Dienstag, 25.3uli 1959
171 Erstes 5ian
189. Jahrgang
Waren ahnt m m t. Insofern erstrebt der 23er:
Das deutsch-rumänische Wirtschaft«
und
5 5.
«essen
Große Geleitzugübung unserer U-Boote in der Ostsee
Dem Jubilar wurden außerdem noch mannigfache andere Ehrungen zuteil. So hat ihm die Technische Hochschule Aachen für seine Verdienste um Wissen- schäft und Technik zur Würde des Ehrendoktors nun noch die Würde eines Ehren fenators verliehen. Urkunde und Plakette wurden Reichsverkehrsministers Dr. Dorpmüller von einer Abordnung der Technischen Hochschule überreicht.
Oer Führer an den Gauleiter.
Da es dem Gauleiter wegen der überaus großen Zahl der Geschenke und Glückwünsche nicht möglich ist, jedem einzelnen persönlich zu danken, spricht er allen, die gestern seiner gedachten, auf diesem Wege seinen herzlichen Dank aus.
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hier ftate i die breite N ehte sich ein. h nb und 1H 86’ ibcn. Zum MM > Gruppe hch' gsstanb im W g führten die h" r zäh und wrtfc' «erischen DftiM' m Ziel brachie! rsprung und ds- er der Bayeiili g und gab sie1 >r langanhaltei^ «asten diesen le» impfe der 6L erische Ostmark. 7:01,6) und A
trag eine für beide Seiten gleich wesentliche nützliche Steigerung des Warenaustausches.
Höchste Auszeichnung für Oorpmüller.
NSG. Der Führer sandte Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger, der am Montag seinen Geburtstag beging, folgendes Telegramm:
Berlin, 24. Juli. (DNB.) Reichsverkehrsmini- sier Generaldirektor Dr. D o r p m ü l l e r, der heute seinen 7 0. Geburtstag feiern kann, stand im Laufe des Tages im Mittelpunkt zahlreicher Ehrungen. Aus allen Gauen des Reiches waren dem Jubilar und verdienten Mitarbeiter des Führers eine Fülle von Glückwünschen, sowie viele Ehrengeschenke zugegangen. Den Auftakt bildete am Vormittag eine Feierstunde im Festjaal des Derkehrsministeriums, in der Staatssekretär K l e i n m a n n die herzlichsten Glückwünsche der Gefolgschaft des Reichsver- kehrsministeriums und der gesamten Reichsbahn übermittelte.
Als einer der ersten Gratulanten stattete Staatsminister Dr. Meißner dem Reichsverkehrsminister einen Besuch ob, um ihm im Auftrage des Führers die herzlichsten Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag zu übermitteln. In Würdigung seiner Lebensarbeit für die Deutsche Reichsbahn und den Wiederaufbau des Verkehrswesens hat der Führer dem Jubilar den Adlerschild des Deutschen Reiches verliehen mit der Widmung: „Julius Dorpmüller, dem Erneuerer des deutschen Verkehrswesens." Gleichzeitig mit dieser höchsten Auszeichnung des Reiches überbrachte Staatsminister Dr. Meißner ein handsigniertes Glückwunschschreiben des Führers.
„Nehmen Sie zu Ihrem heutigen Geburtstag meine herzlichsten Glückwünsche entgegen.
Ihr Adolf H i t l e r."
Außer weiteren Glückwünschen und Geschenken, dis dem Gauleiter von seinem Führerkorps, den Füh- rem der Gliederungen, den Vertretern der Wehrmacht, der Behörden usw. persönlich überbracht wurden, erhielt der Gauleiter zahllose Glück- wunschschreiben aus allen Teilen Deutschlands. Der Festtag, an dem dem Gauleiter so viele Ehrungen aus allen Kreisen der Bevölkerung entgegen- gebracht wurden, schloß mit einem Fackelzug der Politischen Leiter des Kreises Groß-Frankfurt.
