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zu Ehren der am 9. Jlooembcr meraden der Bewegung. Die Fachschaften entsenden je einen
und Detzlarer en wurden mit
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Wie wird man Mitglied der ^Deutschen Bühne^?
1923 gefallenen ka- korporationen und Vertreter.
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rüsten liegen werden.
Das Zelt gehört der weltbekannten Zeltfabrik Strohmeyer in Konstanz-Sttohmeyerdarf. Te wurde von der Kreisleitung Gießen der NSDAP, für den Zweck bej Kundgebung gemietet.
Verminderung von Steuer» ück^änden.
Die hessische Regierung hat sich an die Bevölkerung mit der Aufforderung gewandt, ihre lausenden Steuern pünktlich ju bezahlen und die entstandenen Rückstände planmäßig ja tilgen. Sie hat zugefagt, in diesem Falle einen erheblichen Teil der Rückstände nieder zuschlagen. «Es wäre falsch, in diesen Maßnahmen eine Unterstützung derjenigen zu erblicken, die aus Böswilligkeit und Mangel an Pflichtgesühl ihre Steuern nicht be- zah.t haben. Diese sollen und werden nicht berücksichtigt werden. Gedacht ist an diejenigen, die infolge ihrer wirtschaftlichen Lage nicht zahlen konnten, obgleich sie wollten. Ihnen ist nun die Möglichkeit geboten, sich za entlasten. Mir erwarten von allen Volksgenossen. daß sie hiervon Gebrauch machen werden. Ls ist Ehrenpflicht jedes Deutschen, dem Staate za geben, was i tyn gebührt. Insbesondere wenden wir uns an die Bauernschaft. Sie ist durch Wegfall der Staatsgrundsteuer ab 1. Oktober d. 3. steuerlich so entlastet worden, daß es in kurzem keinen Bauer mehr geben darf, der mit seinen Steuern nicht im Reinen ist. Auch in diesem Punkte werden wir die politische Zuverlässigkeit messen an der Bereitschaft, zu den Lasten der Allgemeinheit beizutragen.
(Bey: Vr. har th, Kreisleiter.
gefaßt und mit Bürgersteig aus
B«tr.: Volkskundgeduug um 4. November in Gießen. An öie Fü hrer jammcher Vereine, Äesussverbäme und ähnlicher
Sliederuncen
Am Samstag, dem 4. November, um 14 Uhr. Habet auf dem Trieb in einem eigens hierzu erbauten Zelt eine große V o l k s k u n d g e b u n g statt. Ls sprechen: «eichsstatthalter in Hessen und (Bauleiter Sprenger, Reichsernährungsmimster Walter Darrt, Staatssekretär Lacke und Can- desbanernführer Dr. Wagner.
Die Kundgebung muß im Hinblick auf ihre Bedeutung, die weit über dos Stadt- und Kreisgebiet hinausgeht, auch den erforderlichen äußeren Rahmen haben. Unter Bezugnahme auf die mit den Führern der Vereine getroffene Verabredung, ihre Mitglieder den volksabstimmungskundgebungen zuzufuhren, fordere ich alle Führer von Vereinen, Berufsoer- bänden und sonstigen Gliederungen auf, wie zur Kundgebung mit Reichsstalthalter Wagner eine geschlossene Beteiligung ihrer Verbände zu veranlassen.
Rückfragen sind an die Kreisleitung, C o- berftra&e 9, Fernruf 4032, zu richten.
(Bey: Dr. har th, Kreisleiter.
Eine gewaltige Kundgebung für Frieden und Gleichberechtigung. Zu der großen Dolkskundgebung mit Gauleiter und Reichsstatthalter Pg. Sprenger, Reichs-
Stadttheaterbüro wird borgen. Freitao. 20 Uhr, als Lm Freitag-Abonnement bas
Straßenb t e l. Während bei straße zwischen F
Plattenbelag versehen, währenb ber Fahrdamm mit Äleinpflafter ausgebaul wurde. Gegenwärtig wird die Crednerstrahe zwischen Hofmann- und Klinik- straße instandgesetzt. Die Ostseite wurde mit erhöh- tem Bürgersteig versehen, die Westseite hatte seither schon Bürgersteig. Der Fahrdamm wird zur Zeit mit der Straßenwalze bearbeitet.
