Ausgabe 
27.4.1939
 
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SA -Führer und Reserveoffizier.

Berlin, 26.April. (DNB.) Im Führerorgan der SA. veröffentlicht Major Martin vom Ober­kommando der Wehrmacht einen ArtikelSA.-FÜH- rer und Reserveoffizier". In ihm heißt es: Der SA. war eine Zeit der äußerlichen Zurückhaltung und der Beschränkung auf in der Oeffentlichkeit weniger bekannte Ziele gegeben. Es ist aber eine Tatsache, daß gerade in den Zeiten einer nach außen hin sichtbaren und nach innen hin fühlbaren Beschrän­kung der Aufgaben sich klar die Leistungen und Werte wirklicher Führerperson- lichkeiten herausheben. Wer sich in diesen letz­ten Jahren der Entwicklungsgeschichte der SA. als höherer, mittlerer und unterer SA.-Führer b e - währt hat, auf den kann diese Organisation auch in Zukunft mit Recht und Vertrauen bauen. Diese Führerschicht, die als Persönlichkeiten auch in ihrer Wirkung auf die Geführten erprobt ist, wird sich auch bei der Erziehung der Wehrmannschaft be­währen.

Von der Wehrmacht wird ebenso wie von der Obersten SA.-Führung gefordert werden, daß der­jenige, der mit der Erziehung einer Wehrmann- fchaft betraut ist, auch über wirkliche mili­tärische Kenntnisse verfügt. Als Jdealzu- stand ist zu bezeichnen, wenn der mit der Ausbil­dung einer entsprechenden Gliederung einer Wehr­mannschaft betraute SA.-Führer gleichzeitig einen entsprechenden Rang als Reserveoffizier be­kleidet, der ihn über die in der Wehrmannschaft zu­sammengefaßten Männer stellt. Idealisten mögen sich hierbei vielleicht hinter der Utopie verschanzen, daß es bei der ideellen Einstellung des deutschen Volkes doch wohl möglich sein müßte, vor die Ein­heit einer Wehrmannschaft einen sonst bewährten ober in militärischen Dingen wenig bewanderten SA.-Führer zu stellen. Der gute Wille der Gefolg­schaft könnte ja dann über manches hinwegsehen und schließlich käme es auch hierbei aüfallgemeine Führerqualitäten" an.

Wir wollen uns hier unter allen Umständen vor Schlagworten hüten. Jede Armee, auch die deutsche, rechnet in der Vergangenheit, Gegenwart und Zu­kunft nie schlechtweg mit Jdealgestalten darstellenden Führern und Geführten. Sie rechnet mit Reibungen und Mißverständnissen, sie rechnet mit menschlichen Schwächen. Deshalb gibt es in der Wehrmacht die Disziplinarstrafordnung und die Beschwerdeordnung. Deshalb sind auch alle Maßnahmen, die sich irgend­wie auf das Verhältnis zwischen Führung und Geführten in der Wehrmacht auswirken, einer ständigen Beobachtung, ja, man kann sagen, einer mißtrauischen Kontrolle unterworfen. Beim 4O'km= Marsch zerbrechen Phrasen und Schlagworte, und zwar sehr viele; im Feuerorkan der modernen An­griffsschlacht gehen auch die letzten dahin. Deshalb ist es notwendig, auch bei der kommenden Aus­bildung der Wehrmannschaften Schwierigkeiten vor- auszusehen und sie durch geeignete Maßnahmen zu beseitigen.

