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Größtes Aufsehen in aller
eniges, schrieb mit krei-
und
Zeitschriften.
Front", bereit,
zeigt, unerschütterlich die .^Innere
Die Strafmilderung
Don Karl Robert Popp.
— Jugoslawiens junger König und sein Land" betitelt sich die neueste Ausgabe der Jllustrir- t e n Zeitung, die interessante Bild- und Textberichte über dieses Land und die deutsch-jugoslawischen Beziehungen enthält. Der übrige Inhalt des Heftes bringt interessante Berichte von der
die Urheber und Geldgeber des Attentats seien Mitglieder des britischen Geheimdilenstes".
lano aroR uno nuri niuiym ivuuu, ivut uuu; vu ------- ,
Schwaz geflüchtet und stand mit dem britischen schlags waren, und wir werden die Kriegs-und Morddienst in inniger und klingender Verbindung. Mordhetzer in London schon zu packen wissen. Als das Attentat erfolgt war, sagte — nach neu- Dieses Gesindel muß ausgerottet werden, damit tot traten Blätterstimmen — dieser Halunke, er freue! Völker der Erde endlich wieder frei atmen können.
Der Funkverkehr mit dem britischen Geheimdienst
Der Gandner war kein unrechter Mann seine Vurgl sonst ein braves Weib. Ihr Ehehimmel hätte in ungetrübter Heiterkeit über ihnen leuchten können, wenn der Gandner nicht ein Freund des Tiroler Roten gewesen wäre und die Burgl durchaus kein Verständnis für eine solche Freundschaft gehabt hätte. Da sie zudem ein hitziges Blut besaß und die Anlage zum Keifen in sich trug, entwickelte sich die Burgl im Laufe der Jahre zu einer weltberühmten Kratzbürste, und wenn der Gandner nach ihrer Meinung einmal zu spät aus dem Wirtshaus heimfand, dann hörte man ihre Stimme noch in den benachbarten Dörfern.
Lustaufklärung über England.
Geringe Feindtatigleit im Westen.
Berlin, 22.Nov. (DNV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An einzelnen Stellen der Westfront geringe Artillerietätigkeit.
Die Luftwaffe klärte am 21. November wiederum über englischem Gebiet bis Scapa Flow auf. Die Aufklärung über französischem Gebiet wurde auf Südfrankreich ausgedehnt.
Zum Schuhe der deutschen Westgrenze wurden am 21. November, ebenso wie an den Vortagen, zahlreiche Jagdflieger eingesetzt. Diese blieben ohne Berührung mit dem Feind. Auch die in der Luftverteidigungszone West eingesetzte Flak- ar litt er ie fand keine Veranlassung in Tätigkeit zu treten.
Abermals deutsche Flieger über London.
Amsterdam, 22.Nov. (DNB.) Nachdem erst gestern London durch deutsche Flieger aufgeschreckt wurde, hat sich der Besuch deutscher Luft- streitkräfte über der englischen Hauptstadt heute wiederholt. Abermals wurde, da die Flugzeuge ganz überraschend erschienen, kein Alarm gegeben. Die deutschen Flugzeuge flogen, wie auch am Vortage, sehr niedrig über London dahin, so daß das völlig überraschte Publikum aus den Straßen und Plätzen die Eisernen Kreuze auf den Maschinen deutlich erkennen konnte. Die deutschen Maschinen setzten, nachdem sie längere Zeit über London gekreuzt hatten, ihren Flug t n s
richter den Zerknirschten genügend zurechtgestaucht hatte, zeigte es sich, daß auch ein gestrenger Richter ein Herz haben kann, denn er entließ den Gandner am Ende mit einer bloßen Verwarnung.
Hochbeglückt beschloß der Erlöste, diesen Tag ge- bührenid zu feiern, und als ihm im „Roten Ochsen" ein schlauer Einfall kam, nahm er den Abend und die Nacht Dam. Die Burgl tat inzwischen kein Auge zu und horchte immer wieder nach der Haustür, während sie hart mit sich ins Gericht ging.
