht! Es kommt hinzu, daß heute solche Vorträge im Sinne und zur Pflege und Förderung des echten Tier­schutzes besonders zeitgemäß und dringend notwen­dig sind. Käthe Hecht ist eine hervorragende Künst­lerin der Kamera. Aber sie ist doch noch weit mehr. Um solche wundervollen, lebendige Geheimnisse der Tierseele kündenden Bildszenen, wie sie der Vor- tragsbesucher auf der Leinwand sehen wird, fest­halten zu können, bedarf es einer feüenen und tie­

Am ersten Eintopfsonntag gab es eine Reihe von Hochzeiten, die auf diesen Tag fielen, und obgleich die Möglichkeit bestand, hierfür das Essen außer­halb des Eintopfgerichtes geben zu können, wurde in diesen Fällen gerade

der Tag des Linlopfgerlchtes als das Symbol für die Einheit des deutschen Volkes

und der deutschen Familie gewählt. Jene Men- chen, die an diesem Tage den Bund für das Leben chlossen, haben für immer das Bewußtsein und Üe Belohnung, an diesem ersten Eintopfsonntag das gemeinsame Leben mit einem Opfer für das ganze deutsche Volk begonnen zu Haben. So wie jene Hochzeitsgesellschaften sich dem Willen des Führers unterordneten und Freude sie erfüllte, so soll am morgigen Sonntag die Weihe des B e - kenntnisses zum Opferdank ausgedrückt werden, in dem an diesem Tage die Glocken läuten, um die Festlichkeit des Tages besonders zu betonen.

Erkennt, deutsche Männer und Frauen, die ihr in der Familie, in der Gesellschaft, im Verein und im Verband beisammen sein werdet, daß die Stunde, in der ihr euer Mittagsmahl ein- nehmt, eine besondere Stunde ist. So wie der Führer sein schlichtes Essen am Tage des Ein­topfgerichtes einnimmt, um als leuchtendes Vor­bild feinem Volke zu dienen, so muß jeder deutsche Mensch, gleichviel, wo er lebt und in welchen Verhältnissen er zu leben gewohnt ist, die Gewißheit im herzen tragen, daß ihm dieses freiwillig übernommene Opfer in der Geschichte des Volkes angerechnet werden wird als ein

Ausdruck des Tal gewordenen Sozialismus.

Jeder Tag hat die Größe, die er verdient. So ge­sehen, wird her morgige Sonntag einer jener Tage

** Der Deutsche Gruß auch von uni­formierten Beamten anzuwenden. Einem Rundschreiben des Herrn Staatsminifters entnimmt das Staatspresseamt, daß in Zukunft auch von uniformierten Beamten mit Kopfbedeckung der deutsche Gruß anzuwenden ist. Berkehrsposten grüßen nur durch Einnehmen der Grundstellung, falls die Ausübung ihres Dienstes überhaupt eine Grußerweifung zuläht.

** Beamte und Schüler in Uniform. Aus Anlaß der großen Kundgebung kamen heute alle Beamten und auch die Schuler unserer Schulen, soweit sie dazu berechtigt waren, in Uniform zum Dienst bzw. in die Schule.

** Finanzamtspersonalien. Regie­rungsrat Dr. Dexheimer vom Finanzamt Mainz-Innenstadt wurde an die Abteilung für Be­sitz- und Verkehrssteuern des Landesfinanzamts Darmstadt versetzt. Regierungsrat Ehrhard vom Finanzamt Darmstadt-Stadt wurde an das Finanz­amt Darmstadt-Land versetzt.

** Geschäftsjubiläum. Am 5.November feiert die Firma Ludwig Kohlermann, Gießen, Bleichstraße 14, Holz-, Kord- Bürsten- und Seiler­waren, ihr 50jähriges Geschäftsjubiläum. Heutiger Inhaber der Firma ist der Schwiegersohn des Grün­ders, Herr L. Heid er ich.

** 125 Jahre Papierhandlung P h. Lüdeking. In diesen Tagen kann die Firma Papierhandlung PH. Lüdeking, Seltersweg 5, auf ein 125jähriges Bestehen zurückblicken. Es dürfte nicht alltäglich fein, daß eine Firma über vier Gene­rationen hinweg im Besitze einer Familie ist. Die Abschrift einer Anzeige imGießer Anzeigungsblätt- chen" vom Dezember 1809 ist im Schaufenster der Firma zu lesen.

** Besuchszeiten in den Museen. Das Oberhessische Museum im Alten Schloß am Brand­platz, das Völkermuseum und das Kriegsmuseum im Neuen Schloß am Landgraf-Philipp-Dlatz sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr geöffnet.

** Straßensperre. Zwecks Ausführung von Pflasterarbeiten am Kreuz Friedrichstraße Röntgen st raße wird die Friedrichstraße zwi­schen Wartweg und Rodthohl für die Zeit vom 3. November bis 11. November für den gesamten Fahrzeugverkehr polizeilich gesperrt. Die ausgestell- ten Sperr- und Umleitungsschilder find zu beachten.