Die Wahrheit über Danzig.
Vorbehaltloses und entschiedenes Bekenntnis zum Reich und seinem Führer Adolf Hitler.
machen lassen, hätte man die polnische Geschichtsfälschung hinsichtlich der Bevölkerungszusammensetzung und der historischen Vergangenheit Danzigs als bewußte Fälschung der politischen Tatsachen erkennen wollen, hätte man das Selbstbestimmungsrecht der Völker auch auf die Danziger Bevölkerung angewendet, dann wäre nie ein sinnloser Freistaat entstanden. England und Frankreich hätten es nicht nötig, sich Sorgen um Danzig zu machen, und die Journalisten der Weltpresse könnten sich mit den wirklichen Weltproblemen statt mit der Danziger Frage beschäftigen.
Wir müssen uns überhaupt wundern, daß man plötzlich ein solches Interesse für Danzig aufbringt. Tut man das etwa aus Mitleid um das Schicksal der Danziger Bevölkerung? Nein! Denn als es Danzig wirtschaftlich schlecht ging, als es von Polen auf allen Gebieten fortlaufend schikaniert wurde, hat sich sonderbarerweise weder in England, noch in Frankreich jemand mit der Dackzi- ger Fxage befaßt.
Der Wunsch der Danziger, zum Reich zurück- zukehren, bestehl nämlich nicht etwa erst feit zwei Wonaten. Dieser Herzenswunsch ist genau
so alt wie die Freie Stadt Danzig selbst.
Im Laufe der letzten 20 Jahre ist diese Sehnsucht immer wieder zum Ausdruck gebracht worden. Nach der Heimkehr Oesterreichs, des Sudetenlandes und Memels ist begreiflicherweise die berechtigte Forderung der Danziger immer deutlicher geworden. Auf. der ersten Seite des Danziger „Vorposten" stehen seit Erscheinen dieses Blattes, also seit neun Jahren, die Worte „gegen vertragliche Willkür, zurück zum Reich!" Sicherlich würden auch die Engländer und Franzosen alles daransetzen, ein Gebiet, das von Angehörigen ihrer Nationalität bewohnt
ch a f t mitwirken. Es wird Molkerei-Maschinen liefern und bis auf weiteres auch technisches Molkerei-Personal zur Verfügung stellen.
Besonderen Wert legt der Vertrag auch auf den Ausbau des Obst, und Gemüseanbaues, vwie den Export dieser Produkte, und zwar sowohl als Urerzeugnis vom Baum, als auch als Derarbei- tungsprodukt. Deutschland ist zur Aufnahme beider Formen bereit, ebenso auch zur Mithilfe bei der Qualitätssteigerung.
Schließlich ^Mird als letzter Punkt der Wein genannt. Die Hebung der Kaufkraft in Deutschland hat dazu geführt, daß die inländische Weinproduktion, die früher nicht voll abgesetzt werden konnte, zu gering geworden ist und daß daher Wein aus dem Ausland eingeführt werden muß. Der rumänische Wein ist für diesen Zweck sehr gut geeignet, während anderseits Deutschland an der Verbesserung des rumänischen Weinbaues mithelfen wird.
Wir haben bereits angedeutet, daß über dem ganzen landwirtschaftlichen Vertragswerk das allgemeine Wirtschaftsabkommen vom 23. März steht. Das heißt praktisch, daß Deutschland nur abnehmen kann, wenn und insoweit Zahlungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das ist nur dann der Fall, wenn auch Rumänien von Deutschland mehr
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abkommen
Don unserem Dr. He.-Sondesberichiersiatter.