Der Gandner kam aber nicht nach Hause. Erst am nächsten Mittag traf er im Dorfe ein und hatte das Aussehen eines völlig gebrochenen Menschen. Unter der Haustür sank er fast zusammen, und die Burgl, der es einen Stich durch das Herz gab, rannte herbei und führte ihn weinend in die Kammer. Der Gandner aber erzählte lallend, daß sie ihn in ein stockfinsteres Kellerloch gesperrt hätten, in dem es von Ratten nur so wimmelte. Vierundzwanzig Stunden sollte er da drinnen aushalten! Da sie ihn aber am Morgen halbtot aus dem Kerker gezogen hätten, sei er entlassen worden, um sich erst einmal zu erholen. Am kommenden Sonntag aber müsse er die restlichen zwölf Stunden absitzen, da gebe es kein Erbarmen. Damit fiel er auf fein Lager, und die Burgl konnte sehen, wie ihn die Kerkerhaft mitgenommen hatte, denn er schnarchte bis in den frühen Morgen hinein.
erzähle, riß der Amtmann die Augen auf und ließ sich von der Burgl eingehend Bericht erstatten. Dann schmunzelte er ein Weniges, schrieb mit kreischender Feder eine Anweisung auf einen Bogen Papier, drückte den Amtsstefnpel darunter und versiegelte sorgfältig das Schreiben.
„Ist recht, Burgl", sagte er dann freundlich zu der Strahlenden, „gib den Brief da morgen früh dem Ortsrichter. Der Gandner braucht nicht in die Stadt zu kommen. Sag' ihm aber nichts davon, weißt, es soll eine freudige Ueberraschung für ihn
— Dolkstod in Frankreich, bedrohlicher Abfall der Geburten in England und demgegenüber ein stetist sich steigender Lebenswille in Deutschland, das fmu die augenfälligen Ergebnisse einer bevölkerungspolt- tischen Bettachtung, die im soeben erschienenen. Novemberheft der Zeitschrift „Neues D o l fr Blätter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP-- zum Krieg zwischen den Demottatien und dem- „Hitlerjsmus" angestellt wird. Eindrucksvolle Bild- beitrage behandeln die „Deutsche SLndung inr Osten" sowohl, als die Hilfe, die deutsche Organisation den Flüchtlingen und den Opfern des polnischen Terrors sofort und wirksam gebracht hat. der Heimat aber steht, wie ein letzter BildartikeL
Als der Gandner acht Tage später seine Vor- ladung in die Stadt erhielt, ging die Burgl recht scheu und gedrückt um ihn herum, denn sie hatte ihre Voreiligkeit schon arg bereut Es war ein wei- ter Weg bis zum Amt hinunter, und der Gandner stärkte sich unterwegs in etlichen Wirtshäusern, teils um sich Mut anzutrinken, teils, um die Untat der Burgl zu vergessen. So trat er ein wenig schwankend in das Verhandlungszimmer und fand, daß die Begrüßungsworte des Amtmanns hätten herzlicher fein können.
„Schnapsbruder! Verkommenes Subjekt! Das waren noch die milderen Ausdrücke, mit denen er ihn empfing. Der Gandner klammerte sich an eine Stuhllehne und ließ eine Ansprache über sich ergehen, die an Derbheit und Deutlichkeit ober auch garnichts zu wünschen übrig ließ. Als der Amts-
cf) e n gesendet werden. Die Einzelteile wie Kondensatoren, Transformatoren, Schalter usw. sind rein englischen Ursprungs mit Ausnahme der verwendeten Metallröhren. Die Röhren, die oben schon näher bezeichnet sind, find amerikanischer Herkunft. Der Ausbau verrät, daß das vorliegende Gerät keine Einzelanfertigung, also kein Bastelgerät ist, sondern in mehrfacher Ausfertigung existieren muß. Bei diesen Geräten ist bewußt auf jedes Instrument verzichtet worden. Man behalf sich mit leicht auswechselbaren Resonanzlämpchen. Die Bedienung des Gerätes ist für einen mit der Materie wenig Vertrauten leicht möglich. Bemerkenswert ist, daß auch dieses Gerät f o schlecht war, daß der erwünschte Funkverkehr nur mit Hilfe guter deutscher Ver« ft örter verbessert durchgeführt werden konnte.
