Ausgabe 
21.6.1939
 
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anlaufcnben Vorberellmigsarbellen für die V. Olym­pischen Winterspiele 1940 in Garmisch - Parlen- kirchen. Der Führer genehmigte die ihm vorgclegten Pläne zum Ausbau der Sport­anlagen und billigte die unterbreiteten Ge­samtprogramme der Olympischen Winter­spiele.

Lebens", ein zweiter dieSteirischen Geschichten", eirt dritter dieGesammelten Gedichte", hochdeutsch, ein vierter denJoahrlauf", Gedichte in steirischer Mundart, endlich der fünfte, mit dem TitelSulrn- tal und Kainachboden", einsteirisches Bilderbuch", das der Natur- und Kulturgeschichte des westlichen Steiermark gewidmet ist. Alle diese Werke tragen das Gepräge der Wesensechtheit, der Schlichtheit und der Volksverbundenheit. Sie sind aus dem Leben des Dichters hervorgewachsen, aus seiner Be­rufstätigkeit als Arzt.

daß der alte Glaube Völker nunmehr auf neuen Autorität

menleben müssen oder die auf eine Weltmacht durch ein Schicksal angewiesen erscheinen. Umgekehrt haben auch die kleinen Völker ihre Verpflichtungen. Sie dürfen nicht glauben, Staatsoberhäupter großer Na­tionen, wenn diese sich eine neue Lebensordnung schaffen, dauernd verunglimpfen zu können. In ihrem eigenen Interesse dürften sie keine Presse­anarchie verantwortungsloser Elemente dulden, weil sie als Ganzes die Verantwortung für die Hern- mungslosikheit einzelner zu tragen haben. Endlich komme die gemeinsame Achtung vor dem Neuen hinzu, in das man hineingeboren ist.

Dem Gesetz des Ost - und Nordseerau­me s zu dienen, sei die Verpflichtung aller und das Fernhalten spekulativer Agenten, die weder ein Interesse an der Ordnung dieses Lebensraumes hät­ten, noch ein wirkliches Blühen in dem Leben der Völker des Nordens erstrebten, sondern nur die Fortsetzuna einer Weltausbeutung betrieben. Hier in Lübeck seien Männer des öffentlichen Lebens ver­sammelt, Denker und Dichter des Nordens. Auch ihre Aufgabe bestünde darin, mit seherischem Fern­blick eine neue Ordnung, ein neues Le­ben und eine neue Erde zu schaffen. Hier bedürfe es der Mithilfe aller mit dem Ziele der Er­neuerung einer artverwandten geistigen Autorität im Dienste einer Neugeburt Europas.

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Lübeck, 20. Juni. (DNB.) In der festlich ge- chmückten Stadthalle in Lübeck fand die Eröff- nungskundgebung der VI. Reichstagung der Nor­dischen Gesellschaft statt. Neben hervorragenden Persönlichkeiten der Wissenschaft, Kunst und Wirt- chaft aus dem Reiche und den nordischen Ländern ah man namhafte Vertreter aus Partei, Staat und Wehrmacht. Für die nordischen Länder waren als offizielle Vertreter erschienen: Erster Legationssekretär Helkebi von der norwegischen Gesandtschaft, Legationsrat Lund ström von der innischen Gesandtschaft, Legationsrat de Steen- en-Leth von der dänischen Gesandtschaft und Legationsrat D a m g r e n von der schwedischen Gesandtschaft. Weiter sah man den Pressechef tm dänischen Außenministerium, Eskelund. Gau­leiter Oberpräsident Lohse begrüßte besonders den Schirmherrn der Gesellschaft, Reichsleiter Alfred Rosenberg, und die Gäste. Der dänische Lite- rar-Historiker Svend B o r b e r g (Kopenhagen) sprach über die Entwicklung der nordländischen Dich­tung in der neuesten Zeit. Er drückte dabei den Wunsch aus, daß der geistige Austausch zwischen dem deutschen und nordländischen Geistesleben fort- bauern möge, daß Deutschland dem Norden bald wieder durch eine machtvolle Inspiration wie die der Romantik zu Dank verpflichten und daß der Norden als Entgelt immer mit Namen wie Ibsen, Björnson, S)arrt|un, Lagerlöf usw. imstande sein möge, seine Schuld zu bezahlen. Heber die viel­fältigen geistigen und kulturellen Beziehungen zwi­schen Deutschland und Schweden im Laufe der Geschichte hielt der Präsident der Reichsvereinigung Schweden-Deutschland, Universitätsprofessor Lilje- qvist (Lund), einen bemerkenswerten Vortrag. Diplomingenieur K har st sprach über alte und neue norwegische Sprachen.

