obwohl gerade in den angelsächsiscken Ländern solche Non-stop«Bomanroerte sehr beliebt sind. (Man denke nur an die fürchterliche Tarzanserie oder an die afrikanische Romanreihe des Kriminalschrist- ftellers Wallace!) Miß Mabel Urner will sich nun endgültig von der Schriftstellerei zurückziehen. Man kann es ihr nicht verdenken..
Ter glückhafte Schatzgräber.
(ku) London.
In einem der ältesten Viertel in Leeds erzählte die Sage von einem Haus, das einen uralten gewichtigen Schatz beherbergen sollte. Niemand kümmerte sich mehr um diese Geschichte, ab und zu wurde sie abends einmal am Kamin wieder auf- gefrischt. Und da hörte sie auch der 14 Jahre alte Bernard Tharpe, der sich mit der ganzen Begeiste- rung seiner Jugend auf diese Schatzgeschichte stürzte. So fing er also an und klopfte in seiner freien Zeit Stück für Stück der Wände und Böden ab. Er pochte an die Holzwände und an die Steindecken, unermüdlich, tagelang. Bis er schließlich in der Nähe eines Feuerplatzes auf eine Stelle stieg, die unzweifelhaft hohl war. Er klopfte sie sorgsam aus und rief dann seine Familienangehörigen herbei, die einen Kriegsrat abhielten, ob man die schöne Tapete zerschlagen und die Wand aufbrechen sollte. Man entschloß sich schließlich dazu — und fand eine große eiserne Truhe. Die Spannung stieg auf Fieberhitze. Man holte einen Schlosser, der seinerseits einen Mann mit einem Schweißapparat zu Rate zog. Langsam, ganz langsam öffnete sich die Truhe. sie war leer.
Doch man fand in dem Ruß neben der Truhe, die auch durch einen geheimen Zugang erreicht werden konnte, frische Spuren. Ferner erinnerten sich Nachbarn, daß in einer Zeit, als das alte Haus keine Mieter hatte, eines Nachts ein älterer Mann an einem Fenster gesehen worden sei. Dieser Mann muß um den Schatz gewußt haben und hat ihn wohl geborgen. Aber wer er war und wie groß der Schatz gewesen ist — das wird man wohl nie mehr erfahren. Der kleine Schatzgräber kam ein wenig zu spät. In ferner Zukunft wird man nicht mehr von dem verborgenen Schatz in dem alten Haus in Leeds erzählen, sondern von dem geheim- nisvollen Mann, der ihn eines Nachts abholte, kurz ehe ein Junge den Schatz — beinahe gefunden hätte.
Tas Recht auf den Pfiff.
(mi) Paris.
Man sollte meinen, daß der Geschmack an einem Theaterstück und die damit verbundenen Aeuße- rungen eine ganz persönliche Angelegenheit sind. Daß dies nicht der Fall ist, beweist jetzt eine Verhandlung vor einer Pariser Kammer, bei der es einigermaßen amüsant zuging.
Angeklagt war eine alte Dame, eine treue Abonnentin der hiesigen Com6Die-Fran?aise, des französischen Nationaltheaters, weil ihr ein modernes Stuck nicht gefallen hat und sie es auspfeifen wollte. Zum „Delikt" selbst kam es gar nicht erst, denn in dem Augenblick, als sie ein Pfeifchen zog, wurde sie schon von einem Beamten festgestellt und dann höflich an die frische Luft befördert.
Vor Gericht erschien die streitbare alte Dame, umgeben von drei bekannten Anwälten und gefolgt von einer großen Schar Abonnenten der Comödie- Franxaise, Die — eine moderne Auflage des antiken Chors — je noch Bedarf die Verhandlung mit ihren Einwürfen begleiteten, um im Namen der Gesamtheit ebenfalls gegen diese Beschränkung des Rechts auf den Pfiff zu protestieren. Die Meinungen wogten, wie nicht anders zu erwarten, aufgeregt durcheinander und die prinzipielle Frage ist so wichtig, daß der Präsident die Sitzung vertagte. Die Abonnenten des Theaters sind indessen ihres Sieges gewiß. Es lebe der freie Pfiff! Da kann man sehen, was die Pariser Theateroesucher für Sorgen haben.