Verdrehungsversuche des Londoner Rundfunks.
Die kommenden Tage waren eine harte Strafe für die Burgl. Sie ging herum wie das böse Gewissen selber und konnte den Gandner schier nimmer anschauen, denn wenn der Mann schon einmal den Mund auf tat, dann sprach er vom Kerker und ließ den Kopf immer trübseliger hängen. Inwendig war der Hallodri freilich voller Freude und beglückwünschte sich häufig zu seinem schlauen Einfall, der ihm einen zweiten Freudentag bescheren sollte.
Als die Burgl das Elend nimmer mit anschauen konnte, sagte sie zum Gandner, ihre Schwester im Nachbardorf fei erkrankt und verließ ihn am Samstag früh. Das war ihm sehr recht, denn die trübselige Miene wollte gerade an diesem letzten Tage nicht recht gelingen. Immer, wenn er von Kerkern und Ratten sprach, tauchten vor seinem geistigen Augen gebratene Kastanien und Tiroler Roter auf, so daß häufig genug aus dem schmerzlichen ein verklärtes Lächeln wurde.
Die Burgl aber ging nicht zu der Kranken, sondern geradwegs in die Stadt hinein. Sie wollte vor dem Amtmann einen Kniefall tun, wenn es sein müßte, um ihren Gatten freizubitten. Als sie ihm von dem finsteren Kerker und den bösen Ratten
Innere Englands fort. Dos englische Abwehrfeuer blieb völlig unwirksam.
Die englische Presse muß zugeben, daß die Be- vAkerung durchdas eigene Flakfeuer auf bas schwerste gefährdet wurde. Der Luft, schütz klappte in keiner Weise. So durchschlugen die Splitter der englischen Geschosse das Dach der Turnhalle einer Schule, während die Schüler gerade auf dem Schulhof versammelt waren. Irgend ein Fliegeralarm war nicht gegeben mor« den, sodaß die Kinder von den herabfallenden Split- tern der Geschosse der eigenen Artillerie völlig überrascht wurden. Deutsche Flugzeuae konnten auch die Orkney-Inseln ungehindert überfliegen. Die deutschen Maschinen überflogen in, ganz geringer Höhe auch die Stadt Kirkwall. In der Gegend des Firth of Forth in Nordostengland und an der schottischen Ostküste konnten die Bewohner die deutschen Kennzeichen an den Maschinen nfit bloßen Augen erkennen.
Nordwestfrankreich
hatte zweimal Fliegeralarm.
Brüssel, 23. Nov. (DNB.) Wie Havos meldet, muhte in Nordwestfrankreich am Mittwoch wieder Fliegeralarm gegeben werden, der anderthalb Stunden dauerte. Auch am Dienstagabend waren in der gleichen Gegend deutsche Flugzeuge erschienen.
Französischer Fischdampfer von einem U-Boot versenkt.