Am Dienstagabend fand auf dem Marktplatz eine große Volkskundgebung statt, auf der Reichsleiter Alfred Rosenberg sprach. Er ging auf die

Der Marktplatz von Eger im Sudetengau, wo am Tag des Deutschen Volkstums die große Kundgebung stattfindet. (Zeichnung: R. Reimefch. Scherl-M.)

Admiral Cavagnari, der Unterstaatssekretär italienischen Marineministerium, trifft am 20. und 21. Juni in Friedrichshafen am Bodensee mit dem Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Groß­admiral Dr. h. c. Raeder, auf dessen Einladung

Oie Grundlagen einer neuen Autorität.

Alfred Rosenberg auf der Lübecker Tagung der Nordischen Gesellschaft.

hin zusammen, um einige die beiden Kriegsmarinen betreffende Fragen mit ihm zu besprechen. (Scherl-Archiv-M.)

Oie Erntehilfe der Lugend.

Der Reichserziehungsminister hat Anweisungen über die Erntehilfe der Schuljugend ergehen lassen. Darin wird darauf hingewiesen, daß die Schul­ferien bereits so gelegt sind, daß die Jugend nach Möglichkeit auf dem Felde helfen kann. Eine Beurlaubung schulpflichtiger Kinder für landwirt­schaftliche Arbeiten außerhalb der Ferien­zeit wird nur unter Berücksichtigung der Um­stände möglich sein. Sie soll nicht länger als l'/s Unterrichtswochen erfordern. Der Ein­satz der Schuljugend soll im Einvernehmen mit dem zuständigen Arbeitsamt durch die HI. geregelt werden. Es können auch ganze Klaffen unter Beaufsichtigung eines Lehrers zum Einsatz gelangen. Die Ueberlastung ein­zelner Schulen oder Schüler ist zu vermeiden, körperlich nicht geeignete Kinder sollen für Ernte­arbeiten keinen Urlaub erhalten. Der Erlaß des Reichserziehungsministers legt besonderen Nachdruck auf die Betreuung der Jugendlichen. Von der städtischen Jugend ist gesagt, daß sie im allgemeinen bei einem Alter unter 14 Jahren nicht zur landwirtschaftlichen Arbeit heranzuziehen sei. Die Schülerinnen sollen nur in Form Dort Mäd­chensondergruppen herangezogen werden. Jugendliche über 14 Jahre sollen grundsätzlich nach dem Tariflohn bezahlt werden. Die zur landwirtschaftlichen Hilfsarbeit eingesetzte Schuljugend muß gegen Krankheit und Unfall versichert sein. Alle diese Einzel­heiten sind der beste Beweis dafür, daß in umfas­sender Weise Vorsorge getroffen ist, so daß die Eltern ihre Kinder im entsprechenden Alter getrost einer so gesunden Beschäftigung wie die Erntehilfe zuführen können.

Oer Ernteeinsatz der deutschen Studenten.

Der Reichsstudentenführer hat 25 000 deutsche Studenten und Studentinnen zum Ernteein -

Kulturträger -es Dorfes.

Eindrücke vom Großdeutschen landwirtschaftlichen Genoffenschaststag

Von unserem $. M.-Sonder-Korrespondenten.