Berlin, 24. Juli. (DNB.) Unter Bezugnahme auf die täglichen Erörterungen des Danziger Problems in der internationalen Presse veröffentlicht Gauleiter F o r ft e r im „Völkischen Beobachter" einen Aufsatz, in dem er sich vom grundsätzlichen Standpunkt aus mit den Ansichten des Auslandes auseinandersctzt und die Haltung Danzigs in der gegenwärtigen Situation eingehend erklärt. Man dürfte in dieser offiziellen Stellungnahme des Danziger Gauleiters, der als verantwortlicher Lenker der Danziger Politik in dauernder Fühlung mit den zuständigen Stellen des Reiches steht, eine endgültige und abfchlie- zende Erklärung zum gegenwärtigen Stand der internationalen Situation aus deutschem Munde erblicken. In dem Aufsatz von Gauleiter Forster heißt es:
„In den letzten Wochen ist in der Auslandspreffe über Danzig so viel geschrieben worden, daß es sich als notwendig erweist, einmal grundsätzlich zu all dem Stellung zu nehmen. Es wurden Gerüchte unfinnigfter Art in die Welt gesetzt mit der Absicht, die Lage in Danzig als unübersichtlich und unruhig hinzustellen. Selbstverständlich hat man nicht unterlassen, Darstellungen und Kombinationen solcher Art zu veröffentlichen, als ob an einem gefährlichen und unruhigen Zustand in Danzig das nationalsozialistische Reich und die nationalsozialistische Führung Danzigs schuld seien. Zu diesen Täuschungsmanövern mit hetzerischer Tendenz des Auslandes ist folgendes zu sagen:
1. Die Auslandspresse bedient sich in niederträchtiger Weise der Zwecklüge. Da anscheinend im Augenblick in der übrigen Welt kein Problem zu finden ist, das man verwenden könnte, um dem nationalsozialistischen / Deutschland Schwierigkeiten zu machen, benutzt man die Danzigfrage, um die Welt gegen das Reich aufzuhetzen. Uns, die wir die
Annahme von Anzeige» für die Mittagsnummer vis8'/,Uhr des Vormittag,
Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70mm Breite 50 Rpf.,Platzoorschrift nach vorh.Dereinbg.25°/„ mehr.
Lrmätzigte Grundpreise: Steilem, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzei- gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B
Unler Bildberichterstatter hatte in diesen Tagen Gelegenheit, einer Hebung eines H-Baat-V-rband-s in der Ostsee beizuwahnen, Di- Hebungsauigab« verlan^e dast die Hnterseebaate eine Sperrkette der Torpedoboote um einen wertaallen Tmnspartzug - dargestellt durch Zwei H-Boat-Begleit. SS hen Avila Grille" — zu durchbrechen und den Zug zu torpedieren hatten. Rach der Hebung, der der Oberbefehlshaber dar Kriegsmarine Mahnte nahm Großadmiral R°e d e r vom Aviso „Grille" aus den Vorbeimarsch des H-Boat-Berbandes ab (Bild links, - Gelegentlich dieser H^una machte unser Bildberichterstatter auch die rechte Aufnahme, die ein-Leuchtba,-zeigt, wie st-sich an Bard aller deutschen H-Baate besindet Sie kann^m Falle eines Versinkens an die Oberfläche geschickt werden und besitzt auch em Kabel für Telephonverbindung, — (scherl-Bilderdienst-M.)
Bukar - st, 23, Juli,
Das am 20. Juli in Bukarest abgeschlossene und un Wirschaftsminister Bujoiu sowie dem deut- fd-n Delegationsführer Ministerialdirektor Moritz Überzeichnete deutsch-rumänische Länder tschaftsab kommen. ist ein weiterer G-jrüt auf dem Wege der praktischen Durchführung fob. Wirtschaftsvertrages vom 23. März d. I. Es jji im Geiste der gegenseitigen „Kollaboration" ge- J-,i ten und vermeidet alles, was auch nur dem Steine nach irgendwie an der nationalen Unab- hcilgigkeit der rumänischen Wirtschaft rütteln könnte.
