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VDM.-Werkgruppe 4a, Werkschar.
Aus der engeren Heimat
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Wirtschaft
hingewiesen, der gegenwärtig im Bei- es Gloria-Palastes in Gießen KU sehen
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Die regelmäßige Massage mit dem milden Schaum dieser mit Palmen- und Olivenöl hergestellten Schönheitsseife erhält Ihrem Teint die Jugendfrische.
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wurde, fand die Verpflichtung der Dereinsführer auf 3 weitere Jahre durch den Kreisführer statt. Die Kundgebung fand nach einer kurzen Schlußansprache des Ortsgruppenleiters Naumann (Laubach) mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang der Nationalhymnen ihr Ende.
Bei Gesang und Tanz blieben die Sänger noch einige frohe Stunden in den Sälen beisammen.
Schweres Verkehrsunglück im Tiunus.
Drei Tote und zwei Schwerverletzte. — Ursache: Zu hohe Geschwindigkeit und Alkoholgenuß.
LPD. Frankfurt a. M., 18. Mai. In den ersten Morgenstunden des Donnerstags, gegen 1.40 Uhr, ereignete sich in der Nähe des Sandplackens in der Kurve an der Buchbornschneise ein schweres Verkehrsunglück. Ein mit ' fünf Personen besetzter Kraftwagen aus Frankfurt a. M., der von Reifenberg kam, wurde in der Kurve aus der Fahrbahn getragen, rannte mit höchster Geschwindigkeit gegen einen Baum, überschlug sich und stürzte in den Abgrund. Der Wagen wurde vollständig zer-
Die hautpflegenden Eigenschaf ten der mit Olivenöl hergestell ten Palmolive-Rasierseife las sen Sie Ihrer morgendlichen Ra
sur unbesorgt entgegensehen.
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Am Sonntag, 21. Mai, treten alle Mädel jverkschar mit Turnzeug und Trainingsanzug 7.30 Uhr an der Dolkshalle zu den Sportwett
falls gruppenweise» Sonntag, 21. Mai, um 7.45 Uhr morgens vor dem Universitätssportplatz an, Kluft, mit Sportzeug, evll. Trainingsanzug.
nis entgegen bringt.
„Wer war es?"
Es sei auch an dieser Stelle noch einmal auf den von der Terra herausgebrachten Kulturfilm „W e r
Programm des ist. Der Film führt den Beschauer in volkstümlicher,
kämpfen an.
Erlebnisse auf derHessen-Aaffau-Iahrt
Vier Mädels aus dem Kreise Gießen fuhren mit t auf Hessen-Nassau-Fahrt. Unser Fahrtenziel ging in 'den Westerwald. Da wir unsere Fahrtführerin nicht trafen, fuhren wir mit bis nach Niederlahnstein. Dort wurden wir einer anderen Gruppe zuaeteilt, die an den Rhein fuhr. So kamen wir durch Zufall an den herrlichen Rhein, den noch keine von uns gesehen hatte.
Wir haben schon die Marksburg, Burg Lahneck, die Loreley und Burg Rheinfels besichtigt, lieber« nachtet haben wir in der Jugendherberge in Nieder- lahnstein, in Braubach, in Dachsenhausen in Privatquartieren, wo es uns sehr gut gefallen hat, und nun in der herrlichen Jugendherberge in St. Goar. Von hier aus fahren wir mit einem Dampfer nach Lorch. Wir haben herrliches Wetter für unsere Fahrt. Immer wieder bereitet man uns neue Freuden. Sogar ein begeisterter Engländer lud uns auf Burg . Rheinfels zum Kaffee ein.
Es tut uns allen sehr leid, wenn die zehn Tage hreum sind. Drum Mädel, fahrt nächstes Jahr mit uns auf Hessen-Nassau-Fahrt, damit ihr eure schöne deutsche Heimat kennenlerntl
Hanni Will, Stangenrod.
Keine Ladenzeitverkürzungen im Einzelhandel.
