Ausgabe 
25.3.1939
 
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Volkswirtschaftliche Zeüfragen

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Schützt den Wald vor Vrandgesahr!

Was in 4 Stunden verbrennt, braucht 40 Jahre, um wieder zu wachsen.

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Schönheit der Arbeit auch für das Handwerk

Für litt Mädellanddienst stehen von den 40 Lagern

Zug um Zug.

6rlit in ihre Heimat zurück. Am 15. April werden I Inger mit neuen Landdienstlern wieder belegt, intin, die jetzt noch die Schulbank drückten, wer- \x »ach der Tagesarbeit beim Bauer in ihren hin en eine zweite Heimat finden. Während im tor die Jungen für den Landdienst im Gau

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[ti kämpferischen Nationalsozialisten, geformt. :«jiungen und Mädel unseres Gaues finden I end) durch den Landdienst den Weg zur t!i> So blieben durchschnittlich von 180 Jungen bl3!0 auf dem Land und von 85 Mädel ent-

Der Wald bedeutet uns heute mehr als unseren Vorvätern vor hundert Jahren. Er ist uns heute mehr als ein Ort, wo man in würziger Luft unter Wipfelrauschen Erholung sucht und findet. Er ist uns auch mehr als nur Fundstelle für Beeren und Pilze. Unser Wald ist uns zu einer Rohstoffquelle allerersten Ranges geworden. Gewiß, auch unsere Väter schlugen Holz im Walde zum Bauen und zum Brennen, ebenso wie mir es tun. Darüber hinaus aber ist uns das Holz unserer Bäume Rohstoff für ganze Industrien. Denken wir nur an die Papier­herstellung, oder an die Zellwolleproduktion.

Von diesem Standpunkt aus gesehen leuchtet es ohne weiteres ein, daß uns der Schutz des Waldes mehr am Herzen liegen muß, als das früher der Fall war. Die Gefahren, die unseren Wald bedrohen, sind zwar groß und weittragend in ihren Auswir­kungen, es liegt aber bei uns, sie abzuwenden und fcrnzuhalten. Ganz recht, wir sprechen jetzt vom Waldbrand. Es ist ungeheuerlich, wie leichtfertig da immer noch gesündigt wird. Gesündigt im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Vergehen gegen ein Rohstoffgebiet vom Range des Waldes ist schwerste Sünde gegen das Wohlergehen des Volksganzen. Es unterliegt zwar keinem Zweifel, daß Wald­brände auch entstehen können durch natürliche Ur­sachen, wie etwa Blitzschlag, die weitaus größte An­zahl aller Waldbrände aber hat ihren Ursprung in der Leichtfertigkeit des Menschen.

Dazu ein paar Beispiele: Da geht ein Munn im Wald spazieren, und weil ihm gerade danach zu­mute ist, greift er in die Tasche und zündet sich eine Zigarette an, gerade, als ob er zu Hause in seinem Zimmer säße. Er weih wohl, daß das Rauchen im Walde verboten und strafbar ist; das stört ihn aber nicht im geringsten. Wenn er überhaupt daran denkt, bann nurmich werden sie schon nicht er­wischen; diese ewigen Verboten und Strafandrohun­gen sind sicher auch nicht so schlimm gemeint". Darin

Jungen und verhindert eine übermäßige Arbeits­beanspruchung der Jugendlichen, die gesundheitliche Schäden nach sich ziehen würde.

Mit dem weiteren Aufbau ist auch eine neue Organisation im hessen-nassauischen Landdienst durch­geführt worden. Das Gebiet wurde in fünf Landes­gefolgschaften eingeteilt, die je sechs bis acht Grup­pen umfassen. Geführt werden die Landesgefolg­schaften von einem Landesgefolgschaftsführer, zu dem bewährte Gruppenführer ernannt werden. Die

Landesgefolgschaftsführer regeln die finanziellen An­gelegenheiten und übernehmen die weltanschauliche Schulung der Gruppen. Auf diese Weise werden die Gruppenführer entlastet, die sich mehr der son­stigen Ausbildung widmen können. Zwei Landes­gefolgschaften wurden bereits vor längerer Zeit in Groß-Umstadt und in Arnshain (Oberhessen) ein- geführt. Der Versuch hat sich gut bewährt, so daß sie jetzt auf das gesamte Gaugebiet ausgedehnt werden.