** Das Eintopfgericht in Gaststätten. Wie uns von der Gastwirts-Innung Gie­ßen mitgeteilt wird, wird das Eintopfgericht in Gaststätten nicht, wie vor kurzem bekanntgegeben wurde, in der Zeit von 11 bis 24 Uhr, sondern nur in der Zeit von 11 bis 17 Uhr ausgegeben. Wie wir auf Anfrage sowohl bei der Kreisleitung der NSDAP., wie auch bei der NS. - Volks - Wohlfahrt Gießen erfahren, ist von einer sol­chen Bestimmung an diesen Stellen noch nichts be­kannt.

** Preisgekrönter Polizeihund. Dom 3. bis 5. Oktober fand in Darmstadt eine Prüfung der staatlichen Polizeidiensthunde statt. Bei der Prü­fung der Suchhunde, die im Kriminaldienft geführt werden, wurde der Diensthund der Kriminalpolizei­stelle Gießen, die DobermannhündinCarmen" vom Mönchwörthof, Führer Kriminalhauptwachtmeister R i e n h a r d t, bei starkem Wettbewerb zahlreicher Polizeihunde mit dem 1. Preis und der NoteVor­züglich" ausgezeichnet.

** Versammlung des Bundes Köni­gin Luise. Im Stahlhelmheim sand in den Räu­men des Bundes Königin Luise dieser Tage eine stark besuchte Versammlung der Kameradinnen statt. Nachdem sich schon am Nachmittag die Vertreterin­nen des Gaues Hessen zu einer Taaung zusammen­gefunden hatten, wurde am Abend die feierliche Ver­pflichtung mehrerer Kameradinnen durch die Gau­führerin Frau Viktoria Gräfin Solms- As s. n h e i m oorgenommen. Die stellvertretende Ortsgrupvenführerin wies in eindringlichen Worten auf die Bedeutung des 12. November hin und for­derte alle Frauen auf, sich geschloffen und in Treue hinter den Führer Adolf Hitler zu stellen. Ge­meinsam wurden sodann bas Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied gesungen. Die Landesführerin Frau Dürr-Efeumühle schilderte in einer An- sorache die Ziele des Bundes und sprach von der Anerkennung, die der Führer her Arbeit der deut­schen Frau zolle.

Handgepackte, deutsche Wert­arbeit der Zigaretten­fabrik W.Lande G. m. b. H.

Bauernkundgebung in Ortenberg.

-s- D r t e n b u r g, 3. Noo. DerKalteMarkt" fand am Mittwoch seinen Abschluß mit einer von der Kreisbauernschaft Büdingen veranstal­teten Kundgebung, bei der Landesbauernführer Dr. Wagner (Darmstadt) zu Tausenden von Bauern sprach, die aus dem hohen Vogelsberg, aus der Wetterau und aus dem Kreis Gelnhausen zusam­mengeströmt waren.Man kann alles verlieren", so führte der Redner, anknüpfend an die bekannten Worte Hitlers einleitend u. a. ausJjaus, Hof, Be­ruf, Besitz, aber niemals die Ehre." Die nach dem Weltkrieg von den früheren deutschen Regierungen preisgegebene und verratene Ehre gelte es bei der Abstimmung am 12. November, am Schicksalstag des deutschen Volkes, nach außen hin gegen die fremden Völker und Staatsmänner zu wahren und zu verteidigen, nachdem der Nationalsozialismus und die Regierung H i t l e r sich im I n n e r n durch die Revolution vom 30. Januar wiederhergeftellt haben. Diesem Ziele hätten die bisherigen unbe­streitbaren Taten Hitlers gedient, Friede und Arbeit im Innern zu sichern und insbesondere den deutschen Bauernstand zur Grundlage der Natton zu machen. Der einzige und entscheidende Weg zur Rettung des deutschen Bauern liege in dem unlängst beschlossenen Reichserbhofgesetz, dessen ganze Segnung und völlige Berechtigung erst unsere Kinder in 20 und 30 Jah­ren nach uns verstehen würden. Grund und Boden seien für uns heilig, getränkt vom Blut der Väter und Vorväter, Ernährungsgrundlage, aber kein Schacherobjekt und keine Handelsware. Zum Schluß rief der Redner, wiederholt von lauten Beifallskund­gebungen unterbrochen, die Versammelten auf, am 12. November sich durch Stimmabgabe Mann für Mann geschlossen hinter Adolf Hitler zu stellen.

Die mächtige Kundgebung der Tausende schloß mit einem auf den Führer ausgebrachten dreifachen Sieg-Heil!" und dem Gesang der ersten 'Strophen des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedss.

Herbstbezirksiag derHassia" im Bezirk Doae^sberg.

l Eichelsachsen, 31. Okt. Am Sonntag fand in unserem Orte der Herbstbezirkstag des Bezirkes Vogelsberg in der J)af ia"»