Meter-Lauf, Weitsprung und Schlagballweitwurf; für Hitlerjungen 100-Meter-Lauf, Weitsprung und Keulenweitwurf.
In Gießen werden die Wettkämpfe für Hitler- Jugend und Jungvolk getrennt durchgeführt. Am Samstag, 3. Juni, wird das Jungvolk feine Wettkämpfe austragen, während die Hitlerjungen am Sonntag, 4. Juni, ihre Kräfte messen werden. Sch.
BOM.-llntergau 116 Gießen.
An die Eltern
unserer hessewNassau-Fahrt-Teilnehmerinnen.
Der Sonderzug unserer Hesfen-Nassau- F a h-rt - Teilnehmerinnen kommt am 2 2. Mai in Gießen um 17,11 Uhr, in Großen- Buseck um 17.36 Uhr, in Reiskirchen um 17.44 Uhr, in Grünberg um 17.58 Uhr an.
Stelle für Leibeserziehung.
Betr.: Reichssportwettkämpfe.
Alle Junamädel des Standorts Gießen treten Samstag, 20. Mai, um 14.45 Uhr gruppenweise an der Volkshalle in Kluft und mit Sportzeug, evtl. Trainingsanzug an.
Alle Mädel des Standortes Gießen treten eben-
Jranffurfet Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 17. Mai. Alle Notierungen unverändert. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtvlehmarkt.
Frankfurt a.M., 17.Mai. Auftrieb: Rinder 1139 (gegen 1246 am 11. Mai), darunter 198 (208) Ochsen, 184 (223) Bullen, 544 (545) Kühe, 213 (270) Färsen. Kälber 390 (516), Schafe 21 (29), Schweine 1060 (373). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 44,50 bis 46,50 (44 bis 46,50), b) 39,50 bis 42,50 (41 bis 42,50), c) 37,50 (37,50). Bullen a) 42,50 bis 44,50 (43 bis 44,50), b) 4(7,50 (40 bis 40,50), c) 34,50 (35,50). Kühe a) 41,50 bis 44,50 (41,50 bis 44,50), b) 38,50 bis 40,50 (36,50 bis 40,50), c) 28 bis 34,50 (30 bis 34,50), d) 17 bis 25 (22 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (44,50 bis 45,50), b) 41 bis 41,50 (41,50), c) 36 bis 36,50 (36,50), d) 28 (—). Kälber andere a) 63 bis 65 (62'bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 35 bis 40 (30 bis 40). Hämmel und Schafe nicht notiert. Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50 (57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 57,50 (57,50). Marktverlauf: Großvieh, Kälber und Schweine zugeteilt.
*♦ Gendarmeriepersonalie. Gendarmerieobermeister Schupp in Gießen, der die Gendarmerieinspektion Gießen seit 1933 leitete, wurde nach Karlsbad (Sudetenland) versetzt. Der scheidende Beamte konnte sich bei seinen Vorgesetzten und bei seinen Berufskameraden, ebenso auch in weiten Be- oölkerungskreisen in Stadt und Kreis Gießen wegen seiner ausgezeick)neten dienstlichen und menschlichen Eigenschaften großer Wertschätzung erfreuen.
** Sterbefälle in Gießen. Es verstorben in der Zeit vom 5. bis 15. Mai in Gießen: 5. Mai Babette Günther, geb. Leffer, ohne Beruf, 69 Jahre alt. Am Nahrungsberg 4. 6. Mai Ludwig Hainebach, Pfarrer a. D., 85 Jahre alt, Ludwigstraße 29; 6. Mai Gertrud Weber, geb. Röhmig„ ohne Beruf, 32 Jahre alt, Steinstraße 19; 7. Mai Angelika Dieringer, ohne Beruf, 22 Jahre alt, Buddestraße 4; 6. Mai Anna Deibel, geb. Scholl, ohne Beruf, 55 Jahre alt, Läufertsröderweg 24; 7. Mai Lieselotte Magel, 8 Jahre alt, Alter Krosdorfer Weg 17; 8. Mai Doris Heimann, 2Ve Monate alt, Weserstraße 4; 10. Mai Fritz Reich, Friseurmeister, 63 Jahre alt. Neuen Bäue 2; 15. Mai Helene Thun, geb. Köhnen, ohne Beruf, 57 Jahre alt, Bruchstraße 15.