San S e b a st l a n, 23. November. (DNB.) Am Dienslagmittag versenkte ein deutsche U-Boot im Atlantischen Ozean den französischen Dampfer „Balyes 2“, welcher eine Mischladung im Werte von 100000 Franken mitführte. Das Schiff wurde durch fünf Schuß versenkt, nachdem der Kapitän und die Ibköpfige Besatzung in die Rettungsboote übergestiegen waren. Das ll-
sich darüber Snd nehme an, daß es das Werk seiner Freunde gewesen sei. Dann fuhr Strasser zur Zentrale der Mörderorganisation nach London, wo er wohl die Belohnung für seine Schandtaten empfangen haben dürfte. Auch dieser Lump und Hochverräter ist nur ein Werkzeug des Secret Service, jener Mörderorgam- fation, die seit den Zeiten der Königin Elisabeth und Cromwells im amtlichen englischen Auftrag überall in der Welt Revolten entfesselte und Mor- derhände bewaffnet. Am 9. November, einen Tag nach dem feigen Attentat, versuchten vom Haag, der Zentrale dieses Morddienstes für Westeuropa, deren Leiter Kapitän Stevens und Mister Best die deutsche Grenze bei Venlo zu überschreiten und wurden von der sofort nach dem Münchener Anschlag alarmierten deutschen Staatsgewalt festgenommen. Die englische Negierung wird diese Tat- suche, daß Nfie der deutschen Ueberwachung „auf« gesessen" ist, als Sturz aus allen Regionen empfinden. Der Londoner Rundfunk mußte die Verhaftung der beiden Hauvtagenten des Secret Ser- oice bereits zugeben. Wir aber haben Die Mörder, mir wissen, wer d i e U r h e b e r des An-
Einmal ist es ganz schlimm mit ihr gewesen, und sie hat einen förmlichen Tobsuchtsanfall bekommen. Da langte der Gandner um feiner Ruhe willen unter das Bett und warf feinen Schuh nach der besseren Hälfte. Er ist sonst ein schlechter Schütze gewesen und schoß beim Fest gewöhnlich neben die Scheibe, aber heute traf er die Burgl mitten auf die Nase.
Die Burgl war ein resolutes Weib und hatte eine stammhafte Nase. Für einen genagelten Bauern schuh war sie indessen doch nicht geschaffen und lief zum Entsetzen des Ehemannes alsbald zur ansehnlichen Größe einer mittleren Männerfaust auf. Mit diesem sichtbaren Beweis im Antlitz eilte die Burgl schreiend zur Polizei und gab den Tot- schläger an. Sie bat himmelhoch, den Mörder gleich in Ketten zu legen, aber der Gendarm winkte ab und begnügte sich damit, einen sinnvollen Bericht über den blutigen Vorfall zu verfassen.
Berlin, 22.Nov. (DNB.) Die Aufdeckung des Münchener Attentats, die näheren Umstände sowie die Hintergründe dieses Verbrechens haben in aller Welt sensationelles Aufsehen erregt. Die N e u - yorker Abendpresse bringt die Mitteilung über die Verhaftung Elsers sowie die Derlautbarrmg über die Gefangennahme der beiden britischen Geheimagenten in größter Ausmachung. Die verzeichnen auch die deutschen Hinweise aus Die britische Terroristentätigkeit im Haag und Die erfolgreiche Fühlungnahme des deutschen Sicherheitsdienstes mU dem Intelligence Service, eine Fühlungnahme, die, wie Der deutsche Bericht ironischer- weste betone, bis zuletzt bestanden hat. Die USA.=23Iätter veröffentlichen die in ihren Archiven liegenden kürzlichen Pariser Aeußerungen 011 o Strassers, aber auch die Meldung Des Londoner „Daily Sketch" vom 17. November, Die besagt, daß Strasser in London erwartet werde, wo er nach Ansicht der britischen Behörden London „gute D i e n st e" leisten könne.
Auch die „23 r e m e" in Belgrad laßt sich ausführlich melden, daß in Schweizer Kre i s e n Der Erklärung Otto Strassers gegenüber einem Vertreter des Paris Soir jetzt besondere Bedeutung beigemessen werde. In diesem Interview erklärte Strasser, er habe sogleich bei Den ersten Nachrichten von diesem Anschlag Die Meinung vertreten, daß ste das Werk seiner Freunde fei. Das Ausland wertet diese Verlautbarungen als eine ganz eindeutige Bestätigung der Ergebnisse der Untersuchungskommissionen Der deutschen Sicherheitspolizei-, es stempelt sie zu einer schweren Anklage gegen die geistigen Urheber dieses einzig dastehenden niederträchtigen Verbrechens, die i n England sitzen und nun die Gelegenheit haben, für ein beispielloses Verbrechen ihrer Subjekte moraltriefenDe Beschönigungen zu suchen.