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Der steirische Dichter Hans K l o e p f e r, kürzlich das 70. Lebensjahr vollendete, wurde dem Mozartpreis für das Jahr 1939 ausge­zeichnet. Von den fünf Bänden fernes gesammelten Werkes enthält einer die Autobiographie des Die­ters mit dem TitelAus dem Bilderbuch meines

Kleingärtner für die Ausrichtung der kleingarten- baulichen Erzeugung eine große Bedeutung. Sie baut auf den grundlegenden Erkenntnissen des Gartenbaues auf und erstreckt sich auf den Obst­und Gemüsebau, die Obst- und Gemüseoerwertung, auf Pflanzenschutz, Vogelschutz und Kleintierhaltung. Im Winter wird die Ausbildung in Arbeitsgemein­schaften durchgeführt, die durch Gartenbegehungen im Sommer ihre praktische Ergänzung finden, lieber den Erfolg dieser Erziehungsarbeit eine Rechenschaft abzulegen, ist auch die Aufgabe des 4. Reichs­kleingärtnertages, der in Wien vom 28.3uni bis 2. Juli stattfindet.

Auch die Bedeutung des Kleingartenwesens für die Volksgesundheit wird oft genug unter­schätzt. Daher ist es um so mehr zu begrüßen, daß sie auf dem 4. Reichskleingärtnertag einmal von be­rufener Stelle besonders herausgestellt werden wird. Als Vertreter des Reichsgesundheitsführers, Staats­rat Dr. Conti, wird dort auf dem Treffen der Kleingärtner Großdeutschlands Dr. R a m m, Wien, über die vielfältigen Beziehungen zwischen Klein­gartenwesen und Volksgesundheit sprechen. Gerade für die Kinder der werktätigen Bevölkerung der großen Städte ist der Kleingarten mit eine Vor­aussetzung für ihr gesundes Auswachsen. Darüber hinaus aber vermag der Kleingarten und die Arbeit in ihm die Heranwachsende Jugend nicht nur mit der Natur zu verbinden und in ihr die Freude am Naturerleben zu erwecken, sondern der Kleingarten ist auch für d i e schaffenden Menschen ein Quell der seelischen Entspannung von der Alltagsarbeit.

Finanzämter und Publikum.

Die Reichsfinanzbeamten sind verpflichtet, den Verkehr mit den Steuerpflichtigen so einfach wie möglich zu gestalten und dem Steuerpflichtigen die Erfüllung seiner steuerlichen Obliegenheiten weit­möglichst zu erleichtern. Deshalb hat Staats setretär Reinhardt in der neuen Dienstordnung für die Fi­nanzämter Leitsätze aufgestellt, in denen es heißt: Die Ausführungen im Verkehr mit dem Steuer­pflichtigen müssen in Sprache und Darstellung durch einen Volksgenossen mit Volksschulbildung ohne weiteres verstanden werden können. Der Empfänger eines Schreibens darf die Sprache des Finanzamtes nicht alsbürokratisch" empfinden. Die Ausführungen müssen kurz und bündig sein, jedoch alles besagen, was der Empfänger erfahren soll oder muß. Fragen dürfen schriftlich oder durch Vordruck nur gestellt werden, soweit sie tatsächlich erforderlich sind und soweit angenommen werden kann, daß ein Volksgenosse mit Dolksschulbildung sie ohne weiteres zu verstehen vermag.

Staatssekretär Reinhardt beschäftigt sich auch mit der Betriebsprüfung. Ihr Wesen beruht, so führt er aus, nicht etwa auf Mißtrauen, sondern es werden alle Betriebe in fester Reihenfolge ge­prüft, auch diejenigen, bei denen bisher stets alles in bester Ordnung gewesen ist. Der eigentliche Zweck der Betriebsprüfung ist nicht, zu einem Mehr an Steuern zu führen, sondern die Gewährleistung der steuerlichen Gleichmäßigkeit. Dieser Zweck bringt es allerdings zwangsläufig mit sich, daß in manchen Fällen falscher Glaube festgestellt wird, Zweifelsfragen geklärt und Meinungsver­schiedenheiten beseitigt werden, Ergänzungen und Berichtigungen erforderlich werden, die im Rahmen der steuerlichen Gleichmäßigkeit zu einem Mehr an Steuern führen. Dieses Mehr bedeutet aber nie­mals eine zusätzliche Besteuerung, sondern ledig­lich eine Ergänzung oder Berich­tigung.