** Verkehrssünder. Die Polizei schritt in der Zeit vom 5. bis 11. Mai ein: gegen Kraftfahr- zeugsuhrer mit 6 Anzeigen und 4 gebührenpflichtigen Verwarnungen; gegen sonstige Fahrzeugführer mit 15 Anzeigen und 1 gebührenpflichtige Verwarnung; gegen Radfahrer mit 9 Anzeigen und 17 gebührenpflichtigen Verwarnungen; gegen Fußgänger mit 3 gebührenpflichtigen Verwarnungen.
** Die Stadtkasse mahnt. Eine öffentliche Mahnung zur umgehenden Bezahlung rückständiger Steuerfälligkeiten und öffentlich-rechtlicher Beiträge richtet die Stadtkasse heute an die säumigen Zahler. Es sei dringend geraten, dieser Zahlungsaufforderung sofort Folge zu leisten.
** Der Herbstmarkt (Schaumesse) findet vom 30. September bis einschließlich 8. Oktober statt.
Großer Brückenbau auf der Reichsautobahn Gießen - Montabaur.
Im Zuge der Reichsautobahn Gießen—Montabaur—Bendorf—Trier werden zahlreiche bedeutsame Bauwerke entstehen. Eines der größten und wichtigsten Bauwerke wird bei Höhr-Grenzhausen die Talbrücke unterhalb von „Kühns-Mühle" sein. Der Entwurf der zuständigen Stellen sieht eine Brücke von neun Brückenbogen einschließlich der Widerlager rund 350 Meter vor. Mit 44 Meter höchster Erhebung über dem Talboden und einer Breite von 23 Meter wird sie zu den größten Bauwerken am Mittelrhein zählen, die seitens der Reichsautobahn errichtet werden. Der Kern der Pfeiler wird selbstverständlich in Eisenbeton ausgegossen. Der Brex- bach und einige Straßen müssen an der Baustelle verlegt werden.
Vorbildliche Gemeinschaftsarbeit.
△ Großen-Linden, 18. Mai. Dieser Tage hat sich in unserer Gemeinde ein gemeinnütziger Verein gebildet, der sich zur Aufgaben gemacht hat, die Mittel zur Errichtung eines würdigen Gefallenen-Ehrenmales zu sammeln. Es sind einmalige Spenden, sowie monatliche Beiträge nach eigenem Ermessen vorgesehen. Zwar ist in den Nachkriegsjahren bereits auf dem Friedhof ein Gefallenendenkmal errichtet worden, aber nur in Gestalt eines schlichten Gedenksteines. Nunmehr soll ein der gebrachten Opfer und auch der Größe unseres Ortes würdiges Ehrenmal erstehen.
Von einerLokomoüve tödlich überfahren
LPD. Wetzlar, 18. Mai. Der Bulldoggfahrer Albert Wohlfahrt aus Altenberg wurde, als er auf dem Werksgelände der Buderuswerke mit einem Bulldogg und einem Anhängerfahrzeug kurz vor einem Güterzug das Gleis überqueren wollte, mit feinem Fahrzeug von einer Güterzugloko- motioe erfaßt und überfahren. Der Mann erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß er einige Stunden später ft a r b.
Wertungssingen des Sängerkreises,Ehattia^ in Laubach
§ Laubach, 16. Mai. Am vorigen Sonntagvormittag trafen sich im Saale des „Solmserhofes" 20 Vereine des Sängerkreises „Chat- t i a" zum diesjährigen Wertungssingen. Zunächst begrüßte Kreisführer Rinker (Nonnenroth) die weit über 500 erschienenen Sänger, insbesondere Prooinzführer Wendler (Bad-Nauheim). Sodann hieß Bürgermeister Högy alle Festteilnehmer namens der Stadt willkommen und wünschte dem Kreisliedertaa einen guten Verlauf.