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Ordnung und Sauberkeit sind die selbstverständ­lichsten Forderungen für den Handwerksbetrieb. Jeder Handwerker muß deshalb fein besonderes Augenmerk darauf richten, daß das Handwerkszeug schnell erreichbar und übersichtlich angeordnet ist.

Der Schneider beispielsweise, der nur zu oft dunkle Stoffe verarbeitet, muß fein Augenlicht be­sonders stark einsetzen. Es ist deshalb seine Pflicht, dafür zu sorgen, daß sein Arbeitsplatz vorbildlich beleuchtet ist. Das ist für die Erhaltung'der Gesund­heit des Arbeitenden unbedingt notwendig. Es muß daher geprüft werden, ob an allen Arbeitsplätzen das Tageslicht stark genug einfällt. Ist das nicht der Fall und das künstliche Licht wird zusätzlich eingeschaltet, bann darf nicht Zwielichtwirkung ent­stehen, unb zur Schonung bes Augenlichtes des Schaffenden muß eine Tageslichtbirne benutzt werden. /

Die Schneiderarbcit löst auch starke Staubent­wicklung aus. Es wird daher eine dankbare Auf­gabe für die Lüftungstechniker fein, für den Klein-

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So f)at die Bäuerin wahrlich ein ungeheuer gro­ßes Aufgabengebiet, das sie auf die Dauer auch bei Anwendung aller technischen Hilfsmittel nicht ohne Einsatz von fremden Hilfskräften bewältigen kann.

Trotz dieser Erkenntnis ist das Bauerntum immer weiter bemüht, alle die praktischen Einrichtungen, die die Erzeugung steigern und die Arbeit erleichtern können, kennenzulernen und in feinen Betrieben an­zuwenden. So finden sich trotz aller Arbeitslast im­mer wieder Bäuerinnen, die bereit sind, nach Vor­schlägen der Beratungskräfte der Landesbauern­schaft Verbesserungen in ihrem Betrieb zu treffen, durch die eine Entlastung geschaffen wird; sei es eine praktische Einrichtung im Kälberstall, durch die der Tränkeimer gehalten wird ober seien es Um­änderungen von Wirtschaftsmöbeln, z. B. das Ein- bauen von Vorratsschütten im Küchenschrank, die Beschaffung von neuzeitlichen Geräten und anderes mehr.

Große Umbauten in Haus, Hof und Stall, durch die kürzere Arbeitswege für die Bäuerin erreicht werden könnten, die Beschaffung von zentralen Hei- Gungsstellen, sowie von Maschinen im Außenbetrieb soweit sie nicht gemeinschaftlich beschafft und be­nutzt werden müssen jedoch häufig und gerade in klein- und mittelbäuerlichen Betrieben aus Geld­mangel zurückgestellt werden, da immer wieder die wichtigsten Anschaffungen im Außenbetrieb, wie Saatgut, Düngemittel usw., und damit die Ernäh­rungssicherheit des Volkes vorgehen.

Das Bauerntum fetzt feine ganze Kraft für das Volk ein, insbesondere die Bäuerin durch ihre un­geheueren Leistungen in den letzten Jahren.

Der Reichsbauernsührer erklärte in seiner Rede auf dem 6. Reichsbauerntag in Koslar:Was un­sere Bauersfrauen in den vergangenen Jahren an Arbeit und seelischer Belastung, an Mühe und Not baden durchhalten müssen, ist "wahrhaftig das hohe Lied eines wahren Heldentums."

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In welchen Fällen muß berichtigt werden?

betrieb eine Be- und Entlüftungsanlage zu kon­struieren, die der Kleinbetrieb sich auch finanziell leisten kann unb bie wirksam für gefunbe Luft im Arbeitsraum sorgt. Der Handwerker, der seine Hauptarbeit sitzend verrichtet, soll auch nicht auf kantigen, unbequemen Hockern am Arbeitsplatz sitzen, sondern einen Arbeitsstuhl besitzen, der ihn vor Ermüdung und gesundheitlichen Schäden schützt.

