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Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
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11.: Die Boheme, Anfang 19 Uhr. 12.: Lohen» grin; Anfang 18 Uhr. 13.: Geschlossen.
Schauspielhaus. 5. Febr.. Morgen um fünf...!: Anfang 20 Uhr. 6.: Der mutige Seefahrer: Anfang 20 Uhr 7.: Die Journalisten: Anfang 20 Uhr. 8.: Amphitryon; Anfang 20 Uhr. 9.: Die Journalisten: Anfang 20 Uhr. 10.: Am» phitrnon: Anfang 20 Uhr. 11.: Kollege Crampton: Anfang 20 Uhr. 12.: Die endlose Straste. Anfang 15.30 Uhr: Der Verschwender, Anfang 20 Uhr. 13.: Amphitryon: Anfang 20 Uhr.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
± Waldgirmes, 3. Febr. Hier ist ein Fall von Paratyphus mit Todesfolge zu verzeichnen gewesen. — 3n der jüngsten Zeit sind bei Hausschlachtungen zehn Schweine wegen Tuberkulose verworfen worden. Da nur eine örtliche Versicherung besteht, müssen die Mitglieder erhebliche Beiträge leisten.
I Aus dem Hüttenberg, 3. Febr. In den Gemeinden des Hüttenbergs ist die Grippe in stärkerem Umfange ausgetreten. Krankheitsfälle mit schwereren Komplikationen waren bisher nicht zu verzeichnen. Trotzdem auch eine größere Anzahl Schulkinder von der Grippe befallen ist, kam es bisher noch nicht zu Schul- schliehungen.
Riesenfeuer in der Rhön.
Fulda, 4- Febr. (TU ) Am Freitagabend wurde der Rhönort Hilders im Kreise Gersfeld von einem Riesenfeuer heimgesucht. Gegen 21 Uhr brach im Anwesen des Landwirts Winheim in der Kanalstraste ein Brand aus, der sich mit grober Schnelligkeit ausbrcitete und auch auf die umliegenden Gebäude Übergriff. Trotzdem die Wehren aus der gesamten Umgegend alarmiert wurden (es waren etwa 360 Feuerwehrleute zur Stelle), griff das Feuer auf die Rebengebäude (Stallungen und Scheunen) von 17 Anwesen über, die völlig eingeäschert wurden. Auch eine Anzahl von Wohngebäuden wurde durch das Wasser schwer beschädigt, zwei Wohnhäuser sind völlig unbewohnbar geworden. Erst gegen 2 Uhr nachts war es gelungen, die Gewalt des Feuers zu brechen- Die Entstehungsursache ist noch nicht geklärt. Man vermutet Brand st iftung. Auch die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Einige der Leute sind schwer geschädigt, da sie nur zum Teil versichert sind-
Frankfurt sehr ssill.
Frankfurt a. M., 4. Febr. (WTB. Drahtmeldung.) Die Wochenschlutzbörse eröffnete in sehr stiller Haltung. Die ersten Rotierungen zeigten jedoch meist kleine Erholungen. Infolge der anhaltenden innerpolitischen Unsicherheit war die Umsahtätigkeit aber gering, und nur die Kulisse hat verschiedentlich etwas gedeckt, während das Publikum sich weiter fernhält. Am Rentenmarkt lagen überwiegend kleine Verkaufsorders vor.
Am Elektromarkt eröffneten Gelsenkirchen und Deutsche Erdöl bis zu 1,75 Proz. höher. Stahlverein gewannen 1 Proz., 3G. und Schuckert bis zu 0,38 Proz., dagegen verloren Licht & Kraft und Zement Heidelberg bis zu 1 Prozent. Reichsbankanteile, die an der Abendbörse infolge von Gerüchten über eine eventuelle Dividendenermä- stigung weiter schwach lagen, eröffneten heute unverändert. 2m Verlaufe kamen noch AEG., De- kula und Phönix-Bergbau bis zu 0,63 Prozeß höher zur Rotiz. Von Zellstoffaktien eröffneten Aschaffenburger 0,25 Proz. niedriger. Waldhof lagen behauptet. Am Schiffahrtsmarkt zogen Hapag 0,13 Prozent an.