Es müssen also dem Führer die Voraussetzungen für eine Einwirkungsmöglichkeit, die in erster Linie im Grade seiner Persönlichkeitswerte liegen müssen, gegeben sein. Diese Voraussetzungen sind aber wie

im militärischen Leben die einwandfreie Persönlichkeit und das bessere Wissen und Können um das, was gelehrt werden soll. Die Forderung, daß der Ausbilder einer Wehr­mannschaft außerdem über ein b e s ße r e s mili­tärisches Wissen und Können als der Geführte ver­fügen muß, ist deshalb unabänderlich. Jede Konzession schadet nur. In der Zukunft wird es sich daraus folgerichtig entwickeln daß der SA.- Führer mittlerer und höherer Dienstgrade selbst­verständlich Reserveoffizier, der der unteren Dienstgrade Unteroffizier des Beur­laubtenstandes ist. Schwierigkeiten dürfte es hier­bei später nicht geben. Die Grundforderung, die die SA. an die Führerqualitäten stellt, entspricht genau den Grundsätzen der Wehrmacht. Es ist also nicht einzusehen, warum die Erlangung eines entspre­chenden Dienstgrades im Beurlaubtenstande der Wehrmacht für'in der SA. bewährte Kräfte Schwie­rigkeiten bereiten sollte.

Größer sind jedoch die Schwierigkeiten, die sich in der Uebergangszeit ergeben. Die starke Beanspruchung in der SA. hat manchen Führern und Unterführern die Gelegenheit genommen, ihre Teilnahme an den Reserveübungen der Wehrmacht so zu fordern, wie es wünschenswert ist. Das jedoch ist ein Problem, das von der SA. und Wehrmacht durch Uebergangsmaß nahmen gelöst werden kann und 'wird. In Deutschland sind letzten Endes schon weit schwierigere Fragen glücklich er­ledigt worden.

Ohne Zweifel wird der Reserveoffizier, der m seinem Hauptberuf SA.-Führer und Ausbildungs- lciter einer feinem Dienstgrad entsprechenden Wehr- mannschaft ist, ein erhebliches Mehr an militäri­schem Wissen und Können und Erfahrungen der Menschenführung haben, als alle übrigen Reserve­offiziere. Er wird daher der Schrittmacher für die Qualität des Reserveoffizierkorps sein. Durch seine Eigenschaften wird er im Einzelfall vielleicht un­merkbar, in der Gesamtheit aber doch fühlbar eine Leistungssteigerung des gesamten Reserveoffi- zierskorps der Wehrmacht bewirken. Besonders werden die Forderungen an den Re­serveoffizier höherer D i e n st g r a d e, der zur Führung höherer Verbände berufen ist, e r - heblich erhöht werden können.

Der SA.-Führer und Reserveoffizier wird eben durch seine Haupttätigkeit in der SA.-Führung einen erheblichen Vorsprung in der Kenntnis der Mentalität der für den Waffendienst in Frage kom­menden Männer haben. Durch Austausch von Er­fahrungen, durch die natürliche Fühlungnahme wäh­rend des Dienstes in der Wehrmacht und bei ge­gebenen Anlässen wird er hier d em aktiven Offizier manche Anregung und Erfahrung über­mitteln können. Im ganzen ergibt sich hieraus die Folgerung, daß auch auf dem Gebiete der Führer- ausbiidun'g die Beauftragung der SA. mit der Durchführung der vor- und nachmilitärischen Er­ziehung und Ausbildung eine erhebliche Stärkung unserer Wehrkraft darstellt. Das wollen SA. und Wehrmacht."

Probleme des Arbeitseinsatzes

Die neue Arbeitsbuchverordnung.

pflichtung zur zusätzlichen Berufsausbildung für die Krankenhäuser, Heilanstalten usw. zu schaffen.

Aus aller Welt.

qunq" der Hüter der Maginot-Lime v ö l l i g u n ° gefährliche Bilder zutage. Der Sultan durfte darauf mit seinem Gefolge die Weiterfahrt antreten, vorsichtshalber wurde nun aber seine An­kunft in den verschiedenen stanzösischen Ortschaften im voraus telephonisch bekanntgegeben.

Zwei USA.-5IugieugE abgestür,!. - vier T->Ic

In East Braintree im Staate Massachusetts (USA.) stürzten während eines Geschwaderfluges zwei Flug­zeuge ab. Die vier Insassen wurden getötet. Der Geschwaderflug wurde anläßlich des Stapellaufes eines Flugzeugmutterschiffes der Kriegsmarine ver­anstaltet. Der Absturz der Flugzeuge erfolgte aus einer Höhe von 700 Meter.

