durchgeführt. In 80 Uebungsaben-en, die von Otto Krumm und Dina Michel geleitet wurden, fanden sich die Stenographen zu ernstem Streben und fröhlichem Schaffen zusammen. Erstmals konnte auch der Schreibmaschinenunterricht ausgenommen werden Am Leistungsschreiben des Ortsoereins (27. 3.) und am Kreisverbandsleistungsschreiben in Büdingen (22. 5.) beteiligten sich die Mitglieder recht zahlreich und erzielten außerordentlich gute Leistungen. 10 Arbeiten wurden mit „hervorragend und Ehrenpreis", 15 mit „hervorragend", 31 mit „sehr gut" und 19 mit „gut" ausgezeichnet. Geschrieben wurde in den Geschwindigkeitsstufen 60 bis 200 Silben. Daneben beteiligten sich 3 Mitglieder erfolgreich an den monatlichen Wettbewerben in der Reichszeitung der Deutschen Stenographen. Hierfür wurden den Mitgliedern Waltraud H a n d st e i n , Hanny Jäckel, Heinr. Lepper, Berta K r u m m und Otto Krumm von der Reichsbundesführung in Bayreuth als besondere Anerkennung Buchpreise zugesandt. Die Mitgliederbewegung zeigte 15 Zugänge und 10 Abgänge.
Der Kassenbericht des Rechners Karl A l b a ch zeigte, daß mit den wenigen Mitteln sparsam gewirtschaftet worden ist.
Anschließend gab der Ortsoereinsführer einen kurzen Ausblick auf die Arbeit im neuen Jahre. Reben den Uebungsabenden für die Mitglieder wird anfangs Februar auch wieder ein Anfängerlehrgang eröffnet. Das Ortsvereinsleistungsschreiben wird Ende März durchgeführt. Am Kreisverbandsleistungsschreiben in Schotten beteiligt sich der Orts- oerein wieder recht zahlreich.
Landkreis Gießen.
K A l b a ch, 25. Ian. Am morgigen 26. feiert Landwirt Heinrich Ludwig Langsdorf seinen 7 0. G e- burtstag. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts heiratete der erste Langsdorf nach Albach, seine Frau gehörte dem jetzt im Mannesstamm in Albach erloschenen Geschlecht der Menget an. Die Langsdorf stammen von Klein-Linden.
wg. Großen-Buseck, 23. Ian. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt im Gasthaus „3um Schwemm" eine Mitgliederversammlung ab. Hauptbrandmeister Wilh. Harbach IIL gab die Richtlinien für den „Tag der deutschen Polizei" bekannt. Alle Löschzüge (mit Ausnahme des motorisierten Löschzugs, der anderweitig eingesetzt wird», treten auf dem Anger am Rathause an und wohnen am Kriegerdenkmal einer Heldengedenkfeier bei. Rach einem Platzkonzert der Musikkapelle und des Spielmannszuges findet ein Propaganda-Umzug durch die Ortsstraßen statt. Auch die Nachbarorte Beuern und Bersrod werden besucht. Oberbrandmeister Karl Größer wies auf Grund des Feuerwehrlehrgangs in Laubach auf die Gefahren bei Zimmer- und Kaminbränden hin und schilderte deren Bekämpfung und das Verhalten der Feuerwehr- fnänner elektrischen Hochspannungen gegenüber. Hauptbrandmeister Harbach ernannte sodann von der Steigermannschaft Heinrich Merz zum Brandmeister, Karl Kimmel zum Löschmeister, Wilhelm Pfeiffer, Karl Müller und Karl Pfeiffer V. zu Oberfeuerwehrmännern; von der Spritzenmannschaft wurden Karl Wagner IV. zum Löschmeister, ferner Ludwig Klingelhöfer, Heinrich Größer IV., Wilhelm Bonarius, Karl Engel und Anton Volk zu Oberfeuerwehrmännern ernannt; von der Hydrantenmannschaft wurden Ludw. Wagner VIII., Ludwig Scheid V. Löschmeister, Heinrich Dort, Heinrich Münch, Wilhelm Merz und August Pfeiffer Oberfeuerwehrmänner; vom motorisierten Löschzug wurden Otto Stephan Brandmeister, Heinr. Zecher Löschmeister, Wilhelm Wagner XI. und Heinrich Henkel Oberfeuerwehrmänner; vom Sp'elmannszug.' Richard Rühl Löschmeister, Heinrich Döring Ober- feuerwehrmann und vom Musikzug Karl Schmidt Löschmeister. Alterskamerad Heinrich Döring und der Führer der Pflichtfeuermehr Karl Huber wurden zu Brandmeister, Sanitäter Wilhelm Mattern
und Signalist Lud. Gans zu Oberfeuerwehrmänner ernannt. Zum Schlüsse wurden noch die Kameraden Wichelm Melior Hahn, Karl Pfeiffer V. und Georg Zimmer zum Besuch der Feuerwehrfachschule in Mainz bestimmt.