Aber es ist außer den bis jetzt angeführten For- rungen noch etwas, das für den Handwerker eben-1

täuscht sich dieser Mann aber erheblich. Sie sind durchaus ernst gemeint, und wie berechtigt sie sind, mürbe er erkennen, menn er müßte, daß der eben von ihm weggeworfene.Zigaretten-stummel eine ganze Anzahl Hektar besten Waldbestandes vernichten kann. Ein Zigarettenstummel, ein brennendes Streichholz, achtlos im Walde meggemorfen, diese kleine Hand dem eg-ung, die dazu nötig ist, bedeutet einen schweren Sabotageakt. Wertvoller, unersetz­barer Rohstoff geht in Flammen auf und ist un­widerbringlich verloren!

Ein anderes Beispiel: Ein paar Jungen sind unterwegs. Der Marsch hat sie hungrig gemacht. Tüchtig, wie sie sind ober sich vorkommen, kochen sie natürlich Mittag. Wo? Am Waldrand selbst­verständlich, weil da das Holz zum Feuermachen nicht so weit weg ist. Bald ist ein Haufen Reisig zusammengeschleppt, trockene Aeste liegen auch griff­bereit, ein lustiges Feuer prasselt, das Mittagsmahl wird fertig und schmeckt prachtvoll, und hochbefrie- bigt zieht bie ganze Schar weiter. Mag sein, daß mancher nichts daran auszusetzen hat. Wie aber, wenn das Feuer, am Waldrand entzündet und nicht bis auf den letzten Funken gelöscht, nach dem Ab­zug der Jungen wieder auflebt, um sich greift unb erheblichen Schaden anrichtet, ehe es entdeckt und gelöscht werden kann? Wir sind nicht übermäßig gesegnet mit Rohstoffen und haben nicht die ge­ringste Ursache, mit dem, was wir haben, leicht­fertig umzugehen. Mit der steigenden Sonne und dem erwachenden Frühling schwillt die Zahl derer, die im deutschen Wald Erholung suchen, gewaltig an. Alle diese Volksgenossen sollten sich darüber klar­werden,- daß sie die Möglichkeit, Freude und Ent­spannung zu finden, nicht veraelten dürfen mjt ver­brecherischem Undank, indem sie leichtfertig unb ge­wissenlos den Bestand des deutschen Waldes ge­fährden. fg (RAS)

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Dis! Lcmuß von den Eltern erkannt werden. Blaß . etwas schüchtern kommen die Jungen aus der StqiDl meift in das Landjahr. Frisch, gesund' und diroichtszunabmen'kehren sie nach einem Jahr itriiin ihre Heimat zurück. Die soldatische Zucht isclb der Lagergemeinschaft, die weltanschauliche Wpg, die sportliche Ausbildung unb die Arbeit teil Bauer haben den jungen Menschen zu

f ül1. sprecht.

Füiiir km Einsatz der Landdienstlager im Gau A.' , Hesse, Essou werden jetzt alle Vorbereitungen ge- troffenn lag für Tag ist in diesen Wochen der jji/; Referat fifür den Landdienst im Gebiet 13 unter- > wegs., nn mit den Bauern die Verträge abzu- schließ. Diese Arbeit erfolgt sehr gewissenhaft. > Erst iridibem die Bauern über alle Fragen, wie ' ArbeitUM, Entlohnung, Verpflegung. Maßnahmen './< bei Eiricnkungen usw., aufgeklärt sind und ihr Ein- JJ f- Deritäims gegeben haben, wird der Arbeitsveftrag . ge schien. An die Richtlinien müssen sich die Bau- ern ft'Hc- halten. Jede Verfehlung wirb mit Entzug bes Iteoienftlers geahnbet. Damit garantiert bie Hitlerst--1i!,enb eine einroanbfreie Behandlung der

landwirtschaftlichen Haushaltskünde, der Imkerin, der ©ärntnerin, Geflügelzüchterin, der landwirt- schaftlichen Rechnungsführerin und andere mehr.