Internationaler Gesellenaustausch.

Nachdem bereits vor einiger Zeit in Berlin 35 dänische, 30 schwedische, 10 norwegische, 8 finnische und 4 luxemburgische H a n d w e r k s b u r s ch e n a l s Austauschgesellen eingetroffen sind und die gleiche Zahl deutscher Handwerksburschen nach diesen Ländern auswanderten, um für sechs Mo­nate bis zu einem Jahre in diesen Ländern ihre handwerklichen Kenntnisse zu bereichern, fand nun in Frankfurt, der Stadt des Deutschen Hand­werks, die Verabschiedung von 50 deutschen Hand­werksgesellen statt, von denen 20 nach Ungarn, 10 nach Jugoslawien, 10 nach der Schweiz und 10 nach Bulgarien tippeln, während gleichzeitig die gleiche Anzahl ausländischer Handwerksburschen aus diesen Ländern in Frankfurt im Rahmen einer Feier­stunde auf deutschem Boden begrüßt wurden.

Landeshandwerksmeister Sanier gab dem Wunsche Ausdruck, daß die ausländischen Hand­werksgesellen aufgeschlossenen Herzens in sich auf­nehmen, was Deutschland ihnen zu bieten habe und ermahnte die deutschen Gesellen, im Auslande immer eingedenk zu sein, daß sie Sendboten der deutschen Nation seien. Der Leiter des Deutschen Handwerks, S e h n e r t, betonte dann, daß der Handwerker, der es zu etwas bringen will, nicht nur seine engere Heimat und seine Werkstatt kennen darf, sondern daß er die Welt kennenlernen muß. Er

müsse andere Sitten, Arten und Gebräuche ver. stehen und andere Arbeitsmethoden erfassen lernen, um als Meister wertvolle Arbeit zu leisten. Man sei dazu übergegangen, das Gesellenwandern zu organisieren, mit dem Ziele, dem wandernden Ge° selten einen festenArbeitsplatzzu geben, da­mit Kräfte nicht brach liegen, was bei den heutigen Verhältnissen in Deutschland, wo jeder starke Arm gebraucht werde, nicht angängig sei. Die ausländi­schen Gesellen möchten sich wohlfühlen in Deutsch­land und hier alles das sehen, was sie vielleicht als besondere deutsche Eigenart in ihrem Laude nicht vorfänden. Der Sekretär der Landeszentrale der ungarischen,Gewerbekorporationen Dr. Stefan von Tahy dankte auch im Namen der übrigen aus­ländischen Handwerksgesellen für den herzlichen Empfang.

Wetterbericht

Das am Mittwoch über Frankreich gelegene flache Tiefdruckgebiet hat sich unter erheblicher Verstär­kung rasch nach Deutschland verlagert. Dabei kommt von Süden zuströmende Warmluft an der hier la­gernden Kaltluft zum Aufgleiten und gab zu außer­ordentlich verbreiteten und länger dauernden Nie­derschlägen Anlaß, die im Gebirge teilweise aus Schnee bestanden. Der Zustrom verhältnismäßig kalter Luft aus nördlicher Richtung hält an, doch kann wieder mit häufigerer Aufheiterung gerechnet werden.

Vorhersage für Freitag: Veränderlich mit häufiger Aufheiterung und nur noch vereinzel­ten Niederschlagsschauern. Bei Luftzufuhr aus Nord für die Jahreszeit noch immer recht kühl und nachts sehr frisch.

Vorhersage für Samstag: Bei Luftzu­fuhr aus Nord häufig aufgeheitert, doch leicht un­beständig und recht kühl.

Lufttemperaturen am 26. April: mittags 12,4 Grad Celsius abends 6,8 Grad; am 27. April: morgens 3,8 Grad. Maximum 12,5 Grad, Minimum heute nacht 3,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefs am 26. April: abends 11,1 Grad; am 27. April, morgens 8,8 Grad. Niederschläge 6,2 mm. Sonnenscheindauer 5,8 Stunden.