* Lollar, 23. Ian. Am Samstagabend veranstaltete die Kriegerkameradschaft Lollar ihren diesjährigen Kameradschastsabend mit Angehörigen im Saalbau „Zur Linde", der bis auf den letzten Platz besetzt war. Nach dem Einmarsch mit der Bundesfahne und der annähernd 200 Jahre alten Bürgergardenfahne begrüßte der Komeradschafts- führer Martin Säubert die Kameraden und Gäste, insbesondere die Gäste vom Kreiskriegerverband usw. Unter Hinweis auf die großen Verdienste unseres Führers wurden nach dem Gruß an den Führer das Deutschlandlied und das Horst-Wessel- Lied gesungen. Dann folgten die Gefallenenehrung und der Fahnenausmarsch. Unter guter Marsch- und Unterhaltungsmusik der Kapelle May wickelte sich hierauf dos weitere Programm mit zwei gut gespielten Theaterstücken ab. Eine freudig begrüßte Bereicherung des Programms war unserem Heimatdichter Georg Heß (Leihgestern) gutzuschreiben, der durch Dialektvortrag und Mimik die Lachmuskeln in
den DHC., Lehrer Hild für den Verkehrs- und Derschönerungsverein, Schreinermeister Schmidt für die Schulkameraden und Felix Vogt für die letzte Schulklasse, der der Verstorbene Vorstand.
Rundfunkprogramm
Mittwoch, 25. Januar.
13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Tutti-Frutti! Buntes auf Schall- platten. 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Alte Rekorde — alte Meister. 15.30: Frauenschaften der Gegenwart. Mütterarbeit — Mütterdienst. 16: Musik am Nachmittag. Einlage 17 bis 17.10: Das Mikrophon unterwegs. 18: Ein Wort an alle. 18.10: Das deutsche Ledermuseum. Besuch bei Professor Dr. Eberhardt. 18.30: Professor Walter Niemann spielt aus eigenen Klaoierwerken. 19: Fliegendes Deutschland. Es find erst 35 Jahre her, der erste Motorslug der Welt. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19.45: Internationale Wintersportwoche Garmisch-Partenkirchen 1939. Vom Riessersee zum Gudiberg. 20: Nachrichten. 20.15: Meisterwerke der Chormusik. 21: „Strandgut". Hörspiel.
22: Nachrichten. 22.30: Musik aus Wien. 24: Nacht» konzert.
Donnerstag, 26. Januar.
6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach, richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für Kück>e und Haus. 10: Schulfunk. 11.30: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nchrichten. 14.15: Musikalischer Globus II. 15: Für unsere Kinder: „Vom gestrengen Herrn Januar und seinen Freunden Nordwind und Frost." 15.30: Ernstes und Heiteres um Marietta. Diel Musik und drei kleine Plaudereien. 16: Nachmittagskonzert. Einlage 17 bis 17.10: Das Mkro- fon unterwegs. 18: Aus Arbeit und Beruf. 18.30: Mehr Humor! Von E. C. Christophs. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19.45: Aus der Jugendbewegung Adolf Hitlers. Was weißt du von der Arbeit eitler Rundfunkspielschar der Hitler-Jugend? 20: Nachrichten. 20.15: „Singendes, klingendes Frankfurt." 22: Nachrichten. 22.20: Unsere Kolonien: „Bouernsiedlung in Neu-Guinea". 22.30: Volks- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Bewegung zu setzen wußte. Die WHW.-Sammlung erbrachte mehr als 27 RM. Beim Aufbruch der letzten Uenentwegten ging es „der Sonne entgegen".
gfs. Daubringen, 24. Januar. Am ersten Pflichtabend der N S. - F r a u e n s ch a f t im Januar begrüßte die Leiterin die Frauen mit guten Wünschen für 1939 und bat auch für dieses Jahr um weitere treue Pflichterfüllung. Sie hielt sich in ihren Ausführungen an das Wort des Gauleiters Sprenger: „Der Kampf geht weiter." Da der Pflichtabend am Vorabend des Geburtstages Hermann Görings war, gedachte sie des großen Staatsmannes und gab eine Schilderung feines Lebens, der die Frauen mit großer Spannung folgten.