■* Der Kammersänger Umberto Urbano wurde bei seinem Konzert im Lichtspielhaus, '-ans
Bitte feine Gedichte'
In den letzten Tagen sind uns zahlreiche Gedichte zugeganaen, in denen sämtlich die Aufforderung an Die deutschen Volksgenossen in Stadt und Land gerichtet wird, sich am 12. November gefchlos- f e n hinter unseren Führer und Volks- kanzler Adolf Hitler zu stellen. Wer ernennen dankbar die gute Absicht der Einsender und Einsenderinnen an, bedauern aber, diesen Aufforderungen in dichterischer Form keinen Raum geben zu können, da der Abdruck des einen oder des anderen Gedichtes von den Verfassern der nicht veröffentlichten Arbeiten als Benachteiligung empfunden werden würde, die Veröffentlichung der ganzen Flut von Gedichten für unsere Raumoerhältnifse jedoch unmöglich ist. Außerdem sind wir der Ansicht, daß es für jeden deutschen Mann und für jede deutsche Frau einfach s e l b st v e r st ä n d l i ch ist, sich am 12. November mit aller Entschie - benbeit für die Politik des Führers zu erklären.
Oec Fabrplan des „Karuffettzuaes" Wehlar-Lollar-Gießen-Lang'GönS- Gießen-Wetzlar.
Nachdem wir am Dienstag bereits über die von der Reichsbahn mit Wirkung vom 1 November ab eingeführte Fahrpla „Verbesserung berietet haben, lassen wir hier den genauen Fahrplan für den Zug Wetzla r—L ol l a r—<3 ießen— Lang - Gon s—G i e ß e n—W e h l a r folgen:
Nr. 3115 Wetzla r—L o 11 a r: Wetzlar ab 22.15, Garbenheim an 22.17 ab 22.18, Dorlar an 22.23 ab 22.24, Atzbach an 22 25 ab 22.26, Kinzenbach an 22 29 ab 22.30, Abendstern an 22.32 ab 22.33, Krofdorf-Gleiberg an 22.36 ab 22.37, Launsbach an 22.39 ab 22.40, Wißmar an 22.43 ab 22.44, Lollar an 22.48.
Nr. 788 ßolla r—L ang-Göns: Lollar ab 22.58, Gießen an 23.08 ab 23.12, Großen-Linben an 23.18 ab 23.19, Lang-Döns an 23.24.
Nr 789 Lang-Gön s—<9 ießen: Lang-Göns ab 23.37. Großen-Linben an 23.40 ab 23.41, Gießen
— Einen L i ch t b i l b e r v o r t r a g über Sowjetrußland veranstaltet die Ortsgruppe Gießen des Deutschen Technikerverbanbes am kommenden Samstag, 20 Uhr, im Gewerkschastshaus. Den Vortrag hält Oberingenieur Haase über bas Thema „Leden und Lebenshaltung ber Werktätigen in Sowjetrußland".
•• Die Verordnung über bie ©Übung ' ber Fleisch- und Wurstpreise. bie wir vor 1 einigen Tagen bereits zur Kenntnis unserer Leser brachten, ist mit ber Veröffentlichung burch bas Krcisamt Gießen in ber gestrigen Ausgabe bes Amtsverkünbigungsblattes für den Bereich bes Kreises Gießen in Kraft getreten.
* Die Dien ft stunden bes K r e i s a m t s. Die Dlenftftunben beim Kreisamt Gießen würben mit Wirkung vom 1. November bis auf weiteres von 8 bis 13 Uhr unb von 15 bis 18 Uhr, Samstags von 8 bis 13 Uhr festgesetzt.
*• Dienstjubiläum. Am morgigen FreUag, 3. November, kann ber Installateur Jean Meurer auf eine 25jährige Tätigkeit beim Stäbtischen Gas- unb Wasserwerk zmückblicken. Der Jubilar erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Don seinen Kollegen ist ihm ein Geschenk zugebacht.