Am Rentenmarkt eröffneten Reubesitz 0,1 Prozent höher, während Altbesitz 0,9 Prozent nachgaben. Späte Reichsschuldbuchforderungen waren um 1,25 Prozent erholt, wobei aber Käufe von interessierter Seite erfolgt sein sollen. Von Industrieobligationen waren Stahlvereinsbonds 0.5 Prozent höher, Reichsbahnvorzugsaktien blieben behauptet.
Im Verlaufe kamen noch AEG-, Bekula, Aku und Phönix bis zu 1,9 Prozent höher zur Rotiz. Von Zellstoffaktien lagen Aschaffenburg 0,25 Prozent niedriger, Waldhof waren behauptet. Am Schiffahrtsmarkt zogen Hapag 0,1 Prozent an. Im späteren Verlauf war die Stimmung unsicher. und bei fast nahezu völliger Geschäftsstille bröckelten die Kurse meist von 0,25 bis 0,75 Prozent ab. Bank für Drauindustrie kamen 1,75 Prozent niedriger zur Rotiz. Reichsbank gaben 0,5 Prozent nach. Goldpsandbriefe lagen überwiegend noch von 0,25 bis 0,5 Prozent schwächer: auch Kommunalobligationen verloren etwa 1 Prozent. Liquidationspfandbriefe tendierten uneinheitlich. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 3,5 Prozent weiter leicht.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 5. Febr.: Die Csar- öasfürstin: Anfang 19.30 Uhr. 6.: Lehar; Anfang 20 Uhr. 7.: Palestrina; Anfang 19.30 Uhr. 8.: Der Postillon von Lonjumeau: hierauf: Die Puppenfee; Anfang 20 Mr. 9.: Othello; Anfang 19.30 Mr. 10.: Die Csardasfürstin; Anfang 19.30 Mr.
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von praktischen Hausfrauen erprobte winke zur schonenden. billigen pflege aller waschbaren Wollsachen:
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Lokomoiiv-Enigleisung in Laubach.
Heute morgen ereignete sich gegen 9 Mr im Bahnhof L a u b a ch ein Zugunfall, der noch Dcr- hLltnismähig glimpflich verlief, insofern, als kerne Personen zu Schaden kamen. Die Cotomotibe des Personenzuges 4268, der auf der Strecke Mucke- Hungen verkehrt, sprang mit einer Achse a u s d e m G l e i s , so datz die Weiterfahrt un- nwglich wurde. Sofort wurde der Hilfs» und Gerätezug von Giesten mit den notwendigen Mannschaften angefordert. 9.05 Mr verliest der Hilfszug bereits den Bahnhof Gießen. Die Rei> senden wurden durch einen besonderen Zug nach Hungen gebracht und erreichten dort den Anschlußzug nach Gießen, der mit 20 Minuten Der» pätung hier eintraf. Der durch die Entglei.ung entstandene Materialschaden ist nicht bedeutend. Der Unfall dürfte schnell behoben sein.
(Semänherof in Grünberg.
jl_ Grünberg, 2. Febr. Eine Mitteilung des Bürgermeisters betraf die Verhandlungen, die er auftragsgemäß mit den hiesigen Backern zwecks Senkung des Back lohn es hatte die aber bis jetzt noch nicht zu einem Ergebnis führten.
Für das Rotwerk der deutschen Jugend bewilligte der Gemeinderat einen Beitrag von 100 Mark. Rach Mitteilung des Bürgermeisters sind auch die Raturalien- und die Geld- sammlung in der Gemeinde von gutem Erfolg gewesen.