T Haufen, 24. Ian. Am Sonntag hielt der Gesangverein „Eintracht" im Vereinslokal von Fink feine Generalversammlung ab. Der Vorsitzende, Bürgermeister Göbel, eröffnete die Versammlung mit der Verlesung des Jahresberichts, aus dem hervorging, daß reges Vereinsleben herrschte. Dem Rechner des Vereins, Karl Münch, konnte nach Vorlage und Prüfung der Rechnung Entlastung erteilt werden Am 5. Febr. wird der Verein ein öffentliches Singen in den Straßen des Dorfes veranstalten und den Ertrag der dabei vorgesehenen Sammlung dem Winter- hilfswerk tufüljren. Ana 11. Februar wird das alljährliche Wintervergnüqen veranstaltet werden. Der Verein wird sich 1939 am Wertungssingen und 1940 am Leistungssinqen beteiligen. Eingehend wurde über innere Vereinsfragen gesprochen, so über Mitgliederwerbung und Propaganda. Es wurde beschlossen, den Sängern, die regelmäßig die Gesangstunde besuchen, als Anerkennung eine Ehrennadel zu überreichen. Dann wurde im einzelnen über die Ausgestaltung des 55. Jubiläums des Vereins gesprochen, das an Pfingsten gefeiert werden soll. Die Ausschüsse zur Vorbereitung und Durchführung des Festes wurden bereits gebildet. Mit dem üblichen Gruß an den Führer wurde die gut besuchte Generalversammlung geschlossen, der sich dann noch ein gemütliches Beisammensein mit dem Singen einiger Chorlieder anfrhfoh.
D Lich, 23. Ian. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung fand am Montagnachmittag die feier-. l'che Beisetzung des an einem Herzschlag verstorbenen Rektors i. R. Ludwig Erb statt. Stifts- viarrer N a u m a n n hielt die Grabrede und würdigte die großen Verdienste des Heimgegangeia-n für seine Heimatstadt. Als letztes Zeichen der'Verehrung legten nach der feierlichen Einsegnung Kränze nieder: Bürgermeister Geil für die Stadt. Beigeordneter Wahl für den Stadtrat, Dechant Kahn für den Kirchenvorstand. Rektor S a m e s für den Lebrkörver der Volksschule, Lehrer Meckel für den NS.-Lehrerbund, VHC.-Bruder Kuhn für
Wirtschaft.
Gießener Gchlachiviehmarki.
Zu dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehoersteigerungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 24 Ochsen, 8 Bullen, 36 Kühe, 21 Färsen, 120 Kälber, 81 Schweine, 7 Schafe aufgetrieben.
Preise: Ochsen 40 bis 45,5, Bullen 36 bis 43, Kühe 21 bis 43,5, Färsen 36 bis 44,5, Kälber 35 bis 65, Schafe 40 bis 42 Pf. je V2 kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,15, bl (135 bis 149,5 kg) 1,13, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,11, c (100 bis 119,5 kg) 1,03, d—f (unter 100 kg) 0,97, gl (fette Specksauen) 1,13, i (Altschneider) 1,11, g2 und h (andere Sauen und Eber) 1,01 Mark.
Marktverkauf: Großvieh und Schweine zugeteilt; Kälber und Schafe ausoerfauft.
Mein-Mainische Börse.
TNittagsdörse leicht schwankend.
Frankfurt a. M., 24. Ian. Die Börse blieb im Grundton fest, jedoch unterlagen die Aktienkurse bei weiterhin verhältnismäßig lebhaftem Geschäft einigen Schwankungen, wobei eher kleine Rückgänge überwogen. Von der Kundschaft lagen noch vorwiegend Kaufaufträge vor, während der Berufshandel kleine Gewinnmitnahmen tätigte. Infolgedessen war die Entwicklung uneinheitlich, die Abweichungen hielten sich im allgemeinen unter 1 v. H. Erneut angeboten wurden Reichsbank, die auf 182,40 (184,25) zurückfielen. Schwächer waren außerdem Daimler mit 137 (138), Demag mit 149,75 bis 149 (150,50), Holzmann mit 150,40 (151,50), AEG. mit 118,25 (119) und Westdeutsche Kaufhof mit 105,25 (106), Chemische Werte lagen voll behauptet, IG. Farben 151,75 (151,50), Scheideanstalt 203 (202,50), Metallgcsellschaft 121 bis 120,50 (120,50). Am Montanmarkt bröckelten Verein. Stahl auf 109,75 (110,25), Mannesmann auf 111,75 (112,50) und Deutsche Erdöl auf 127,25 (127,75) ab. Leichte Erhöhungen wiesen noch VDM. mit 181 (180,50), Conti Gummi mit 212,50 (211,50), Eßlinger Maschinen mit 108,50 (108,13), Adlerwerke mit 107 (106,75) und RWE. mit 118,50 nach unverändert 118,25 auf.