Kunst und Wissenschaft.

Mozartpreis 1939

für den steirischen Dichter Hans kloepfer.

Genossenschaftsarbeit wird allgemein als wirt­schaftliche Selbsthilfe aufgefaßt. Das ist auch grundsätzlich richtig und entspricht der Ent­stehungsgeschichte des landwirtschaftlichen Genossen­schaftswesens. Aber bereits Raiffeisen hatte dafür gesorgt, daß bei jeder einzelnen Genossen­schaft, gleich, welcher Art, und ebenso bei den genossenschaftlichen Zusammenschlüssen ein beson - dererStiftungssonds errichtet wurde, dessen Verwendungszweck aus dem engeren wirtschaftlichen Rahmen herausfiel, diese Mittel sollten kultu­rellen Zwecken zugute kommen. Unter anderem sind damit Dorfbüchereien errichtet worden. Auch der Gründer des Reichsverbandes der landwirt­schaftlichen Genossenschaften, Haas, dessen hundertster Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, hatte dafür gesorgt, daß die Genossenschafts­arbeit sich nicht in der wirtschaftlichen Betätigung erschöpft, zumal sie von dem ideellen Gedanken der gegenseitigen Hilfe auch dann, wenn nicht alsbald persönliche Vorteile zu sehen sind, ausgeht. Bei den Stiftungsfonds war sogar vorgesehen, daß sie auch bei der Auflösung einer Genossenschaft unabhängig bestehen bleiben sollten, bis sich für den entsprechen­dem Bereich wieder eine neue Genossenschaft bildete.

Der erste Großdeutsche landwirtschaftliche Ge- nossenschaftstag, der in Wien durchgeführt worden ist, hat sich natürlich in den zahlreichen Fach­sitzungen und auch in der großen Schlußtagung vor­wiegend mit Wirtschastssragen beschäftigt. Es ist aber wieder unterstrichen worden, daß eine Ge­nossenschaft nicht ein nacktes Geschäfts­unternehmen ist, das lediglich auf einen Ge­schäftszweck gerichtet ist. Die Genossenschaft ist nicht eine Erwerbsform, die man mit einer Aktiengesell­schaft oder einer G. m. b. H. gleichstellen könnte. Es handelt sich darum, Lasten, die der Einzelne nicht tragen könnte, auf breitere Schultern zu laden und in der Gemeinschaftsarbeit größere Leistungen des Einzelnen für die Gemeinschaft zu ermöglichen. Die Erfahrung lehrt, daß das nicht der Nachteil des Einzelnen ist. Wenn dem in einer Notlage be­findlichen Bauer geholfen wird, wenn Genossen­schaftsmittel eingesetzt werden, um die Leistungs­fähigkeit, von Betrieben zu steigern, so wird damit allerdings auch der Nutzen der betreffenden Be­triebe gefördert. Aber insgesamt wird damit dem Bauerntum gedient und ein größerer volks­wirtschaftlicher Zweck erfüllt. Nach vier Jahren der landwirtschaftlichen Erzeugungsschlacht, deren Ziel die Erreichung der deutschen Nahrungsfreiheit ist.

verschiedenartigen Gründe des Zerfalls der Autorität in der Geschichte ein und sagte, daß die Päpste die legitimen Väter protestantischer Er­hebungen gewesen seien und Könige nicht selten die Erzeuger republikanischer Revolten. Und heute seien die W e l t d e m o k r a t i e n die eigentlichen Schuldigen an dem Zusammenbruch ihrer einstigen Autorität. Sie seien die Väter der sozialen Ver­zweiflung, aber auch ungewollt die der tieferen nationalen Selbstbesinnung der Völker. Rosenberg würdigte dann die Gedanken der französischen Revolution als > Protest gegen eine morsche Lebensform, wies dann aber auf den fortschreiten­den Zerfall der aus diesem Gedanken kommenden Lebensordnung hin. Aus den Ideen der grenzen­losen Freiheit und Verwischung aller Schranken folgerte die Emanzipation der Juden, die Eman- zipatton der Neger, die schrankenlose Freiheit für wirtschaftliche Skrupellosigkeit, und am Ende kam es zum Verlust aller ethischen Normen des Lebens überhaupt. Das war der wirt­schaftliche Klassenkampf von oben, der dann den Klassenkampf von unten züchtete..