rmleitend bekundet die rumänische Regierung ihsn ernsten Willen, die rumänische Landwirtschaft Üillhrer Struktur umzugeftalten und auf dieser ver- qrDerten Grundlage zu stabilisieren. Es ist nach An- f ct der rumänischen Regierung unerwünscht, daß s t die Landwirtschaft nur auf einige wenige große S .Sturen einstellt, wodurch bei Mißernten usw. der Ä'zelne Landwirt und die gesamte Wirtschaft übermäßige Schäden erleiden. Die rumänische Land- w-tschaft kann nicht mehr lediglich in Wei- lnn und Mais denken. In dieser Hinsicht icm Deutschland sowohl was den Anbau, als <nti) was den Absatz bestimmter Produkte angeht, ch lfer sein und auf diese Weise seinen Beitrag gt Stabilisierung der rumänischen Wirtschaft leisten.
Die Anknüpfungspunkte sind nicht schwer zu fin- i)n. Seit Jahrzehnten schon besteht eine enge land- «p-tschaftswissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen d « beiden Ländern. Es gibt deutsche Professoren $). Landwirtschafts-Wissenschaft, deren Namen in Äimänien einen bedeutenden Klang haben, und «merseits sind Namen wie Eornatzeanu, Jonescu- <r eschti und Constantinescu auch in deutschen Fach- cknisen nicht unbekannt. Auf dem Gebiete der Land- »'tschasts-Wissenschaft ging infolgedessen die Ver- stindigung am raschesten und einfachsten vonstatten.
Das neue Landwirtschafts-Abkommen behandelt rr diejenigen l a nd wirts cha ftli che n Erzeugnisse, fcexn Anbau und Ausfuhr nach Deutschland neu rbir in verstärktem Maße durchgeführt werden soll. Sr olgedessen sind alle diejenigen Artikel, deren Aus- taifid) bereits auf Grund bestimmter Verträge zur Äl^riedenheit funktioniert, gar nicht erst erwähnt. 2i sechs Punkte aber, die erwähnt sind, tragen ü(i den typisch „komplementären Charakter" der D^tschasts-Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien: Auf jedem Einzelgebiet ist Deutsch- janb nicht nur Abnehmer, sondern es ist «ich gebender Teil, sei es, daß es Fachleute, K schmen, Elite-Saatgut, Zuchtvieh u. a. zur Berti umg stellt.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Druck und Verlag: SrShlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange in Stehen. Schriftleitung und SefchSftrftelle: Schulstrahe 7
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Anstifter dieser Hetze kennen, regt das jüdische Getue in der Weltpresse nicht weiter auf.
2. Die Behauptung, in Danzig herrsche ein Durcheinander, ist in jeder Beziehung u n - wahr. Wer in diesen Wochen und Tagen in Danzig weilt, hat die Feststellung gemacht, daß hier zwov der Wille zur Bereitschaft, aber sonst Ruhe und Ordnung herrschen, während im Nachbarland Polen eine unbegreifliche Kriegspsychose vorhanden ist. Die Bevölkerung Danzigs geht fleißig ihrer Arbeit nach und benutzt die warmen Sommertage, um sich am Ostfeestrand zu erholen.