' Bei dem folgenden Wertungssingen war Musiklehrer Blaß (Gießen) als Wertungsrichter tätig. Nachdem alle Sänger ihr Können gezeigt hatten, unterzog er die einzelnen Vereine einer lobenden Kritik und gab gleichzeitig wertvolle Anregungen.
Nach der Mittagspause bewegte sich ein großer Festzug der Sänger mit ihren Vereinsfahnen durch die flatzgengeschmückten Straßen Laubachs nach dem Marktplatz, wo eine Kundgebung des Sänge r k r e i f e s „C h a 11 i a" stattfand. Nach einem Massenchor „Hör uns Hymne" sprachen Vereinsführer Hch. S i l ß (Laubach), sowie Kreisführer Rin - k e r (Nonnenroth) zu den Sangesbrüdern und gaben ihrer besonderen Freude über den Verlauf des Kreisliedertages Ausdruck. Prooinzführer Wendler (Bad-Nauheim) nahm sodann im Auftrage des Gausängerführers die Ehrung zahlreicher verdienter Sänger vor. Den Ehrenbrief und die Ehrennadel in Gold des Deutschen Sängerbundes erhielten für 50jährige treue Mitgliedschaft Friedrich Högy und Jakob B ö ch e r aus Ruppertsburg. Sodann wurden weitere Auszeichnungen für 40-- und 25jährige Mitgliedschaft vorgenommen. Nach einem weiteren Chor „Nun ade", der unter der Stabsüh- nmg des Kreischorleiters Stein (Lich) gesungen
Jahr um Jahr darauf hinzuweisen, welcher Schaden durch die Plünderung der Vogelnester angerid)« tet werden kann, denn die Singvögel sind nützliche Helfer im Kampf gegen die schädlichen Insekten. Der eigene Nutzen zwingt uns also schon dazu, den Nachwuchs der Vogelwelt zu schonen, ja, den Vögeln so weit wie möglich das Drutgeschäft zu erleichtern.
Das wichtigste dabei ist, sobald die Tiere mit dem Nestbau begonnen haben, sie vollkommen in Ruhe zu lassen. Vor allem schaue man nicht nach, ob das Weibchen heute wiederum ein Ei gelegt hat, berühre nicht die Eier, lasse auch die Jungen in Ruhe! Allzu leicht geben die Alten, wenn der Mensch den Bau berührt hat, das Nest auf, und damit entfällt zum Schaden des Menschen wiederum eine Brut. Man soll keinesfalls, wenn man ein Nest entdeckt hat, es den Kindern zeigen! Neugierde und falsch angewandte Tierliebe führen die Kinder immer wieder zu dem Brutplatz, mögen die Erwachsenen sie noch so streng ermahnen.
Weiter soll man aber auch den Vögeln möglichst viel und gute Nistgelegenheit bieten. Wenn man bei der Wahl der Bäume und Sträucher Pflanzen nimmt, die nicht allein gute Niststätten abgeben, sondern auch eine Weide für die Bienen, oder wie bei Maulbeeren Laub für die Seidenraupen bieten, so nutzt man in doppelter Weise der Wirtschaft und sich, selbst.
Gießen-Klein-Linden.
In geistiger und körperlicher Frische begeht am kommenden Sonntag der Landwirt und Kohlenhändler i. R. Wilhelm Jung III. im Kreise seiner sämtlich noch lebenden 8 Kinder, 2 Söhne und 6 Töchter, ferner 16 Enkel und 4 Urenkel, seinen 8 0. Geburt s ta g. Der alte Herr hat seinen Humor, der ihm über manche schwere, Lebenslagen hinaus geholfen hat, bis auf den heutigen Tag erhalten. Dem Jubilar, einem langjährigen treuen Bezieher des Gießener Anzeigers, unseren herzlichen Glückwunsch.