Zur Genehmigung eines Arbeitspro- grammesfür 1933 (Durchführung un Rah. men des freiwilligen Arbeitsdienstes und des Sofortprogrammes der Reichsregierung) berichtete Bürgermeister Dr. M i l d n e r über die von ihm eingeleiteten Maßnahmen. Zunächst hat die Stadt 2700 Tagewerke Kultur- und Wegebau- arbeiten im Walde bei der für die Durchführung des freiwilligen Arbeitsdienstes zuständigen Stelle angemeldet. Die Stellung eines Lagers sei geplant. Hierfür sei das im Brunnental gelegene Waschhaus des Fabrikanten Karl Repp in Aussicht genommen, das zur Zeit dem Rotwerl der deutschen Jugend diene und von frtm Besitzer bereitwillig zur Verfügung gestellt w^de. Die Stadt übernehme außer der Quartierbeschaffung noch die Gestellung des Handwerksgeräts, die Bezahlung der Unfallversicherung unb Uei- nerer Beiträge, während Beköstigung und Entlohnung (1.60 Mk. pro Tag) vom Reich getragen werde. Eine weitere Maßnahme soll die Um- Pflasterung einzelner Straßen (Rosengasse, Marktgasse, Marktplatz und Frankfurter Straße) dar- fteilen, deren Ausführung, so dringend fte un allgemeinen Derkehrsinteresse ist, von der Stadt z. Z. aus eigenen Mitteln nicht in Angriff genommen werden könnte, aber für deren Durchführung das Sofortprogramm der Reichsregierung durch Bereitstellung von Reichsmitteln einen Weg biete. Hierzu werde ein Kapital von 8500 Mk. benötigt, das vom Reich gegen einen gleich- bleibenden Satz von 6 v. H. — 3in8 und Tilgung — geliehen, nach rund 20 Jahren abgetragen ist. Vorsorglich ist dieses Darlehen vom Dürgcrmeister schon angemeldet worden. Rach kurzer Aussprache erteilte der Gemeinderat seine Zustimmung zu den in die Wege geleiteten Maßnahmen des Bürgermeisters.
Gin Gesuch des M u s i k v e r e i n s , der außer der Holzlieserung für sein Uebungslokal von der Stadt eine Barvergütung von 220 Mk. erhält gegen die Verpflichtung, bei bestimmten städtischen Veranstaltungen kostenlos zu spielen, und der eine Heraufsetzung auf 250 Mk. wünscht, wurde abgelehnt.
Landkreis Gießen.
* Wieseck, 3. Febr. Der hiesige O b st - u n d Gartenbauverein hielt gestern abend bei Hormann seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab, zu der sich über 100 Mitglieder und Gönner eingefunden hatten. Rach der Begrüßung erstattete der Vorsitzende. Lehrer D e p P l e r , den Jahresbericht. Trotz der wirtschaftlichen Rotzell hat der Mitgliederbestand eine Zunahme von 25 erfahren, ein Beweis, wie sehr die Tätigkeit des Vereins geschäht wird. Die Rechnungsablage erstattete Kaufmann Loh. Bei 1263 Mk. Einnahme und 717 Mk. Ausgabe verblieb ein Ueber- schuh von 446 Mk., der teilweise zinstragend angelegt wurde. Der Voranschlag mit 369 Mk. auf beiten Seiten wurde einstimmig genehmigt und dem Rechner der Dank des Vereins ausgesprochen. Die Versammlung faßte einstimmig den Beschluß, die Dorstandsänller in den bewährten Händen der seitherigen Inhaber zu belassen. Rechner Lotz konnte den Rachweis erbringen, daß sich die Anschaffung der Vereinssprihe vorteilhaft ausgewirkt hat. Der Vorsitzende hielt bann einen Vortrag über »Praktische Winke für ben Obst- unb Haus-
Kirchlicbe Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 5. Februar. 5. Sonntag nach Epiphanias.
Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker : 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde; Pfr. Becker; 17: Mr. Mahr: Beichte und Abendmahl. — Johanneskirche. 9.30: Pfr. Ausfeld; zugleich Militärgottesdienst; 11: Äinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld; 17: Pfr. Bechtolsheimer, 20: Missionsstunde: Pfr. Groh. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinte; Pfr. Lenz. — Petruskapelle. 9.45: Pfr. Mahr. — konfirmandenfaal (Liebigstraße 56). 14: Taubftum- men-Gottesdienst; Pfr. Bechtolsheimer. — Klein- Linden. 10: Gottesdienst: 11: Kindergottesdienst. —
Wettervoraussage.
Die neue Atlantikstörung hat sich sehr schnell östlich weiter entwickelt unb auch bei uns Niederschlags- tätigfeit hervorgerufen. Eine umfangreiche Warm- luftsiafsel lagert aber noch über Frankreich und den britischen Inseln. Bei vorwiegend westlichen Winden wird diese auch auf das Festland vorgetragen, so daß das Wetter zunächst mild imb regnerisch bleibt. Allerdings hat bei Island ein Kaltluftvorstoß eingesetzt, bei dessen Eintreffen später die Wolkendecke zeitweise ausreißen wird und die Temperaturen vorübergehend Rückgang erfahren. Der Witterungs- charakter gestaltet sich dabei weiterhin veränderlich.