•• Vorführung auf bem Universitäts-Versuchsgut. In Derbinbung mit der Maschinenprüfung- unb Beratungsstelle ber hessischen Bauernkammer sinbet auf bem Unteren Hardt- Hof (Gutshos) am Freitag, 3. Nov., um 1530 Uhr auf vielfachen Wunsch eine Vorführung des Dcula- Groh-Stahlwagens statt.
•* Geschäftsübernahme. Das feit 63 Iah- ren bestehende Herren-Bekleidungsgeschäft Gebrüder 3 t a m m in ber Schulstraße ijt nach Ausscheiben ber icithcrigen Inhaber auf zwei oetannte Gießener Ge- lchästsleute übergegangen. Sie führen bas altangesehene Unternehmen unter ber Firma Herren-Be- klridungshaus Stamm nach bewährten Grundsätzen unb unter Mitarbeit bes gesamten Personals weiter. Mit der Geschäftsführung ist Herr Adolf M ö h l betraut
** Straßensperrungsnachricht, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Klub E. D. Gießen: Die Straßensperre Rainrod-Eichel s- darf im Zuge der Straße Schotten—Nidda wird ab 3. November aufgehoben.
•• Freie Lehrer stelle im Kreise Gieße n. An der Volksschule zu Rödgen (Kreis Gießen) ist eine Stelle für einen evangelischen Lehrer freigeworden. Dienstwohnung ist vorhanden.
fahrt angetreten.
* Die 36. Frankfurter I n s e k t e n t a u s ch - borfe, veranstaltet vom Entomologischen Verein „Apollo" unter Mitwirkung der anderen Fachvereine Frankfurts, findet am Sonntag, 5. November, ab 9 Uhr, in der Halle des Frankfurter Turnvereins, Sandweg 4, statt. Diese älteste und bekannteste Insektentauschbörse der Welk wird alljährlich von mehreren hundert Entomologen, Insektensammlern unb hänblern aus dem Reich, Oesterreich, Tschechoslowakei, Holland usw. besucht. Mehrere hunderttausend Insekten gelangen dabei zur Ausstellung. Auskünfte erteilt: Gustav Lederer, Frankftirt a. M., Zoo-Aquarium
Schöffengericht Gießen.
Gestern stand eine Reihe von Angeklagten vor Gericht wegen Verächtlichmachung bzw Beleidigung der Reichsregierung bzw der nationalen Verbände im Sinns der Verordnung vom 21. März 1933, zwei weitere wegen Betrugs und Urkundenfälschung.
Der 55jährige Heinrich Müller aus Rebaes- Hain hat im März d. I. dem Zeugen Lehrer Spitznagel gegenüber, als dieser ihn fragte, warum er nicht gewählt habe, schwer beleidigende Aeußerungen gegen die nationale Reichsregierung gemacht. Der Angeklagte bestritt gestern die Aeuße- rungen getan zu haben. Auf Grund der eidlichen Aussage des Zeugen Spitznagel stellte der Staats- cnroalt den Antrag, auf die gesetzliche Mindeststrafe von drei Monaten Gefängnis zu erkennen. Das Gericht verurteilte den Angeklagten entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts. Die Kosten bes Verfahrens fallen bem Angeklagten zur Last
Der 37jährige Invalide Wilhelm Schmidt aus Gießen mußte s r e i g e s p r o ch e n werden, da er ! laut Gutachten des Sachverständigen für seine be- leibigenbe Aeuherung nicht verantwortlich zu machen fei Er hatte im Juli d. I. bie NSDAP, schwer beleidigt. ,
Der Arbeiter Karl Becker au, Wißmar hatte sich gleichfalls ber Verächtlichmachung ber Reichs- regierung, insbefonbere des Führers schuldig ge- I macht Der Angeklagte war geständig. Das Urteil lautete, entsprechend bem Antrag bes Staatsanwalts, auf 3 Monate Gefängnis Strafmil- dernd wirkte bie Angetrunkenheit des Angeklagten.