Selbstverständlich werden auch weiterhin, wie schon in vergangenen Jahren, alle Maßnahmen der Selbsthilfe durch das Bauerntum durchgeführt. Ich erinnere an bie Einrichtung der Dorfwaschküche, durch die die schwere Arbeit der Bäuerin am Wasch­tag auf ein Mindestmaß herabgedrückt wird. Sie elektrisch betriebenen Waschmaschinen, Wäscheschleu­dern und Heißmangeln werden von einer Frau be­dient, so daß es der Bäuerin ermöglicht ist, die vierzehntägige Wäsche ihrer sechsköpsigen Familie nach IV2 Stunden gewaschen, gekocht, ausgewaschen und 90 ü. j). trocken geschleudert wieder abzuholen bzw. mitzunehmen. Ebenso arbeitserleichternd wirkt sich die Beschaffung von Kartoffeldämpfkolonncn und Kartofselgärfutterbehältern aus. Während die Bäuerin bisher täglich noch IV2 bis 2 Stunden Ar­beitszeit zum Holen, Waschen, Kochen und Stampsen der Kartoffeln für die Schweinefütterung be­nötigte, wird mit der Dämpfkolonne der Vorrat für mehrere Monate auf einmal gedämpft, in Gär­behälter gefüllt und steht damit für die tägliche Schweine- und Geflügelfütterung zur Verfügung.

Die Beschaffung der Vielfachgeräte, Bindemäber und weiterer landwirtschaftlicher Maschinen im Außenbetrieb, erleichtert die Arbeit bes Hackens, der Getreide-, Kartoffel- und Rübenernte ebenfalls recht beträchtlich. Die Verwendung dieser Maschinen für den einzelnen Betrieb ist meist zu teuer, eine ge­meinschaftliche Beschaffung und Benutzung ist jedoch leichter durchführbar und läßt die Bäuerin etwas mehr Zeit gewinnen für ihre eigentlichen Aufgaben als Mutter und Erzieherin ihrer Kinder und in der Hauswirtschaft.

Bisher hat die beliebte Ausrede:Für meinen kleinen Betrieb lohnt es sich nicht", schließlich doch alles beim alten belassen.Schönheit der Arbeit" ist nicht eine Frage der Mittel, der Geldkalkulation, sondern in erster Linie eine Frage des guten Wil­lens. Der gute Wille wird immer einen Weg zu finden wissen, der dem Handwerker hilft, seine Arbeit leichter und froher unb in gefunber und freundlicher Umgebung zu verrichten

Es ist doch so, daß der schaffende Mensch bie meiste Zeit seines Lebens am Arbeitsplatz ver­bringt, unb es ist ein Unrecht und eine Mißachtung feiner Arbeitsleistung, diese Arbeitsstätte zu oer-

Hilfe für die Säuem!

2on Ilse Kammer.

Es ist eine der wichtigsten Fragen unserer läge, auf welche Weise der überlasteten Landfrau eine Arbeitserleichterung gewährt werden kann. Bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit der Bäuerin von 14 bis 16 Stunden am Tag durchschnittlich d. h. sonm und Wintertage mit eingerechnet ist die Erfüllung der beiden wichtigsten Aufgaben des Bauerntums, Ernährer und Blutsquell der Nation zu fein, in Frage gestellt. So ist es auch eine Auf­gabe des gesamten deutschen Volkes, hier Abhilfe zu schaffen.

Es muß Ehrensache für jedes deutsche Mädel fern, bas geforderte Pflichtjahr im bäuerlichen Betrieb abzuleisten und damit an den großen Aufgaben des deutschen Landvolks mitzuhelfen. Manches Stadt­mädel wird hoffentlich in diesem Jahr den guten Willen zur Arbeit und die richtige Einstellung zum Bauerntum vorausgesetzt trotz aller Schwere der Arbeit auch die Schönheiten des Landlebens er­kennen lernen und sich im Anschluß an das Pflicht­jahr entschließen, mit der Ausbildung eines länd­lichen Berufes zu beginnen. Manche wertvolle Ar beitsEröft könnte damit für das Land gewonnen werden. Die Landwirtschaft bietet Berufsmöglich- keiten, in denen die deutsche Jugend Freude an der Arbeit und gesundes Auskommen erhalten kann. Ich erinnere an die Berufe der ländlichen Wirtschafts­gehilfin, der Haushaltspflegerin, der Lehrerin der

ap< "iiift, die Einsicht und Vernunft erfordert, etzipl Endes ist der Landdienst aber auch von qrow erzieherischen und gesundheitlichen Wert.