Trotzdem war noch der Glaube der Völker an die Lehren von einer Möglichkeit der Weltkultur, der Weltwirtschaft und eines Weltfriedens vor­handen. Die entscheidende Chance, diese Ideen im Leben zu verwirklichen, war V e r s ä i l l e s. Aber ein großer Augenblick der Weltgeschichte fand kleine Zwerge. Die Idee der Gleichheit hatte einst die zahlenmäßig kleineren Nationen begeistert. Im Völkerbund" erblickten sie den großen Versuch einer solchen Neuordnung. Die Wirklichkeit aber widerlegte die Theorie, und die Verantwortlichen für Versailles haben denVölkerbund" nur als Objekt ihres eigenen Imperialismus ausgewertet und die kleinen Völker als Staffage für ihre Taten benutzt. Jetzt bricht ein alter Glaube, brechen alte Autoritäten zusammen und die Welt­krise, die in großen Wellen über den Erdball

s a tz im O st e n aufgerufen und die Erntehilfs­pflicht für alle Mitglieder der Deutschen Studenten­schaft tm Sommer 1939 befohlen. Der Ernteeinsatz erfolgt in zwei großen Gruppen, die die Studenten der Fachschulen und der Hochschulen umfassen. Für die Fachschulstudenten dauert der Ernteeinsatz vier Wochen, für die Hochschulstudenten sechs Wochen. Der Einsatz beginnt für beide Gruppen am 15. Juli, und zwar jeweils i m E i n s a tz g a u mit einem Einführungslager von drei Tagen. Der Einsatz endete am 29. August mit einem A b - s ch l u tz l a g e r. In den Einführungslagern werden besondere Themen behandelt, die sich mit dem Wer­den und der Aufgabe des deutschen Ostens, mit dem Einsatzgau und seinen Verhältnissen, schließlich mit landwirtschaftlichen Fragen und mit den Richtlinien für den Einsatz beschäftigen. Für die Erntehilfe werden in der Hauptsache die Jungkameraden an den Fach- und Hochschulen erfaßt, die in den ersten Semestern in den Kameradschaften des NS.- Studentenbundes Dienst tun und für die deshalb Landdienst und Ernteeinsatz selbstverständliche Vor­aussetzung zur Aufnahme in den Studentenbund be­deuten. Aber auch allen A l t f a m e r a b e n der studentischen Kameradschaften soll es eine Ehre sein, ihren Einsatzwillen in der Erntehilfe wiederholt zu beweisen und trotz Studienverkürzung und Semester­verlängerung vier Wochen Erntearbett an der Ost­grenze zu ^leisten. An sämtlichen Hoch- und Fach­schulen werden in diesen Tagen die zum Einsatz kommenden Studenten zu Einsatzgruppen zusam­mengefaßt, wobei 10 bis 12 Studenten eine Zelle I bilden, die nach Möglichkeit in einem Dorf eingesetzt i wird. Für die Auswertung des Einsatzes find aus- ! führliche Berichte notwendig, weshalb in sämtlichen iEinsatzgauen Dorfmappen angelegt und geführt i werden.

Oer Kleingärtner.