Leistungsschulgeld.
(avk) Budapest.
Leistungsschulgeld ist die neueste ungarische Einrichtung, mit der das Kultusministerium die ahnungslose Bevölkerung zu Beginn des neuen Schuljahres (in Ungarn ist im Herbst Schulbeginn) überraschte. Demnach muß das Schulgeld nach der Leistung bezahlt werden Nicht etwa nach der Leistungsfähigkeit des Vaters. Nein: Die Leistung der Schüler entscheidet!
Verstehen Sie das? Nein? Ist doch so einfach wie das Einmaleins.
Der Mittelschüler mit lauter „Sehr-gut"-Zensuren bezahlt am wenigsten. Jungens und Mädels mit „gut" kommen auch mit einem blauen Auge davon. Kinder mit „genügend" haben schon eine ziemlich gepfefferte Taxe zu entrichten. Und die bedauernswürdigen Würmchen, die „kaum genügend" arbeiten, sollen ein geradezu phatanstisch hohes Schulgeld bezahlen.
Zweck der Uebung: Ausmerzung des mittelmäßigen Schüler-Materials.
Ein Lied geht durch den Raum.
(k) Belgrad.
Die Aerzte stellten frft, daß ein Eingriff nötig sei. Der Patient, Herr Timotits, ließ sich nicht ein- schläfern und begab sich in bester Stimmung in den Operationssaal. Er nahm auf dem Operationstisch Platz, und der Eingriff begann. Um die Zeit zu verkürzen, begann Herr Timotits, seines Zeichens erster Tenor Der Belgrader Oper, zu fingen. Ein Lied ging durch den Raum, ein prachtvoller Tenor liefj die Wände der sonst so nüchternen chirurgischen Klinik erzittern, und die Kranken horchten auf in ihren Betten: Donnerwetter, war das eine wunderbare Stimme. Timotits fang die Tenor-Arie aus der neuen Oper von Tiardcwitfch „Pacht im Hafen von Spalato", die am Abend desselben Tages die Uraufführung erlebte Die Generalprobe auf Dem Operationstisch hatte rauschenden Erfolg. Die Premiere desgleichen Und Timotits wurde mit einem Schlag Die volkstümlichste Persönlichkeit von Belgrad.
R'unft und Wissenschaft
Dr. Pierre Nour vom Pasleur-Jnslllul f.
Der Direktor des Pasteur-Jnstituts in Paris, Dr. Pierre Rou §, ist gestorben. Der Name des Verstorbenen ist namentlich auf Grund seiner 23er- Dienste um die Bekämpfung De rDiphtherie bekannt geworden. 1853 in Confolens geboren, wurde Roux 1877 Assistent von Pasteur, 1895 Vizedirektor und 1q04 Direktor des Instituts Pasteur Roux war einer Der bedeutendsten französischen Vak- teriolgen.
Neu-Erscheinungen Des Verlages Wolfgang Zeh in DresDen.
Bei Ieß in DresDen erscheinen: H. v. Bron- fort. Aus Dem Reich Der Blume. Unsere Blumen In Garten unD Haus in Vergangenheit unD Gegenwart. — Emil Waldmann, Künstler-Ehen unD Rünftlcrlicbcn aus fünf IahrbunDerten. — Lyrik Georg v. D. Bring, Das Blumenbuch. Adolf B a • Den, Jahr des Knaben. Fritz D i e 11 r i ch, Paris, Ein Zeitgedicht.
