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So sieht eine Seemine aus

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!oof begleitete die französischen Seeleute bis zu vnem spanischen Fischerboot, welches von den deut. Yen U-Bootleuten mitArriba Lspana" begrüßt,

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logen-Expedition habe an das Kohlenkommisiariat In Moskau einen Bericht geliefert, aus dem hervorgehe, daß von polnischer Seite diese Schätze nicht ausgewertet und aller Wahrscheinlich­keit nach überhaupt nie entdeckt worden wären. Es handle sich um mindestens 100 Millionen Tonnen leicht zugänglicher Anthrazit- sowie weicher Kohle. An vielen Stellen reichten die Vorkommen bis an die Oberfläche. Die Kohlenvor- kommen seien für Rußland von entscheidender wirt- schaftlicher Bedeutung, da man hierdurch einen großen Exportüberschuß erreiche.

bald es die militärischen Rücksichten ge­statten. Deutschland hat in diesem Sinne auch Minenwarngebiete bekanntgegeben. Ob die militä­rischen Rücksichten dies gestatten, ist selbstverständ- lich einzig und allein Gegenstand der deutschen Entscheidung. Die Engländer können sich auch nicht darauf berufen, daß unter dem Haager Abkommen das Auslegen von Minen vor den Küsten und den Häfen des Gegners verboten sei. Dies ist nämlich nur dann untersagt, wenn es zu dem alleinigen Zweck geschieht, um die Han­delsschiffahrt zu unterbinden. Die Engländer selbst sind schuld daran, daß auf den Handelswegen und im Küstenvorfeld mit der dauernden A n - Wesenheit britischer Kriegsschiffe zu rechnen ist, gegen die eine Minenverwen­dung zulässig ist, wobei die Bekanntgabe eines Warngebietes ebenfalls nach dem Haager Abkommen nicht eher in Frage kommt, als bis der militärische Zweck erreicht ist.

Natürlich haben die Engländer das Recht, ihre Hoheitsgewässer gegen das Eindringen des Feindes zu schützen. Dieses Recht ist ihnen ebenfalls durch das Haager Abkommen verbürgt. Wenn die eng­lische Oeffentlichkeit bekümmert fragt, warum die britische Admiralität von diesem Recht keinen Ge­brauch macht, so liegt die Antwort auf der Hand. Die britische Admiralität ist eben nicht in der Lage, die britischen Gewässer und Zufahrts­straßen zu sichern. Statt dessen versucht sie nun, diesen Versager auf dem Gebiet der Propaganda auszugleichen und setzt falsche Behauptun-. gen über die Paragraphen des Völkerrechtes in Umlauf.

Chamberlain kündigt neuen britischen Piratenstreich an.

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e Schiffbrüchigen übernahm und in San Ilan an Land fehle.

Riesiges Kohlenvorkommen in der Westukraine.

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Stockholm, 22. Nov. (Europapreß.) Heber rie- ize Kohlenvorkommen in der Westukraine berichtet Stockholms Tidningen" aus Moskau. Eine Geo-

Durch Englands Schuld gibt es keine reinen Handelswege mehr Eine deutsche Feststellung zum Minenkrieg.

Neuer Schlag Englands gegen die Neutralen. Die angekündigte Verschärfung der Blockade nach holländischer Meinung ein glatter Rechtsbruch.

Auf Anweisung der britischen Admiralität ins Verderben gefahren.

Oer Kapitän derCerukuni Maru" berichtet über die Katastrophe seines Schiffes.

setze, um dann jedoch die Katze aus dem Sack zu lassen und großtönend zu verkünden, daß die bri­tische Regierung nicht gewillt sei, diese Art der Kriegführung ohne Repressalien hinzunehmen.

Der englische Premierminister macht sich zwar nicht die Mühe, auch nur mit einem Wort den Beweis für seine Anschuldigungen anzutreten. Wichtig ist für ihn ja auch lediglich die Konse- q u e n z, die er aus der angeblich deutschen Völker- rechtsverletzung zu ziehen gedenkt. Ohne weitere Um­schweife erklärt er, daß demnächst ein königlicher Erlaß verkündet werde, der dieKaperung der Ausfuhr deutscher Herkunft auf hoher See anordnen werde. Das ist Englands Methode: einen Krieg entfesseln und sich über den Krieg ent­rüsten. Die neutralen Länder erkennen in immer stärkerem Maße die englische Kriegspolitik. Wir hoffen nur, daß Herr Chamberlain, dem das Urteil der Neutralen offenbar völlig gleichgültig ist, sich darüber im klaren ist, daß das nationalsozialistische Deutschland, wie es das bereits in den letzten Mo­naten bewiesen hat, gewillt und in der Lage ist, keine britischen Provokationen ohne G e g e n s ch l a g hinzunehmen.