Rundfunkprogramm
Samstag, 20. Mal.
5 Uhr: Frühmusik. 5.50: Bauer, merk auf. An- schließend: Nachrichten. 6: Morgenspruch. Gymnw stik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25:. Deutschland — Kinderland: Ich hab' so Angst! Zwiegespräch von Dr. Berta Geißelbrecht. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 10: Schulfunk. Freikorps auf Wache vor Deutschland. Eine Hörfolge von der Befreiung Rigas im Jahre 1919. Von Paul Adam. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Abschalten — kommt nicht in Frage! 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Am Rande des alltäglichen Geschehens. 15.30: Die Vogelhochzeit. Allerlei Lustiges von unseren gefieberten Sängern, im Walde erlauscht von unseren Jungmädeln. 16: Nachmittagskonzert. Einlage: 17 bis 17.10: Eifelrennen auf dem Nürburgring: Der letzte Trainingstag. 18: Die Wehrmacht musiziert. Einlage: Ein Besuch beim Jnf.-Rgt. 14, Konstanz. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Bühne und Film im Rundfunk. 20: 'Nachrichten. 20.15: Meister deutscher Unterhaltungsmusik (Ernst Fischer). 22: Nachrichten. 22.15: Eifelrennen auf dem Nürburgring: Wie sie morgen starten! 22.30 bis 24 Uhr: Don Stuttgart (aus der Reichsgartenschau): Tanzmusik.
trümmert. Don den fünf Insassen, drei Männer und zwei Frauen, war einer sofort tot, ein zweiter st a r b auf dem Transport in das Kreis- krankenhaus Bad Homburg, eine der beiden Frauen erlag am Donnerstagnachmittag ihren schweren Verletzungen. Die beiden übrigen Mitfahrer wurden 'schwer verletzt. Nach den Feststellungen der Polizei ist das Unglück auf übermäßig hohe Geschwindigkeit und auf Alkoholgenuß zurückzuführen.
Landkreis Gießen.
Li ch, 19. Mai. Der älteste aktive Sänger der Sängervereinigung „C ä c i l i a", Weiß- binbermeifter Karl Schäfer, kann heute Freitag, 19. Mai, bei bester Gesundheit seinen 7 8. Geburtstag feiern. Der Jubilar gehört in diesem Jahr 60 Jahre dem Verein als aktiver Sänger an und konnte für diese treue Dienste im Laufe der Jahre u. a. mit dem Ehrenbrief des Deutschen Sängerbundes und der goldenen Ehrennadel des früheren Lahntalsängerbundes ausgezeichnet werden.
Wann darf man auf der Eisenbahn die Fahrt unterbrechen?
Ndz. Zur Reisezeit ist eine Aufklärung über die Fahrtunterbrechungen, die die „Reichsbahn-Be- amten-Zeitung" veröffentlicht, von Interesse. Danach ist nicht jeder Reisende auf Grund feines Fahrtausweises berechtigt, die Fahrt zu unterbrechen. So dürfen Fahrgäste mit Kurzarbeiterwochenkarten, Fahrkarten für Kleingärtner, Zehnerkarten, Sonderzugkarten bei Fahrt im Sonderzug. Fahrtausweisen, die zur freien Rückbeförderung gültig geschrieben sind, umgeschriebenen Fahrtausweisen die Fahrt nicht unterbrechen. Mit allen anderen Fahrtausweisen ist innerhalb der Geltungsdauer der Fahrtausweise Fahrtunterbrechung beliebig lange gestattet. Eine Unterbrechung verlängert die Geltungsdauer des Fahrtausweises aber nicht, es fei denn, daß der Fahrtausweis vom Aufsichtsbeamten bei Zugversäumnis um einen weiteren Tag gültig geschrieben worden ist. Die Zahl der erlaubten Fahrtunterbrechungen ist verschieden. Bei manchem Fahrtausweisen sind hinsichtlich der Unterbrechungen auch noch Unterschiede zwischen Hin- und Rückfahrt gemacht. Bei Fahrtunterbrechungen behalten Zuschlag-, Uebergangs- und Umwegkarten ihre Gültigkeit zur Weiterreise. Nach einer Fahrtunterbrechung kann die Reise auch von einem anderen, dem Bestimmungsbahnhof näher gelegenen Bahnhof desselben Weges fortgesetzt werden. Bei Fahrtausweisen, die wahlfrei für mehrere Wege gelten, darf nach einer Fahrtunterbrechung die Reise aber nur auf dem unterbrochenen Weg fortgesetzt werden»
