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3.2.1933 Erstes Blatt
 
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Ner Wahlkampf beginnt.

Der sozialdemokratische Wahlaufruf.

Berlin, 3. Febr. (CNB. Funkspruch.) Ange- sichts der kurzen Zeit des Wahlkampfes der kürzeste, der jemals durchgefochten wurde ist es nicht verwunderlich, daß schon am ersten Tage nach der Auflösung des Reichstages der Kampf beginnt. Die Sozialdemokratische Partei hat bereits ihren Wahlaufruf herausgegeben, der zum Angriff derFreiheitsfront" gegen dieHarzburger Front" auffordert. An dem Aufruf, der eine sehr scharfe Polemik gegen die Männer der neuen Re­gierung darstellt, und der sich vor allem gegen den BorwurfNovemberverbrecher" wendet, ist beson­ders bemerkenswert, daß er ganz eindeutig für Enteignung des Großgrundbesitzes und Aufteilung des Landes an Bauern und Landarbeitern, für Ent­eignung der Schwerindustrie und für den Ausbau einer sozialistischen Plan- und Bedarfswirtschaft eintritt. Die SPD. kehrt damit zu den ursprüng- lichen Forderungen des Erfurter Programms zu­rück. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß diese Betonung der rein sozialistischen Grund­forderungen eine gewisse Annäherung an den Kom­munismus darstellt.

Eine wesentliche Rolle im Wahlkampf wird zweifellos auch der veröffentlichte Briefwechsel zwischen dem Reichskanzler und dem Zentrumsführer Kaas spielen. Die Oppo­sition folgert aus diesem Briefwechsel, daß die Be­gründung des Auflösungsdekretes, die Regierung der nationalen Konzentration habe keine Mehr­heit im Reichstage gefunden, nicht ge­rechtfertigt sei, da das Zentrum keineswegs eine Tolerierung ausdrücklich abgelehnt habe, son­dern lediglich erst bestimmte Vorfragen geklärt wissen wollte. Demgegenüber wird in der Presse, die den Regierungsgruppen nahesteht, die Auf­fassung vertreten, daß gerade durch diese Vorfragen eine Äblehnung der Tolerierung zum Ausdruck ge­kommen sei. Man unterstreicht übrigens die Bemer­kung des Prälaten Kaas, er hoffe, daß durch den Wahlkampf der Wille zur Sammlung nicht zerstört werde, die darauf schließen lasse, daß das Zentrum nicht alle Brücken ab­brechen wolle.

Um die Auflösung des preußischen Landtages. Berlin, 3. Febr. (VDZ.) Die nationalsozialisti­sche Fraktion des Preußischen Landtags hat ihren Auflösungsantrag, der die sofortige Auflösung des Landtags verlangte, dahin geändert, daß die Auf­lösung erst am 4. März in Kraft treten soll, um den Abgeordneten im Wahlkampf ihre Freifahrtkarten zu erhalten. Mehrkosten gegenüber einer sofortigen Auflösung des Landtags entstehen dadurch hinsichtlich der Frei­fahrtkosten nicht, da die Eisenbahn zu unentgelt­licher Bereitstellung der Abgeordnetenfahrkarten verpflichtet ist. Welche Haltung die kommunistische Fraktion einnehmen wird, ist noch nicht mit Sicher- heit zu sagen.

Die kommissarische preußische Regierung hat die Absicht, bei den Neuwahlen zum Reichstag nicht nur gleichzeitig die Neuwahl für den Preußischen Land­tag auf jeden Fall mit anzusetzen, sondern darüber hinaus auch diejenigen provinziellen und kommunalen Körperschaften neu wählen zu lassen, die von fick aus die Z u s a m m e n- fetzung des Preußischen Staatsrates bestimmen, da dieser bereits seit mehreren Jahren in der gegenwärtigen Zusammensetzung unverändert besteht, also dem Volkswillen der jüngsten Zeit nicht Rechnung trägt.

Oie Untersuchung der Charlottenburger Bluttat.

Berlin, 2. Febr. (TU.) Am Donnerstag wurde Frau Maria Borchert dem Vernehmungsrichter im Polizeipräsidium unter der Beschuldigung vorge­führt, in der Nacht vom 30. zum 31. Januar 1933 bei der Schießerei in der Wall st raße, in deren Verlauf der Sturmführer Maikowski und der Polizeiwachtmeister Zauritz getötet wurden, durch anfeuernde Rufe zu Gewalttätig­keiten aufgereizt zu haben. Der Verneh­mungsrichter hat gegen Frau Borchert Haftbe­fehl wegen Anstiftung zum Landfriedensbruch er­lassen. Die Eröffnung der Voruntersuchung ist gegen Frau Borchert sowie gegen drei weitere Kom­munisten wegen Landfriedensbruchs in Tatein­heit mit Raufhandel beantragt. Zwei davon liegen zur Zeit als Polizeigefangene im Staatskranken­haus.