In Rom hat man mit lebhafter Genugtuung davon Kenntnis genommen, daß es Der
deutschen Polizei in kürzester Zeit gelungen ist, Des erbärmlichen Attentäters habhaft zu werden und den unwiderleglichen Beweis dafür zu erbringen, daß das Intelligence Service hinter Dem ruchlosen Anschlag auf Das Leben Des Führers steht. Gerade- zu ein Meisterstück Der Geheimen Staatspolizei sei auch die Verhaftung des Leiters Des englischen Ge. Heimdienstes für Westeuropa und eines feiner eng. ften Mitarbeiter an der deutsch-holländischen Grenze.
Größte Beachtung in Der dänischen presse.
Kopenhagen, 22. Nov. (Europapreß.) In der Berichterstattung über die Aufdeckung des englischen Bombenattentates von München läßt die dänische Presse in ihren sensationellen Schlagzeilen-Berichten bei Den Lesern auch nicht Den geringsten Zweifel Darüber bestehen, daß Die Deutschen Anklagen über Den englischen Mordanschlag auf den Führer voll und ganz Den Tatsachen entsprechen. Rücksichtslos stellt man sich hier hinter Die Erklärung Des Chefs Der deutschen Polizei und versieht die Berliner Meldungen mit Überschriften wie: „Die englische Secret Service — Zentrale in Holland bezahlte Die Unkosten Des Verbrechens", ,L)er Ort Der Verschwörung: Die englische Zentrale im Haag", „Das Münchener Attentat voll aufgeklärt" (National Tidende") ober „Das Secret Service als Finanzier" („Berlingske Tidende"). „Sozialdemokraten" versieht die Beweismeldung über Die englische Anstiftung mit Den Worten: „Zwei Leiter Des englischen Geheimdienstes in die deutsche Falle gegangen". Wenngleich auch Die Blätter noch keine eigenen Kommentare veröffentlichen, so läßt doch die sensationelle Aufmachung der seitenlangen Berichte erkennen, wie man sich zu Dem Mordversuch von München stellt.
B e r l i n, 23. Nov. (DNB.) Der Londoner Rundfunk hat sich nun doch nach mehr als halbtägiger Anstrengung zu der amtlichen deutschen Mitteilung über Die Urheber des Münchener Attentats etwas abgerungen. So berichtete er Mittwochnachmittag, Die deutsche Presse werde völlig beherrscht von Der Aufklärung Des Münchener Attentats, Die Der Londoner Rundfunk, Der ganz vom Lügenministerium abhängig ist, natürlich nicht zu- geben Darf und deshalb als „Geschichte, Die die Gestapo üoer Die Verhaftung des Urhebers des Münchener Attentats erzählt" bezeichnet und mit Verdächtigungen gegen Die deutsche Geheime Staatspolizei Die alten Märchen Der deutschfeindlichen Agitation im Zusammenhang mit Dem Reichstagsbrand aufzuwärmen versucht. Scheinheilig leugnet der Londoner Rundfunk jegliches Wissen um irgendwelche Zusammenhänge Londons mit dem Attentat, indem er weismachen will, daß der Attentäter weder Der Londoner Regierung noch den Agenten Des Geheimdienstes bekannt fei. Er vergißt dabei aber ganz, daß er, Der Londoner Rundfunk selbst, es erst noch vor kurzem für nötig gehalten hat, Die Meldung zu verbreiten, daß Otto Strasser, der feinen ständigen Wohnsitz in der Schweiz habe, in Paris eingetroffen sei. Trotz dieses doch sehr eindeutigen Beweises, daß man in London schon damals ganz genau über die Zusammenhänge mit Dem Attentat von München Bescheid wußte, findet es der Londoner Rundfunk „phantastisch, daß von Deutschland Die Behauptung aufgestellt werde,
Berlin, 22.Nov. (DNB.) Mit Dem von Den Vertretern Des britischen Intelligence Service den ^-Führern als den vermeintlichen Abgesandten einer innerdeutschen Opposition übergebenen Gerät gelang es, unter Benutzung Des von dem Vertreter des Intelligence Service Kapitän Stevens im Haag den Beamten der Sicherheitspolizei ausgelieferten Geheimkode Die Verbindung mit Der englischen Regierung bzw. Dem britischen Intelli- gence Service aufzunehmen unD volle 21 Tage aufrechtzuerhalten. Der Inhalt Der Dabei gewechselten Funksprüche mit Der vermeintlichen Revolutionsgruppe in Deutschland ist ebenso Aufschlußreich wie Dumm. Sie werden bei ihrer Veröffentlichung einen Einblick in Die trostlose Geistesverfassung Der regierenden Schicht des heutigen Englands geben.