Als Fahrtunterbrechung gilt nicht: a) das nur durch den Fahrplan bedingte Erwarten des nächsten Anschlußzuges, selbst bei Uebernachtung; b) der Uebergang aus einem auf dem Bestimmungs- ober Unterwegsbahnhof nicht haltenden Zug in den nächsten dort haltenden Anschlußzug; c) der Uebergang in einen Zug, mit dem das Reiseziel früher oder billiger erreicht werden kann, als mit oem vorher benutzten Zuge. Diese Bestimmungen gelten auch für Fahrtausweise der Auslandsverkehre für die deutschen Strecken; den Buchfahrkarten sind die für sie geltenden besonderen Bestimmungen aufgedruckt.
Das Reichswirtschaftsministerium teilt mit: Erlaß vom 1.4.1939 ist die Reichswirtschaftskammer angewiesen worden, dafür Sorge zu tragen, daß Ladenzeitverkürzungen im Einzelhandel nicht mehr oorgenommen werden. Veranlassung dazu gab die erhebliche zusätzliche Beanspruchung, die heute zahlreiche Volksgenossen auf sich nehmen müssen und mit der es sich nicht verträgt, wenn ihnen die an sich schon durch diese Arbeitsbeanspruchung verkürzte Zeit für die Erledigung ihrer Einkäufe noch weiter beschnitten wird. Es wird erwartet, daß der Einzelhandel diesen Maßnahmen vollstes Derständ-
Rbein-Mainische Börse.
Hlitlagsbörfe: kleine Veränderungen.
Frankfurt a. M., 17. Mai. Die Börse blieb am Aktienmarkt weiter vernachlässigt. Seitens der Kundschaft bestand weder nennenswerte Nei- S zu Anschaffungen, noch solche zu Abgaben.
nders anregende Momente lagen überdies nicht vor, so daß sich wieder nur in wenigen Werten kleinstes Geschäft abwickelte. Dabei wiesen die Kurse weiterhin kein einheitliches Gepräge auf, die Veränderungen betrugen wieder nur Bruchteile eines Prozentes. In der chemischen Gruppe lagen IG. Farben mit 150 unverändert, Metallgesellschaft 0,50 v. H. höher mit 114,50, aber Rütgers werke nach Pause 1 v. H. ermäßigt auf 140,50. Von Elektro- roerten stiegen Schuckert um 1 v. H. auf 180, Betula auf 159,75 (159), andererseits Gesfürel leicht angeboten und 132 (132,50). Montanwerte lagen nahezu unverändert, Vereinigte Stahl 0,50 v. H. erhöht auf 102,50. Maschinen- und Motorenwerke tarnen gleichfalls fast unverändert zur Notiz.
Am Rentenmarkt war das Geschäft im allgemeinen ebenfalls ruhig. Verstärkte Nachfrage verblieb in Reichsschatzanweisungen. Auch Steuergutscheine I waren weiter gesucht. Reichsaltbesitz ein wenig gebessert auf 132,10 (132), Reichsbahn-Vorzugsaktien unverändert 121,65, Dekofama I 0,13 v. H. abbröckelnd auf 135,75. Pfandbriefe notierten bei kleinem Geschäft unverändert. Von Industrie- Obligationen bröckelten 5 v. H. Gelsenbenzin auf 99,65 (100) ab. Stadt anleihen lagen ruhig, 1927er Mannheim nach Pause 98,50 (97,90). Im Freiver- kehr gingen Kommunal-Umschuldung mit unverändert 93,60, II. Steuergutscheine mit 98,55 um.