Wer die Arbeit des Kleingärtners oberflächlich ! betrachtet, könnte denken, es sei nicht so wichtig, idaß ein solch kleiner ©arten bebaut wird, und es i erfordere keine besonderen Kenntnisse, um aus ihm ein zusätzliches Einkommen zu gewinnen. Aber s selbst kleine Fehler des Einzelnen können bei einer i Gesamtheit von 900 000 im Reichsbund deut­scher Kleingärtner zusammengeschlossenen 'Gartenfreunden große Auswirkungen haben. Ein ! falsch gelenkter Anbau oder eine Bewirtschaftung lohne die notwendigen Vorkenntnisse kann der Er- inährungswirtschaft beträchtlichen Schaden zufügen. ; Diese Kleingärtner würden dann nicht mehr iben Markt e n 11 a ft e n wie es Ausgabe der iObst- und Gemüseerzeugung im Kleingarten ist jsondern sie würden auf dem Markt als Käufer : auftreten und ihn damit zusätzlich belasten. Deshalb chat die Schulungsarbeit des Neichsbundes deutscher

kann es keinen Zweifel mehr geben, wie stark die Volkswirtschaft daran interessiert ist, daß jeder einzelne Bauernhof auf die höchste Leistungs­fähigkeit gebracht wird. In den letzten Jahren haben sich die Genossenschaften deshalb auch besonders der gemeinschaftlichen Maschinen» Nutzung angenommen, um den Bauern ohne Preisgabe des bäuerlichen Wirtschastscharakters in einem für die Arbeitsersparnis und für die Ertrags­steigerung wichtigen Punkt die Vorteile des Groß- betrieben zu verschaffen. Ebenso ist es eine Leistung für die Gemeinschaft, wenn die landwirtschaftlichen Genossenschaften in der Erfassung und Verwertung der Erzeugnisse die Vorratswirtschaft för­dern, die für die Bedarfsdeckung im Wege der Marktordnung unerläßlich ist.

Sind solche und andere Wirtfchaftsfragen in nüchterner Erörterung auf dem Genossenschaftstag geklärt morden, so dient das selbstverständlich der Wirtschaftlichkeit des Betriebes der Genossenschafts­mitglieder. Der volkswirtschaftliche Nutzen liegt auf der Hand. Aber damit ist aufs engste auch der kulturelle Nutzen verbunden. Man braucht nichts darüber zu sagen, daß die Sicherung der Volksernährung eine zwingende Voraussetzung für den Bestand der Kultur ist. Darüber hinaus ist der Zustand der landwirtschaftlichen Kultur im engeren Sinne seit jeher einer der wichtigsten Gradmesser für den Kulturstand eines Volkes gewesen. Heute erkennen wir das umso mehr, als wir uns dessen bewußt sind, welche lebensgesetzliche Bedeutung für den Bestand des Volkes das Bauerntum hat.

Die Gemeinschastsleistung der Genossenschaften geht aber noch weiter. Man hat einmal gesagt, daß jeder Idealismus einen realen Hosenboden haben müsse. Die genossenschafttiche Selbsthilfe sorgt dafür, daß der Idealismus des Dorfes seine gesunde wirt­schaftliche Grundlage behält. Gewiß haben die Ge­nossenschaften nicht den Ehrgeiz, mit eigenen großen Kulturleistungen vor die Nation zu treten. Wenn sie heute etwa die Finanzierung von Land- dien st lagern übernehmen, so gehört bas schließ­lich auch wirtschaftlich in den Kampf gegen die Landflucht. Aber mit einer solchen Maßnahme ist niemals ein Geschäft zu machen. Die Genossenschaft ist hier ein Treuhänder für die Vertretung der Gesamtinteressen des Dorfes.

Gehen wir aber den Zusammenhängen der wirt- schaftlichen Betätigung, des nationalen Einsatzes und der kulturellen Regsamkeit auf dem Lande nach, so müssen wir zu dem Schluß kommen, daß eine

neue Grundlage für

r i t ä t. Das bedeutet Achtung fremder Rassen und Achtung der arteigenen Kulturen der Völker in der Welt. Alle Nationen sind irgendwie aufeinan­der angewiesen. Und die Pflichten einer Groß­macht bedeuten: Achtung vor Blut, Kultur, Tradi­tion, wirtschaftlicher Lebensgrundlage jener Natio­nen, die mit einer Großmacht unmittelbar zusam-

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