15 M iVerfügung, während früher nur acht be- tftanMa. Die Lager sind wohnlich und in der der '^LctlWßlhlsft angepaßten Bauweise vorbildlich. Sie :W<umstijsn Aufenthalts- und Schlafräume, in denen !i^. sich Ml ^Jungen und Mädel wie zu Hause fühlen könn ei Für geschmackvolle Ausstattung der Jungen- 1M'1 lagern sorgen überall in kameradschaftlicher Weise die M , LanMe'stmädel. Jedes Mädellager übernimmt für 1, Mein iJisgenlager die Patenschaft und fertigt für diese >s Vorhänge, Lampenschirme, Bilder, Bücher- cinbärii usw. an. Jedes Lager besitzt auch einen en. K Run dir,k. Für die neuen Lager wurden meist ,\^V Gerait c is der Dr.-Goebbels-Spende zur Verfügung j)(r qssteUl: Daß die Lager vor der Belegung sich immer MS in vivt>'dlichem Zustand befinden, darüber wacht die M stehr streng. Die Zuweisung von Jungen k HC in di ieLager erfolgt von der Reichsjugendführung I erst l'lai, wenn die Räume in wohnlicher und bau- . licher!'

? iflimerf als tatkräftige Helfer zur Seite. Viele F111 mbe fanden durch den Landdienst den Weg I it Landarbeit, die sie während ihrer Tätigkeit ) tm Bauer lieben gelernt hatten und die ihnen li o| Berufsaussichten bietet. Auch die Jugend des v ats Hessen-Nassau hat ihre Verpflichtung aus der l?»t!Lndigkeit des Dienstes an der deutschen Erde 'iiiftrint und aus ihr im Landdienst die verant- vivringsbewußte Folgerung gezogen.

Sit Mitte März sind die Landdienstlager der ) |$. m Gau Hessen-Nassau verwaist. Die Jungen, ।ü uriges Jahr in den Landdienst eingetreten sind,

in die neue Steuergruppe II unb sind verpflichtet, ohne besondere Aufforderung ihre Steuerkarte bis spätestens 31. März durch die zuständige Gemeinde­behörde berichtigen zu lassen. Die Steuerkarte er­hält den VermerkSteuergruppe II ab 1. April 1939". Der Berichtigungszwang gilt natürlich nicht für diejenigen, die bas Gesetz ausgenommen hat, wenn also bas Einkommen 1800 Mark nicht über­steigt oder wenn einer der Ehegatten vor bem 2. Ja­nuar 1884 geboren ist unb bie Ehegatten 1937 nicht mehr als 12 000 Mark Einkommen hatten ober wenn ein Ehegatte bas 65. Lebensjahr vollendet hat usw.

Eine besondere steuerliche Vergünstigung für ge­schiedene ober verwitwete Männer über 50, aber unter 65 Jahren, ist nicht mehr vorgesehen. Sie fal­len grundsätzlich in die Steuergruppe I. Dagegen müssen diejenigen verwitweten ober geschiebenen Ar­beitnehmer ihre Steuerkarte bei ber Gemeindebe­hörde berichtigen lassen, auf beren Steuerkarte der Vermerkgilt für die Lohnsteuer als verheiratet" nicht enthalten ist und auch keine Kinder vermerkt sind, wenn aus ihrer Ehe ein nichtjüdisches Kind hervorgegangen ist oder wenn sie früher wegen eines nichtjüdischen Stiefkindes Kinderermäßigung gehabt haben. Sie kommen bann in die Steuergruppe III. Ebenso müssen Juden, die künftig nach der Steuer­gruppe I besteuert werden, ihre Steuerkarte bis zum 31. März bei der Gemeindebehörde entsprechend be­richtigen lassen.

Entsprechend den neuen Haftunasbestimmungen stellt der Erlaß ausdrücklich fest, daß für die Lohn­steuer, die deshalb zu wenig einbehalten wird, weil der Arbeitnehmer seiner Verpflichtung zur Berich­tigung nicht nachgekomwen ist, ausschließlich der Arbeitnehmer, nicht auch' der Arbeitgeber in An­spruch genommen wird.