Schach-Ecke.

Gearbeitet von K. Helling.

Ein Dame-Turm-Endspiel.

f 0____h

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a b c b

ab c b e f g h

hl-st 4. Ke1-d2 DglXd4-st 5. Kd2-el. (Nach 5. Kd2c2 Sd5b4+ verliert die weiße Dame ihre Deckung.) 5. ... Dd4H44-. 6. Keld2 Te8d8!, und Weiß ist gegen die schwarzen Abzugsangrisfa machtlos.

Lösung der SchachaufgabeTürme auf offenen Linien".

Weiß: Ke4, Tc2, Thl, LH4, Sdl, Ba4, b4, d5, f3. g4 (10). Schwarz: Kg6, Tech Tc7, Lf6, Se4, Bach b7, dch f4, H6 (10). Schwarz gewinnt. 1... Oe4b2+! Durch Weglenkung des weißen Turmes können die schwarzen Türme auf der c* und Linie eindringen. Mit 1. ... Te8e8-st? 2. Ke4Xf4 Lf6e5 -st. 3. Kf4e4 würde Schwarz nichts Besonderes erreichen.) 2. Te2Xd2 Te7c4+ 3. Ke4d3 Te4d4-i- 4. Kd3e2 Te8e8-st 5. Ke2 fl (oder 5. Sdle-3 Te8Xe3-st 6. Ke2dl Td4Xk>4, gleichfalls mit Gewinnstellung für Schwarz) 5 ... IM Xi) 2 6. Sdlf2 Lf6XH4 7. TH1XH4 Td2Xd5, und Schwarz gewinnt durch sein Uebergewicht.

Keine Ausweitung der Frauenarbeit um jeden Preis.

Staatssekretär Dr. Syrup veröffentlicht im Maiheft derZeitschrift der Akademie für Deut­sches Recht" einen Aussatz überGegenwartsfragen des Arbeitseinsatzes", der feine besondere Bedeutung durch die neue Arbeitsbuch Verordnung erhält. Sie wurde nötig für die Regelung des Ar­beitseinsatzes in der Landwirtschaft. Was zur Verhinderung der Landflucht auf die Dauer neben allen anderen Hilfsmaßnahmen Not tue, fei eine Rangordnung der Aufgaben, die auf die Landwirtschaft und ihre staatspolitisch be­sonders wichtige Stellung in jeder Weise Rücksicht nimmt. Diese Erkenntnis .müsse binnen kurzem Gemeingut aller beteiligten Stellen werden, wenn Schlimmes verhütet werden solle. Viel allerdings wäre schon gewonnen, wenn die gewerbliche Wirtschaft in all ihren Zweigen ihre Schick­salsverbundenheit mit der Landwirtschaft dadurch bekundete, daß sie die E i n st e l l u n g vom Lan­de stammender Arbeitskräfte grundsätz­lich a b l e h n t e.

Auch zur Frage der Frauenarbeit äußert sich Staatssekretär Dr. Syrup sehr eindeutig. Die Parole dürfe niemals lauten: Ausweitung der Frauenarbeit um jeden Preis. Das wäre auf die Dauer gesehen biologisch nicht zu verantworten. Man müsse sich bei allen Maß­nahmen, die man zur Regelung des weiblichen Arbeitseinsatzes trifft, durchaus der Grenzen bewußt fein, die vor allem aus bevölkerungs­politischen Gründen der Ausweitung der Frauen­arbeit, vornehmlich im gewerblichen Sektor, gesteckt sind. Der Mangel an Krankenschwestern werde sich künftig bei der bereits eingetretenen Ueberalterung der Schwestern noch wesentlich steigern, wenn es nicht gelingt, in großer An­zahl junge Nachwuchskräfte gerade diesem Beruf zuzuführen. Der Soziale Hilfsdienst der Reichs- frauenfübrung und die NSV. leisten hier bereits starke Hilfe. In weit stärkerem Maße als bisher müßten jedoch A u s b i 1 d u n g s in ö g l i ch k e i t e n gef dya ff en werden; denn was habe eine noch fo große Bereitwilligkeit der weiblichen Jugend für diese Berufe für einen Sinn, wenn es nn ge­nügenden Ausbildungsmöglichkeiten fehle. Gegebe­nenfalls müsse daran gedacht werden, eine Ver-

Die 72. Jugendherberge des Rhein-TNain-Gebietes.