Der Rentenmarkt lag weiterhin äußerst still bei wenig veränderten Kursen. Reichsbahn VA. unverändert 123,50. Im Freiverkehr blieben Kommimal-Umschuldung beachtet bei 93,15 (93,10). Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen ruhig und
unverändert. Industrie-Obligationen zogen überwiegend leicht an. Von Auslosungsanleihen Reichs- oltbesitz 0,40 v. H. auf 128,65 und Defofama I 0,25 v. H. auf 134,75 ermäßigt. Kommunal-Umschuldung befestigten sich auf 93,20 nach 93,15.
Im Verlaufe schrumpfte das Geschäft sehr zusammen, da weitere Aufträge ausblieben. Die Haltung blieb uneinheitlich, meist ergaben sich je, doch Rückgänge von etwa 0,25 bis 0,75 v. H. Verein. Stahl 109 nach 109,75, AEG 118 nach 118,50, IG. Farben unter lebhaften Schwankungen gut gehalten mit 151,50 nach 151,75.
Abendbörse knapp behauptet.
Bei kleinem Geschäft war die Kursentwicklung auch an der Abendbörse uneinheitlich, es überwogen aber erneut leichte Rückgänge um Bruchteile eines Prozentes, da sich kleine Abgaben fortsetzten. Stärker ermäßigt waren MAN. auf 139 (140.50). Demag gingen auf 148,25 (149) zurück. Von Montanwerken bröckelten Mannesmann auf 111 (111,25), Verein. Stahl auf 109 (109,25), Hoefch auf 109 (109,50) und Rhssin stahl auf 136,65 (137) ab, dagegen Buderus 107,50 (107). IG. Farben ermäßigten sich um 0,40 v. H. auf 151,40, AEG. um 0,25 v. H. auf 118,25, ferner Adlerwerke um 0,50 v. H. auf 106,50, Metallgesellschaft um 0,25 v. H. auf 120,25, dagegen lagen Reichsbank 0,50 v. H. höher mit 184, und Honti Gummi gewannen 0,75 v. H. auf 213,25. Renten lagen sehr ruhig. 6 v. H. IG. Farben gingen 0,13 0. H. höher mit 120, 4,50 v. H. Stadt Wiesbaden mit unverändert 98,50 und im Freioerkehr Kommunal-Umschuldung 5 Pfennig leichter mit 93,15 um.
Frankfurter Sd)lad)ftnchmarft
Frankfurt a. M., 24. Ian. Auftrieb: Kälber 815 (gegen 844 am 17. Januar), Hämmel und Schafe 207 (315), Schweine 2852 (2230). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 46 bis 50 (46 bis 50), d) 38 bis 40 (36 bis 40). Hämmel bl) 46 bis 50, b2) 44 bis 49, c) 38 bis 41. Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 33 bis 39 (35 bis 39), c) 18 bis-32 (16 bis 32). Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50 (57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49/0). Sauen gl) 57,50 (57,50). Die in Klammer zu fetzenden Preise für Hämmel lauten bl) (47 bis 50), b2) (44 bis 46), c) 28 bis 42). Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.
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Betr.: Durchführung des Brieftaubengesetzes; hier: Anträge auf Erlanbniserteilung.
Nach § 1 des Bricstaubengesetzes vom 1.10. 1938 bedürfen Personen, die Brieftauben halten oder Han« del mit Brieftauben betreiben wollen (Briestauben- halter) der Erlaubnis. Sie loird nur solchen Personen erteilt, die Mitglied des Reichsverbandes für das Briest taubenwesen e. B. in Berlin sind. Nach der 1. Durchst- BO. zu dem Gesetz vom 29. 11. 1938 gilt die Erlaubnis der Kreispolizeibehörde für solche Personen als erteilt, die bet Inkrafttreten des Gesetzes (10. 10. 1938) in der Fachorganisation zusammengeschlossen waren und ihr noch angehören. Alle übrigen Brieftaubenhalter im Stadtkreis Gießen werden hiermit aufgefordert, bis zum
1. März 1939
(letzter Termin) bei mir aus einem vom Reichsverband für das Brieftaubenwesen herausgegebenen Formular Antrag auf Erlaubniserteilung und gleichzeitig Antrag auf Aufnahme in den Reichsverband zu stellen.
Personen, die künstia Brieftauben halten wollen, können fcrft nach Erlaubniserteilung Brieftauben erwerben. 5300
Gießen, den 21. Januar 1939.
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