®lliui verschickt wurden, werden in diesem Jahre biii tiger in den Haupteinsatzgebieten (Oberhessen, Welt "au, Odenwald und Rheinhessen) nur mit JiNm aus unserem Gau belegt. Die Anmeldungen füir Ln Landdienst sind in den letzten Wachen irm (mu Hessen-Nassau in erfreulicher Zahl ein- gSM-flen.

die Werbung hat sich die Hitler-Jugend, die cnrjriiit den Arbeitsämtern arbeitet, tatkräftig ein- gs Die Jungen, die Ostern aus der Schule enMm werden und im Jungvolk stehen, wurden Juiznnnweise zusammengefaßt. Bei den Zusam- menfmften erzählten bie Gruppenführet ber Lanb- jahrlaser vom Landdienst. Sie führten auch Filme D011, he den Jungen ein lebendiges Bild von der TGiMt unb ber frohen Gemeinschaft im Land- bie ih gaben. Wie gern würden noch viel mehr Ju'izii aus unserem Gau in den Landdienst ein- tre ten Ihr Wunsch scheitert aber meist an ihren EltÄi die ihren Jungen den Eintritt in den Land- dieijtiverweigern. Dieses Verhalten hat feinen Grim! im materialistischen Denken ober in einer fall d)t Wertung der landwirtschaftlichen Arbeit. s2In; dise Eltern muß deshalb die Mahnung ge- rich'itetMerden, daß die Sicherung unserer Ernäh- rumgs 'undlage im wesentlichen eine Nachwuchs-

Die Neuordnung ber Lohnsteuer konnte bei der Ausschreibung der diesjährigen Steuerkarten noch nicht berücksichtiat werden, ebenso die Beseitigung des steuerfreien Betrags für bie Beschäftigung einer Hausgehilfin und die Nichtabzugsfähigkeit der Kir­chensteuer. Ser Reichsfinanzminister hat jetzt um­fangreiche Bestimmungen darüber erlassen, inwie­weit infolgedessen eine Berichtigung der Steuer- farten erfolgen muh. Für die Loynzahlungszeit- raume bis zum 31. März bleibt es bei den Ein­tragungen auf der Steuerkarte. Ab 1. April gilt da­gegen das neue Recht.

Ist ein steuerfreier Betrag wegen Befchäfttgung einer Hausgehilfin auf ber Steuerkarte 1939 einge­tragen, so ist der Arbeitnehmer verpflichtet, späte­stens bis zum 31. März ohne besondere Aufforde­rung bei seinem zuständigen Finanzamt die Berich­tigung der Steuerkarte zu beantragen. Die gleiche Verpflichtung hat der Arbeitnehmer, auf dessen Steuerkarte ein steuerfreier Betrag besonders einge- tragen ist, wenn bei Ermittlung dieses Betrages Kirchensteuer von mehr als 6,50 Mark, monatlich berücksickttgt worben ist. Für bie kleinen Kirchen­steuerzahler bleibt es also in diesem Jahre bei der Lohnsteuer noch beim alten.

Arbeitnehmer, auf deren Steuerkarte' Kinder ver­merkt sind, fallen künftig in die Steuergruppe IV. Eine Aenberung ber Steuerkarte ist hierfür nicht notwendig. Das gleiche gilt für Arbeitnehmer, auf deren Steuerkarte ber Vermerkverheiratet" ent­halten ist, aber keine Kinder vermerkt sind. Hier wird die Steuer künftig nach der Steuergruppe III berechnet. Eine Aenderung ist dagegen für diejenigen Verheirateten notwendig, deren Ehe schon am 31. Dezember 1932 bestanden hat, ohne daß ein Kind aus der Che hervorgegangen ist. Sie fallen künftig

_)<ssk--Nassau aus Westfalen stammten und die JiMM aus dem Rhein-Mam-Gebiet in andere

Ser Handwerker hat eine viel unmittelbarere Ve-1 nachlässigen. Was nicht mit einem Schlag zu er- Siebung zur Arbeit als der Werktätige in einem reichen ist, das schafft der eiserne Wille im Laufe großen Betrieb, in dem der Produktionsprozeß in! der Zeit in unermüdlicher Zähigkeit und Kleinarbeit unzählige Teilabschnitte zerlegt ist. Er arbeitet nicht mrt Qitn gn irgendeinem Teilstück, sondern er kennt das voll­ständige Produkt unb arbeitet an ihm bis zur Fertigstellung. Sarum hat er auch eine stark persön­liche Einstellung zu seinem Erzeugnis und arbeitet schöpferisch.