*

Die SA.-Formationen des westlichen Berlins veranstalteten einen Demonstrationsmarsch durch die Wallstrahe. Die Wallstrahe und die Zu- gangsstrahene waren von der Polizei geräumt. Alle Türen und Fenster muhten geschlossen

bleiben. Kurz nach 21 Ähr nahm der Sturm, dem der erschossene Führer vorgestanden hatte, mit brennenden Fackeln vor dem Hause Auf­stellung, aus dem die Schüsse abgegeben worden waren. Mit gesenkten Fahnen marschierten die SA.-Formationen unter dumpfem Trommelwirbel durch die menschenleere Strotze.

Ausschreitungen in Offenbach.

Bei politischen Umzügen ist es in Offenbach zu Zusammenstößen und größeren Ausschreitungen

gekommen. 3n der Herrnstraße wurde ein Na­tionalsozialist durch einen Stich und mehrere Fuß­tritte schwer verletzt. Am Abend hatte die Eiserne Front einen Umzug, an dem sich 3000 Personen beteiligten. Auf dem Wilhelmsplah wartete die Menge auf den von den Nationalsozialisten und Stahlhelm veranstalteten Fackelzug., Dabei kam es erneut zu Zwischenfällen. Verschiedene Schau­fensterscheiben wurden eingeschlagen. Zwei Per­sonen mutzten mit Schutzverlehungen ins Kranken­haus geschafft werden.

Aus der proviuzialhaupistadt.

Don Spießern und Philistern.

Es ist klar, daß einSpießer" nur ein Mensch sein kann, der seine eigene Ansicht über die Dinge und Lebensvorgänge hat und von diesem Haben gelegentlich Gebrauch macht. Denn hätte er keine eigene Meinung, würde er hinter jedem grade schlagkräftigsten Schlagwort herlaufen, mit dem man jeweils sich und andere benebelt, und würde er jede sogenannte Mode oder Zeitströ­mung kritiklos und von Einsichten unbeschwert mitmachen, dann wäre er der Mann, der auf der Höhe dieser Zeit ist, der neuzeitliche, zeit­gemäße und demnach ohne weiteres fortschritt­liche Mensch. Da er aber alles erst besieht, auf seinen Wert prüft und auf Grund seiner eigenen Erfahrungen erst Vergleiche anstellt, bevor er sich ein Urteil erlaubt und sich festlegt, deshalb ist er einPhilister", ein Krähwinkler, ein ... Spießer" in den Augen der Jungen, die kraft des Vorrechtes der Jugend, mit dem Wort rasch fertig zu fein, allen Fortschritt in Erbpacht ha­ben und alles als ihre alleinige Domäne be­trachten, was sie unter Begriffen, wie Kultur, Wissenschaft, Moral, Sitte, Freiheit usw. ver­stehen, und worum sich Worte machen lassen.

Den echten Philister hat es immer gegeben, und er wird auch der Nachwelt jeder Zeitspanne in lebenden, wenn auch nicht gerade massenhaften Exemplaren erhalten bleiben. Sein liebes und geliebtes Ich ist für ihn der Pol der Zeit­geschichte, der Nabel der Umwelt. Nerven kennt er nicht, weil er sie sorgfältig vor einer 'Be­lastungsprobe schützt. Was war, oder was fein wird, schaltet für ihn ohne weiteres aus. Er lebt, wie man so sagt,seinen Stiefel herunter, er trottet feinen Trott" ab und läßt im übrigen den Herrgott einen guten Mann sein, der schon dafür sorgen wird, daß die Kirche im Dorf bleibt. Er trägt sein ZeichenSpießer" mit Recht, weil er einer ist.

Aber muh der ein Spießer sein, der sagt: Malt meinetwegen was, mit was und wie ihr wollt, nur, ich verstehe unter Malen etwas an­deres?" Muh der ein Spießer fein, der aus angeborenem, unverbildeten Schönheitssinn be­hauptet, ein Bubikopf, wie ifjn eine Dame trägt, kleide sie nicht, weil er nicht zu ihrem (dafür aber vielleicht zu einem anderen Gesicht um so besser) paßt? Man kann doch nicht einfach Spie­ßer sein, weil man manche Dinge so nennt, wie sie jeder vernünftige Mensch nennt: Verschroben­heit, Krampf, Clownerie, Mangel an Originalität, hirnloser Snobismus, aufgeblasene Nullen.