Berlin, 23. Nov. (DNB.) Der britische Mi- sterpräsident Chamberlain hat Dienstag im Un- irhaus wieder wie so oftErklärungen" abgegeben, sich im Rahmen der bekannten britischen Heuche- ic bewegen. Die Ausführungen Chamberlains stan- rn unter der peinlichen Festellung der englischen resse der letzten Tage, daß trotz der schon bisher eit über das völkerrechtlich Zulässige hinausgehen- . n britischen Handelskriegsmaßnahmen der Erfolg er englischen Blockade keineswegs gewährleistet i. Es sei vielmehr erforderlich, auch die putsche Ausfuhr auf neutralen Schis- kn vollkommen zu unterbinden. Für icfen neuen Piratenakt gegen die neutralen Staa- m glaubt Herr Chamberlain nunmehr eine ,/lechtsgrundlage" in dem Begriff derR e p r e s - silie" gefunden zu tyabyx.

Er scheut sich hierbei nicht, noch einmal mit drei­er Stirn alten Lügen neue hinzuzufügen. Diesmal Rauptet Herr Chamberlain einfach, der Untergang )t s holländischen PassagierdampfersS i m o n B o- v a r" im Kanal sei durch geheime, entgegen den Bestimmungen des Haager Abkommens gelegte deutsche Minen verursacht, spricht phari- scerhaft von der Verletzung der Menschlichkeitsge-

Unser Bild läßt In einem Durch­schnittsmodell den Mechams- mus einer Seemine erkennen. Man erkennt deutlich rechts und links der Modellmine von natürlicher Größe die B l e i k a p p e n, in de­nen sich eine Glasröhre befindet. Stößt ein Fahrzeug gegen eine der Bleikappen, so wird die Glasröhre zerstört und die darin enthaltene Flüssigkeit (Chromsäure) wird durch dünne Röhren weitergeleitet, um ein elektrisches Element in Tätigkeit zu setzen. Der elektrische Strom bringt die im unteren Teil der Mine befind­liche Zündkapsel zur Explosion, und die darüber gelagerte zentner­schwere Pulverladung gelangt zur Sprengung. Der obere Teil der Mine, der teils ausgeschnitten ist, ist der Schwimmkörper.

Die Mine steht hier auf einem Minenstuhl. Durch einen Salz- block, den man hier nicht sieht, »st die Mine mit dem Minenstuhl ver­bunden. Wird die Mine ins Wasser gelassen, so löst sich das Salz auf, die Mine wird frei und strebt an di e Wasseroberfläche. Das Tau, das die Mine mit dem Minenstuhl verbindet, wird vor dem Legen der Mine auf eine bestimmte Tiefe eingeklemmt. Die Mine ist, wie die letzten Kriegsereignisse beweisen, ein recht gefährliches Kampfmittel. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Tokio, 23. Nov. (DNB.-Funkspruch.) Der in- -vischen in London eingetroffene Kapitän des an Er britischen Ostküste gesunkenen japanischen Damp- li9Cerukuni M a r u" erklärte: Sein Schiff ji am 19. 11. um 10 Uhr bei Bowes im Kanal engetroffen und habe sich entsprechend den Anwei­sungen der britischen Regierung dort aufgehalten.

20.11. um 15 Uhr habe die britische Regierung ijm eine Route angewiesen, der das kchiff folgen könne. Gleichzeitig habe die britische Regierung derCerukuni Maru" besondere (ignalvorrichtungen übermittelt, jedoch rcht die Erlaubnis erteilt, die Downs, die Reede v»r der Themsemündung, zu verlassen. Am 20.11. im 8 Uhr hat dann ein Sonderflugzeug der briti­shen Admiralität die amtliche Erlaubnis zum Zerlassen der Downs und für Weiter- fahrt nach London überbracht.