Wegen östentlicher Verbreitung unwahrer Ge- rächte über die Träger ber nationalen Erhebung hatte sich ber 30jahrige, schon mehrfach vorbestrafte, gerade aus Osthofen entlassene Johann Gunther aus Gießen zu verantworten. Mitangeklagt waren der Volkswirt unb bekannte Sozialdemokrat Dr. GumbeIunb besten Ehefrau Maraarethe. Gunther hatte im September d. I. die ebenso unsinnige wie unwahre Behauptung aufgestellt, es seien zwei Gießener SA -Männer unterwegs, um ben früheren Oberregierungsrat Ritzel unschädlich zu machen. Neben Ritzels Schwester hat der Angeklagte diese Behauptung dem Mitangeklagten Dr Gumbel mitgeteilt. Letzterer und feine Ehesrau standen ebenfalls im Verdacht der Verbreitung. Doch ergab die Beweisaufnahme m dieser Hinsicht keine festen An* baltspunkte, so daß sie f r e i g e f p r o ch e n mürben. Der Staatsanwalt hob hervor, daß bei Gumbel, der kriegsblind (ei, Großzügigkeit am Platztz
NGOAP.
Die Tum- urb G'ngabenbe der N S. - Fr a u e n- schäft Gießen-Nord vor Der Wahl fallen wegen anderer Veranstaltungen aus.
Jm NS-Lehrerbund, Gau Ausland, for cht am nächst,» Montag, 6. November, 17 Uhr, blubienafieffor Dr. Maul über „Das Deutschtum tn Rumänien.
<5intopfgend)f unb p.afefte.
Die Reichsführung des Dinterhilfswerks teilt mit. daß die Aktion MU Durchführung des (Eintopf- aerichts unabhängig von der Erwerbung der Plakette zur Befreiung von weiteren Spenden vor sich geht. Denn es handelt sich bei der Durchführung des Eintopfgerichtes nur um eine Ersparnis, die dahin führen soll, daß das Volk an diesem Tage bewußt Verzicht auf luxuriöse Speisen leistet. Alle Ersparnisse gegenüber sonstigen Sonnlagsgerichten sollen daher für das Winterhilfswerk gesammelt werden. Vorsicht beimÄUder- und Äucheremlaus
Wanderweq Thüringen-Hefsen-Rhein
Bei ber 5. Wanberung von Mitgliebern bes Thü- ringer Rennsteigvereins vom 6. bis 14. Oft. erregte die vorzügliche Markierung bes Höhenweges mit dem roten H auf weißem Grund, im Gebiet der Touristen karte G i e ß e n von Homberg a. d. Ohm bis Bellersdorf am hessischen Rennweg, lebhaftes Interesse. Sie ist durch das Zusammenwirken des VHC. Gießen und des Oberhessischen Gebirgs- Vereins in Marburg auf Anregung der Herren Sommer- Gießen und L l i n g e ft e i n • Zeitz zu- stände gekommen unb führt von Homberg a. b. Ohm über Höingen — Oberförsterei Roßberg, nördlich an Nordcck unb Winnen vorbei zur Station Friebelhauscn, bann von Obenhaufen über bas Krofdorfer Waldhaus — Frankenbach nach Königsberg nahe bei Hohensolms, fobann vom Altenberg a-if dem R e n n w e g nach Bellersborf. Sie soll nach Westen über Herborn und den Westerwald zum Rhein, nach Osten von Homberg a. b. O- über Maulbach — Oberglecn — Elbenrod nördlich nm Rimberg vorbei über Kirchheim nach Hersfeld und Berka a. d. Werra zum Anschluß an den Thürin - ischcnRennsteig fortgesetzt werden, ein präch- tiger Höhenweg von 250 Kilometer Länge.
WicRcner ttochenmar!tpre«r.