G.JL-fpovt
Sonntagsfußvatt öer Gießener Mannschaften 1900 (Liga) - Sportverein Wetzlar (Liga) Bei ihrem letzten Auftreten in Gießen bereiteten die Gäste den Zuschauern auf dem Platz an der Liebigshöhe eine kleine Enttäuschung. Allerdings handelte es sich bei der letzten Begegnung um em Freundschaftsspiel. Punktspiele zwischen diesen beiden Gegner trugen meistens immer etwas anderen Charakter. So wird man auch für Den morgigen Sonntag ein spannendes, hartes Spiel erwarten müssen. Die Mannschaft Der Spieloereinigung hat in Den letzten Spielen nicht sehr überzeuge nD gekämpft und sich auch mit Den entsprechenden Ergebnissen zufrieden geben müssen. Der morgige Sonntag wird eine ganze Leistung bringen müssen, wenn Die Mannschaft nicht Den Anschluß an Die Spitzengruppe ver- Heren will.
Die Wetzlarer sind in allen Reihen sehr gut und ausgeglichen besetzt, so daß es schwer sein wird, der Mannschaft an irgend einem Punkte besonders beizukommen. Die Gäste führen vor allem ein schnelles und wuchtiges Spiel, und verstehen zu kämpfen. Die Spieloereinigung 1900 trägt sich mit Der Absicht, Den Sturm umzustellen, um ihn Durch- schlagskräftiger zu gestalten. Eine Aufstellung Der Mannschaft war bisher nicht zu erfahren. Die morgige Begegnung dürfte eine der interessantesten der Spielrunde sein. Man erwartet einen scharfen Kampf, dessen Ausgang nicht vorherzusagen ist. Schiedsrichter ist Koch- Friedberg.
Die II. Mannschaft der Spieloereinigung 1900 hat ebenfalls ein interessantes Treffen zu befreiten. Sie fährt nach Naunheim bei Wetzlar und tritt Dort gegen eine Mannschaft an, Die jahrelang in einem anDeren Sportlager Den Meister stellte. Die Mannschaft von Naunheim spielt einen tech- nisch hervorragenden Fußball; Die Stürmer sind schnell und sehr schußkräftig. Die II. Mannschaft der Spielvereinigung wird um ihre erste Niederlage kaum herumkommen.
Die III. Mannschaft spielt gegen Vetzberg I. Das ursprünglich gegen Mendorf (Lahn) angesetzte Verbandsspiel fällt aus. Vetzberg ist neu hinzugetreten. Das Spiel findet in Vetzberg statt. Es sind dort nur unzureichende Platzverhältnisse. Die Spielstärke des Gegners ist nicht bekannt, der Ausgang daher völlig offen. 1900 wird wieder in stärkerer Aufstellung antreten.
3ugenbfpiele.
1900 1. Jugend — Heuchelheim 1. Jugend (Platz 1900); 1900 2. Jugend — Steinbach 1. Jugend (in Steinbach); 1900 Schüler — Daubringen Schüler (in Daubringen).
Watzenborn Steinberg (Liga) gegen VfB. Gießen (Liga).
Die Liga von Watzenborn-Steinberg empfängt am morgigen Sonntag auf dem eigenen Platze Die Liga des VfB Gießen zum fälligen VerbanDsspiel. Die Spiele zwischen Den Mannschaften von Gießen und der Liga von Watzenborn-Steinberg haben in jüngster Zeit stark an Interesse gewonnen. Denn im Laufe Der BerbanDsfpiele hat sich Die Mannschaft Der morgigen Gastgeber als ein Gegner entpuppt, mit Dem gerechnet roerDen muß.^Zwar haben Die Steinberger in Den letzten beiDen Spielen nicht sehr glücklich gekämpft, sich Dabei aber so tapfer geschlagen, daß man nicht etwa von einem Form- rückgang sprechen könnte. Die bisherigen Ergebnisse, welche die Steinberger Teutonen gegen die Hiesigen erzielten, werden Die Grünweißen ja auch Davor bewahren, Den Gegner leicht zu nehmen.