Das Schiff habe sich sofort nach London in Fahrt v setzt und während der ganzen Fahrt vorsichtig jbacht gegeben. Unterwegs sei man dem Wrack

Amsterdam, 22. Nov. (Europapreß.) Die von Chamberlain angekündigte Ausdehnung der englischen Blockade auf die deutsche Ausfuhr mit neutralen Schiffen hat in Lnlland tiefe Niedergeschlagenheit hervorgerufen. Üe Presse weist darauf hin, daß der englische Ent- stpluß einen nicht zu rechtfertigenden 3 e d) t s b r u d) darstelle, der für die ohnehin durch b; n Krieg schwer geschädigten Neutralen weitere gärten und e r n ft e Verluste mit sich bnn- n müsse. Zu einem kräftigen Protest schwingen ch bis jetzt die holländischen Blätter allerdings auf, sondern geben im allgemeinen nur der Öffnung Ausdruck, daß die englische Regierung b$ großen Schwierigkeiten berücksichtigen möge, gliche die neue Blockade für die Neutralen mit sich b-inge.

DerNieuwe Rotterdamsche Courant lisist auf die dürftige Rechtsgrundlage des engli- qoen Schrittes hin, indem er feftfteUt, daß noch -iineswegs feststehe, welchen Ursprungs die IS i n e n waren, die den Untergang zahlreicher neu­traler Schiffe verursachtenAuf eine Unterstellung bi züglich einer Verletzung des internationalen Rech­tis durch die Deutschen wird jetzt", so erklärt das Matt wörtlich,eine Repressalien-Maßregel begrün­et, womit England selber sich wiederum noch weiter vom internationalen 5 ec^t entfernt. Die Neutralen müssen wieder erfahren, daß die britischen Kriegshandlungen den ou«n dieser Seite abgegebenen Versicherungen, wo-

Berlin, 22. Nov. (DNB) Zu den britischen Behauptungen über eine angeblich völkerrechts­widrige deutsche Seekriegführung erfährt das DNB. von zu st ändiger Stelle:

Der englische Rundfunk und die englische Presse wißen mit den Schiffsverlusten an der englischen Küste nichts anderes anzufangen, als heftige Vor­würfe gegen die Methoden der deutschen Krieg­führung zu erheben. Die Engländer, die seit Beginn des Krieges eine V ö l k e r r e ch t s r e g e l nach der anderen schon überBord geworfen haben, versuchen, das Völkerrecht gleichzeitig pro­pagandistisch für sich umzubiegen. Sie wollen in )er Welt den Eindruck erwecken, als ob der beut- che Krieg gegen England ungesetzlich ist. Sie elbst sind dafür verantwortlich, daß heute auch im Handelskrieg militärische Ge­sichtspunkte von großer Bedeutung sind. Die Engländer haben nicht nur ihre eigenen und neu­trale Schiffe zu Geleitzügen zusammengestellt, die unter dem Schutz britischer Kriegsschiffe fahren, sondern sie * haben auch die Schiffahrts­routen unter militärischen Schutz ge­nommen. Hieraus geht hervor, daß heute bei der Schiffahrt auf England reine Handelswege überhaupt nicht mehr existieren. Sein Gegner muß daher feine Maßnahmen selbstver­ständlich unter dem Gesichtspunkt der unmittelbaren Bekämpfung von Kriegsschiffen ergreifen.

Hieraus ergeben sich für die völkerrechtliche Be­urteilung des Minenkrieges klare Konsequenzen. Im Haager Minenabkommen von 1907 ist vereinbart worden, daß beim Auslegen von Minen­sperren eine Bekanntmachung erfolgt, so­

nach die Rechte M Neutralen respektiert werden würden, widersprechen."

Der in Amsterdam erscheinendeTelegraaf" gibt, ohne vorläufig zu der politischen Seite der Angelegenheit Stellung zu nehmen, einen Heber- blick über die Schäden, welche die Durchführung der englischen Maßnahme für den holländischen Handel nach sich ziehen müsse. DerTelegraaf" wirst die Frage auf, welche Auslegungen von beut- scher Seite dem BegriffWaren deutschen Ursprungs" gegeben werden wird. Die beiden Kardinalpunkte sind dabei die Frage der Weiter­verarbeitung deutscher Erzeugnisse auf neu- tralem Boden und die Frage, ob ausschließlich der Ursprung ohne Rücksichtnahme auf das Eigen­tum s v e rh ä l t n i s für die Beschlagnahme maß­gebend sein soll. Nach demTelegraaf" ist es all- gemeine Auffassung, daß nach Weiterverarbeitung in einem neutralen Land aus Deutschland stam­mende Waren nichtmehralsWarendeut- schen Ursprungs zu betrachten seien. Hin­sichtlich der Frage des Eigentums meint das Blatt, ob bann etwa beispielsweise deutsche Maschinen, die von holländischen Exporteuren zur Verwendung in den niederländischen überseeischen Besitzungen an« gekauft seien, der englischen Beschlagnahme unter- zogen werden könnten. DerTelegraaf" erklärt, daß man in Rotterdam die durch den enghbtym Beschluß geschaffene Lage mit größter B e- sorgnis ansehe.