Dieser Verkehr Der deutschen Sicherheitspolizei mit Der britischen Reaierung bzw. Dem englischen Secret Service in London roürDe om 22. November, 10.10 Uhr von unserer Seite mit folgendem Abschickdsfunkspruch beendet: „Auf Die Dauer ist Die Unterhaltung mit eingebilDeten und törichten Menschen langweilig. Sie werden verstehen, daß wir abbrechen. Es grüßt herzlichst Die Euch wohlgeneigte deutsche Opposition. Die deutsche Gestapo."
Da Die Aufdeckung Der englischen Spionageaktion trotz Der deutschen Veröffentlichung um diese Zeit anscheinend Der Funkstelle Des englischen Geheimdienstes noch nicht bewußt geworden war, haben die beiden englischen Funker I n m a n und Walsh auf diesen letzten Funkspruch noch ebenso bieder wie stupide quittiert. <
Das Empfangsgerät des britischen Geheimdienstes.
Berlin, 22. Nov. (DBN.) Der Sender ist in einem schwarzen Holzgehäuse verschließbar unter» gebracht. Das Gerät wird einerseits wie ein Rundfunkempfänger an eine Steckdo f e angeschlos» fen, andererseits an eine gute Rundf un k- an t en ne. Wegen seiner kleinen Ausmaße von 20 mal 20 mal 25 Zentimeter und seines geringen Gewichtes von zirka 12 Kilogramm kann er unauffällig untergebracht werden. Es ist somit Das geeignete Gerät D^s Schwarz- senders. Der Sender ist quarzgesteuert, zweistufig und hat eine Leistung von zirka 20 Watt. Die Röhrenbestückung ist eine Röhre 6V6 und zwei Röhren 6L6E. Mit ihm können nur Mors ezei»
tmtworMch zu machen. Der ßonDontr Rundfunk verflieg sich zu Der Behauptung, aus Den Kreisen Der alten Kämpfer Der NSDAP, sei dieser Anschlag erfolgt, und noch vor wenigen Tagen wurde die giftige Lüge verbreitet, Der ehemalige deutsche Kaiser sei an Dem Anschlag beteiligt, Da er sich für Die angebliche Erschießung des Kronprinzen und anderer Mitglieder seines Hauses habe rächen wollen. Die Dummheit und Verlogenheit feierte schmutziae Orgien, aber Der Blutfleck sah an Englands Hand, und vergeblich versuchte die britische Propaganda diesen Blutfleck auszulöschen.