Den Rufern:Spießer über euch!" ist es meist nicht einmal um eine Sache selbst, um ihre folge­richtigen Ausweitungen, um den ethischen Kern einer Idee zu tun. Weil sie in den häufigsten Fällen kaum das nötige Degabungsrüstzeug mit- bringen, um mit einer scharfen Sonde das Trag­fähige. das Wichtige vom Unwesentlichen zu tren­nen. Aber da sie sich als die Bannerträger von irgendetwas Neuem, einer kommenden Zeit, als Menschen von morgen aufspielen wollen, soll der andere, der vor ihrer Mundöffnung nicht ohne weiteres in Hochachtung erschauert, oft und viel­fach ganz unnötig lächerlich gemacht werden. Da­von mehr als bisher abzusehen, wäre gut und nur dringend zu wünschen. Kig.

T Millionen Mark für Arbeitet- beschaffung in Hessen.

Im Darmstädter Stadtrat wurde gestern bei einer Aussprache über das Arbeitsbeschaffungs­programm u. a. mitgeteilt, daß aus dem 500-Mil- lionen-Sofortprogramm der Reichsregierung für Arbeitsbeschaffungszwecke etwa 7 Millionen Mark auf Hessen entfallen.

BornoLizen.

Tageskalender für Freitag: Stadt- theater, 20 bis 23 Uhr, .Hamlet". VHC., Hotel Hopfeld, außerordentliche Hauptversammlung. Allgemeiner Deutscher Frauenverein, Turmhaus am Brandplatz, 11 bis 13 und 15 bis 17 Uhr, Ausstel­lung der Arbeiten des freiwilligen weiblichen Ar­beitsdienstes. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:

Annemarie". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: Knall und Fall".

Aus dem Stadttheater-Bureau wird uns geschrieben: Als 17. Vorstellung im Freitag-Abonnement heute 20 Ähr:Hamlet", Trauerspiel von Shakespeare. Spielleitung: Ober­spielleiter Peter F a s s o 11. Ende 23 Ähr. Ge­wöhnliche Preise. Am Samstag, 4. Februar, 20 Ähr. zu kleinen Preisen eine Volksvorstellung mit der Aufführung der Komödie:Politik der Wei- berröde" von Heil Grant. Spielleitung Wolfgang Kühne .Ende 22.15 Ähr. Der deutsche Welt­flieger Wolfgang von Gronau weilt am Sonn­tag in Gießen und wird um 20 Ähr im Stadt­theater über seine Erlebnisse bei feinem Welt­flug einen mit zahlreichen Lichtbildern ab­wechslungsreich und interessant gestalteten Vor­trag halten. Die Veranstaltung ist außer Abonne­ment. Mitglieder des Luftfahrtvereins, des Ober* hessischen Automobilklubs und Studenten erhalten 20 Prozent Ermäßigung. Ende 22 Ähr. Das

Helft der Winternothilse!

deutsche Frontstück:Die endlose Straße" von Graff und Hintze wird am Montag, 6. Februar, bei kleinen Preisen zum letztenmal zur Ausfüh­rung gelangen. Spieldauer von 20 bis 23 Ähr.

Der Goethe-Bund hat, wie man uns schreibt, zu seinem vierten Dichterabend am kom­menden Dienstag, einem allseitig geäußerten Wunsche entsprechend, den bekannten flämischen Dichter Felix Timmermans eingeladen. Schon einmal vor Jahren war der Dichter auf Einladung des Goethe-Bundes in Gießen. Der Erfolg des damaligen Abends war außerordent­lich stark. Es wird auch diesmal von besonderer Bedeutung sein, daß Felix Timmermans, der inzwischen eine Reihe weiterer wertvoller Bücher geschrieben hat. Gießen wieder einmal besucht. Nicht allein, was er aus seinem Leben und Schaf­fen erzählt und aus seinen Werken vermittelt, sondern vor allem auch seine eigene Persönlichkeit bedeutet für geistig und literarisch interessierte Kreise ein besonderes Erlebnis. (Siehe heutige Anzeige.)