des holländischen DampfersSimon Bolivar begegnet, dessen zwei Masten über Wasser ragten. Um 12.30 Uhr, als die Fahrgäste gerade beim Essen saßen, habe sich eine schreckliche Detona- t i o n ereignet. Er habe sofort gedacht, daß der Dampfer getroffen fei und unverzüglich das Ä l ar- machen der Boote befohlen. Obwohl die Ka­tastrophe sich um die Mittagszeit ereignete und alle Fahrgäste das Deck verlassen und in den Sveise- sälen Platz genommen hätten, sei kein Menschen­leben zu beklagen, da das Wetter sehr gut und die See sehr ruhig gewesen fei.

Japanische Schiffahrtskreise in Kode erklären, daß der japanische DampferCerukuni Tlaru" ein Opfer der M i n e n kr i e g f ühr u n g geworden sei. Die japanischen Handelsschiffe müßten auf An­weisung der britischen Marinebehörden eine ihnen unbekannte Route einschlagen und von der Themse aus einen Umweg von sechzig Meilen machen.

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Klare Verletzung des Rechts der neutralen/'

Das Urteil eines amerikanischen Bölkerrechtsprosessors.

Neuyork, 22.Nov. (DNB.) Zu der Ankündi­gung Chamberlains, daß England nunmehr als Vergeltungsmaßnahme auch die deutsche Aus­fuhr blockieren werde, schreibt Associated Preß, seit jeher habe sich die Blockade nurgegendieEin- fuhren des Feindlandes gerichtet. Das Blatt ist also der Auffassung, daß die in Aussicht genom­menen britischen Maßnahmen rechtswidrig sind. Im übrigen habe London schon von Export­blockaden gesprochen, bevor die britische Admira­lität deutsche Minen für die massenweise Versenkung britischer und neutraler Schiffe verantwortlich machen konnte.Associated Preß" ist der Auffas­sung, daß England bei Durchführung dieser ange- kündigten Repressalien e r n ft e Kontroversen mit denjenigen neutralen Staaten haben werde, die zur Zeit deutsche Erzeug­nisse für ihren Eigenbedarf einkauften. Offenbar, so meint die Agentur ironisch, wollten

London und Paris lieber Gefahr laufen, es mit den Neutralen zu verderben als durch Luftangriffe gegen Deutschland Vergeltung zu üben und dadurch eine gefürchtete Luftschlacht heraufzubeschwören. 3m übrigen fei noch längst nicht der Beweis dafür erbracht, daß die Ursache für die Schiffsuntergänge deutsche Minen seien.

Herald Tribüne" bringt eine Erklärung des an­gesehenen amerikanischen Professors der Rechte Corvin, von der Princetown-Universität, der die britische Exportblockade als unnereinbar mit dem internationalen R e Ht bezeichnet. Wörtlich führte der Rechtsgelehrte aus:Die nnge- kündigten Maßnahmen stellen eine klare Ver­letzung b e r Rechte b e r neutralen Län- b e r bar, ba die deutschen Exporte von Neutralen gekauft, von neutralen Schiffen befördert und für neutrale Länder bestimmt sind." Corvin fügt hinzu, daß die britische Absicht alsVergeltungsmaß­nahme" für eine angebliche deutsche Minenver­seuchung englischer Gewässer nicht entschul­digt werden könne. Die Verletzung des Rechts der Neutralen schädige diese schwer und lasse energische Proteste erwarten, obwohl die neutralen Staaten bisher ziemlich ruhig geblieben seien, um auch nur den Anschein vonProvozierungen" zu vermeiden.

Ein Oetker-Pudding bietet auchjetyt eine wertvolle Bereicherung der täglichen Kost, besonders mit fruchten Quböinqko dien mit entrahmter Tri [di milch fmagerrnildi] Puöömgpuloer unö Zucker mit LDqf[er oder milch It Oorfchrifl anrühren, die milch unter Rühren mit einer Prise 5al) zum kacken bringen, von der Kochstelle nehmen^ öas ungerührte Puddingpulver hineingeben und einige male aufhocken lassen. Puddingpulver gibt es auf öle Abfdinilte H11. M2. n 11 und n 28 dec 0 äh cm Melk arte.

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