Die Gießener bestreiten Den Kampf in Der Aufstellung: Becker; Leutheuser, Singel; Haupt, Knauh, Feuster; Ranft, Wilhelm, Heß, Lehrmund, Balser.
Wie Der Kampf ausgehen roirD, ist nicht vorher- zusagen. Die Mannschaften Dürften sich ziemlich gleichwertig sein. Der kleine unD nach Dem vielen Regen sicherlich nicht ganz in bester Verfassung be- sindliche Platz in Watzenborn-Steinberg roirD Die Grünweißen auf eine harte Probe stellen. Die Platzbesitzer, Die ja mit ihrem Gelände vertraut sind, haben dadurch ein Plus. Für Die Gießener roirD es aber auch aus anderem Grunde eine Belastungsprobe fein, Denn die Watzenborn-Steinber- ger verfügen über einen elementaren Kampfgeist und halten bis zum Schluß durch. Von den Grün- weißen kann man das nicht immer behaupten. Die Mannschaft, die die VfBer stellen, sollte sich aller- Dings nicht so ohne weiteres geschlagen bekennen. Die Gastgeber roerDen in Der VerteiDigung ein schwer zu nehmenDes HinDernis oorfinDen.
Die 3. Mannschaft Des VfB. Gießen tritt gegen KrofDorf I an unD zwar auf Dem Platze in Krof- Dorf. Ob es zu einem Siege für Die Grünweißen reicht, ist noch sehr fraglid). Die 1. JugenD hat gegen Die 1. Jugend von Alten-Buseck anzutreten, ebenfalls auf dem Platz des Gegners. Die Schüler empfangen die Schüler von Watzenborn-Steinberg.
Die 2. Mannschaft von FC. „leutonia" Watzenborn-Steinberg tritt in Wißmar gegen Die Dortige erste an.
öporfabfeilung des Tv. Wieseck.
Die 1. Elf von Wieseck erwartet am morgigen Sonntag Die 1. von Garbenteich. Wiesecks Mannschaft sollte Das Spiel für sich entscheiden können. Die 1. Jugend hat die 1. Jugend von Lollar zu Gast. Man erwartet einen Sieg der Platzbesitzer.
3n Magdeburg: Deutschland-Aorwegen.
3um z. Zußbattkampf am kommenden Sonntag.
Zum zweiten Male tritt am kommenden Sonntag unsere FußbaU-National-Mannschaft vor Die Lefsentlichkeit ... und wieder wird die Mannschaft gestellt, die unsere Farben im ersten Länderspiel dieser Saison gegen Belgien so würdig vertreten hat. Ein Zeichen, welch großes Vertrauen Der DFB.-Spielausschuß unserer jungen „neuen" und zum ersten Male einheitlichen Mannschaft entgegenbringt. Aber der Gegner heißt diesmal in Magdeburg Norwegen. Zum siebten Male kämpfen die beiden Länderteams gegeneinander. In den Jahren von 1923 bis 1926 wurden sechs Spiele ausgetragen, vier gingen glatt an die deutschen Vertreter, während Die beiden letzten in Breslau und Oslo einen unentschiedenen Ausgang nahmen.
Norwegens Fußball hat also zweifelsohne gerade in der letzten Zeit einen machtvollen Impuls erhalten, das beweisen seine großen Siege im Nordischen Pokal und seine Erfolge über Dänemark und Schweden. Trotzdem ist man Diesmal m Den Reihen Der Norweger ziemlich pessimistisch, einige Der bekanntesten Spieler haben noch kurzfristig absagen müssen, und ein ausreidjenber Ersatz für Diese Spieler war bei Der Kürze Der Zeit nicht mehr zu beschaffen. Der Norwegische 23er- banD hat sich aber trotzDem alle Mühe gegeben unD wird alles Daransetzen, gegen die Deutschen würdevoll abzuschneiden.