• Gießen, 2. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Landbutter, bas Pfund 1,30 Mark, Kochbutter 1 bis 1,10 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Koje, das Stuck 4 bis 10, Eier (inländische) 13 bis 14, Wirsing, das Pfund 7 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, ber Zentner 3 Mark, Rotkraut, das Pfund 8 bis 10 Pf., Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüden 10, Spinat 12 bis 15. Romifchkohl 10, Unterkohlrabi 5 bis 7, Grünkohl 15, Rosenkohl 20 bis 25 Pf.. Feldsalat 1 Mark, Tomaten 20 Pf., Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 25. Kürbis 5 bis 8, Pilze 30 bis 50. Kartoffeln, das Pfund 3 bis 3% Pf, der Zentner 2.50 bis 2,80 Mark, Aepsei, das Pfund 12 dis 18 Pf, Birnen 10 bis 15, Rüste 40, junge Hähne 70 bis 75, Suppenhühner 60 bis 65, Ganjc 60 bis 70, Tauben, das Stück 40 bis 55, Blumenkohl 10 bis 50. Salat 5 bis 10, Endivien 5 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 5 bis 20 Pf.
Daten für Tonuerdtag, 2. November.
1766: der österreichische Feldmarjchall Franz Karl Graf Radetzky auf Schloß Trzednitz geboren (gestorben 1858): — 1827: der Orientalist Paul de Lagarde in Berlin geboren (gestorben 1891); — 1865: ‘.Barren Harbing, Präsident der Bereinigten Staaten von Amerika, in Korsika (Ohio) geboren (gestorben 1923).
ttornoiiien.
— Tageskalender für Donnerstag. Dolkshalle: 20.15 Uhr, großes Militärkonzert zugunsten der Winterhilfe. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Wenn am Sonntagabend die Dorsmusik K- mit Maria Paudler und Harry Liedtke. — la-Lichtsplele, Seltersweg: »Die Frau im U-Boot". — Radfahr-Dereln 1885 : 20.30 Uhr, im .hessischen Hof, Jahres-Hauptversammlung — Einhorn", Detzsteingaste 9; 20.15 Uhr, Christliche Versammlung. Dorttag von August Schumacher aus
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Mitglied kann jeder deutsche Bürger werden, nicht mehr als 300 RM. monatliches Einkommen hat; bei Nachweis von notwendigen Ausgaben besonderer Höhe kann auch bei höherem Monatseinkommen Aufnahme auf Antrag bewilligt werden. Anmeldungen schriftlich oder mündlich bei der Theaterkasse, oder beim Geschäftsführer Dr. Ruckeis- hauen, Goechestraße 30. Jedes Mitglied zahlt bei Aushändigung der Mitgliedskarte eine jährliche Beitragsgebühr von 1.— RM., wofür er die Vereins- zeitung „Die deutsche Bühne" ohne zusätzliche Aufwendung monallich erhält: für Ehepaare jährliche Beitragsgebühr 1.50 RM. Während der Spielzeit allmonatlich zwei Theaterabende für 1.40 RM. bezw. 1.20 RM. In allen Fragen erteilen Aus- fünfte die obengenannten Stellen.
Nach einer Mitteilung des Kreisschulamtes Gießen an die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises hat das Hessische Staatsm,nister,um, M'niste- rialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kun und Volkstum folgende Verfügung erlöstem „Es 'st uns bekannt geworden, daß gerade in letzter Zeit Reisevertreter oft in ausdringlicher Art versuchen, angeblich im Auftrag ober mit Genehmigung der Mm,- fterialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum, Führerbildnisse oder teuere Werke äu vertreiben. Wir warnen hiermit vor solchen Leu- ten auch wenn sie in Begleitung eines SA,- ober SS -Mannes ober gar selbst in Uniform auftreten. 3ebe Behorbe und Schule muß sich nach Maßgabe ihrer verfügbaren Mittel einrichten." (Spielplanänfrerung tm Gtadtcheater.
Aus dem Stabtheaterbüro wird uns geschrieben: Sonntag, 5. November, kommt nicht — wie ursprünglich vorgesehen — bas Schauspiel: „Am Himmel (Europas^ zur Ausführung. Diele Anfragen haben bie Intendanz veranlaßt, ft a 11 dessen Franz Lehars Tteifter-Dperetle: „WodieLerche singt" nochmals in den Spielplan aufzunehmen. Die Veranstaltung ist außer Abonnement unb '" kleinen Operetten-Preisen von 0.50 2.50 RM. Spieldauer von 19.30 bis 22 Uhr.