3. Wenn in und um Danzig wirklich Unruhe vorhanden märe, so wäre es selbst dann eine Frechheit, einen solchen Zustand dem nationalsozialistischen Deutschland und dem Verhalten der verantwortlichen Stellen in Danzig zuzuschreiben. Ist das Gedächtnis der Staatsmänner und Journalisten in den westlichen Demokratien und Polen so schwach, daß sie vergessen haben sollten, wer diesen Freistaat begründet hat? Bekanntlich haben nicht Deutschland oder die damals im deutschen Reichsverband gewesene Stadt Danzig den Wunsch gehabt, daß aus Danzig ein Freistaat wird, sondern die „Friedensapostel" von Versailles haben dieses sinnlose Gebilde ins Leben gerufen. Das Reich und die Danziger Bevölkerung haben sich mit den ihnen damals zur Verfügung stehenden leider sehr schwachen Mitteln dagegen zu wehren versucht. Um der neu gegründeten Republik Polen gegen jedes politische Recht Vorteile zu verschaffen, hat man außerhalb jeglicher Ueberlegung der Vernunft einen kleinen Teil aus dem deutschen Volkskörper herausgerissen und zu einer „Selbständigkeit" verurteilt, die niemals eine war und i st. Hätte man sich im Jahre 1919 nicht durch polnische Drohungen irre
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Die wichtigste Frage für Deutschland und Rumä- niit war: Kann Rumänien sich auf eine ver- s msh rt e Oelsaaten-Produktion umstel-
Diese Frage ist.von beiden Seiten bejaht wrden. Der Anbau von Leinsamen und Sonnen- Hnnenternen ist dem rumänischen Bauern bereits btiens bekannt. Trotzdem ist es notwendig, hier w ssenschaftlich und technisch voran- z. s chreit en. Durch Preisfestsetzungen alljährlich m der Aussaat soll dem Bauern die Möglichkeit uneben werden, sich zum Anbau dieser Saaten zu <chchließen, eine Maßnahme, durch die von beut» jd:?r Seite ein erheblicher Beitrag zur Stabilisie- mtg der rumänischen landwirtschaftlichen Preis- pliitik. geleistet wird. Auch den Anbau neuer Oel- psrmzen, die für Rumänien geeignet sind, hat die rumänische Regierung zu studieren und zu fördern -cchlossen. Eine gemischte deutsch-rumänische Orga- Hsition für die Oelsaaten-Produktion wird über die .r>cktische Durchführung all dieser Fragen wachen.
Auch ngch der Saatgut-Seite hin können $:fd)en Deutschland und Rumänien besonders nütz- cse Beziehungen entstehen und ausgedehnt werden. <1 i ine Anfänge sind bereits vorhanden. Klima und ZiLenverhältnisie Rumäniens eignen sich besonders i? den sogenannten Vermehrung sanbau tig u n ft e n Deutschlands. In Frage kom- «m vor allem Rotklee, Luzerne, Inkarnat-Klee, 8 ißklee und auch Hanf und Sonnenblumen (als üntgut). Im allgemeinen wird Deutschland das ernannte Elite-Saatgut (die Vorstufe der „Hoch- Mst") nach Rumänien schicken, das dort zur Hochrot vermehrt und dann nach Deutschland wieder ^ geführt wird, ein Prozeß, der nicht immer in < n Gebieten Deutschlands mit dem gleichen Erfolg zu erreichen ist. Für die laufende Zusammenarbeit ilt eine deutsch-rumänische Saatgut« j( mmision aufgestellt worden, die ihre Arbei- Iti bereits begonnen hat und alle Einzelfragen, wie (ontgut-Anerkennung, gegenseitige Anerkennung ior Züchter-Rechten usw., regeln wird.
Luf viehwirtschaftlichem Gebiet bringt Itmänien den festen Willen zum Ausdruck, seinen ßihbestand nach der Schlachtviehseite hin auszu- >en. Die starke Verbrauchssteigerung in Deutscher^ gibt der Reichsregierung die Möglichkeit, für jiie Reihe von Jahren ein festes Äb- rehme-Programm zu garantieren. Das bnplementäre Moment kommt insofern zum Ausblick, als Deutschland ein Eingehen der rumäni'chen Mißwirtschaft auf deutsche Oualitäts- und Ge- shnackswünsche fordern kann, was sich praktisch in h, Ausfuhr deutschen Zuchtviehs nach Rumänien «uiwirken wird.
Das die landwirtschaftliche Veredelungs- ^rdustrie betrifft, die bereits im Vertrag vom N.März erwähnt ist, so soll Deutschland besonders Der Verbesserung der Molkereiwirt-
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