Abendbörse still.
An der Abendbörse kam es kaum zu Umsätzen, zumal wegen der Verkehrsunterbrechung durch den Feiertag. Am Aktienmarkt war die Haltung behauptet. Im einzelnen notierten: Buderus 101,50, Mannesmann 106,25 (106,13), Rheinstahl 134,50 (134,75), Vereinigte Stahl 102,40 (102,50), Adlerwerke 102, BMW. 145, Bemberg 136, Demag 142,75, Deutsche Erdöl 123,50, Scheideanstalt 204, IG. Farben 150, Gefürel 131,50, Junghans 95, Main kraft 89,50, Metallgesellschaft 114,50, Maenus Maschinen 125, Schuckert 179,50 (180), Schöfterhof 185,50, Neue Bauges. Wayß & Freytag 162, Commerzbank 105,50, Deutsche Bank 111,50, Dresdner Bank 105,50. Am Rentenmarkt wurden Reichsaltbesitz zu 132,15 (132,10) und Reichsbahn-Vorzugsaktien zu unverändert 121,65 gefragt; 6 v. H. IG. Farben hatten bei unverändert 123,75 kleinen Umsatz, ebenso im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung zu unverändert 93,60. Auch für Steuergutscheine verblieb Interesse.
anschaulicher und eindringlicher Form die außerordentlichen Gefahren fahrlässigen Landesverrates vor Augen und weist aufklärend, warnend und abschreckend auf die unabsehbaren Folgen hin, die leichtfertige und verantwortungslose Schwätzereien für Staat und Volksgemeinschaft nach sich ziehen können. Es ist zu wünschen, daß möglichst viele Besucher diesen oolkserzieherisch wichtigen Film kennen lernen.
Schülerwettbewerb des NS.-Lehrerbundes.
NSG. Dor Beendigung des Schuljahres fand ein freiwilliger Schülerwettbewerb des NSLB. in Kurzschrift und Maschinenschreiben statt. Trotz großer Belastung durch den Reichsberufswettkampf und die Abschlußprüfungen beteiligten sich die Schüler von 19 Kreisen. In Kurzschrift beteiligten sich am Richtigschreiben 4606 Schüler und Schülerinnen, am Maschinenschreiben 1042. In den verschiedenen Ge- schwindigteiten nahmen teil bei: 60 Silben 1527 Teilnehmer, 80 Silben 1112 Teilnehmer, 100 Silben 649 Teilnehmer, 120 Silben 574 Teilnehmer, 140 Silben 306 Teilnehmer und 160 Silben 28 Teilnehmer. 93 v. H. aller Arbeiten waren erfolgreich und tonnten durch eine Anerkennungsurkunde des ©au« Walters des NSLB., Ministerialrat Ringshau « sen, ausgezeichnet werden. Die Beteiligung am Wettbewerb im Maschinenschreiben war in diesem Jahre bereits dreimal so groß als 1938. Das ist um so bemerkenswerter, als in Maschinenschreiben außerordentlich hohe Anforderungen gestellt wurden. "Es beteiligten sich am Maschinenschreiben 1042 Teilnehmer, davon auch 93 v. H. mit Erfolg.
Schutz den Singvogelnestern.
Der Mai uüd der Juni sind die hauptsächlichsten Brutmonate iHtferer Singvögel. In den Wäldern, in den Hecken, in den Obstbäumen und in den Gar- tensträuchern bauen sie ihre Nester. Wenn auch nirgendwo der Vogelschutz so ausgebaut ist wie in Deutschland und auch nirgendwo wie bei uns der Mensch schon aus eigenem Antrieb für die Erhal- tung der Vogelbrut sorgt, ist es doch notwendig,