Deutschland hat — wie bereits geschildert — die gleiche Mannschaft zur Stelle, die vor 14 Ta- gen zu dem Siege über Belgien kam. In diese
„Einheit" kann man unbedingt Vertrauen setzen. Jeder tat in Duisburg feine Pflicht, kämpfte und fügte sich in die Gemeinschaft ein, so wird es auch am kommenden Sonntag in Magdeburg sein. Die Norweger sind zwar nicht der leichte Gegner wie Belgien, aber zu einem Siege müßten unsere Vertreter schon kommen. Unsere Farben vertreten wie- Der: Duchloh (VfB. SpelDorf); Busch (Duisburg 99), Hund (Schwarzweiß Essen); Janes, Bender Breuer (alle Fortuna Düsseldorf); Albrecht, Wigold (beide Fortuna Düsseldorf), Hohmann, Rasselnberg (beide VfL. Benrath), Kobierski (Fortuna).
Die Aussichten.
Zu einem so überlegenen Siege wie gegen Belgien wird unsere Mannschaft diesmal kaum kommen. Das kann man mit ziemlicher Sicherheit voraussagen, wenn man im Fußball überhaupt von „sicheren" Voraussagen sprechen darf. Vor Dem Spiel sind noch alle Möglichkeiten offen. Die Norweger haben zum Teil Leute in ihrer Mannschaft, Die schon mehr als fünfmal international gespielt haben. Auf ihren Spielführer Berstad müssen die Nordländer diesmal verzichten, und das ist eine Tatsache, Die bei Dem Abwägen Der Chancen un- bedingt ins Gewicht fällt. Aber trotz allem sollten unsere Vertreter stark genug sein, auch den zweiten Länderkampf in dieser Saison siegreich zu gestal- ten, zumal bas Treffen auf deutschem Boden aus- getragen wird.
Der Schühenverem Gießen im Sabre 1933.
Die Beteiligung an Wettbewerben und die internen Veranstaltungen des Schützenvereins haben wiederum gezeigt, daß sich Der Verein auf Der alten Höhe befindet und feine Schutzen sehr beacht- liehe Resultate zu erzielen vermögen. Der alten Tradition „Ueb Äug' und Hand fürs Vaterland wurde von All- und Jungschützen auf den Schieß- Plätzen lebhaft Rechnung getragen. Die Erluchst- gung Der Jugend sand in Der Pflege Des Kleinkaliberschießens bereDten AusDruck. Dieses Gebiet Durch Heranziehung Der Jugend noch weiter aus- zubauen, sieht Der Schützenverein als eine seiner vornehmsten Aufgaben an.
NachstehenD Die Ergebnisse Der vom Verein be- ftrUtenen Wettbewerbe:
1. Deutsches Meistcrschaftsschießeu.
Grohkaliber.
Der Verein errang mit 3 8 4 6 Ringen Die Gaumeisterschaft. Schützen: H. Appel (FelD) 753 Ringe, H. Sauer (StanD) 818 Ringe, Gy. Schilling (Wehrmann) 873 Ringe, W. Georg (Pi- ftole) 850 Ringe, C. Dreyer (Kleinkaliber) 552 Ringe.
Die Bezirksmeisterschaft mit 3849 Ringen. Schützen: H. Appel (FelD) 694 Ringe, H. Sauer (S'cmD) 781 Ringe, Ga Schilling (Wehr- mann) 910 Ringe, W Georg (Pistole) 853 Ringe, 2ß. Schilling (Kleinkaliber) 611 Ringe.
Kleinkaliber. Klasse B.
Mit 2974 Ringen Die Gaumeisterschaft. Schützen: H. Appel 608 Ringe, C. Dreyer 564 Ringe, W. Georg 576 Ringe, W. Hainbach 605 Ringe, Gg. Schilling 621 Ringe.
Kleinkaliber. Klasse A.