Die Beziehungen des Täters zu Otto Strasser und von Dort aus zum Londoner Secret Service sind klar. Das Werkzeug, Der Mordbube Georg Elser, war von Otto Strasser gedungen. Dieser Literat, der, als Verräter von der nationalsozialistischen Bewegung ausgestoßen, nach Dem Prag des Freimaurers Benesch gegangen war und Dort im Auftrag geheimer Mächte ein Blatt „Die schwarze Fahne" herausgab. Die schon Durch ihren Titel sich zum Anarchismus bekannte und Die verlogensten Angriffe gegen alles brachte, was Deutschland groß und stark machen wollte, war nach der
— Im Novemberheft der Zeitschrift „Das inne r e R e i ch". (Verlag Alb. Langen/Georg Müller, München), beginnt Der Herausgeber Paul Alverdes ein „Tagebuch in dieser Zeit" zu veröffentlichen, dessen erster Teil sich mit unserem Verhältnis zu England beschäftigt. Von nicht geringer Aktualität ist Der kenntnisreiche Aufsatz von Heinrich Zillich über „Deutsche Kultur und Sprache im Osten". Von Den übrigen Beiträgen seien — außer Ge» dichten von Brockmeier, Claudius, Rainer Schlösser, Graf Podewils und Walter Sachs genannt der Aufsatz über Den künstlerischen deutschen Film (von Gunter Groll), Der mit guten Holzschnitten ge« schmückte Beitrag von Paul Dietrich, Raschkes De« trachtungen (Kassandra), und Die überraschend zeit- gerecht klingenden Wyrte von Clausewitz über Krieg und Politik.
— „Beherrscht Großbritannien die Meere?" ist die Frage, Die in einer lesenswerten Untersuchung Das Novemberheft von Westermanns Monatsheften beantwortet. Unmittelbar aus Den Zeitereignissen heraus sprechen auch Die Beiträge über „Deutsche Dichtung aus Polen" von Universitäts-Professor Heinz Kindermann und über die „Front der Frauen". Der halb vergessene Maler- Romantiker Kersting erweist in farbigen Wiedergaben seiner Hauptwerke eine echte deutsche Ge- mütstiefe. lieber Leistung und Erfolg Der deutschen Werkbüchereien gibt Der Organisationsleiter Der zuständigen Reichsarbeitsgemeinschaft einen erfreulichen Ausweis. Außerdem sind hervorzuheben Erzählungen, Gedichte und andere Beiträge von Loh. Linke, Rud. Paulsen, Kurt Eggers.
werden."
Der Sonntag Dämmert herauf, und Die Morgensonne lächelte über Das trübselig-scheinheilige Gesicht des Gandnerbauem, Der sich seinen besten Janker herausholte und heimlich über das glückliche Gesicht der Burgl nachdachte. Als er reisefertig war, kam Der Gemeindediener und führte ihn,, obwohl er sehr ungehalten über diese Störung war, zum Richter. „Bist schon ein Glückspilz, Gandner", meinte Der und schob ihm Das Schreiben Des Amtsrichters hin. „Da schau her! Du darfst die übrigen zwölf Stunden hier bei uns im Spritzenhaus ab sitzen. Zieh Dir also Dein Werktagsgewvnd an und bring Dir einen Stuhl mit, damit wir Dich einsperren können. Zu trinken gibt's Den ganzen Tag nix, Das steht hier und Du hast's gelesen!"
Dem Gandner versank während solcher Worte eine ganze Welt voll Fröhlichkeit. Er wehrte sich mit Händen und Füßen gegen Die gnädige Strafe und schrie, er lasse sich Nichts schenken. Absitzen wolle er seinen Arrest, aber richtig und Drinnen in der (Stabt! Schließlich erbosten sich Richter und Ge- meinDebiener über Den undankbaren Menschen und steckten ihn ohne weitere Vergünstigung in Das Spritzenhaus. Da saß er Den ganzen schönen Sonn» tag lang neben der Feuerspritze und zerbrach sich Den Kopf Darüber, wie er zu Der Strafe gekommen sein mochte.
Westfront und dem Krieg zur See -in- farbige Einstak der Frau und'in d-r Ms- fetoft W Wiedergabe de- Eema de- Walzwerk van Prost I tz ollen Forderungen gerecht zu wertz-n. di« Arthur Kampf anläßlich seines 75. Geburtstages (j an {ie stellt,
und einen mit aufschlußreichen Zeichnungen ver- un,ere an 1ieuL
jehenen Artikel Treffer auf britischen Schiffen", i m-iuj-uuii