Aussichten für Sonntag: Veränderlich, wechselnd wolkig, ziemlich mild unb regnerisch.
Lufttemperaturen am 3. Februar: mittags 3,7 Grad Celsius, abends minus 0,1 Grab; am 4. Februar: morgens 0,9 Grab Celsius. Maximum 4,2 Grab, Minimum minus 2,1 Grab; Rieberschläge 0,8 Millimeter. Sonnenscheinbauer eine Stunbe. Erdtemperaturen in zehn Zentimeter Tiefe am 3. Februar: abends minus 0,2 Grab; am 4. Februar: morgens minus 0,1 Grab Celsius.
Berlin nachgebend.
Berlin, 4. Febr. (WTB. Funkspruch.) Das Geschäft in Aktien war heute selbst für einen Samstag recht klein. Stimmungsmäßig war zu Beginn des Verkehrs in Erwartung der Regierungserklärung zu den Zwangskonvertionsge- rächten eine Beruhigung festzustellen. Die Kursgestaltung war nicht ganz einheitlich; es ergaben sich Abweichungen bis zu 1 v. H. nach beiden Seiten. Teilweise waren auch Veränderungen bis zu 3 o.H. festzustellen. Gegenüber den schwächeren Frankfurter Abendkursen war oerschiedenllich eine kleine Erholung eingetreten. Im Verlaufe ergaben sich jedoch wieder Rückgänge, da Meldungen über ein bevorstehendes Oefamtmoratorium für bie Landwirtschaft — man spricht von 3 bis 4 Monaten — etwas verstimmten.
Montane hatten Abweichungen bis zu etwa 1 o. H. nach beiden Seiten zu verzeichnen. Stolberger Ziyk verloren nach Minus-Minus-Notiz 2 v. H. Braunkohlenwerte lagen völlig uneinheitlich, hier beliefen sich die Veränderungen auf 1 bis 2 v. H. Kali-, Gummi- und Linoleum-, Auto-, Metall-, Bau-, Papier- und Zellstoffwerte, Brauereien, Verkehrswerte und Schiffahrtsaktien hatten denkbar kleines Geschäft und nur ganz unwesentliche Veränderungen aufzu- weisen. Chemische Werte, darunter Farben, neigten zur Schwäche. Elektroaktien lagen bei kleinen Abweichungen unregelmäßig. Gaswerte gaben bis zu 1,75 o.H. nach. Von Kabel- und Drahtwerten gewannen Deutsche Telefon und Kabel 1 v. H., während Deutsche Äabel 2 o.H. verloren.
Maschinenfabriken gaben bis zu 1,50 v. H., Berlin- Karlsruher mehr als 2 o.H. nach. Kunstseideaktien und die übrigen Textilwerte lagen ruhig und nur knapp gehalten. Von Wasserwerken waren Wasser Gelsenkirchen 1,50 v. H. niedriger. Von Bankaktien büßten Reichsbank 3 o. H. ein. Hier hegt man bekanntlich Dividendenbefürchtungen. Leonhard Tietz waren heute leicht erholt, trotz der um 18 v. H. gesunkenen Warenhausumsätze.
Deutsche Anleihen waren besonders im Verlaufe wieder recht schwach. Altbesitz verloren zirka 1 v. H. Variable Industrieobligationen und Reichsschuldbuchforderungen waren bis zu etwa 1 o. H. erholt, bröckelten aber im Verlaufe wieder leicht ab. In den übrigen festverzinslichen Werten bestand jedoch weiter Angebot, so daß sich Kursrückgänge bis zu 1,50 v. H. ergaben. Auslandrenten zeigten "bei geringfügigem Geschäft minimale Abweichungen nach beiden Seiten.