Die Gaumei st erschast mit 2531 unD Die Bezirksmeisterschaft mit 2708 Ringen. Schützen: Fritzius 431 Ringe (Gau), 502 Ringe
1 (Bezirk): L. Lenz 518 (G), 527 (B.); H Lich 455
(©.), 502 (B.); W. Schilling 619 (G), 626 (B.); ft. Strack 508 (G), 551 (B.).
vcrcinsschictzen:
Adolf-Möhl-Becher: Sieger H. Appel; Ehrenscheibe von Ph. Nikolaus: Sieger H. Appel; Heinr.- Schmidl-Gedachtnisbecher: Sieger Fr. Klotz; Heinz- Münch-Jubiläumsbecher: Sieger H. Appel; Gustav- Frey-Erinnerungsbecher: Sieger H. Appel; Hans- Hammermann-Becher: Sieger H. Appel; Dtto-Seelig* Becher: Sieger R. Koch; Ehrenbecher gestiftet von Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller: Sieger W. Horn.
Königsfchießen: Sieger H. Herrmann (König), H. Appel (Kronprinz), H. Dippel (1. Ritter), W. Bette (2. Ritter); C. Peter, W. Hom, H. Röhrig, O. Schönau, W. Georg, G. Frey, Gg. Schilling (je ein Stern).
Handball im (Sau XII der OT.
Tv. Hachenburg I — Gießener Turnerschaft I.
Das letzte Spiel Der Vorrunde bringt eine Begegnung mit einer Mannschaft, die man bis letzt noch nicht auf heimischem Gelände sah. Wenn es Den Hachenburgern auf eigenem Platze gelang, Den Leuten Der Spieloereinigung Die Punkte abzuneh- men, so gibt Das allein noch nicht genügenD Aufschlug über ihr spielerisches Können. Doch auch Den Wetzlarern, Die nur knapp gewinnen konnten, gaben sie eine harte Nuß zu knacken. Immerhin haben die Gaste auf Grund dieser Spiele bewiesen, daß sie zu Recht Der Gausonderklasse angehören. Für Die Gießener bedeutet Dieses Spiel Die letzte Gelegenheit, Die BorrunDe nicht ganz punktlos abzuschließen. Wenn die beiden oorhergegenDen Kämpfe verloren gingen, fo lag das nicht zuletzt an dem ausgesprochenen Pech, bas Die Gießener verfolgte und stets zum Schluß noch um einen Sieg ober zuminDest ein verdientes Unentschieden brachte Die Mannschaft, die
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seit ihrem ersten Auftreten schon an Einheitlichkeit und Geschlossenheit gewonnen hat, hat das Zeug zu einer ansprechenden Leistung in sich, zumal sie in Der — kaum oeränDcrten — Ausstellung antritt, Die sich schon im letzten Spiele recht gut bewährte. Freilich bedarf es bei diesen Spielen auch des vollen körperlichen Einsatzes und einer gerochen Härte, über Die Die Mannschaft noch nicht verfügt.
To. Wetzlar — Spieloereinigung 1900.
Das HanDballspiel, Das Die 1. HanDballelf Def Spieloereinigung 1900 am morgigen Sonntag auszutragen hat, kann sehr wohl von entscheidenDek BeDeutung sein. Das Spiel finDet als letztes auf Dem Platz Des Gegners statt. Die ausstehenden Spiele wird Die Mannschaft Der Spieloereinigung auf eigenem Platz austragen können. Das stellt einen nicht zu unterschätzenden Vorteil Dar. Aller- Dings bedeutet Der Kampf Des morgigen Sonntags noch einmal eine schwere Belastungsprobe. Die Wetzlarer sind technisch sehr gut durchgebildet und haben im Sturm ihre besondere Stärke. Auch der Mittelläufer giU als sehr gut. Schwacher ist Der Tormann und wenn sich Der Sturm Der Gießener Darauf einstellt, Erfolge zu erzielen.