NSG. In Gelnhausen weihte der Landes­verband Rhein-Main im Reichsverband für Deut­sche Jugendherbergen eine neue Jugendherberge ein. Die neue Jugendherberge ist durch Umbau aus einem Haus entstanden, das 1914 von einem Geln- häuser Einwohner erbaut wurde und der Stadt für die Jugend zur Verfügung gestellt wurde. In den Systemjahren wurde das Gebäude aber anderweitig verwendet. Erft der National­sozialismus machte es möglich, das Haus seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen. Das Gebäude ist zu einer vorbildlichen Äugendherberge ausgebaut worden, die sich würdig in den Kranz der rhein- mainischen Jugendherbergen einreiht. Insgesamt verfügt die neue Jugendherberge über 88 Betten. Im Erdgeschoß befinden sich die Küche und der Eßraum; im ersten Stock sind die Aufenthaltsräume und Schulungsräume sowie Schlaf- und Wasch- räume für Jungen untergebracht, während der zweite Stock die Schlaf- und Waschräume für Mäd­chen enthält. Durch die neue Jugendherberge wird der wanderfreudigen Jugend und den Erwachsenen die Möglichkeit gegeben, den Spessart und die westlichen Ausläufer des Vogelsberges mit ihren geschichtlichen Stätten zu erschließen.

Der Sultan von Johore in französischem polizeigefängnis.

Wie derParis Midi" berichtet, ist der Sultan von Johore, der an der Geburtstagsfeier des Füh­rers in Berlin als Privatmann tcilgcnoinmen hat, auf feiner Rückreise i m Elsaßals opion in deutschen Dien ft en" von der stanzösischen Sicherheitspolizei verhaftet morden. Der Sultan, der aus feinem großen Privatvermö­gen Großbritannien einen der neuesten Kreuzer ^Malaya", und Geldgeschenke in Höhe von fünf Milliarden Franks gemacht hat, entschloß sich, auf seiner Rückreise von Deutschland nach England einen Abstecher durchdas Elsaß zu machen. Dabei beging er dieUnvorsichtigkeit", in kleinen histori­schen elsässischen Städtchen Photoaufnahmen zu machen, wodurch er die Aufmerksamkeit der fran­zösischen Sicherheitsbeamten auf sich lenkte. Er wurde verhaftet und nach Straßburg ins Po- lizeigefängnis gebracht, bis von England her feine Identität bestätigt wurde. Die Filme, die die Polizei sofort entwickeln ließ, brachtenzur Beruhi-

Die obenstehende Stellung kam vor in einem Vereinswettkampf zwischen van Doesburgh (Weiß) und Dr. Euwe (Schwarz). Weiß ist am Zuge. Auf den naheliegenden Zug Td7d8 würde Schwarz mit Tc2Xf2-st antworten können. Es gibt jedoch einen Weg, der zwangsläufig zur Eroberung der schwarzen Dame führt. Wie muß Weiß spielen?

Elegante Entscheidung.

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Oie Narrenkappe.

Genaue Zett.

Im Hafen von Heidar Pascha, der kleinasia­tischen Anfangsstation der Anatolischen Eisenbahn, stand im Westkrieg ein Asker, ein türkischer Soldat, bei einer kleinen Kanone und langweilte sich. Als es 12 Uhr mittags war, machte er Bumm.

Da kam ein deutscher Effendi ein Leutnant, des Wegs und wißbegierig wie alle Leutnants fragte er den Asker:

Woher weißt du eigentlich, mann es 12 Uhc mittags ist?"