DerKreis-Obst- undGartenbau- verein hält am morgigen Samstag, 14.30 Ähr, im Katholischen Vereinshaus feine Hauptver­sammlung ab. Wichtigster Punkt der Tagesord­nung ist ein Vortrag des Kreis-Obstbau-Oberin­spektors M a z a r i n, Worms, über das Thema: Wie erzielen wir in Oberhessen Qualitätsobst?" Interessenten seien auf diese Versammlung noch einmal hingewiesen. (Siehe Anzeige am vorigen Samstag.)

Maskenball der Spielvereinigung 19 0 0. Der Vorstand der Spielvereinigung 1900 hat sich wie man uns schreibt nach reiflicher Ueberleguna unter Zurückstellung aller Bedenken auch in diesem Jahre wieder entschlossen, den tradi­tionellen Maskenball des Vereins morgen, Samstag abend, im Lass Leib, abzuhalten. Maßgebend hier­für war u. a. der Gesichtspunkt, daß durch diese Veranstaltung einer Anzahl von Musikern, einem Teil der Gießener Geschäfte und des Handwerks, aber auch dem Gastwirtsgewerbe eine dringend er­wünschte Verdienstmöglichkeit geboten werden soll, ferner die Erwägung, den Vereinsmitgliedern für einige Stunden Entspannung von den Sorgen und Mühen des Alltags zu verschossen. Der vorbereitende Ausschuß des Vereins hat für die Veranstaltung eine glänzende Ausstattung und besondere lieber» raschungen vorgesehen, so daß sicherlich alle Besucher auf ihre Kosten kommen werden. (Man beachte die heutige Anzeige.)

V s B. - M as k e n b a ll. Morgen, Sams­tagabend. findet auf derLiebigshöhe" der VfB.-Maskenball statt. Für die Veranstaltung war ausschlaggebend, daß man den Mitgliedern des Vereins eine Gelegenheit zu froher ge­selliger Änterhaltung bieten, aber auch zugleich weiten Kreisen der Geschäftswelt und des Ge­werbes eine Verdienstquelle erschließen wollte. (Siehe gestrige Anzeige.)

Die Polizei warnt Oemonflranien.

Das PolizeiamtGlehen teilt mit: 3m Hin­blick auf Vorkommnisse, die sich in den letzten lagen ereigneten, besteht Veranlassung, daraus hinzuwelsen, daß die Polizei beauftragt ist, gegen Demon­stranten, die sich beleidigendeRufe gegen den Reichspräsidenten, den Reichskanz- ler und gegen Mitglieder der Reichsregie­rung und der Landerregierungen zuschul­den kommen lassen, mit Nachdruck elnzu- schreiten und die Personalien der Tater zur Strafverfolgung feskzustellen.

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** 440 neue Abcschützen. In diesen Tagen wurde die Neuaufnahme der schulpflichtig werdenden Kinder durchgeführt. Es wurden 221 Knaben und 219 Mädchen, insgesamt also 440 Schulneulinge, aus­genommen. Der Unterricht im neuen Schuljahr be­ginnt am 25. April.

** DanzigerDeutschlandfliegerüber Gießen. Danziger Flieger befinden sich gegen­wärtig auf einem Flug über Deutschland, um so die Verbundenheit Danzigs mit dem Mutterlande bar- zutun. Die Flieger, die mit fünf Maschinen auf dem Wege sind, trafen gestern von Wiesbaden her in Frankfurt ein und wurden dort herzlich ausgenom­men. Heute morgen traten die Gäste aus dem Osten den Weiterflug an und kamen gegen 11 Uhr auf ihrem Flug in Richtung Kassel auch über unsere Stadt. Starkes Motoren- und Propellergeräusch ließ manchen Bürger aufhorchen.