ber wurden 1038 Bände ausgelichen. Davon kamen auf: Erzählende Literatur 717, Literaturgeschichte 1, Zeitschriften 11, Gedichte unb Dramen 5, Jugend-, schristen 82, Länder- und Völkerkunde 64, Kultur- geschichte 14, Geschichte unb Biographien 72, Kunst- geschichte 13, Naturwissenschaft und Technologie 23, Heer und Seewesen 1, Haus» und Landwirtschast 6, Gesundheitslehre 4, Religion und Philosophie 6, Staatswissenschaft 15, Sprachwissenschaft 1, Fremdsprachliches 3 Bände. Nach auswärts kam 1 Band.
an 23.49
Nr. 1661 Gieße n—W etzlar : Gießen ab 23 56, Dutenhofen an 0.02 ab 0 03, Wetzlar an 0.11 Uhr (In der Nacht von Sonntag auf Montag fährt dieser Zug Gießen ab um 0.24 Uhr, Dutenhofen an 0 30. ab 0.31, Wetzlar an 0.38 Uhr) Die neuen Züge führen 2. und 3. Dagenklassen Arbeitsqemeinfchast ber Gebirgs- und Wonberveremc im Hhe'N-Maingebiet.
Auf Anregung des Odenwaldklubs wurde zwischen den vier größten Gebirgs- und Wanderoereinen des Rhein-Maingebiets, bem Ode nwalbklub, bem öpelfartbunb, bem Taunusklub unb dem Vogelsberger Höhenklub eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, deren Vorsitz Dr. Bruchhäuser (Ulrichstein) übernommen hat. Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt als Zweck unb Ziel die Vorbereitung, Durchführung unb Erledigung der Aufgaben des Reichvverbandes deutscher (ßebirgo. unb Wandervereine, die Vertretung der genannten Vereine im Rhein-Maingebiet gegenüber den Behörden (Regierungen, Ministerien, Stabten, Forst- Verwaltungen, Rundfunk u a.) und Verbanden, ferner den gegenseitigen Austausch von Erfahrungen unb damit die Befruchtung der eigenen Verein». arbeit Die Gemeinschaft tritt zum ersten Male öffentlich in Erscheinung bei ber von den vier Ber- banden durchmführenden Sternwanderung, die am Himmelfahrtstage 1934 in Hanau a M tor Ziel finden soll unb gleichzeitig al» Tr,', - n , verband» it» Roein-Maiagebiet Geltung ha'
Seit Montag herrscht auf dem Trieb, unmittelbar vor der Volkshalle, eine emsige Tätigkeit. Die Arbeiter waren zunächst damit beschäftigt, Löcher (weit über 100 an der Zahl) von etwa einem Meter liefe auszuheben, und bald reihte sich einer ber Haufen bes ausgeworfenen gelblichroten Erbreichs an ben anberen. Dann kamen bie ersten Laftkraft- wagen' sie brachten bas Material für ben Zelt- bau, unb zwar viele schwere Dalken, bie aneinan- bergeschraubt wurden, so baß gleich die Form des Zeltes in den einzelnen Teilen erkenntlich wurde. (Fünf lange Zeltreihen werden einen einzigen großen Raum bilden.) Einzeln wurden bann biese Gerüstteile in die Löcher gesteckt, von vielen Händen aufgerichtet, um dann mit starken Eisenstangen untereinander verstrebt zu werden.
Tag und Nacht wurde bisher gearbeitet und Tag und Nacht wird noch gearbeitet werden, bis am Samstag um die Mittagsstunde die letzte Hand angelegt werden kann. Dann werden aber auch schon die ersten Teilnehmer an der gewaltigen Volks- lunbgebung eintreffen.
Etwa 200 Erwerbslose unserer Stadt werden bei diesem Zeltbau beschäftigt. Bier aroße Sdjeinroer- fer beleuchten zu nächtlicher Stunde den Trieb vor der Volkshalle. Unaufhaltsam geht die Arbett wel
lig u n g
Aon der Universität.
Die Pressestelle der Studentenschaft teilt uns mit: Samstag, den 4. November, 14 Uhr, Kundgebung auf bem Trieb. Gemeinsamer Treffpunkt ber gesamten Studenten- und Do- zenteoschaft 13 Uhr, Universität, 13.15 Uhr Abmarsch zur Kundgebung.