Die Blauweißen treten in Der Aufstellung Des Vorsonntags an unD zwar mit Lott; Birkenstock, Volkmann; Mann, Hoffmann, Funke; Wolf, Betz, Steines II., Krüger, ftremmers
Zwar fehlen in Der Mannschaft noch Schott unD Schüler, man erwartet aber Doch, Daß sie sich ehrenvoll schlagen roirD und möglichst einen knappen Sieg mit nach Hause bringt.
Io. Beuern I — OSL. Gießen I.
Am Sonntag fährt Die HanDballmannschaft Des OSC. zum To. Beuern, um das fällige VerbanDs- spiel auszutragen. BeiDe Mannschaften Dürften sich gleichwertig fein. Der Ausgang Des Spieles ist un- gewiß. Beuern hat feine seitherigen Spiele hoch verloren. Die OSCer Dürften alles daransetzen, ebenfalls einen Sieg zu landen.
Erstes Treffen der Turnerführer im Gau XII der DT.
Die Führerschaft des neuen Turngaues Nork Hessen, in dessen zwei Bezirken Kassel und Gießen Die Turner zwischen Main unD Weser zu gemeinsamer Arbeit zusammengeschlossen sind, treffen sich morgen im Sitzungssaal Des Kasseler Rathauses zur ersten Führertagung. Turner aus allen Teilen Des alten HessenlanDes unD Der angrenzenDen Gebiete, Die bisher Den alten (Bauen (Kreisen) Mittelrhein und Dberroefer angehörten, werden sich erstmals dke Hand reichen und geloben, in echter turnerischer Treue und zähem, schon oft bewährtem Turverwillen alles daran zu setzen, den neuen (Bau Der NorDhessen zu einem Gebiet bester turnerischer Leistungsfähigkeit zu gestalten: im Sinne Der puh- rer Des Dritten Reiches, im Geiste Fr. L. Jahns und all der Männer, die sein unvergängliches Erba durch die Stürme eines Jahrhunderts gerettet haben in Die neue Zeit.
Die Kasseler Tagung ist Der erste Gauturntag Des neuen (Baues XII (NorDhefsen) Der DI.
Es kommt ihr Damit eine turngeschichtliche BeDeutung zu. Darüber hinaus hat Der Führertag aber noch einen tieferen Sinn. Er will schlicht unD ein- Drucksvoll bekunden, daß die Turnerschaft sich ihrer Pslichten voll bewußt ist, Die sie freuDig auf sich nahm, als sie beim Deutschen Turnfest in Stuttgart Den Marsch ins Dritte Reich begeistert angetreten unD Dem Volkskanzler unverbrüchliche Treue gelobt hat. Die restlose Hingabe zum großen Führer Adolf Hitler muß Das vornehmlichste Gegenwartsziel aller turnerischen Arbeit sein.
Diesem Ziele Dient auch Der Kasseler lurntag. Das ersieht man schon aus Der Tagesordnung, »n Deren Verlauf sprechen roerDen Der Führer Des (Baues Nordhessen, Bernhard Andr 6 (Hersfeld), über „Die Turnerschaft im Dritten Reiche" und der Sportbeauftragte des Gaues Kurhessen Der BsDOv-. TI e i ft e r (Kassel), über „Die gegenwärtige tage Der Turn- und Sportbewegung". Daneben werden auch organisatorische Fragen in Berichten Des 9- rers Des Gaues und des (Bauoberturnroarts JL Paul (Gießen) erörtert.
Gerätemannschastskompf Ahbach-Wieseck - £oilar - Lechgestern Die zweite Austragung Dieses Gerätemannschasts- fampfes erfolgt am morgigen conntaa in 2Ißbad). Wieseck, Das Durch Zugang einer Anzahl neuer Kräfte stark in Den BorDergrunD getreten ist, trifft in Leihgestern auf einen nicht zu unterschätzenden Gegner, währenD die Mannschaft Des Gastgebers wohl etwas fchwächer ist. TrotzDem ist ein überaus spannender Kampf zu erwarten, der erst mit Den letzten Hebungen entschieden werben Dürfte.