** Die Arbeit des weiblichen frei­willigen Arbeitsdienstes. Im Turmhaus am Brandplatz wird In diesen Tagen eine Ausstel­lung gezeigt, die des Interesses der Bürgerschaft wert ist. Die jungen Mädchen, die sich dem frei­willigen Arbeitsdienst eingliederten und seit Weih- nachten tätig sind, haben außerordentliches geleistet. Bekanntlich wurde vor einiger Zeit durch die Gieße­ner Reichswehr für die Winternothilfe gesammelt. Aus vielen Hausern wurden gebrauchte Kleidungs­stücke gegeben, die den Bedürftigen (naturgemäß nach vorheriger sorgfältiger Reinigung) weiter­gegeben wurden und so Not lindern halfen. Bei dieser Sammlung wurden aber auch viele Sachen abgegeben, die nicht ohne weiteres ausgegeben werden konnten, die erst repariert werden mußten, oder aber und hier setzte die Arbeit des weib­lichen freiwilligen Arbeitsdienstes ein ander­weitig verwertet werden mußten. Aus Kleidungs­stücken also, die int Ganzen nicht mehr zu gebrau­chen waren, wurden nun von den jungen Mädchen in der vom Allg Deutschen Frauenverein (Orts­gruppe Gießen) in der Alten Klinik eingerichteten Nähstube vielerlei Dinge gemacht. Kinderkleider entstanden z. B. auf. diese Weise. Manche Hose wurde Teil eines Kleidchens, eines Röckchens, aus Leinenresten wurden Schürzen, aus Abfällen in kleinen Streifen wurden überraschend hübsche Bett­vorlagen, aus wollenen Unterröcken wurden warme Kinderjäckchen gemacht usw. So fand jedes Stück­chen der gesammelten und auch durch Stiftungen hie­siger Geschäftshäuser anfallenden Gegenstände seine Verwendung. Durch geschickte Verarbeitung, durch einfache, aber geschmackvolle Stickereien wurden die Dinge verschönt, richtige Farbenzusammenstellung, Verbindung verwandten Materials, das alles gab den im weiblichen freiwilligen Arbeitsdienst ent­standenen Sachen den Charakter des Vollwertigen, und sicherlich wird mancher Mutter durch diese in aufopfernder, liebevoller Arbeit geschaffenen Klei­dungsstücke viel Freude bereitet. Um die Arbeit in ihrer Gesamtheit haben sich verschiedene Damen

wie schützt man sich vor Grippe?

Atmen Sie draußen nur durch die Nase und nicht durch den Mund!

Vermeiden Sie so gut als möglich Orte, wo viele Personen beisammen sind! Läßt sich das nicht ver­hindern, schützen Sie sich dann und nehmen Sie einige Wybert-Pastillen in den Mund. Sie wirken wie gurgeln. 732V

Kinder find immer leichtsinnig im Umgang mit andern Kindern. Schützen Sie deshalb Ihre Kleinen. Verbieten Sie ihnen, solange die Grippe herrscht den Umgang mit andern Kindern und geben Sie ihnen immer, bevor sie das Haus verlassen, einige Wybert in den Mund. Dadurch werden die Nasen- und Rachenschleimhäute geschützt. Wybert beugt wirksam vor.

Schmerzloses

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ÜBea

CREME

GOETHE-BUND

Dienstag, 7. Februar, abends 8 Uhr, Neue Aula

4. Dichterabend

der große flämische Dichter

Felix Timmermans

erzählt aus seinem Leben und Schaffen

Eintrittskarten 8S

Scheines Nr. 2 aus dem weißlichen Gutscheinheft: Verbands- mitglleder gegen Einlösung des Gutscheines Nr. 2 aus dem grünen Gutscheinheft des Goethebundes. und für Mitglieder des Kaufmännischen Vereins und Gewerbevereins gegen Gut­scheine Nr. 16 90 Pfennig, Nichtmitglieder 150 und 2 Mark (Challier und Abendkasse), Stadentenkarteu 40 Pfennig (Asta).

Cafe Amend IlpidnZnmPostkeller

»Im weißen Röfil« UCUlv ab 8 Uhr abends:

Samstag, den 4. Februar

Karnevaliftifcher

Abend

Ab 10 Uhr:

TANZ ,iZD

Dunkler Anzug erbeten!

mit Jazzl 788 d Bis 4 Uhr geöffnet 1

Burg Staufenberg

Kommenden Sonntag-Abend findet auf der Burg ein größerer

Theaterabend mit Tanz statt, wozu hiermit höflichst einladen: Ter Wirt sowie der Verein.

Eintritt 80 Pf. 78jd Eintritt 30 Pf.

morgen SmnStag bei Oese

Bruchstraße 12

k.jüflü X X M'

Besondere Gelegenheiten in Schreibmaschinen bei

Niederhausen

Seltersweg 17,1. Stock v.

Kleiderhaus Kflhler3M8D r~r-YT~mr i mvrrm i

Wiesecker Lichtspiele ßamsfag. 4. Febr., 8.30 ühr, Sonntag, 6. Febr., 4 and 8.80 Uhr, Montag, 6. Febr., 8.30 Uhr: Der große Horry - Piel - Tonfilm! Oer Geheimagent (Ein Mann füllt vom Himmel!) Harrv Piel im Kampf gegen das Giftaas Wohl der beste aller Hai ry-Piel-Filme. Dan hervorragendes Beiprogramm. ?D Erwerbslose, außer Sonntagabend, auf all. Plätzen 40 Pf. Günstige Straßenbahn- verbindungvorund nach der Vorstellung

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