Am Geldmarkt machte auch heute die Entspannung weitere Fortschritte Tagesgeld war an der unteren Grenze schon mit 4,40 dzw. 4,25 v. H. erhältlich. Monatsgeld blieb unverändert 5 bis 7 v. H. Nach Privatdiskonten, Reichswechseln per drei Monate und Reichsschatzanweisungen per 16. August bestand unverändert Nachfrage.____________________
garten“ und beantwortete aus der Versammlung gestellte Fragen. Zur planmäßig durchzuführenden Winterspritzung sollen 1000 Kilogramm Ob ft» baumfarbolineum bezogen werden. Ferner ist geplant, eine Dlumenausstellung zu veranstalten, zur Förderung der Sühmostbereitung durch einen erfahrenen Fachmann im Sommer einen Lehrgang abhalten äu lassen, und einen Daumannschen Apparat zu beschaffen.
' Grohen-Buseck, 3. Febr. Der Turnverein „Gut-Heil" in Großen-Buseck kann die ursprünglich für den 11. Februar vorgesehene Winterveranstaltung nicht abhalten, da durch Krankheits» und Sterbefälle unter den Mitgliedern eine Durchführung der Veranstaltung nicht gesichert erscheint. Voraussichtlich findet der Theaterabend in Verbindung mit dem An turnen statt.
* Hausen, 3. Febr. Der Gesangverein „G e r m a ni a“ hielt dieser Tage seine Generalversammlung ab. Dem Geschäfts- und Kassenbericht war zu entnehmen, daß der Verein das Jahr 1932 gut überstanden hat. Der Vorstand blieb in der bisherigen Zusammensetzung bestehen. Dem Wunsche, am Totensonntag am Gefallenendenkmal durch Gesangsvorträge der Toten zu gedenken, wurde stattgegeben. Ferner beabsichtigt der Verein, am 18. Februar unter der Leitung seines Dirigenten Bender einen Gesangs- und Theaterabend zu veranstalten.
Kreis Schotten.
* Laubach. 4. Febr. Die Realschule L a u b a ch nimmt am Donnerstag, 9. Februar, von 11 bis 13 Uhr im Amtszimmer der Direktion die Anmeldungen für das neue Schuljahr und für alle Klaffen entgegen. Räheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
Heuchelheim. 10: Gottesdienst; 13: ftintergottes- dienst. — wieseck. 10: Hauptgottesdienst. — Grohen- Buseck. 10.30: Gottesdienst. — Oppenrod. 9.15: Got- ' " , 13.30: Mainz-
Garbenteich. 13:
gottesdienst.
Montag, den 6. Februar.
Lollar. 20.30 Uhr: Bibelstunde.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 4. Februar.
Gießen. 46,30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 5. Februar. 5. Sonntag nach Epiphanie.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer und Jünglinge. 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Andacht. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. — Dich. 7.30: Hochamt mit Messe; 20: Vortrag und Andacht. — Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Mittwoch, den 7. Februar.
Hungen. 7.30 Uhr: Messe.
Sonntagsdienst d.Aerzte u.Avotheken am 5.2. 33 ft-rau Dr. Rothenberger. S.-N, Dr. Schlievbake. Pelikanavotbete. Zahnarzt: Dr. Betsch. >d
wirklicher Nutzen aus der Viehhaltung ist unter dem heutigen wirtschaftlichen Druck möglich, wenn der Züchter sich an die neuzeitliche Fütterungsweise an leb nl. Neuzeitlich — und doch uralt! Solange das Menschengeschlecht Viehzucht betreibt, weiß es, daß zum Auswachsen und Gedeihen der Tiere auch Mineralstoffe notwendig sind. — Unsere Futter mittel find durch die fortgeschrittene Kultur an den lebenswichtigsten Mineralstoffen verarmt. Dazu kommt noch, daß unsere auf Leistung hochgezüchteten Tiere einen größeren Mineralstoffbedarf haben. Kümmerliches Aufwachsen, Knochenerkrankungen, Totgeburten, geringe Milchleistungen, struppiges glanzloses Fell, schlechte Masterfolge, leichte Ermüdbarkeit, Legeunlust, mangelhafte Schlupfergebnisse u. a. sind die Folgen des Mineralstoffmangels unserer jetzigen Fullermillel. Der vorwärtsstrebende Viehhaller "weiß, daß er diese Mißstände von seinem Vieh fernhallen kann, wenn er die feit Jahrzehnten bewährte Futterkalk - Mischung „Zwerg- Marke" der bekannten Firma M. Brorfmann, Ehern. Fabrik m. b. h„ Lelpzig-Lulrihsch, ständig beb füttert.__813V