Ser Schneider, der das Modell oder den Schnitt' selbst entwirft, wird immer Freude empfinden, wenn er am Ende seiner Arbeit mit Befriedigung fest­stellen kann, daß das Kleidungsstücknach Maß" sitzt- .

NSG. In den letzten Wochen rührte die Hitler-Jugend des Gebietes Hessen - Nassau unermüdlich ihre Werbetrommel für den Landdienst. An die Jugendlichen, die Ostern die Schule verlassen, ging ihr eindringlicher Ruf, in den Landdienst der HI einzutreten und dort durch Arbeit in der Landwirtschaft - Volk und Vaterland zu dienen. Siefer Ruf wurde auch für bie Eltern zur Mahnung, ihre Jungen und Mädel nicht daran zu hin­dern, freiwillig Sien'ft an der deutschen Scholle zu tun und dadurch vielleicht den Weg zurückzufinden zur Landarbeit, für die bie tüchtigsten deutschen Menschen gerade gut genug sind.

Linddienst ist Ehrendienst. Er dient dazu, mit ftrni Kräften dem Bauern bei der Erfüllung feiner £ ufjabe der Sicherstellung der sltahrungssreiheit kl rs deutschen Volkes behilflich zu fein. Somit ist drrogcmze Sinn des Landdienstes gekennzeichnet. LIsrelhohe Bedeutung dieser Aufgabenstellung für rie störte bes Vaterlanbes ist schon lange von ' ir iieutfcfjen Jugend erkannt worden Einsatzbereit hiüSaufenbe von tüchtigen Jungen und Mädel i 1 )en vergangenen Jahren freudig dem Rufe qeftigt. Sie standen dem Bauer bei seinem harten, Hirt den Arbeitskräftemangel noch erschwerten

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füöeÄtanersfrau.

"rl: I:'n diesem Jahre wird der Einsatz an Landdienst-

fln! lernri ir. Gau Hessen-Nassau wesentlich verstärkt, num *i-r Mangel an Arbeitskräften auf dem Lande nochs m^r entgegenzuwirken. Die Zahl der Lager für jungen unb Mädel wird von 25 auf 40 er­st öW 2üe 15 neuen Lager sind zur Zeit schon fertig.

so notwendig erscheint wie für jeden anderen schaf­fenden Menschen: die Schönheit unb Freundlichkeit seiner Arbeitsstätte. Leistung und Arbeitsfreude werden erhöht, wenn der Arbeitende sich in seiner Umgebung wohlfühlt!Die Arbeit fliegt von der Hand", wie man so sagt. Hierfür müssen auch all­mählich die Mittel abfallen. Es ist nicht einzusehen, warum gerade in den Arbeitsstätten des Handwerks eine alte und ebenso mißfarbene, großblumige Tapete zur Tradition gehören soll.'

Helle, frische Farben geben bem Raum ein ganz anberes Gesicht. Bunte, luftige Vorhänge lassen mehr Licht in den Raum und geben ihm Behaglich­keit. Es war der große Irrtum einer abgeschlossenen Zeitepoche, daß die Arbeit grau fei und darum die Arbeitsstätte ebenfalls staubig und trüb sein müsse. Die Arbeit ist Lebenselement und Lebensinhalt und in Einklang mit ihr steht nur der helle frohe Farb- ton. Besser als alle altüberlieferten großblumig- düsteren Tapeten sind die stellen Wände mit Spruch­oder geschmackvollem Bildschmuck und die luftigen . , - l,-- , Räume, denen Blumenschmuck ein freundliches Ge­

drungen noch etwas, das für den Handwerker eben-1 sicht gibt.

HZ.-Landt>ielist in Gau Hessen-Nassau verstärkt

Wie ist es aber um die Arbeitsstätten vieler Handwerker bestellt? Sind sie so gestaltet, daß sie den gesundheitlichen Ansprüchen gerecht werben? Ist es auch in ihnen schöner, heller unb freunb- . , kicher geworben? Die Frage beantwortet eindeutig

B'iftaltung restlos den Anforderungen ent- der jetzt vorn AmtSchönheit der Arbeit" begon­nene ÄusklärungsfeldzugSchönheit der Arbeit im Handwerk".