Ich schaue auf meine Uhr", antwortete der.

Aber deine Uhr kann doch falsch gehen."

Jok, Effendi nein, Herr im Ort wohnt ein Uhrmacher, ein Schweizer, schon seit vielen Jahren, der stellt mir alle Tage meine Uhr."

Der wißbegierige Leutnant begab sich weiter, kam auch zufällig'bei dem Schweizer Uhrenmacher vorbei.

Tag! Wohl nicht viel los hier, was?"

Ach nein, ach nein", klagte der Uhrmacher,dec Krieg ist schlimm niemand kommt. Das einzige, was' ich zu tun habe, ist, jeden Mittag meine Uhren nach dem Kanonenschuß zu stellen."

Das Amphitheater von Verona.

In der 15. Partie des Wettkampfes zwischen Eliskases und Bogoljubow kam es nach den Zügen 1. M Sf6 2. c4 3. Sf3 d5 4. e3 g6 5. Sc3 Lg7 6. Db3 00 7. Ld2 8. Ld3 Sbd7 9. 00 Sb6 10. Tadl dc4: 11. Lc4: Sc4: 12. Dc4: Sd7 13. e4 e5 14. Lg5 De8 15. LH4 ed4: 16. Sd4: Se5 17. Db3 b6 18. f4 Sg4 19. Tfel Lb7 20. H3 Sf6 21. c5 Sd5 22. Sd5: ed5: 23. Lf6 Tac8 zur abge­bildeten Stellung. Eliskases, der die weißen Steine führte, erzwang durch einen schönen Zug einen un­mittelbaren Sieg. Wie spielte er?

Lösung der SchachaufgabeEnergische Verfolgung".

Weiß: Kf2, Ddl, Tal, Tel, Lei, Ba2, b2, M, f3 (9). Schwarz: Kg8, Daß, Te8, Sd5, Se2, Ba7, b7, f7, g7, H6 (10). Schwarz gewinnt. 1... Daß ! (Mit der Drohung Ddß1)24- und DH2gl matt) 2. TelXe2 (Auch nach 2. f3f4 Sd5Xf4 gibt es keine Rettung für Weiß) 2. ... DdßH24- 3. Ks2el (Oder 3. Äs2fl DH2hl-st) 3... DH2

Jedes Denkmal ist hilflos gegen feine Betrachters Eine wahre Passion erleidet das 290 nach EhristuS von Diokletian in Verona erbaute Amphitheater. Keinen Tag kann es ruhig in der südlichen Sonne dösen. Fremdenführer bringen Fremde und Frei»« de bringen Reden.

Jüngst besuchte Anton Haurin, ein Abbruche Unternehmer, mit seiner Frau das Amphitheater. Er hatte sich seine erste Jtalienreise sauer genug verdient. Keinen Tag gönnte er sich daheim Ruhe. Wo Häuser abzureißen waren, machte Haurin die billigsten Preise. Dadurch verdiente er ein gutes Stück Geld. Und fuhr nach Italien.

Lange standen Anton Haurin und seine Frait vor der Arena.

Eine große Sache, Anton, was?" sagte die Frau bewundernd.

Anton dachte eine Weile nach; dann sagte eri Ich kalkuliere gerade in zwei, drei Wochen hätte ichs weg."

Wenn besuch

jeigfdie dfausfrau gern ihre JGoch-undßackkünsre.

Jch möchte Jluien dabei helfen. <53eachten Sie meine fing eigen mit näß- liehen Winken für das blocken und die 51 ereitu t ig leckerer Süßspeisen'.

Wie man aus einem CTcig urrn 3A bis 1 kgJTlehi 3 feine Qebäcke sogleich hersteUen kann, seigrJIuien das bunte51 ilderbUttt.ßlfenn 53esuch kommC. erhältlich bei Jhreni hebens m l ttelhändler, sonst gern kostenlos iron fDr.Clugust Oetker, JlieLefetcL