Mittwoch, ben 8. November, 12 Uhr, Kundgebung der Studentenschast für den 12.November vor der Universität.
Donnerstag, den 9. November, 13 Uhr, Kranzniederlegung im Ehr enhof der Universität
Niefenzelt im Aufbau
Oie Vorbereitungen zur Dolkskundgebung.
ter, die Zeltgerüste wachsen in die Länge unb in I 'sondern" von
die Breite. o «raun, Frankfurt a. M, einem jungen
Heute morgen wurden die ersten Teile der Zelt- licrten Mmstler und Komponisten, begleitet, planen angefahren. Um 10 Uhr begannen die Zim- «. yessentliche D ü ch c r b a 11 e. Im merer mit ihrer Arbeit, die Banke aufzubauen. । ' '-----■“ - - 1 *----
Auch die Zimmerleute werden Tag und Nacht zu tun haben, um den riesigen Zeltbau mit Bänken
zu versehen.
Einen Eindruck von dem gigantischen Ausmaß dieses Zeltes, in dem am Samstag die für unsere Stadt bisher einzigartiae Dolkskundgebung statt- finden soll, geben einige Zahlen. Das Zelt faßt etwa 30 000 Besucher. Für den Antransport des Zelt- Materials waren 11 Eisenbahnwaggons nötig. Zwei große Lastkraftwagen des Städtischen Wagenparks i ■■ „■ , ®iet,cn Am Sonntag wanderte der Ä Sermeg'um'ba^BiaÄ SÜUr-' »HC. ®«6en na^Sid,^ Dem blauen »el! «Hang Äs SeriiftTebeden au» tim? 400 Herbst^ geschmückten Buchenwald« nach
»(„l heren jedes etwa IV, Zentner Watzenborn Nach längerer Mittagsrast ging cs
roie3gt, so daß also insgifamt etwa 600 Zentner über die Platte, eine kleine Erhebung <ud°sUich von Leinwand- oder Baumwal,,eUftoss au, den Ge- j
Dünsberg bietet, unb später dem roten Strich entlang, ber eine größere Strecke an bem Pfohl- graben entlang lauft, nach Lich. Dort hatten sich zur Schlußrast Mitglieder ber Licher VHC- eingesunken, mit benen einige freubige Stunden verlebt und durch Radivübertragung bie große Rede I des Reichskanzlers aus ber Frankfurter Festhalle Lustspiel: „Minna von Barnhelm von Essing, cnqchört mürbe. Mit der Bahn wurde die Rück- Spielleitung Wolfgang Kühne. Ende: 22,30 Uhr. । Gewöhnliche Preise. — Samstag, 4. Nov., 20 Uhr, erste Vorstellung der Samstag-Adonnenten der Deutschen Bühne" im November (gelbe Karte) das Dolksstück: „Arbeitl Dienstl Pslicht!^ von Pg. Hein- rich Bartholomäus; Spielleitung: Intendant Hanns König Ende: 22 Uhr. — Sonntag, 5. Nov., außer Abonnement zu ermäßigten Preisen das Schauspiel: „Am Himmel Europas" von Schwen- zen-Malina. Spielleitung: Anton Neuhaus.
Spielbauer von 19.30 bis 22 Uhr.
Volksabstimmung am 12. lioöember 1933.
W g n e r am Tarnstaa, ^November, 14 Uhr, auf dem Trieb gehen laufen!. Meldungen aus allen Onen Oberhefjens, sowie aus den anarenzenben Gebieten Hesien-Rasiaus ein. Das Niesenzelt an Dfjien Ausbau bereits fleißig gearbeitet wirb, kann über 30 000 Menschen in sich ausnehmen. Aus ben oben genannten Gebieten werben jm Laufe bes Samstags vormittags S o n d er z u g e hier em- laufen. Diese Kundgebung wirb b.c gewaltigste werden, die Gießen bis jetzt S^ehEn hat^ Erne Kund- gebung für Frieden unb Gleichberech-


